Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1918-09-13 · Heft 37 (13.9.1918) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 37 (13.9.1918)
Date
1918-09-13
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2651273-2652077-2652113--11731-2669286
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Nr. 37 יJ E Df SCH f.!זיוי;;oH Ml Seite 287 e» m; die V. J.O. D., daß sic ^cr Veröffentlichung dieses Com• mimiques nicht zustimmen könnten, Es wurden dann iiodt Versuche iinleriioiiiinen, um Talaat Pascha zu veranlass־«. eim׳r nochmaligen Textiiudernng, insbesondere der Wiederaufnahme der Worte , ״vuul natiotial'•'״“» zu/uslimmen. Die c Bemühungen mußten infolge der Abreise Talaat Paschas ztniäehsl unter• brocken weiden. Danach stellt also fest, daß eine Einige11״ über einen beide Teile befriedigenden Text wiederum nicht cr/ielt war, und alle Beteiligten nähmet! an, dal>!«eine Veröffentlichung erfolgen würde, W e d e r die türkisch e l< e g i e r u n g , no c h d ic a״ den V c r 11 111 d 1 u n g e n beteiligten Or- «.anisationeu konnte 11 bei dieser Sachläge den von dem erwähn teu orthodoxen Del e g i e r t e ״ v o!•gelegten u 11 d v o n T 11 laut a b g c a n d e r ten Text als geeignete (i r 1111 d ־ läge Mir eine amtliche Verlautbarung an• erkennen, und so haben weder die türk i s e 11 e R 1■ g i e r u n g noch die b e t e i 1 i g t c n j ri d i s e 11 e 11 Organisationen die V c r ü f f e 1111 i e 1111 n g b e vv i rk t. Es herrschte daher allgemeine Uebcrraschung, und /war, wie hu r nachdrücklich beumt werden soll, n u'c 11 au! Seite n d e s urt h o d o x e n Voll/ 11 (;saus■ Schusses in F rankt urt, als plötzlich im ״Bester Lloyd-‘ mul «laut! in der ״Budnpestcr Korrespondenz“ das erwähnte Commuuiquc erschien. Wie schon augedeutet, lassen gewisse Schlußsätze desselben auf den Urheber der Veröffentlichung ein Licht fallen. Es wird nämlich muh den Eikliiningcii Talaat Paschas noch die Tatsache mitgetviit, daß eine Abordnung der or.hodoxeii Dclcgiirtin unter Führung des überrabbiuers llorovitz von dem Stellvertreter des österreiehisehc» Botschafters empfangen wurde. Da die niaßgebeuden orthodoxen Kreise in Frank• iuri von dieser unbedaditeii Veröffentlichung sehr überrascht und gar nicht erbam zu sein schienen, so hielt das /.io Mische Aktionskomitee es fti״״ das B sie, sieh auf kein ׳ öffentliche Diskussion ein/uinsseii. Uubegreiflicher Weis!׳ aber hat das orthodoxe Organ in Frankfurt, dir ״ls1:־׳c!it", sich bemüßigt gesehen, die auf so seltsame Weise zustande gckommuic ״Ei'kEiruug“ lala.it Paschas nicht nur alvudruckcn, sondern in einem Sinne /u interpretieren, der weder dem tiirkischen Standpunkt noch der gesamten iüdi'chen Auffassung gerecht wird. Es ist eine tuivcrz! i '11,che Irre• lulinmg der öfientiielien Meinung, wenn der ״Israelit“, der den Sachverhalt kennen mußte, diese im Grunde nur als Entwurf vorhandene Eri.liiuing, an deren Veröffentlichung die türkische Regierung gar keinen Anteil hat, als eine 1 iaiip!