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Jüdische Rundschau · 1918-08-16 · Heft 33 (16.8.1918) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 33 (16.8.1918)
Date
1918-08-16
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 33 JUEDISCH; Ü <־ AJ Seite 255 ^׳i; .־ן־1י!י 11׳׳•׳׳ 4 >«׳ ן) ■ ' » Hell! il.lt, .•Her die - die V cp• ו «i I #* :r ,,;c 1h'llc : d, a i ia 'lata lirlieä •. wr- סס!!׳•׳'. L der 1 Get! »rnieu 'S r rnlani'iiia• ist•־;v»- wir die gegen- *Heu die 1 Juden IMidit dgHtigt erzielen,?reichen e 1!a;!en . P lieh-!trachtet die er ו fudea Brn- :n i *ar- N :mea i ne . n )1 11 c i c rVürc lea, ir eia! n hat tu einn i eilt e 11 d וו i ° * 1! »g. w eleiic .1 stunden nach L'Vragr auch n und r! gimgcn f . in der \ nd, wo h ig‘־» ־« Ij! Kate* gc Ulst 1« über; 1 1 fl »f׳.;nt: (’ igeln a• 1er Aro n a 1 e Weise j:!ן lamK'it tzkio i it n, und r u c k 8 '• wiir-!s sind isti-che m der E r 1 a ß sch« n des Gesetzes erledigt. .. war jic V'ragc auch schon erledigt. I;M is! nicht aiizunehnicn, daß das rumänische Volk fj״c Ausnahme in der!:au«•״ Menschheit bilden sollte, 0,1er dall die rumänisdieii Juden anders wären a'8 die• jei^cn wn anderswo, so dall man für sie eine besondere jiclwrulliifi!: mit einer schwierigen 11nd schleppenden Prozedur brauchen sollle. Mit wie viel Wohlwollen das ö,seU auch zur Durchführung gelangen sollte, wird Pro/eilur die Frage nnvermeidiidi olfen lassen dit der ganzen Verwicklung von Schiiatn״־, V c r w 4 i l u n g s m i (i b r ä u c I» e n, Agita- und Kämpfen, welche de« großen Inter- (ssu» des Lindes sowolil im Inneren, wie auch im Ausland so schädlich sind, Wir bitten daher die Landesregierung, im Namen der jüdischen Bevölkerung, welche glaubt, dall auch «ach so vielen Leiden endlich zu wirklich mniscin nheil g e 1 a u g deren im hi dem! dieselhen alle. Da die e n soll e!1, w ä h r e n tl die an-!; h e r i g e n Z 11 s t a « U verbleib <■!1 (iriimle sprechen für a!i oder geg S!n:11*,bürgereigele,chaft, wie hoch sie 5 üi ׳1* würdigem Dasein berechtigt ist, den Gerechtigkeitsakt, ts sich gehört, durchzulühreii. ,Mai» kann von einer ganzen Bevölkerung nicht icliichtcii auswähleii, welchen ein größerer, und andere, weUlui* ein kleinerer Anteil an den bürgerlichen Rechten jchülir«. Rechten, welche 11:1:11 dem gegenwärtigen Stand dir allgemeinen Weltanschauung mit den Gnmdrechten des Menschen Zusammenfalle;!, Durch die Tat- (iclie, daß nach der Gleichberechtigung ei ms Teiles der Juden die Zahl der Unj u I r i e d e n e 11 kleiner sein wird, ist d i e' U n ׳• tu Sri eilen 11 ei t selbst nicht klcincrgcwofden; in» Gegenteil sie würde sich steigern, da den Ciei'picnen die Ungerechtigkeit noch größer und unerträglicher als bisher erscheinen wird. AI a 1» k a n 11 I; einen U n t e r s c h i c d in a e h c n zwischen denen, die mobilisiert waren, und denjenigen, die nicht mobilisiert waren, da die ersleren sich nicht nur als ihre dgeiien Vertreter betrachten können, sondern als diejenigen der ganzen Judenhcit des Landes. Sie haben gekämpft und viele von ihnen sind gestorben als ru- «.iaische Juden, als solche aus der Mitte der rumänischjüdischen Bevölkerung her.iusgenommen. Die Bauern waren auch nicht alle mobilisiert, trotzdem denkt niemand daran, sic in Kategorien einzuteilen, je nachdem sie mobilisiert waren oder nicht. Wenn man als Richtlinie die Teilnahme am Kriege von 1916 nehmen sollte, würden