Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 41 (11.10.1918)
- Date
- 1918-10-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Mr. 41 JUE Dl SCI Seite 321 t; , 1 J :iv:a Soc>־ ■:n ri!!1* i!־.־’e ־; ח, - 1t1 j* v,;r» idle nien ens 1 1!׳:ץ, ■i. p. 2, Das Gericht für die Kolonien. Erste!11 st an/: Jede größere Kolonie wählt ein (k-riciitskomilec ״ ־Waau 11 a 111 isch pa t“ dar. die siicillr.igen unter den Mitgliedern der Kolonie schlichtet. Kleinere Kolonien bringen ihre Streitfragen vor den .Jj/aad han1i>chpnt“ der benachbarten größeren Ko• loiiie. und haben das Recht, zu dem Prozeß einen ,,!Itr zwei Richter in den ״Wand hanusihpnt“ zu ent• ,viidcn. Berufungen weiden an da.; Zcutrnlgcricht der O-.iiainsation der jüdischen Kokmieu geiichtcl, /weite In ata uz: Die Organi;atioti der ju• d.ii.uiieu Kolonien b׳.•> itzt ein Zentrales (i e r i c 111, ,las aus von verschiedenen Kolonien gewählten Richtern )!.•sieht und in zu bestimmenden Sessionen Streitfragen zwischen Privat personell und der Kolonie, zwischen Privatpersonen und einer öffentlichen Anstalt, zwischen Kolonien untereinander oder - bei größeren Beträgen — /wischen Privatpersonen untereinander regelt. Beru- Hingen sind zulässig: für Privatpersonen bei einem ,Mindestbetrag von 20 Lyra, für Kolonien bei einem solchen von 200 Lyra. Die Berufungen werden bei dein oberstell ״Misdipat I laselia’oni“ eingelegt. 3. Der ״Mischpat LI a s c 11;1 i o m“: Er besteht aus 0 Mitgliedern: aus dem Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden des städischen Cieliiiils, dem Vorsitzenden und stellvertretenden Vor• sitzenden des zentralen Kolonie-Gerichtes Judäas und aus 3 gewählten Richtern. Der oberste ״Mischpat Haschalom“ regelt die Bernfuugsprozcsse und Prozesse von prinzipieller und öffentlicher Bedeutung.. Er überwacht alle Gcriditsinstitutionell im Land. An diesem Gericht soll sich mindestens ein Jurist und ein Rabbiner ‘beteiligen. Dieser Vortrag rief. einen lebhaften Mcimuigsaustausch hervor. An der Debatte beteiligten sich: Dr. j. Thon, A. J a f f e, I. W i 1 k a n s k y, H. S1 o n i nt, Rabbiner Ostrowsky und der Cliacliam-Baschi U s i e 1. Die Vorschläge des Referenten mit den Zusatz- und Aenderungsvorschüigen der Debattierenden wurden einer Kommission übergeben. Die gelallten Resolutionen liegen noch nicht vor. M. Hooficn übermittelte den Beschluß der Regierung bczüglidi der Gcriclilsfrage. Die Regierung wird dem ״Mischpat Haschalom“ das Recht eines Sdiicdsgcricliis zuerkennen. Die Gerichtsbarkeit des Rajbbinatsgcrichts wird in Uebercinstimmung mit den bcstellenden Landesgesetzeil bestimmt werden, (Vorträge für die Bucharer Juden.) Das von den Juden Bucharas bewohnte Stadtviertel Jerusalems war bisher außerhalb der Erneuerungsbevvegung des jungen Palästina geblieben. Die wenigen Versuche, die bisher gcmadit worden waren, konnten kfjue bedeutenden Erfolge verzeichnen. Wähvend der letzten Zeit scheinen aber auch diese der Nation entfremdeten Glieder in engeren ,Kontakt mit dem werdenden Volksorgaiiismns zu treten. Die Vortrüge, die die Zionistische Jugendorganisation der Bucliarer Juden gegenwärtig