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Jüdische Rundschau · 1918-10-04 · Heft 40 (4.10.1918) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 40 (4.10.1918)
Date
1918-10-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seile 312 T Jö:; ׳w» . \:J:: Nr. 40 drängnng aus dem Laude durch Nötigung zur Aus- Wanderung. ’ . , Auel» der polnische Staat sollte sein vornciiinstcs Ziel erblicken in der wahrhaft deinukratisdien Lösung seines Nationalilatenproblcms. Dadurch sollte er seine Daseinsberechtigung erweisen. Nicht aber sollten die Polen der Welt das jämmerliche Schauspiel des Sklaven neben, der seine Ketten bricht. Die Polen sollen nicht vergessen, daß sie die Juden einst iu ihr Laad gezogen haben, auf daß sie den völlig fehlenden Handels• und Handwerkerstand bildeten. Damals haben sie ihnen bereitwillig eine nationale Organisation (die ״Vierländersynode“) gegeben. Inzwischen sind die polujschen Massen vorangeschritten, und man glaubt, die Juden, die man einst gern herangezögen hat, entbehren ־zu können. Das aber ist kein Grund, eine im Lande seit vielen Jahrhunderten lebende, heute Millionen umfassende Gruppe wirtschaftlich und national zu vorniebten. Die Zeiten Pharaos sind vorüber; heute herrschen die Gesetze der Demokratie, und nur durch ihre Uebting beweist ein Volk seine Daseinbereehtigtmg. Die Wcltdcmokratic hat kein Interesse an der Schöpfung neuer Staaten, wenn diese allem modernen Empfinde« ins Gesicht schlagen; und wenn sich an diesem Treiben gar Parteien beteiligen, die sich selbst den Namen Demokraten beilegen, so wird diese Schändung eines solchen Namens nicht ungerächt bleiben , . .“ Die Siadtratswahlc» im österreichischen Okkupationsgebiet Polens Die österreichische O'KKupation 111 Polen bildet gewissermaßen ein separates Wehdien, das mehr Galizien wie der deutschen Okkupation augenähert ist. Infolge des Vorhandenseins der Deniarkatioiisliiiic und der Verkclirsschwjerigkciten, die bcrcits über 3 Jahre dauern, wurde die jüdische He- Völkern״« der österreichischen Okkupation von dem kulturpolitischen Zentrum Warschau losgerissen. Andererseits waren in dieser Okkupation keine geeigiicten Verhältnisse, die die Bildung eines Zentral- Punktes, der Warschau provisorisch vertreten hätte, ermöglichten. Allerdings liat sich Lublin stark entwickelt und dank ihrer geographischen Lage hat diese Stadt als Vcrmittiungspunkt /.wischen Oesterreich- Ungarn und Polen eine große Handel :-rolle zu spielen bc* gönnen; nach der Vcrkchrsaufnahme mit der Ukraine ist die Bedeutung Lublins noch mehr gestiegen. Dank der größeren Bewegungsfreiheit und den gcringeren Einschränkungen im Warenverkehr ist die ökonomische Lage der Juden im Bereich der österreichischen Okkupation merklich günstiger als iu der deutschen Okkupation. Dieser Umstand übt einen negativen Einfluß auf das Interesse für die allgemeinjüdischen Prägen aus. Die /.:ililciiniällig geringe n%!;imilatorisdic Intelligenz der Provinz ahmt die Warschauer Assimiiatorcn nach. Der siarkc Einfluß, dessen sie sich erfreut, ist auf den ludiffereiiUsmus und die schwache soziale Erfahrung der ״neuen 141111׳- geoisie“ zurllekzufüliii'ii, die