diejenigen benachteiligt werden, die 1913 mobilisiert waren, aber inzwischen die Altersgrenze erreicht haben, in der sie nicht «iciir mobilisiert werden; die, obzwar sie sich bei der Mobilisierung gemeldet haben, aus gesetzlichen Gründen enthoben wurden und am Kriege nicht teilgc- «ommen haben; sowie die, welche zwar Militärdienst leieistet haben, aber nicht cinbcrufcn wurden, weil Ihre Jahrgänge nicht mobilisiert waren. Sollte rnan nur diejenigen naturalisieren, die beim VMuüt gedient haben, wie Herr Minister C. C. Ar io 11 der Jassyer Presse erklärt hat, würde die Ungerechtigkeif dieselbe bleiben für alle diejenigen, die vom Atji'.'taidicnst enthoben wurden. Und dann: ist es möglich, daß in derselben Fa- *liii־.׳ einige Mitglieder als Bürger erklärt werden, w ä 11 ־ rend andere auch in Zukunft ohne die e 11111 e 111 a r s t e 11 Menschenrechte bleibe 11 sollen?!»widern ist die rechtliche Einbürgerung der Ehefrau des Mobilisierten — gleichgültig wo sie oder ihre Eltern geboren sind — ^gerechtfertigter als die der Eltern des Mobilisierten, deren Opfer ebenso poll ist wie das der Ehefrau? L» ist undenkbar, daß einige zur Freiä.mJliaigen, die in vielen Fachzeitschriften zerstreut «»'!, gehören zu den Grumlsclirifteii der westjüdischeo wissenschaftlichen Literatur. Der Versio! bene reagierte auch auf die politischen Dagen der Gegenwart, und war als einer der eifrigden Bekämpfe!• des Zionismus bekannt. Seine Broschüre »Das N at i o 11 a I j nd e n t u tu“, in der er gegen die zionistische Bewegung und die national-jüdische •der Stellung genommen hatte, wurde durch die Ant- *1"j Dr. Hcrzls, ״Dr. Güdem.uin und seine Broschüre das Natio11alj1id!:111um“ und die Erwiderung ™rx Sordaus berühmt. Das Publizistische und Aniizionistische an Dr. Güdcm;11111 ist zugleich auch das Vergängliche an ihm, das v?;! Zeit und Ort bedingt war. ' Der Ewigkeit des!‘wischen Geistesseliatzes aber gehört sein Wissenschaft» *cüm Lcbenswcrk. l:11d wenn es auch der jüdischen -Lscliichisforsdiuiig vorbTiaiten sein wird, neue Aus- Micke für die Eigenart des jüdischen Mittelalters zu Scwinm•ס* ,״ wird doch der Name Güdemanns in der vordersten Reihe der Klassiker und! Grundsteiniegcr wese« Zw, ' i Mc&X:b. auch durch ihren nioralisxiien Wert ist, chs׳ elemeiiiarrtc Recht d׳׳s Menschen ist, das nirgend־; in der Welt jemanden abgeschlagen wird, da die rumänischen Juden die einzigen Me 11 sehen in der gatlzen Welt sind, welche sich durch diese negative Eigenschaft als Nichtbürger a 11 s z e i c 1! n e 11, erachten wir es als unziiliisdg, daß ein Teil von ihnen auch in Zukunft in dieser Lage verbleiben soll. Die einzige gerechte und billige Lösung ist daher die Einbürgerung aller ׳ im Lande geborenen oder ansässigen Juden, weiche erklären, keinem amkren Staate■ anziigchöreii. Fs könnte• scheinen, (Laß alle Unzulänglichkeiten, welche durch die erste Kategorie entstehen, durch die Zulassung einer zweiten Kategorie, der im Lande Geborenen und Ansässigen vom im Lande geborenen Eitern, behoben sind. Wir glauben •aber <rn Gegenteil, daß die Bcstiin 11! 1111 g dieser Bedingungen eine unge 11 euere Erschwerung der Lösung der Jude »frage bildet. Aus der Erlalirmig, die wir haben, aus unseren jahrzehntelangen Verbindungen mit den einheimischen Juden und anläßlich der Durchfülirimg der verschiedenen Zwangsgesetzc haben wir die Uebcr/.cugting gewonnen, daß der Großteil der- Juden dieser Kategorie keine Akten wird bcibriiigcn können, nicht nur nicht solche ihrer Fiten, sondern nicht einmal ihre eigenen. 