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Jüdische Rundschau · 1918-10-11 · Heft 41 (11.10.1918) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 41 (11.10.1918)
Date
1918-10-11
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seile 322 Nr. 41 J U L /KJ wandt. Erst nach D/z Jahren wurde eine ablehnende Antwort (unter dem 11. Januar 191S) zu• gestellt. Diese Antwort ist in folgender Weise begründet: ״Die angestellten Ermittelungen haben erwiesen, daß in Lublin bereits ein jüdischer Konsumverein bestellt.“ Dies kommt natürlich einer Verspottung der jüdischen Bevölkerung in Lublin gleich, die etwa 000(11׳ Köpfe zählt. Die Rechte dieser Bevölkerung׳• werden also derartig eingeschränkt, daß mau ihr die Führung nur eines Konsumvereins für die ganze Stadt gestattet, während die nicht viel zahlreichere Christliehe Bevölkerung die volle Freiheit bei Gründüng aller Art von Konsumvereinen besitzt und die Genehmigung b i n n e n wen! g c r T a g e crliiilt. Es ist charakteristisch, daß die österreichisch■•pol• nischci» Behörden (d. h.!Klinische Beamte, die in dem österreichischen Krciskommando tätig sind) diejenigen Organisationen schikanieren, die die Flaiidwcrkcrschichten zusammen schließen, also diejenigen Elemente, die sich mit der Produktion befassen und somit zur Bekämpfung der Spekulation merklich beitragen und sich um die Bcfrenmg von dem Joche der üroßiiten bemühen, ln dieser Weise unterstützen die östcrreiehisdi-poinischcn Behörden mittelbar den Lebensmittel־ wuclicr, denn sie verhindern die Führung des systematischen Kampfes init dieser Plage der armen jüdischen Bevölkerung, welchen die Handwerker durcl1sdz.cn wollen, Nicht geringere Schwierigkeiten haben die Handwerker bei Legalisierung von Konsumvereinen für gemeinsamen Einkauf von Rohmaterialien zu überwinden. In manchen Städten ist cs nach großen Bemühungen, die für die Handwerker sehr empfindliche Legaiisicrungskosten .nach sich zogen, gelungen, Konsumvereine für Linkauf von Schneidcrgerätschaften (Lublin, Krasnystaw) und von Sdiuhmacherutensilien (Radom) zu gründen. Bei dem Handwerkcrvercin in Kielce ist kürzlich eine Darlehns- und Untcrslützungskassc gegründet worden. In denjenigen Fällen, in denen die Handwerkervereine in ihren Satzungen auf eine umfangreiche Tätigkeit hinziclen, um nicht besondere Konsumvereine gründen zu brauchen, sondern solche als Sektionen beim Verein legalisieren zu können, werden seitens der Behörden alle möglichen Schwierigkeiten gemacht, um die E111 wi eke 1 u 11 g d cs j üdi sehe n Hand w cr k e rwesens zu 11 i 11 dc rn. Die von den Handwerkervercinen an das Militär- Gcnerai-Gouverncnieiit gerichteten Beschwerden haben bislang keinen Erfolg gelabt. Allerdings ist das Militür-General-Gouvernemeiit den Juden mehr gewogen, weil da die polnischen Einflüsse geringer sind und unter den höheren Beamten eine große Anzahl von Juden vorhanden ist; aber das Militär-General-Gouvernement kann /׳egen die antisemitische Obstruktion der Ortsämicr, die in den i fänden der Polen sind und von antisemitischen Würdenträgern slavisclier Herkunft (Tschechen, Slowaken usvv.) unterstützt werden, nichts machen. Außerdem