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Jüdische Rundschau · 1918-10-18 · Heft 42 (18.10.1918) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 42 (18.10.1918)
Date
1918-10-18
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Nr. 42 JU EDISCK RU' . C H A U Seile 320 bedeutete das Erscheinen des bekannten zionistischen Politikers mul Scliriit-;tellcrs Ji/diak (irünbaum, der;ms Rußland zurückgekehrt war, wo er in letzter Zeit Jas zionistische Organ ״Retrograder Tageblatt“ redinierte. Er übermittelte eien (Jriil! der ruliläiulisdicn Zionistischen Leitung und inaluite, den Kampf um die nation.den Rechte würdig fort/iisctzen, JE 11 I•nicht über die bisherige Tätigkeit erstattete ,!er stellvertretende Vorsitzende . Herr Prupcs. Er!miistatieite das Waclistum der Organisation mul klagte iiint die zionistische Leitung, die sich 11er dciiiokratisfitcii Organisation gegenüber feind; cäg verhalten luibcn soll. Einige Redner warfen dem Referenten optimislisclie Schönfärberei vor. Die zionistische Leitung nahm gegen die Vorwürfe des Referenten Dr. J, ü ot 11 i eb in Schulz. In der Nadimittagssitzung des zweiten Tages re■ ferierte Werr 11 k i n über die Vorbereitung: für Palästina und Herr Schweizer über die zionistische Politik;!1 Palästina. Beide vertraten die Ansicht, daß die arbeitenden Llementc die bedeutendste Kraft bei der Erricliunig der jüdischen Gemeinschaft in Palästina dar•;eilen. Der Meelirluz. — meinte 'Herr Itkin ״■!null!ine niedliche Armee mit militärischer Disziplin'werden. I r müsse nicht nur Landarbeiter, sondern auch andere /!heiter, freie Profession inbe,;rillen, ausbüdeu. ״Die imlnYhe i׳o!iuk“, erklärte Herr Schweizer, ״muß eine i.eimAratiscbe und ethische sein. Jede andere wird 10m Judentum nbgdehiit werden.“ Er sprach sich .!1!eil gegen die Lcgionsidce und entschieden gegen ir.Hiul eine Ungerechtigkeit den Arabern gegenüber aus. ״'Vir seiireibcn nicht unsere (icschichte auf roten Tafeln, eher auch nicht auf sch Warzen.“ Die Debatte eröffiiete iietr Julius Her;: er, der dem Referenten über die lendenz der jüdischen Politik zu beruhigen suchte. ,Die jüdischen Politiker,“ sagte er, ״sind den dein«• kultischen Prinzipien stets treu geblieben. Sie haben nicht bloll mit Rc;:itrungen, sondern auch mit Arbeiter- ן rgai,Rationen Verhandelt. Nach Palästina, versicherte der Redner, wollen die jüdischen Politiker nicht den eure»• p.ti-ehen Kapitalismus tragen, denn die gerechte Ordist das!deal des jüdischen Volkes von jeher.“ j ״Unsere Piliehten der hebräischen Sprache gegen•!!her“, hieb ein ausgezeichneter Vortrag von Dz jai.ischinskv. Der Vorirag rief eine heftige Disknssion hervor. Herr Me na ehern fragte Vorwurfs- ■/fl, waYiini kein Vortrag• ,über die Pflichten gegen die jidische Sprache angesetzt worden sei. Dr. hierin an n protestierte dagegen, dal» die Konferenz, m hebräischer Sprache eröffnet wurde. Diese Debatte wurde am n.'ieli, teil Tage nach den Vorträgen von r' isenberg ״Unser Kttlturpiob’.em" und von Gramit/, ky ״Uh eie Seit ulfrage“, fortgesetzt. ״Die Veremlieitliclumg im.