Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 52 (6.12.1918)
- Date
- 1918-12-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 400 zur Versendung brach,tc, macht Mitteilungen von einem Empfang der Repräsentanz der Prager Kultu;ge1m־i!Hle bei einem Vorstandsmitglied•: des tschecho-s.ovaki •dien Nationalaussehusses Dr, Aloys Ras in, dem sie namens der Prager Judenscliaft eine Adresse überreichten, in der sie sich als ״die offiziellen Vertreter der jüdischen A n g c 11 ö r i g en der t s c 11 e c 11 i - c h c n u n d deutschen N a t i o n , s o w 1 v d e r Zionisten“ bczeieluieii. Dr. Rasin, der die IXputation mit besonderer Liebenswürdigkeit empfangen haben so!J, soll — nach dein Zirkular — inner anderem die folgenden Worte an die Deputation gerichtet haben: 1111״ neuen Staate wird jeder Bürger ohne Rücksicht auf ,seinen Glauben die höchsten Stufen erreichcn können, wenn er 11 ierz.u die Qualifikation und das Vertrauern seiner Mitbürger haben wird. Allerdings in u IS ich darauf a u f in c r k s a m machen, daß d ic J ud eji ci 11 e Ve r< re t un g a I s N at io n n ich t an strebe 11 dürfen; sie können immer nur erwarten, irgend eine Würde auf Grund der dem einzelnen zukominendeu Figiiun;' zu erlangen.“ Das Zirkular ist unterzeichnet vom Präsidenten der Prager Kultus;;e.meindc Dr. Koscrak. Dieses Vorgehen der Prager Gemeinde hat in der Oeficntlichkeit die höchste Entrüstung hcrvorgcriifcn. Die Prager ״Sc l b st w c 11 r“ stellt fest, daß die Ik- Zeichnung der Prager israelitischen Kultusgemeiiulerepriisentairz als offizieller Vertreterin der Zionisten eine (bewußte oder uiibewuUte) Fälschung ist. Mit demselben Recht könnten sich auch die Prager Stadt- Vertretung, die sozialdemokratischcn Vorstände, de Vertix'tung der tschediischcn Staatsrcclitler usw. als offizielte Vertretung der Zionisten bezeichnen. JU EPISCH ii :;UH: SCHAU Ucbrigcns enähri die ,Ha!U.:>•/: kr“ v׳.m vertrauen:״* würdiger Seite, die in dar Lage;:t, i:־:cr die Audienz aussagen zu können, daß' der Pr־ :us C׳c1׳ Zirkulars, in dem von der ״Nation“ die Rc■';• Ut, nicht der tatsächlich gemachten 1) e r1־ e r k u n g D r. Ras i!1 s entspricht. Die ZciSung verlangt die sotortige Demission der an der Versendung <109 Rundschreibens f.elmidiragorden Mitglieder der Reprliseutanz. Öffentliche Vot׳::.ver.:׳um111ut;׳;cn sollen das Vorgehen dieser Männer ins richtige Licht setzen. e Dazu erhalten wir soeben aus Prag nachfolgende telegraphische 'M i 11 e i 1 u n g vom 3. Dezember: ״Minister Rasin ermächtigte die Vertreter des Jüdischen Nationalrates im lechccho-slovakisehen Staate, Dr. Max D rod uni Rudolf Kob n Ln der Angelegenheit des von der Prager israelitischen Kidtusgcnie'inderepräscntanz verschickten Zirkulars zu der Erk lärmig, daß er die ihm tnitergcscliohcne angebliche Aeiilierung über die jüdische Nation nicht getan habe, und daß cs ihm fern .gelegen ist, vor den Ik- Strebungen der Jüdisch-Nationalen zu warnen. Der Minister erklärte vielmehr, daß er ein Freund der j ü d i s c h - na t i on a lc n Bewegung ist.