bietet die in der österreichischen Okkupation herrschende Wirtschaftsanarclüe jedem Ortsamte eine unbeschränkte Möglichkeit zu jeglicher .Willkür. Die Schaffung einer Rechtshilfe für die jüdischen Arbeiter der österreichischer! Okkupation ist unbedingt nötig. Angesichts dessen wurde dem zionistischen Komitee in Radom, welches vorläufig die stärkste und sich bestens bewährende volkszionistisdie Organisation im Bereiche der ganzen Okkupation ist, vom zionistischen Büro für soziale Arbeit in Warschau vorgeschlagen, sich mit der Gründung eines Rechtsauskunftsbüros für jüdische Handwerker der ganzen Okkupation zu beschäftigen. Zur Durchführung des rumänischen Judengesetzes ln der Sitzung vom ö. August 1918 hat das Zentralkomitec des ״Verbandes der einheimische» Juden in Rumänien“ die folgende Vorlage zur Schaffung eines Rechtsbeistaiuls- Dienstes angenommen.!.Für die Durchführung des Naturalisierungs-Gesetzes wird ein Dienst gebildet, genannt ״Rechtsbeistand-Dienst des Verbandes der einheimischen Juden“, der sich aus den Orts-, Bezirks- und Provinzial-Rcchtsbüros, sowie einem ausführenden Zcntral-Ausschuß zusammensetzt. 2. Zweck dieses Dienstzweiges ist die Erleichtcrung der Beschaffung der vom Oe - setze ve rlangten Akten und die Uebcrwaclmng der Einreichung und Unterstützung der Gesuche vor den zuständigen Behörden, sowie bei der Ausfolgung der Diplome und der Eintragung der Berechtigten in die Wahllisten. 3. ln jedem Orte, wo eine Sektion des ״Verbandes der einheimischen Juden“ vorhanden ist, wird ein Orts- Rechtsbüro gebildet, das sich aus den Mitgliedern des Orts-Ausschusscs zusammensetzt. _ Seine Kompetenz ist die Beschaffung von Akten bei den Ortsbchörden für die Ortscinwohncr oder für Einwohner anderer Ortschaften. Die Akten jener, die in anderen Gemeinden des Bezirkes zu beschaffen sind, werden direkt oder durch das Bezirks-Rcchtsbüro heschafft; di« Akten aus anderen Bezirken werden pur durch das Bczlrksrechtslifiro besdiafft. . 4־ Bezirks -Rcchtsbüro befindet sieh in!euer Bczlrkshauptstadt und setzt sich aus fünf Mitgliedern des Orts* Ausschusses des ״Verbandes der ein- Ivcimbchcn Juden“ zusammen, ln Ja3־sy und Bul.a- . 4 wird der AusiduiO neun Mitglieder zählen und das Recht hr.hr.,:, rrrl: :!Gre i>cv..ä.1!ie״keitei1 zu kooptieren, Seine Kor..־;׳:: ,־.?. Kt :1:3!" ׳1 ׳ ״ '.i.V.ng von Ak.cn bei den Ortaba‘.")!... ihr die K:,:v:K;־:r der Bezirks- IiauptsLidt oder T'r Ktav/.Ri.:;; .־:./::: ־* r Ort;ci1::rtc1y Die Akten, die in am’.נ.,,! U .mR 1•■. «•*׳ gmc.i Bezirkes zu beschaffen ,..:;;d, v;crF:1:.״ Girrt:: euer durch die Orts-Reditsbüros heechrfil v.'c.ha־;■; Akten c,״'״ anderen Bezirken werden nur durch ck> Provinzial-Rcchtsbüro beschafft. Das Bezirk?,-Recht.käro vz.'ril Ad yokatc 11 anstellen, ,Hin die G: 1־.;*־,u .hier Beztakrciiivvoimer vor den Bi׳zirl;r!:0i1:;:::h..:1:׳.;:/׳ zu ׳:!r,t'Rzen und um die Berechtigten beim Gericht und 1:1 den Y/nlillislcn ein• zutrngeu, 5. Pro vinz i al Rcdit 31>ü ros Fes ״Verbands der ciulieinri.sckcn Juden“ find zwei vorhancitn, und zwar: eines für das besetzte Gebiet in Buka- rcst und eines fü 1• dauti 11 cr.ctztc Gel>i et in Jassy. Diese iMi:0.1 :.iud zu.