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Jüdische Rundschau · 1918-11-19 · Heft 47 (19.11.1918) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 47 (19.11.1918)
Date
1918-11-19
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 366 JL Nr. 47 f. ״ o 0 Die Berichte Aua authentischem Kateriat, das Sun zur Verfügung rieht, veröffentlicht der Krakauer ״Nowy Dzicnnik“ lobende Berichte über die Judenpogrome lnO;1- Jl ZI CH: Blazowa. Atu 26. Oktober verbreiteten ©ich in der Umgehung von Blazowa Nachrichten über die furchtbaren Vorgbuge in den nächsten Dörfern. So wurde dem 25 Jahre alten C11. Klausner auf dem Wege /!ach Blazowa die Hand gebrochen. Chaim Intratncr, der nach Rzcszow fuhr, wurden unterwegs Geld und Kleider geraubt. Auf demselben Wege wurden einem jungen Mädchen, Chanie Kresz, 1000 Kronen geraubt. Im Dorf Wesola wurde der Jude Magit beraubt und an der Hand so schwer verletzt, daß er drei Tage darauf im Spital starb. In Derek beraubte inan den Juden Jacob Tauner und durchstach ihm mit dem Bajonett au drei Stellen den Ana. In Bialka wurden dem Juden Mathes 'Weißmann 3000 Kronen geraubt. Auf die Nachricht von den oben genannten Vorfällen wandte sich die jüdische Bevölkerung an die Faktoren, die die Miliz organisieren, mit dem Vorschlag, in die Miliz cinzuireten. Der Vorschlag wurde abgelehnt und es wurde ein Schutz, aus dem Abschaum des Bürgertums und aus Elementen organisiert, die eher gefahrab hilfebringend für die Juden waren. Unter solchen Verhältnissen drangen große Massen, vorwiegend Bauern aus dem Dorfe Keiner, bewaffuct mit Gewehren und anderen Waffen, in Begleitung von 5 Wagen in die Stadt. Das war die Horde, die tags zuvor Tizzyn geplündert hatte. Diesem Mob schlossen sich halbwüchsige Burschen, Bauern und Frauen an. Da die Bauern aus Keiner sehr gut bewaffnet waren, konnte ihnen ehe Gendarmerie, die aus drei Leuten bestand, keinen Widerstand leisten. Sie floh. Auf den Straßen von Blazowa begann in der Richtung der jtidischen Häuser und Fenster eine regelrechte Schicßcrci. Die Miliz hat dem nicht entgegen gewirkt. 200 jüdische Familien, die in Blazowa gewohnt haben, sind vollkommen zugrunde gerichtet. Die Eüizdfällc stellen sich wie folgt dar: Sakmion Klausner wurde tnitShaudeft und bis zum letzten beraubt, sein Bruder, ein Krüppel, furchtcrlich mißhandelt. Marcus Haischuber wurden als Lösegeld 40 000 Kronen, dem Juden Inger 18OlXJ Kroneu abgenommen. ltu Hause der Sara Schnell wurden alle sieben Kinder verwundet. Ein zweijähriges Kind stauchte die Bande auf den Boden. Ein scchzelmjähriges Mädchen Jitlca Reich stürzte sich vom /.weiten Stock herab, weil die Banditen sie vergewaltigen wollten. Den 12 christlichen Wohnungen ist nichts geschehen. Fs wurden mir die Scheiben.heim Apoilu■• ker Brzecz. ciiigcschlagcn, weit mail Um für einen Juden hielt. Für diesen Schaden haben ihm die Eszedeuten um Entschuldigung gebeten. Eine achtzigjährige Frau, Elka Hairer, wurde am Kopf so schwer verwundet. daß sie zweimal operiert werden mußte. Es sind über hundert Namen von Geplünderten gemeldet. Dobro. Seit Montag verbreiten sich in Dobro Pogrome schlimmster Art gegen die Juden. An den Ucbcrftillcn nehmen die Einwohner von Dobro teil. Es wurden ohne Ausnahme sämtliche jüdischen Familien, 40 an der Zahl, beraubt. Die jüdische Bevölkcrung flüchtet, von einer Panik beherrscht, in die Keller und auf die Boden. Die Miliz beteiligt «ich an dem Raub. v Grodzisko. ״Nowy Dzieimik“ erhielt aus Grodzisko einen Brief, in dem einer der dortigen Bürger die Vorfälle der letzten Tage schildert. Schon seit einigen Tagen bemächtigte sich des Städtchens die Angst infolge der Nachrichten von Pogromen aus allen Enden des Lindes. Am Sonntag füllte sich unser Städtchen