“ Was sagen nun die Herren Prager Kultusvorstcher? In solchen Fällen gibt cs nur einen Weg: augenblicklich von der Bild [lache des jüdischen öffentlichen Lebens zu verschwinde״. Für notorische Lügr.cr gibt es dort keinen Platz. Die Antizionisten in den jüdiscltcn Kullusrcpräsentanzeii und Organ! •ationen sollten sich aber diese grenzenlose Blamage ihrer Prager Ocsinnungrgcnosseii zu Herzen nehmen. Wie leicht verführt der Antrzionisums seine Adepten zur Methode der Kopflosigkeit und Lüge! Pol mische Abletigoo ogs ve rsmsch e Die Methode der Fälschung Eine Erklärung der Warschauer Regierung Das Preßbürodes polnischen Ministerratspräsidenten teilt mit: ״W a r s c h a u, 30. Novcm ber. Die aus Lemberg eingelangten Nachrichten sind ein Beweis für eine starke Trübung des Ver• hältnisscs zwischen der polnischen und jüdischen Bevölkerung. Die Regierung ist ' augenblicklich noch nicht im Besitze genauer Daten über den Verlauf der Vorfälle, es steht jedoch die Tatsachc fest, daß ein Teil der jüdischen Bevölkerung solidarisch mit Ukrainern mit der Waffe in der Hand gegen die Polen aufgetreten ist, was selbstverständlich bei der polnischen Mehrheit der Einwohner Erbitterung hervoigemfen hat. Nichtsdestoweniger ist cs zu bedauern, daß cs provokatorischen und verbrechensehen Elementen gelungen ist, bei der allgemeinen Ver• wirrung blutige Exzesse hervorzurufen. Die Volksrcgierung tritt vollständig dem Beschlüsse des Gcmeiuderates in Lemberg bei, der die an der jüdischcn Bevölkerung verübten Gewalttaten und Plünderungen aufs schärfste verurteilt, denn im freien Polen sollen Recht und Gerechtigkeit und Toleranz herrschen. Die Regierung erinnert die jüdische Bevölkerung an die Worte ihres Programms vom 20. d., daß sie Bestrebt ist, die Bedingungen für eine friedliche, für die gesamte Bevölkerung ersprießliche Arbeit für alle (Bürger des!Klinischen Staates •ohne .Unterschied der Abstammung und des Glaubens zu sichern!' ln Angelegenheit der blutigen Ereignisse in Lemberg wird eine genaue Untersuchung eingelcitet und die Schuldigen werden ,nach der vollen Strenge des Gesetzes bestraft •werden. Die jüdische Bevölkerung soll aber dessen eingedenk sein, daß der Anteil an den Rechten der palirischen Bürger ihr auch Pflichten gegenüber dem polnischen Staate und dein polnischen Volke auferlcgt. Sie müsse daher alles vermeiden, was geeignet ist, bei der polnischen Bevölkerung Erbitterung hervorzurufen.“ (U. T. K. B.) Zu dieser äußerst gewundenen Erklärung der Warschauer Regierung ist zu bemerken, daß die ßehauptung, die Lembcrgcr Juden hätten die Neutralität gegenüber den Polen verletzt, eine verleumderische Fälschung •st. Durchsichtige Taktik Aus dem Haag wird uns vom 28. November bcrichtet: Gestern Abend brachte die Zeitung ״Hct Vaterla'nd“, die für die Verbreitung polnischer Berichte eifrig zur Verfügung stellt, unter der Ueberschrift: ״Pogroin auf polnische Intellektuelle“ folgendes: ״Die ״Nowa Refojma“ vernimmt: Aus Wilna \yurdcn in Warschau Berichte empfangen, daß Personen, die dort cintreffen, vernichtende Details mittcilcn bezüglidi eines Pogroms, der dort auf Vertreter der polnischen Intelligenz stattgefunden hat. Unter dem Rufe: ״Weg mit der Bourgeoisie“ haben deutsche Sol- daten und russische Juden (Litwaki) die Wobnungen der intellektuellen Polen überfallen und sic geplündert, wobei Gele Polen getötet wurden.