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Jüdische Rundschau · 1918-10-25 · Heft 43 (25.10.1918) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 43 (25.10.1918)
Date
1918-10-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Se te 336 Nr. 43 K Aus Galizien und der S11!:ou111a Die ״Frankfurter Zeitung“ veröffentlicht folgenden telegraphischen Bericht aus Czcrnowitz vom 2t. Okt.: *111 Oalizicii uml der Bukowina hat in den letzten Tagen eine starke Bewegung Zur Anerkennung der nationalen Autonomie der Juden ein,gesetzt. Die Leitsätze der j iid is c 11 - soz i a I d 1• 111 okrati sehen Partei, auf Orund deren die jüdische Nation Anerkennung und die Ermöglichung der Konstitiiienmg ihrer Nationalvertretung, und zwar gemäß, der Besonderheit der jüdischen Siedlung auf Grundlage des Personalitätsprinzips durch Eintragung in den jüdiseben Kataster verlangt und als Kompetenz der Nationa'!Vertretung neben den kulturellen Angelegenheiten auch’ die nationalwirtschaftlichen und die sich aus der Stellung der jüdischen Nation als Minderheitsiiatioii ergebenden Angelegenheiten fesbetzt, wurde von sämtlichen anderen jüdischem Parteien als Grundlage ihrer Forderungen bestimmt. Ab! wesentliche Grundlage der Anerkennung der jüdischen Nation werden noch die politische und bürgerliche Gleichstellung der Juden mit allen anderen Bewohnern der betreffenden Territorien, die gleiche Berechtigung zur Teilnahme an den Vertretungen der Mchrhcitsnntioiicii, insofern sie territoriale Aufgaben zu erfüllen haben, und die volle Freizügigkeit der Juden innerhalb des Reiches ohne Beeinträchtigung der politischen, wirtschaftlichen und nationalen Rechte gefordert. Interessant ist, daß während 111 der Bukowina die Juden diese ihre Forderungen in Versammlungen und Aufrufen ganz, frei zuin Ausdruck bringen können, in W es tga I i zie u eine starke Agitation der Polen dagegen eingesetzt hat. So wurden in den letzten Tagen auch in Wcstgalizicn zahlreiche jüdische Versammlungen, welche mit dieser Forderung sich beschäftigen sollten, von den Polen verkoten. Dies hat die Erbitterung auf jüdischer Seite gegen die Polen, welche sieh schon bisher gegenüber den Bedürfnissen der Juden Galiziens nicht immer wohlwollend verhalten haben, nur vergrößert. Der antisemitische Kurs der extreniiialionaleii polnischen Kreise bat bis heute• nicht nachgelassen. Die jüdischen Forderungen , | zur Regelung der litauischen Frage Der Reichskanzler hat das Präsidium der litauischen T a ry b a, den Präsidenten S ni e t o 11 a, Dr. S c 11 a u 1 i s und Professor Wolde mar, empfangen, die ihm die Wünsche des litauischen Volkes für die Neugestaltung des litauischen Staaies vertrugen. Der halbamtlichen Mittcilung iibfcr diesen Empfang ist zu entnehmen, daß der Reichskanzler namens der Kaiserlich deutschen Rcgicrung dem Präsidium der litauischen. Taryba in Aussicht gestellt hat, daß das Deutsche Reich dem litauischen Volke selber die Regelung seiner Verfassung und seiner Beziehung zu den Nachbarvölkern überlassen will. ״Es wird Sache der Taryba sein, die vorläufige litauische Regierung unter Hinzuziehung a 11 e r S c 11 i e 111 c n und Nationalitäten der Bevölkerung zu bilden. Die Bildung der. in Aussicht ges;eilten allgemeinen Volksvertrctung .auf breitcr Grundlage wird Aufgabe der vorläufigen litauischen Regierung sein.