Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 54 (13.12.1918)
- Date
- 1918-12-13
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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11 i! i >*r c■: I' Vi-!••: ihr (Y j ׳'id.; t;1,;־־j', v , I •wirL:;-■..׳ ו:;- \viV,; 1,1in ,!״ r Wir «•׳־:re, n;,p i' nr,U■:.^ i .ד!. * " schon j. uiis^t;0ך V Nh ■üal Vereins• i זח K c r. rasiir■• :”Tnsscn^ fülirea Nr. 54 JUED1: wir סין"׳ junger Leute, besonders! 'irt schalt-! J seinerzeit meine Vorträge!1* i:1 den unter denen es Vielen i> i c t c n; sie sich freudig dieser / die neue; Aber auch in Rußland und 7 sen /u : durften sich zahlreiche 1 isvhr a!:i! springen werden. Dabei Wert sein, die während 1 ar.derwig; i; ־ allertcheinbnr len aller r:t den Er Jude» -riege ’•׳issen Cu; ־Ben, lind mit •\v/t.. :hsen um : iiinc* wie״ , an• ' tun clicn m!c jth. 11־111: ml von!1 «Mi. J e in.. \1n\ en uw נ K’ll!:;er kie, vI:C Ma ,1 GU y\1 Zi xirc' lw\׳׳r cm *■ ..Ua, und die ■isi1, t!ie ׳;o׳< sich zu iiher- Hii der . t:;Den V׳ o.gcs ח m: JitC,. -\nes, ki- ״;mt, •r 1■ iräfte ng der5 11 - che V- .i.ält- 1! — 1־' rr׳: derer 11 betf; i. . ..in- 1:, חג־ י ־ »•; :err; -er,־.’ ׳ ן ► •0*1 >' ו;:,’ 1 ca[־ : t iQU ‘;d «:ג׳; t, ' : c r i - w » ,;11 t: ail \:n » 1 c״ \ e ש t -1״ ‘;«ff ״־9/ ו ,;1;11 s c jnitmaciicn und deren - Aufgabe es sein wird, während der Reise die verängstigen Ocmfiter wieder möglichst ins Gleichgewicht zu bringen. Daneben ist die Zeit der Geber fahrt zu benutzen, uni die Leute, so gut es gehen will, auf die neuen Vcrjiäitnissc und auch auf die neuen Schwierigkeiten, die ilirer warten, vor/uberciten, eine eminent wiclitige Aufgabe, die im ganzen bisherigen Aus w a njr r n ng s w e s e 11 außer Acht gelassen worden ist. Nach Möglichkeit sollte übrigens wenigstens ein ץ eil der liegleitlcutc auch nach der Ankunft im Lande eine Zcilkmg mit ihuun bleiben, um ihnen das Einjeben in die neuen Verhältnisse (oder auch nur der. neuen Ucbergang) zu erleichtern. Darauf, wie gerade diese Dinge organisiert sein werden, kommt außerordentlich viel an. Wie es beim Militär der ״Geist der Truppe“ ist, der meist den Ausschlag gibt, so ist es auch bei einem Auswandercrelement, Hier bidct sieh für eine sehr große Zahl junger Männer und Trauen (eine Begleitperson auf je 50 Seelen wird eher zu wenig als zu viel sein) eine Aufgabe, die am kritischsten Punkt des * ganzen Werkes cinzusctzcii hätte. Ich erinnere mich einer großen Zahl prächtiger in Lemberg und Wien, die und Palnstiuakursc besuchten, zuzutrauen sein dürfte, daß fgabe unterziehen würden. 1 den E 111 e n t c 1 ii n d e r n ute finden, die hier einwerden besonders solche von Krieges sich׳ hl kleineren) oder größeren Führcrstcllcn bewährt haben. Von Wichtigkeit wäre es, freiwillige Teilnehmer an dieser Arbeit an bestimmten Punkten z.u sammeln und ihnen in der Form besonderer Kurse die wichtigsten Gesichtspuuklc bei/uhringcn und eine gründliche Ausspräche zu ermöglichen. Noch vorher hätte uns die Frage zu beschäftigen, ob eine Auswahl unter den Auswanderern zu treffen sei. Wca 11 das möglich wäre, würde es! gewiß gut sein. Soweit aber — und das ist wobt die