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Jüdische Rundschau · 1918-11-19 · Heft 47 (19.11.1918) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 47 (19.11.1918)
Date
1918-11-19
Page
– (sequence 3)
Language
German
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;\r. 47 $<11*2 357 jui־■' ־::־ . •: Seiten fast sämtliche ü<־schäfte, u. a. die O0;־.'i'״‘f1e des A. Spira, 0._Kiinle^ Diamant, M.rulelbr.irm, Abraham, Fclsclier, Schneider, Sdmdmak, Fischer, Or- ,*rnowski, Engclsteni, Hirsäiberg, Kurz und r.r,derer. Die geraubte« Waren Juden sie auf die Wagen, die iic schon vorher in Bereitschaft;״eiulten hatten'. Was ae nieJit mhm*11mcu konnten, wurde vernichtet .mul rerbräunt. So haben sic z. B, das Hans und das Ocadi.'ift J« HaUmann, nachdem sie cs vorher ausgepUlnda׳t hatten, in Brand gesteckt. Charakteristisch war, daß die ganze, Aktion nur gegen die Juden geriddet war; ״ייי de 11 Po 1 e 11 wurde keiner g e p 1 ü n ־ dert. Die Miliz, mit Ausnahme des Vorstehers der fiiesi,:cn Apotheke, des Herrn S wiatkowskl, hat oich vol I k 0 nt in c 11 passiv verhalten und einer der Lerionisten, Potocki, hat sich sogar an die Spitze der Bande gestellt, Audi die ein 11 c i m i 8c 11 c Bevölke rimg plünderte und!raubte auf eigene Faust Trzcblna. Gro;5cr SlcJ der Sophiensalc, Sophienstrasse lö w״. i\ f r■״/ ד ״y v37ember 1918, abends ö Uhr /-־X ,€ ia Y/cstgalazicn isinid Polen in rffOieDs r s'fe# «* 2u Sonntag, dem 3. November, war eine große Manifestation aus Anfaß der Proklamicrim״ des unr.bliängigen Polen;־, angesagt worden. Diese Gelegenheit benutzten die Holigauc unter Führung des Arztes l)r. Dobrzynski zur Vorbereitung von Pogromen, l>ie Juden kamen massenhaft zur Versammlung, tun ihre Loyalität und ihre Freude anläßlich der Wiedergeburt i’oleim kuiid/ugeben. Sobald ilir Repräsentant, Herr Wald, das Wort ergriff, begann die Versammlung auf du Zeichen des Dr. Dobrzvnski zu rufen: ״Fort mit den Juden!“ Herr Wald unterbrach seine Anspräche, und die Juden begaben sicli nach der Manifestation in die Synagoge. Sie hielten dort eine Ver- 1 sainnihinf: ab, bei der die Bildung einer jüdischen I Miliz beschlossen wurde. D.ts konstituierte Bürgerkomitce wandte sich an den Ortsvorstehcr mit der Bitte, ihm Waffen zur Verfügung zu stellen. Dieser wies sie an den Hauptmann Kaden, welcher sich unter der Bedingung damit einverstanden erklärte, daß Dr. Dobrzynski als Leiter der Bürgerwehr ernannt wird Erst am Mittwoch, als die Nachrichten von Pogromen in Chrzanow cinlicfcn, hat man sich zur Annahme dieser Bedingung entschlossen. A11 der Spitze dieser .Mürz Stand der berüchtigte Judenfresser Dr. IXibrzynski. Seine erste Tat galt der Entwaffnung der jüdischen Miliz. Das geschah am Domiestag früli 10 Minuten vor Beginn des Pogrom. Der;kölnischen Bevölkerung wurden die Waff e n befasse n. Uni 0 Uhr morgens begann die Plünderung der jüdi scheu Geschäfte und Wohnungen. Man drang in die Synagoge ein und schändete die Thora. Die polnischen Geschäfte wurden verscho 111. Die Miliz schützte das Pfarrhaus und das Haus des Dr. Dobrzynski. Auch das uni 9 Uhr abends ciugctroffcne M i 1 i tä r aus Krakau schaute gleichgültig den Plünderungen der Bauern, Arbeiter und Bahnbeamten zu. Au.