Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 35 (30.8.1918)
- Date
- 1918-08-30
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Antul der amcrikn'niseluni Zionisten am nationalen Werk in Palästina sei von!״)chster Bedeutung und er begrüße ihre tätige Gemeiit* sekait bei dem ״rotten Werk, das cs zu schaffen!;vite. Viele Leute iiiillverstämlen völlig die Ziele der Zie* nisten, mißverstünden sie so sehr, daß sie behaup- Iden, sie wollten unter Feriihnltimg und Ausschlisü , aller a!deren Nationen ein Monopol auf das heilige Land beanspruchen. Wie er ihre Mission verstände, könnte nichts der Wahrheit und ihren Pliinen ferner sein, ihre Ziele seien in einer Beziehung bescheidener und in mancher andren viel weiter. Was ihnen durch die Erklärung der englischen Regierung und später der fnui/üsisclien und italienischen Regierung vcisprodiea wurden wäre, sei die Errichtung des palästimusischen j<1 d i s c h * n a t ion a 1 e n Zentrums, in dem sieh Juden aus allen Teilen der Welt vereinigen sollten, um den Einfluß jüdischer Denkkraif, Industrie und Liier,,ie in Palästina und den angrenzenden Ländern geltend zu machen, und zwar in votier Harmonie niit jedem in diesem Lande tebindeu Volke. Sie hätte« in einem Sinne der Brüderlichkeit zu wirken und durch da» Zusammenwirken mit jenen Völkern würde» sie da/u beitragen, ihrem Stunimlamlc wieder seine frühe.0 blühende Beschaffenheit zu geben. Die Tatsachen hätte» huuescii, daß eine jüdische Kolonisation in Palästina möglich sei. Aber noch immer gäbe cs unter den Juden Leute, eile in diesem Augenblick der Erfüllung einen Militon brächten, obgleich die Zeit hierfür nugeeigneter als je sei. Wenn sic, die einzige ]Lasse, der das Land Jahrhunderte lang gehörte lind die e* hii zum kt/ten Augenblick verteidigte, Furcht hätten, ihr rechtmäßiges Teil zu seinem Wiederaulbau beizutrageu, so würden sie die Verachtung aller Völker auf sich riehen. Ihre Liebe zum Fortschritt könnte!» sie nach P.al.'tsiin1־ trage», und nicht nur in Palästina, sondern im ganzen Orient hätten sie eine große Mission »<׳r sich, sowohl bei ihren Brüdern und Vettern, den Arabern, wie bei andren Völkerschaften, denen sie alt Mit;',er diene« sollten. Die Alliierten hatten ihnen die Aufgabe als Mittler zwischen dem Osten und dem Westen übertragen. Ihr Leid sei unbegrenzt, ihr Gebiet sii nicht geographisch, sondern geistig bestimmbar. Lr betone nochmals, daß sie kein Monopol und keine Ausschließlichkeit beanspruchten, daß ihre Ziele bescheidener, aber zugleich viel größer seien: ihr Ziel sei die Mitarbeit au der Regeneration de» ganze4 Orients. Als nächster Redner betonte Herr So ko low, daß der amcrikaniselicn Mission andere Missionen folgen würden. Die Zionisten wünschte» ein eigenes Land, in dem sie wie andre Nationen ein nationales Leben führen könnten. Sie könnten die besten Freunde jener werdet!, die in Palästina lebten, ohne daß Palästina ihnen jemals gehörte. Auf die Leute, die sich ihnen in den Weg stellen wollten, käme •es überhaupt nicht an. Kommandeur W e d g w ס o d sprach seine Ucbcr- 7c11,;111g aus, daß das Volk, das sich ja Palästina neu bilden solle, nicht den anderen Völkern gleichen werde, so,ulern daß ihr Reich eine Stätte der IktuIerlicliLcii um! Menschlichkeit sein werde. ***—־———*־rr«—mt—irrTT■—i«-n —■ 1 ■ ■11 1■ 1 1־« Mir■»———»־»wr »■ mvrtaiw»«■——!