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Jüdische Rundschau · 1918-08-09 · Heft 32 (9.8.1918) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 32 (9.8.1918)
Date
1918-08-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seife 248 Nr. 32 I J UI Volk und dem n ic h t j ü d i sch e n Element in Palästina freundschaftliche und brüderliche Beziehungen zu pflegen. Das Recht auf nationale Autonomie, das wir für unsere Brüder in der Diaspora fordern, dasselbe Recht muß auch der nichtjüdischen Bevölkerung in Palästina garantiert werden.“ Zuckermann schließt seine Rede mit folgenden Worten: ״Ich bin überzeugt, daß ihr die ganze Kraft der Viertchnillion jüdischer Arbeiter, die euch hierhergeschickt haben, empfinden werdet. Ich bin überzeugt, daß auch diejenigen unserer Brüder und Geflössen, die hier nicht Vertretern sind, voll tiefer Lr- Wartung hinter uns stehen. Es wird von unserem Takt und von unserer Sachkenntnis abhängen, wie schnell auch die noch Zurückgebliebenen, die hier nicht vertreten sind, zu uns kommen sollen. Wir können uns auf die Kraft der Geschichte verlassen, daß sie auch diese hierherbringen wird; denn in ihrer tiefen Seele müssen sie doch empfinden, daß wir heute hier ihre Arbeit tun.“ Eine kurze eindrucksvolle Rede hielt der Vorsitzende Wolinski, in der er ungefähr aiisfuhrte: ״Hier in diesem Kongreß sind nicht nur die Viertelmillion jüdischer Arbeiter vertreten. Ueber uns schwebt die stille Zustimmung der übrigen Hunderttausendc jüdischcr Arbeiter. Man hat uns immer vorgeredet, die jüdischen Arbeitermassen seien nicht geeignet zu der großen Arbeit des Wieder-Aufbaus des Landes. Ich bin aber sicher, daß unsere jüdischen Arbeiter es wieder lernen werden, den Boden zu bestellen und Bahnen und Brücken zu bauen. Das englische Volk, das hauptsächlich ein Handelsvolk war, hat im Kriege gelernt, den Pflug zu ergreifen und die natürlichen Produkte des Lebensbedarfs für sich und für die ganze Welt zu erarbeiten. Auch wir werden es können.“ Der Schluß des Kongresses ging in feierlicher Stiinmung vor sich. Großen Eindruck machten die Reden der Herren Dr. Solatarow, Dr. Syrkin und Dr. Sch i t low s ky. Eine besonders lebhafte Ovation wurde Dr. Solatarow bereitet, dem alten Vorkämpfer des jüdisch-nationalen Gedankens in Amerika. Dr. Schitlowskys Schlußreferat über die Herrschaft des jiidisehen Volkes in Palästina machte auf den Kongreß einen tiefen Eindruck. Mit großem Interesse wurden auch die Erklärungen der verschiedenen Parteiführer, insbesondere die Bekenntnisse des populären Arbeiterführers Joseph Schlossberg angenommen. Die folgende Resolutionen wurden angcnomincn: Der Palästina-Kongreß der jüdischen Arbeiter Amcrikas proklamiert folgende Forderungen: 1. Palästina soll als eine international garantierte, unabhängige neutrale׳ jüdische Republik erklärt werden. 2. Bis zu dem Zeitpunkt, wo eine jüdische Majoritat der Bevölkerung im Lande sein wird, wird d i c Souveränität des Landes der zu grün• d e 11 d e n Liga der Nationen, die a u c!1 das jüdische Volk c i ti z. u s c h 1 i e ß e 11 hat, anvertraut oder einer internationalen Ko nun i s s i o n, in der auch vom jüdischen Volk gewählte Repräsentanten vertreten sein müssen. 