Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 34 (23.8.1918)
- Date
- 1918-08-23
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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40 Jahren als Fremde befrachtet worden und zahllosen Ausnahmegesetzen unterworfen gewesen. Nicht e i n in a 1 300 Jude n .11 a b e n i in Laufe diese r vier Jahrzehnte das rumänische Bürgerr echt erhalt e 11. Die Eingabe greift daun auf frühere Memoranden zurück, die der Verband in den Jahren 1010 und 1013 an die rumänische Regierung gerichtet hat, und betont, dali die llufftumgeu der rumänischen Juden auf l.rfiillung ihrer Forderungen immer wieder enttäuscht worden sind: ׳ ״Unsere Gesuche iiaben nidil mir nirgends Widerhall gefunden, sondern mau hat ihnen nicht einmal die Liire zuteil Werden lassen, sie in den Vcrsammhingen, an die sie gerichtet waren, zu verlesen. Der ganze Kampf, den Wir geführt haben, um den Nachweis zu erbringen, wie schädlich auch im Landesinteressc die mit so grober Beharrlichkeit׳ gegen uns gerichtete Aussdilieihiiigspolitik ist, blich vergebens. Niemand wollte unseren Argumenten und der Sprache unserer Leiden ein geneigtes Ohr leihen. Alle haben den Abgrund zwischen uns und dem rumiinisdien Volk zu vertiefen gesucht.“ ״In dieser schwierigen Lage hat uns der Krieg überrascht. Wir ׳ übergehen diese grolle Lcidcnszcit, in der die rumänischen Juden die ganze Schwere ihres Unglücks gespürt haben. Wir wollen heute nicht all die 11 e r a b w ii rd i g c n d c n A 11 sn a h!11 cg e - setze erwähnen, die auch den jüdischen Soldaten ihr Leben bis zum änlierstcn verbitterten, 5311 einer Zeit, da man sic aufrief, dem Lande das höchste Opfer zu bringen, ein Opfer, das sic auch voll gebracht haben. Wir haben schweigend gelitten und 1111s gefügt, in der Hoffnung, daß auch für uns, wenn der über das Land hercingcbrochene Sturm vorbei sein wird, die Sonne der Gerechtigkeit scheinen werde. Der Sturm ist nun vorüber. Bin großes Werk sozialer Gerechtigkeit muß verwirklicht werden, um das Land wirtschaftlich lind politisch zu heben. Gleich* zeitig muß das größte, das erhebendste, das mensehliebste Werk vollbracht 'werden, das Werk der Ge* rcclitigkeil für alle. Im Namen dieses Werkes verlangen wir von Ihnen, als den Vertretern der Nation, die vollständige 11 M c n s c h e n r c c h t e. Wir verlangen sic mit derselben Berechtigung, mit der man uns als laiuleskindern alle Pflichten auferlegt hat; wir verlangen sie mit derselben Entschlossenheit, mit der unsere Brüder für die Verteidigung des Landes kämpften und starben.“ Die italienische Regierung zur rumänischen judenfrage Das K o p e n 11 a g c n c r Zionistische Büro berichtet: Herr Nahum Sokolow erhielt vom italienischen Botschafter in London folgende Erklärung der italienischen Regierung betreffs der Lage der Juden in Rumänien: ״Gemäß den Instruktionen des Barons Sonnino habe ich die Ehre, Sie von folgendem in Kenntnis zu setzen: Die italienische Regierung stellt lest, daß die im Vertrag von Bukarest zwischen Rumänien und den Zenlralmächtcn vom 7. Mai 1918 enthaltenen Bcstimmnugen bezüglich der religiösen Gleichheit in Rurnänien hinsichtlich der Juden weniger Freiheiten gcwähren als diejenigen, die die rumänische Regierung von selbst zu geben versprochen hat. Die italienische Regierung erklärt daher, daß sie, wenn die rumänische Frage endgültig geregelt werden wird, alle Anstrengungen machen wird, um für die Juden in Rumänien eine Regelung zu erzielen, die eine dauernde Gleichberechtigung sichert.