“ ln der Erklärung des Reichskanzlers liegt eine außerordentlich begrüßenswerte Anerkennung der immer wieder gestel ten Forderungen der verschiedenen Natio• iiaiitäten in Litauen, unter denen wir die jüdische Natioliaiität in vorderster Reihe zu nennen haben. Bekanntlich sind die Litauer (richtiger: Litwiner) selbst nicht stärker, als die übrigen Nationen des Landes zusammen. Keine einzige der Litauen bewohnenden Nationen ist für sieh aiieiii eine Mehrheitsnation. Schon deshalb und aus Gründen der nationalen Selbstbestimmung haben von Anfang alle Nationen n Litauen die Berechtigung der Taryba bestritten, im Namen der gesamten Bevölkerung zu sprechen und zu handeln. Die übrigen Nationeii des Landes haben es daher auch ahgcielmt, Vertreter in die Taryba zu entsenden, solange ihre Aufnähme an Bedingungen geknüpft wurde, die mit dem Recht auf nationale Selbstbestimmung 1111 Wider- Spruch standen. Wir haben unsererseits immer wieder den Standpunkt des litauischen Judentums vertreten, welches auf sein Recht des nationalen Eigenlebens nicht verzichten will und den Anspruch erhebt, unter Wahrung dieses Rechts bei der Regelung der allgemeinen Landesfragen in gerechter Weise mit/.uwirken. Aus der Erklärung des Reichskanzlers geht erfreulicherweise hervor, daß jetzt die deutsche Regierung die Einwendungen an• erkennt, weiche von seiten der einzelnen Nationen in Litauen (mit Ausnahme der Litwiner) gegen die Berechtigung der bisher nur aus Litwiner״ zusammengesetzten Taryba, die gesamte Bevölkerung zu vertreten, erhöbe״ worden sind.־ Daraus ergibt sich von selbst, daß jetzt eine Heranziehung der Vertreter der bisher in der Taryba nicht vertretenen Völker versucht werden muß. Es ist anzunchnicn, daß diese Völker, insbesondere auch die Juden, ihre Mitwirkung an der Ausgestaltung der Taryba zu einer rechtmäßigen Vertretung, die auch dm Anerkennung der Friedenskonferenz finden kann, nicht versagen weiden, wenn ihnen die notwendigen Garantien gewahrt werden, daß■ Ihr nationales Daseins- und Selbstbesiimmungsreeht geachtet und ihr Anteil an der Verwaltung des Landes nicht gekürzt werden wird. Unter dieser Voraussetzung wird aut die rückhalislose und .treue Unterstützung der Juden zu rechnen sein, wenn das Land sich sein eigenes staatliches Leben einrichten will. Nur unter Beteiligung der bisher ausgescnlosscnen nationalen Elemente kann die erforderte breite Grundlage für eine allgemeine Volksvertretung •]ü״ geschaffen v/cr.L;־. Gl ur׳> zu erric.uemlc Gebäude, wr.i: riku l:.i;!:GGG"..;1 immer klar war,;all einem schwanken inal ־;:y■ :aas« Gu:n׳i ruhen. Darum ist die Erkläru»::; dm Re!.;!..':ל.־■•.;!:״:.׳ zu dem Prärküum der Taryba zu Legrili'.•;!. Sie sch: .11 eaGidi Klnraeu über die Stellung dar deutsdiea Reg;.'.!•;;::!• ta;:.t nnzuiiehnicn, daß jetzt die T a r y b :1 die u:f •;׳rcd'.cudcii »׳«!gerungen ziehen wird. Wir bzg.'.'-fb'il diese Aiv lueiit, da wir von vornherein keinen Zweifel daran gelassen haben, daß das gesamte jüdische Volk dar» litauische Judentum in seinen Forderungen treu unterstützen wird. Es wird zum Nutzen des Landes sein, wenn die litauische Frage von jüdischer Seite nicht wird aufgeroilt werden müssen, wenn die Völker. ihre Dcr.chwerdcu und Anklagen auszuberciten und eich den Schutz der Völkergemeinschaft ■zu erbitten beginnen. Blutige rejen Juden Uö . u.. ״׳ '...