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Jüdische Rundschau · 1918-08-09 · Heft 32 (9.8.1918) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 32 (9.8.1918)
Date
1918-08-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Nr. 32 Seite! 240 _ _ ..... Presse erklärte Brminmi, daß ״die JinleiU'ragc au Iomalisch!:döst wird.“ (Diese Ausdrücke•, tatsXchlicii gelost, automalisch gelöst, eigentlich gelöst, keliren; immer wieder.) Am diesen Zitaten geht also deutlich hervor, daß ״die liberale .Partei vo'Riändi״ mit der Notwendigkeit einer radikalen Lösung (der Judenfrage) cinvcrsmiideil ist.“ Nun sind die Liberalen bloßgesteilt! Nicht die Konservativen, sondern di( liraiinnu •Leute sind die Heidcer Kuiniiuicns! Di׳! Liberalen sind aber weit davon enllcrnt, diesen Tatsache׳!(erhalt zuziigcben. in die Fnge getrieben und so vor aller W׳׳lt ,.blamiert‘־, bemüht sicli der liberale Oifidosus ״Miscnrea“ zu beweisen׳,_ dall geradc die Nationalisten mit Cusu an der Spitze zu ׳ einer radikalen Lösung der Juden frage am meisten beigetragen haben, Es! sei allgemein bekannt, <101$ die Westmächte, ihren Traditionen getreu, sich der ver- Inimleion rumänischen Juden annchmcn und entsprecitend die rumänische Regierung beeinflussen wiirden. Das hätten auch die Nationalisten gewußt, und trotzdem 8־.Jen sie 0:1״ Anfang an die heißesten Aahängcr eines Zusammengehens mit der Entente gcwesen. Ergo seien die Antisemiten im voraus mit dieser Möglichkeit einverstanden gewesen. Das liberale Ilkitt schlicht tniiiiiphicr.end: ״Der Führer der Nationalistcu hat selbst die Beschleunigung der Lösung der Judciifrage liern 111'heseJivvori'n.“ Diese politische Bewcisfiihrrng ist nicht ganz überzeugend, aber für die Stimmung in Rumänien recht charakteristisch. Niemand versucht die jüdische Qunsigleichbcrcchtigung mit irgend■• welchen!xisiüven Argumenten zu rechtfertigten. Man bemüht sich -- in tausend Variationen — zu beweisen, daß die Naturalisation ein unvermeidliches Ucbct sei, deren Vollstrecker und Ausführer vom Ausgang des Krieges־, folglich vom Zufalt bestimmt würden. Der leichtgläubige Leser, der die DisRupsion ernst nimmt, erhält den Eindruck, daß die ganze Welt sich gegen Rumänien verschworen habe, um seine Juden auf cs losznlasscn. Und gerade auf diesen Eindruck kommt es den meisten Zeitungen an. Einen erfreulichen Gegensatz zu allen Tagcsseluift■ Stellern, die die Judciifrage behandeln, bildet Herr C. St ex, der Führer der rumänischen Demokraten, Chef• redakteur der ״Lium'iu׳“ und Vorsitzender des bessarahisehen Laiulcsrates (Siex seihst stammt aus Uessnrabien), Er stellt sich auf den Standpunkt, daß die judenfragc in Rumänien eine ru.11iinise.he Präge ist und zwar sowohl eine außenpolitische (Rumänien kann nicht der einzige Staat sein, der 300 000 seiner Einwohner ohne weiteres als Fremde erklärt) als auch eine innerpo*! litisciic (die Gesundung des rumänischen Staates ist eine Unmöglichkeit, solange 300000 seiner Einwohner außer Gesetz stehen). Er weist auf die Fiktion ״straini“ (״Fremde“) hin und verlangt eine restlose Ucberfü!1rung der Untertan c 11 in den Bürgerstand. Er ist unzufrieden mit •dem Regierungsentwurf und teilt nicht die optimistischen Schätzungen Marghi* iomnns (übrigens auch nicht die seines nächsten Mitarbeiters Tcodorescu), ■daß das Gesetz die Mehrheit