-giraubt und in Brand gesteckt wurden fast samtliebe jüdischen Geschäfte. Dem Kaufmann Mandcfbaum raubte man 10000 Kr. und ,wollte ihn erschienen. Die Lcgionisten verhielten sich passiv, dasselbe tat die polnische Intelligenz. Nur der Direktor der־ Volksschule, Herr Cerchig, schrie: ״Um Gottes Willen, das ist eine Schande im Augenblick der Wiedergeburt Polens Pogrome zu veranstalten.“ Wadowicc. Am 'Dienstag um 9 Uhr früh versammelten sich die Banden der Dauern aus der Umgebung, die in der Umgebung von Wadowicc Pogrome veranstaltet hatten. Nach den'’״gelungenen Untcrnelinnmgen“ in Zator und Andrjchow beschlossen sie, auch in Wadowicc ihr dürfe zu versuchen. Sie stürzten sich auf die Geschälte des Balaminl und Kluger. Die Inhaber setzten sich mit der Waffe in der ITniul zur Wehr. Auch dem tapferen Auftreten der Gendarmerie lind der Miliz, ist es zu verdanken, daß es zunächst bei Exzessen und beim Einschlagen der Scheiben blieb. Mit Rücksicht auf die Schwierigkeiten, die man den Juden bei der Aufnahme in die Miliz, machte, wurde eine jüdische Selbstwehr gegründet, zu der sich 00 Soldaten mcldeteit. Z&tor. Montag, den •t, November. Wie ein Augenzeuge, der Präsident der Zaiorer Kultusgcmeindc, David Li psciiitz, berichtet, sind in Zator Dinge vorgefallen, die grauenerregend sind. Eine organisierte, aus 56 Leuten btstehemie Bande beiderlei Geschlechts, mit Unter- Stützung ,von Soldaten, begann um 23/נ Uhr früh die l'I ü ת de ru n g e ״. J111 Augenblick׳ wurden sämtliche jüdischen Gesdiiifie geschlossen. Aber das bedeutete kein Hindernis für die verwilderte Menge. Unter großem Lärm, .Flüchen und bestialischem Geschrei demolierte diese Menge die Türen, schlug die Scheiben cm, suchte alles nach (k׳it! alt und was sic nicht mituelmicu konnten, «ubracli und zer!,<׳l1iu;;cu sie auf der Stelle. Die Reste warf f,ie in den Fluß. Von* Ver 111 ö|{e 11 und ü 111 der jüdischen B e vö I k er u n g ist nichts als Schutt übrig geblieben. Die Aermsten blieben mit ihrer großen’ Kitiderzalil ohne jede Exüdenzmögiichkeit ,/tuück. Die ende Plünderung begann bei Bafcowcr am Markt, desssn Geschäfte und Wohnungen vollständig ansge- Plündert wurden. Der Schaden beträgt 100 000 Kronen. Die Verbreelier verschonte» kein einziges jüdisch cs ■Haus und plünderten der Reihe nach ein Geschäft nach ,dein anderen. Die Namen der Gcplünuertai pind wie folgt: . Naftali •Lipschitz (Inhaber der Gastwirtschaft), Samuel Yjncller (Mamifakturwareii), ,Wara Goldwnsacr, Lieblich ■Liuphchern, (Blum, Scharf, Edelmann. Das Haus, in nich die Gastwirtschaft Nesselrath befindet, wurde hescliossen und vollständig demoliert.' Die geschädigten Umwohner Kind: Rygier, Timberg, Klcinmann, Lcblo- 1״[A Zoblcr, Weinberg, Weinreb, Stabjcr. Ritter, Wetz, “«nutzer. £>cr dn-n ״enanntc Ritter ist ein armer