“ Konferenz des ״Verbandes der einheimischen Juden laaänieos“ Am 23. Juni traten die Delegierten des ״Vcr* bau des der einheimischen Juden“ in Iiukarest zu einer Beratung zusammen, auf der folgende Resolution angenommen wurde: ״Die Delegierten des Verbandes der einheimischen 'Juden, die am 23. Juni in Bukarest zu einer Bcratung zusarnmengetreten sind, gedenken ehrfurchtsvoll ihrer in Ausübung ihrer Pflicht gefallenen Brüder. Die Delegierten nehmen Kenntnis von der dem Herrn Ministerpräsidenten übermittelten Gesuch, in dem die endgültige und restlose Lösung der Judenfrage gefordert wird, auf derselben Basis wie überall in der Welt und in der gleichen Weise, wie es auch in Bessarabien der Fall ist; dessen jüdische Bcvölkerung «lunch die Anglicdcrung Bessarabiens an Rumänien rumänisches Bürgerrecht erworben hat. Die Delegierten billigen die würdige und entschlossene Haltung, die vom Zentralausschuü des ״Verhandes der einheimischen Juden“ an den Tag gelegt worden ist. Sic erklären im Namen der einheimischen Juden, daß sic bereit sind, mit Entschlossenheit bis zur endgültigen Einbürgerung aller staatenlosen Juden in Rumänien zu kämpfen, damit diese nicht die einzigen Menschen in der Welt bleiben, denen die elementarsten und hei- Jigsten Menschenrechte vorenthaltcn werden und damit sic nicht ln eine schlechtere Lage geraten als die bcssarahischcn Juden. Die Delegierten drücken die Hoffnung aus, daß das rumänische Volk Weise genug sein wird, um ׳den Vorurteilen ׳und übelwollenden Einflüsterungen, die von der ganzen Menschheit nach der Erfahrung eines Jahrhunderts verurteilt werden, kein Gehör!׳:,.lenken. Sie;;eben der!!ufiming Au:!lirck, daß die Regierung und die* Volksvertreter die' judenfrage im höheren Inter-, esse des Landes endgüliig loren weiden, unnnt unter derselben Flagge, unter demselben 1 liimnci und auf demselben Boden sieh alle Laiulerkiiider für das Verbriiderungs- ׳und Solidariiätsvverk vereinigen können, dar, «las Land henk• mehr ab: je zu •seinem Wiederaufbau auf festen Grundlagen braucht. Die Delegierten erwarten, daß die Regierung und die Volksvertreter das im Namen des Lende:, vom Könige und der vorigen Regierung gegebene Versprechen achten und verwirklichen werden, wonach nach diesem Krieg alle L a 11 «1 e s bewo 11 n e r ohne Unterschic•«! der A b s 1:! in in 1111 g, R a s n e׳ oder Re- 1 i gi o 11 «1 a s g leie 11 c R echt auf die Dankbarkeit des Vaterlandes und des Königs haben tjgd sich der gleichen Rechte erfreuen werden.“ Das Memorandum des Lehrer ircrbawdes an die Palülliiahciiioicsion Die in l'alästina bestehenden jüdischen Organisationen und Verbände sind eifrig bemüht, die von Dr. Cb, Weizmann geleitete Kommission in ihrer veraiitworlliclieii Arbeit zu luder:,tül/eii, und überreichtem ihr eine Reihe von Gesuchen und Memoranden, in denen sie auf Grund ihrer Erfahrung ihre Ratschläge mul Wünsche äußern. In der vorletzten Nummer der ״Jiid. Rundschau" veröffentlichten wir das Memorandum, «las eine der jüdischen Arbeiterorganisationen in Palästina,der ״Hapoel Hazai'r“, überreichte. Der ״Merkas Hamorim", der vor Ausbruch des Krieges an der Spitze der hebräischen Erziehungsarbeit stand und auch während des Krieges allen Widrigkeiten und Verhängnissen der Zeit zum Trotz seine pädagogische Tätigkeit fortgesetzt hat, überreichte im Namen der letzten Ldirerkonfcrenz «ier Kommission ein cingehen• des M 1׳ in o r a 11 «111111 über die zukünftigen Arbeiten auf dem Frzielumgsgeblet wie auch auf dein Gebiete der Bcsseriuig «Ier wirtschaftlichen und kulturellen Lage der palästinensischen Lebrenchafl. Nach einer einleitenden Begrüßung der Kommission schreibt der ״Merkas n.'uiiurim“ folgendes: ״Die hebräische Schule, an «!ereu Entwicklung wir seit Jahrzehnten tätig sind, hörte in der letzten Zeit auf, bloß eine Anstalt zur Verbreitung der hebräischen Sprache zu sein und wurde zu einer Schule, die bestrebt ist, ihren Zöglingen Kenntnisse und Fähigkeiten zu übermitteln, die die Seele der Zöglinge zu entwickeln geeignet und für ihr zukünftiges Leben im Lande nötig sind. Bei dem großen Wert, den die Schule der Kenntnis der hebräischen Sprache und ihrer Verbreitung im Volke einriiunit, will sie sich nicht mehr mit dieser engen Aufgabe begnügen, sondern ist bemüht, auch den Schülern tatsächliches Wissen zu übermitteln, wie es in allen besseren Schulen der Fall ist. ln der Tat war die Bedeutung der Schule auch in dieser Hinsicht sehr groß und der Unterricht der realistischen Gegenstände machte bcrcits in der Mehrzahl der Schulen