3. Es ist der Wille des jüdischen Arbeiter-Kongrosses, daß Palästina auf Grundlage voller bürgerlicher, religiöser und politischer Freiheit und Demokratie aufgebaut werden soll, mit einer vollen lokalen Selbstverwaltung und personaler Autonomie für jede nat i o n a 1 e Gruppe. 4. Der Palästina-Arbeiter-Kongrell. spricht sich dafür aus, daß der Boden als nationales Eigentum des jüdischen Volkes proklamiert werden soll. Sämtliche natürlichen Rcichtümcr Rabbi Chain! Soloweiczik in diesen Tagcii ist ein Genius der jüdischen Tradition dahingeschieden: Rabbi ,Chaim Soloweiczik, Rabbiner in Brest-Litowsk, war ein Vorbild der jüdischeu Synthese von schaffendem Geist und humanitären Liebesdienst. Er war Gaon und Zaddik zugleich. Einerseits war er Reformator des jüdischen traditionellen Denkens. Er hat die talmudische Wissenschaft vertieft und verinnerlicht, neue Methoden gesch,•ufen und durch scharfe und logische Formulierung der Sätze neue innere Zusammenhänge zwischen den vcrschicdenen Gebieten de-s Talmuds licrgcstellt. ln seinem Wcsei! vollkommen unabhängig und frei, in seinen Methoden durchaus bahnbrechend, wurzelte er doch tief im Boden der jüdischen Tradition. Seine Vorlesungen au der Woloshiner Jcschiwa (1880—92)׳ und seine Schriften sind dafür Zeugnis. Noch mehr fanden seine Methoden durch seine Schüler Verbreitung, die jetzt zumeist die Leiter der Jesehiwoth sind. Die Woloshiner Jcschiwa, die sein Urgroßvater Rabbi Chaim Woloshiner, ein Schüler des Wilnacr Gaon, gegründet halte, war eine Statte des jüdischen Geistes. Fine E'iti* »1er jüdischen Jugend lebte dort in tiefer Vcriniudenhdt mit Ihrem Meister, In wunderbarer Weise verstand er es, andere in seine Gedanken ein/uführen und sie zu fesseln. UnausliiscUlich ist die Erinnerung an die Art, wie er seine Minier zu selbständigem Denljcn anleitetc. Tagelang waren sie in des Meisters Wohnung versammelt, um dort, jeder in einer Ecke mit aufgestütztem Kopie ״rübclml, einen scheinbaren Widerspruch im Talmud "auf de« sie ihr Meister aufmerksam gemacht hafte, zu lösen Seine liebevolle und von einem frohe« Geiste getrn׳״cne Unterweisung und Belehrung derer, die eine Erklärun״ gefunden zu haben glaubten, wirkte immer aufmuntern'-. der und anspornender, bis im Raume eine unbeschrdbhdie Atmosphäre geistiger Konzentration herrschte Rabbi' Cuaim verstand cs, tief in das Wesen Scined Schulet׳ cinzuä des Landes, die *A T cu, cscrfsHc, v.׳:e auch s..C öffentlichen Ei n richtu u gen, v<10׳ ^Vcr.ce.tiv• mittel, Bewässerung;a:1hgen 1u!d ans.cre colicii dein Volke gehören, von ilun au!gebaut; ko 11trolliert und betrieben werden. 5. Es soll ein M J nint al-Lohn fcslgesetet werden für ,sämtliche‘ Arbeiter, sowohl in öM;.1.;;1tcn, wie in privaten Unternehmungen. Es »soll cm; Krcoit- Möglichkeit gerei affen werden für l:;u:iwu׳lsc״aftliehe oder industrielle Koiisuni-Genosscnecüailen und dergleichen. 