veranstaltet, werden von vielen Bucharcrn eifrig besucht. Im Laufe des Monats Juli sprachen E. Chefez über ״Die Zersplitterung im Judentum“, Ga0 11 über den ״Herzcnszionismus“, M i s r a c h i über die Aufgaben der Organisation der Bucharer Juden usw. Am 20. Tammus veranstaltete die Organisation י nefi Her/labciid., Als Referenten traten( auf £. Chefez (hebräisch) tmd Galiboff (persisch), Die gesamte bucharische Kolonie, mit ihrem Rabbiner Rabbi A. Aminoff an der Spitze, waren anwesend, -! "...11׳.. ״י״ .Lj. 1. ׳g!e5aaBj»,Ma!j^׳g*5jjFJ!L»eg«ir׳t«iaBMBrwMrw?*BH1 durch die Schaffung einer seinen Namen tragenden Siedlung in Erez Israel verewigen. Die vorliegende Schrift enthält eine Lehenshesdireibung Tschlenows, dessen Wirken mit der Geschichte des modernen Zionismus eng verbunden ist, so daß man gleichzeitig ein Bild der wichtigsten Abschnitte der zionistischen Bewegung erhält. Ganz, besondere Verdienste hat Tsdilenow sich a!9 Direktor des Jüdischen Nationalfonds erworben, an dessen Palästinaarbeit er sich mit besonderer Gewissenhaftigkeit beteiligte. Er nahm mich persönlich an der Werbearbeit für den Volksschatz teil, indem er in den Jahren 1905 bis 1911, zur Zeit der Verfolgungen des zaristischen Regimes, durch ein von ihm geleitetes Büro in Moskau die damals streng verbotenen Nationatfand Sammlungen in Rußland orgaiii* slerte und so für Hunderte von Vertrauensmännern ein Vorbild des Mutes und der Opferfreud igkeit war. So ׳darf wohl gesagt werden, daß der Gedanke, einer der ersten nach Fricdensschluß euf National fomb-Bodcn zu begründenden jüdischen Siedlungen in Palästina Tccliien°ws Namen zu geben, ein Gebot nationaler Pietät Kk Schon ist durch Sammlungen in verschiedenen Neidern der Grundstock für die eine Million Franken, welche die Mindestsumme für den Erwerb des für die Kolonie erforderlichen Grund und Bodens dar-, stellen, vorhanden. Durch Verbreitung der bcsprochcnen, sei!,, lesenswerten Broschüre werden hoffentlich die zahlreichen Verehrer Tschlenows angeregt werden, kürzester Frist die noch fehlenden Bausteine zu sammeln, damit bald nach Friecknsachluß das ״Denk- ' mal" für Jechiel Tsclenow im Lande seiner Sehnsucht ««teilen möge.' (Die Schrift ist in Deutschland zum Psclse von 30 Pfciuüg durch die Zentrale des Jüdischen Nabonalfonds, Berlin W 15, Siidisisdic Str. 8, erlüllUidi.) IMIWItti»»»•« •»■»■*•׳־״'•**־••״••״י Das offlzfcDe Organ der amerikanischen Zionisten ״'he Mac'cabaean“ widmet seine Augustnummer ״er Pittsbur״er Konferenz der amerikanischen Zionisten,. Unter der vermögend«! rusaleni macht sich rine : in die Kolonien über/iiKerit Arbeiterschaft zur Seite zu Zur 0 iJ 11;; mul hellen. tu. V .ich Jugend in Je :!:Ln/, bemerkbar, ich der jüdischen Zur politischen Lage in 0;;K־׳;tcM1 tmd den für die Juden sieh a 1!•r ihr ergehende;! 