Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 38 (20.9.1918)
- Date
- 1918-09-20
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seile 206 Nr. 38 j N U meinen niedrig und wurden trotz längerer Dk־n:,l/cil, Irotz Familienzuwachs, irotz gesteigerter fk־diirfmar.e schon lauge nicht mehr erhöht. Mit den Kriegsleiden und der Gelilmiserc haben sieh die Gehaltsver- 11iiHnis.se immer mehr verschlechtert. Am Anfänge der Kricgs/.eit haben die Lehrer freiwillig einer starken Vcrminderung ihres Gehaltes zugestimmt. Mit der wachsen• den Teuerung und dem steigenden Mangel häuften sich die Klagen und als es schon bitter not tat, ging mau auf volle Auszahlung der Gehälter ein und später kamen nacheinander kleine Zuschläge. Die Entfernung der Verwaltungen und der Fonds brachten cs mit. sieh, daß jede scheinbare Hilfe erst dann kam, wenn die Not schon recht schreiend wurde, und die Hilfe war ■ nur scheinbar, weil die Geldkurse jede Hilfe illusorisch machten. Nur ein volles Gehalt mit einem Tonerungszuschlag, beide in Gold, hätten da Hilfe bedeutet. So aber kam jede Aufbesserung als sie längst scheu 11!1zulänglich war und zuletzt konnte man schwerlich klar sagen, was die Lehrer an Gehalt bezogen. Nach der Preislage,, nach den Verhältnissen im Lande waren es kaum 30—:10 Prozent ihres Gehaltes. Nach anderen Berechnungen in gellender oder gar auswärtiger Wiilirimg konnlc man auf 150 Prozent, ja auf 300 Prozent des Grundgehaltes kommen — die Lehrer aber liatteii ein knappe:■: Viertel von dem, was ,sie braudileii. Wem! man den günstigsten Kurs türkischer Währung im Auslände und dann die Kursiagc in Judiia und Galiläa berücksichtigt, scheint unsere. Schulverwaltung wirklich 200—300 Prozent für die Schulen aufgewendet z.u haben, aber 600 Prozent waren nötig, so hoch die Summe auch scheinen mag. Es war eine gewaltige Leistung unserer Schulverwaltung, daß sie unsere Budgets über alle Fährnisse zu leiten wußte, eine Leistung, die auch bewundert wurde. Gesellschaften, deren Schulen in Friedeiiszciteii besser gestellt waren als unsere, ,״null solche, deren Fonds auswhlielilieh aus den Ländern der Mittelmächte fließen, konnten für ihre* Lehrer nicht so viel leisten als wir. Eine große Leistung, die־ zu erreichen alle Umsicht und Gewandtheit nötig־ war. Aber eine größere war notwendig, wenn die Lehrer nicht buchstäblich Hungers sterben sollten. Jetzt müssen in Galiläa die Geldverhältnisse noeil viel kchleditei־ sein. Auf unserer Organisation lasten dort jetzt sehr große Aufgaben. Die anlaiigeiidcn Gelder müssen für alles und für alle langen, das heißt nicht langen. Die ge• wohnte, cingcarbcitetc Schulverwaltung ist wcggcfallcn. Die Nachrichten aus Galiläa über die Lage der Lehrer sind gelle Notschreie. Es muß geholfen werden. Die Verwaltung scheint von unseren Gesinnungsgenossen nicht die nötigen Mittel zu erhalten. Die Institute in Galiläa sind nun auf die Hilfe unserer Gcsinnungsgenossen in den Ländern der Mittelmächte angewiesen. Die Summen müssen verfünffacht, versechsfacht wer* den. Unserer Organisation müssen sofort sehr große Summen für das Schulwerk zur Verfügung gestellt werden. Es sind unter den Lehrern in Galiläa 'Männer, welche Jahrzehnte am Sch ul werk arbeiten, welche ihre besten Alannesjahre der Erziehung geopfert haben, sie sollen nicht enttäuscht werden, nicht an ihrer Arbeit verzweifeln. Sofortige Hilfe den Lehrern in Galiläa! Ich werde Ihnen Dank wissen, wenn Sic die Aufmerksamkeit auf die Lage der Lehrer lenken und zeichne mit Zionsgruß Ihr ergebener Li p schütz. ' E. M. obligatorische von den Milli s a 1 e m ward t u 11 g s-Ka u Ausgaben hat. einen ansehnlichen Im ganzen ok! einzige Epidemie 7x und T)• p h u צ sind nicht ati5;׳;e:;clilo:;:־.e: holen werden. Dg: rcits aufgetaudil v/a Die all.