*“?* 111 dem gleicher» Heft des ,Juden ' beh.1rd.Tt M:.r ia מ über den l.ei.anikel der Franlurter Zei.ung (,!'&- läs.ia« und die Cs juden"), zu dem wir bereits (in 2 •יייא!) Stellung genommen haben. Die Frankfurter Zeitung ha.te bekanntlich in diesem Aufsalz einen» Vertreter der Frankfurter Orthodoxie zur Kultur,'rage in ci.iem jü.lhclien PaSäs.i 1a das Wort gegele u M.t Recht ,r'cli,et 11111)1־!׳ an die Frankfurter Zeitung die Frage, warum diese Zeitung, die doch wohl, ״wenn sie etwa die Kultur des deutschen Volkes zu erörlen! In'.'ilirtch.igt, sieh über den Ijitialt dieses Begriffs nieh; gerade von eint m Ltcruri eben Vertreter des reckten Zentrums lügeis 1»,■lehren lassen wird“, cs mit der Ku'tur des jiKlis.i.en V01.es anders 11 I e. Buber si ht die KuL Uirfrage in Paliis ina als den Kampf des Kultur ideal» Regen die Kulturt ra d i t i o n , wobei der Sieg d « Ideals ״keints.vegs den Un crga:1g, vielmehr gerade de eu'lgul i ,e Ausiösu'g der echten Tradi io», frei ich zu• gleieli ileren En.krus.ung", bedeuten würde. La sei verwunder ich, daß die Frankfurter Zc't.mg, die d'.ch f'ev.ohiilieii nicbl viic ta*!1c der Tradition gegen di« des Idea s führe, liier, in jüdischer Angelegenheit, andern 11«•■d e , t i 11 c u n r, ö t i g e S o r g c“ nennt Buber die Be• denken des orthodoxen und antizionis.Ischen Anikcl* sc'׳>hL)vi׳s. ״Den!» war ist da; für eine ״re iglöre Krl• Uil" de.; Judentums, an der die Me11sckb.it so groß!« 1"■cre se hat. daß sie um ihretwillen da; jlkli ehe Volk «autr» wj sei! milch.c? Ist es wi k ich ein seit Jahr• Ui!« « c» ab ,esc'!0;eenes Gut, »i.e um.äunie Ordnung UI|aI)fi11,1crlicl»er Formen und Normen, woran ei»!11e11s1.l1• ,lci lielti s In ,resse so eher Art beseht? Geier ist das, "’*1s am Judentum die Menschheit einzig ־zu innerst a״ße’l»i, nicht vielmehr eile schöpferische Religiosität fcs Juden.ums; die nicht erloschen ist und nicht er• 0׳eiten kann, is. cs nicht s.itc unerschöpfliche relig'öse 1,*He״/.? Kid,! a1.1 Erbe einer heiligen Vergangenl'tit, :,onJern a s Bürge einer heiligen Zukunft ist der Jude der Menschlich unersetzlich.“ Die Frankfurter *k'* •יי!g sol.tc ab, r, mein Buncr, uns;rer z.oiTs.i chcn 1•"■׳••u.r; ihre Sympathie nicht versagen. Nack ihm sprachen rot'! t.'n Parlamentsmitglied Georg» Llojd und Air, Leu:;• S j nu! n. Dann ergriffe» aia des Reihen der Ertpediilon selbst Miß Alice S«Hg«b®rg Mf. L e vz i 1s - E p »t e i n d;1a Wort. Nach einen* Da::!; an lxn׳;l ik>fh::u1i;;l für die Füllrimji den Von-il/e» «eh 10fl eil» Vtr;־a211i1!&ug mit dem Geaast!! 