■ :1:־;::;c;:;;c.־׳.et7.t: in Bukarcst aus den Mitgliedern de;; Zentral־ Ammduisscs und iu Jassy aus fünf Mit. pn :Rem, gewählt aus der Mitte des Jassyer Sektions-Ar: :du: rc.:. Die zwei Provinziai-Reel.icbfiros werden den Bczirksbüros die Ansuchen um Akten aus anderen Bezirken zuweisen und (deren. Uabcrscndung besorgen,, Sie :werden alle Beschwerden cntgegeiinehmca und olle Anleitungen für dessen Gebiet geben; sie werden als Vermittlung!?- organe zwischen dem ausführenden Zenixal-Ausschuli und den Bezsrkrtrliros dienen. 6. Der ansfüiire.ule Zentra 1• Ausschuß des Rechtsbeistandes des ״Verbandes der einheimischen Juden“ •setzt sich aus neun Delegierten, Mitgliedern des ' Zentralkomitees des Verbandes, zusammen und ist berechtigt auch andere .Mitglieder zu kooptieren. Sein Zweck ist die Organisierung;und Leitung der Rechtsbüros im ganzen Lande, die Besorgung und Unter- .Stützung der Rekurse, die Sorge um die Ausstellung der Diplome sowie die Unterstützung der verschiedenen Sektionen. 7. Zur Deckung der notwendigen Ausgaben, sowie zur Unterstützung der gänzlich Mittellosen, insbe• sondere .der Invaliden, Witwen und Waisen, wird ein Fond gebildet, genannt Z eil t ra 1 - Rc cli t sbc i s t a uds- Fo 11 d, Die Auachücse werden zu diesem Zwecke S a!11 in 1 u n g c n bei der Ortsbevölkerung machen. Die so gesammelten Beträge werden dem Bukarestcr'’ Zcnlral-Rcditsbeistami zur Verfügung gcstellt, der sic nach Bedarf verteilt. Die bei jenen, denen man Akten verschafft, gesammelten Beträge werden den Fond des Orts-Reciitsbüros bilden, * Dazu wird uns von kompetenter Seite gcschrieben: ״Diese Bestimmungen des Rediir.beislandn-Dicnstea, zu denen .׳;ich der ״Verband der einheimischen Juden in Rumänien“ gezwungen sali, legen beredtes Zeugnis von den außerordentlichen Schwierigkeiten ab, die •zu überwinden sein werden. Besonders wird es der ärmeren Bevölkerung schwer sein, die nötigen Formalitäten zu erfüllen. Ihnen soll in erster Linie durch den Rechtsbeistands-Dicnst die Einbringung erleidiSert werden. Es ist selbstverständlich, daß diese Institution, die einzig in ihrer Art sein dürfte, ganz gewaltige Spesen vernrsacheu wird ... •Im günstigsten Falle weiden nach den Bestimmungen des ,Judcnger.ctzcs ־drei Viertel der ruiuüiiiselicn einheimischen Juden eingebürgert werden. Der Vize-Ministerpräsident C, Ar io 11 hat selber |m rumänischen Senat zugegeben, .daß nur eine Hälfte der rumänischen Juden durch dieses Gesetz, zur Einbürgmmg gelangen werden. Auf alle Fälle werden 50—öO 001) jüdische Seelen nicht eingebürgert werden und für den Rcst wird alles von der Art der A 11 w e n d 1111 g des Geseüer, ab hängen.“ Daß die Ausführung.; jcsUiiiiUungen dc3 runiünischcti Judengesetzes keine besor.dcia güiisti/jen Aussichten eröffnen, das bezeugt Manche Stimme in der rumilnisehen Presse selbst, Ra ■e:.:d1i:111 jn ״Agrarui“ vom 17. August ein Artikel, bellkit: '״Die Schwierigkeiten der Durchführung de:; •Gesetze:'» betreffend die Juden. Ein Selbst-Interview von M. E, Pa pan ih a io po 1, in dem cs unter anderem heißt: ״In erster Reihe ist schon der Titel anstoßend: Einbürgerung der c I n kci 13ir,׳che n Juden, W»e ist das? Muß dar Eiiilteitni: :die eingebürgert werden? Aber nicht davon ir.: die Rede. Die Erörterung des Grundsatzes interc:eiert r.ilck nicht, ich betsse mich auch nicht damit, ob ri!e Schichten, die zuzulamcn wären, a'if/'encnimcii werde:ר, rr.sh r.ieUt ob das Gesdz, als Konzeption, groUinuiig cCzt — Wie ich glaube — engherzig 'ist ... Ein Gesetz mit ei.'