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Jüdische Rundschau · 1918-09-13 · Heft 37 (13.9.1918) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 37 (13.9.1918)
Date
1918-09-13
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 37 :1U EDI ECKE ED ,11 Seite 280 IX־r Beschluß des Organisalionskomitces, die Haupt- Streitfrage» prin/ij ieiler Natur, ia denen keine Billigung erzielt werden kann (Spraclienfrage, Treu mm״: der kul- U^an^eleyeiiheiten von der( ieiiieimk• ete.), aus der Ta״esorduiiu;; vier Konferenz und dementsprechend auch ans der TatitO'eit der zu bildenden Verwaltung nus/uschlic- Ken, verdeh der Konferenz die Aibeitsfähigkcit. Die Kl״, am:: dieser Biageu wurde dem jüdische» Kongreß überlaswii, dessen Einberufung von der jüdischen' Oeficutliclikeit keineswegs als aufgegclK■» betrachtet wird. Durch die Ausschaltung dieser Brägen trat die Uebereiiistiiiniuin״• der l'arteieu in vielen Fragen, die für die Erledigung der nächsten Aufgaben der jüdischen Politik von grundlegender Bedeutung sind, klar zutage. 'Insbesondere bekundete sich diese Ucbcrcinstinimting in den Referaten und Oorreferatc» der I lanpltliemata der Konferenz, die von Vertretern verschiedener Parteien gehalt( 11 wurden, lieber die Organisation der (ienicimlcii referierten der Zionist M. B. Kl ein manu und der Ihmdist T. 11 e i I i 111 ״ a n 11, ohne dal! grolle Gesellr.'itze zutage getreten wären. Beide betonten den staatlichen Charakter der Gemeinden, die öffentlichrechtliche Funktionen h.ihcn, beide schlugen die ״!eichen Wege zu ihrer Gemotratisierun״ vor. Während der Zionist sieh in seiner Begründung auf die historischen Wege des Judentums berief, sprach Ikiligmauu über die Ausnaliuiezu-tändc der russischen Ge;;cuwarl, Dasseihe trat auch hei den Referaten über die R« evakuierung in die Erscheinung (Referenten: der Parteilose M. N. K reinin, der Zionist Suprasky und der Poale- Zionist l>r. M og i 1 c w i t s c 11) sowie über dic zentrale Verwaltung der Gemeinden (Referenten: der Zionist Duell.11 ד und der ״Vereinigte“ Motylew). Für all diese Fragen wurden Kommissioiien eingesetzt und ihre Berichte in Resolutionen gefallt, die wir im Nachstellenden wiedergvbeiL ,; ' ׳ Ganz stumm blieb ober der Kampf der Parteien auch auf dieser sachlichen und vom Willen zur gemeinsamen Tätigkeit getragenen Kon• ferenz nicht, ja er entbehrte sogar nicht einer gewissen Sensation. 1111 Kampfe gegen dic Zionisten traten die sozialistischen Vertreter als Verteidiger von Organisationen und Komitees auf, die sie stets als undemokratische und notable Körperschaften zu bekämpfen gewohnt waren. Die Auseinandersetzung drehte sieh dabei um die weitere Existenzbercchliginig der grollen jüdischen Gesellschaften — tler Büduugsgescllschaft, der Kricgshllfsgesellsehaft, der Ge- Seilschaft zur Pflege der Gesundheit der Juden und der Gesellschaft zur Förderung von Handwerk und Landwirtschaft —, die in der Abwesenheit eines autoritativen vom Volke gewählten Zcntralorgans eine ausgedehnte Tätigkeit entfaltet haben. Während der Waiden der Gemeindeverwaltungen und im Laufe des Kampfes um die Autonomie wurde stets seitens der demokratischen Elemente betont, daß diese Gesellschäften nur als Surrogate der jüdischen autonomen Organe zu betrachten