des Judentums umfasse. Diese Stimme scheint aber 1m Konzert der Wcineuden vereinzelt geblieben ru sein. Ein Memorandum der palästinensischen Arbeltcf-Organisatiofi ״Hapoel Haza'ir‘‘ an die Zionistische Palästina-Kommissi on Anläßlich der Ankunft der Zionistischen Palästina- Kommission mit Dr. Cb. Weizmaitn an der Spitze hat das Zentralkomitee des ״Hapoel Haza'ir“ der Kommission ein M e morandum überreicht, in vrefehern die jüdische» Arbeiter ihr Programm tür die allernächste Arbeit in Palästina in großen Zügen darlegen. Nachdem die jüdische Arbeiter-Organisation in diesem Memorandum der Palästina-Kommission ihren herzlich* steil Gruß entbietet und sie auf dum Boden der Väter .Willkommen heißt, gibt sie die beiden Giundsätze ihres Programms in den Worten wieder: ״Land und Arbeit“, in dem Memorandum heißt es dann wie folgt: ״Ungeachtet der schweren Leiden, die die jüdische Bevölkerung und die jüdische Arbeiterschaft, insbesonderc wahrend der Dauer des Krieges, ertragen haben, ist der Geist der jüdischen Bevölkerung ungebrochen. Es lebt der Wille zur Fortsetzung der Arbeit und zur Erneucrung der Volkskraft. 1. Die Laudfragc ist jetzt die Grundlage der zionistischen Arbeit. Wir ־wollen unserem Volke eine selbständige, landwirtschaftliche Zuk u n f t sicher«. Dieses Streben wird erfüllt werden n 1t r d u r c 11 den B o d e 11 e r w c r b des Jüdischen N a t io« a 1 fon ds. Dies ist notwendig nicht nur wegen der Lebensbcdingungen der Agrarbevölkerung, sondern auch um der Boden-Spekulation vormbeugen. Denn die Gefahr der Spekulation steht vor den Toren. Es ist leicht heg׳reiflich, daß nach den Zeiten, in denen jeder l'.odenerwerb mit unsägliehen l-diwierigkcitcn, Befürchtungen, Verboten verbunden war, jetzt, nachdem diese Schwierigkeiten autgehoben sind, der Wunsch nach Bodenkauf in weiten Krci• sei! ein erhöhter ist. Um ,einer gefährlichen Spekulation rechtzeitig das Handwerk zu legen, tot das Provioorische Komitee im besetzte״ Gebiet den Besei: lull gefaßt, daß sämtliche. Bodenkäufe unter einer Instanz, und zwar unter Leitung des l\<Iästina-Amtcs, konzentriert weiden. Wir erwarten, daß die Palästina-Kommission diesem Beschluß die gebührende Aufmerksamkeit sdkea’iai und Ihm seine »•'•'•(׳.1 .:,׳e Zustimmung geben wird. ץIJEDISCiIf׳L :,:fr '::.PNEU _ 2. Von großer i.׳» die Finge ut b e i t s ־ B e s e 11 a f f 11 r,Das Ü. •1 re'•'׳• ß 11•'g •-‘י״1‘.• ״,ש sehen Organisation ging Gei.: 0 י) .»״a m t > 1 c h e 1« Pa 1 ä s t i!1 a v o r Ina u <1 e n e « r.1 c 11 s c ü liehen K r ä f t c i 1) ין r o d 11 k t i v e E 1 e 111 e n t c ־/. u. )׳erwand (.׳In, Dieses System muß •mm weit größere und 11 in f a 11 g r e i c!1 e r e Formen tnneirtncn. (Vir müssen sofort neue Lau&drccken an 1H'1y.'3 Orten zur Bearbeitung bekommen. Große Aufmerksamkeit muß dem weih liehen A 1־ b e i t e r ־ E 1 c m e 111 geschenkt werden. 