iiherwältigoule Mehrzahl der Fälle — diesseits des Wassers nicht für die Leute gesorgt werden kann, müssen wir uns wohl mit dem Gedanken abfinden, sic wähllos hinüberzunelmien. Irgendwo müssen auch die für eine Aufbautätigkeit in Palästina ungeeigneten Elemente untergebracht werden. In Palästina läßt sich das erfahrungsgemäß bei dem geringeren Bedarf an Nahrung, Kleidung und Wohnung, den «las dortige Klima ermöglicht, praktischer durchführen als irgendwo in Europa oder in Amerika, 11 ml die Unterbringung eines solchen w e s e 1111 tc 11 e n Teils der bevorstehenden Massenwanderung in den bisherigen Wohn- oder Einwauderungslündcru hätte ja aucli ihre b eso 11deren Schwierigkeiten! Allenfalls werden wir neben der Frage der Ucberleitung und der Unterbringung in Palästina zum Zweck der Verringerung der aus dieser ungeheuren Aufgabe erwachsenden Schwierigkeiten auch für die Reise eine großzügige E t a p pe n p o 1 i t i k ins Auge fassen müssen. Für die Allgelangten ist nunmehr Verpflegung, Behausung und Arbeitsgelegenheit zu beschaffen. Das mit der Verpflegung Zusammenhängende verstellt sich von selbst. Was die Behausung betrifft, so ist dies eine besonders schwere Sache. Es ist bekannt, wie in der Türkei selbst die mit Unterstützung der Regierung und unter der warmherzigen Mitwirkung der gesamten Bevölkerung durchgeführte . Ansiedlung mohammedanischer Rückwanderer gerade unter den Schwierigkeiten der Behausung litt, die eine ungeheure Sterblichkeit im j Gefolge hatten. Bei den provisorischen Unterkünften, I ohne die es nicht gehen wird, werden wir uns die besten Erfahrungen der Kricgszcit zunutze machen müssen, bei denen es sich ja au'cW um provisorische Unterkunft von Hunderttausenden und von Millionen gehandelt: hat, und wobei es im wesentlichen (trotz der Kriegshandlungcn) doch ordentlich und ohne Vcrtoste zugegangen ist. Von überragender Wichtigkeit ist die Beschaffung von Arbeit in Palästina. Hier bandelt es sich ja auch darum, solche Arbeitsgelegenheiten zu finden, die keim• zur Zeit nicht erlangt),•iren Hilfsmittel erfordern, Hier werden die ״öffentlichen Arbeiten", wie Straßenbau, Erdarbeiten für Bahubau, Errichtung von Stauwerken, Häuserbau, Planicrungs- und andere land- "'inschaftliehe Arbeiten eine Hauptrolle spielen. Daneben auch eine Reihe von Industrien, bei; tkncai die Schwierigkeiten von vornherein geringer sein werden. Auch hierzu ist selbstverständlich ein ganzes Heer von Hilfskräften erforderlich, die wir nicht nur aus lädischeln Kreisen hcranzichcn müssen. Es darf ׳uch an den Kosten nicht gespart werden. Wir ״feen uns darüber klar sein, daß cs sich hier nicht ״ur uin die nach der augenblicklichen Zahl1 der Ein- Wanderer beschränkte Aktion handelt, sondern die Grundlegung für das große jüdische Pa- •astiiia einer sehr nahen Zukunft! Selbst wenn es sich *ngesichts der Transportsfcliwierigkeitcn zunächst nur üm wenige Zchntauscndc handeln würde, wären diese docli als der Anfang einer mehr oder weniger schnellen Millionencinwandcrung anzusehen, und unter diesem Gesichtspunkt wären bereits Apparat tttKj Kosten der Ucberleitung zu betrachten, , rik militärischen Erfahrungen der letzto״ Jahre werden uns in vielen Dinges!