Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1918-09-13 · Heft 37 (13.9.1918) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 37 (13.9.1918)
Date
1918-09-13
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2651273-2652077-2652113--11730-2669285
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 286 Nr. 37 j u n רז Mit Nr. 40 der ״Jüdischen Rundschau“ beginnt ein neues Quartal. Wir bitten unsere Bezieher, das Abonnement auf die ״Jüdische Rundschau** rechtzeitig zu erneuern, damit in der Zustellung der Zeitung keine Unterbrechung cintritt. Das andauernde Steigen der Herstellungskosten der Zeitung zwingt uns, den Abonnementspreis zu erhöhen. Das Vierteljahrsabonnement beträgt vom 1. Oktober 1918 an in Deutschland Mk. 4.50, in Ocstcrrcidi-Ungarn Kr. 8. -, im Ausland, Mk. 6.50. Verlag der ״Jüdischen Kundochau“. als mit der englischen Erklärung zum ersten Mn! eine Weltmacht für die Verwirklichung des /.ionisnuis offiziell einlrat. Ebenso haben sie es hegrüß), daß die Zeniralmäclitc durch amtliche Regierungserkläningen ihre Sympathien für den Zionisnuis zum Ausdruck brachten. Der Wunsch alle r Zionisten gehl dahin, die Zustimmung sämtlicher Regierungen mul Völker zum zionistischen Program!» zu erlangen. Wie es die Aufgabe der englischen Zionisten und der Zi-onisten in de» anderen Ententeländern war, ihre Regierungen von der Bedeutung der zionistischen Bewegung z.u überzeugen, so muß es die Aufgabe der deutschen Zionisten sein, Deutschland für den Zionismus z.u gewinnen. Es liegt im jüdischen üesamtinteresse, daß sämtliche Kulturnationen dem Zionismus ihre Zustimmung geben, und es liegt gleichzeitig im jiidisehe» Interesse, daß die Juden in der ganzen Weit erfahren, von welchem Wert die Zustimnmngser- Klärungen der verschiedenen Regierungen sind. Wir haben an dieser Stelle oft davor gewarnt, die Bedeutung der englischen Regierungserklärung zu unterschätzen. Sie ist sehr ernst gemeint, denn England hat erkannt, daß nur eine energische, aufrichtige und zielbewußte Förderung der jüdischen Sache die Vorteile bringen kann, die England für sich von der Verwirklichung des Zionismus erhofft. England behandelt in seiner traditionellen poliiisehen Klugheit den Zionismus durchaus als selbständige, nationale Bewegung, es will den Zioitismus nicht im gewöhnlichen Sinne des Wortes zu einer ״englischen Sache“ machen, sondern es bcmüht sieh, eine wirkliche Interessengemeiusclial't mit der jüdischen Bewegung zustande zu bringen. England würde auch niemals den Felder begehen, durch feierliche Erklärungen weitgehende I foffnungeii — sagen wir einmal bei den drei Millionen aiiurikultischer Juden — zu erwecken, wenn es diese liofftumgeti später enttäuschen will oder muß. Eine striche Politik, die mir auf vorübergehenden Meinungsftmg ausgeht, wäre eine sehr schlechte Politik, und ttiler Rückschlag würde nicht ausbleihcn. Die deutschen Politiker, die sielt mit der zionistischen Frage beschäftigen, sollten immer bedenken, daß es vom deutschen Standpunkt ein ebenso linhedachtes wie vergebliches Bemühen ist, durch Meimmgsmache in Zeitungen und Zeitschriften die Bedeutung der englisdien Regierungserklärung vermindern zu wollen. Die informierten jüdischen Kreise in allen Ländern und .auch in Deutschland wissen, auf \v.:U.i1'c» I;־ ,;.";.