mit Scharen von Bauern, weiche aus der Umgegend zusammeuströmten und sid! mit dem Plebs verbündeten. Sie stürzten sich, mit Revolvern und Gewehren bewaffnet, auf die j ü - dischen Geschäfte und Wohnungen, raubend und plündernd. Sie haben kein einziges Haus verschont und alles, was sie nicht mitnehmen konnten, in einer bestialischen Weise vernichtet. Erst gegen Abend wurde es etwas ruhiger, aber nur auf einen Augenblick, denn bald wurden Schüsse aus Gewehren und Revolvern gehört, die die Einwohner in Schreck und Panik versetzten. Die Pogrome dauer!1 an. Cliaraklcristisch ist, daß die Legionäre sich entweder passiv verhalten oder aber, was öftet vorkommt, gegen die Juden auftreten. Iwonltz. Von einer Person, die aus Iwonitz gekommen ist, erfahrt .,,Nowy Dzicnnik“, daß am 2. 'November exnste Unruhen dort ausgebrochen sind. Die Bauern aus der Umgebung, bewaffnet mit Gewehren, Revolvern, Messer, Stöcken und .Beilen, d'rangen, 150 Mann stark, in die jüdischen Wohnungen und vernichteten samtliehe Einrichtungen und erpreßten , durch Drohungen mit den Revolvern sämtliche Barmittel. Sic beraubten den Laden des Herrn Sojcher, nußhnr.iKUrn A־ ״!:: I׳.־ 1:.:״'M 7Cp:r:;;a3 jOrcta ’ Benjamin \7alfaci.. El4־־.,' ׳t:.,;.1 r.Kat ci::r.:r.i che cicrbcmla kranke Lecher vcracEonl. El; v.arcl:!1 durch die Leiter der Lu r <; c »־״״־ ch r organloicrt. Da c3 weder Milir noch ״.ilillir gibt, so fürchten die Einwohner wiederholte Puiiidercngeii. Vor einigen T:;;״! .״ Cz Nadiridit in eile Stadt, daß in der UmgchLV.g Plünderung«^ uad Pogrome fcn Anzuge cind. Die i'.e7Ö'd;cnu1g!neidete sich bei dein Hauptmann Kirchtnayer mit der Elite, eine Miliz zu organisieren, in die die Juden sufgcnonimen werden könnten. Aber die Cemü!r׳״.::ge:1, sich gegen die drohende Gefahr zu Schützer״, waren vergeblich, weil die Juden n 1 rgendo Waffen erhalten konnten. Das, was in Jawo.'zna gcachclicn ist, kann man nicht als einer. Akt der Rache seitens' der Grubenarbeitcr bei Fcnfger betrachten. Fcalgcr saß bei seinen Eltern um! hörte plötzlich gev/aU:;.־u1!cs Schlagen na die Tür und danach den Lina einer großen Menge. Feniger forderte die Menge auf, sieh zu entfernen. Nach vergcblichein Bemühen zag er den Revolver, schoß und verwundete den Arbeiter Hapka am Fuß. Erst dann zog sich die Bande zurück. Einige Stunden nach diesem Vorfall fand im ״SokoS“ eine Versammlung statt, in der der Pfarrer Sog in sagte: ״Die Juden können wir nicht morden, aber wir müssen sie loswerden. Es hat noch kein Christ einen Juden getötet, aber christliches Blut ist geflossen.“ Nach der Versammlung entstand ein Lärm auf den Straßen, die Arbeitcr stürzten sich auf das Haus Fenigcre, das vollständig vernichtet wurde. Darauf stürzte sich die Bande auf den Markt, wo sie sämtliche jüdischen Geschäfte ausraubte. Der Markt stellt einen. Schutthäufen, ungefüllt mit leeren Schachteln, Handelsbiiehern und Papieren, dar. In der Stadt befanden si.ch Legionäre, welche die Juden hätten schützen können; sie begründeten jedoch ihre Passivität damit, daß gfe keinen Befehl erhalten hätten. tVJcIcc. Nach den mißlungenen Ucberfällcn am Montag, dem 4. November, welche die Miliz f;n Verein mit dco jüdischen Soldaten zurückgev/iccen hatten, haben die Bauern am Donnerstag, den 7., ihre räuberischen U eherfä 11c auf dm Geschäfte und Häuser der Juden erneuert Dieses Mal gelang es ihnen. Das 'Jüdische Hab und Gut ist ihnen, zum Opfer gcfallen. Vollständig beraubt wurden die Kauflcute Fortgang, Sirein, Gencr, Blattwerk und andere. Die Miliz, in die mau Juden nicht auf nehmen wollte, hat sich nicht nur passiv verhalten, sondern hat auch die Juden gehindert, die Bern übten zu schützen: dq 11 jüdischen Soldaten wurden die Waffen abgenommen. Manche der Mitglieder der