6. Es Ist der Wille des ersten jüdischen Palästina• Arbeiter-Kongresses, daß so schnell ab möglich ein a11 wc 111 ich c r J iid is'chcr Kongreß cinfacrufen werden soll. Dem Kongreß soll die Aufb a u - A r b c i t in Palästina m 11 allen damit verbundenen Rechten übertragen wer de n. 7. Es ist der Wille des Palästina-Arbeitcr-ICongrosses, daß die jüdische Arbeiterschaft jetzt schon auf den Prozeß des Wicdcraulbauea des Landes Einfluß gewinnen soll, damit die Arbeit in Uebercinstiininung mit den Prinzipien des Arbeiter-Kongresses vor sich gelle. Die zu wählende Exekutive des Arbeiter-Kongresses ist bcvollmächtigt, in diesem Sinne zu handeln. Die Excku* live wird ferner beauftragt, Pläne auszu,arbeiten betreffend die Finanz-Institute für Genossensc hafts-Gesellsc haften, agrarische und industrielle Unternehmungen zum Zwecke der Unterbreitung ver dem kommenden Kongreß. 8. Der etste jüdische Palästina-Arbeiter-Kongreß drückt seine tiefste Sympathie mit den Kriegs- und F r i e d e n s z i e 1 c n der alliierten Mächte aus, wie sie in der Rede des Präsidenten Wilson an den Kongreß der Vereinigten Staaten vom 11. Februar 1918 dargelegt wurden und wie sie auch von der Interalliierten Arbeiter-Konferenz anerkannt wurden. 9. ׳ Der erste jüdische Palästina-Arbciterkongrcß nimmt mit tiefer Freude Kenntnis ven der Dekiarat io n Englands betreffs eines nationalen Heimes für das jüdische Volk in Palästina. Der Kongreß begrüßt auch mit Freude die Zu- Stimmung Frankreichs, Italiens und der interalliierten sozialistischen Konferenz, der British Labour Party, der American F cd cration o f Labour und anderer großer politischer Körperschaften und ihre Erklärungen der Bereitwilligkeit, dem jüdischen Volke in seinem Bestreben der Gründung eines jüdisch-nationalen Heims in Palästina zu helfen. 10. Der Kongreß spricht die Ucberzeugung aus, daß der kommende Friedenskongreß im Namen aller Völker der Welt das Recht des jüdischen Volkes, Palästina als sein nationales Heim aufzubaue n, proklamieren wird. 11. Die jüdische Arbeiterschaft von Amerika, versammelt zum jetzigen Palästina-Kongreß, erklärt ihre Bereitwilligkeit, alle notwendigen Kräfte auzuwenden und keine Opfer zu scheuen, um der großen Arbeit, die die Weltgeschichte und die• jüdische Geschichte uns auferlcgt hat, gerecht zu werden. Eingedenk der großen Verantwortung des gegenwärtigen Moments verpflichten wir uns, die Arbeit der nationalen Befreiung unseres Volkes und der Sicherung eines selbständigen jüdischen Lebens in Palästina fortzuführen. 12. Der Kongreß beauftragt sein Exckutiv-Komitcc‘, mit allen sozialistischen und Arbeiter- Organisationen innerhalb und außerhalb Amerikas in ständige m Kontakt zu stehen, um deren tatkräftige Unterstützung unserer Sache zu gewinnen. dringen und sic nickt nur in ihrem persönlichen Leben zu fördern, sondern auch ihre geistige Schaffenskraft zu steigern. Seine Schüler hingen so sein״ mit ganzer Seele an ihm, daß sie sogar des Nachts ihn vom Schlafe weckten, um Auskunft über eine talmudische Frage zu erhalten. Während Rabbi Chaim schon in seiner Woloshiner Zeit die humanitäre Sehe sc 1:1er Tätigkeit keineswegs in den Hintergrund treten ließ, hatte er in der zweiten Epoche seines Wirken:; Cejcgcr.keit gvuug, auch in diescr Hinsicht Vorbildliches zu Ich■• ca. Zura Rabbiner von Brest-Litowsk berufen, machte er sein Haus zu einem Hort der Armen und LciJcrden, denen er liebevolle Hilfe durch Rat und Tat zu erweisen nicht müde wurde, (Aber auch in Brest-Litowsk hielt er Vorlesungen und dort war cs auch, wo er seine