sind und sofort ihre Arbeit der Zcntralleitung der Gemeinden zu übertragen haben, sobald nur ein Zusammenschluß der Gemeinden zustandekommen wird. Inzwischen aber hatten dic Wahlen zu den Gemeinde» eine überwiegende 'Mehrheit der Zionisten ergeben. Die Gesellschaften dagegen, die hauptsächlich in Petersburg und in den Händen von einigen wenn auch verdienstvollen alten Politikern kon• zentriert sind, blieben daher dein zionistischen Einfluß entrückt. Dic Vertreter des ״Bundes“ und der vereinigten Sozialisten (S. S. und J. S.) brachten es nun fertig, entgegen allen ihren bisherigen Ten- «lenzen, für die weitere Existenz der großen Gesellschaften zu pjaidicrcn. Zuerst wurde versucht, diese Meinung mit praktischen Erwägungen zu begründen: Die Gemeindeorganin,.1:0» cJ t:ael1 jung, dic großen Gesellschaften beäliileu viel Erfahrung. Später aber offenbarten sielt die wahren Criinde, ״Wir können nicht׳,'‘ sagle Herr Sokolowskl (Vcreinigier) ״die wichtigsten Fragen den Zionist(וזי und bfirgn'ii’clicn Eiementen, die gegenwärtig die Mehrheit in di u Gemeinden besitzen, niisliefern.“ Ihnen schien'( rieh auch der Vertrete!• der Vollmpariei St ff an, dein die Gemeinden zu hebräistiseh erschienen, um Ihm•» die Bildungsfragen an/iiveriraiien. ״Die zloulnll;ehe Mehrheit iu den Gemeinden“, behauptete ein Vcrtreler des ״Bundes“, ist ein Produkt der gegenwärtig überhand nehmenden Reaktion und ist vorübergehender Natur. Mit der Hebertragimg der Funktionen der groß( n Gesellschaften au die Gemeinden muß daher eine In ere Zeit a!!;:(•- wartet werden.“ Die Einheit des antidemokratischen Vorgehens der sozialistischen Parteien durchbrachen die Poale-Zion. ״Isiuciiiaib der Gemeinden,“ sagte ihr Vertreter, Dr. M. Ha bi 11 o w 11 s ch , ״glaubt der ״Bund“ nicht den Klassenlcampf führen zu können. Warum aber soll dies in den nicht weniger bürgerlichen Kriegshilfsgesellschaft möglich sein? Etwa deswegen, weil die bürgerlichen Elemente dieser Gesellschaften nicht national, sondern assimilatorisch Bind? Näht vorübergehender Natur ist die zionistische Mehrheit. Wir gehen einer Zeit entgegen, da innerhalb des Judentums nur zwei Parteien bestehen werden: eine hürger- Helle zionistische und eine proletarische poale* zionistische.“ 1111 Namen der Zionisten sprach Dr. S ch wa r z 111 a nn. ״Ich b״«laure,“ .sagte der Redner, ״den ״BiiikI“, daß er im Kampfe gegen den Zionismus die so undankbare Aufgabe auf sich genommen hat, die Plutokratic der Notablen zu unterstützen. Koiisc- (pienter Weise wird ci'nst der ״Bund“ und seine Getiossen auch zur Schmälerung des Wahlrechts kommen müssen, wenn ihm die jüdischen Massen nicht reif genug erscheinen, um ihres Schicksals Schmied zu sein,“ 1111 Namen der großen 'Gesellschaften sprach M. N, Krciuin. Er teilte prinzipiell die Meinung der Zio» nisten, daß die Funktionen der Gesellschaften von der Zentrale der Jüdischen Gemeinden erfüllt werden müssen. Die Gesellschaften seien gerne bereit, ihr ihre Rechte und Erfahrung z.u übergeben. Dazu dürfe aber die Zentrale nicht, wie cs jetzt der Fall sei, iu ihrer Kompetenz beschränkt sein. Solange dic Lösung der prinzipiellen Fragen aus der Kompetenz der Zentrale der Gemeinden nusscheidc, könne ihr die ■Arbeit der großen Gesellschaften nicht anvertraut werden. Zum