1» der Tat könnte keiner von den älteren Leuten, deren Ettern vor 18(1(» geboren sind, Qcburtsaktcn seiner Eltern beibringen, insbesondere von den verstorhenen, am .allerwenigsten von den vor 1866 verstorbenen. Aber auch die Jüngeren könnten cs nicht machen, weil in den kleinen Städtchen und Marktflecken die Matrikel Lange Zeit mangelhaft gehalten winden, in einigen Orten wurden sie gänzlich zerstört ׳durch Feuer, Ucbcrschwcmmungen, Unruhen und —• •n letzterer Zeit, sogar in Bezirks-Hauptstädten — durch die Folgen des Krieges. Zum Beispiel; Primus, welcher in T.־Severin an» siissig, in Braila geboren ist find dessen Vater in Dorolioi zur Welt kam, müßte ,Hunderte Lei für Reisen opfern, viele Arbeitswochen verlieren und das ganze Land durchqueren, um sich Geburteakten zu verschaffen. Primus ist 35 Jahre alt; sein Vater ist vor 65 Jahren geboren, er müßte daher, um sich Geburtsakten für seinen Vater verschaffen zu ,können, Zeugen von 85 Jahren suchen, ein Alter, welches den Lcbcnsdurehschnitt' bei weitem überschreitet. , Die Frage ist so wahr und ernst, daß anläßlich der Abstimmung über das Gesetz über die Fremdenkontrolle sich das Parlament gezwungen gesehen hat, de» Teil über die Schaffung eines Bcvölkerangsamtcs, — durch welches man die Identität der Eltern eines jede» Landbewohners, sei er Bürger, ,sei er Fremder durch Akten fcststellcn wollte, — auf eine spätere Zeit zv» verschieben. Aus der ' Diskussion ist ersiehtlieh geworden, daß die große Mehrheit der Landesbewohncr keine solchen Akten, und auch nicht die Möglichkeit dieselben zu verschaffen besitzt. Falls diese Formel demnach bcibchattcn wird, verzögert sich die Lösung der Judenfrage ins Unendliche, denn jahrelang müßten die einheimischen Juden ־־ falls der Zeuge 11 beweis über die Geburt ihrer Eltern zugelassen wird — das Land kreuz und quer durchfahren, um Akten und Zeugen Die Literarische Mitteilungen veiges der jüdischen Wissenschaft unvergessen ab n - Entwicklung de» Unruhen hervorgenüget Falls um,7 .״, J pr e z - ü c s c 11 s c h .1 f t zu« Petersburg b 1 rrr Xt 1 i0״ licr jüdischen Literarhistoriker S. Z AntWii■Uw *י• Niger ein großes Saimiiclbuch zum lad» ן י a״ $c h o I e in - A 1 e i C11 e m heraus. $o:״r» Gesell'•1 ti^odc Schoiem-Aleidiems machte sich die diu Sammlung des nötigen biographischen ,ך .ן. Dis B1:ch sollte schon zum ersten Toriesveu wn Vcrsl<Jrhencn erscheinen. Die ZeiUtmstände vor a,1rc»d der Revolution hatten sein rechtzeitiges Erüber 'T VeJllilu'c''L Da« Buch enthält kritische Aufsätze 7 13.״ Schaffe» Schoiem-Aleidiems von S. Niger, und 1!rfP^^®n, J. Dobrusch 1!1 und S. Zinberg seimWwl?.,!»c üker das Lebens des Dichters «nd die Zeit 14 Wirken»; von S. Dubnow (Sdwlcm-Atcichcm Futwären, Schaden 11 Z t da• daß die einzige im Lande gehaben wir die in den advtriger Jahren), M. Spektor (Ein Kapitel Eriiiiicrungadj J. C11. Rawnitz.ki (Meine Bekanntschalt mit Sci10Ian-A!eichend, Dr. M. K n u f m a 11 n. Schi!11 eoni u. a. Von großem bibliographischen, kulturtustorisdic» und •selbst künstlerischen Wert ist die Sammlung Briefe von Selioiem-Alcidumi, die dem inhaltsreichen Sammelbuclic bcigelcgt sind. De Briefe sind gerieiitet an Memlele Mocher Sforim (7 Briefe), an J. Ch. Knwttitz.ki (3 Briefe), an S. Scliapiro, Baku ,(15 Briefe), an Dobiii-Sclümeoni (3 Briefe) und an M. Workcj (7 Briefe). In einem ausführlichen Biief aus• Amerika berichtet der Schwiegersohn des Dalli ngcschiedcncn, Schriftsteller J. D. Bcrkowitocln über die letzten Tage Scholem-Alcitheins und die Trauer des amerikauisehen Jiideiitums um den beliebten Dichter. Das Buch erschien in einer Luxucaurgabc, deren Einkünfte für den Fond der Pcrez-Gcsellschaft bestimmt sind und in einer ciufachtn, geschmackvollen vskI vcrlwltnisniül’ig wohlfeilen Volksausgabe. Im Verlag ״M o r i a“. Oje.»־», erschien in hebräischer Sprache das werk des jungen jüdisdven Bihelkritikcrs Dr. M. A. S ol o w e i t sc hi k ״Rasche Pcrakim bemailae hamikra“, das eine Einicitung in die Grum!probleme der jnodcnien Bihclwi-scn.-diafi um! itsre Ergehni se daiitelR. Das Buch wurde urepninglich in russischer Sprache in der pädagogischen Zcltsdirift der jüdischen B11d!!n,׳ps״esellschaft in Petersburg veröffaitlicht und erselilcii siviter ergäingt und mit ein er chronokjgischen "iaV.e'ile 1 וul rcic!׳haiti״cr B:l>|l: grnpFie vcts.11011 als S01nicraus־.׳״!be. Die tulbriusche Ucbcrsetzutig kt von S. R irbas cho \r besorgt, Das jüdische ״A r b c i t e r h e i m" in, Warsdwu, da» bis jetzt ..eine Reihe von Broschüre» (von Borochow, Be 11• Z w i, Cli 0 s 1! ה o w i tsch ,Ka pfa 11s k־v, Sernhabet, Sch I i 1» o w i t s ch u, a.) über aktiielic politische lind wirtschaftliche Ooltts- und Pa!äsünafra״en in jidircher Spiaclie hiransgegebcn hat, 1räf,n;t in Warschau einen Zweign-crlag ״Mlot" zum Zwecke der Herausgabe von Schriften derselben Richtung in polnischer Sprache. Die erste Serk entlüft 1. D. Borochow, KiaMRviintercvfsen xmJ die nationale Frage, 2. du Wah'- zu suchen, was viele der friedlichen Landern schädliche Bewegungen und rufen wird. Zum Schluß werden sehr vide Juden vom Genuß der Bürgerrechte sich au:-.ge:a׳hlor״en sehen, sei es well sic die verlangten Papiere sich nicht verschaffen werden könne», sei es dall dieselben an ui»• ml werden befunden werden. daher Kategorie» lind Ausnahmen gebildet werden, würde unvermeidlich eine — vielleicht sogar sehr bedeutende ״- Zahl von ״staatlosen“ Einwohnern um! deren minderjährige Kinder ausgeschlossen bleiben, welche aufs ■neue eine ganze Generation von rechteten bilden würden und die gezwungen de» Kampf für die Gleichberechtigung, zum de» Lindes, weiterhin fortzusetzen. Die ganze Frage würde bestehen bleiben und mit alle die verschiedenen U n 7. u lä n g Ji c h - keiten, die das Land bisher beunruhigt habe n. Als letzten und höchsten Beweis, Lösung die Gleichberechtigung aller borenen oder ansässigen Juden wäre, bcssarabische Verfassu 11 gsvorlage. Artikel 4 der betreffenden Vorlage befallt sich mit einer Frage, die ähnlich ist derjenigen, die uns hier beschäftigt. Es handelt sich um die Feststellung, wer Bessaraber ist und wer nicht. Eine Grundfrage, da bisher alle als russische Bürger auch bessarabische Bürger waren, so daß heute sich Millionen von Russen ab Bessaraber nusgeben könnten.־ Art. 4 bestimmt nun; ״Bürger der nationalen bessarabischen Republik sind: 1. Alle diejenigen, die in den iin Art. 1 dieser Verfassung angeführten Gebiete» geboren sind, soweit sie nicht ihren Wunsch, wie es die Gesetze bestimmen, bekanntgeben, auf die Bürgerrechte zu verzichten. 