Gedanken schriftlich niederlegte). Jedes jüdische Eiend, Jede jüdische Not riß sein ganzes Herz mit. Er ,konnte siel! in das Alltägliche jedes Einzelnen ver.:tz:n. Seine Menschenliebe war 1,0 groß, daß er au dl vlir die Verbrecher ein liebevolles Verständnis besaß. Wie r: :füg kämpfte er stets gegen 'jeden Versuch der Anzeige ‘eines. Verbrechers! Zur Rettung jüdischen Lebe::־, erhubic er häufig die Anwendung des ״Piku״a״i\h,;... ״:;cg’״“ in cchr weitherziger Weise. Wenn midi r.un Sorge f'jr den Bestand den Judentums und durch <h:־i der Umgehung ein gewisser r:1r.;r;hr,1i:s g: JA jüdüdieii Bewegungen sieh bei ihm J;;nd runJne, co war er doch stets tolerant ׳!־;;•:' vc1׳ .!־:,;׳. Auf ».'.1' Petersburger; Kabbinerkonfereuz. im!׳!:.e ll'it) c.ü: .hiul er c'cb entsprechend dem l::11״s׳.; .her. tj.״.e, daß .״•:eh ein ge- iaufter Jude Jude ljic.se, ■׳y;l;1 . jrua Tendenz einer 1 TrcmumgsorthoUoxL i;..uuh Jy '].:■'•::A׳y.n:. n ־z.üe- : lieh der modernen! g g ך ‘v;x ■•::י ־־• cry-bi er י einmal den Wunsch tu..; < ״ 1 0־; A ״‘daß den '■ Juden wenigstem; eit: Lu.d bl,..‘,; ly.'Lu:, in dem sie t keine Geschäfte mr.ck'.is . * °aon und 2a«hb;.״:;:.' ־;JA:, :,vier k.jhci.cr D.älek- 13. Der Palästina-Arbeitcr-Kongrcß beschließt, die B Initiative zu ergreifen, um bei der ersten Möglichkeit einen a 11 w eH 1 ic 11 cn j üdisch cn Arbc iter- I*I Kongreß cinzuberufcn. Wir •empfehlen der Exeku. / Üve, bald eine große schriftliche und mündliche Pro- : י paganda unter den jüdischen Arbeitern für P». lästina einzulciten. 14. Der Kongreß instruiert das Exekutiv-Komit« die Resoluüonen des Kongresses in Form eines Mern ora n d u ni s zusammcn/xistcllcn und dasselbe an samtliehe Regierungen, an alle sozialistischen Parteien, ai! ’ des Internationale Sozialistische Büro, sa de« Internationalen Sozialistischen Kongreß, sowie auch an den ' kommenden Friedenskongreß zu überreichen. 15. Das Resolutions-Komitee empfiehlt dem Km• : grell, sämtliche Fragen betreffs Registratur von! jüdischen Arbeitern für Palästina und Regulierung der jüdischen Iramigra* tion nach Palästina einem sofortigen g r ü nüliehen Studium zu Unterziehen und <!essen Ergcbnissc und Beschlüsse durch das Exkutiv-Komitee der kommenden Exekutive zum Studieren, Betrachten und Verhandeln übergeben zu wollen. «5* Die Not ia Gfiülla ini Siaarii Das Kopctihagcncr Zionistische Büro erhält folgende Nachricht über die große Notläge der jüdischen Bevölkerung in G a 1 i lä a und Samtrin: ״Die Not ist furchtbar. Insbesondere hat sich die Lage in S a f e d und T i b c r i a s nicht gebessert. Die Epidemien haben nicht nachgelassen. In den letzten vier Wochen sind in Tiberias wiederum 22 von den aus Jaffa evakuierten Juden gc.storbcn. Hilfe ist dringend notwendig“ Gute Eroteaachricbtea &tss Galiläa Nach den beim Hauptbüro des Jüdischen Nationalfonds im Haag cingetroffcncn Berichten aus Galiläa haben seine Besitzungen, und zwar stwoiü dies Gctreidefannen wie die Pflanzungen ihre diesjährigen Ernten mit erheblichem Reingewinn .ibgcschlossen. Die Arbeitergenossenschaft Daganiah am Tlbcriassce, die schon in früheren Jahren Gewinne• ergab, erzielte in diesem Wirtschaftsjahre einen Reingewinn von 65 000 Goidfratics. Ebenso erfreulich ist, daß