־;; u;:׳t AL \ 1!:־ te ״ <s!e ן englische Pa!ü:;liu:;; .di;;': P-mhl Si:' wi: eil, daß England und sc im! Vc. ,.׳imi im z.;m1;..;mua cumn wichtigen Faktor der Fn;1i(i!;,m Orirutpoiitik uelten. 1 ).altgr kann der Rai, «kr au dieser Stelle den ekaitsehen Ausland,׳.Politikern erteilt wird, immer mir dahin gehen, daß auch Dei11:;eh!a11d den Zionismus in seiner AtislandspuHtjk eru ciitafl berücksichtigt. 1 Deutschland muß wirkliche judenpolitjk treiben, d. 11. es muß die jüdisch-nationale Bewegung so nehmen, wie sie ist, muß sie nicht mir zwecks ,,Beeinflussung der jüdischen ()elfenlliehkeit“ ge- K'gvnllich mit Worten streicheln, sondern dauernd und tatkräftig unUTsttii'/en. Aus einer solchen I Ialliiug könnte der deutschen Politik Vorteil erwachsen. Es wäre auch denkbar, daß die allgemeine Zustimmung der zivilisierten Welt zum zionistischen Programm einer jener Ejnigmigspunkte wird, in denen sich die widerstreitenden Interessen der kämpfenden Mächtegruppen begegnen. Es könnte sein, daß die Einigung in dieser Sache zur Lösung strittiger territorialer Fragen beiträgt, die heule noch einen Abgrund zwischen den kriegfüll־ reu eisen Mächten bilden. Erklärung Wilsons für den Zionismus Das!< o p c 1111 a g c 11 c r Zionistische Büro berichtet: Präsident Wilson hat eine Botschaft z.ug 1111 s 1 e n des Z io 11 i sinus erlassen, in der er sein Interesse für die Arbeit des Wiederaufbaus in P a! ä s 1 i n a , die von der unter Leitung Dr. Wcizmaiuis stellenden Zionistischen Kommission in Palästina unter den Auspizien der britischen Re• ׳.,.kräng durch,:efulirl wird, und seine aufrichtige Freude über die soi bei! erfolgte Grundsteinlegung der h e h 1׳;i i s c h e u Universität in Jerusalem ausdrückt. Präsident Wilson fügt hinzu: ״Ich ergreife gern die Gelegenheit, meine Genug■ (innig aus/iulriickeu über den Fortschritt der zionistisehen Bewegung in den Vereinigte^ Staaten und den alliierten Ländern seit der im Namen der britischen Regierung abgegebenen Eiklärung Balfours und seit der Zustimmung Groflbritaniens zur Errichtung Pa• lästinas als nationale Heimstätte für das jüdische Volk,“ Wir kommen auf diese bedeutungsvolle Botschaft WiKons a!1 die Zionistische Organisation in Amerika noch zurück, wenn uns ihr genauer Wortlaut vorliegt. Die angebliche türkische Regierungserklärung In unserer letzten Nummer habe״ wir eine Meldung der ״Budapcster Korrespondenz" aus Konstant in0|H׳l wiedergegeiu'it, wonach der türkische GrolSvedr Ta I a a'. Pascha den Delegierten der jüdischen Organisationen eine Erklärung abgegeben haben soll, in der von der Bildung eines ״religiösen Zentrums“ in Palästina die Rede war. Wir haben bereits festgestellt, daß eine solche Erklärung gegenüber der Delegation, welche Kon• slaiiliiiopel bereits Anfang August verlassen hat, nicht abgegeben wurde. Wie sich inzwischen hcrausstellt, ist die Meldung der ״Ihidapesier Korrespondenz.