Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 36 (6.9.1918)
- Date
- 1918-09-06
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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ן Nr. 36 יי! DI SO Sclie 2.79 E״ meldet ßl *C R*. jtiiaseunjj äh T/.cu ׳t n \vi j_ ecitigic» d ■־; (üd- «3:צ»״)ר t ׳.־ a 1 r‘•) rsdiUt• U Koni־I a סין{! \0i11Y,' V״]) j> Jlt'B 4? iidc Pro■ r־׳. R> Tätig!.! k (;:! o. j, '1 J]l:'. lli• Hl# leb!!;,;.: I 1 i,1/.v'r״ 1 -־ wo. 11 YO.l (U uf eigenem Boden. Herr Schkolnik forderte de! *ud<n11 der Arbi Lergruppeii. Lebhafte Debatten n'c'en <lie ürgaiiisatioiisfragcn hervor, die sehließiieh m.t der ti11«!in1»1ißc» Annahme verschiedener Resolutionen «mieten. Herr Twerskl ,unterzog <iie Tätigkeit der k>- (.ו״ןג Vorsteher verschiedener Institutionen einer scluirfen Kritik. Am Sclilii-ae der Konferenz ergriff Herr Joffe ^5 Wort zu einer' Erklärung. Der Redner wies auf i ß. schweren Folgen des Weltkrieges hin, unter denen j jmiinchr die ganze Menschheit seufze. ,,Die ganz• Menschheit sehnt sich nach Frieden. Es ist aber dicht zu selten, welche politische Macht gegen- ״״,nig Mut und Kraft besitzen sollte, die kämpfenden P.irleien zur Besinnung zu mahnen, um der Well den Frieden wiederzugeben. . Das jii1INchc Voilt, da! ideale Fricdcnsvolk hat jetzt die Aufgabe, als der berufene Fricdensverniittler aufzutretc«.“ (1) j e 0 r ii« d u a g einer Volksk«sse ln Jaffa.) Das Kopcnhagcner Zionis i ehe Büro berichtet: In Jaffa ist *uf Initiative einer iüdl'cheu Mittetjta11׳ls;:ru1׳pc eine Volkskasse (״Kupal1-A!n") ge- «nieilct worden. Von den Aktien in Höhe von 5 pfnid wurden im Verlaufe der eis en M Tage mihr >1» litt abgi setzt. Das Statut der Ocscllschait wurde in Zionistischcii Palästina-Kommission zwecks Erlaujuni׳ der Bestätigung der cng'ischcn OkkupaiiinsbUiür• it;. überreicht. Statistik der Juden in Palästina Lin Hauptmangel unser! r Kenntnis״« über Palästina und dir jüdische Bevölkerung des Landit war das fehlen ieglichcr wissen;elmi'ilidieii Statistik. In dir Tin!!ei gibt es heiuiiiiitiieli keine amtliche Maliatik. lieber dir;:r11mlk׳־;c;11L;׳f1» Ücvößc11l׳;gs/if.'erl1 Und fragcu ker;׳ •elileii daher dir verschiedeiidslen und einander t\i! •riprccheiu'steu Vorstelluiigeii. Die zionstischeu An-.i.i'iicn und einzelne Patiis iuenser, die wialeiholt vr1-1k,1t liattcii, statistische UnteisuTiungcii anzustelln:, Niußtcn sich naturgemäß auf die begrenzten, Im Wir* ku,:g-,krei» ihrer Tätigkeit liegenden Möglich!;«'teil Lese!11;i11ken und sogar ir1u<rI1all> dieses K1\ie; k< nuten sie 1 ie l'ra.hüpfendes י:1810»ן» da ihnen kc ne rus• rridieiiden Mittel zur Vertilgung standen. Die I$11diiag des Amcrikaiiitehen Hilfskomitees, das unter leiiimg der Herren l)r. Arthur Ru pp in und David Jeliiu tätig war, benutzte sein Ansehen und seine PopuUuiiät, um diese fühlbare Lücke auszufti'Icn. Des Hilfskomitee veriaugte n.imlicli einen eiligehemlcn Berieht über die wirtschaftliche Lage der Judenhut Pa- Läs.iVa*. Diese Gelegenheit wurde a.sgiebig verwertet. \ä׳.:er der Leitung von Herrn K o in a r o w wurde im )»»re l'zlü (ine fün'g!i<1d1i.;c Koinuiisslon eingesetzt, di■: 10:1 Hans zu Ha,.9 ging und eine vom Hilf: ko- ט!'.« licrgee,leihe a\ s.üh.