111 den letz■ teil Jahren vor dein Kriege ist ein:: große Anzahl von Müilchcii in das Land gekommen, um sich der Erdnrbcit zu widmen. Sie waren sozial!;Sets tvchleclitcr gewtclit, als die männlichen Arbeiter, obwolii mehrere Landarbeiuz-Zweige ausschließlich von den Frauen sehr gut ix־- herrscht wurden. Für die Wiedergeburt des agrarische» Lehens ist die Lösung der jüdischen Ar beiter frage!011׳ der größten Bedeutung. Die neue zionistische Arbeit muß dahin gerichtet sein, Land u n d Arbeit dem jüdische« Manne und der Frau z u besc h a f f cs. ■ 3. Das Interesse für den Aimbau der jüdischen Kolonie« darf nicht die Aufmerksamkeit von (Jen wichtigen jüdischen Zentren nhlcnken. Die schweren Kriegsjaiirc linhcn die Stadt der grolle» jüdi .:•heu Bevölkerung;, Je* ru s ,11 e in, in ciitselzlichcm Maile hcnnitergebr.icht. Ab- 11111t und Hunger haben eine erschreckende Sterblichkeit»- Ziffer zur Folge gehabt. Infolge dieses Efeuda hat stich das moralische Niveau schwer gelitten. Der Verfall Jcru- י salems ist eine .tiefe Schmach für unsere nationale Ehre nach innen und außen. Die Wiedergeburt der jüdischen Metropole kann zwar nur durch einen langsamen, Ökottoinischeu und kulturclten Prozeß bewerkstelligt werden, aber eine schnelle Hilfeleistung muß sofort einsetzen. Arbeit für Jerusalem ist eine ' Forderung der Sfundc. Heimarbeit, kommunale Arbeit, breiteste Hilfe von Seiten der Gemeinde und Ge- Seilschaft, Entwicklung״der kleineren landwirtschaftlichen Betriebe in der Umgegend der Stadt, die auch in den letzlen Jahren nicht ohne Erfolg betrieben wurden, sind Möglichkeiten, die eine sofortige bedeutende Gesundung und Stärkung Jerusalems erreichen werden. 4. Die Herren Mitglieder der Zionistischen Kominissiou (vollen ilire größte Aufmerksamkeit der Er wciterung der jüdische« Siedlung schenken. Wir müssen Stützpunkte an neuen Plätzen ins Leben rufen. Bis jetzt gibt es wenige jüdische S t,ä d t c, die für das jüdische Leben ein Zentrum darstclleri. Es sind dies Jerusalem, 1 lebron, Tiberias, Safcd und die zwei Städte des neue« Jischuw, Jaffa und Haifa. Erst durch den Krieg; sind wir dazu gekommen, auch in an de- ־ re 11 Städten Stützpunkte durch Arbeitergruppen zu erhalten. Wir müssen darnach streben, uns־ nicht nur in Dörfern niederzulassen, sondern auch in den Städten festen Fuß zu {aasen. Orte, wie Gaza, Beer-Seba, Ramlch, besitzen eine große Bedeutung für unsere Zukunft, in solchen Zentren ist cs zu erreichen, daß eine gemischte Besiedelung von städtischer und ländlicher Bcvölkeru 11 g sich durchführen läßt. Die Verpflanzung von A r b e i t e r g r u ק p c n n a c h solchen Orten würde für die erste Zeit größere Ausgaben erheischen. Aber dies darf kein Grund sei», diese Arbeit nicht durch1ziiführeii. 5. Von entscheidender Bedeutung für unsere Zukunft ist die landwirtschaftliche Ausbildüng der 11 c ran wachsc »den Gcncration. Wenn diese Aufgabe auch nicht sofort in aller Vollkommenhcit gelöst werden k < 44 *•dj} C■ Ww ג»נ doch Schritte unternommen werden, um die bedürinisse der Stunde 80 rasch als möglich zu befriedigen. Die Schließung der landwirtschaftlichen Schule ״Hachaktai“ in Petach Tikwa war für uns ein'großer Verlust. Die Farin Ben Sehenden, in der jikliselie Arbeiter ihre Ikrufs-AuabiF• düng erhaUen, ist für unsere Arbeit von großer Bcdcuhing. Das wichtigste, da• «.