• und Staatsaktion behandelt. Die Haltung des ״Israelit“ kann nur ans dem Wunsche erklärt werden, die Acitßcriingcn I'alaat Paschas für orthodoxe Somicriiitercsseii aus/nschlachten. Weil Talaat has'.ha aus Gründen, die mit besonderer Hinneigung zur Orthodoxie nicht das mindeste za tun haben, sich auf den Ausdruck ״religiöses Zentrum“ beschränken wollte, konnte der ״Israelit“ der Versuchung nicht widerstehen, diese Wendung als Beweis dafür zu be nutzen, daß ״alle Bestrebungen, in einer künftigen Siedlung dem religiösen Leben freieste Entfaltung, dem Geist des religiösen Gesetzes freiestes Ausleben zu sichern, auf den Sehnt/ der otiomanisehcn Regierung rechnen können.‘‘ Wir wollen nicht in eine langatmige darüber eiutreten, was die Orthodoxie unter iigiüson Zentrum‘‘ versteht. Auch wir sind Freiheit in der religiösen Betätigung. Dagegen würde es dem Empfinden der überwiegenden Mehrheit des jü disclien Volkes nicht entsprechen, wenn das jüdische Rcügiousgesetz in Palästina unter den S.lintz der Staats• Diskussion einem ״re• für g.ötite geblieben, dem starken, primitiven, 1 beiisfrolien Men• scheu, der in seinen Dramen und Novellen so häufig benot tritt. Er hat unsere Literatur durch eine ganze Reihe kräftiger Gestalten, gesuudir, heiliblfi iger, großer Natiiikindcr bereichert, die in ihr sonst so selten sind. Pinskv ist auch Dramaturg, Im heutigen Volkstheater, dem Prototyp eiius künftigen jtiili eben Kunsttempels, ist I'insky nicht Bedienter wie viele andere, sondern I leiligtmudiener, Rrie ter geworden. lief hat er das Wesen des jüdischen Volkstheaters verstanden davon zeugt sein Buch ״Das jüdische Drama" - und vk׳I künstlerisch Wertvolles auf diesem vernachlässigten Gebiet (;eieistet. Seine Dramen (״Jankel der Schmied“, ״Familie Z.wi‘‘, ״Der Schatz“, ״Die Mutter”) gehören m den besten des Repertoirs und zeichnen stell durch das brennende Interesse, das ihrem Thema zukommt, die ernste Durcharbeitung des Stoffes und die größte Wiiistlcrische Wahrheit aux. Sein Entwicklung-gang als Dramaturg bedürfte einer besonderen Würdigung, Bis heute wirkt er eifrig für das jidische Theater, über die Erfüllung seiner holten Aufgaben treulich wachend. j־rst vor kurzem <1017) versuchte er eine echte jüdische Kiinsibühne in New York zu schaffen, an der damals sein neues Schauspiel ״Gabri und die Frauen“ gegeben wurde. In Pinskv hat das jüdische Proletariat nicht nur seinen künstlerischen Gestalter gefunden, sondern auch «inen seiner besten Führer. Er gehört den Poale Zion 1" und redigiert gegenwärtig das Partei-Organ ״Der Jüdische Kämpfer“. Es ist die literarisch beste jidisdie Zeitung Amerikas. Aus jeder Zeile spricht der Geist tbvid Pinskys, des feinfühlenden Menschen, des auf- «iditigcn Juden, des stolzen Kämpfers und Aristrokaten Literatur. Stets und überall ist er derselbe: still 1*“י bescheiden, freundlich und treu. Deshalb wird gcwalt gestellt wild. Wenn die türl.ic-he Regierung das Protektorat über die nationale jüili ׳,ehe Siedlung übernimmt, so wird sie sich riäierlidi in die inneren religiösen AngcTegciihdkin gar nicht ciumlr.chen. Das entspricht dem traditloiteil duld •amen Wesen der Türkei in aiien religiösen 1־r.ajgcti, und es entspricht auch durch• aus der persönlichen Auffassung Talaat Paschas. Sollte also irgendwo aus den Ausführungen des ״Israelit“ der Schluß gezogen werden, daß die türkische Regicriiug besonderen Wert darauf legi, daß die jü- (iische Siedlung niu'li den Wünalieii 11er Frankfurter Orthodoxie erricht et ‘wird, so muß diese Selilaßfolge• ruug als vollkommen iirifr zurück,״,ewic.ien werden, zu• mal sieh im laufe der Verhandlungen