Schluß der Konferenz, wurde einstimmig eine vom ״Bund“ eingebraditc Protestresolution, gegen die Aullösung einiger jüdischer Gemeinden seitens der bolschewistischen Regierung (in Pern und Orjol) um! die von den Zionisten vorgeschlagcnc Protcstrcsolution gegen die Pogrome ln Rußland, der Ukraine, Rumänien und Galizien angenommen. Auf Vorschlag der, PcrniancnzaunschuKes wurde ein Zcntralbüro der Gemeinden, bestehend aus 40 Personen, und aus diesem ein Präsidium! von 15׳ Mitgliedern gewühlt. Ins Zcntralbüro ׳wurden. 16 Zionisten, 6 Bundistcn, 5 Ortho• doxe (Acliduth), 3 Vereinigte Sozialisten, 3 Poale-Zion, 2 Volksparteiler, 1 Volksgruppier und 4 Parteilose gewählt. Aus ihrer Mitte wurde das Präsidium, gewählt, bestehend aus 6 Zionisten (Be 1 kowski, Schwarzmann, Duclian, Supraski, Salkind und K1 c i n m an 11), 2 Orthodoxen (Dr, Eisen stadt und Nurok), 2 Bundistcn (M csi wetzki und Rosen), 1 Poalc-Zionist (Rafalkes), 1 Vereinigten (Moty• lew), 1 Volkspartciler (J cf rojkin), 1 Volksgrupplcr (S li o s b c r g) und 1 Parteilosen (Kr ein in). Das Schlußwort hielt Dr. J. Mase: ״Die Konferenz war eine Demonstration der Kräfte, die im Judentum ruiicn. Nirgends wurde die Notwendigkeit und die Möglichkeit einer gemeinsamen Tätigkeit . deutlicher offenbar. Wir haben viel zu tun und wenig zu sprechen. Unser Erlöser Moses war ein Stammler, wer weiß was geworden wäre, wenn er ein Orator gewesen wäre.‘ In der Ueherzeugung, daß cs gelungen Nt, eine . arbeitsfähige und dem russischen Judentum würdige Vertretung zu schaffe», verließen die Delegierten die erste Konferenz der jüdischen demokratischen Gemein• den in Rtilllatid, Rcsclutioiifn der Konferenzen der jüdischen Gemeinden in Rußland A. Vereinigung der Tätigkeit der Gemeinden. I. Da8 Zc n t r a 1 o rg a 11. 1. Es wird eine Zentrale Verwaltung der <idischcu Gemeinden in Rußland geschaffen (Scliilton merkasi scliel halcehiüoth be-Russia), die die Beschlüsse der Konferenz verwirklicht, die Gemeinden, die he* reits bestehen und die sich bilden werden, vereinigt und sie auf wahrhafte Grundlagen von demokratischen Gemeinden zu stellen bestrebt ist. 2. Die Zentrale Verwaltung ist ein provisorisch es Organ lind besteht solange, bis es möglich werden wird, den allgemeinen Jüdischen Kongreß in Rußland ciimibcrufen, tler von der gesamten jüdischen Bevölkerung gewählt werden wird. 3. Dic Zentrale Verwaltung wird gewählt für die Zeitspanne zwischen einer Gcnicindekonferenz und der anderen. Die gegenwärtig gewählte Verwaltung bchält ihre Vollmacht auf ein Jahr, falls dic äußeren Umstände die rechtzeitige Einberufung der 2, Konferenz der Gemeinden gestatten werden. 4. In den Bereich der Kompetenz der Zentral- Verwaltung gehören: a) die Verwirklichung der Beschlüsse der Konferenz; b) dic Leitung der organisations-technisehen und finanziellen Tätigkeit der Gemeinden. Zu diesem Zweck bildet die Zentralverwallung besondere Abteilungen für die Angelegenheiten, die eine direkte Beziehung zum Ausbau der Gemcituien haben, (Statutenkommission, juridische Kommission etc.), wie auch zur Arbeit der Gcmeinden selbst, Sic bestellt auch beständige Vertrauensmiinncr, Instruktoren etc.; c) die Organisierung der demokratischen Gc* meinden an den Orten, wo solche vorläufig noch nicht bestehen; d) die Vertretung der Gen.einitcintcrcsscn nach außen; e) dic allscitigc Fürsorge für die Festigung der demokratischen Gemeinden, Insbcsondere: die materielle Unterstützung der weniger vermögenden Gemeinden, die statistischen Unterst!