“ ein Auszug aus einer längeren Mitteilung, die im ״Pester Lloyd ‘ und später auch im ״Osinaniselicit Lloyd“ erschienen ist. Diese ausführliche Mitteilung enthält außer den angeblichen Erklärungen Talaat Paschas am Schluß noch allerlei Einzelheiten, die ein bezeichnendes Licht auf die Vorgeschieht«׳ dieser Veröffentlichung werfen, ״jüdische Wirlscliaftsprobleüie in Galizien“־‘-) Dr. T e 11 e 11 b a 11 m, der Verfasser dieses Buches, ist dem jüdischen Leserkreis schon aus seinen gbin/eiiiieii Aufsätzen über jüdische Gegenwartsprobleme bekamit, die er in der Monatsschrift ״Moriah“ und in der von ihm hebräisch herausgegebenen Zeitschrift ״Snunith“• (Leinher•; 1910-1912) veröffentlicht iiat. in den. vorliegenden Werke versucht der Verfasser in wissenschaftlicher Weise das Wesen der jüdischen üekonomik in Galizien zu besprechen. Das jüdische Wirtschaftsleben, das durch den Krieg so gut wie 4׳ r .um worden ist, bedarf bei der Wiedcraulbauaktiim neuer Wege und Mittel. Um das richtige System zu wählen, gilt der Satz ״״;•״Di oavivt“ und in diesem Sinne versucht Dr. Teneiibaum die Entwicklung des jüdischen lievöikerungsclcments, der Migration, der Berufe und sozialen Struktur des jüdischen Handels und Gewerbes, der Landwirtschaft und anderer Wirtschaftszweige, in denen sich die Juden betätigen, zu zeichnen, was ihm auch auf Grund eines reichen statistischen, zumeist noch unbekannten Materials geradezu meisterhaft! gelungen ist. Teneiibaum ist aber nicht nur Statistiker, ihm gelten Statistik und Wirtsduftslchrc• als Mittel, die uns den richtigen Weg zu einer jüdischen Wirtschaftspolitik weisen sollen. 1111 Kapitel; ״Die jüdische Wirtschafte- Politik“ gelangt tir zu folgendem Schlüsse: ״Die jüdiselie Politik konnte bis nun keine sichtbaren Erfolge aufweisen, weil unser Wirtschaftsprogramm keine realen Elemente innc hatte. Nicht un das Programm allein handelt es sich. Die Grundlage aller sozialen Kräfte ist die Organisation. Eine Politik ohne Organssation ist wert- und erfolglos, sie ist nur *) Dr. Joseph Tencnbaum: Zydowskie probkiny gospodowicze w Galicyi. Wien, Vertag Moriah 1918. Theorie ohne Praxis. Die Organisation bi!• det eben «Ins Produktive in der Politik. Wer eine gesunde Nationalpolilik betreiben will, muß auch mit der Wirtsdiaftspolilik begönnen. Darin eben lag׳ der Felder und die Erfolglosigkeit unserer Gahiibpoliiik, Ihre Grundlage war theoretisch wohl durchdacht, praktisch aber konnte sie nichts leisten, weil sie über keine wirt;ibnfthciien Organisationen verfügte־. Die jüdische Politik muß eine Wirtschaft«־ Politik werden, damit sich die Juden an der Oberfläche der Fricdenskoiikurrcnz!!alten können. Zu diesem Zweck(־ müssen wir eine nationale Wirtschaft'orgniii• saU<m schaffen,“ Ein Zt'.11tralwirUchafL־,aur.sd!1uß, dem Fachmänner, Kaufleute, Industrielle, Handwerker, Land• wirte, Juristen, Aorzte, Fiiianzleute, Vertreter Wirtschaftlieber Institute und Korporationen angeboren, soll ins Lehen gerufen werden, um die jüdische wirfschnftsprodüläive Arbeit in Galizien aufzafrir.rticn und zu organisieren. Dieser Ausschuß soll über die notwendigen