in Konstaniinojiel, sofern diese Punkte überhaupt berühr! wurden, deutlich ergeben hat, daß sowohl die türkischen Re• gieningsorg.'iiie wie auch die türkischen Jud.'ii, an ihrer Spitze der Groilrabbiiicr, cs für durchaus unzweckmäßig halten, die religiösen Gegensätze im Judentum anders denn als eine iiincrjiidlsi'he Sache zu behandeln. Die Erklärung des Verhaltens des ״Israelit“ ist jedoch keine Entschuldigung. Von aller Deutung des Ausdrucks ״religiöses Zentrum“ ab,gesehen, mußte der ״Israelit“ wissen, daß das von ilun gefeierte Comiminiqiic gar kein (koinmuniquü der türkischen Rcgicrimg, sondern ein Entwuri war, der durch die höchst ungehörige, voreilige, der Sache und dem Zusammenwirken der jüdischen Gruppen schädliche Indiskretion eines Einzelnen in die Oeffcntlichkeit gelangt ist. Der ״Israelit“ mußte begreifen, dal! dieses Dokument nicht die geeignete Unterlage für Expektorationen über die künftige Haltung der türkischen Regierung bildete, und daß es eine politische Tatlosigkeit ersten Ranges war, diesen für andere jüdische Richtungen nicht annchnibaren Entwurf als angebliche türkische Regierungskundgebuug breitzutreten und im Parteisinne auszunutzen. Die Feier der Grundsteinlegung für die jüdische Universität An der Feier der ü r u 11 d 81 e i 111 e g u n g für die jüdische Universität, die um 24׳. Juli (15. Ab) svaUfand, nahmen außer den Mitgliedern der Zionistisehen Kommission der kommandierende General und Mitglieder seines Stabes, der Militiirgouverneur von Jerusalem, und Mitglieder des französischen und italienisehen Stabes bei der palästinensischen Armee teil. Anwesend waren ferner der Mufti von Jerusalem, Biscliof Maginncs, der anglikanische Bischof von Jerusalem, die Vertreter der armenischen und der griechischen Kirche, der Bürgermeister und Vizebürgermeister von Jerusalem, der Gcmcindcältcstc der jüdischen Gemeinde Kairo, die Oberrabbiner von Kairo und Alexandrien, die sepliardisehen und aschkenasischcn Oberrabbiner und Vertreter aller jüdischen Organisationen und Ausschüsse in Jerusalem, Jaffa und den Kolonien. Der Tag wurde zu einem allgemeinen jüdischen Feiertag in Jerusalem erklärt. Etwa üOOO Menschen nahmen an der Feier teil. Nach der Eröffnung der Feierlichkeit durch eine Hymne legte Dr. Weizmann im Namen der Zionistisehen Organisation den ersten Grundstein für die jüdisehe Universität. Seinem Beispiel folgten die beiden Oberrabbiner von Jerusalem und die Führer des Vcreinigten Komitees im Namen der Jerusalemer Gemeinde, Weitere Steine wurden gelegt vom Mufti und vom anglikanischen Biscliof. Auch, für das jüdische Rcgimeiit, für Baron Edniond de Rothschild, die Stadt Jaffa, die Kolonien, die hebräische Literatur, die hebriiisehen Lehrer, die hebräische Wissenschaft, die jüdischen Handwerker und Arbeiter, lsaac Goldberg (durch dessen Spende das Grundstück erworben werden konnte) und auch der ewig junge Künstler von den jungen Schrift- Stellern und Dichtern gedieht und verehrt*). Kopenhagen. Nachm« n Schiffrin. Aus Zeitschriften Max Brod über den Zionismus In der Oesterreidiisehen Wochenschrift für Poll- (ik, Volkswirtschaft und Literatur ״Der Friede“ (Nr, J2) erschien eine längere Abhandlung von Max Brod: ״Der Zionismus“. Max Brod untersucht in Keinem Aufsatz die Grundlagen des jüdischen Natf ealisnius. Für den Verfasser