“ Eine andere Zeitungstneldung des Polnischen Korrespondenzbüros besagt, daß, wenn Weißrußland nicht sofort von den Polen besetzt werde, die größte Gefahr bestehe, daß bolschewistische und j ü - di sehe Banden die polnische Bevölkerung in Weißrußland ausrotteten. Eine fernere Meldung der holländischen Presse lautet wie folgt: ״Die zentrale polnische Agentur in Lausänne teilt mit, daß die Polen trotz der ernsten Gründe zur Unzufriedenheit in ihrem eigenen Interesse g e ־״ e n Maßregeln von Gewalt gegen die Juden sind und die jüdische Frage in Polen auf dem Wege des Rechts zu lösen trachten werden. Sie schreibt WoKf-Tclegrammen und ähnlichen Nachrichten über Pogrome in Polen die Bedeutung zu, dieses Gebiet in Übeln Geruch zu bringen und auf diese Weise zu schwädien.“ Dies ist die Taktik, mit der die polnischen Agenturen die Wirkung der unzähligen Berichte über die Vorgänge in Polen und Galizien chzuschwächcn suchen. Es wird nicht gelingen. Man wird ihnen nicht glau« bav daß die Pogrome in Lemberg van jüdischer Seite organisiert sind, und' man wird ihnen auch die Mär nicht glauben, daß in Litauen die Polen von den Juden überfallen worden sind. Die Unverschämtheit, mit der versucht wird', die Juden als die Träger des Bolschewisinus und die Polen als ihre Opfer zu bezeichnen und so die westliche Demokratie gegen die Juden nufzustnchehi, entlarvt dch eUa-it, Eine polnische Dc^tcUans der Leraberger Piär;dc*aRWn % w Die ״Neue Freie Presse“ in Wien schreibt ani 29. November: Krakau, 28. November 1918, Der Polnische Liquidierungsausschuß veröffentlicht folgenden De rieht: Während der letzten Kämpfe in Lemberg haben die Ukre’r.er über Irandert Verbrecher aus dt:n Len';':arger •Zuchthaus befreit. Der Rest der Sträflinge entfloh dann seihst. Diesen Verbrechern haben eich Deserteure zugcceüt, von denen sich einige' sogar aD po'o:;che Sc'Aden verkleideten. ,Nach dem Ruder.’״ cHr Ukr.Uer aus Lemberg haben diese Elemente gemeinschaftlich mit jüdi* sehen Plünderern (1) im Krakr.::er Stadtviertel in Lauberg Wohnungen «ud GcrJUh'te überfallen und zu plündern begcnuca. Es cr.Eriann dch auf beiden Seiten ein Kampf, web:! einige Dutzend (!) ZIvilpersanea getötet wurden. Während der Fcucr&brunst, die von den Banditen gelegt wurde, wurden ungefähr dreißig Häuser (!) c!ngc"cel־.:rt und stark bcschädigt. Die polnischen Mi'llär'jchördca cchritten ungesäumt (!) gegen die Eauditea ein und konnten alsbald den Aufruhr unterdrücken. Auch wurde das Standrecht verhängt. Bis jetat wurden auf Grund des Stand rechtes fünfzig Plünderer erschoacen. Am 24. ds. Mts. herrschte in Lemberg schon Ruhe. Alle anders lautenden Meldungen sind ua r ich tlg. (!) Ein aiis.fiilirßdiür Bericht feer die Ereignisse wird ln den nächsten Tagen vci'öffcuüldit werden. Der Liquidierung:׳::•:;־kuß hat ein: Kommiasion zur Untersuchung der UiütiUen in Ociicicn cingccctrt. Dieser Kommission, die aus fünf Mitgliedern zusammengesetzt ist, gehören unter anderen au alt Dr. Diamant und Dr. Steinhaus an. Dis Aufgabe dieser Kaninisrion ist, die Urreche der Unruhen <u:d deren Verlauf auf Grund von Verhören mit "den!!?reh.’icegtcn und mit Augenzeugen.zu u־.,ter:״;״hcn r.ud eiern Liqiridiorttngsausschusse sodann D.:.:־I;!a zu erstatten. Weiter gibt der L!g״.;ri!eri:;!gcav.r.