1'ordenmgcn schreibt die Wiemi״ ׳Jüdische Z e 111»!1 g“ vom <1, Oktober unter anderein: im gegenwärtigen Augeiihliek Im beit alle Völker im BcwiiIlKejn der sriiwcrcn Verantwortung tmd der wcitreicliemlen Entscheidung dieser Stunde celhr.t ihr Geschick in die liand genommen. Alle Völker wissen ge* nait, was sie wollen tmd sind entschlossen, mit Einigkeit 11ml Kraft ihre Forderungen diircbziisetzcu, Nur das jüdische Volk hat die Bedeutung tler Stunde «och nicht erfaßt, cs 11:1t noch nicht die Einigkeit licrgc* stellt, die in so kritischer und verwirrter Situation notwendig wäre. Nur die 11 a t io 11 a 1 ־ j ü d is c 11 e Gruppe hat immer die Anschauungen vertreten, die sich jetzt als richtig erweisen, und hat, von den natür- Helten Bedürfnissen ausgehend, für das jüdische Volk auch innerhalb Oesterreichs Huticmak• Rechte gefordert. Sie ist die einzige Gruppe, die wirklich befugt ist, int Namen des jüdischen Volkes zu sprechen und sic erhebt auch jetzt, In zwölfter Stunde, fordernd ihre Stimme. Das jüdische Volk ist auf der ganzen Welt als Nation anerkannt. Die Massen, sind zu nationalem Bewußtsein erwacht und fordern ungestüm das Recht, daß man ihre nationale Individualität achte und ihnen die •Möglichkeit zu nationalem Leben und kultureller Entfaltung nach ihrer Eigenart gebe. Die Völker, die für sich die Freiheit fordern, können dem jüdischen Volk den gleichen Anspruch nicht verwehren. Im hochsteil moralischen Sinn haben die Völker ein Interesse daran, daß das jüdische Volk seine Freiheit erhalte; denn in viel weiterem Sinne als bei den anderen Völ• keru wird durch׳ die Behandlung des jüdischen Volkes der Beweis zu erbringen sein, daß! es sich wirklich um die Durchsetzung einer Idee, daß! es sich um eine moralische Angelegenheit handelt. Wenn ein Volk den Grundsatz der Selbstbestimmung für sich in Anspruch nimmt, dabei aber die jüdische Minorität brutal unterdrückt, so beweist cs damit, daß ihm der proklamierte Grundsatz nur Phrase war und nur ein brauchbares Instrument zur Erreichung egoistischer Ziele. Auf solche Weise aber kann weder der Weitfriede, noch der Völ* kerfriede in Oesterreich gesichert werden. Aber auch iin Interesse des österreichischen Staatsganzen liegt es, die Juden ,11s eine nationale Einheit;mziierkeiinen. Oesterreich hängt nur ׳ noch lose, nur noch an einigen Fäden zusammen ur.d' jedes Element, das diesen Zusammenhang zu fördern geeignet Ist, sollte mit Verständnis verweilet werden. Die Juden leben unter allen Völkern als Minderheit und die Völker werden nach der iieuxuschaftenden Verfassung eine weitgehende Selbständigkeit haben, ob cs nun zur nationalen Autonomie oder gar, zum Föderalismus kommt. Wenn die Juden assimilatorische Politik betreiben und, so wie cs bisher leider oft der Fall war, innerhalb der einzelnen Nationen sich chauvinistisch-national gebürden, als Deutsche, Tschechen, Polen, Ungarn mosaischer Konfession, werden sic ein Element sein, das das Auseinanderstreben befördert. Wenn die Juden aber ihrem nationalen Wesen gemäß und geschützt durch die Bestimmungen der Verfassung ihr Eigenleben führ ren, dann wird die jüdische Nation, ungewollt und Neben einem ausführlichen!Prlcht über die Verlirmlltmgen bringt die Nummer folgende!:äirage: ״D:׳:r Pitt!;• bt1rg!K׳r Programm“ von ix־,!! Miry 1־ c I a, ״Pal!;«,ihm und die Pitii.burger Konferenz“ von M, Sehe Ink ln, ״Die Pittsburglicr Deklaration und th.r. i’wcler Pro• granun“ von Jacob de Haas, ״Die Pittsburglicr Woche“ von Rabbi