unterliegt es keinem Zweifel, daß ein ״Jüdist'li-Nationalvi"' kein ״Nationaler“ im heute üblichen Sinne den Wortes sein darf. Es »ei die Sen* düng der jüdischen Natioualbcwegung, des Zionismus, dem Worte ״Nation“ einen neuen Sinn •zu geben. Die Frage, die oft au den Zionisten gestellt wird, warum mau den Juden, die sieh endlich am dem Wahn eines egoistischen Nationalbewulitseias fieigemscht hätten, in diesen Wahn zurikktühren und damit einen der fortgcscliritteusten Teile der Menschheit um Jahrhunderte •ztirüekwerfen wolle, beantwortet Brod: ״Gerade weil ich kosmopolitisches universales Fühlen für ein wese ntlidies Merkmal jüdischer Eigenart halte, muß es mein Wimsdi sein, diese 'Eigenart an einem bestimmten!,unkte der Erdkugel zu konzentrieren, ihr einen Körper Generation wutden Grundsteine ge* Weizmann die folgende Anersten I liigcl niedersind rück- Ereignisse, nen II zu für die künftige legt. Dann hielt Dr. spräche: ״Wir haben heute den Grundstein zu dyr jüdischen Universität gelegt, die auf diesem errichtet werden und auf die Stadt Jerusalem blicken soll. Die Gedanken vieler von uns wiirts gerichtet auf die grollen historischen die mit Jerusalem verknüpft sind, Ereignisse, die einen Teil der Erbschaft der Menschheit bilden. Ohne all grolle Phantasie können wir uns v<►!stellen, (lull die Seelen derer, die unsere grolle Vergangenheit geschmicdet haben, heute mit uns sind, uns begeisternd, uns zu größeren und immer größeren Aufgaben anftiiernd. Viele andre wieder werden des sichtlichen Kontrastes /,wischen der heutigen Feier und der Kriegsszenen, die sich wenige Meilen von uns entfernt alxpielcn, gedenken. Einen kurzen Augenblick lang wollen wir uns in einen geistigen Waffenstillstand versetzen und, alle Gedanken an den Krieg heiseitelasaend, versuchen, den Schleier des Krieges zu liehen und einen Bück in die Zukunft zu tun. Vor einer Woche begingen wir den 9. Ab z.ur Erinnerung an die Zerstörung des Tompels und das scheinbare völlige Erlöschen des jüdisehen national-politischen Lehens. Aber Jahrhunderte lang haben wir, das steifnackige Volk, uns geweigert, unsre Niederlage an/uerkennen, und ״Judäa C.'apta“ steht wiederum am Vorabend des Sieges. Aus dem Elend und der Verwüstung des Krieges entstellt liier der erste Keim eines neuen Lehens. Bisher haben wir uns damit begnügt, von Wiederaufbau und Wiedcrher- Stellung zu sprechen. . . . Mit dieser Universität jedoch sind wir über Wiederherstellung und Wiederaufbau hinnusgegangen, noch während des Krieges schaffen wir etwas, das als Wahrzeichen einer besseren Zuktmft dienen soll. Es ist billig, daß England nebst seinen großen Verbündeten inmitten von Verwirrung und Leid bei dieser Universität Pate stehen. Engfand hat verstanden, daß gerade weil unsre Zeit eine Zeit der Not ist, gerade weil die Menschen in Gefahr stehen, sich in den Ereignissen des Tages zu verlieren, eine Notwendigkeit besteht, alle diese Kleinlichkeit mit seinem kühnen Apell an die Einbildungskraft der Welt zu übcrtöncu. Was noch vor wenigen Jahren ein Traum erschien, ist hier zur Wirklichkeit geworden. Was ist die Bedeutung dieser jüdischen Universitiit, was sollen ihre •Auf gaben sein, woher wird sie ihre Studenten nehmen, und welche Sprache wird in ihr gesprochen werden? Auf den ersten Blick erscheint cs paradox, daß