־.c!i«ß bekannt, daß die Verhängung des tüär.üreeütes in einigen Bezirken den Aus s ׳c 11 r e i t un g c n kein E title gemacht habe, weil die Verbrecher in die bc;-.r’1־.harten Dezirice zogen 111*1 dort ihre rUUerhchen Ucbcrf.'.lc weiter betrieben. ״Außerdem c:U־v;" der L׳q־:Hk:rt:r.gs:.u:sc!1uB einen amtlichen Doricht, ti/.ß in OsPT.’bJen aus dartigc.1» Gefängnissen Hu He Ae vcu Shrüüirgcn cntir.;:..;cn wurden und sich in Kl.'..‘:.: rorr;reuten. Infolcedessen ist tief L:־:a ... r.^ ׳.0־ ':"aal genötigt, über Ranz Galizien das D ־;. Ir Hl:‘,•.:•, r.I ' :;1:'.״. Dein Tode durch Erschießen ו!;.f ' ״.He Verbrechen: Mdrcl, R.11Ä1, Plünderui;״, »hr.״ü.g, b.,b.,.gr;e, Bcscliiidi- ___ Nr. 52 gütig des Privateigentums nu Werte von iilirr Miöt' Kronen und schwere Körpern ertetzung. Wie die polnische Telegraphenagenlur an tualigebt*• der Sudle erführt, wurden bis zum gevtrigen 1500 Banditen, die an den Plünderungen und Uebwfällen beteiligt waren, festgeaommeu. Von den Verhafteten seien (X) Prozent Rut heuen, (!), 'ill Prozerrt Polen (!) und 10 Prozent Juden {!). * Dieser verlogenen und be.chünigciKlui I >ar>teU11ng, nirgends in der Welt angesichts der einstimmigen Ab.•- sagen aller Augenzeugen Glauben finden w;rd, stelle» wir die Aussagen eines Augenzettgen gegenüber: Die ״Arbeiterzeitung“ in Wien vom 28, (vember bringt folgende Mitteil irrig; Ein Wiener Arbeiter, der in Lemberg in rnihr,,- rischen Diensten gestanden, sehreiht uns: ״Ith habe Dienstag, den 26. ds. Mts. Lemberg verlassen, weil nun den deutsch-österreichischen Soldaten empfoliku worden w ar, nbzurcisen. Was ich dort in den let/ten Ta;en sah, war so schrecklich, daß ich nur mit Grauen daran denke. Alle Welt sollte erfahren, wie die polnischen Legionäre unter 11 c r Anführung von po|- nischcn Offizieren in Lemberg gewütet haben. Bis zum 19. November hatten die Polen einen Ted der Stadt erobert, die auf ukrainischem Boden hegt. Darauf suchten sie um einen Waffenstillstand von acht und vierzig Stunden an, damit sie die Leichen beerdigen und verha ״dein könnten.' Spater verlangten sie eine weitere Verlängerung des Waffenstillstandes um vicrutulzwanzig Stunden, die ihnen die Ukrainer bewilligten. Unterdessen hatten, die Polen die Zeit benützt, uni Truppen heranzu/jehen. Daraufhin stürmten sie am 23. um 6 Uhr früh mit großer Uebermacht die von den Ukrainern besetzten Stellungen. Um unnützes Blutvergießen m vermeiden und die Stadt zu sciiojien, zogen sich die Ukrainer auf die freie Umgebung der Stadt zurück. Nun war für die Polen der Weg frei. Ihre Legionäre hatten sich ihnen verpflichtet, die Fcrdinandskaseme, in der sieh die Ukrainer befanden, zu erobern, wenn man־ ihnen die Erlaubnis gebe, achtundvierzig Stunden plündern zu dürfen. Diese Erlaubnis soll ihnen versprochen vor• den