׳ ic! c Frage i tc ausf, Itc. I T! L1h,tl)nisse dieser Untersuchungen wurden vom Mitjiiul des Palästina-Amtes Herrn M. Wilkansky r.i si'iiseliaftlieli bearbeitet und gegenwärtig vom Faküin.iniot in Jaffa in einer Quart-Ausgabe mit reich- 11;1l!i;’,11׳.׳ Tabellen und eingehenden 1 :.rLiuteriingeu in lutii.iieher Spiache lierausgegebeii. D'as erste Band die ,1-1־ siatislisehen Abhandlungen — ״Sfirai jek 1111 e lirez Jisrael“ — behandelt die Städlo Judäas und besteht aus 4 Abteilungen Und zwar aus; L. Jerusalem, '1. Jaa'a, 3. Chebron und 4, Ramie, Lud, (iaza und Ucee-Seba, Das Heit über Jerus.> Ifi.i enthält 13 ausführliche Tabellen, da,unter solch« über die Enlsteliung, La;,e Und ücvölkerungszahl der 'Fl indischen Stadt-Viertel, eine Statistik ülwr di« 10 Jiidi eben Gemeinden Jerusalems, die 11 Koiclim (Chahikka Organisationen), 12 Untertanengruppcn. (Landsuiaimsdiaf.en), cingchcnue Tabellen ü,.cr Familicngliederinig, berufliche (iliederung, Sprachen,*rage, Lr/ieluiagswescn. ln gleicher Weise sind auch die übrigen Abluluiigen behandelt. Diese erste wissenscliaftlichc Statistik der Juden l’aläsiiuas, die das P; lästinaanit durehgeiührt hat, ge- Lüh zu den sehöns.en Leitungen der hebräischen 'vhseiischaftiichci» Literatur ,Pauia.iaas. Xli. Landeskonferenz der ungarländis|l1en Zionistischen Orgams!tiun *ך Im kleinen Saale der Redoute tagte im 10. Au- IDd zu Budapest die Xli te Landeskonferenz 111׳ r u n g a r 1 ä n d i s c 11 e 11 Zionistisch ca O t g a - ”'»atiou. Da• Präsidium führte Dr. Leopold ״Hern, unter dessen bewährter Leitung sich die Konferenz zu einer wiirdcvol.cn Manif. Station der un- Bäuschen Zionisten gesUhetc. In seiner Eröl.nungs* r«dc_ gedachte der Präsident Beregi der gefallenen z-iotiisieH, wies auf die ungeheuren tlciiwieii,;keilen hin, '1111denen der Zionismus in Ungarn zu kämpten hat und loruertc die Anwesenden auf, fürdeihin n cii cm« .er ״"״ felgefügter und einheitlicher als bis nun für die "°l,c Klee des jüdischen Volksgcdankcn zu kämpfen. Midi der mjl 1>c;fa1| *ufgcnoninienen Rede de. Heim ‘:trcei wurde beantragt und beschlossen, an den Kl«scr ein ITukiiguiigs.elcgramm zu r ch c ׳, wonach ru u zur Ws]!! der verseliiedeacn Kommis tonen schri t. Da• 1ud1 *,griff Dr, Viktor Jorda■ ab N.dioiialfond»־ das Wort und ber.chlete iu einem grollau- Kdegteu Referate über die vicrjälnfge Tätig•«!■ und ^ukiaifu!ziele des Nationalfonds. Nfidi dein K4if»6c1)bcricJiic LAl1dcskt>nni6c#־MH- Büc4s Herrn David Kohn wurde vob Herrn Beregi der 11; 3 - A n 4; •a Auvo׳,',; Re ii!״,, ״y^ ־'-..DlU.i 2 der״;.L<;r c» Kosifercuz fafgeuder Be; nsliuic vorgelegt: 1. Die UiigniL'lml.' die /!!-;, 1s.;1,? nimmt teil Befriedig;:;;;; g,:.r K'c,1:׳.t .Ir, «'׳. giemtigc» der Ckiotlnir.chlc■ rieh w.r jüäi׳ gegenüber s>1uj1-־t!lisch vidiafteü und » Pnrgraiiim als <lie einzig BiLgidke rlclii Judenfrage f)dracl;tea. 2. Demgegenüber stellt die!.(.:;;;,::.';onfcTcna riit Bed-.iieni fest, daß die \1 u g a r 5 c 11 c Reglerunf• abweichend vom Österreich »neue u und deutschen Beispiele nie!! dein Ziouismus gegenüber sock immer ab lehnend ves■ hält und die Statuten der Organisation seit 14 Jahren u b e r 1 e d i g 1: liegen läßt. 3. Mit tiefem Scltmer/c wird ceiteui der K0i1*o• renz. festgestellt, d a 1$ das vsugariaclic Judent u in i) 1 s nu n f rerad un d kiih I cich gcg t ם iibcr dem Schicksale seiner Brüder verhüll, sich abseiis der jüdisclieu Bewegung sleHtc Jimi, in Par• trihader verstrictit, nicht einmal <!.,נ׳.