-i Die jüdischen Zeitungen Wasr.chaua berichten die letzte Woche ■täglich von Uebcrfä 1 len gegen Juden auf den Straßen und Plätzen Warsch aus. Die Ueberfiille, die in den ersten Tagen vereiu/.elt waren, verdichteten sich am Montag, den 21. Oktober, zu einem richtigen,'M assenpogrom auf dem Platz Kerze ly, wo sich eine Reihe jüdischer Altwarenläden befindet. Vom Morgen an war auf dem Platz eine Ansammlung von christlichen Männern und Frauen zu bemerken, die geheimnisvoll miteinander flüsterten und deren Aussehen den Juden nichts Gutes versprach. Um 10 Uhr morgen!! warf sich die Menge auf die Läden mit wilden Ausrufen: Fort mit den Juden! Nach Palästina! und begann, mit verschiedenen Gerätschaften die Händler zu schlagen und die Waren zu rauben. Hierauf wurden die jüdischen Oe* schälte geschlossen, die übcrntnchioii Händler suchten fort/.ulaufcn,. wurden aber von der Menge verfolgt. Eine Gruppe Verwundeter und Beraubter lief nach der jüdisriicii Geiiieiiidevcrwaltimg, wo über die Oeschel1nir.sc sofort ein Protokoll aufgeiioimneu wurde. Das Mitglied des jüdischen Qcmcindevorstamlcs, Herr Rundstein, begab sich sofort zum Stadtprär,identen, um ihm über das Geschehene zu berichten, andere begaben sich zum Chef der Miliz, der sofort einen Müiztrupp nach dem Platz Kcrzcly schickte. Erst gegen Ra12 Uhr erschien auf dem Platz Ker/.cly eine starke Miliz-Abtcilung mit einigen hohen Beamten der Stadtmiliz an der Spitze. Die Miliz, traf aber den größten Teil der beschädigten Juden!nicht mehr an. Die Buden der jüdischen Händler ■waren schon längst zertrümmert. Die Miliz-Abteilung blieb eine Stunde lang auf dem Platz und im Laufe dieser Stunde hat sich allerdings auf dein Platz nichts mehr ereignet. Die Miliz hat auch ein paar Pogromisten verhaltet. . Sobald aber die Abteilung den Platz verließ, begannen die UebcrfäUe von neuem und wieder wurden Juden verwundet und beraubt. Die Pogromisten wüteten auf diese Weise bis in den späten Abend, Für die nächsten Tage sind ähnliche Uebcriälle zu erwarten. Die Aus- ^chrcitungcn gegen Juden, in größerem oder in kleinerem Mallstabe, gehörenjetzt in Warschau zur Tagesordnung, Jt1dcc!;c:tz0 in Pelsa Der ״ilaynt“ vom 14. Oktober belichtet, daß am Sonnt;!;׳ in der Stadt zwei Po g ro m p ro k 1 a m a - t io neu :uigelclebt worden seien, in der einen, von der. ״Befreiungsarinec“ unterzeichnet, heiße es: ״Aufgehetzt durch jüdisches Geld, versuchen die polnische S. D, und der jüdische ©und in Polen, den banditischen Bolsehewisums zu organisieren ... Sie rühmen die ״internationale Diktatur des Proletariats“ als gerechte Macht . . . Polen versteht, was die Juden .damit wollen, was das zentrale Arbeilerkoinitce der polnischen sozialdemokratischen Parleien und ähnliche Organisationen bezwecken, in denen kein einziger ■polnischer Arbeiter ist . . . Die Juden sind vorsichtig, sie wissen, daß das ganze polnische Volk durchdrungen ist vom Hasse gegen ihre Spekulationen und Denunziationen, gegen ihre Hilfe bei den Requisitionen . . . und wollen den Haß! in andere Riehtung wenden . . . ■Mutig verteidigt die nationale Einigtuigi Die jüdischen Agitatoren behandelt als Feinde des Vaterlandes! Nieder mit den jüdischen Intrigen! Nieder rait dem -Boisciic\vismus! Es lebe das polnische Volk und das vereinigte demokratische judenfreie Polen!