׳ h-clfeo. Für ,14י־ Unterkunft bietet sich in den vielen vcrscluc- ^nc» Klimata! Palästinas auch die Möglichkeit, in ,״dem Ausmaße Zelte zu benutzen, Baracken Auf, d e r!71 i 11 i o n e 11•, .:::״icnfallt, d» von den kriegg :gege.r.füsidt■ eesni erwerben r i e g s i n d 11• i wir, soweit hrUei!־׳.atcu di',:״rer in den Kauf z.u \7< sind schon fast idcr.1. Wir d:VTm! dc;1 Ur dr;1d nicht ungenützt lassen, dr.il 1:!rr:r Werk der: /1’1fb:r.rJ zeitlieh mit «!er De s'nob i l i r,i e r u;1 ׳; hecre des Weltkriegen zu:::; Zum Beispiel werden wir führenden Mächten militari, ':he AucrürU dieser und anderer Art schnei! und In: und hcrhcischnffcn ko;.neu. Au'J! die st ri eil eil wären l!er.:n1:״־t;:i::i1ea, es nötig ist, unbedenklich an'cli die f besonderen Art von Produktion mi nehmen hätten. An Leistungsfähigkeit sieht die Kriegsindustrie jeder früheren Prcduktionsform weit voran. Die Erfordernisse imr.crcs Ansiedlipgswcrkcs werden Vielen von ihnen eine* willkommene Uebcrleitung zu künftiger normaler Produktion bieten. Auch hier werden wir keine konfessionellen Grenzen ziehen dürfen. Was uns bevorsteht, Int eine G ro ßkolo 11 i s ation und Schnellkolonisation unter Notstandsbedingungen nie dagewesener Art. Frei von den Theorien und anderen Denkfehlern, an denen unsere bisherige Kolonisation krankte (und die ich sChon, seit vielen Jahren — auch in diesem Blatte ־׳— zu bekämpfen bemüht war) müssen wir diesem Komplex schwierigster Aufgaben beizukommen suchen. Es fehlt nicht ganz an Beispielen und Erfahrungen, die wir uns zunutze machen können, mul wir dürfen׳ hoffen, daß die erwähnten Notstandsarheiten weiteren greifhären Nutzen — für die Leute selbst und für die Nachpwiiiiniinuiin^ % Berliner Zionistische Vereinigung, y Konto״, c*ca 15. Dcaczabo? ISIS, r*-~m Neuo Friedrichstr. 35 8 Uhr abend* _S7:r.borfnr.f.n Fcetsüla C. 2, Mitglieder-Versammlung. Tagesordnung: Die Aufgaben des Ddegierleatages und die Kongrcocbov/cguag.! I Rcfereatl?elfe aalen. 2m mg Es ist Pflicht jeden Mitgliedes, pünktlich xu erscheinen, AU Legitimation sind die besonders ergangenen Einladungen mitxubringcn. t J»j h B1i1!!1!111111i11l)1ii1!111[1i1!!!1111y1!11i!i!1i!!1i!11ii11i1[11ii1!11!1!1i11!,);111111!:!1!111:» strömenden — bringen werden. Besonders der Hiiusc r bau setzt ja sofort ein. Bei den: neuen Arbeitszielen, die wir aus dem Erfahrungsschatz« <les Weltkrieges ziehen dürfen, kann cs siclil um viele Hunderte von Häusern pro Woche oder Monat haudein. Auch I n d u s t ri c n •werden weitgehend heranzuzicheii sein, deren Produkte zum Teil sofort in die Erscheinung treten. Aufch der Gemüsebau kann, wenige Wochen nach Inangriffnahme, beginnen, Erträge zu bringen usw. usw, Von größter Wichtigkeit ist die Gewinnung zahlreicher Kräfte, die sich in dieser Ucbergangs- und Aufbauarbeit leitend und organisierend, aber auch sich unterordnend, betätigen. Wir brauchen eine vcrhiiltnisniäßig große Zahl (d, h. mehr als den europäjschen Durchschnitt) von Fachleuten aller Art, von Aerzten, Nationalökonomen, auch Juristen mit praktischer Erfahrung, von Lehrern, Technikern und Handwerken!, besonders auch