1k» l Lilikwab» Während efcr Anvzcseuhdt der ärztlichen Expedition in London veranatoJtctc das Fmueskoiiiitcc der Englisb Zionist Federation eine Begrü־ ,ßungalejer für *ie, bei der Mrs, Herbert Samuel dea Vormia führte. I« ihrer Eröffnungsrede betonte sic da» beioadere Intere-ae, das Palästina für sic habe. Nach Sir wilnsehic» der ()berra 1>bi 11 er s-owie ÜCTf 50L0 10W de» Mitgliedern der Expedition (jjüA i.nd Erfolg. Danach ergriff Mr. Ilabert Samuel da» Wort. Die Expedition sei auf den! Wege, au große» Ereignissen der Weltgeschichte milzuwirkcii. Ihr V/ciH würde ־zu der Erfüllung der Propliezeiun;׳ beitrage«: ״Da sollst sieht mehr verlassen genannt werden. a<H־h *oll dein Land mehr einsam genannt werden." Fenier spräche» Mrs. Sieff, Riv. Goldbloora Mr. Lcwin-Epstein rsid Miß Selig8־ berg. Zum Schluß bekannte «ich der Oberrabbiner zu dem national-jüdischen Ideal und «cgact• die Mitglicder der Expedition. Heber Balfoura Aiwpraeh» an 1t)a Mitglieder schreibt;kr ״j e w i s h C h ro n i c 1 e": ״Die Worte, die Mr. Balfoir an die inciILzinisdie Expcililioa richtete, werden mit Genugtuung aufgcnoinmen werden, und zwar in der gesamte» Judeulidt und der ganzen Welk Sie beweisen, daß Mr, BaF four den Zionismus .»idrt nur als eine Bewegung ausschließlich im Intercr*c des jüdisdieft Volk(« ansiclit. Wie jeder wahre jüdische NationatLt betraclilet er sie wohl auch als ein Unternehmen de» jüdischen Volkes zur Veibeexcrtuig seiner eigenen Lage, jedodi' sollen die joden, indem sic sieh aus einem verstreuten Volke ia eine Nation verwandeln, der gesamten Mensdilieit jenen grofjc» Dienst leisten, zu dem sie siel» fähig glauben und dessen Möglichkeit die einzige Ikgründüng für die Existenz der Juden überhaupt bildet. Mr. B.dfoix «;.riebt vom Zionismus all einem Mittel, ein 19 Jahrhunderte alte« große» Unrecht wieder gut zu machen, eia Unrecht, da» nicht nur an einer Hand voll Manchen, •ondcri» na der ganze» Welt begangen wurde, und wer will bestreiten, daß die Welt für diese Sünde bitter gclittea hat und noch leidet? Als eia Seifczislihk zu der NovcmberdeklaraUon iiättca Mr. Balfour* Worte nicht becucr gewählt sei* hü»R0B." i)!c amerikanische Zionistcnkonfercnz i׳t Pittsburgh Da* Kopenh.igener Zion,;stf:,be Büro teilt über den Verlauf der a1ru־riknnischea, Zionia'.cnkonfcrenz (siehe No. 33 der ,,Jiid. Rundschau") noch folgendes mit: Einen wichtige» L'unkt innerhalb der Beratungen bildete die ü r g a n i s a t i on s f r מ g e. Nach fingelicn 'eu Deha ten Wirde befchLsen, s, mt'lclie zionis lscheu Organisationen,' Vereine, Komitee!;, einschlieitl'ch des Pro; isional Zionist Executiy Gomittce, zu einer ci nheit liehe» Organisatioa, der ״Zionist Organ isation o f America" zu verschmelzen. Für die Entwicklung Palfis'tn.׳־• im kommenden Jahr wurde ein Budget voa 3 Millionen• Dollar* aufgcsUllt. Die Wahle« ia 1h# Präsidium der icu gebildete» Zionist Organisation of America ergaben fo!ge*;te« Rc*uitat: Loi.’is D. Brand eis, MTglied des Obe!»:es Ocricluehofes der Vereiaiglen Staaten, 'Ehrenpräsident; Richter Julian W, Mack, Prä- *ident; Dr. Stephen 8. Wi se und Dr. Harrj Friedenwaid, Vizeiräsidcnlen; J koh dß Hans, Ocner.dstlreiär; Loris Lipeky, Sekretär für Organisation*• fragen, Miß Ucnrietta Szald, Sokrctäri* für