sein. Sie eroberten wirklich die Ferdinands*- kaserne und die Zitadelle und nun gingen schrecklicheTagean., Zuerst wurden, vielfach u 111 e r F ü hrung von Offizieren der polnischen Legion, Geschäftsläden der Juden mit dein Kolben erbrochcn und geplündert. Autos wurden mit Waren beladen und diese von Legionären und von fanatischer. Horden verschleppt. Auch in die Wohnungen der Besitzer solcher Geschäfte drangen die Plünderer ein und ermordeten die Leute, die sie dort antrafen, gan11 Familien wurden ausgerottet und die Wobnung?•bestände verschleppt. Darauf ging die ganze Bunde in das J ud e n v i e rt c 1. Etwa fünfzig bis sechzig, Häuser wurden besetzt, in die Keller und in die Wohnungen Naphta geschüttet und diese in Brand gesteckt. Wer herausflüchten wollte, wurde erschlagen oder erschossen. Vielen K i n - dern, die sich auf die Straße flüchteten, schlug man den Kopf ein. Die polnischen Patrouillen feuerten in die Leute, die bei lebendigem Leib in den Häusern verbrennen mußten. Mehr als vierhundert Juden flüchteten sich in den Tempel. Auch er wurde umstellt, und nun schleuderten die Leg io n ä re und die polnischen Soldaten Handgranaten und Brandbomben in die Massen und schossen in sie. Alle im Tempel wurden ermordet. Gestern noch rauchten die Häuser, die ’niedergebrannt Worden waren, und draußen lagen die verkohlten und verstümmelten Leichen, Man soliätzt die Opfer auf mehrere Tausend. Ich mußte mich selbst als christlicher deutscher Arbeiter mehr als eine Woche im Keller versteckt halten. Erst als Ruhe eintrat, konnte ich mich überzeugen, welcheSchamR taten die Polen ausgeübt hatten. Sie wollten den Ukrainern ihre Schuld zuschicben, was ihnen nicht gelang, denn die polnischen Machthaber sollen selbst zugegeben haben, daß sie ihren Truppen das Plündern erlaubt hatten. Sie und ihre Truppen haben sich damit ein Schandmal ihrer ״Kultur“ gesetzt.“ Ein anderer Augenzeuge berichtet im Wiener ״Abend“ vom 26.' November: Die nationaljüdische Bevölkerung von Lemberg hatte während der polnisch-rutlwnischcn Kämpfe ihre Neutralität erklärt und im Judenviertel eine jüdisohe Miliz zum Schutze von Leben und Eigentum organisiert. Die Neutralitätscrkliirung der Juden erregte von Anfang an die g r ö ß t e E r b i ז - tcrung unter den Polen, und cs wurden gegen die Juden, die unbedingt gezüchtigt werden mußten, bösartige Drohungen ausgesprochen. Am Donnerstag g<* langten die Polen wieder in den Besitz von Lernberg. 111 der Nacht erfolgte der Einmarsch polnischer Legionen, und wenige Minuten später strömten Ho rd c n von Soldaten in das Judenvicrtel, um dort mit Plünderungen zu beginnen. Als d ie ersten zwei Juden von Soldaten ersohingen worden waren, machten beherzte jüdische Milizsoldaten den Versuch, durch Gewchrfcuer die Soldat•״ zu vertreiben. Der Versuch mißlang und wurde das Zeichen für ein beispielloses Gemetzel. In gesadezu glänzend organisierter und vorbereiteter Weise begannen die polnischen Soldaten die Straßen des Ghetto abzusperren, Patrouillen "gingen von Haus zu Haus, warfen Brandbomben und Granaten in die Hauiioreund trieben mit Bajonettstichen 0 l f '