Finanzmittel und gut qualifizierte Beamte verfügen. Einzelne Sektionen, Exporteuren sollen die einzelnen Zweige umfassen und die wichtigste« Aufgaben rationell verwirklichen. ״Von unseren Nachbarn, speziell von den Polen, den Herrschenden in G-.Iizicn, ,verlangen wir Gleichberechtigung binfichflidi der Arbeitsbedingungen. Denn das Recht zur Arbeit gehört zu de« Naturrechten «Es Menschen,“ Hoffen wir, dr.P, dierrs trcülfcke C.1B1 »;;,:;wen Politifcem ein Wegweiser werden wird.“) Wünschenswert wäre cs, cL’eres Werl; 1:u׳.£els einer Ucbcrset/ung aacii der Frei Uze» Celier.iürhkcif r.'gär.g• \ 1!di d.a 1...) wii-. 1\ e l o e r *) Gegcnv.־״.׳:■g wv.\i in Lemberg ein \7irt* senaftsamt .i, «I.L:i: v׳;g Dr. Te־ nenbaum über.ich,־r.c;1 v.v, 1, (D. Red.)‘* Wir hatten ursprünglich nicht «Sie Absicht, auf diese Vorgeschieht«׳ des näheren dii/ugehcn. 1X1 aber der i'raukinner ״i ׳׳. r ae 11t“ von! 5. September das angebliche tur- Fische Regierung;•Lom1nm1i«|11e mit den Erklimm•;׳,..!! i akut Pa'chas urdtrum alnlnickl und daran K*׳m• meiiiare knüpf(, die nicht imwidcrsproclKii blciJvm l.uuueu, so scheu wir uns nunmehr genötigt, der 0,f״ ־׳lliehkeit mii/uteib 11, wie diese Erklärung zustande!. ud wie sie zu bewerten i,t, .,,e Vcriiamliniigni in Konstantiiiopcl, an welchen Vcrtieter des Zionistischen Aktionskomitees, der Ver clnigimg jüdisclier (Jr;:a!1i a.ioiie״ Deut• rh;״ml, (V. J. O. D.) und der Orthodoxie teilualinien, ergaben zu• näcli.-l als greifbares Resultat «len Be ehliili der tür- Uiaehcn Regierung, eine Kommission em/tKctzeii, die die Frage sin,liercn mul Vorschläge für die Gcrtal• timg der jüdischen );itiwandening und Kolonisation aus• arbeite« soll. Ucbcr die Linzeiheiteu des Liiivvamlerimgs- und Koloui ,,ilioiisprobicms wurde verhandelt, doch wurden keine endgültigen Ergebnisse erzielt, die der Ücfieniliehkeit liiülni milgeteilt werden können; vielmehr wünschte Talaat Pascha, der grundsätzlich sunt Zustimmung zur Schäftung eines jüdischen Kolonisatioiiswcrks in Palästina unter dem .Schulz der türkischcn Regierung erklärte, daß diw-e Ein/elbeiten zu einem späleren Zeitpunkt mit 11er von ihm zu ernennen• den KoimnKsiou berate» würden. Es wurde sodann die Frage erwogt 11, •ob cs zweckmäßig wäre, über die gepflogenen Verhandlungen eine amtliche Mitteilung zu veröffentlichen. Vonseiten tiet jüdischen Delegation wmtic ein Entwurf für ein derartiges Commuuiquc icrliggestelit, doch wurde der Plan, ein solches zu veröl'!'«.,■iiliciiui, wiederum f.־'ien gelassen, da sich zunächst keine Einigung ,über einen Text erzielen ließ, der die türkis« he Regierung wie auch die jüdische Delegation hätte befriedigen können. . I Nachdem die;üdisetic Delegatioa Konsta״tin״pcl I verlassen hatte, stattete einer der von der Orthodoxie ernannten, in Koustanimc.pel ansässigen Delegierten nochmals Talaat Pascha einen Besuch ab, und bei diiser Gelegenheit wurde wieder die Frage des amtlichen Cominuniques erörtert. Der erwähnte Delegierte über• reichte Talaat Pascha nochmals einen Entwurf, in welchem das Ziel der jüdischen Bestrebungen durch die Worte ״religiöses und nationales Zentrum“ be• zeichnet war. talaat erklärte sich im allgemeinen mit der Fassung einverstanden, strich aber die Worte ״und nationales“, sei daß nur der Ausdruck ״religiöses Zntrum“ übrig blich. Der Grund, wcsha'b Talaat Pascha diese Streichung vornahm, i t für den Kenner der 1ürkischcn Verhältnisse klar. Man liebt cs in der Türkei, die Ausdrücke so vorsichtig wie möglich zu wählen, und Talaat Pascha wollte wohl denjenigen türkischen Elementen, welche zwischen nationalen und scp.1r.1i/sf/■ sehen Bestrebungen infolge der besonderen Verhältnisse in der 'Türkei noch nicht klar zu unterscheiden vermögen, keine Waffe gegen die Regierung in die Hand gehen. Es wäre jedoch völlig unstatthaft, lii.'Z.uis ableiten zu wollen, daß Talaat Paseha orthodoxe Sonder• wünsche befriedigen wollte. Er seihst ist sich sicherlieh darüber klar, daß es sich bei der Kolonisation lim die Schaffung eines nationalen Zentrums handelt. Jedenfalls war das Cunimiuüque in dieser Form für die Gesamtheit der an den Verhandlungen be• teiligtcn Organisationen nicht annehmbar. Das sah d:r erwähnte orthodoxe Delegierte auch ein, wie er dem Konstantinoplcr Vertreter des Aktionskomitee« ae.sdrüiklieh zugab. Er beschränkte sieh daher darauf, das Coinmumque an neu Vollzugsausschuß der Orthodoxie in Frankfurt zu senden und dessen Meinungsäußerung־ zu erbitten. Auf Anfrage des Vollzugsausschusses er• klärte sowohl «las Zionistische Aktionskomitee wie auch David Pinsky Zum 2 5 j ii I! r i g c 11 J u b i I ä u 1« seiner literarischen Tätigkeit*). In der jüngsten jüdischen Literatur nimmt das vielseifige Schaffen David Pinskys einen hervorragenden Platz ein. Sowohl als Dichter und Dramaturg, wie au.lt ab Publizist und Parteiführer hat Pinsky seine Verdienstc. Ein frischer, heller Strom, das ganze Gebiet «1er jüdischen Literatur bewässernd, ergießt sich aus ihm. Noch lange bevor die Anzeichen einer jüdischen Arbeiterbewegung bemerkbar waren, hat er als er.-ter aus dem Durcheinander «Ser jüdischen Masse den in der Bildung begriffene« Typ iles jüdischen Freiheit«- kiimpfer wahrgenontmen und sich zum Herold des jungen jüdischen Arbeiters gemacht. In seinen Erzählungen finden wir diesen neuen, noch kaum entstandenen Typ in seiner ganzen eigenartigen Psychologie, mit seinem sich gegen die Verhältnisse auilchncndcn ״Ich“, mit dem Kampfeswillen eines echten Soldaten der großen Arbeiterarmee. Pinsky zeigt uns künstlerisch die Scheidewand zwischen dem jüdischen Arbeiter und dem Arbeitgeber, dem Fabrikbesitzer. Wahrheitsgetreu und dramatisch packend beschreibt er ihre Konflikte und ihren Kampf. Erst bei Finsky lernen wir den junget; jüdisehen Proletarier nicht bedauern, sondern schätzen und achten. Pinsky war der erste, der den jüdischen Proictarier entdeckt, tief verstanden und ebenso tief lieb gewonnen hat, und bis auf den heutigen Tag lut er sieh von diesem seinem Liebling nicht getrennt. Auch einem anderen Licblingsl.ind ist der Dichter stets treu *r Im Jahre 1893 erschien Pinsky« erste Erzählung׳־ ״I» Irrenhaus“.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.