.cm tar; unheilvoll. Es ist ein P.:;;:K01;;r die Gcsctzcsvcrkge d:r Regier;,:. Absichten — 11cl1!;;,:a ־.vir Li, c Maße n Ic o rn p 1 i u i e .־ i, U; wäre so einfach gc•:.־ebe ich befasse midi rdc'.t :״it d* angenommenen CK: ־.R:..:״ In erster R•. vc ׳,rt Z״י Kommissiou, .,;■’ zu urteilen 1 ־•:■; -R־R;? Vertreter dt ׳ ''1 נ;: ,; R; f Ministern:.:;;;• R ׳■ ־׳■■ ׳. .; walt. W.a:; G:* ׳ - vertritt die? ׳dR irgend ein I:;R; in der Lage RR koiiirucn coutaii, —* ■ ... v ׳ ■; e.1 Wortlaut ist immer i, ober co ist cd. Auch 1:1 kl trotz Ihrer guten ■ cei co — über alle; u das Gegenteil :11 Aber, noch einmal: .״i Ken» des in Jassy .;»■'.on nctzung der * ־ .- * ■ ׳ - .. _ (C..ilv־.v4 '•'?׳.• R ׳.? ׳' r, ein -■_ Yca.rtcr (:•:3 d;?׳ so ':an? V׳'a1 ‘ :•: ver- “ 1* * - ‘.t .*41 V.11, sowie die Ehrlichkeit und Unchrlichkeil iko ßc. vvvrbcrs, insbesondere wenn er als Btisitzcnü.ii eü.cn Vertreter des Ministeriums des Innern liat? Der Staatsanwalt ist also eine überflüssige Ve r w i c k 111 n g ,\ die zu uiiendlichcn Erörterungen, zu Vertagungen, zu Untersuchungen führen wird, in Fragen, die in einem Augenblick zu lösen wären. Und es werden wenigstens beinahe •19000 Gesuche sein. Es werden Kommissionen sein, die wenige, andere aber, die zu viele Gesuche über die Fest- Stellung der Ansprüche auf den vom Gesetz gcwälirten Rechte haben weiden. Wurde nachgcrediiiet wie lange Keit man braucht, bis diese •100(10 oder 5U0UÜ Leute ihren Traum verwirklicht sehen? Nehmen wir an, daß jeder Fall eine Prüfung von einer viertel bis einer halben Stunde braucht, und dali es von hundert Fällen bei zehn zum Dazwischcnireten des Staatsanwaltes kommt. Eine Sitzung ist damit hin. Und es werden Kommissionen sein, die sich mit 5 0000 Gesuchen zu befassen haben werden .... Es wird unendliche Verzögerungen geben. Es werden Unzufrieden• liciten geschaffen werden. Und dies, wenn wir das ganze Wohlwollen und den ganzen Fleiß der von der ן Regierung .ernannten Kommissionen an nehmen. Im Falle aber ein Mitglied dieser Kommission nicht wohlwollend oder antisemitisch gesinnt Ist, oder wenn es, ohne Judenfeind zu sein, diesen nicht geneigt wäre? Es werden Jahre vergehen bis allclaufcndcn Gesuche geprüft und erledigt sein werden. Und dabei will ich bemerken, daß ich absichtlich auf das Kapitel der Nachweise, die dk von der Regierung ernannte Kommission zu prüfen lütte, nicht eingegangen bin, ja ich habe cs nicht einmal erwähnt. Es würde ein zu weites und zu heikles Prob lern sein. Alle diese Nachweise müssen bei verschiedenen lk•• hörden — bei zu vielen Behörden — beschafft, nach• gesucht werden, Behörden, bei denen die Störrigkeit des kleinsten Beamten eine Regel, die Nachlässigkeit ein nationales System, das Entgegen kommen eine seltene und glückliche Aus 11 ah me bilden. Und