-.ties Lebens“, sagte• Eisenberg, ״kann!!,:r durch die Wiedu׳״,־bt1rt der hebräischen Sprache V'irklickkeit werden. Die hebräische Sprache ist unsere;:;gionale Sprache•. Die Volkssprache ist aber die jit., ehe. Wo die hebräische Sprache nicht zur Unternclitsspraciie werden kann, muß die jidischt־ Sprache z. den Vordergrund;gerückt werden. A p c n $ c 111 a k und ■'dtw'eige r warnten vor dem Sprachenkampf in den heilten der Zeire-Zion. Die Kulttu't'rago, sagte Schweiger, -׳.'|e nicht mit der Spracltettlragc! verwechselt werden. I .•״■ Sehulfordeniit;,', der Zciire-Z.ion sei die Er/iclu\ng '111 produktiven Juden, ohne Rücksicht auf die Sprache. Eine reue Debatte erregte der Vortrag von Provcalsky über die Stellung der Z.c'ire-Zion zu der Zio- :n-tischen OrganisatioH, Prowalsky verlangte das Verbieibeu der Zeire-Zion inuerhalb der Zionistischen <)r-;•••:!Kation als besondere E r a k t io 11. HerrSch w albe v. ünschte die /.e'irc-Zion als besondere Föderation •׳''!:dien. Lewartowsky plädierte für den An- M׳nhU> an die Poa'e Zioii, imicrhalh deren sie einen K Minderen Flügel bililcm sollen. Itkin sieht die 1 kitiplain'gabe in der Demokratisierung der Zkmisti- 'dien Organisation, Lewartowsky dagegen in den beomlcren Mizialökonomisclten und politischen Aufgaben, ׳Mit einer Mehrheit von ÄS Stimmen wurde beschlossen, י;c־h als ״autonome Fraktion auf äo/ialükonoinisclicr mal politischer Grundlage, unter dem Namen ״Volks- r a k t i o « Z c i r c - Z i o n“ zu konstituieren. Daun 1״Igtcn die Referate über die Stellung• zu den anderen Harteicn. Grawitzky sprach gegen die ״Agucbfii- B.!orthodoxen“ und gegen die ״Volkspartci“. Schwalbe!prach über das Verhältnis der Zeire-Zion zu den soodKtischen Parteien. Sc 11 a I ko wi t sch polemigierte mi! dem ״Bund“. Einen tiefen Eindruck machte De• Rede von Jizchak <j r ü 11 b a u in. Er warnte vor Rr Wiederholung der Versuche, den Zionismus mit 1,‘ in Sozialismus künstlich und mechanisch zu verknüpfen, '1,׳cl schilderte die eigenartigen Verhältnisse im Juden- Dm,!״wie die Eigenart der bevorstehenden Aufgaben. Ulbst die Poale Zion wüßten, daß nicht durch dem Rasscmkampf Palästina erlangt werden wird. Auch beginnen den Klassenkampf erst dann, nachdem wir Rnnisteii Palästina erreicht haben werden. Vorläufig dürfe ™!י eine Front gelten - - die zionistisclie. Her letzte Izg;־ war der! Vorträgen von Schwalbe R'-r die wirtschaftliche Lage und von Prowalsky ',her Orga11Katk»n.sfragen gewidmet. Schwalbe regte '-;ntcr anderem die Durdtlülirung einer Statistik und die Errichtung eine.;■ «1/ialwirtschaftlichen Departements, ״ad־, dem Muster des ukrainischem, an. Seinen ln- 1Rmationcn gemäß werden dabei die Zionisten mit den AtbUierparteien Zusammenwirken können. Er trat auch iur die Organisierung der Handwerker ein. paran Hiilol׳, ,icil t,in ](ci't,pat über die Bedeutung■ der Ge-!,^»nscha.ftsbcwcgtmg. Die angenommenen Resolutioreu werden dem' Zentralkomitee zur Redigierun״ und Veröffentlichung übergeben. Einr Lcilntig von 11׳ Persollen winde gewählt, von e'.r.en 7 in \7;v. diau wohnen. Inmitten der ViTbnmlhtiigcsi 1..ןך.י11ו,״ Co netten Nach* richten aus (1alästiim. lu!