große Fortschritte. Unsere nationale Schule muß aber nicht allein eine Lehranstalt, sondern vor allem eine Erziehungsan st alt sein. Denn nicht die Kenntnisse allein, sondern die Entfaltung des Willens und des Charakters ist für sie die Hauptsache. Die nationale Schule im Lande muß die Werkstatt des Volkswillens und seines vereinigten und gesammelten Geistes sein. Gebildete jüdische Menschen sollen ihr erwachsen, die in einem festen jüdischen IC..',turgeist erzogen sind und von einem aktiven und geeinten Willen zur freien Existenz in unserem Lande getragen sind. Diese Ueberzeugung wurde uns zur Aufgabe. Die Lehrer suchen Mittel und Wege zu ihrer Verwirklichung. Und unter den großen Aufgaben, die die Kommission sieh gestellt hat, so!! auch diese Aufgabe nicht fehlen: den Arbeitern auf dem F'elde der Erzielunig und der erwähnten Tätigkeit Hilfe zu leisten. Welche Bedingungen ■sind cs aber, die unserer Meinung nach eine solche konzentrierte Erziehung ermöglichen? Die erste und wesentlichste Bedingung ist nach unserer 'Meinung die Vereinigung der Sclvu- Jen unter einer Leitung, einer nationalen und kulturellen Rieh t u n g. Am meisten litt die hebräische Erziehung in den Schulen ‘unter «1er Mannigfaltigkeit der Leitung und der Verschiedenartigkcit der Tendenzen und Richtungen, die unseren Schulen aufgezwungen wurden. Verschiedene Gesellschaften beherrschten bis jetzt unser Schulwesen, drückten ihnen den Stempel Ihrer. Herkttnfislr.r.des auf und verwischten mehr oder weniger, mit oder ohne Absicht, das eigene vaterländische Gepräge unserer Schulen. Was ihnen allen gemeine:,:'.! war, ist die leichte Anpassung an das äußere Leben und die Kultivierung der Oberflächlichkeit in der Erziehung unserer ‘Kinder. Selbst in den Schulen, die von nationalen Oe- Seilschaften und Organisationen begründet waren, •fehlte die Einheitlichkeit und päd.agcgiaeac Vollkommenheit im erwähnten Sinne, denn atuh sic hatten keine zentrale Verwaltung, auch ihnen fehlte die Präzisierung und Uebercinstimmung des Ld1׳rp:e,,׳;r::n;;״:j. Und der Lehrer, der der Hauptfaktor in «1er Erziel.:tag ist, euch ihm fehlte die seelische uni ctkl::h׳,• Einheit, die die Grundlage für jede sozial tätige K!׳;:U ist. Nicht Eile Lehrer erhielten die gleiche Er::':'sing tr/l Le.rißen die gleichen Kenrunis.se. La fehlt 4׳:.־::«' 0:.;־':rar er״ ziehcrische» und sclwpfcifcchcn BE״:h die, f:herwo״.c:1da Kraft, die geeignet wäre, die Erziehung mit den sozialen und ethischen ldei!len zu befruchten. Die äußere 1:1!r».irhs!,־.itivc Vereinigung bildet daher eine l iauptheiüngung für die innere Zn!. tniiisicHing «1er Schule. Eine allgemein«: Leitu 11g für die heb r ii i sehe Schule in pa. lüstina muß geschaffen wer «len, die «ijc Schulprograntmc festlegt und Ausgleich und Verbindung zwischen den verschiedenen Programmen!!erstellt. Gleichzeitig muß auch für die H e bu 11;׳' des padagogi sehen und Bildungsniveau des Lehrers gesorgt werden. Die produktiv:,len und für die Arbeit geeignetsten Kräfte müssen unserer Erziehung gewonnen Werden. Den best« lieiuleu Lehrern muß die Möglichkeit ihrer Vervollkommnung gewährt werden. Litte breite po p u lä r-w i s 8 c 11 8 e 11 a fl | i che Li. tcratur in hebräischer Sprache muß für sic geschaffen werden. 111 den verschiedenen Zentren des jiseimw müssen geeignete pä «I a gog i s 0 he Biblio- 111 e k c n verschiedenen Sprache 11 und eine zentrale Bibliothek für die wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiete «kr Pädagogik gegründet werden, Wünschenswert ist auch, «laß für die Lehrer periodische Prüfungen eingerichtet werden, die «las Aufsteigeii der Lehrer atuii in rechtlicher Bc- Ziehung ermöglichen. Dem Lchrcrvcrbaiul muH auch dazu verholten werden, sich eine ständige Lehra 11 s t a 11 zur Ausbildung «1 e r Lehrer zu schaffen, in der allgemeine '111111 speziell«: Wissenschaft• liehe Vorlesungen im Laufe «les Jahres und Sommerkurse für die Ferienmonate;!!)gehalten werden. Einem Lehrer, der sich als würdig erweist, muß es auch ermöglicht werden, Studienreisen