von Frauen, die sich bei der Kinder- und Krankenfürsorge als Pflegerinnen und in jeder anderen Form von sozialer'Arbcjt betätigen. Innerhalb unserer bisherigen kleinen Kolonisation haben sich bereits nicht Wenige hervorgetan, auf deren Mitwirkung in diesem Stadium der Dinge nicht vcrzichtct werden darf. Wir iniisseu überall die besten Leute zu bekommen trachten und bemüht Bein, jeden an den rechten Platz z.u stellen. Vor allen Dingen aber ist ein G e s a m t ü b c r b 1 i c k über die Fülle der Probleme nötig, um eine einheitliche zentrale Leitung — eine Art G e n e r a 1111 a b für das Gesamt• werk schaffen zu können, Ferner werden wir für alle diese Fragen ein b esonürres Forum haben infaen. Hierfür wird unter anderem die neue Zeitschrift ״Volk und Land" (für jüdische Wirtschaftspolitik und Palüat in :;-Arbeit) gute Dienste leisten, die ich von Januar an als Wochenschrift erscheinen lasse. Bei dieser Arbeit wer;' kn ai ich manche von den An reg 1111 («en heranzuz. it'hen njj in, die ich vor etwa lö Jahren über die 1L.M 1% i,, ans: jüdischen E m i ff r a t i o n » a in t e g r!1 beitet und zum Teil in der ״Welt" (erste: נ Jr.a tiari « c 1533) vcriläentlidit habe. Auch mein ita vorig Je hr cr:”:d!icrc׳;:c3 Buch ״Jüdische Emigration 1 Ulli Ko *a11" cntmilt eint״T״::: Fülle von Materialien trrrd :iscti, aus denen man für die bevorstehende n Zw ׳cc'; 'C vieles wird schöpfen können. Darüber hin 1 ב:1ר.;ici; i auch das neue Pa- 1 ä s t i n a - A r c h i v v Dl M :י:!.׳ I <׳:׳ , Wir steilen vor A wl YO n lUitri.örtcn Dirnensionen. Von der Art, wie wir :;3 vt1״ hcrgcbraclUen falschen Auffassungen frei r.v ‘ vi* .cn t1.״d wie wir c3 verstehen werden, als. נ vcr ti'f. 1׳'t JaT eil KräRe für dieses Werk heranzuzichen, wird CS bliängcn, ob cs uns Seite 410 gelingen wird, aus dem Zusammenbruch der alten Welt; ן Ordnung und dem Blute der Pogrome das neue 1 a- ,! liisiiua luifzuhaucn. ' , Berlin W. 50, Nürnberger Pl. 5. Davis T rictsch. Protest gegen Daszinsky; Die ״Neue Freie Presse“ vom 10. l^ezcmber meldet: ' . 1 Gegen die Behauptungen des Abgeordneten D a -!! szinsfty und der übrigen Polen, die, 11111 bei -der V Entente Stimmung zu machen, Deutschland lind Deutsch- , 1 Oesterreich für die Judenpogrome in Galizien verjintwörtlich machen,, nimmt .die nationale Judcnr.cnaft י Deutsch-Oesterreichs in einem Protest scharf Stellung.! Der Protest richtet sich in erster Linie gegen Daszinsky,!; der in einem Telegramm an den Sozialistcnfuhrer! Brauti ng behauptete, «Laß die Pogrome von Ieilen der aufgelösten österreichischen Armee veranstaltet werden und in einem anderen. Telegramm an den! 1 Vorsitzenden des Polnischen Komitees im Haag Henri Pohik bemerkte, daß die Pogrome auf eine deutsch- ׳ österreichische Agitation zurückzufiihreii seien. Diese Unwahrheiten, heißt es in dem Protest, richten sielt! von selbst und bedürfen keiner Widerlegung. Wir I Juden De u t s c 11 - O c s t c r rci ch s können alter . den Anlaß walirnehmen und aller Welt erklären, daß | der dcutsch-österreichisclie Staat und seine Bcvölkc- : rung bisher keinerlei Ausschreitungen . gegen die Juden /!!gelassen haben. Die Umwälzung 1 in ’üeutsch-Öcsterrcicli hat sich in geordneten Bahnen i vollzogen. j Jüdisches Hilsfskorps!; gegen die Pogromgelahr Aus dem H a a g wird uns vom 9d. M. telegraphiert: In Schevcningcn fand eine Versammlung statt, die von 700 Personen besucht war, in der die Herren Ing. Kaplansky und Jacob Landau über die <Cr ii 11 d u n g eine* jüdischen H i 1 f s ■ ן korps referierten, das die Aufgabe halten soll, die von , Pogromen bedrohte jüdische Bevölkerung Galiziens und Polens zu schützen, und sich zu diesem Zweck der Entente zur Verfügung stellen soll. Hunderte von;; Meldungen sind bereits erfolgt. Es wurde eine Resolution angenommen, die die Juden Aller Länder auffordert, Hilfskorps zu bilden. I; Polnische (jewaitmaftnatime | Ein soeben in Berlin eingetrolfener Zionist aui P r zc m y sl teilt mit, daß am Sonntag, dem 8. Dezember, 1 eine vom polnischen Generalkommando in Krakau erlassene Verfügung vom Militärkommando in; Przeinysl kundgemacht wurde, wonach ehemalige . österreichische Soldaten, welche ihre Truppenkörper frei- ,! willig verlassen haben, sich sofort bei ihren Truppenkörpern im Gebiet des polnischen Generalkommandos zu stellen haben. Da diese Personen von dem gewesenen Kaiser Karl des Treueides entbunden worden sind, bedeutet dieser Mobilmachungsbefehl ohne neue Musterung eine 1 N c 11 e i n z i e 11 u n g, welche in dein zwischen Polen und Ukrainern strittigen Gebiet die Juden zwingen wird,;! ׳ gegen die Ukrainer zu kämpfen. Die jüdische Bcvölkerung kommt in diesem Kampfgebiet daher wieder in '1 eine furchtbare Lage. Gegen diese polnische Gcwaltmaßnahme müssen wir aufs schärfste protestieren, umsomehr als die Staats- Zugehörigkeit in dem strittigen Gebiet nur durch die Entscheidung der Friedenskonferenz bewirkt werden! kann. Entsendung einer englischen Untersuchungs• kommission nach Polen Protest der deutschen Regierung Der ״Vorwärts" vom 11. Dezember bringt die folgende telegraphische Mitteilung: ־ London, 11. Dezember. Das Reulcrsdic Bureau erführt, daß die britische Regierung eine Mission nach Polen schicken wird, um den Alliierten über die Verhältnisse in diesem Lande zu bcricliten. Der Militärattache in Kopenhagen, Oberstleutnant Wadi, wird als Ko in!11 i ss a r auftreten. Der ״Vorwärts“ bemerkt hierzu:' fahren, die Schuld an den Pogrom e 11 in Pol und Galizien nbzustreiten, und sie als Ausschreit gen von Banditen und Plünderern darziistcHcn wird : allem Nachdruck auf die Berichte der Augenzeugen hin wciseii'scHi, die besagen, daß die Pogrome in den meis Fa'ie» von den polnischen Legionären v bereitet ,und von den Behörden geduldet wurden. 1 jüdischen S c 1 b st w c hr e n wurden von den r mschon Legionen auf Befehl der Behörden vor di Beginn der Pogrome entwaffnet. In 0.1 'vaf dc" TruPPa! hekanntgegeben worden, daß 48 Standen lang das jüdische Viertel plündern dürft wie de״״ auch die Verhängung des Stmdrcchts erst , dritten Tage der fürchterlichen Ausschreitungen erfofi In Leriiocrg wurde die Wasserleitung während des Br des des jüdischen Viertels gesperrt. “ Daß deutsche Umtriebe an den IWmn schuld sein sollen, wie polnische Presseagentur wldcrkfu'Sg Th traSniSClUntCrS!-1,U"ft “ 1