Sdmci- Wdd»er 4 Jahre beim׳ Militär gedient hat. Seine ׳״olmun״!wurde vollständig" ausgepiundert. , Das was bei Wciz vorr;־cfa:iru ist, erfüllt jeden Menschen mit Grauen und Abscheu. Nachdem die Wohnung ,aufs genaueste durchsucht v/urdc, .schleppte 111:111 die Frau des Weiz, eine Wöchnerin, aus dem Beit «ml legte sie auf die ת aciclo Erde, um die Matratzeii du rduusuciie». Die Frau des armen Schneiders Schnitzer, die einen Tag nach der Entbindung schwer krank' im Bett Lag, wurde ebenfalls aus dem Bett gerissen; cs wurden ihr die Bandagen gelöst und nach Geld abgcsucht. Die von den Pogromen betroffenen Juden haben nicht einmal mehr Sdilaf.vfatfcn, denn überall wurden die ilkitcn zerschnitten, und die Federn in das Wasser geworfen, Ls wurden sämtliche heb r.ä isehen Büchern vernichtet. 111 SpitkowiC wurde die geraubte Thora FIcrm Hauptschein für 100 Kremen Angeboten, sonst drohten sie die Thora zu zerreißen 1und zu verbrennen. Wer von der polnisehen ,Bevölkerung die Juden schützen ׳wollte, v 11 rde mißhandelt, z. B. der Pfarrer Noke, der Bürgermeister Bystrzamowski, Babitzki von der Miliz, Moni,וk, Zniuda, Kreska, Josef Scheller, der am Kopf •uiul an der Hand verwundet wurde. Der Pogrom in Zator dauerte von! 8 Uhr morgens bis 1//1 Uhr abends. Nicht minder grauenhaft sind die Sccnen, die stell auf der Bahnlinie Krakau—Zator abgespielt haben. Auf dem Wege aus Krakau nach Zator wurde Schleime Flcnnik aus Wieliczka in S k a w i 11 a überfallen. Der Ureis wurde von der wütenden Horde gepackt, die ihn durch das Fenster des in größter Falirgeschvvindigkeit ■befindlichen Zuges hinauswerfen wollte. Der Konduktcur erbarmte sielt seiner und verbarg ihn in einem besonderen Abteil. 111 ilyezow kam, während der Zug hielt, ein 30jähriger Jude auf die Station gelaufen, er wurde von einer Horde verfolgt, die ihn mit Stöcken bearbeitete. Er schrie um Hilfe, aber sie wurde ihm von keiner Seite *gewährt, obwohl iin Zuge, in dein sich diese Scene abspielte, sich viele Geistliche, polnische Soldaten und Akademiker befanden. A11 e ver• hielten sich passiv, nur die Akademiker murmclteil *unter der Nase ״es ist eine Scliamloß, aber keiner rührte sich. Prztykov/slri. Ein Todesurteil mit nachfolgendem Wortlaut erhielten zwei Bürger aus Przytkowski bei Kalwaria. Es lautet wörtlich: nein und Gewehrkolben, eodaß er unter unb©־ schreiblichen Qualen tot zusamaienaiürjte. Während dieser Plünderung gab die Miliz — wie uns mifgeteiit wird — fortwährend Freuden- Schüsse ab. Es kam auch vor, daß Mitglieder der Miliz an den Plünderungen aktiven Anteil nahmen. Die Wohnung von Elias Großfeld plünderte das Mitglied der Miliz St. Radwanski. Wiewohl sämtliche jüdische Wohnungen den Holigancn zum Opfer fielen, haben sich die Plünderuugen und Exzesse noch am nächste« Tage wiederholt. Es wurden die Reste des jüdischen Eigentums geraubt, und da die Wohnungen fast ker waren, raubte man die Türen und Fenster. Aus der Liste der Geplünderten geben wir vorläufig nur einige Namen bekannt: Bochncr, Mamklbaum, W. Komgoldj Goldberg, Großfckl, Scelig, Groß, Schnitzer, Grüner, S. Groß, Allerhand, Wachsberg, Fclczer (ermordet). Pilzno bei Tarnow. Am 4. November war Pilzno der Schauplatz unerhörter judcnfeindlicher Ausschreitungen. Die •auf dem Markt versammelten Bauern stürzten sich ohne jede Ursache plötzlich um l Uhr nachmittags auf die jüdischen Geschäfte. J.inkel Epstein und Ab ter Kranz fielen den Plünderern zuerst zum Opfer. Die Bestialität erreichte einen solchen Grad, daß das zweijährige Kind des Kranz in niedrigster Weise mißhandelt wurde. Die Bande fiel später über den Laden des 78 jährigen Riwka Kom her und plünderte ihn vollständig. Ferner wurde die Wohnung des Fiandwcrkcrs Sciinetcr Brachfeld und der Ausschank von Saul Ader geplündert, i )er Soldat Mcchcl Flemm, welcher den Zutritt zu seiner Wohnung verwehrte, wurde in unbarmherziger Weise geschlagen. Der hiesige Bürgcr Marcel Szcklicz rettete ihn mit Mühe aus den Händen des wütenden Mobs. Die Ausschreitungen nahmen immer größeren Umfang an, der Mob wütete immer mehr. Es trat erst dann Ruhe ein, als seitens, der Gendarmerie ein Schuß fiel. Lobenswert war das Verhalten der hiesigen Geisthehkeit, die im kritischen Augenblick die Massen zur Besonnenheit aufforderte, sowie des Hauptm.mns Dr. Lcwicki (Bezirkskommandanf), des Herrn Oberleutnants Dudka, des Wachtmeisters Schreiber (GciHlarmcriepostenkominambnt) und des Unteroffiziers Kaplanski. ״Einstweilen wird auch allen übrigen polnischen Mitbürgern, welche bei Festnahme der Bandeniuhrer mitgewirkt haben, für ihr so energisches Auftreten seitens der Juden in Pilzno der hcrzl1cl»ste Dank ausgesprochen. Tod esurteill Im Namen der bolschcwistischcn Regicru 11g verfügen wir, daß innerhalb 5Tagen sich kein c i n z i g c r J ude mehr in Przytkowski bcfinden darf. Im entgegengesetzten Falle werden wir alle liinschlachten. Vorstandskomitee der bolschewistischen < Regierung. ln Anbetracht beunruhigender Berichte über Po• grome in der Umgebung wurde am 4. er. auf Initia• live der Grubenverwaltung eine Miliz gegründet, die sich aus Wächtern zusammcnactztc und vorerst nur nachts den Dienst versah. Als am Mittwoch abend infolge der crschiUtemdcu Nachrichten aus Chrr.a• 11 o w und Tr z c bi n i a. die Panik unter der jüdisehen Bevölkerung gewaltig an wuchs, begab sich am nächstfolgenden Morgen eine jüdische Deputation zum Vorsteher der Miliz, Blank e:1it c i n (einem Kaüioliken), mit der Bitte, die Miliz midi am' Tage den Dienst versehen zu lassen. Fdankcnctein ging — nachdem er von den Juden tausend Kronen erhalten batte — darauf ein. Am 1DwiimTsIng um 9 Uhr abein’fi begann der Pogrom, 35 Pcnmiieu, vonvi!gc;;d Bauen! inid Mädchen aus K o 11 g r 0 ין o 1 c 11,!;;׳־־־:nnen die jüdisdie Bevölkerung zu bc'.!1ir«lilff.:i1. linier Fredenaimhrüchcii stürzten sie in die iiuiipUädilicii ettf ebener Erde gelegenen 1 lau ׳.er und raubte״ sämtliche Wert g e g e 11 s t ä 11dc tr.d Ungar da:; R c 11 z e u g u 3 d E i n r i ch tu 11 g s ge g c :1 s tä 51 de. f l :1 diese m kritischen Augenblick konnte man nirg e n d s eine Patrouille der Miliz erreichen. Nach beendigter Plfiuden;:!,*' kan.