wir in einem Lande mit so geringer Bevölkerung, einem Lande, in den! noch alles zu tun ist, einem Lande, das nach so einfacher Dingen wie Pflügen, Straßen und Häfen ruft, wir mit der Schaffung eines Zentrums der spirituellen und intellcktiieHen Entwicklung beginnen sollen. Aber das ist kein Paradoxon für die, welche die jüdische Seele kennen. Wohl stehen wir noch vor großen sozialen und politischen Problemen, deren Lösung auf uns wartct. Wir Juden wissen, daß, wenn man dem Geiste den weitesten Spielraum läßt, wenn wir ein Zentrum für die Entwicklung des jüdischen Bewußtseins haben, wir auch zur Befriedigung unsrer materiellen Bedürf- ׳ niSsc gelangen werden, ln den dunkelsten'Zeiten unsres Daseins fanden wir Schutz mul Schirm innerhalb der Wände unsrer Schulen und Hochschulen, und im hingebenden Studium jüdischer Wissenschaft fand der Jude Erleichterung und Trost. Inmitten all des trüben Ghettoqualmes standen Lehrstühle, an denen Scharen Junger Juden zu Füllen der Rabbiner und Lehrer saßen. Diese Schulen mul Hodischtilcn waren die Kraftquellen, in denen sieh während der langen Jahre *) ln deutscher Uebcrsctzung erschien Pinskys Drama ״E i s i k Sehe ft c 1'* (von Martin Buber übertragen). Viele seiner Erzählungen erschienen in deutseh-jüdisclicn Zeitschriften, Snmmclbüchern, Almanacheii, unter anderem in der Sammlung ״Aus einer stillen Welt“ (Hcrausgcgeben von Theodor 210« cisti), im Jüdischen AI mansch u. s. w. (D. Red.) m gehen und sie auf diese Art aus Zerflossenheit und Dekadenz zu realer, sichtbarer Wirkling zu bringen. Der Zionismus ist für mich die Intensivierung und Aktivierung der jüdischen Nationaleigenschafl eines universaien Meiisclilicltsgefültls und damit eine wesentliche Iloffuimg der. Friedensidcc . , , Genauer gesagt: Es ist die Mission des jüdischen Volkes im Zionismus, ein Gemeinwesen zu begründen, welches national ist’ ohne in die unsozialen, imperiaü Tischen, mörderischen Mißbräuche jener vertierten Geiühlsriditimg, die man heute ״Nationalismus“ nennt, zu verfallen.“ Brod sieht in der Zerstreuung des jüdischen Volkes eine Vorsehung: ״Wir sollten unter die Völker vcrstreut werden, um aus allernächster Nähe und am eigenen Leih alle, alle Mißbräuche des Nationalwcxens kennen zu lernen - damit wir sodann, wenn die Zeit erfüllt |s(, im heiligen Lande einen neuen Sinn des Nationalismus begründen und leben.“ Auch den Umstand, daß die Juden in Palästina mit einer zweiten , ־״0'!די dfn״Ara,bcr״* ■״ M*״ gezwungen sein werden, Sd ek״t l , C"’l b**°tt*™ Vorsehung i״ ihrem Sdncks. l. An den Arabern müsse in allem Ernst des praktischen Zusammenseins gezeigt werden ob <ß׳r ״neue Nationalbcgriff“ bloß Phrase oder Wirklichkeit ist. ״Gelingt dem jungen Gemeinwesen nur das eine• ein׳ friedlich verständnisvolles Zusammenleben zweier Nationen zu erzielen ״,״! d״rch Losung d(,r A ™[ ra.':c die Nicht Immanenz, Nicht Notwendigkeit aller nationalen Guerillakriege zu erweisen, dann wäre schon cm ^wesentlicher Schritt der jüdischen Weltmission ge- Aber weder die Lösung der nationalen, noch die der sozialen Probleme genüge, um das tiefste Seelenbedurfms des Menschen zu stillen: ״Es ist das Unendlidic, dessen der Mensch harrt von einer Nachtwache Zur •nd ״״ ״ « «U. Wort Gottes^' von dem I

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.