י Be;,lrtben zeigte, eine cufspreclieiide .Plattform für gfiuejiioameH Arbcb lea aller ifidirelien Rielitungcn zu cchaffen, 4. Mit Linlrüstmiff ®!eilt d2e Konferenz fest, daß während der Kriegfljnkre na FL Ile dea tr.־.d,tioneIicn ua-;;.•iiisehrn I Jheralisaiiu־♦ der krasseste A a 11 s e m i tismtis trat, eine Ervclieiuuun, die van m trauriger ist, da derselbe *eite*• der sag arische 11 Reg i e r 11 n g g e du Id e t wird. Die Konferenz weist mit Stolz darauf hin, da 11 das jüdische ■Volk Ungarns im l.cbcmdaunpfe der Nation ehrenhaft eclncn Posten beliauplete 11ml gibt hiermit ihrer Erwartung Ausdruck, da ß die R egi eruag da# Umsichgreifen der a 1! t i ne m i t i• e he ט Propaganda verhindern vf i r d. Die Re:0h1׳i0’tea wmrdea mVi Ernst und Begastenmg enger,oiiiuien. D.uauf nicklete sich Herr Dr, Bla nk (Mai1ii*ro9-,׳lzigel) zu V/ort und bcrchlite über das Zi.slauticl oiuuuu der Jüdischen Verlag sau- »t a 11, die auf *eine lailiaiive hin ins Leben gerufen wurde.. Die Konierau nahm mit Freude zur Kenntni:,, daß m der uncrmiUlüchen Agitation den Herrn Dr. Bhink gelun!;c11 ist, eine Aktiengeocil chaft mit einem K.ipilal von 2UHK;() Kr. zu obigem Zwecke zu gründen. In den Statuten der Oe.sellscimft wird natürlich Sorge dafür geiragen, daß die Leitung der Akiicngeseliscliaft stets der Zionistischen Organisation gerichrrt bleibt. Die Konferenz spr.ich Dr. Blank ihren Dank .1119 und selij»! muh Amilmie des neuen Of- /;a11is;1tio11»:;ta{u!«N zur Wahl der neuen Leitung. Gewählt; wurden; Herr Dr. Adolf Strauß, Professor an der OrienlHi;c!1r;1 Akademie m Budapest als Prä- :!!dem; «’» Mitglieder . dco Präsidiums wurden gewählt die! ferrcu Dr. Paul B lau, Moritz Oiittnunn, Filip Meyer 1uui Eieincr Lörlnd, Dem Präsidium gehören ferner «!1 der Vorsitzende der National fandkoinnii «ion Herr Direktor Daiiier Natonck und d;r VorKitzeni’c d!a PrelVkomiteeo Herr Dr. Moses Riehtmann, Professor am Lehrer-deiniar in Budapest Nach den gro!'zügigen rrogrmmredcn der llcrrca Dr. R i c11!׳ ni a n n und Moritz (luttmnnn ergriff Herr lug. Mose» Biasclichc» daa Wort und siclurtc der neuen Lehmig <!ie vollste Unterstiitz.ua; der ungnrL'imti; eben Zionisten zu. Hierauf wurde die Ken• fvrtiu nach rinnn Dank für das Präsidium mit der l.oumg ,,Leselianah halmah Mru'dml.ijim'4 unter den Klänge• der ״Haiikwah“ geschlossen. Tagung des Parteirats der Zionistischen Landesorganisation Galiziens Zu unserem aiisfiilirllchen Bericht in der letzten N'unnuer ist noch fo'geiuh» nachzutragen: Der Parteitag b.l.i;te durch eine Resolution die bebrüte, weiche die Wiener Exekutive bei der österreichischen Re|>1ieru11g zwecks Anerkennung der jüdischen Nationalität unternommen hat. Beim Punkt ,.Anträge und interpellation e 11'• gelangten mehrere. mt3 (icr Mitte des Parteira!