Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 36 (6.9.1918)
- Date
- 1918-09-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 36 Seite 2SÖ_ __ weit mehr Schwierigkeiten stoßen, als c» s»m:4 der Fall gewesen wäre.1‘ 7m den De.;chl!i e.eii »!er Konferenz ״it1!׳>< ri hielt ״!)er J ii »I isch c 'Kn mp fc r“, das Organ der ponlcziuiiisüsclum Partei in Amerika, in kritischer Weise. Die Zeitung schreibt: ״Sie, die Uierzulamle vollkommen fern vom Sozialismus stehen, biklen keine üewälir dafür, daß sie das sozialistische Pro,׳;ramm in unsereni Lande durchführen werden. Wir glauben sogar nicht, dali sie das, was sie uns nnchsprcclien, in Wirklichkeit auch nichici): Und kein Sozialist wird ihnen glauben und kein Arbeiter, [der im Sozialismus seine Befreiung sieht. Man kann nicht in einem Lande Sozialist und'in einem anderen ein Gegner iles Sozialismus sein . . .“ Die ״Wahrheit‘‘ ist dagegen mit dem Ergebnis der Tagung sehr zufrieden: ״Ls leben nccii in unserem Volke die Ideale der Thora und der Propheten, es lebt in ilnndie grobe Liebe und der grobe Stolz im Zusammen* hange mit «Igin Laude Palästina. Ls ist das eifrige De* streben des jüdischen Volkes, sein Rcjieii in Palästina hoher, schöner, humaner und moralischer als die anderen Länder cinzurichlen. Ist es doch der alte Wunsch des Judentums, den Geist des Propheteutums verwirklicht zu selten, auf dal! vom Br.;v Zion das grolle Lieht über die ganze Weit sich ergieße.“ Besondere Bedeutung mißt die gesamte jüdische!,resse dem Umstande zu, dali der Richter Julian W. Mack zum Präsidenten der amerikanischen Zionistischen Organisation gewählt wurde. Der neue Pi.i'ädent geniellt das grüble Vertrauen aller jüdischen Klassen und Par* teien in Amerika. So schreibt zur Wald des neuen Vorsitzenden der ״American J e w i s 11 C h r o ui c 1 c: ״Mau darf den Delegierten der 25. Zionistischen Kon* fereuz zur Wahl des Richters Julian \V. Mack gratu* lieren. Er wird als Vorsitzender der amerikanischen Ziomstenorgaiiisntiosi die Herren _ Dr. Harry Frieden wald und Dr. Sisphen S. \V i s e ersetzen, die unter der alten Organisationsform als Vorsitzende der Federation of American Zionist» bzw. des Provisional Committee ior General Zionist Affairs tätig waren. Die Zionisten hätten als Haupt ihrer Orgaui* satiou keinen besseren und klügeren Manu finden können als Richter Mack. Der neue!•'!ihrer ist nächst übcrrichtcr Lotiis Brand eis der populärste Zionist im Laude und genießt wegen seines gesunden und reifen Urteils, seiner Ergebenheit an die Idee und seines Flcisses lind Eifers in der zionistischen Arbeit das größte Ansehen. Richter Mack ist einer der wenigen zionistischen Führer, die von allen Teilen der amerikanisdien Judenheit geachtet und bewundert werden und das Vertrauen jeder jüdischen Partei und Klasse genießt. Er ist gleichmäßig geschätzt bei Nicht* und Antiziouisicu wie bei seinen Gesinnungsgenossen. Männer vom Typ eines Jacob H. Schiff und Louis M a r s 11 a!1 werden sicher-!ich ei..ein Manne, den sie so sehr achten wie Richter Mack Gehör schenken. Er ist gleichzeitig eine einigende und anfeuermie Kraft. Numerus Clausus te der Wiener medizinischen Fakultät Am schwarzen Brett der medizinischen Fa*!< u 1 tä t der Wiener Universität wurde fo'gcnde vom ,10. August 191S dauerte und vom Dekan der Fakultät Unterzeichnete Anordnung angeschlagen: 1. Infolge großen Andrangs von Militärmedizinern und im Zusammenhänge mit dem seinerzeit vom Pro*;essorenkollegiuin beschlossenen Numerus Clausus können im Studienjahr 1918/19 Studierende aus Krön ländern, die eigene Universitäten besitzen, nur in sehr beschränkter Zahl aufgenommen werden. 