־.;:!ntr Mi'.kiitmg, die mit berztidiem Entliuskr.imts aufgimcmr.nen wurde, führte der Vorsitzende aus; Wir werden uns keiner der Kämpfenden Parteien am'.dtücfkm, ,׳!her wir weiden dem Verlangen des jüdischen Volkes trat bleiben. Ziehet, junge Freiniile, nach 1 lau:c, verbleitet die Kunde und fordert jeden Juden, den junget! und den alten, auf, nach Palästina zu׳ gehen und das Lehen in seinen Dienst zu stellen." Voll Begeisterung brach die Kon* feremz. in den Ruf aus: Wir schwüren! Vom Ilcclukiuz in Polen Vor kurzen! fand in Warschau eine Beratung d e s - H e c 11 a 1 u z unter Beteiligung der Vertreter der Piuvinz. statt. Die• Beratung sah die Aufgabe des Hechaluz darin, diejenigen zu vereinigen, zu organisieten und vorzubereiten, die entschlossen sind, bald nach Beendigung des Krieges nach 'Palästina zu geben, sich dort mit produktiver Arbeit zu beschäftigen mul am Aufbau des liationaljüclischcn Lebens in Palästina tcilzunclmum. Um den Entschlossenen die Möglichkeit der beruflichen Ausbildung zu verschaffen, wurde die Gründung von Farmen als unbedingt notwendig anerkannt. Vorläufig sollen die Chaluzim׳ auf Privatgutem untergebraeiU werden. Die landwirtschaftliche Ausbildung ist, aber nicht׳ die einzige berufliche Ausbildungsaufgabe des Hcchaltiz. Auch für die Atisbil- (hing von Handwerkern und Industrie-Arbeitern muß gesorgt werden, zu welchem Zweck Handwerker- Schulen verwertet und Ihteh-Kurse eröffnet werden imioten. Das Hauptgewicht mul) auf die kulturelle Vor* bereitmig, die Erlernung der hebräischen Sprache, der palästinensischen wirtschaftlichen und kulturellen Ver* häHiiisse und der jüdischen Geschichte gelegt werden. Die letzte Sitzung war den Orgaitisntionsfragcu und der Wahl einer Zentrallcitimg gewidmet. Zur Deckung de.־ Organisation-kosten wurde, ein ürganisationsfond gebildet, Ein mißglückter antizionistischer Versuch Die v11״ Rabbiner Phiiippson in Cincinnati unternommenen Schritte zur Einberufung einer anti* z i o 11 i s t i s c 11 c n K o n f e r c n /. für den 20. Oktober haben einen absoluten Al i II c r f o 1 g ergeben. Keine einzige der führenden Persönlichkeilen in den Vereinigten Staate 11 11 at dic E i n 1 a düng zu der g c p 1 a n teil K o n f c r enzang e n t>!Qm e 11. Jacob Schiff soll reibt, indem ״er die Einladung zur Konferenz ablelmt: ״Ich fühle jetzt, daß die Schaffung einer jüdischen Heimstätte in Palästina außerordentlich wünschenswert ist.“ Viel beachtet werden auch die ablehnenden Antworten von Oscar Straus, früherem Botschafter der Vereinigten Staaten in Konstantinopei, und Louis M a r s 11 a 11, dein Vorsitzenden des American; Jcwisli Committee. Elly Alf mann Zum letztenmal war sic während des Jugendtags und im Volksheim unter uns ~-t mit uns erglühend Und ihr ganzes Sein auf die Zukunft einsteilcnd. Und jetzt ist sie erloschen . . . Ihre Freunde und Freundinnen wissen, weich ganz, feiner und tapferer Mensch, welch liebevolles Herz, weich unerschöpfliche Freundschaftlichkeit und Oiitc mit ihr dahingegangen ist. Ihr junges »״eben kannte das Leid in überreichem Maß, Es war "dir nicht gegeben, in tuihckiiiniiiertcur Optimismus auf die Zukunft zu ,vertrauen. Aber umso stärker war sie durch ihren gesammelten* Wißen, sich und ihrer jungen Schwester ein freies, zionistisches Leben zu bereiten. Der Tod hat sie jäh ihren Hoffnungen