׳;cmei״e 1 ra;נ 1, führt. Seit der Bcsf.izung 30 Fälle von Poekcn-Erkiv.׳ Die einzige ansteckende Kr ausgeroltct ist, ist die Malaria ■ v.wshm, deren Spesen;;!ö v.mnfen. In Jens* k:.1D «mhlzeidie Ab lei• Zur Deckung dieser die Palästina-Kommission; hewitrge, eil Gebiet 'ist zur Zeit keine dehnen, Fälle von Malaria ganz verschwunden und es ist daß' sie eia* im Winter wieder- Po ck e n - E piden! ic, die bc- , ist i:r. Keime erstickt worden, pi licht v/mäe rhreng dtirchgc- 1 cm.' /.10m vei aici von jiu.na sma 1m ganzen kr.ngcn verzeichnet worden, nidisit, die noch nicht ganz Sowohl die jüdischen Gesellschaften, wie auch das amerikanische Rote Kreuz bekämpfen sie mit äußerster Energie. Die Zahl der Todesfälle unter den Landeshewolmcrn ist stark zuriickgcgaiigcn. Als weitere Neuerungen auf dem Gebiete der' öfP.ntliehen Gesundheit sind die verschiedenen Anstalten f ii 1־ M u11erti 11 <1 Sä uglfng3s chutz zu nennen, in denen die schwangeren Frauen de!׳ ärmeren Volksschichten kur/.'vor der Entbindung ausgenommen und ergt wieder entlassen werden, wenn alle Gefahren der ersten Wochen für Mutter und Kind als beseitigt gelten können. Die Regierung sorgt für hygienische Nahrung für die kleinen Kinder und stellt amtlidi geprüfte Schwestern und Ammen der ärmeren Bevölkerung zur Verfügung. Rückkehr Br. fiel itina Das Kopenlwigen er Zionistische Büro beriehict: Auf einer zionistische» Versammlung׳ am 18. August in London teilte Herr N. So ko low mit, daß die Rückkehr des Leiters der Zionistischen Koni• nt iss io u in Palästina Dr, Weizmann nach drei oder vier Wochen erwartet wird. Herr Sokolow teilte ferner mit, daß man in London die Ankunft einiger zio- 11 i s t i s c h e r Führer a u s Rußland erwartet, die sich über England nach Palästina begeben, um an den Vorarbeiten für die Errichtung einer jüdisch-nationalen Heimstätte in Palästina tcllzunehmcn. Das Mitglied der Palästinakomraission Herr Josef Co we 11 sowie Major Ormsby-Üore, der die Kommission im Aufträge der britischen Regierung begleitete, sind in diesen Tagen nach England zurückgekehrt. accrlliaoicdi- Die Notlage in Galiläa Das Kopenhagener Zionistische Büro berichtet: Ein Telegramm aus Haifa vom 19. August meldet: ״Die Lage der notleidenden jüdischen Bevölkerung ist äußerst kritisch. Die Getreidepreise steigen bcständig. Als Minimum brauchen wir für die Emigrauten 15 Francs und für die einheimischen Juden in Tibcrias und Safcd 10 Francs pro Kopf und Monat. Wenn wir dieses Minimum nicht bekommen, werden die Krankheiten noch mehr zunehmen, und die Sterblichkeit wird größer werden. Wir müssen jetzt wiederum 500 Emigranten aus Gliedern nach Haifa Irans-!)orticrcn. Wenn wir nicht schleunigst Hilfsgcldcr erhalten, wird die bisherige Arbeit nutzlos gewesen sein und alles wird zugrunde gehen.“ Wir veröffentlichen dieses Telegramm mit dem dringenden Ersuchen an alle jüdischen Hilfskomitees, uns schleunigst Hilfsgcldcr für die notleidende jüdische Bevölkerung in Nordpaläsiina zu überweisen. Aus Palästina (Die hygienischen Zustände.)־ Mit dem Einmarsch der englischen Truppen in Palästina begann eine umfassende Sanierungs-Arbeit des Landes durch, die Okkupationsbehörden, ln zahlreichen Orlen wurden Krankenhäuser und Apotheken errichtet: auch auf den Landstraß in und in den Dörfern sind viele Ambu 1 a n z sta t i 011 c ti errichtet worden. Mehrere Heilstätten wurden er• riemet, insbesondere in Jerusalem, Bethlehem, Ramallah, Ra mich, Lud, Jaffa, Mcdsch- 5־ * ^aza Hebron. In Beerseba ist ein fliegendes Spital gegründet worden. Alle diese Ein rieh• urngen, die den Besuchern ■nicht nur Medikamente, sondern auch Kleidung und Nahrung gewähren, werden ' \on, Gemeinde-Organisationen geleitet. Die oberste Aufsicht fuhrt die Militärverwaltung. Einen energischen