‘ cr.düdi die Miliz auf die Straße, gab Frcud-ensch”׳.r,3c In die Luft ab und rief: ״Es lebe Poicnl“ Db*־׳c waren das Signal, auf welches hin t!׳'e Einwohner von Siersza zvisainmcnucAa (tu.d clae regelrechte Plünderung aller jüdischer o 11 tiu»gen 1111 d G c s c h ii f t c o 11 r, c A v, e n a 11 in o bcg:״’n*:n.״I>ie Bande der Holigaua :־.־;”־‘e p. ״. B'Kicrklinuer Mclech Fclczcr und Lr ׳;.־.■׳׳:. i.'.re i'J.i.'c!:: Ari.ciU V7iu1renddessen fiel a!׳־: b;1.־ C.״.׳ Ht7:,l\cr eines Banditen ein Sekr.ß, ü;;r ״ .17 יין:':־'•:'n vc.lcizfe. Dieser Kumpan k.n.l: ü, . 'v* 1 '־׳ rs', i'c!:־:.r. Der wütende Mob fiel ,,ri.r El.. ■ ־;.■':::׳ ■u Ju. den her, bearbeitete i ״:: ir, 11 , A ccu, 1(;! 11 p- Nach den bereits bekannten Vorgängen m Krosn* während welcher die Juden in nicksichtsosester W überlaßen, vollkommen beraubt und mißhandelt v.1 den, haben die organisierten Banden der Deserteu denen die Bauernschaft sich angeschiossen hatte, einigen Ortschaften systematisch organisierte Ucbc fälle auf Juden begonnen, 11ml so wurden Jcdlicz vier Häuser niedergebrannt, sämtliche C schäfte und Privatwohmmgcn der Jude« ausgeraubt u das geplünderte Gut mit Fuhrwerken fortgeschafft. W nicht mitgenommen werden konnte, wurde gründli vernichtet oder ln den Sümpfen versenkt. Nach d< Ab zu״ der Räuberbanden fand sich nicht eine lic reiclie Hand, welche geholfen hätte, wenigste die letzten Reste jüdischen Gutes ans den rauchend Trümmern zu reiten, sodaß die ärmsten Eigentümeiinr, noch *nach vier Tagen die glimmenden Reste ihres ar seligen Gutes au! den Ruinen mit Kochtöpfen zu lösch versuchten. Ganz ähnliche Ausschreitungen landen in Zm grad, Dukla, Czudcc, Strzysow, Rzcpi niki!und vielen anderen angrenzend Ortschaften statt, wo zum Ueberfluß eine Anz Juden jcliwcr vcrwunrlet warrden, obzwar nicht einmal versuchten, ihr Vermögen zu verteidig In Jaslo, Biccr., und Gorlica gelang einzig Und allein dank dem umsichtigen und rascl Elnsclircilcit vorurteilsfreier Menschen, den j,immer < Uebertalie abzuwenden, die zu wiederholten Malen v sucht wurden und denen die jüdischen Bürger ge\ nicht entronnen wären, wenn die maßgebenden Faktoi diese Absicht nicht mit dar allcrcnergisdistco Mit! im Keime erstickt hätten. Der in Jaslo neu konstituierte National rat gann seine Tätigkeit mit der Durchsuchung j di scher Häuser und machte nidit einmal vor * Synagoge Halt, wo man Unter den starrenden Ikjonct nach versteckten _ Waren suchte, wobei — neben gesagt; — ln keinem einzigen Falle etwas geium werden konnte. Die Juden, die sich freiwillig der Miliz -j! schlossen hatten, wurden aus tmbekanntca Urac' whucr beseitigt, sodaß mfolgedcast« der off; l!c.1e MchcrUedcdienst bccinträditigt wurde uad 6c«i' 'he für <üc Rettungsaktiou gelcgentiich des 5 *a Znugrod notwendige ünterstützxiigrsmannscl lieh die grorncs i teiiitc.

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