« ges Ulte An’füge zur Annahme, darunter ein ג Resolution des Inhalt(׳«, daß die W i cd e re i nsc tzung dee vor dai Kiicgc (lu;c!1 die le!a!e Lande•- konfereiu gewäUHcn Zentralkomitees mit Adolf Sinnt! an der Sji.zc verlangt wird. Ferner W1 fde eine Reihe von Vorschlägen der permanenten Firian/.koinnd•«ion, behelfend die Einführung einer «lulieitüchcu Partei*teuer (uid die Sidkning des Budg e t für da» laufende Jahrs aBgeuomme», Zur aincrikaniscko Zionistcukonfcrenz in Piilsbu gh ’ Die von der Tagung der *merikanlsebe• Z f o 11 i a t c ■ i;1 $׳itt»burgl» gefaßten Pallstiuaresolutione■ liegen niwiniehr im vollen Wor*- laut vor. Sie lauten: ״Im Jahre 1307 twetininile der ernle zkmistiscfie Kongreß zu Basel 4»b das Ziel des Zionismus: die Errichtung einer öffcntiicHi-rcchliieh ge:־.icher!cn Heim- Stätte für das jiulisdte Volt; 11 Palästinn. DurtJa die kür/fidicn FirkLäiwigcu Oroßbrilruißierr.,!•'rankreidu, Itnheia und andrer der verbündeiea dciiiokraÜ.diieii Slaateil ist diese öffcutli&bo Am*JkC1te,1u1g der jiklistbxa nationale« Hci11»Uiiie su cfr.cm iulemafkjiuilen Faktor gevvordea. Wir uiöditen deilealll r'.tf.i neue Ce Crundsätze bestätigen, von «Seiitß die ^'•.!.״.L־׳.!i1r;,ic liewcgimg seit ilircni Degin» geleitei v&r t-:d v.־c!.i.; die Grundlage! (Im «Itc« jftdiüdiea 6tnatr.3 t־;ad d׳.j I-ratiHeiidca jüdlsdien Rechten, wie cs in den Traditionen des zweitau- ,sendjährigen F.xiis verkörpert ist, bildeten. 1. Wir c!klären uns für politische mul burgerliebe Gleichberechtigung, ohne Rücksicht auf AbUantnuing, Gesehledkt oder Bekenntnis, für alle Emwolmcr des Landes. , , r 2. Ihn in ihr jiklisdi-nationnlcn Heimstätte 1ג1י* 1 וזstina allen die gleichen Gelegenheiten zu geben, wählen wir ein System, das unter gebührender Rücksichtnahme auf die bestehenden Rechte dahin zielt, der ganzen Bewohnerschaft des Landes Anteil und Aufsicht über alle natürlichen Quellen und alle öffentlichen Einriehtungea zu gewähren. 3. Alles im Besitz des ganzen Volkes befindliche oder unter seiner Kontrolle stehende Land soll unter Bedingungen verpachtet werden, welche die vollste Möglichkcit zu Entwicklung und dauerndem iteitz geben. 4. Das genossenschaftlich« Prinzip soll so weit wie tunlicli in der Organisation aller laydwirtschaftliehen, industriellen, kommcrzielicn 1u1d finanziellen Untcmchimingcn angewandt werden. 5. Das Finanzsystem soll so gestaltet werden, daß ca da9 Volk vor den Uebcln der Landspekulation und finanziellen Bedrückung schützt. f>. Das einzufiilireiide System des freien öffentlichen Unterrichts soll sieh auf alle Grade und Zweige des Erziehungswesens erstrecken. 7. Der öffentliche Unterricht soll in der hebräisdiep Sprache, der nationalen Sprache des jüdischen Volkes, erteilt werden." * Die gahze jüdische Presse in Amerika widmete der Tagung der amerikanischen Zionisten in Pittsburgh ausführliche Berichte und Artikel. Alle sind sich ilarüher einig, daß die Pittsburgor Tagung auf den weiteren Gang der zionistischen Politik von Bedeutung sein wird. Im ״Jüdischen Volk" bespricht Dr. Sdimnria L c v i n in einem ״P r i 11 z i p i o n u 11 d O r 11 n d * Sätze" betitelten Artikel die Resultate der Konferenz. Nachdem er die gegenwärtigen schwierigen Arbeitsmögiidikeiten der Zionisten in den mitteleuropäischen Staaten und den Osttändcru betont hat, schreibt er: ״Daher verfolgte man in der gesamten jüdischen Welt die Arbeiten und Resultate der amerikanischen Zionisteii-Konferenz mit großer Spannung. Die Be- Zeichnung ״die gesamte jndü.ihe Welt" Dt keine Phrase. Es ist Tatsache, daß