Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 42 (18.10.1918)
- Date
- 1918-10-18
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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42 .!א JUEDICCI Seile 327 י ■;Men * 1 Auf- 'U'ik'S,, M Voilcc '־gehen < ■! •Satte• 1. unsere :י Vol*;1 ־ Flic- .:!reich i. '־ ge- : , (1 i c , vor- . 11׳ due : ׳ i n n c ewüinen, . I; lata־ 11• KU n; ui'll in •ir 1 eine fsamlcr« ester- ■r.1 euelt i!nuu• zu 1 11 <1 «1 ■1t d<4u- ,,grollen tr nuferau; *11c ׳*.rin rei- Willens c 11 c n 111׳ *len listen Wien laus^aa) n 111 n ß waren. \\ viele ssen 1 - UM ׳■־«< j 11 (I I- . 05 ins R's'icit ‘\1r die rau 11mlic fol- TfU'.in״, Kriegs- 05: .4 er- *.n» pn.dH־. 0,1 der uu •1 res;1 St׳, in cd!;,nd;1 נ »Mit rm der ng der Bt llicllt Willen cn und •nscfwn schließt ,eis! " nismus; hl־‘ ZU' 1111 und 1«. (ll'off IS. a;,׳ Msiii 14 i׳-i reiclis, ihrer Bereitwilligkeit Ausdruck gegeben haben, alles /u unternehmen, damit der ß־cj{cnwiirti;jc unselige krieg schnellstens beendet und durch eine Befreiung aller”Völker und ihre Vereinigung in einem Völkerbund einer gerechten Welkmlmmg der Weg gebahnt werde. ln Uebcreiiistiniiming mit dem von .׳dien kriegfrthrenden Machten proklamierten Grundsatz des Selbsthestinunmigsrechtes der Völker 'fordert das z.u neuem nationalen Leben erwachte jüdische Volk, da ft cs als gleichberechtigte Nation in der Gemeinscl1aft der Völker anerkannt werde und eine Vertretung beim allgemeinen Friedenskongreß zuerkannt erhalte. Das jüdische Volk fordert: 1. Das liecht auf Errichtung einer nationalen Heimstatu‘ dir das jüdische Volk in Palästina, :׳. Zuerkcnmmg nationaler Redde in allen Ländern, wo Juden in erheblicher Zahl leben. Hierbei gibt das jüdische Volk seiner Uebcrzcugimg Ausdruck, daß die Gcui.iusehaft der Nationen er» insbesondere nicht zulassen wird, daß andere, selbst erst zu nationaler Selbständigkeit gelangte Völker die jüdische Minorität unterdrücken und ihre Rechte verletzen, "׳. In Oesterreich verlangt das jüdische Volk gemäß den oben ausgesprochenen Grundsätzen sofortige Allerkcnmmg als Nation mit Gewährleistung seiner nationalen Rechte. Die jüdische NaRpn in Oesterreich fordert Zu/ii Innig und Mitwirkung bei der Neugestaltung Oesterreiclis.“ An das jüdische Volk in Oesterreich! Das Exekutivkomitee der Zionisten Oesterreichs veröffentlicht den folgenden Aufruf: In schicksalsschwerer Stunde wendet sich das Exelaitivkomilec der Zionisten Oesterreichs an das jüdische Volk. ׳ Der Tag, au dem die Völker über den Frieden und die Neugestaltung der Welt verhandeln werden, darf uns niclil unvorbereitet treffen. Der Gedanke der De mokratie und des Selbstbestimimmgsreclites der Völker hat in der Welt gesiegt. Die Idee der Vereinigung aller Völker zu einem Bunde der friedlichen Menschengcmciiischaft, die zum ersten Mal von den Propheten Israels mit glühender Leidenschaft verkündet wurde, ist heute eine allgemeine Forderung geworden, jedem Volk soll Gerechtigkeit zuteil werden, alle großen Mächte sind darin einig, die Freiheit der kleinen Nationen zu schützen. Das jüdische Volk, dessen nationale Existenz seit fast zweitausend Jahren bedroht ist und das sein Volks• tum allen Schwierigkeiten zum Trotz bewahrt hat, hat auch in diesem