Meyer Berlin. ״Der Triumph der sozialen Demokratie au! der Pitfshurgher Kontorenz“ von Dr. N. Sy rk i 11. Ferner einen Aufsatz über den ««!gewählten Präsidenten der ztonklicchen Organisation von Amerika, leichter Julian W, Mack; das neue Statut der zionistischen Organisation von Amerika, Die Warschauer Organisation ״iwrfa“ fett die Gründung eines Verlages für liwis«. l ״ ..i״*isii* u .:ruueher beschlossen. Zu diesen: 7,v;c;!.2 Kt eine literarische Kommission eingesetzt v/nrf'.t, wclt.icr r:er!: A. L. Sc 11 a 1 ko wi tz. ßch. L. Gordo!1, P. £kc־,׳ovz<»r! A. J. Einhorn, 1. Hcftrr.-nn ״ füg: c;Me wurde beschlossen, heb rill!י che Bnr.imclbüch'cr iicrausziigebcii. Am ersten C:־.״״־;;c!L;g,;» v,v.ו u, «, Dr. S. bernfeftl, 5, Sd!;׳n ״ czcwski, S. J. Agnon, 2. LI Kaiia n, J. N. Simchoni und mitarbeiten. Mt, m, j. Berti . Lipnchtitz, Jakob Jfcc.nk Kaznelson Der Führer des ״.£״.: der russischen Mr:!:־'׳־‘* veröffentlichte eine Ed;: politische Autonomie t: gaben der Sozia!« er;ו oh iv; Der Literarhistoriker grundlegenden Wc;':;.! , jüdischen periodi. .':.;a i , timfangrcieiit;:» Bud» ״Di 1;che 11 Literatur *.1 ode“ 21\gc::cl110:r;;i1. t.i umfaßt das sogc11an'!'o bis Ende des 15. Jal״',:.. r.“ t:; ift i;1 •s W g!v“ ׳«1. v.; r■ pr־'tp-sdsr t teil und!ס.! *« ’ffger Führer O o ernenn he die ״Die Auf- <c. c-tEß Aidor da d wer ri:; •’■) l.'.d jedd ein!1 te der j•ticli- .!■'•eften Perl■ :’Liier (vom J0, oluic besondere Tcmknz, durch׳ ihre natürliche Situa- 11011 eine vi׳rbiiulemle Funktion cn'ülicii. Ui-1,־,-'3 ׳J‘ en Irrpreisge* midi dem ö;terrcichisehen 11011 eine verOiiiuemK• rujiKiion 1״׳u׳•• .1״״. Intorisciu-n fudcn hallen durch ihren uiiglüdadii 111111 «iciif mir die Würde des eigene״ Volkes. I geben, sondern sie haben midi dem Staatsgcd.'üiken einen sChledUeu Diciat erwiesen. in alk'rji’mgf.tcr Zeit, allerdings rein11׳ beinahe zu spät, hat auch bei der ö s t c t r c i c 11 i s c h «1 Regiet u 11 g ein Vcistaiülui; fnr diese Sachlage zu däintiH ru!)(׳;׳oinu'ii, Die regierenden Männer haben wicdeiholt «lie Vertreter der jinliienen Nation enipfaiegeu und sith über die Wünsche de; Jüdinln•״ Volkes inforniiercii Ja5:;c1!׳. Man kann freilich in Ocsterreidi nie wissen, welche Tendenzen und Einflüsse in der Regierung die Oberhand gewinnen und ob nicht trotz allein Anlauf zu vernünftigem Handeln plötzlich Maßnahmen getroffen werden, die unzweckmäßig, sinnlos mul dein Staute schiidlidi sind. Die Zeit drängt. Die radikale Um- Gestaltung Oesterreichs muß in den nüdiheii Tagen erfolgen. Das jüdische Volk fordert, dall die ’ Re g i 1• ru 11 g dabei auch auf seine Wünsch e Rücksicht nehme. Das jüdjsclie Volk forciert, daß cs als selbständige Nation anerkannt werde, daß seine nation a 1 c n Rechte verbürgt und geschützt werden. Es verwahrt sich gegen jede LJ nt erdrücku 11 g seitens der Majoritätsnatione« und fordert dicSiclierungscincr Position durch Zue rkc 111111 ng einer angemessenen Vertretung in den politischen und ko inm u 11 a I c n Körperschaften sowie in der Re * gierung. Diejenigen Juden, welche in diesem Augenblick noch zögern, welche statt von dem Wohl des Volke» ihre Politik von