Er- Ziehung-Trage»; Rolrert D. K e ae e 1 m a 1! n, Revisor; ferner die 1 krre» E. W. Lewia-Epstei» ltnd Louis R o b i a s o u. 1!1 das weitere Exekutiv-Komitce wurde« eine Reihe von Mi gliedera, darunter Nahen Straus,!:ugfiie Meyers, Frau Mary Fel«, Piofersor 1. F r i e d 1 ä u d e r, Reubt« B r a i n i n, Morris Rothenberg, Professor Ho!ace Kalten, Professor Felix Frankfurter, Max•8hulman, Riih'er Hugo Pa«, Kiel der 1. Oordo* und «adere mehr gewillt. % Anläßlich der amerikanische» Zbnislcnkcnfcrenz In Pittsburgh eitchica eine Son׳lcr11um111er d.r offiziellen;׳iouii.'.ischcn Ziitschrift;,The Maccabaca n“. Die reich ausgintiittete Nummer enhä.t u. a. folgende Beiträge: ,,Die medizinische Expedition und ihre Aufgab«" von Dr. Harry F r i cd e n vz a l d; ״Demi,kn» ie, Naßoiatität u :<1 Zionismus" von Profess!r H. M, Kal len; ״Eine in ln:;! i■ Ile 1‘ionicrarmee für Palllsfua'• ven 1km; rd Kosen blatt; ,,Jiklisehe Ziele in P..I3.;t'na ‘ von Dr. Cliaim W e i z in a 11 n . Justicc B r a 11 d c i t ist mit einen» Artikel über organisatorische Fragen vertreten. Unter der Uebcrschnfi ,,Eine jüdische Sozialdemo־ kraiie" schreibt der ^American Hcbrc w" ■ vom 5. J ili über die nuf der zionistische» Konferenz in PiUshurgli erörterten Palästiiinfiagcn: ,,Die am heißesten umstrittene Frage auf der z'o- ' nistisiiieu Konferenz war die der Orgsnirationsfonn. Innerhalb ihrer Grenzen aber ver.!jenen die grüßte! Aufmerksamkeit die Eiitänmget» über die äußere uihI soziale Politik der jüdischen üemumsdiaft In Palästina. Die Erklärung vollständiger politischer »״d bnrgerliclier Gleidihereditigimg alter Bewohner des Laudes, ohne Rücksicht auf Religion, R;»sse ®«ef UC' schlecht, bringt für alle Zeiten die I ra e, war fuc eme Art von Staat die Zionisten in Palästina erneuten wollen, zürn Schweigen. Die Antwort ist etnf.icl» und unzweideutig. Fs wird ein moderner Staat sein, mit keinem Rest alter oder mittelalterlicher I liconei» und Praktiken. Die einzige Quilitikat.on für volbGndige» und gleichberechtigtes Staatsbürgertum wird der Wohnort und der p liti clie Ai scHuß s.im Kird e! ך Staat sollen vollständig getrennt werden. Rr.s;e und Geschlecht haben auf die politische oder bürgerliche Lage der Bewohner keinen Einfluß. Die Lehren der modernen Demokratie sind vollständig verstände» und! verwertet worden. Womöglich noch fortschrittlicher sind die Deklarationen über Wirtschafts• und Sozialpolitik. Die palästinensische Judenheit soll nicht nur c:ne polßisdie, sondern auch eine soziale Demokratie bilden. LK־r Anteil am Lande und seinen natürlichen .Schätzen sowie an den öffentlichen־ Einrichtungen soll auf sozialistischcr Grundlage beruhen. Bei der Organisaüon landwirtschaftlicher, industrieller, konimcrzicller und finanzieller Unternehmungen soll s > weit wie möglich die genossenschaftliche Methode angewandt werden. Landspekulation und F'inan/manöver haben zu unterbleiben. Kurzum, wenn die ante• rikanischcu Zionisten im Namen der Zionisten der ganzen Welt sprechen, so geht die jüdische Gemeinde i» Palästina wirklicher