Miliz, wie Kusz und Lojcik, nahmen Anteil an den Plü nd crungen und Verrieten, ebenso wie die einheimische Bevölkerung, wo die Juden Geld und Waren aufbewahrt haben. Unerhört Und verdammenswert war das Verhalten einiger Mitglieder der Miliz. Nachdem die Bauern die jüdischen Geschäfte und das jüdische Eigentum vollkommen vernichtct hatten, erschien die Miliz und verhaftete Juden, welche ihr Eigentum und dir Leben verteidigt halten. Sic verhaftete den Kaufmann Tenccl, weiter den Holigar.en Widerstand geleistet halte. Die jüdischen Soldaten, die den Bauern das ge* plünderte Gut abnehmen wollten, wurden umzingelt und in i ß h a 11 d c It. ftlorav/ica. ln Mora wi ca im Krakauer Kreise überfiel eine aus 50 bewaffneter. Banditen bestellende Horde das Haus Jakob Waldners, des einzigen Juden in der, Ortschaff. Nachdem die Banditen , das Manufakturwarengeschah und׳ den Fleischerladen vollständig ausgeplündert hatten, stürzten sie sich auf die Wobinnigen, wo sie die Möbel in Stücke schlugen und alles Bewegliche aus den Wohnungen wegschlcppten. Waldner, der sali, wie die Banditen in seine Wohnung eindrangen, sprang von! ersten Stock herunter und entkam so den Holjganen.• In der ganzen Wohnung haben sie nicht ein einziges Möbelstück ganz gelassen. Die Betten schnitten 'sie auf, vermischten die Federn mit Heu und gossen Petroleum darüber. Dolns. Am Sonntag fand in Mszaua Dolna eine Ver- Sammlung der hiesigen Bürgerschaft statt, in der־ die Auferstehung einer, unabhängigen und vereinten Polens gefeiert werden sollte. Unmittelbar nach dieser Kundgebung, bei der alle in sehr gehobene Stimmung gckommen waren,?3 daß m~:1 ihn Juden sogar Ruhe und Schutz zusicherte, begab ddi eine Gruppe von Bürgern aus Ms׳.׳a:1:1 Dolna in die Gastwirtschaft des Weinberger. Nachdem ::: ::Ich h!;r gütlich getrn hatten, fingen sie an, die Civirtsebeft za plündern und sämtliche volle״ Fred;;״ zu;־;cr.cc,Darauf sfahlen s:e aus der Kr יי־ dar. Cg etei uni richteten den! Weinberger einen 1;דד c.a. 70GD0 Kronen'an. Darauf entfernte :Ica Gc ׳•a!e,!!*ix;icme Plündcniügen auszuführen. De:״ D'- ׳, ׳־: , Haft di Scaler wurde inft Steinen bombem,c.1,1g v/a 1cm Geschrei stüfzten sie Dell Ri alle V/olimmg«», zerschlage« in vrauLIg scher Welse die Möbel, zerschnitten die Beiten n;׳:| zerbrachen sämtliche Qegeiv.lüntle. im Por/ellatigccK.Jj «Kr. Pinktw Rotenberg hat diese wiUe Horde sämtliche Waren zerschlagen. Der Schaden betragt 3QÜ00 Kror.cn. Die Juden aus einem bestimmten Bezirk von Mnzana Dolna versteckten sich 'am Platz vor dein Pfarrhaus. Die Bombten stürzten 'sich auf die verlassenen Gcschäfte und plünderten was sie konnten. Was sic nicht mitnehmen konnten, vernichteten ,sie. Kleider und Wäsche zerschnitten sie in Stücke. Sie beraubten u, a. die Wohnungen und die Geschäfte des Leiser Amsterdam. It sämtlichen jüdischen Häusern smd die Scheiben zerschlagen. Am Montag begab sich eine jüdische Deputation zum Gemeindevorsteher und setzte durch, daß man eine Miliz bildete. Es muß die empörende Tatsaclve, hervorgehoben werden, daß man Juden unter keinen Umständen zur Miliz zuließ. Dagegen nahin man notorische Garnier und Riiuher auf, die tags zuvor sich an den Plünderungen beteiligt hatten. Es ist klar, daß eine solche Miliz den Exzessen, die am Montagabend von neuem ausbrachen, nicht vorbeugten. Bauden von Bauern strömten aus der Umgebung herbei und beraubten das Geschäft von Samuel Widawsky und in der Ortschaft Po re m bf sämtliche jüdischen Geschäfte. Seit Dienstag haben wir aus Mszana Dolna keine Nachricht. Roswadov/. Zu dem Unglück, das die Juden in Roswadow getroffen hat, hat Im wesentlichen der Umstand beigetragen, daß die jüdische Miliz entwaffnet wurde. Unter dem Einfluß des Aufrufs der Pobiisehen