bei der Erwiihming der ernsten Frage der Nachweise denke icli au die Kleinen, a!1 die Armen, an dk Niedrigen, nicht au jene, die gewohnheitsmäßig in den ׳ Vcrwaltiingsämterii sich bewegen. Um die Nadnvcise der letzteren bin ich unbesorgt. Diese werden sie rechtzeitig haben. (Hier folgt eine Zensnriüeke von 5 Zeilen.) Sie sind ungeduldig? Ich komme zum Schluß. Und ich schließe mit einem letzten großen Hindernis im Wege der raschen Lösung der Judenfrage; eitj überflüssiges Hindernis, eine ganz sinnlose Ver- Wicklung, eine Verzögerung olö-e jeden Grund: die Diplome, die vom Justizministerium den neuen Bürgern auszufolgcn sind. Audi liier ist eine kleine Rechnung am Platze. Es werden 40000 bis 50 000 Einzcldiplome anzufertigen sein. Eine Formalität. Gesuche. Die Erledigung derselben. Die regelrechte Ausfolgung. Haben Sic sich gefragt, wieviel Zeit man dazu braucht, wenn mit dem nötigen Wohlwollen vorgegangen wird? Nach einer sehr optimistisclien Rechnung braucht man wenigstenszwei Jahre, wenn nicht drei, und dies, wenn alle Akten rasch erledigt und die Diplome äugen• blicklich ausgefertigt werden. Ich ha ix: 100 Diplome täglich gerechnet. Ich habe nicht übertrieben, niclit wahr? Für die Bukarester Juden wird es noch er■ träglich sein. Aber für die aus der Provinz; für die armen Juden aus der Provinz?“ Wäre es nicht einfacher, folgerichtiger gewesen, daß e c 11 o n d i e Beschlüsse d c r K o in i s s i o 11 c n den Beweis der n a chge s uch ten und gewährten Einbürgerung bilden sollen? Und wenn man schon darauf besteht, — als Uebcrmai! an Feierlichkeit und Anitlichkcit —, so hätten die Kom• missionsVorsitzenden einfach ,aiiordncn können, daß di« Namen der neuen Bürger gemeinsam im ״Amtsblatt“ veröffentlicht werden. . . .“ ■ , Konferenz der Jugendorganisation ״Young Jadaea“ Die jüdisch-nationale Jugendorganisation ״Yoimg Judaca“ hielt ihre 10. Jahreskonferenz vom 28. Juni bis zum 2. Juli in New-York ab. 200 Delegierte und mehrere hundert Gäste nahmen an ihr teil. Die Organisation, die die heranwachsende Jugend besonders •aus den eiiglisdisprechenden jüdischen Kreisen Amerikas umfaßt, liat jetzt Ortsgrupjxm in HO Städten der Vereinigten Staaten und zählt mehr als 12000 Mit• glieder. Bcgrüßungsiclegrammc waren* von Oberrichter Louis D, Br and eis, Riditcr Julian W. Mack, Nathan Straus, Dr. Harry Friedcnwald und vielen anderen führenden amerikanischen Zionisten eiligegangen. . Die auf der Pittsburg her Konferenz angenonunenc Erklärung über die zionistischen Prinzipien beim Wiederaufbau Palästinas fanden auch liier enthusiastische Annahme. Ucbcrhairpt stand die Frage der Teilnahme der ״Yoimg Judaca“ an der Arbeit des Wiederaufbaus in Palätaina. im Mittelpaukt der Beratung.. Dort Hauptreferat hielt Herr litamar Ben-Avi über das Thema ״Das neue Pu- Uta'Rna und Young Judaca“. Eine Reihe von Ro»■ Uiiioiien, die sich njit der Frage des Wiederaufbaus Palitattaar.. •und insber.om*Cfc mit der Vorbereitung der amcrik.uiicdicn zionistischen Jugend auf du Lebe« i# PaTtaiko beziehen, wurden angenommen. Ferner wur• den wichtige Beschlüsse auf dein Gebiet des Er־

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