entrissen. Ihrem Freundeskreis bat er eine schwere Wunde geschlagen. Wir werden Elly Altmann nicht vergessen. Leo Fl c r r m a n n. wtm Suse Casparv lebt nidit nielir. Dieses kraftvolle, stolze, schöne Mädchen wurde ein Opfer der Orippe. Herb und verschlossen, fast schroff und verletzend war sie nach außen; aber mit unendlich viel Liebe und Zartheit gab sie sidt den Nächsten, ihre Treue war vorbildlich. Wahrscheinlich Rieht ndctzf bat sip dieser Tugend ihr hartes Los z״ verdanken, l'ml was verlieren wir Zkmskiimpfer? Einen Tatluetischen. Ich■ entsinne mich nur eines einzigen kurzen Gespräches mit ihr. ״Ochst Du mit mir dorthin?“ Und stark , und freudig sagte sie: ״Ja!“ Seit der Zeit haben wir nie mehr darüber gesprochen. Sie aber lud sogleich gearbeitet, in der Gartenbauschule za Wittenberg wollte sie in wenigen Wochen ihr Examen machen. Sehr unglücklich war sie dort; aber sic war eben stark. Durch Ihre Briefe schreitet aufrecht der Glaube au Erlösung. So war meine ■unvergeßliche Freundin. Kö11;g?ix־rj i. Pr. ׳ C a;< Cat 0.1״ ry. Zionistische Propa״andawoche in Schcvcfiingcn ״Dem F r i c d e n u 11 d E r e z 1 »r a eie »<■ * gegen!“ Dies war die ürumi-tiiiumm;׳, weiche «tt ־fnii;ende Besucher der von dem ״Verband von Zionisten aus Belgien“ im S c h e v e ת 1 וו g c r K u r h a u s e ver״» talteten P r ״ p a g a n d a w o c » c und Ausstellung erfüllte mul beglückte. Vom 5. bi* 13. Oktober reihte sich liier eine zi.mistisdie Vcransla - tun}■• an die andere: fcicilidw Eröffnung, Rindertest, Scltekelabend, Fünfultriee, Mi-radti-Versanunlung, Pa* lästiuaabeiid, ltebräiscUe Konferenz, Sportdemai straf mit, Jupendfag und GeiiüUücher Abend. Die auca '0n vleien Nichtjudcn besuchte AttsstdUmg «ntlalite zwei Abteilungen des N a t i o n a l f o 1t d s und des J ü d 1 * sehe■• Verlags aus dem Gebiete der Propaganda und der allgemeinen jüdischen Literatur, maimigfache schöne Erzeugnisse des Bezaicl und der Spitzen* s c luilc des Frauenverb;indes, eine grojie Anzahl von Abbildungen aus Palästina, darunter solche aus der jüngsten Vergangenheit, Photographien zionistischer Vorkämpfer und Führer, wertvolle licbräis« he Werke aus der Amsterdamer ״Roscnthalia“, eine Sammlung jüdi* scher Zeitungen, Kariogiaphischcs, Medaillen usw. Die Eröffnungsfeier wurde von dein Vorsitzenden der Föderation, Herrn Dr. L, Herz einge* leitet. Dieser erinnerte an (las dein jüdischen und belgischen Volke gemeinsame Geschick der Veronnmmg und bezeugte der niederländischen Regierung den Dank für die gastliche Aufnahme. Der Finsternis, die das jüdische Volk durchlebte, ist eine Pcriacjc des Lichts gefolgt. Die Prupa״aiu!r.:1rbci1 der zionistischen He* wegung muß jedoch gerade unter den gegenwärtigen Verhältnissen mit tinermüdiicher Intensität fortgesetzt werden. Gewaltige Aufgaben, v.ie die der Eiuwamlc* ruiig, Arbeitsbeschaffung, Eriuihiuiig, harren der Lösung, und einem jeden Mitglied der OigaiiHation bietet siel» ein Arbeitsfeld, Die folgende Ansprache hielt Herr Ncheinia ‘de 1. i c in c, der namens des N i e d e r 1 ä nd i s c 11 e a Zio 111 s tc n bun d es Glückwünsche für das Gelingen der Propagandawodie und der Ausstellung überb,״achte. Der Redner, der eingangs