Krieg am schwersten gelitten. Seit zweitausend Jahren hat das jütische Volk nicht mitge stallend am Geschehen der Weit tcilgeiiummeii, nie ist es um seinen Willen gefragt worden, auch sein eigenes Geschick ist von anderen bestimmt worden. Ueberal! haben sich die Juden diesem Abiiüngigkeitsvcrhülinis gefügt, in der Holfmiiig, daß durch den Sieg des Rechtes und der Humanität die fierrscliendcn Vorurteile bcscitigt und die Steilung der Juden gesichert werden wird. Diese* Erwartung beruhte auf einem tragischen Irrtum. Nicht durch die• Preisgabe dir egmen Art und des eigenen Leben;־, kann die Beziehung eines Volle s zu anderen Völkern auf gesunde Grundlage gestellt werden, vielmehr nur durch eine Besinnung auf den eigenen Wert und die eigene Kraft ist eine ehrliche, triedliilie Verständigung möglich. Die Juden, unter alle Völker zerstreut und überall nur kleine Minderheit, glaubten nie die Möglichkeit zu hüben, als polnische Einheit atii/.utrcten. Sie waren auf da Wohlwollen der Völker angewiesen, das ihnen nur in geringem Maße zuteil ward. Ueberall aber fanden sic UeUhvolien, das sich in Verfolgungen lind lkdrück'.iugcn aller Art äußerte. Furchtbar haben sie darunter gelitten, nicht nur physisch und materiell, sondern auch seelisch und geistig.* Sie wurde.1 innerlich verkrüppelt, in ihrer Menschenwürde und Selbstachtung vcrlctzi. Erst die Idee des politischen Zionismus hat das jiidisihe Volk wieder aufgerichlct. Jie.iai Oc-.ti rreiclis! Aus eurer Mitte ist der Manu hervorgegangen, der zum ersten Mal mit genialem Blck die Wahrheit erkannt hat, daß die Juden der ganzen Welt eine nationale Einheit bilden mul als solche ein polili׳ eher Maehtfaktor werden müssen, um ihr Geschick selbst in die Hand nehmen und durch eigene Anstrengung gestalten zu können. Das politische Ziel ist in un irem*Basler Programm ausgesprochen: Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten H c i ni st ä(tt c in P a 1 ä s ti n a. Dieses Programm ist heute von zwei ,Datteln aller Juden augenommen. Der Zionismus ist infolge der Wcltcrügnisse seinem Ziele so nahe wie noch nie, Das jüdische Volk wird als gleichberechtigtes Glied in die neue Gemeinschait der freie״ Nationen cintreten. Eine Anzahl von Hcgicrungcn haben bereits die Erklärung abgegeben, da(i >ie die uralte Sehnsucht des jüdischen Volkes nach seinem Heimatland(־, nach Erez Israel,־ vollauf würdigen und sie zu erfüllen gesonnen sind. Die Einheit des uationiden Judentums hat sich in diesem Völker zerreißenden Krieg glänzend bewährt. Die zionistische Oigaubalion kt «Jic einzige Internationale, deren Tätig- Leit;111(! Zusammenhang nicht unterbrochen wurde. Die Idee der Freiheit und Selbstbestimmung aller Völker haben die nationalen Juden Oesterreichs seit beginn ihrer politischen Betätigung als Forderung für das Zusammenleben der Völker in unsc.ciu Staate aufgestellt (Krakauer Programm 1906). Wir haben stets jene Juden bekämpfen müssen, die im Dienste eines Rtnidnutionalen Chauvinismus standen. Nur durch den : Juden russ den gen v.a rdeu. Die r.llai Völkern geauch für unsere national-jüdischen Gedanken können dl vergiftenden Natioiinlitakודס׳־ן gg/e Freiheit und die Selhok-ii'inmiing, die währt werden soll, fordern wir aber eigene nationale