Gleichheit und flrüdcrlichkcit und einem Gcsctlschaflszustandc ohne Klassengegensätze und Klassenkiimpfe entgegen. Hierzu kommt ein System kostenlrser Erziehung von der Elernentarsschule bis zur Universität mit Hebräisch a’a Untcrrichtssfr. che. Fies s nd d e Ko ti ren eine* Staates, der modern, demokratisch, sozial und jüdisch ist" Tagung des Parteirats der Zionistische■ Landcsorganisaiion Galiziens Am Bonntag, den IS. August, fand eine Tagung des zionistischen Parteirats der galizisehen Landesorganisation unter dem Vorsitz \1!0י Dr. K o r n h ä 11 s e r (Jaslo) und Dr. H a u s!n a n n statt. Zur Tagung' waren Delegierte aus fast allen größeren Städten Galiziens, unter anderen aus Lernborg, Krakau, Stanislau, Tarnopol, Rc* szow, Czortkow, Gorlicc, Zloczow und Strij erschienen. Der Hauptrefercnt war Dr. Leon Reich, der über die nationalpolitische 11 Forderungen der gaü/isclien Juden sprach. Dr. Reich behandelte die Frage einer eventuellen Verfassungsänderung in Oesterreich und der neu entstellenden selbständigen Staaten im Osten, in denen die Juden in kompakten Massen wohnen. Der Referent befaßte sich ausführlich mit der politischen Konstellation der Juden für den Fall einer Teilung Galiziens und sprach schließlich über das Problem einer Revision des galizischzionistischen Programms der Landcspolitik. In dieser letzteren Frage nahmen zu besonderen Referaten die Herren Dr. Abraham Korkis, Dr. Wald mann und, Dr. E. Schmorak das Wort, um die Auffassungen darzulegen, die sich in der politisclicu Kommission des Parteirats geltend gemacht haben. Nach einer teilweise sehr lebhaften und durchaus sachlichen Debatte, bei der die meisten Delegierten zum \Aorlc kamen, drückte der Parteirat seinen entschiedenen Protest dagegen aus, daß über den Kopf der über eine Million Seelen zählenden Judenheit Entscheidungen über die Zukunft des Landes vorbereitet werden, und nahm folgende Beschlüsse einstimmig an: f ,׳l>r Parteirat der zionistischen Lamiesorganisation Gaiiziens erklärt, daß er in Ucbereinstiinrming m.t dem i ״skr Programm die nationale Einheit aller Juden der Welt anerkennt und zwecks Lösung der Judenfrage ui ihrer Ganzheit die Schaffung einer öfkntlchrechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina erstrebt. ren Völkern verschieden ist und eigene politisch kulturelle Interessen hat, wie auch, daß sie 11 u haiiUng ■und Stärkung des Judentums streb; n, n'm! 1 arteirnt folgende Resolutionen an: J) Der am 18. August in Lemberg versar I arteirat der Zionistischen Organisation in G stellt mit Entrüstung fest, daß sämtliche derungen der nationalen Judenheit Sicherstellung ihrer staatsbürgerlichen, fce!o!:d.r; po.ili.chen und kulturellen Rechte, noch nich rucksiclitigt sind. 2.) Der Parteirat protestiert cntachi gegen die wirtschaftliche Scl1ädi״un judisehen Bevölkerung bei der Wiederauibauakti, Gal,/״׳! und warnt gleichzeitig die maßgd 1 aktoren m ihrem eigenen 1״h4*r י ,!״,,«׳ , a nt. semitischen Propaganda dl mehr den Charakter von . ,'!,״,״ס ״״ י.""”'",“J, >'«n 11011־ die Julien “u ein״ ü