Liquidationskommission, sowie unter dem Einfluß einiger Symptome, die auf das Heranaalicn von Pogromen schließen ließen, hatte sich am Montag eine jüdische Miliz gebildet. Aber schon am Dienstag ordnete das polnische Nationalkomitec die Entwaffnung der jüdischen Miliz unter dem heuchlerischen Vorwände an, daß die Waffe in der Hand der Juden die Bauern!nassen reize. Dienstag war Jahrmarkt. Der Hauptmann Greismann, der Vertretef des Ortskommandanten, bat inständig um Abkominandicrung einiger Patrouillen in die Stadt. Ls wurde »ihm abgeschlagen. Wie vorauszuschen war, begann ein Progrom gegen Juden. Die Plünderung begann tun 12 Uhr mittags, indem der Mob das Hotel Propf überfiel Eine tausend׳• köpfige Menge bestialischer Bauern stürzte sich auf das Hotel, plünderte, vernichtete und zerschlug alles, was ihr unter die Hände kam. Nach diesem Akt versammelte der Geistliche Oken, der Ortspfarrer, die Menge um sich und hielt eine Rede, in der er folgende Ansichten kundgnb: ״Das Plündern ist zwar nicht schön, aber Ihr seid jetzt die Herrscher, und wir werden bald das Vermögen dieser Herren unter uns verteilen.“ Seine Rede beendete der (trist liehe mit «km Ruf: ״Es lebe die FreiI!eit!" Dieser Ruf wurde von der Menge mit Begeisterung autgenomimai, und sie stürzte sich sofort auf die näcJisttiegcmle Gastwirtschaft des Hersch Silber, welche der Sitz der jüdischen Miliz war. Hier fanden die Exzedenten 10 Gewehre, welche sie mitnahmen. Unter dem Vorwand, daß bei den Juden sich Waffen befinden, wurde die Parole zur Plünderung jüdischer Geschäfte und Wohnungen ausgegeben. Hier ein Bruchteil der Liste der Geplünderten: Jakob Beck, Sara Kropf, Hirsch Silber, Leib Blumenkranz, Josef Leib Rosenbaum, Rachmil Schlamicr, Mcnnchcm Karp, Lcia Salz, Israel Spiro und viele mehr, deren Namen wir augenblicklich nicht wissen.;Als Opfer dieses räuberischen Ueb er falls fielen: Rosen, ein hebräischer Lehrer, der hiesige R a bb i n atsv ert re ter, ein Uhrmacher und eine Frau, deren Mann im Kriege gefallen ist Dieser Frau hatte die bestialische Menge zuvor beide Hände gebrochen. Mit wildem Geschrei ging die entfesselte Menge von Haus zu Haus und plünderte jüdisches Gut. Die Bauerfraucn gingen hinter ihren Männern her, nahmen ihnen die geraubten Sachen ab und brachten sie auf die Wagen. An den Plünderungen hat auch die Miliz aus den umliegenden Dörfern hervorragenden Anteil genommen. Zum nächsten Sonntag stellten die Bauern weitere Plünderungen in Aussicht. Die Lage der 500 j üdischen Familien in Roswadow ist geradezu verzweifelt. Der Mangel an Miliz liefert diese Menschen den Grausamkeiten der Holigane aus. Andererseits verbieten ihnen die V e rk ch rs verhä 11 ni sse, die Stadt zu verlassen, ln einer entsetzlichen Pogrompanik fristet die jüdische Bevölkerung in Roswadow ihre Existenz. Strzyzow. Man berichtet dem Nowy Dzicnnick: Ani Dienstag den 5. November fand im ״Sokol" eine Versammlung statt, in welcher der Redner die Bevölkerung beruhigte. Die Bauern aus der Umgebung nahmen •ich aber diese beruhigenden Worte nicht zu Herzen. Sofort nach der Versammlung stürzten sic sich in großen Massen auf die Juden, raubten und plünderten die Geschäfte ■und die Wohnungen. Sie beraubten mit kleinen Ausnahmen sämtliche Familien. Wese ״Ausnahmen“ sind deshalb ihrem Schicksal entgangen, weil sie im polnischen Viertel wohnen. Die Gendärmerie verhielt sich passiv, weil »ie Angst hatte, aktiv vorzugehen. Stczakow. Schon am Mittwoch, dem 6. November, hatten sich «ins 1/23 Ulw nachmittags die einheimischen Handwerker, Hauswirte, Zemcntarbeiter und Grubenarbeiter aus J a - wo sc 1111a im Städtchen vereanunelt. Die Plünderungen begannen am Abend, als es dunkel wurde. Sic plün-

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