Entwicklung. Wir müssen •unseren Willen ־zur Geltung bringen, damit er auch bei der Neuordnung <mr »;t;::־.ilk־hcn lind nationalen Verhältnisse In Ocsicrreieli gebürt werde. Wir fordern unsere Anerkennung als Nat io n und ־ G c w ü 11 r 1 c 1 s t u!1 g unseres natio- «a 1 en Eig enIcbcns als nationale Minderheit Innerhalb der österreichischen Völker. Wir fordern poiitisehc Rechte und eine politische Vcrt re tun/־׳ zum »Schutz, dieser Rechte. Wir fordern ferner eine radikale U in ges ta 111111 g der inneren Verfassung des j u d c n t u in t, entsprechend den G r u tul s ä t z cn der De mo k r a 11c. Juden Oesterreichs! Der Augenblick ist gekommen, wo die Entscheidung über euer »Schicksal in eure eigene. Hand gelegt ist. Es ist diu Gebot der Stunde, daß alle kleinen Bedenken überwunden werden, daß piivate Interessen zuriickgi stellt werden und (1113 gitiiz.e Volk einig und geschlossen für seine Ziele eintritt. Wir rufen euch auf, euren einheitlichen Willen kuml/ugebcn. Unser Ziel kam! nur durch unsere Kraft erreicht werden und alle müssen an unserer Arbeit teiinclimcn. Juden Oesterreichs! Wir fordern euch auf, euch der Zionistischen OrganUation a uzttscli I icüc n , die das Instrument des nationalen Willens i 81.׳ Exekutivkomitee der Zionisten Oester* r c i c 11 st Rede des Abt». Skandier Jm österreichischen Parlament nicht die Am I Oktober hielt der zionistische Reichsr.itsabgeordnete Dr. Benno Strauch er im ö.tcrrelchischcn Rcichsrnl die folgende Rede: ״Hohes Haus! Als Vertreter der jüdisehen N a t i o 11 in Oesterreich beehre ich midi, von dieser Stelle die Fordeamgcn meines Volkes nach Frdheit, Recht, Rechtsgleichheit und Land vor der gesamten gesitteten Atenschlieit zu verkünden, Das Vierzelmmillionciivolk der Juden, dessen alte Kultur die Grundlage der Ethik aller Kulturvölker gcworden ist, lebt seit zweitausend Jahren — fern von seiner Heimat — das unwürdige Dasein eines heimatlosen Kiieditvolkcs, Das jüdische Volk, das in diesem Krieg ungezählte Tausende seiner Söhne auf den Schlachtfeldern verloren hat, fordert im Namen dieser 'loten, im Namen »seiner großen Geschichte, iin Namen seiner Kulturleistunge» und im Namen sauer lebenskräftigen Söhne von der Gemeinschaft dir Kul- Ilirvöiker endliche Gerechtigkeit sowie die Erfüllung seiner unverjährbaren Ansprüche auf das Land seiner Väter. In diesem historischen Moment, in dem das Schicksal der Welt entschieden wird, fordern wir die Ancrkeuming als einziges unteilbares Ganzes, fordern wir die Aufrichtung einer nationale!! Heimstiitte, eines freien jüdischen Gemein- Wesens in Palästina *— der ewigen Heimat des jüdischen Volkes. In der Uebcrzcugimg, daß alle freien Völker unsere Forderung al; gerecht und sittlich anerkennen, erwarten wir ihre t a 1 k r ii f t i g s t c ' U111 c r s t ü t /1111 g , damit das jüdische Volk in den Stand gesetzt wird, sein Schick• ai künftighin selbst bestimmen zu körnen. Für die Juden in Oesterreich fordern wir die gesetzliche Anerkennung der jüdischen Nationalität und Gewährleistung des freien Bckciintuisscs zu ihr, die Sicherstellung ihres Rechtes! auf Erziehung ihrer Jugend im jüdischen Geiste, Zusammenfassuiig alter österreichischen Juden in einen Verfassung;;- rechtlich zu konstituierenden Rcichsvciband und Schaffung einer nationalen Kammer mit dem Recht der nationalen mul kulturellen .ce!bstvc!waltung und der Vertretung der Juden geger >r dem Staat und seinen Völkern. Wir verlangen u ־,hmiUerten und miverkürzten Anteil an allen Recht• , die Oesterreich seinen Völkern und Bürgern *iiiräumt und gewährt. Das jüdische Volk läßt sich nicht zu einer bloßen Konfessiousgeineiii.'-chaft Hierabdrückeu, Die Frage der Anerkennung der Existenz einer JO,-• dischcn Nationalität werden nicht erst die Partcigelehrten von rechts und links entscheiden, diese Frage ist schon längst entschieden durch ■die mehrtausendjährige Geschichte des jüdischen Volkes und durch den uubcz.weifelharen Willen der jüdischen Masse und die Lösung im jüdisch-nationalen »Sinn ist überdies sanktioliiert durch die in der nichtjüdischen Bevölkerung wurzelnde Ucberzcugung von unserer uationalcn Sonderexistenz. Die ungeheure Mehrheit der Juden.;cLaft fühlt sich als eine Einheit und ־zusammengehörig, denn für alle Nichtjuden bleiben wir immer die Juden, die Assimilation ist eine Lüge׳ .״ Die jüdische Volksmatsc ln Oesterreich, Im bcsonderen in Galizien, rängt nach jahrzehntelanger Skiaverei um Erlangung ihrer Menschenwürde, um Ancrkennuiig ihres Volkstums, ihrer nationalen Eigenart, sie erhebt sich gegen ihre Peiniger, will los von der ehernen Umklammerung, —■ sie reklamiert ihr Se 1 h 8 t bc st 1 m 111 uii gsrcchtl Denn was im Judentmne selbstbewußt tat, lehnt das Prinzip nationaler Selbstverleugnung und Scllntvcrnclnuiig als eines freien, ehrlichen Mannes unwürdig ab, Ist national und bckennt sich zur jüdischen Nation; die jüdischen( Massen wollen sich nicht assimilieren, fic besitzen Assimilation־;,faliigkcit der sogenannten jüdischen Groben, sie besitzen auch nicht die־ ihnen suggerierte Assinulatior». lähigkeit. Die Liebe, Anhänglichkeit und Treue zu seinem Volke ist etwas Heiliges, etwas, was tief in der Seele jedes Matschen ruht, und es ist Entartung, Verfall oder Verrat, wc'im man seinem Volke die Tr< ue bricht. Es sollen nicht auch fernerhin die .nationalen Schlachten, wie es leider bisher in den Sudetenliindern und in Galizien geschehen ist, auf jüdischem Rücken ausgetragen werden. Von der österreichischen Regierung fordern wir, daß sic im Interesse des Staates selbst' unsere Bestrebungen nach Innen verwirkliche, nach Außen wirksam unterstütze. Zugleich erheben wir Österreich tsehen Juden vor dem Forum atjer gesitteten Völker feierlichen Protest und laute Klage gegen die Bedrückung, Entrichtung und Verfolgung unserer jüdischen Brüder im Osten, gegen die gewalttätigen Ausschreitungen, insberoiidire 111 Galizicu, Rumänien und Polen und fordern für unsere Stanimcsgeiiosseii nationale, bürgerthlu• und politische Freiheit, Gleichberecliligiing und volles Selbstbestimimingsrcclit. Als freies Volk appellieren wir an freie Völker, uns ihre Mithilfe bei dem Werke unseres nationale« Wiederaufbaues zu gewähren. Der Krieg hat vielen Völkern zu einem freien Dasein verholfcn. Die unterdrückten Völker werden frei und schicken sich an, ihr nationales Leben in eigener Staatlichkeit eiu/uriclitcn; hierfür i»t auch ko»tbares jüdisches Blut geflossen. Das alte jüdische Volk, das jede Unterdrückung und Entrechtung eines