“ Der. ״Moment“ vom 14, Oktober berichtet, daß in einer Proklamation des Ko mit et Narodowy zu einer Knmpforgankr.tion gegen die linken Organisationen und gegen die Juden aufgerufen werde. Man solle die angesehensten Juden als Geiseln nehmen. Das polnische Volle werde aufgerufen, sich gegen die reichen Juden wie gegen die jüdischen Massen zu wenden, die eich vereinigen, um Polen La Besitz fehl nehmen. if In Ciechanow bei Mlawa^ sollte am 29. Scpfember eine zionistische Versammlung in den Räumen des. katholischen Vcre.’r.Hiair.cs r,{attu:»lcn. Die» war deshalb bemrrkeiiswert, weil sonst polnische Organisationen ihre Räume r.n jü lhidie Vereine nicht vergeben. Am Morgen des, Ve.Yairun'mngstagca war folgende» Plakat am Vercindiaiu aiigcschlrgen: ז oCil. Der Künstlich’,!; berv.:re katholischen Verein;©,u;r.:ג Juden, die dort ihre pi.f.äc■; scher Ausschmückung vcrai Bürger! 1 vermietet den Saal des Cc:,.״.'ift:;jründen den ■dien Manifeste! mit zlonisti- Ui: Das Vereins!]aus der Sitz des Zionismus! Wir fragen die Orfcgcist liehen, warum sie solche Schande zulassen. Das Augcnzudrüekci» in solchen Fälkn ist ein« öffentliche Schmach! Ob der .rotzige Vorstrvnd, aus dem sieh der ganze Kuristlicbliabcrvcrcin zusamtiiensetzt, der Meinung fet daß man des Geldes wegen die Nationalethik miß■’ achten kann? Schande Euch! Zum natieaspdisdsen Jugendtag Erklärung. In Nummer 41 der ״Jüdischen*' Rundschau“ vom 11. Oktober 1018 ist ein mit M M. gezeichneter Bericht über den nationaljüdischen Jugendtag erschienen. Dfc Einflechtung kritischer Anmerkungen in diesen Bericht zeigt, daß der Verfasser seine vorangestellte Würdigung des Jugendtages durch Einzelheiten illustrieren wollte. Da der Bericht datier Anspruch auf Vollständigkeit nicht erheben kann, sind in der Oeffentlichkeit, die den Tagungen nicht folgen konnte, MißVerständnisse möglich gewesen. Der Unterzeichnete Ausschuß bedauert es insbeson• derc, daß hierdurch der Eindruck erweckt werde»•! konnte, als hätten Wanderführer aus dem ״Blau-Weiß“ An• griffe gegen die überlieferten Formen des gesetzt»־ treuen Judentums unternommen. Demgegenüber muß festgestellt werden; Soweit diese Frage überhaupt berührt worden ist, haben diese Redner die Anschauung nbgdclmt, daß Nichlreligiöse die Gesamtheit oder einen Teil der überlieferten Ideen aus nationalen Gründen in ihr privates Leben zu übernehmen hätten. Der Gcschüftsfiihrende Ausschuß der nationaljüdischen Jugend Deutschland». 