2. Insbesondere gilt dies — und zwar ohne Rück* sicht auf ihren derzeitigen Aufenthalt — von Studierenden im 1. Semester, die nach Galizien zuständig sind, deren Annahme nur in besonderen Ausiiahmefiillen erfolgen kann. 3. Die gleiche Beschränkung ist erforderlich für naeli »1er B11 k o \v 111 a ziisliiuiligc Studierende, sofern sie polnische Gymnasien absolviert haben, oder sonst in »ler Lage sind, gali/.ische Universitäten aufzusuchen. 4. Die Aufnahme von ausländischen Studierenden unterliegt gleichfalls weitgehenden Beschränkungen und wird vom Dekanat fallweise beurteilt und entschieden werden, 5. Die vorstehenden Bestimmungen {!,unkt 1-3) finden auf Militärmediziner keine Anwendung. Daß mit diesen Beschlüssen der Wiener medizini* sehen Fakultät in erster Linie und fast ausschließlich die jüdischen Studenten aus Galizien und der Bukowina betroffen werden, ist ohne weiteres ersichtlich. Es handelt sielt — wie die ״Jüdische Zeitung“ in Wien hervorhebt — um eine J ude n s pe rre, um einen spezifisch antisemitischen Vorstoß. Daß dafür gesorgt sein wird, daß die in allen Punkten vorgesehenen Ausnalimefälle nicht auf Juden angcwandt werden, kann auf Grund der bisherigen Er* faimmgen als sicher angenommen werden. Die Vcr* lolgung und Rechtlosigkeit der galizischcn Juden, die in letzter Zeit in Oesterreich und Ungarn geradezu ungeheure Dimensionen annimmt, sich bisher aber auf die Schikanicrung und Vertreibung der im Handel tätigen Juden erstreckte, streift nunmehr auch auf die jüdische Studentenschaft über. Gedenket des PalHetma-Hilfswcrks! j U li D1 SC 11 1 Jn׳ Wiener Bi!r׳p•■ .i.wl :ier W e i li!; I r e 11 nur, der 1 liiiipiling »ler ״Cliri.-likk :«z.i Jen“, verbm.;:;lichte, wie das Stockholmer jiulLihe PsTßbüro uiiiluit, in''der ״( )esterreichische n Volk!; p r e 1; s c“ einen _ läu-!;׳ereil Artikel über die Reform de.. WH,1er Gemeinde- Wahlrechtes. Er fordert u. a. neben der Einführung des Frauenvahireekles die E n t r e e 111 u 11 g der msfreiwillig oder freiwillig au׳'• den! Kriegrgebiet ztigew׳ a u »i e r t e n Juden. Er bringt tüe Befürchtung seiner Gesinnungsgenossen zmn Ausdruck, daß ״eine nicht unhdrädiiliche Zahl »ler in Wien zurückgebliebenen Flüchtlinge bei Festsetzung eines einjährigen Wohnsitze:', .sehr bald eine W :111 i 11 e r c c 111 i g u 11 g in Wien erlangen‘‘ könnte und schreibt dann: ״Fs wäre daher im Zusammenhalte mit den oben niigelülurU'ii Gründen nicht nur eine längere I) .111 e r »1 c :. W o 1111 s itz.es i n W i e 11 zur Erlau* gmig des Wahlrechtes zu fordern, sondern es wären auch alle jene nicht nach Wien 11 e i 111 a 11> e * r e c 111 i 1; t e n oder nicht bereits das letzte J a 11 r vor Ausbruch des Krieges in Wien w o 11!111 a 11 g ewesen c 11 Personen, welche infolge und während des Krieges au*: dem engeren Kriegsgebiet nach Wien zttgezogen sind, vom Wahl re eilte aus* zu 11 e 11111 e 11." Polizei razzien auf die jüdischen Flüchtlinge io linear״ Der ״Zs ido-Sze m 1 c“, das zionistische Organ in Budapest sowie dcr״Nowy Dzicnnik“ in Krakau berichten über skandalöse P o 1 i z e i r a z z i c 11 auf die jüdischen Flüchtlinge in Budapest, Satoralj a 11 j 11 e 1 y und vielen Orten der Provinz. Unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Schleichhandel werden MasscniiberfüIIe auf die Flüchtlinge in. den Stra- Don, Privatwolmungen und selbst in den Synagogen veranstaltet, Massenverhaftungen 'vorgenommen, ln vielen Fällen werden die Leute erst aus der Haft entlassen, nachdem ihnen ihre Barschaft ganz oder großtenieils;!!)genommen worden ist. Ei« österreichisch-ungarischer Militärbeichl Das Jüdische Prcßbüro in Stockholm berichtet: Der Kiewer jüdischen ״N e u c 1k Z c i t“ vom 10. August zufolge, erhielt die jüdische Gemeinde in W e r ch 11 y - L> n i c p r o w 3 k in! Jekaterinoslawer Gouvernenieut vom ös t e r r e i c h i 8c 11 -un ga r i sc 11 e u Militärkommandanten folgenden Befehl, der auch in den Straßen angeschlagen war; ״!eh verlüde den hiesigen Einwohnern jüdischen Glaubens mit meinoii Soldaten in irgend welche Berührung zu kommen, mit