kleinlichen, persönlichen Interessen bcstinö men lassen, welche in ihrer assimilatorischen Vcrblendüng den Streit der Nationen in das jüdische Lager verpflanzen wollen, werden rücksichtslos bekämpft werden. Kein einsichtiger politischer Faktor, sei es mm die Regierung oder die Völker und Parteien, wird als Wortführer der Judenschaft eine andere Instanz ansehen können, als die national Organisierten. Wir hoffen, daß in dieser Stunde, die alle Verhältnisse geändert und alle Völker im Tiefsten aufgewühlt hat, auch1 die Juden, die bisher noch nicht zur Besinnung kamen, umlernen werden. Es ist die höchste Zeit Das jüdische Volk muß auch in Ocsterreidi in geschlossener Einigkeit dastehen, Hilfsaktion für die litauischen Juden in Stockholm und Finnland Das Jüdische Preßbüro au» Stockholm meldet: Ein Vorstandsmitglied des Stockholmer Hllfsverein für die vom Kriege betroffenen Juden, Herr A. Fcinik, hat gelegentlich seines Besuches in seiner finnischen Heimat eine energische Hilfsaktion zugunsten der Juden Litauens, die, wie bekannt, infolge des Ausbleibens der amerikanischen Hitfsgelder in eine katastrophenartige laige geraten sind, unternommen, ln Abo, wo einige dreißig jüdische Familien leben, wurde durch seine Initiative ein Hillskkomitec gegründet, das in wenigen Tagen eine größere Summe aufgebracht und davon durch den erwäimtcn Stockliolmcr Verein bereits 20 000 schwedische Kronen nach Litauen überwiesen hat. Auch in Hclsingfo r9 und V/iborg wird die Hilfsarbeit organisiert und es wird!mit Bestimmtheit erwartet, daß binnen kurzer Zeit die Juden Finnlands eine halbe Million finnischc Mark für die ‘Jüdischen Kriegsopfer in Litauen aufbringen werden, Das ist um so anerkennen!- werter, als die Zahl der Juden In Finnland ganz klein ibt! Auch In Stockholm hat die cingelcitetc Hilf«- Aktion, günstige Ergebnisse gezeitigt. Mehrere Mitglieder des Hilfsvereins haben namhafte Summen gegezeichnet und außerdem ihre Monatsbeiträge bedeutend erhöht. Von den hier weilenden jüdischenGästen ans Rußland haben sich mehrere dem Verein angeschlossen und durch die Zeichnung• von bedeutenden einmaligen und monatlichen Beiträgen ihre akllvc Svmpalhie zum Ausdruck gebracht. Die Aktion wird fortgesetzt £0 )18 1 ,4“־־־,־cIcLis Im Bereiche des österreichischen Oikkunat b.£,c3 In Polen bestellen Handwcrkcrvcro größeren Städten und zwar: in Lublin, Ra Cll,clm,• Dicsc Organ,•saiioncr wicUlii sich schwach wegen der allgemeine «*,mnieraig der Lage der jüdischen Hand Viele Handwerker üben ihren Beruf nicht aus % befassen rieb mit dem unter den obwaltenden \ n:r,;en bedeutend mehr lohnenden Handel Doch d,c Hanawcilccrorganisationcn 11h,sichtlich der 1 tmutg des Einkaufs von Rohstoffen auf »e illcher Onmdlagc viel leisten können, wenn^si -itf systematische Schikanen seitens der österre pohuacuen Behörden stoßen würden. ri!־׳DWie״nn<'wcrkcrvc1ci״e, eowoli wie «tith Ocnossenscliafison-aniaitkMicn ״״dcr"^ kgalisicrtTwfiltri «Tw״ i^cking betreff» die 2״r Oründung eines Konsumvereins at müssen. So z. B. hat sich in Lubl in der Hand \ir.Cr" an.^a® k• ,.u.nd 1«י Kreiskommando inft Anfr.-gc auf Legal :Gerung eines Kor.1tur.vcre!