die von außerökonomischen Ungiücksfällcn oft heimgesuchte Siedlungsgenosscnschaft Alcrchawjah im Emek lsrccl zum ersten Male einen Reingewinn von 17000 Goldfrs. hatte. Auch die Arbeiter-Pflanzungsge-. nosscnschaft Gan Schmucl in Chedcrah wird einige Tausend Francs an Reingewinn abwerfen. Die Faw Kincreth wird durch ihren diesjährigen Gewinn alle ihre früheren Verluste decken. I ]} Außer den Farmen haben die Gemüsebauf ■i Oruppen, die mit Hilfe der NoDtand-uiktion de; Na- I . tionaifond!) finanziert wurden, das laufende Wirtschaft*• g j.'ihr 5678 sthr günstig ahgeschlossui. Es liegen bis ן j jetzt folgende Angaben vor: 1. Arbcitcrinnen-üruppc ן j in Sarona, bestehend aus 16 Mädchen, hat nach Abrüg aller Ausgaben einen Reingewinn von 2Q00 Francs, j 2, Gruppe von 11 Arbeiterinnen in Merchawjah! einen Reingewinn von 2000 Frcs,, 3. Gruppe von 15 | Arbeiterinnen in Kincreth 2000 Frcs., 4. Gruppe \ von 8 Arbeiterinnen in Tiberias 5C0 Frcs., 5. Gruppe J von 15 Arbeiterinnen, auf verschiedene kleinere Plätze | verteilt, 3000 Frcs. Nur eine Gruppe von 10 Mädchen | in Met ul ah schloß mit einem Verlust ab, weil sich ty herausgestcllt hat, daß Metulah und seine Umgebung |;,| für das produzierte Gemüse keinen genügenden Ab- |j satz haben. P• tiker und treuer Sohn der Tradition, Genie des Intel- I, lektca und der Frömmigkeit und liebevoller Freund ckr | Schlichten und Entgleisten •— eine wahrhaft jüd'set.e I Synthesel J akob Gromm e r,!5 Ein ncac3 Werk überJdie Jaiea ii Polen 1: In der auf Veranlassung des Herrn Generalgonvef- | neurs von Bcseler, des ehemaligen Vorsitzenden der t Gesellschaft für Erdkunde in Berlin, gegründeten Lau• dcskundlichcn Kommission mit Sitz in Warschau wird als Beitrag zur Geschichte Polens auch eine Arbeit über die Juden in Polen erscheinen. Zur Bc• arbeitung dieses Teiles ,w׳urde Dr. Gurt Nawrat zki aus Berlin als Mitglied in die Landeskundliche Konimission berufen, der als Verfasser des Werkes ״Die Jüdische Kolonisation Palästinas“ sich bereits auf dem; Gebiete der wissenschaftlichen Behandlung jüdischer; Fragen mit Erfolg betätigt hat. , | Der Kommission, die reinen Forschungszwecken die-! neu ׳soll, gehört eine große Zahl von FaclurbeilerK! an,' die die verschiedenen wissenschaftlichen Diszipli- : ticn vertreten. Als erstes erschien 1917 das Hand-; buch von Polen, das von dem! wisseiischaftliehcu Leiter 1 der Kommission, Dr. Wunderlich, redigiert ist <a!d ’ eine große Zahl von Spezialbeiträgen iiber Oeologle, Oberikichengestaltung, Klima, Pflanzen- und Tierwelt,; Volkskunde, Besiedelung, Landwirtschaft, Industrie Bergbau und llnndcl enthält, die von den einzelnen!־ach• « Wissenschaftlern bearbeitet wurden. Zu diesen» Hand- 1 buch sollen als ergänzende Beitrüge• monographische! Darstellungen der einzelnen Spezialgebiete erscheinen ־. Und zwar in drei verschiedenen Reihen. j Reihe A. soll nur rein fachwissenschafticke Arbeiten enthalten, Reihe B. SpezialdarstcHungen, di# auch für einen größeren Interessenkrcis in Frage komme». Reihe C. fachwissenschaftlidie Einzelaufsätze, die »• Zeitschriften erscheinen und als Sonderdrucke herausgegeben weiden, in Reihe A. erscheint als erster

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