nach dem Au*■ land zu machen, ln Palästina selbst muß ein höheres * pädagogisches Institut in Gestalt eines Kollegiums autoritativer Pädagogen bestehen, das die Lehrer berät, sie zu literarisch-pädagogischen Arbeiten atu spornt und für ihre Spezialisierung sorgt. Auch der beste und erfahrenste Lehrer irrt oft in seiner Tätigkeit, denn die Seelen seiner Zöglinge sind ihm nicht gänzlich erschlossen und seine Kenntnisse beruhen zumeist auf spekulativen Verallgemeinerungen. Bis׳ jetzt wurden hier noch keine Untersuchungen auf «lein Gebiete der experimentalen Psychologie gemacht, die das Ausmaß der Fähigkeiten umi Seelenkräftc all der inanigfaltigcii Schülertypen fest stellt, «lie unter den Kindern der vielen jüdischen Gemeindet» im Lande vorhanden sind (Yeineniteii, Bueharen, Scfamliin, Aschkcnnsim etc.). Es muß wenigstens die Grundlage iür die elementarsten Untersuchungen, auf dem Gebiete der Kinderpsychologie unternommen werden durch die Schaffung der nötigen Instrumente für Leinige größere Schulen. Die Einheit der Schale und ihre Vervollkommnung leidet in einem großen Maße unter dem Mangel an Lehrbüchern und piidagogischen Hilfsmitteln für alle Lchrgcgcnsliindc lind Schultypen. Auch «•ine Vereinheitlichung des Schulprogranuns wird ohne ge-!lügende Lehrbücher für Lehrer und Schüler keine Einheit der Schule schaffen. Die Lehrbücher werden auch die Unterrichtssprache feststeilen, was für die Ent- Wicklung der Umgangssprache von großer Bedeutung ist. Die geringen Versuche, die bis jetzt von der Gesellschaft ״Kohelet“ gemacht wurden, reichen nicht aus und bedürfen einer Erweiterung. Damit aber der Einfluß der Schule nicht mit dem Verlassen des Schulhauses aufhört, muß eine weitverzweigte und gesunde Kindcrliteratur in Form von Zcitungen, Zeitschriften und Büchern auf dem Gebiete der schönen und der wissenschaftlichen Literatur gcschaffen werden, die für zwei Arten Leser bestimmt ist: für Leser im Alter von 10 bis 14 und für Leser im Alter von 14 bis 18 Jahren. Die ganze Arbeit der Schule bleibt fruchtlos, wenn die Schüler nicht ihre Ergänzung im Buche finden. Besondere Aufmerksamkeit muß dem Kindergarten gewidmet werden, dieser ersten und griiint• liebsten Zelle unseres Schulorganismus. Wenn iür die Schulen mit der Herausgabe von Lehrbüchern bereits ein Anfang gemacht wurde, so wurde bis jetzt für die Kindergärten in dieser Beziehung gar nichts getan, in der hebräischen Sprache muß also eine theoretische und praktische pädagogische Literatur für die Kindergärten geschaffen werden. Es muß für die Bereitstellung der theoretischen und praktischen pädagogischen Litcratur sowie der Lehrmittel eines Kindergartens durch die Schaffung einer Zentrale gesorgt werden, die jederzeit die verschiedenen Kindergärten damit versorgt. Indem Sie aber, ' sehr geehrte Herren, an die Vervollständigung des Schul- und Erzichungswcscn in unseren Lehranstalten schreiten, können Sic den Träger dieser Erziehungsarbeit, den Lehrer, nicht außer Acht lassen. Die soziale und wirtschaftliche Lage des Lehrers in den Städten, besonders in den Kolonien Palästinas war stets sehr schlecht. Die Ocffentlichkeit und!unsere gesellschaftlichen Einrichtungen verstanden nicht immer, daß beim Wirken des Lehrers viel von seiner sozialen und wirtschaftlichen Lage abhängt• Seit Jahrzehnten wurde das Gehalt des Lehrers nicht erhöht, ungeachtet der oft geänderten persönlichen Verhältnisse des Lehrers und der großen Aenderurigen der wirtschaftlichen Verhältnisse im . Lande überhaupt. Der Lehrer ist immer wirtschaftlich beengt, ist immer auf Hilfe angewiesen. Oft muß er sich deshalb erniedrigen und drückt so selbst auf seinen Stand. Er kann sich nicht seiner weiteren Vervollkommnung wi«Jmen. Sorgen, der Ernährung erschweren sein Leben und lasten auf seinem Geist. Der Lehrer ist nicht einmal sicher, daß er im Falle einer Krankheit oder in den Jahren seines Alters nicht auf öffentliche Hilfe angewiesen sein wird. So waren die Verhältnisse schon vor Ausbruch ,des Krieges. Umso schwieriger