ihnen zu spazieren oder zu sprechen itsw. Den mir untergeordneten Orgnnen ist der Befehlergangen, jeden, der diese Verordming überschreitet, zu verhaften. Wer zum ersten Maie verhaftet wird, wird geprügelt uml zum zweiten Male erschossen. Kommandant des österreich-ungarischen Militärs Oberst Wlodasz“. Die jüdische Gemeinde in Wcrchny-Dnieprowsk wandte sich hierauf an den Kreishauptmann mit der Bitte, ihr den Grund mitzuteilen, warum dieser Befehl mir gegen die Juden gerichtet ist, und beim österreich-ungarischen Militärkommandanten für die Ab- Schaffung des Befehls zu intervenieren, der zu dem Erlaß des Hctmcms vom 29. April im Widerspruch siehe. Hierauf erhielt die jüdische Gemeinde in Wercimy-Dnieprowsk vom Kriegshauptmann folgende Antwort »les Kommandanten Wlodasz: ״Der Befehl kann nicht a bg esc ha f f t werden“. Obcivaivhemle Nachricht wird auch von anderen Zeitimgi'ii in Kiew bestätigt. Tagung des Zioiiisiicchcn .Grupponvcrbandcs für Rheinland urd üzziLka Am letzten Sonntag int Juli fand in Köln im Großen Saale der Rheinland-Loge die Tagung des Zionistischen Gruppe 11 verband es für Rheinland und Westfalen statt. Diese Tagung war insofern .von weitreichender Bedeutung, als zum ersten Mal einer der deu heben Gruppen verbände es versucht hat, auf Grund der durch den Krieg völlig veränderten Bedingungen zioni:;li:;eher Arbeit sowohl die Organisation als and: die Arbeit sdbsi in großzügigster Weise neu. zu;;(,:;{allen. Schon tl.'iti äußere Bild »ler faginig zcigle, »laß die Grundlagen »ler zionistischen Arbeit arulre geworden sind. Statt der aonst gewöhnteil älteren Ortsgruppcndclegierlen vberwog diesmal weitaus die Zahl der von den Jugendorganisationen gesandten Vertreter. Die Tagung wurde eröffnet rr.it der Rede des Verbandsvorsitzenden Herrn Dr. Ortin borg (Elberfehl), die Bericht über die vergangene Arbeit und Ausblick auf die komm ende zu;h. ich ”war. Vor allem betonte. er, daß eine Neuorientierung■ der zionistischen Tätigkeit zuerst in oen kidnerc» Kreisen der Gruppen- «! verbinde <iu1chgefu.u\ y.tt.sch müsse, oami, die dringend notwendige NcugesirnUng der UouisiiocJicn Gcsamttäfigkeit in Deuts׳;;•/am! mK.l Voa der Leitung ״gemacht1 zu werden braue..e, conuern eich organisch entwickeln könne —- damit die Leitung wiiklieb stih/eml und frageiiii. Die Gn1pp»׳uv»1׳ bände und Ortsgruppe» müßU'ii an:; iilojieu zim1i.4i;dien ״Siciiereiii/irUeni“ wieder zu lebendigen Trägern der zionistischen Bewegung werden. Die weitere Morgentagung wurde dun!־. die Heferate au.,gefüllt. Als erber Referent sprach Herr Max Gol dreicii (Beuel) über die N e uo rg a n i s i erurig der Ortsgruppen. Line Reihe neuer Gesichtspunktc gestaltete er zu praktische»!׳'orderimgcn. So forderte er die Errichtung eines Sekretariats, die Gründung einer Wandelbibkothek und eine Samnieltütigkeit größten Stils, ihm fol;.;te al.s Referent Dr. Bruno Nathan (Kenn), der über Jugendarbeit sprach. Der Grundgedanke seiner Ausführungen war, daß die Umformung des jüdischen Volkes, die Urner- Windung »!es inneren fialnih mir an;;;»heu könne »•<,n der Jugend. Nur sie st»he noch jenseits jener Altersgrenze, wo Leheur.eiu .tellung, Beruf uml Lebens';;»׳» den Menschen so iiniM'lilingcn, »laß er aus ihrer U:nslrickung nicht mehr zu lösen ist — wo Itleen uml Anschauungen so erstarren, »laß Neues nicht mehr in ihn eiuzsuiriiigen vermag. Es gelte also, unsre Idee in die Seele »ler Jugend 11i11em/u!rage11, damit so die jüdische Jugend in Bewegung komme. 1)11111(5;glich aber» sei cs, von außen her an der Jugend arbeiten zu wollen. Jugemlbewegtmg - nicht Jugendarbeit — müsse der Leitsatz sein. Als 1 iauplrcferent de; Morgens sprach sod.uui Herr Leo Kaufmann (Bonn) über den ״Neuaufbau der zionistischen Arbeit in Rheinland und Westfalen.