1. A.: Felix R o s c n b I ü 111. Vorbereitung Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen des Berliner national-jüdischen Jugendtages stand die Frage: Was müssen wir tun, um nach Palästina zu kommen, was müssen wir tun, um in Palästina leben zu können? Von zwei entgegengesetzten Standpunkten aus wurde versucht, den Weg־׳ zu zeigen: Versenkung in das Wesen des Judentums, Verbindung, Verknüpfung mit allem, was wahrhaft jüdisch ist, Heranbildung des wirklich jüdischen Menschen, der frei von alten fremden Elementen Ausdruck ist alles dessen, was den jüdischen Menschen und das jüdische Volk von Anfang an geformt hat — so etwa könnte man, wenn das möglich wäre, in wenigen Worten den Weg umschreiben, auf dem sich bei sonstiger tiefster Verschiedenheit Buber mit Blumcnfcid und Calvary, sowie fast alk Diskussionsredner fanden, die gegen die andere, von Walter Moses entwickelte Lehre auSiraten. Diese basiert auf der Anerkennung des gegebenen 7.usiandes. Sic nimmt den jüdischen Menschen von heute und von hier als Ausgangspunkt der Betrachtung, als Gntml- Stoff ״j!e3 Experiments und sieht das Problem in der Aufgabe, diesen »Menschen nicht so innerlich ab äußerlich von seinem jetzigen Wohnsitz los/.ulösen und ihn nach Palästina zu briii״«•, wo sein geistiges Leben im wesentlichen eine Fortführung des hier gelebten wäre, beeinflußt selbstverständlich durch die natürlich« Wandlung der neuen Umgebung ,und des neuen Berufes, wie auch der neuen Aufgaben, die sich in Palästina ganz von selbst ergeben. Aus den Kreisen der jungen Menschen, die mit leidenschaftlichem Eifer sich zu diesem Wege bekannten, wurde der!anderen Methode eines vor allem vorgeworfen; daß sie nichts anderes zu sagen wisse, als daß man lernen müsse, Judentum lernen müsse, daß sie der Jugend cinrcdcn wolle, sie sei unfertig oder überfertig, verbildet, krank, während sich diese Jugend gar nicht krank und, wenn auch nicht fertig, so doch durchaus auf dem richtigen Wege glaube, der zur Vollendung führte, ein Weg, der aber nicht in die Tide der jüdischcn und hebräischen Tradition oder Historie gehen könne, sondern der, was die Wimper hält, von alt den Strömen trinken wolle, die das Heute ausmachen und das Morgen vorbereiten. Diese jungen Leute sprachen von dem Lernen mit einem heißen Zorn und stellten ihm das gegenüber, was sic die Tat nennen. Diese Tat nun zeigt sich, wie »aus dem zweiten Referat von Walter Moses hervorging, ganz und gar ebenfalls als ein Lernen. Nur dali man nicht Judentum lernen will, sondern Landwirtschaft oder einen anderen Beruf, von dem man glaubt, daß er geeignet ist, ein gedcihüehcs, sich und der Allgemeinheit zuträgliches Leben in Palästina zu führen. Berufsberatung, Berufsumschicbtung, das ist letzten Endes das große Zauberwort, von dem diese Jugend glaubt, daß cs in jeder Hüisieht, in geistiger, in materieller und auch politischer, »Be große Frage der Ucbcrführung des jüdischen Volke» nach Palästina löse. Allerdings macht sie selbst sofort die Einschränkung, daß es sich nicht um die Ueberführtmg des Volkes, sondern um die fortsclireitende Ucbersicdlung von kleinen oder gar־ kleinsten Teilen handeln könne. Ihre Vorstellungen von der politischen und wirtschaftlichen Aufnahmefähigkeit Palästinas beruhen durchaus noch a&f den Verhältnissen der Zeit vor dem Kriege. Sic glaubt darum nur an eine ganz beschränkte Einwanderungsmöglichkeit und hat, ganz ün Sinne der damaligen Anschauungen, die größte Angst davor, daß das Volk selbst sich eines Tages nach Palästiaa aufmachcn könnte. ״Das erste Gesetz“, so sagt ihr Führer, ,״das in Palästina erlassen werden muß, ist ein Einwandensngsverbot,“

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