Kampf führen' die Behörden gegen die Verbreitung von Epidemien. Da Straßen! eiriiguiig!st den Lokalverwalttuigeii als eine jüoii In Italien Das ״Kopenhagener Zionistische Büro“ berichtet: Nach dem feierlichen Empfang, den man der zionistischcn Acr/.tce::pediüon für Palästina in London und Paris bereitet hat, wurde ihr auch auf ihrer Weiterreise durch Italien seitens der dortigen zionistischen Organisation und der übrigen jüdischen Körperschaften eine herzliche Begrüßung zuteil. Die Jüdische Gemeinde von Rom entbot der Kommission im Namen der ganzen Judcnhcit Italiens auf einem feierlichen Empfangs abend ihre herzlichsten Grüße. Der Vorsitzende des Komitees der jüdischen Gemeinden Italiens, 'Herr Angclo Seren i, hielt die Eröffnungsansprache, in der er die in der italienischen Regierungserklärmig zum Ausdruck gelangte Stellungnahme der italienischen Regierung zugunsten des Zionismus hervorhöh und die zahlreichen Zustimmungserklärungen erwähnte, die die Regierung aus allen Teilen 'Italiens׳ aus diesem Anlaß erhalten hat. Er führte am, daß die italienische Judcnhcit in immer höherem Grade Verständnis für die Palästina- Bestrebungen des jüdischen Volkes an den Tag legt und dies auch durch Entsendung der beiden italienischen Delegierten zur Zionir.fi:dien Paläslitiakommission bckündet hat. Er begrüßte die Mitglieder der Aerzteexpedition aufs herzliehrtc' und wünschte ihncr. erfolgreiche Tätigkeit in Pa!ü;li::a, im Namen der italienischen Zionisten sprach Dr. Police Ravenna, der Präsident der italienischeu Zioni-aten-Fördenubn, der in seiner Rede ausführte, wie Theodor Her/,18 Werk sich jetzt der Voll• endung nähert. Zu Ehren der zionistischen Gäste fand in der großen Synagoge von Rem da Fcsfgoücsdicast statt,; bei dem Oberrabbiner Dr. Saccrdoti in seiner Predigt das Wiede rerwachen Palästinas verherrlichte. Die zionistische Zeitung ״Israel“, die einen ausführlichen Bericht über den Empfang׳ der zionistischen Aer/tecxpeditfon veröffentlichte, brachte ferner eine Unter■« redung mit Fiäul; :«1 ׳eil, 0e־rf־, einem Mitglicdc der Kommission, sowie cl!1 h.Drrhw mit dem Agronomen des zionlrtPclicn Pz.!ä .!־::!,־••Amtes, Jacob Octtingcr, der girier;F;>:;Di der Kcmrnission auf der Reise nach Palästina in Rom ekiiraf. I M ‘ ■* 6 '״.* •ä intcr Gudä Den! J ü <1 i hol 111 wird Die Po al ed i s c 11 e N a t i o den an der so; Ln.tcrailiiertcr, t״:< do 11 beginnt, tui י <r ״ s■ 11 3 L c; n ti ל: O r ־־ :־, 0! I C Ai' Ü ü * - ״'< i i '■ i 1 I 12.12 Kriisaslisntl-KonfefCEz in Alaadicstcr Zum ersten Mal seit dem Bestehen der Zionistischer. Organisation in England veranstaltete das Londoner N at i on a 1 f o!1 <1 - B ü ro eine Landes ko 11 f e renz der Vertrauensmänner des Nationalfonds. Die Notwendigkeit, die Tätigkeit für den Jüdischen Nationalfoinl in England zu erweitern, wurde von den englischen Zionisten schon lange empfunden, in letzter Zeit gewann der Jüdische Nationalfond mit der Erhöhung mul Konkrctisicrung der zionistischen 1 loffmtngen und der vcrstärkten Tätigkeit der Poalc-Zion, die in England eine breite Agitation gegen die Verwendung׳ des Privatkapitals und zugunsten des Jüdischen Nalionalfonds eingclciiet haben, an Popularität und Interesse. Die Konferenz wurde am .4. August in Anwesenheit von 50 Delegierten und vielen Gästen von Herrn Sacher eröffnet. Zum Vorsitzenden wurde Herr R a 11 i 11 o w i t s c 11 gewählt. In seiner Einleitungsrede sehüdete der Vorsitzende die Geschichte des Jüdischen Naiioualfonds und die Erfolge der Jüdischen Nntionalfomls-Saiiimlungeu in Eng• laml im Verlauf der letzten 6 Monate und sprach über die zu unternehmenden Schritte zwecks Ausdehnung und Festigung dieses Interesses, Uebcr die Naddah Bewcgtmg und die Bildung einer Tschlcnow-Kolonie sprachen Rabbiner Goldbloom und