“ Er ging davon aus, daß wir zur Zeit keine zionistische Arbeit mehr ha heu. Ls werde eine Menge geleistet, aber das sei Zufallsarbeit, zusammenhangloses Nebenmul Auscinamlcrarbcitin, Tätigkeit ohne einheitlichen Plan, ohne leitende Idee, , 'Tis fehle die organische zionistische Arbeit, d. h. die ziclbewufite Ausnutzung der Arbeitskräfte, die planmäßige Erfüllung der Aufgaben. Nur die Symptome des Schadens zu bekämpfen, gehe aber nicht an; Fortwurstein und improvisiertes Arbeiten unter der Diktatur des Zufalls bedeute die schlimmste Gefahr für wirkliehe zionistische Arbeit. Es müsse von Grund auf neu gebaut werden. Vollkommene Ncuorgamsicrung des Verbandes und vollkommene Neugestaltung der zionistischen Arbeit sei die Aufgabe. Bevor aber die Gesamtarbeit neu werden könne, müsse der einzelne sich neu einstellen. Drei innere Widerstände gelte cs vor allein zu überwinden: die Selbstgenügsamkeit, den Skeptizismus und die Ausredeseuchc. Gewiß könne man behaglicher und ungestörter leben, wenn man nicht Zionist sei. Der Zionismus sei aber eine eifersüchtige Sache, die den ganzen Menschen fordere und nicht nebenbei, an der Peripherie unsrer Persönlichkeit stellen bleiben dürfe. Erst wenn der einzelne so seine \ Neuciiistcüung zur *Arbeit gefunden habe, könne »ler Neuaufbau der Organisation wirklich hcginnen. Der Referent brachte dann praktische Vor- Schläge über die Neugestaltung der Organisation, die er in Form einer Resolution der Versammlung vorlegte. Er betonte aber nachdrücklich, daß es sich nicht um eine große Organisation handeln dürfe, bei der wieder einmal die wirkliche Arbeit ausbleibe; es dürfe nicht wieder Getue, Zionistelci, aber kein Zionismus werden. Mit wenig Worten: mit einem Minimum an rein formaler Organisierung sollte ein Maximum an zionistischer Arbeit ausgelöst werden. Was die inhaltliche Neugestaltung der Arbeit betreffe, so sei unsere Hauptaufgabe die Zionisicrung'dcr Jugend. Diese müsse sich 111 '3 Stufen vollziehen: 1) das zionistische Gründer■ lehnte — d. h. jene eigentümliche Umwandlung und Ncucinstcllung des jungen jüdischen Menschen, tüe erfolgt, wenn unsere Idee in seiner Seele durchschlägt. 2) Die Erziehung zum Zionsiimis — durcli die ein* zehien Organisationen, die sich als Saugarme in die verschiedenen sozialen Schichten und Interessentenkreise ]lineiiistrceken, um den jungen Menschen zu erfassen und in ihrer spezifischen Weise zu tum zu ziehen — 3) Die Erziehung im Zionismus, d. 11. die siete Ik'• reicherung an jüdischen Werten und die Erarbeitung der jüdischen Tatsachen. Diese erfolge in den Arlvitsgcmeirischaftcn, wie sie in Leipzig und Köln durchgeführt worden seien, in denen zugleich wirkliche Führer für die Jugendbewegung nusgebildet werden. Auch hier faßte der -Redner seine praktischen Vorschläge in eine Resolution zusammen. Zum Schluß wies er auf die utige* heure Gefahr hin, die drohe, wenn auch diesmal wieder das Programm auf dem Papier stehen bleibe. Denn heute sei ein Zeitpunkt, wo cs wirklich alles zu gewinnen, aber auch alles zu verlieren gebe. Der Nachmittag brachte zunächst die Diskus* Sion der Vorschläge zur Neuorganisation des Vcr* bandes. An der lebhaften Aussprache beteiligten sich unter vielen andern vor allem die Herren Rabbiner Dr. Emil Cohn (Bonn), Assessor Dr. Kramer (Köln), Justizrat Dr. Bod e ״ hc i m e r (Köln), Ingenieur W c i ß ii c i in (Düsseldorf) und Dr. Epstein (Duisbürg). Nachdem die Vorschläge von allen Seiten bcleuchtet worden waren und vollkommene Uebcrein- Stimmung erzielt war, wurde am Nachmittag folgende Resolution (Leo Kaufmann) einstimmig angcnominen: ״Um die zionistische Tätigkeit in Rheinland und Westfalen den durch den Krieg völlig veränderten Bedingungen anzupassen, ist ein Neuaufbau da־ Organisation und eine Neugestaltung der Arbeit des Oruppenverbandes notwendig. Diese Neugestaltung muß eine einheitliche und organische sein. Zur Erreichung dieses Zieles sind folgende Maßnahmen nötig: