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Jüdische Rundschau · 1918-08-09 · Heft 32 (9.8.1918) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 32 (9.8.1918)
Date
1918-08-09
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Seite 247 2 I :«f. «!, , , ־1 , t?") 11111, I or. Ü: , כ l;l,d i!,\t m!. i, ■(Hl die lltl'U hl';;!- •׳11•.11'. inile imie chen listi- B eereit Steil j ite r• 8 t e cli ו *׳־.: ri -i e י 11011 c-־:tl (In i g - o n 11 •1; ge-;;׳ v und •and 2&a1 u- [ *‘in .11!:׳; i 11 ־ de״ die flis״; :eres Cren ׳ die 3,1ulen ini in um 1/;eu -agc 11:1:11 itea. .sehe ■e!e11 Erist re >(118. Ar• 41 i ve diesv 11 * aus rden. uern• jsio.i den!,ri;'.־ 11 <• n ' I»' v« : H : ,u e : re . 11■ Id. ׳8 Je ' r. 1 t• je v;. 32_______ Louis Braudeis, I)r. Schmnrta Lev in, Mitglied des Cnf.'re'i Aktions-Komitees, Richter J.1Ii.n1 W. Mack, Professor Dr. 1• Frankfurter, Nathan Strauß, Stephan S. Wise, Professor Israel 1' r i cU1 a 11 d e r, Piofrvor Gottheit, Professor Naluim SI o u s c h , Di.!U'11s׳lon M o 8 8 i n s o h11, Frau Mary 1' e I s. I rl. Hcarictta Szold, Dr. Harry Fri ed c nwa Id, Louis Lipski, Jacob de Haas und viele andere. 1,1 letzter Stunde ist heim Kopciiliapciier Zion ist in dien fliiro der erste Bericht 'über die Tagung der aiuerilauiisrhcn Zionisten in Pittsburgh eingcgaiigcn. Die Konferenz wurde am Sonntag, den 23. Juni, eröffnet. lihren der Konferenz fand bereits am Morgen ein grandioser S t r a ß e 11 u 111 7,11 ׳: s.att. Alle jüdis.liea < >r g.ini'.ationeii, die jüdische Schuljugend und Arbeitersc|1aft beteiligten sieh am Umzug. Mehr als 15 O K) Juden marscliierteii durch die Straften Pittsburghs, hegleit!■t von Orchestern.׳ Drei Stunden lang dauerte die [)cir.oaslralioii. Zehnlausende von Menschen füllten die Str.ii.n, um das ungewöhnliche jüdische Stadtbild anriiseiiui. Sämtliche jüdische, wie and! zahl׳ eiche nichtjiiili c!1e Häuser trugen ilaggeiiselnuiitk. Der Zug mar* schiene zur Memorial Hall, wo die Konfereiizsilztiiigcn flligehallen wurden. Nur etwa dreitausend Menschen koiiiiten Zutritt ztun Saal erhalten. Zur Eröffnungssitzung erschienen 037 Delegierte. Mit einer feierliciien Ansprache eröffn etc der Präsident der Zionistischen Föderation, Dr. Harry f־'ri eilenwähl, die Konferenz. Der Redner würdigte die englitclic Paliisliiiadeklaiatioti und erklärte, daß die ninerij. 1111 c liLti Zionisten, ebenso wie die Zionisten aller Linder, die volle Verantwortung fühlten, die die •neu giseliidfene Lage dem jüdischen Volke auferlegie. Die gegenwärtige Tagung habe die Aufgabe, Mittel ausfindig zu machen, um der Zionistischen Organisation die Möglichkeit zu verschallen, den neuen Auigaben gerecht zu werden. Nach der Rede Fliedenwaids begann die Verlesitug der eingegangenen Begrünungen. Vom Enger c n A k t i o n s - K o m i t e c war folgendes Telegramm cingetroffen: ״Grolle politische und ökonomische 'Aufgaben des jüdischen Volkes werden Sie zu beraten haben. Wir sind sicher, daß die amerikanischen Zionisten, die in hingebungsvoller Arbeit die Organisation zu einer machtvollen Hölle entwickelt haben, sich dessen, bewußt sind, daß bei allen Sympathien und aller hochherzigen Fördcruiig von Regierungen und Völkern die Zukunft unseres Volkes und Palästinas vor allem auf um sclbs. und unserer eigenen Arbeit beruht. Das jüdische Volle blickt hoffnungsvoll auf Ihre Tagung Und erwartet von der Tatkraft seiner Brüder in Amerika das Orüllte für o'1V Sicherung seiner bürgerlichen und nationalen Rechte in allen Ländern und für die Verwirklichung, des Baseler Programms. Wir begrüßen Sic aufs herz* liclisie.“ I >as ״Ko p e n 11 a geuer Büro der Z i o - «ist i sc hen Organisation“ liatte folgendes Begrüliuiigstekgramiri gesandt: ״Wir senden Ihnen unsere besten Glückwünsche zu Ihrer Jahreskonfercnz. Die historische Rolle, die dem amerikanischen Zionismus in der gegenwärtigen entscheidenden E|xn:hc zulallt, verleiht Ihrer Konferenz besondere Wichtigkeit. Heute ist eine Tagung der amerikanischen Zionisten eine Sache des ganzen jii* discheu Volkes. Die Zionisten aller Linder wünschen Ihnen Glück und Erfolg in Ihrer Tätigkeit für unser Volk und Land.“ Namens der Stadt Pittsburgh hieß der Bürgermcistcr Babcock die Delegierten und Gäste willkommen und sprach sich in warmen Worten übe!' das jüdische Volk aus. Nach der Begrüßungsrede des «rmciiischcii Führers Miron Sewseni, der von der Koaii.enz warm empfangen wurde, gelaugte eine Re- *0lu1io:1 des Richters Julian Mack zur einstimmigen Annahme, in der die Loyalität der amerikanischen Judoni1-.il gegenüb,1׳' der amerikanischen Regierung und den von Wilson proklamierten Prinzipien von Recht und Gerechtigkeit ausgedrückt ist. Hierauf gedaeJite das ,Yiiiglicd des Engeren Aktions-Komitees, I lerr Dr. Schnnria Levin, in einer tief empfundenen Rede des verstorbenen Führers Dr. Ecliiel Tschlcnow. Danach schritt man zur Wahl eines Präsidiums der Konferenz Nach einer ziemlich lebhaften WxT kampagne, wurden die Herren Louis Lipski uml 6ch ermann gewählt. . Nach der ersten Sitzung fand eine längere Pause *üVd, in der die Mitglieder des Provisional Zionist l-wea i.׳: Comittee zu einer außerordentlichen Beratung ziLsanmientrati 11. Die Mitglieder des P. F. G. empfingen eine •bcssarabisehc Delegation, hcsichcnd au» den Iftrrrcn A■ L. Lubarski, P. Schweizer, Mrs, Schweizer, Joseph Gros, Salomoii Tein* ma"u und J. L. lirilas. Die Delegation machte .P. E. C. auf die schreckliche ,Lage, - in der sieh die 000 bessarnbisehen Juden durch die Annexion Ress.,rabic«; befinden, aufmerksam. Im Namen des p• E. C. gab Dr. Stephan Wise der Delegation die Vcrsidierung ab,■ daß alle Schritte für eine Inter* ven; ion nach dieser Riclitung hin unternommen werden. T>em Empfange wohnte auch Justiee D. Brandeis Iwi, dem auf der Konferenz stürmische Ovationen dargebracht wurden. Die nächste Sitzung war ausschließlich Orgainsationsfragen gewidmet. Nach sehr langen und *um Teil stürmischen Debatten ist der Beschluß gefaßt worden, sämtliche zionistischen Vereine in den Vereinigten Staaten in eine JUEDISOH E U ü N I)CC MAU gemeinsame Organisation zu vereinigen unter Atilhebiing der bis jetzt bestehendc 11 Zentralkoniitces einzelner Verbinde. Sämtliche zionistischen Vereine :;ollen umimclir dem Zentralkomitee der American Zionist Federation imter .tehes. I herauf schritt der Vonsitz.er.de zur Verlesung der Botschaft des Vorsitzenden der Zionial Ischen Palästinakoiumission, Dr. Gh. W e i z 111 n n 11. Die Verlesung der Botschaft Wcizinanns wurde durch stürmische Beifall»- kuiulgelniiigen unterbroeheu und rief zum Schluß bcgeistcrle Ovationen hervor, In seiner Begrüßung betont Dr. Wci/inann die Un• crs'chülterliehkeit «ler jüdischen Kolonisation in Palästina, die ungeachtet aller Leiden und Seltwierigkeitcn sich als ״ein Fels im stürmischen Meer“ erwiesen 11.*t. Volt des Dinhcs gegenüber unseren tapferen uml mutigen Pionieren, «lie kein noch so schweres Opfer von ihrem heiligen Bestreben abzulcnken iinslaiulc war, blickt die zionistische Bewegung auf «liest־ Vorkämpfer unserer Zukunft. Die Rolle, die den amerikanischen Zionisten zugefallen ist, als sie in Liebe und Begeisterung der jüdischen Bevölkerung in Palästina in «ler Stunde der Not zu I lilfe geeili sind, wird niemal:• vergessen werden. Die ihnen gestellte hohe Aufgabe haben die atneriklinischen Zionisten «Inrdigeführl. Die amerikanische Judeiilieil kann «ies herzlichen Dankes der palästincn* löschen Judenheit sicher!־.ein. ' 111 der Begrüßung heißt cs ferner: ״Die Arbeiten unserer Kommission haben die freundschaftlichen Ik- Ziehungen zwischen uns und der englischen Regierung sowohl, wie «len englischen Atliiiinislratioiisbehöiden im bcselzieii Judäa außerordentlich gefördtri. Dank ihrer Uiiürsiüt/.ung 1׳unl ihren Ratschlägen haben sich die Beziehungen zwischen uns und «ler großen arabischen Nation in freundschaftlicher lind harmonischer Weise gestaltet. Mit Hilfe der englischen Belümkn ist cs uns gelungen, der notleidenden jüdischen Bevölkerung in Jerusalem, Jaffa, Hebron und anderen Orten, die durch die Desorganisation der Türken ganz hilflos geblieben waren, rasche Hilfe zu bringen. Aber «las alles sind nur Anfänge. Um unsere Arbeit abzuschließen, ist es notwendig, «Laß jeder Jude, der aa die Heiligkeit unserer Sache und die Verwirklichung unserer Hoffnui.gcn glaubt, «lie größten Anstrengungen macht, «lie giößten Opfer auf dem Altäre unserer jü* diseheu Nation bringt. Große Summen sind zum Aufbau der jüdischen Kolonisation notwendig. 111 der gegenwärtigen Zeit, wo unsere Brüder in Palästina von ihren Brüdern in Rußland getrennt sind, blickt die jiidisclie Bevölkerung Palästinas, wie auch unsere Kornmission, mit den giößten Erwartungen auf euch, Zio* nisten in Amerika. Von euch erwarten wir, daß ilix in die durchbrochenen Reihen cintretct und Heilung mul Trost bringt für unsere schwer geprüften jüdischeu Kolonien. Möge eure Arbeit gesegnet' sein uml möge sie zur schnellen Erreichung unseres Zieles verhelfen.“ Die Konferenz beschloß hierauf die Absendung des folgenden Telegramms an Dr. Ch. W ei z mann: ״Wir, «lie Delegierten der 21. Jahrcs-Konvrnlion der amerikanischen Zionisten, haben die Worte ihrer Begrüßung und Ermunterung mit Freuden vernommen. Mit tiefem Interesse verfolgen wir die Arbeiten ihrer Kommission und sind atißcioitlenllieh zufrieden über d.e Beweise der Mitarbeit Englands im Sinne einer!)reiten mul edlen Ausdeutung der unsterblichen Deklaration. Mit tiefem Gyfülil begrüßen wir die Wiedergeburt des nationalen Lebens der großen arabischen Nation, der •wir in Frcuntlschafl uml Brüderlichkeit unsere Hund reichen. Lassen Sic alle unsere Brüder wissen, daß wir mit ihrem Leiden Mitgefühl haben, daß wir slolz sind über ihren starken Mut und daß wir gemeinsam mit ihnen unser Heimatland neu beleben werden, damit man unter den freien und befreiten Nationen def Welt ׳ wieder ein freies und glückliches jüdisches Volk sieht.“ Gleichzeitig überwies die Konferenz an Dr. Weizmanu ticlegrapliisch 50000 Dollar, In der Abendsitzuag hielt Prof. Dr. David Wcrncr-Amram von der Peunsyhania-Univcrsität ein Referat über das Thema ״Das Gesetz und der jüdische Staat“. Jacob «I e Haas verlas hierauf die Progrunimpunktc der zukünftigen Ordnung in Palästina, die den Dele* gierten zur Annahme empfohlen wurden:!.Politische und bürgerliche Gleichbercchtigung für alle, 2. Die Nationalisierung des Bodens und der natürlichen Rcichtüraer des Landes für das Ocsamtwohl, 3. Da a Verbot «ler Bodenspekulation 4. Die Durchführung de* Prinzip» de« genossenschaftlichen Eigentums in samt lieh en Unternehmungen, 5. freie Bi I d u ng hl ög I i e h k e 11 c n auf situ't Hellen U ild uug t und Erz i e 111111 g s g e b i e t e a, 6. A11 erk enn u 11 g des Hebräischen als nationale Sprache. Der Konferenz Ing ferner eia Vorschlag der Ainerican Zionist Federation vor, eine jüdische Arbeiterarm ec zu hikicu, mit «kr Aufgabe, den Wiederaufbau «ler jüdischen Siedlung in Palästina hinter der englischen Front so bald als möglich in Angriff zu nehmen. Die nächste Sitzung wer weiteren Referaten gewidmet. F'rau Fels' referierte über die Single Tax- Idee, Herr A. Roscnb latt, über das genossonschaftlichc System. A11 «len Debatten beteiligten sich Professor Ca 11 cמ, Richte* Pam , Dr. Sy rkia Dr. M o s s i 11 s o 1111, Rabbi Meier B e r I i n, 1 יח> fessor!•י r i e d 1 ä n d e r. Einen besonder» starken Eindruck machte die Retle de״. Führers der amerikanischen Poale'Ziou Dr. Nachnian Syrkin auf die Konferenz, «lie «lern Redner eine lebhafte Ovation dar• brachte. Am Schluß «ler Sitzung erschien der eng• Hache Botschafter in W u s h i 11 g ton, «ler der Konferenz namens seiner Regiciung die besten Wünsche überbrnclite. Als «ler Gesandte Paiasiina mit. ״euer Laiul“ bezeichnet«׳, erhoben sich die Delegierten^ uml di«׳ Gäste zu einer ungewöhnlich begeisterten Kumlgcbtmg. Der Gesandte besprach ausführlich die großen Möglichkeiten, «lie für das jüdische Volk in Palästina vorhanden sind. Fr zweifle nicht daran, daß das jii• (fische Wissen uiul Können die Reichtümer tlcs pa• lästiiicnsiBchcn Bodens zu neuem Leben erwecken werden und so dem jüdischen Volke in seiner Heimat eine glückliche Zukunft bereiten werde. Das Referat von Dr. Schmaiia Levin über die hebräische Universität in Jerusalem wurde mit großem Beifall aufgenommen. Herr de Haas teilte hierauf mit, daß ein nicht genannt sein wollender Zionist für die Universität 25 (DO Dollar ge• spendet |1at. Es gelangte ein T c I c g r a m m von 1 lerrn L c v i n Epstein aus London zur Verlesung. Der Schatzmcistcr des P. E. C, verlangte darin, dal! die amerikanischcn Zionisten 80 000 Aktien der jüdischen Koionialbank kaufen. Im Verlauf von einer Stunde sind 40000 Aktien (zu 5 Dollar) abgcsclzt worden. Ueher eleu weiteren Verlauf der Konferenz, sowie über die angenommenen Uesoluiioucu werden wi. noch ausführlich berichten. Der Palästina-Kongreß der jüdischen Arbeiterschaft in Amerika ln unserer Nummer 28 haben wir über die Vorkonferenz der jüdischen Arbeiter Amerikas zwecks Abhaltung eines Palästina-Kongresses berichtet. Die freundliche Aufnahme, die das Kongress- Projekt in weiten Kreisen der jüdischen Arbeiterschaft gefunden hatte, durfte ah ein sicheres Zeichen dafür angesehen werden, daß der Kongreß einen großen Erfolg für den Palästina-Gedanken unter dem jüdischen Proletariat in den Vereinigten Staaten bedeuten wird". Am 6. Juni wurde der Kongress crölfuc!. Es war eine großartige, nationale Demonstration. Etwa 330 Delegierte, die eine Viertelmillioii organisierter jüdischer Arbeiter ’ vertraten, waren zur Er.miiung der Sitzung erschienen. Der Kongreß-Saal war mit jüdischen, So* zialistischen und amerikanischen Fahnen geschmückt. Sowohl die Referate wie die Debatten waren von tiefem Ernst durchdrungen und nahmen etwa 3 Tage in Anspruch. Der Kongreß hatte eine große Aufgabe vor sieh: eine Ucbcrcinstimimmg unter der großen Zahl der Arbeiter-Vertreter zu erzielen, zuni größten Teil Elemente, die bis vor kurzem der jüdisch-uationalen Politik fremd und zum Teil 'ablehnend gegenbbcrgcstnnden haben. Fs sei nur an «lie bedeutendsten und mächtigsten Arbeiter-Unions erinnert, wie der Sc h 11 e i d e r- V e r b an d, der Internationale Damenschncidcr-Verband, der A r b e i tc r-R i n g und andere. Es war von großer Bedeutung, «laß diese Verbände, die bis vor kurzem unter «lern LinlluU der Zwangspolitik eines kleinen aber mächtigen Kreise» halbassimilicrtcr jüdischer Arbeiterführer standen, ungeachtet der ablehnenden Beschlüsse der ״Führer“, dem Palästina-Kongreß fernzublcibcn, sich selbständig er• klärten und erschienen waren, um die Palästina ■Forderungen der jüdischen Arbeiterschaft vor aller Welt zu dokumentieren. Die erste Sitzung des Kongresses war den Begrüßungen gewidmet. Als Hauptredner traten auf: der bekannte Poale-Zionjst B. Zuckcrmann und A. Wolinski, der zum Vormunden des KongnsJC» ge• wählt wurde. Referate wurden ׳ gehalten von den Herren Dr. N. Syrkin und Df. Rosenblatt• Großen Eindruck machten die Reden der Herren Wilham Nathaiison (Clüeago), M. Katz (Philadcphia) und der bekannten Schriftsteller David Pinski, Scltalotn A s c 11 und Abraham Reisen. In seiner Eröffnungsrede besprach B. Zuckermann die Rolle und die Tätigkeit der jüdischen Arbciterschaft seit dem Ausbruch des Weltkrieges. Der Redner schilderte die ersten schweren und unsicheren Versuche, «lie jüdischen Arbcitcrniasscn für die allgemeinen jüdi»ch-poli tischen Ziele zu organisiei’Cii. lebhaften Strichen entwarf Zuekerniami ein Bild der Entwicklung «ler jüdischen Arbeiterschaft, die allmählich zu einem bedeutenden so/ial-ixßitisdicn tor entwickelt hat. ״Wir, Angehörige der jüdischen Arbeiterklasse, fühlen am schwersten die Wrantwortmig, die der gegenwärtige Moment uns uufei!egt well wir überzeugt sintl, daß ohne die Kruft der 1 q. cl.ßchcn Arbeiterhand Palästina u״icr Land ״ ich t werden kann. Nur dann wird Pa* Lihtma cm jüdisches Land werden, wenn die jüdische Arbeiterschaft cs mit ihrer Mühe und Arbeit heilige״ W r^ k 1c,gt *11 unserer Hand, wie Palästina aufgebaut werden soll,‘ob alle Uebel d! In von sich Falt* er gegen* >nu״g mit den Interessen "und dt-p IdeaVe^dc‘"’ Ma«Lit ״W?;!Lse״d atch ״«er Bestreben ist, zwischen den, iü4i£h« 1k* I t j

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