Herr Baker. Auf Vcr• aiilassung des Herrn Sehe y e r wurde sofort cincSammlung veranstaltet, die einen grollen Erfolg hatte. Den Vortrag über den Pionier-Fond hielt der Poalc- Zionist Morris Mayer, der der Vizevorsitzendc de; Jüdischen Nationalfond-Büros in England ist. Anläßlich der Grundsteinlegung der Universität in Jerusalem entsandte die Konferenz einen Glückwunsch an den Leiter der Palästina-Kommission Dr. Weiziuaiiu, Gleichzeitig wurden üegrüllimgdcpescheii an L. Brandeis anläßlich seines 60. Geburtstages, an N. Sokolow für seine erfolgreiche Zionistische Tätigkeit und an das Hauptbüro des Jüdischen Nationalfoiuls gesandt. Von großer Bedeutung ist der Beschluß über die Sclbstbestcucrung. Jeder Jude wurde aufgcfordert, seinen Einkünften gemäß sich eine monatliehe Steuer zugunsten des Jüdischen Nationalsfonds aufzucrlegeii. Zum Vorsitzenden des Nationalfonds-Büros für Engfand wurde Rabinowitsch wicdcrgcwülilt, zum stellvertretenden Vorsitzenden Aronowitsch. Im Anschluß an die Konferenz fand in Manchester ein sehr besuchtes Massenmeeting zur Propaganda für den Jüdischen Nationalfond statt. Als Hauptredner traten Morris Mayer, K. G o I d b 1 ס o m und Kapi tantschik auf. Mit großer Begeisterung wurde dsa Schreiben von Herrn Sokolow an das Meeting aufgenommen. Einstimmig wurde die von Sal. Kohn beantragte Resolution angenommen: ״Das Meeting, versammelt in Derby-Halt zu Manchester, verpflichtet sich, den Nationalfond mit allen Kräften zu unterstützen und möglichst viel Geld für ihn aufzubringen.“ ■*י nf»c •יי ft A der Frankfurter Trcnnaagsorthedoxie er.״! ־cfk>üro in Stock- HL י;־•׳;;׳,r.icrt: , 7 ui.;t i מ ס mnd der JÜ- Fl errat in England wer• 1; e 51 K a!1 f c r c 11 z der "17.!;.;,Fi.jlicr in Lonti 1 Die von Rabbiner Dr. Pindias Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. S. Breuer, Frankfurt a.M., herausgegebenen ״Jüdischen Monatshefte“ haben ihren soebencrschseincndcn Heft7/8einen Prospekt beigegeben, in dem sie bekanntgeben, daß sic mir c i n Judentum, nämlich das orthodoxe, anerkennen, ״wie sie nur den einen Gott anerkennen, der sich in dieser Wahrheit (der Bibel, des Talmuds und der Codices) verkündigt.“ Sie ziehen daraus den folgenden Schluß: ״Daruin müssen sic (die ״Jüdischen Monatshefte“) den polytheistischen Wahn von einer Gleichberechtigung aller Richtungen im Judentum, die Anschauungen des liberalen Judentums, ebenso wie die dem Zionismus zugrunde liegende Ansehauung bekämpfen. Jüdische Gemeinden und Vcrbände, die sidi zu diesen Anschauungen in verbindlicher Form bekennen, z c r r c i s s c n die Einheit der von Gott geadelten Rcligionsnation. Darum ist cs die zweite dringende Aufgabe der ״Jüdischen Monatshefte“, den Austritt aus den jüdischen Reformgemeinden und die Ablehnung der zionistischen Propaganda als unabweisbare Pflicht zu fordern.“ Mit diesem Programm der tlieoretisclicu und praktischen Bekämpfung des Zionismus glauben die ״Jüdischen Monatshefte“ den Freundeskreis ihrer Zeitseiiriit zu erweitern. Sie glauben, durch eine Vcr- Schärfung ihres Kampfes gegen den Zionismus ihrer orthodoxen Spielart neue Anhänger gewinnen zu können, ihr Redakteur, Herr Rabbiner Kohn, scheint aus seiner Warschauer Erfahrung bis jetzt nichts gelernt zu haben, denn sonst mußte'-cr wissen, daß er sich für seine Kampfansage den möglichst ungünstigen Augenblick gewählt hat. Wir können den Fehdehandschuh guten Mutes auf-!:eben. Es wird sidi dabei reichlich Gelegenheit bieten, die neueste Unterstellung der ,,Jüdischen Monatshefte“ daß der Zionismus ״separatistisch“ sei, als das hinzustellen, was sic ist: die Umkehrung der Wahrheit. Es ׳wird sidi zeigen, auf wen das Wort von der Zerreißung der Einheit des Judentums paßt, auf den Zionismus oder auf diese Abart der deutschen Orthodoxie, »