erst Im Kriege gewachsen ist und weder Traditionen noch eleu t.fminn Ehrgeiz der alten Generation der jüdischen ״g’wirini“ besitzt. Die S tadt v c rord ne<e n wähl e 11, die jetzt in einer Reihe Von Städten der österreichischen Okkupaliou fetatttimleu, tragen ־zur politischen Bildung des jüdischen mittleren Standes merklich bei. Die bisherigen Stadtverordnetenkollegien tu der österreichischen Okkupation waren, mit Ausnahme von einigen größeren Städten, durch die Ükkupalionsbchürdc» ernannt. י.:.׳;,׳־־;! Die ■ ,!:,;:׳hi: 11 von den ü.'rtcn 1!:* :■׳ » beeinträchtigt. h!! - **• 1,i ■r Weise ... - ־ -. t j,1: ,1 >.׳«:״; führen wir 5; l;stche;1de;.־.; Stäche, in kerung bilden, »: :1 die je. d t; 41 C3- -55 '1/3 der Bcvül- DicGc:; «Dahl dm״:, 'd, jü'h ״/ater c*, djvölkcrung der Stach׳ ,vrorö, Jci ר י . W.l * i * Biigoraj r« V. Ciicciny 2;} 2 i; 5,9 S'o Clic'.m l J 4 76.5 (,‘3 Oimcliiiek 23 , ' 0 83,0 5• D/ia'osycc 0 03,/ 5Ö. 1 Irubieszow 'ZA- 1 9! 63,0 0/0 ' Konskie ־ 24 9 , (:■5,1 0/0 Opatow 22 4 , 72,1 0/0 ' Przcdbons 24 0 70,0 5»'* ihiiawy 23 (\ ׳ C':)9 <!'» Staszo’w 24 B 600 c/0׳ Szydiowicc 1h 7 784 <.j Zamosc 32 3 65.1 «>. ln Städten, , in denen die jtidczt 40—55 °/0 bilden, ist die Lage ׳ ehe! ־»falls ungünctig: . ' DicGc sau! tzahl darunter «/» d, jüd. P.evölkcrunjß derStadive rord. juden 1017 IV.: ■1; 24 4 0׳,* 429 Janow 24 6 ־־ «/״ 4*50 ' ledr/.ejow 27 ׳• 0 Koziciiice - Oß *» £ s י' ־ *56 3 V Knisuik 24 ' ' 6 57,') f/0 Luliariow 24 4 55.9 ״io Lcc/iie 2t 4־ 0־5 4 57 Miecliow 24 4 46.7 »,'o , Oikucz 23 2 54 5 ■e/0 ' Opneziio 73 Zf ' 57*4 fo ' Ostrowiec 30 5 474 Wo 1 *ilH'/OW 25 5 57 4 <y0 Samlonticr/ 2-t 6 42 a 35 Sloiiiiki 23 4 ׳ 35.3 V*. Wierzlmik 24 , S »/״ 55,4 Wloszczowo 22 S 55,8 »/» Diese Ziffern beweisen, daß die Österreich: sch-polinscheu Behörden tatsächlich eine Einschränkung der elementarsten bürgerlichen Rechte der jüdischen Ikvölkensng eingetühri haben, woir.it das ganze jüdische Vertrderkolicgiuin in den Städten fast anulliert wird, obwohl die Juden den beträchtlichsten Teil der städtischen Steuern zahlen. In den wenigen Städten, wo vor zwei Jahren Stndtvcrordnetcnwahlen statffauden, sind die uns aus der gaiizischen Wahlpraxis gut bckannten Machenschaften zwecks künstlicher Vcrringenmg der Zahl der Wahlmijndafc in Bewegung gesetzt worden. Diese Machenschaften der österreichisch-polnischen Behörden bestehen darin, daß bei der Eintragung der ’ Wähler in die Kurien ein heirädttibhar Teil der Juden in die zweite Kurie (der Knmlcutc) eingetragen wird, obwohl diese gemäß der Wahlordnung in die niedrigsten Kurien eingetragen werden sollten, Hmr-besitzcr, Handwerke!•, Mieter ־- alle diese Wähler werden In die Kurie der Kmitkute eingetragen, wobei die dagegen erhobenen Besebwerden erfolglos geblieben idud, Außerdem ist absiehtlieli ein f nlschcu Alter der jüdischen Wühler :!«geführt worden, damit cs mit dem Passe nicht übereinstimme. Jüdische Wühler wurden in großer Anzahl .11 ls den Wählerlisten wcggelasr.cn. Die Vertreter der jüdischen Komitees wurden gcliindert, in der Komn1i:::ion beim Magistrat, die die Richtigkeit der Eintragung prüfte, zu erscheinen. Kurz und gut, man hat alle Art 'Mißbrauch und Unrecht zur Geltung gebracht, um das aiigesdrebte Ziel zu erreichen. In der zweiten Kurie erwiesen sieb 1, Ik in Lublin- ICö Christen und 4()Sü 'Juden, wobei auf einen Stadt. mrordncteii 450 Stimmen fielen, während in der vierten (urie (Handwerker) dortselbst auf 626 Christen nur ,33 Jude« kämen und ein Stadtverordneter nur 55 Stirnneu erhielt. Infolgedessen wurden in der zweiten <urie, in der die Juden eine vierfache Ucbcrlegcnhcit ocsitzen, verhältnismäßig neunmal w c «1 g er St ad tverordnctc gewählt, als in der zweiten Kurie, weil jede Kurie eine gleiche Zahl von Verordiietcn wählt. Außer den erwähnten Schikanen bedienen sich die österreichisch-polnischen Behörden eines s)>ezielk׳n Kampfmittels gegen die ״unerwünschten“ jüdischeu Kandidaten. .11! Gemäßheit der Wahlordnung muß jeder Kandidat die polnische Sprache beherrschen. Natürlich findet diese Vorbedingung auf die christlichen Kandidaten keine Anwendung, obwohl unter ihnen auch Analphabeten vorhanden sind. Dagegen werden an die Juden von Seiten der Kreischefs derartige Forderungen gesteht, daß die Kandidaten nur sehr schwer die Prüfung bestehen und somit häufig ihres passiven Wahlrechtes vci lustig gehen. Die gegenwärtige Wahlkampagne zu den Stadtvcjordnctcn-Kollcgien iu der österreichischen Okkupation findet unter dem Zeichen einer wenigstens teilweisen Besserung der bisherigen Sachlage statt. Von einer proportionellen jüdischen Vertretung kann vorläufig angesichts der erwähnten Machenschaften und des Terrors seitens der österreichisch-polnischen Bcliördeu noch keine Rede sein, fn einer ganzen Reiiie von Städten setzen die örtlichen Behörden alle Hebel in Bewegung, um die Juden zu der sogenannten Ko 11solidation zu zwingen, die die Sistierung der Wahlen und den ״freiwilligen‘' Verziciit zu guusten der Polen zur Folge hätte. Leider sind infolge der seliwachen Fühlung der österreidsischen Okkupation mit Warschau und mangels eines leitenden Zentrum» in mehreren Ortschaften soldie Konsolidationen bewerkstelligt worden. Die zionistischen Komitees erhielten vom Zentral- Komitee in dieser Angelegenheit keine Direktiven und verfuhren nach eigenem Ermessen. Erst dank dein Rund* schreiben, dar» vom Zentral-Komilec versandt wurde, haben die zionistischen Ortsorganisationen Kenntnis davon bckommen, daß sie verpflichtet sind, eine einheitliche nationale Taktik zu befolgen, jegliche Konsolidationcn abzuichncn, und nur nationale Walilkomitecs zu bilden. Als Beispiel des selbständigen und lobwürdigen Vorgehens muß die zionistische Organisation in.Konskic (Gouv. Radom) angeführt werden. Bekanntlich batten die Juden Kouskies schon im ernannten Stadtverordneten-Kollegium 8 Sitze bei einer Gesamtzahl von 24 Sitzen und bei 66 0/0 der jüdischen Bevölkerung. Die Behörden bemühten sich nun, bei den Wahlen die Juden zur Konsolidation nn/.uregvn, wobei ״im Gnadenwege" ihn Juden ft Mandate an!;eboten wurden d, 11. um 2 weni;;er, als sie bisher lwi der Enieiimnig hesallen. Die Juden wollten auf keine Konsolidation entgehen und bildeten ein eigenes Wahlkoniitce. Nalürhch waren sie dem bei der Aufstellung der Wählerlisten geübten Mißbrauch gegenüber inacht• los, well ihre Vertreter in den Magistrat nicht /.«gelassen wuiden. Infolge der im Lublincr Falle geschilderten Machenschaften ist die hetriiehtiidie Mehrheit der jüdischen Wähler Kouskies in die kaufmännische Kurie gedrängt und auf diese Weise hatten die Juden, denen 16 Mandat(', ziik.imen, Aussicht auf höchstens 8 Stadtverordnete. Die Juden machten ..... ... — .... ..1.1... leufe in die schlimmste Not geraten, erzählt Aguon nicht des Breiteren von ihrem Gottveitrauen, sondern er schiebt die Geschichte vom Balschcm, dem Pächter und dem Kosaken ein. Dort, wo ein Virtuose der expressionistischen Novelle das Treiben der Bettler binzeichnen würde, steht bei Agnon die unvergeßliche, noch in der Erinnerung unser Lachen erzwingende Geschichte von dem Herrn־ Ensel-Schmensel und seinem Bettler. Und dann die Geschichte vom Kosnitzcr Robben und dem Dieb, an jener entscheidenden Stelle, da Menasche Cliajim sich zum Betticrtum entschließen soll, und noch ungezählte Gleichnisse und Anekdoten derselben prägenden Art. Der Fluß der Erzählung erhält durch diese eingefügten idyllischen Szenen zugleich eine in ihren angenehmen Wirkungen schwer schiiderbare Abwechslung, er ist nicht mehr gradlinig, sondern windet sich wie um viele schöne Inseln in anmutigen Schleifen fort. Dadurch wird die epische Distanz, die bei diesem Dichter wie kaum bei einem andern Zeitgenossen streng gewahrt ist, merkbar vergrößert. Wir gehen vielleicht heute in der Verwendung der neu erfundenen Kunsfmittel, zumal der psychologischen, allzuweit und merken nicht, daß ein späteres Geschlecht unsere oft naive, Freude an diesen Errungenschaften nicht mehr teilen wird, daß ihm in den Erzählungen auch der 1111s werten Dichter der Zeit vieles zu sehr bis zum letzten Winkel angefülit, durch Worte, Bilder, Sinnbilder 1und Vergleiche gehäuft Vorkommen mag. An Agnons Buch wird wohl auch der Nachgeborene die weise Ockonomie bewunden!. Es sei hier erinnert an die natürlichen ungezwungenen Verkürzungen, wenn die Erlebnisse von Jahren in einem Satze zusammeiigczogen werden, worauf dann die Erzählung Ln der neuen zeitlichen Ebene mühelos fortcchrcitct. Bei der Formulierung ׳ und Begründung meines weiteren Urteils nötigt mich mancherlei zur Zurück - iiaUis.Tg. Die ostjüdischc _ Epik ist mir in ihren! 11c- ץ.cn Zv.eig nur düriug Lc.carait; auch meine Vcrtraulncit mit dem Hebräischen ist noch nicht derart, dag nur über das Sciiöpfcrisclie der sprachlichen Leistung, über des Dichters Erfindungen in der rytbrnischai und plastischen Gestaltung des Hebräischen ein .Urteil zustande. Dennoch lief» sich rat den Abweichungen, die die viel später entr.tr.r.dene deutsche Ausgabe gegen den Erstdruck des Originals aufv/cist, ohne Mühe erkennen, welch 'gcwisscrdisKer ur.d beharrlich den güitigste« Ausdruck erstrebender Künstler Agnon ist. Auf die Ucbersclztvagen, deren Vorzüge dazu nötigen, ihr einen längeren Abschnitt m gedrängter Form liingcwicren wc; wenigen mustergültigen Ueacrir Literaturen, über die" ehr, deute: als gleichwertig rühme«; zugleii spiel für die Fort!»״:auf, setzuag hebräischer V/crkc n Schwierigkeiten, dis Her vcrücg stammen zum großen Teil ari* sprachlichen Material::. rast : schwimmt mit einer sciiv/enm tr.tc schnell wciidb.grcn Fracht a'har, Atmospluire daher, Wie {,oll r, Worte des gleichen Fiuharr 1.׳ Teil liegt das Scheuern her rr: sefzer an der zur,de:., kunst. Wer irgend ei::; Zwecken Deutsch JWisch oder Hebd'icdi rms ostjüdischc Kr.d,;r Ucbcrsctzungon, die liehe des Örigä;; Ucbcrtraguiig,” dk: Id ,r von anderer Art. de v des Originals brüh dien Ud ... ständig, vre»״ ׳.;״ . ' die reiche ' höre;! ״::«ן, g״־ richtigen Der; eh v.;1 Ve zu r cn de V"־ ' widmen, kann mir in;len. Man mag sie den ,gungen stts fremden he SdiriiUuni verfügt h richtet c:c ein Beidie für jede Uelcr■; erlichen sind. Dis cn, sirel bekannt. Sie der Heterogenität de! brüirdic Pli ras! ’;11er gefügigen ul gedankliche: im Deuts che! 1? Zu;11 rnn'icri;!:cd;;er, Ucbcr ־::׳ der Schreib 11 eC.cr anderes h־.t,_ u::d rcdicdicr etwa h'i'ri׳ ei di für befug! :1:1 tmd liefert jra: <’.■?, grob Stoff ״:, iihcrtu.gen. Di 11»׳ gc״׳!:.;.;u!st, js Gc WcciuJirvft d . . t״׳r dar. Ht ene 11c [ doch i; :eher « .:1״ ehe .»nehme Wendung ständig erfreut, aber eine ״schöne“ geglättete Sprache im Sinne der Zeitungsschreiber ist das selbstverständlich nicht. Sie zeichnet mit der letzten Treue dem Hebräischen seinen Ausdruck nach (die Rede tat sich von ihm ab; und die Schar der Erinnerungen sprang von den Enden der Zeit herbei und sie erhoben ihre Mäuler gegen ihn wie freche Hunde, und er fuhr mit Entsetzen auf und drückte die Hände ans Herz; da erbrauste der Tisch, und der Stuhl schüttcrte, und die Krüge und Glaser klangen, und die Becher •brachen in Jubel aus, und auch die Fässer öffneten den Mund und sprachen ein Lied; da knarrte seine Seele in ihren Angeln; sein Inneres rauschte.); sie verkürzt nirgendwo, ersetzt nicht das gegenständliche, aber breite Bild durch die abgegriffene Phrase, teilt auch nicht die für das Hebräische typischen, bollwerkhaften Sätze artig in übersichtliche Gruppen ab, sondern nimmt ihren vollen, ruhigen Atem ungehindert in das Deutsche hinüber. Dies also ist ein seltenes Buch und wert, alle Menschen zu entzücken, die Dichtung ihrer selbst willen zugetan sind. Da wir seine Vorzüge lediglich aus dem Epischen' hervortreten ließen, sind wir gegen den Verdacht einer kleinlichen Betrachtungsweise gc• feit, wenn wir, so gewaltsam das reinen Gebilden der Kunst gegenüber zuerst scheinen mag, eine auf anderer Ebene ertolgciide Nebenwirkung verzeichnen, die dieses Lud» durcii seine bloße Existenz hervorrufen mag. Wir wissen ja und es kränkt uns, daß unser altes, starkes Volk dem Nichtjuden nicht minder als seinen Entwurzelten, dazu auch vielen, die sich national-jüdisch r.cnucn, nur in abscheulicher Verzerrung bekannt ist. Dagegen vermag alle Publizistik־, wie meisterhaft und gcrccnt sic _auch die Sache der Geschmähten führen v/ill, nient aüfzukomsnen. Ein Buch wie dieses jedoch, I Cuj^ Werk reiner Kunst, aus dem, ungewollt, erhaben I ur.׳i für alle Zeit sich das Bild der Volksgemeinschaft ן »u.idct, wird vielleicht das Wunder zustande bringen und manchen überraschten Zcl'-.'-s-c־*׳:.* ׳־er ״sch-

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