der Zionismus zum Brennpunkt der gesamten jüdischen Welt ohne Ausnahme geworden ist. Jetzt muß mau Stellung nehmen zum Zionismus, pro oder contra. Niemand ist mehr imstande, den Zionismus zu iguoricrcu. Neutralität gibt cs in dieser Frage nicht mehr. Die amerikanische Zionistische Organisation hat auf ihrer letzten Konferenz, bewiesen, daß sie sehr wohl begreift, wie sieb die gesamte jüdische Welt ihr g-.,enüber verhält, und daß sic die Verantwortung, welche diese» Verhalten sowohl der Gesamtjndeniicit wie der Zionistischen Weltorganisation ihr auferlegt, sehr wohl erkannt hat. lin Verlaufe der Konferenz gab cs Momente, in denen cs deutlich zum Ausdruck kam, daß hier nicht Vertreter einzelner zionistischer Vereine, sondern Delegierte des ganzen jüdDclieii Volkes versammelt sind, Vertreter de!; zerstreuten Volkes, versammelt im Moment der Befreiung, da die Ketten tausemlj.iliriger Sklaverei fallen, da das Volk auflebt und seine unterbrochene Geschichte wieder von neuem wie in den Tagen am Sinai beginnt. Es gab Momente, in denen uns eine wundersame Botschaft entgegenrief: Eine liehe Erde entsteht und ein neues Land wo nicht Menschen über Menschen iurrschcn, wo keine Tyrannei zugelassen wird! Ein naics Leisen winkt uns. ein Leben der Freiheit und des Glücks für alle' Die Pitisbuw'wr Zionistische Konferenz hat hiermi‘ vor der Welt d״׳ wahren Zfele des Zionismus verkünde?; Sie hat das 1 ׳׳”״ ,' unserer Volksseele, den Gedanke!, unserer Ewigkeh vor aller Welt aufgedeckt. Die Kor. ferenz hat die 1 .; u z i p i c 11 der ewigen Gere e 1, tigkeit proklamiert. Mögen unsere Zyniker, die den letzten Funken unserer nationalen Würde verloren haben, die Prinzipien de» erneuerten Judentums angenommen Prinzipien lächeln und sie ironisieren. Wir antworten ihnen: Nicht für euch und euresgleichen haben wir die Prinzipien der erneuerten Judentums angenommen luid verkündet, sondern für unser Volk, dessen Seele w׳ir im Kampfe für Zion erkannt haben, und für alle die, die für meiiscltlidic Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen. Sie werden um; glauben. Sie werden die Wahrheit unserer Worte empfinden, eben weil aus uns die Wahrheit sprichtI Die Piüsburghcr Zionistische Konferenz hat das Grundprogramin für unser erneuertes Leben im erneuerten Lande angenommen. Damit Ist die Konferenz selbst zu einer prinzipiellen, fundamentalen geworden Wir haben noch einen weiten Weg, viele Kämpfe' äußere und mmue, stelle״ uns bevor, aber vor uns stellt unser Endziel jetzt klar in seinem vollen Glanze mul dieser Glanz beleuchtet unseru Weg" Das M o r g e 11 j o ti r n a 1" betont *die Tatsache daß die Delegation der bc s sa ra b i s ch e n J ud e 11' offiziell von der Konferenz empfangen wurde, und sa׳i; *La ist bezeichnend, daß die Zionistische Konferenz k« SÄÄS "״*״■״ '",”,־יk'• ׳״״ * rC, •7, , , lH-4s*׳,ri|hi!V11en Juden eiligeren zu nelun!•״ Die Zionistische Organisation muß *ls die Vertreterin der genanilcii Judciiheit anerkannt werden << rv kt da» Blatt mit de״ von der Km fere, ־״ ״/, "q:e״ *radikalen׳ Prinzipien unzufrieden: ״Wenn ’von^vome" eo«Ci״rt|C‘mt U|ld,nUnf- 1’‘1־'•iktlna eiiigeführt werden soll, die dem einzelnen die MörUdike t ״,,״:״♦ . . Simmnidl I1muf*u*rf*ite״, so wird* die Kolonkatton auf