- chungcn des Gemcinddebens, die Herausgabe einer zentralen periodischen Zeitschrift, dic Vorbereitung der entsprechenden Mitarbeiter der Gemeinden etc.; f) die Beschaffung und Leitung der In- 8t!tute, die dem gesamten russischen Judentum dienen; g) dic Einberufung der Konferenzen der demokratischen Gemeinden; h) dic Kontrolle der Gemeinden darüber, daß sic in der Tat dic Beschlüsse tler Konferenz und der Zcntrnlvcrwaltung verwirklichen, sowie Kontrolle der Beruhte und Revision der Geschäftsbücher. 5. Die Zentrale Verwaltung setzt sich aus den Mitgliedern des Plenums und des Präsidiums zusammcti. Dic Zahl der Mitglieder wird von der Konferenz bestimmt, 1 , 6. Die Mitglieder des Präsidiums erhalten ihre Honoricrung aus den Mitteln der Zcntralvcrwaltung gemäß düngen heraus ein Weltbild forme von der Zukunft des jüdischen Volkes wie cs 6ein soTI, das heißt, wenn sie sich klar ein Ideal vor 'Augen baut von den Eigenschaften, dic der jüdische Mensch haben soll und die die jüdische Gemeinschaft in Palästina und in der Diaspora hacbn soll; und wenn ich meine, daß dieses ״Soli“ sich aus keinerlei praktischen Bedenken und Erwägungen, sondern aus den großen und klaren Maßstiibe״, die dic Jugend fühlt, sich ergeben muß; so bekämpfen diese alle solche Festsetzungen. Und sie entgegnen, daß der wirklichen Entwicklung der Welt und der Dinge nicht gedient ist durch derartiges beben und durch derartige Forderungen der Jugend, daß sich dic Zukunft des jüdischen Volkes, sowie alle historische Entwicklung, unabhängig von dem Wollen der Jugend und von dem bewußten Willen der Menselnheit überhaupt vollzieht, nach irgend welchen unbekannten und unheimlichen Gesetzen, die zu bccinhüllen niemand, am allerwenigsten dic Jugend, Imstande h'. Dies ist eine Weltanschauung, die zweifellos in sk׳h geschlossen und berechtigt sein mag, und gegen die zu argumentieren, im Grunde sehr schwer ist, die aber doch nach meiner Meinung cinfad» durch die Gcschichte selbst widerlegt ist und vor allem! durch den Zionismus. Denn der Zionismus ist doch das .klarste Beispiel dafür, was der Wille eines Mcnsdicn und eines Volkes an Revolutionen der sogenannten historisdien Entwicklungstendenzen herbeizuführen vermag•.“ Ueber dic Behandlung dis Ost- und Westproblcms auf dem Jugendtag• sagt Bemfcld: ״Die östliche Jugend war es, die auf unserer Tagung durch einzelne Vertretcr, durch mancherlei Zwischenrufe und bei vielen Erklärungen sich auf diesen sehr selig machenden Standpunkt ״Wir sind wir“ und wir sind allein das Judentum, gestellt hat. Die westliche Jugend!tat dem gegenüber den richtigen Standpunkt nicht gefunden, Sie war erstaunt, gekränkt, sic hat lieh beinahe aufs Bitten verlegt, während doch in Wahrheit die wirkliche Antwort darauf eine unvergleichlich gröbere sein müßte,“ Bernfeld gesteht, daß die ostjüdische Jugend dein Judentumc in vielen Beziehungen näher steht, als die westliche. ״Aber wir müssen doch (regen, was für einem 'Judentumc? Dem zukünftigen gewiß nicht, dem vergangenen leider auch nicht, nur dem gegenwärtigen, Unti hier ergibt sich ja erst das Problem: Vermag die östliche Jugend in י diesem Östlichen Judentum zu scheiden? Mit weichem Maßstab, mit welcher Konsequenz? Denn sic hat hier das Ewige und Wertvolle von den! Wertlosen und Bekämpfungswürdigen zu scheiden. Wer dic östliche Jugend in ihrer Gesamtheit ins Auge faßt, der wird sagen müsse», sie kann cs nicht. Der wird zu dem Ergebnisse kommen, daß sie zweifellos einem Jüdischen näher stellt als die westliche, ober nicht dem Jüdischen.“ Anders als mit der Gesamtheit der jüdischen Jugend im Osten stehe cs mit der (üd i s ch -11 at ionalcn östlichen Jugend. Hier brauche mau nicht sparsam zu sein mit dem Lob. ücrnfcld sieht eine gewisse Ucbcrlcgcnhcit der natlonal-jüdischen Jugendbewegung im Osten gegenüber der westjüdischen in der Tatsache begründet, daß jene 10 Jahre älter Bei alä diese, Das sei zwar keine Entschuldigung und keine Anklage, aber cs diene zur Klärung mancher Mißverständnis«. ״Im Westen gibt es beinahe keine Jugendbewegung. Eg gibt Jugendvereine, cs gab einige' Jahre eine politisch Jüdisch-natlo* naie oder zionistische Stiulcntenbcvcgur׳*■, aber eine autonoino Entwicklung, ein langt :.nies Erfassen der eigenen Aufgaben und Möglichkeiten . hat noch nicht stattgefunden . . . Wir hibcii die liofnnrag, daß auch die westliche Jugend durch neue Aufnahmen*!!» längerer Entwicklung ein Eigenes, Wertvolles und Jüdisches entwickeln wird. Dazu aber ist eines notwendig: daß die osuicne jugenu, so weit sie cs erreicht lut, der westliehen Hilfe leistet.“ Zu. dem Problem der deutsch-jüdischen Jugcndbe■ wegung nimmt im soeben erschienenen juliheft des ״Jcrubbaal“ an Hand einer kritischen Ausführung über den Verlauf der Berliner Vcrstündi■ gungskonferenz der jüdischen Jugendorganisation nen in Deutschland Julius Berger Stellung. Er kotnml nach einer Gegenüberstellung von Zitaten aus Reden der einzelnen Vertreter auf der Verständigungs-Kon• ferenz zu dem Schlüsse, daß die jüdische Jugendbewegung in Deutschland keine Bewegung der jüdischen Jugend sei. ״Es ist der Versuch der großen politischen Organisationen oder Richtungen im deutschen Juden• tum, sich der Jugend für den späteren politischen Kon■ kurrcnzkanipf friilizeiiig zu bemächtigen, sich aus dei jüdischen Jugend ein politisches Rekrutendepot zu bilden, keine Bewegung, die der Jugend dient, sondern die dem Alfer dient, keine Bewegung, uin der Jugend willen, sonder״ um der Alten willen.“ Berger fürchtet daß auch die zionistische Jugendbewegung in Deutsch■!and 1m Begriffe stehe, in dieses System mit hineinsze■ zogen zu werden Gegen das Referat der creten Rednern» auf der Vcrstandigungsbonfercnz findet Bergei die richtigen Worte: ״Es gehört krasse Verstand,S losigkat für jugendliches Empfinden dazu, um vor eine jugendhehe Gemeinschaft zu treten mit einem so tanfenhaften Referat, wie das, das die Referent in der Ver■ uMiftTlf0״״‘"" crstattctc• Diese halbe ObS- SralS 'dt^Tr ־VCrrudltc־ Sanz ״*״״*endliche (Neutralität, das Ist gerade gut genug für die »hw, standenen, für die ini kleinen Konkunvnzkmnnf starrten politischen Organisationen der HÄTn Lfat S. ä dTiiS, rvr *״®״ää dürft hatte, daß diese Veretandigungsgemeinscluift kein«

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