erklärte, naeji wie vor aus moralischen und politischen Gründen ein Gegner der jüdischen Legionsidee zu sein, betonte gleich wohl die große '!iedentung der Tatsache, daß ausdrücklich für diese Aufgabe bestimmte Truppen an der Befreiung Palästinas mitgcarbciUt Italien, sov,|e die politischen Verpflichtungen, die sich hieraus für die Entcjitcmächtc ergäben. Der Umstand, daß man erst nach längerem Zögern die jüdische Hilfe angenommen hat, weist darauf, daß die betreffenden Staatsmänner sieh der Konsequenzen wohl bewußt sind. Alle an der Friedenskonferenz teiinelüneuden Mächte haben die Pflicht, das dem jüdischen Volke angetane Unrecht und Leid zu sühnen, indem sie ihm eine neue Zukunft, eine• fteie Volkscxistenz in Paiäsliü't verbürgen. Uebcr die Au.-.stdlung sprechend, meinte de Lieine, sie könne nun nicht tnehr eine koloniale Ausstellung genannt werden, die sozusagen das KoloniaUunt der jüdischen Nation angelte; sie gehöre nunmehr zum Ministerium des Innern. Schließlich gedachte der Redner derjenigen, die ihr Leben im Dienste jüdischer Ideale geopfert haben, und gab der Hofinung Ausdruck, daß ihr Blut nicht vergebens geiloßcn sei. im Aufträge der Jüdischen Oc 111 ein de im Haag begrüßte in wannen Worten Dr. Franzic* Be r e 1» s t e i n die Veranstaltung, namens der Fl a a g c r Z i o 1t i s t i s c h e 11 O r t s g r tt p p e Dr. 1 >aviel C o h c n. Zum Schlösse ergriff Herr Jean Fischer das Wort, der den Vorrednern dankte und in kurzen Zügen den mit der ettglisciiut Regierungserklärung begonnenen Siegeszug d־.׳s Zionismus vor Augen führte, der nun vor der Verwirklichung steht und die Milarbeit aller, die sielt noch als Juden fühlen, verlangt, Sonntag Nachmittag vcrsnitmtchcu sich mehrere hundert Knaben und Mädchen zu einem Kind er ball mit allerlei Unterhaltung. Die von Frau Oscar Fischer erläuterten Pa lii st in a l i chtb i lde r wurden von den Kleinen mit Jubel attfgetioinmen. Auf das Referat Jeatt Fischers beim Schekelabend behalten wir uns vor, noch zurikk/ukommen. Stürmische Begeisterung rief der freie hebräisdte Vortrag von Fräulein Rosenberg über ״Die Frau und die hebräische Sprache“ hervor. Dr. Cohen sprach über das Thema ״Nach vier Jahreit“ und Herr Lozinsky in Jidixdt über ״Zion wart'auf u n s.“ ln der Misrachi-Versammlung, die von Herrn Baumiiiger eröffnet und geleitet wurde, wußte Rabbiner de Vrics aus Haarlem wie stets seine Zuhurer durch seine geistvollen Ausführungen zu fesseln Außer ihm! Kprachc» noch Herr Fcndler und Herr Engelhardt (letzterer hebräisch) tu eindrucksvoller Wc»c woran! Herr Fischer, au du in großer Amzahl Erschienene״ einen Attumf zur Einigkeit richtend dtc heilige Pflicht eines geschlossenen Auftretens ütr jüdischen Volksgesamtheit in diesen Tagen hervorltob. (Fortsetzung folgt.) Zur Wahl des Engeren Ausschusses der Jugendorganisationen i.tfem'ü-htr1״‘'״V ^U״״s״ Jüpchen "Rundschau verotlunhJitcn \\!r das Resultat der Wahl des p ״״er.״־ ge»dcr׳U4ntsationen"lt,f*\V!*ii״l:^C'>i<il »°״is«scheli Ju" Kr H.t'R « T C k r wert-k’r! gebeten, niitzuteiien daß Herr Saliuan Rubascbow seine Wahl ״ lu; c1' nornmen hat. ' ' c Wal" ״»cnt Mtge-

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