2. Alle diejenigen, die in den im Art. I dieser Verfassung angeführten Gebieten vor 1. Jänner 1914 ansässig waren und ihren Wohnort nicht gewechselt haben, soweit sie nicht ihren Wunsch, wie c» die Gesetze bestimmen, bekanntgeben, auf die Bürgerrechte zu verzichten. Alle die gesetzlichen und ungesetzlichen Nachkommen der unter 1 und 2 angeführten.'1 Wir sehen, daß niemand daran gedacht hat, den Beweis zu verlangen, daß auch die Eltern der gegenwärtigen Bewerber des bessarabische» Staatsbürgertums in Hcssarabicn geboren sind. Als einziger Maßstab um festzustellen, wer bessarabischer Bürger ist und wer nicht, genügt die einfache Erklärung der in Bcssarabicn Geborenen oder Ansässigen, ob sie dort Bürgerrechte zu haben wünschen oder nicht. Es ist klar, daII so auch bei uns mit der Einbürgerung der Juden vorgegangen werden muß. Dies ist der Standpunkt der ein* heimischen Juden. Falls, was wir nicht glauben, die gegenwärtige Regierung diesen Standpunkt nicht gelten läßt, erlauben wir uns auf die Art aufmerksam zu machen, die wir als die praktischste betrachten, um so weit ak maglieh die Unzulänglichlichkciten einer schiehtenwcisen um| von Akte» bedingten Einbürgerung zu beheben: 1. Gleichzeitig mit der Einbürgerung der Mobilisiertcii sollen auch ihre Eltern, ihre Ehefrau, sowie ihre minder- und volljährigen Kinder ais eingebürgert erklärt werden; die Elter», Ehefrau und Kinder derjenigen Mobilisierten, die schon vor dem Kriege natmalisiert waren, sowie die Eltern, Witwe» und Waisen der im Kriege verstorbenen Mobilisierten dieser zwei Kategorien. Programm der Poalc-Zion zu den Wahlen der Gemeinde- Verwaltung und 3, das Programm der jüdischen sozialdemokratischen Aibciterpartci Poale-Zion in Rußland. Soeben erschien das Juli-Heft des ״J uden“ mit folgenden! Inhalt: .Fritz S t c r n b e r g; Die Bedeutung der Araberfrage für den Zionismus; .Samuel Rappaport: Aus dem religiösen Lebe» der Ostiuden. III. Elle. 3. Hochzeit; Norbert Einstein; Tagebüdiblätter aus Whitcdinjvel; Michael W e i c h e r t: Jakob Oordin und das jüdische Theater (Schluß); Martin Buber: ChnssidDches; Jakob Klatzkin: Rcaljxilitik - Zukunfts- Politik; Amitni: Die rumänische Jude11״frage"; Martin Buber; Eine unnötige Sorge. Das Juni-Heft des ״J u 11 e n“ enthielt: Martin Buber: Zion und die Jugend; Ernst Müller: Soziale Motive und Ausblicke unserer Palästinakolonisation; Abraham Schwadron: Zwei Briefe aus dem Felde; S. L. Zitron: Zur Geschichte der ״Zionslicbe“. 111. Rabbi Jchuda Alkalai; Samuel Rappaport: Aus dem nßgiosen Leben der Ostjuden. I!r. Ehe. 2. Verlobung und Brautzeit; Eugen Höflich: Hochzeiten in Je.u- ׳.׳"ץ ך M"*«1 weiche ft: Jakob Oorüiu und das jüdische Iheater (Fortsetzung); Arno Nadel.■ Di jontewdigc lag; Ernst Llijahu Rappeport: Glossen mm ״״hsdie״ Jngendtag in Wien; l&dolf Qlauz־ ^duifensuitsdiouiungen un Judcntmn. D;1s Junihift (lieft 3) des JerubbaaV« puthiU Jol^udc Beitrage: Siegfried Le 11 mann: ׳' ־־ ivikuiui; laiuoEV., Difj; i I il*־vi . kcit der neuen Genieinseliaft; E, Elijalut Rapp! Jung Juda lll; Max Grunwald: Zum Jug IJerufeld: Berufswahl; Erwin Rosolio; Böhm; Palästinaarbeit; Rudolf Glanz: t)i< schaltsiilcalc im Kampfe um das jüdische Gemcii Otto Engländer: Künstler und Volk; S Beruf cid: Berufswahl; Erwin Rosolio: Juda Sassenberg; öcrnfeld: Der österreidü! sehe Jngendtag in Wien; Bernfeld: ״Der Willa“. Adolf Böhm: Nationale Autonomie; Bambus: Plan zur Gründung eines jugendgar Schulkinder.

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