Volkes verurteilt und dessen Söhne deshalb beim Kampfe gegen Unterdrückung auch nie gefehlt haben, fordert demnach, daß in a 11 d i c s e n neuen Stantswcscn seine Volksangeliörigen in den Genuß der vollen nationalen, bürgerlichen und politischen Gleichberechtigung und ihres Sclbstbestimmtmgsrechtes treten. Wir woljen niemandes Recht schmälern, wir fordern nur unser Recht! Wenn der Gedanke der Rechtsgleichheit aller Mensehen, des Selbstbestimnumgsrcchtes aller Völker und der religiösen ‘Duldsamkeit aller Bekenntnisse infolge des Weltkrieges ein demokratisches Rechtsprinzip aller Völker und Staaten geworden ist, dann hat auch das jüdische Volk gern und freudig die schweren Opfer dieses Krieges ertragen, bndetn wir allen unseren Brüdern auf der ganzen Welt unseren Gruß senden, versprechen wir, daß das jüdische Volle keines seiner Kinder, wo immer sie auch leben mögen, vergessen wird, daß cs überall und unter jeder Bedingung ihre Rechte wahren wird." Tagung des tnnerösterreichischen zionistischen Distrikts Das WicncrZionistisch c Büro telegraphiert uns: Der am 13. Oktober abgchaltcnc inner oster• r c i c 11 i s c h c Distriktstag erwies sich als außerordentlich arbeitsfreudig. Es hielten Referate: Ludwig Bat6 über Orgniiisationsfragcn, Adolf Böliin über Palästina, Dr, Meiseis über den Jüdischen Nationalfand, Dr, Siegfried Berufe Id über Jugeudfragen. Es waren 105 Delegierte anwesend. Die Wahlen zum Distriktdcomitec ergaben: Adolf Bö 11111 (Präsident!, Otto Abelcs, Ludwig liatö, Dr. Max Praeger, Mose» Rath, Dr. Siegfried Bern f cid. Die Lage der jüdischen Ko!cden in Nordpalästina Lage der K\)• 101ln Ergänzung des kurzen Berichtes über die der v.GRipaläst'mensischcn Kolonien, den wir in letzten Nummer veröffentlichten, erhalten wir vom pen 11 ng euer Zionistischen Büro noch gcmlc• Einzelheiten: Die Zionistische Ko in in i ss i o n ist im Begrill, sämtliche־ Kolo »i e n ln S a in a r 1 a und Galiläa zu besuchen. Die Mitglieder der KoimnFsion, Dr, Edor und Kavullierc Ui a 11 c hi ni, haben bereits Gliedern und Sie'liron Jacob besucht und festgestellt, daß der Zustand dieser beiden Kolonien günstiger ist, als man nach den Ereignissen der letzten Wochen Immerhin bedürfen die Kolonisten um das zerstörte Eigentum wicderhcrzustellen, ihre Farmen zu renovieren und d.as geraubte Vieh zu ersetzen. Ueberli.aupt macht die jetzt erfolgte Ausdehnung des Tätigkeüsgebiets der Zionistischen Kommission die An- Schaltung größerer Hilfsmittel notwendig. Insbesondere werden Mittel benötigt, um die Evakuierten wieder in ihren Wohnstätten agzusicdcln. Die Zionistische Korn- Mission erwartet, daß die jüdischen Hilfskomitees in Ländern bedeutende Beträge zur Verfügung stellen .»ג erwartete, größerer Geldmittel, allen werden, Von der hebräischen Universität in Jerusalem 1 ..*«». . « — %r Anläßlich der Grundsteinlegung der hebräischen Universität in Jerusalem wurde, wie das ״Kopenhagener Zionistische Büro“ berichtet, Dr. Ä. S. Yahuda, Professor ׳־״,־ י־״ ”. von 28 Professoren berichtet, Dr. an der Universität von Madrid, _ an deti 8 spanischen Universitäten bevollmächtigt, in deren Namen ein herzliches Glückwünschte leg ramm an den Vorsitzenden der 1usthchen Kommission, Herrn Dr, Weiznunn richten, Ziozu