•gleich für lins nuch eine prinzipielle Seite hat, ist die Schule ״Mikwcb 1#- r;1 c 1“. Diese grolle Schöpfung von Carl Netcr, an deren gut ein Willen nielit gczweifelt werden toll, konnte bi« jetzt ihre eigentliche Aufgabe nicht erfüllen. Es war ödr Geist der Halbheit, der dort vorherrschte tutd die kulturelle Atmosphäre der frühe reo E poch e, die daran gehindert hr.ben, d1׳ö diese Anstalt Für uns zu dem wifrde, wozu sie berufen war. Bei den freuudscUaftlicItcn Verhältnissen, die zwischen den verscitiedeiien Institutionen des' Jischuw herrschen, halle» wir es durchaus für möglich und ee״r wünschenswert, d i e S v h u I e ״M i k w e 11 1 Brnel“ unter den Einflu II der Z i oni st 1 ech ea Orrjanioniion ixt stellen, eine Reform den E r 7. i c!1 un g» we * H'iis in der Schule eauniiKwen »n<l co darnus eiten Segen für den jüdische» Jischuw zu gestalten. Die Palästina-Komuiissioii möge Wege citchca, um diese UeCormen durclizuführen. (). Zur Erneuerung des jC'dl .chcu ö'DT'JcLfcn und o tionalen 'Lehens ist die Frage der Presse eines der größteil Tagesproblcme. Die türkische Regierung Ent c~2 jüdische gedruckte Wort uutei muckt. Die Zeitungen ״HapoiH Haza'ir“, ״Haacliduth“ und ״I LiehcruSli“ wurden ge- 'sdilosucn. Das F eh!et! dev ׳•> cdr 1:cI:ten ,.Torfes lint schwere« Schadet, l.'tr jik!h:ckc öffer.tliehe Lehen, das stets durch c-.’ne freie Id־•:;ne ertssgea wurde, gebracht. Im gegenwärtigen Mcment ist der 1* r c s s e - M a n g c 1 echt •>h LJbar träwr der jddJ* scheu Bevölkerung in Paule־;:!־,a. Die Zion:.'.::;;,"נ Kc::> mission möge dafür sorgen, daß Lu un״erc;11 L׳:nd״ eine gute, kulturell hoch: ile’ne.'sde j,־i<;.ir.chc Presse «itsieht, die zur r;:׳i," ::,:';;;1 ITivvici.hwg des Lasulea *n lioLcm Maße Lei;. /•.; 7. Die Organisierung der jüdischen 1sc. Völkern 11 g im beeUztvn Gebiet Patir.iinas auf t}Qmokratischer Grundlage ist ein fühlbares Be. diirfnis. Gleich nach der Okkupation sind bereits die erste.1 Schritte nach dieser Richtung bin mit gutem i'r. , folge gemacht Horden. Der jetzige Zeitpunkt Et dafür sehr günstig. Alle Bevölkerun,״sschiehte11 sind durchdnun gen von dem Gefühl der Autorität der Zionistischen Orgaiiis,11:011. Auch in Jenisah-m sind die affderen Einnüsse stark a!!geschwächt worden und die Zionisü .che Orga״ nisatiim gilt auch dort als eine einheitliche,!1,11.׳ n. I t:nd soziale Kraft, die imstande ist, sämtliche Bewohner des Landes zu vereinigey. Wir stehen auf dem Standpunkt daß cs noch eine Zcitinng notwendig sein wird, daß die Zionistische Welt-Organisation die Hegemonie in allen Angelegenheiten, die für uns von 1MtionaI|X)IitisciH־m Werte sind, behalten muß. Es ist aber notwendig, daß sowohl die Or/anisationcu der Juden Palästinas, als alle durch sie geschaffenen Organisationen, um die Macht zu haben, im Lande eine nationale Disziplin cin/uführcn, bestimmte Autorisation von Seiten der Regierung erhalten. Zwischen der Organisation der Juden Palästinas und der Zionistj. sehen Welt-Organisation müssen gegenseitige l$e- Ziehungen auf der Grundlage der De herc i n 81 i in 111 u 11 g 11 n d d e r g e m einsamen Arbeit geschaffen werden. Dieses Problem könnte am Festen dadurch gelöst werden, daß an die Spitze der jüd i sch cn Organisation Pa lä st i n a s d er Vcrtreter des zionistischen Pa I ä s t i n a - Am t e• gestellt wird. Die Zionistische Patistina-Kominission muß danreh Sirenen, ihre ganze Autorität daran zu setzen, d(e Urg?- nisation der Juden Palästinas zu realisieren, und zwar in der Weise, daß diese Organisation sä m 11 i c 11 e Juden Palästinas umfaßt. 8. Wir wolle» Ihre Aufmerksamkeit auf eine Angelegenheit lenken, die in der gegenwärtigen Stunde für d' n Jischuw eine Lebensfrage bildet: Die Notwendigk c i t einer sofortigen Immigration von Arbeitskräften. Der Jischuw ist arm an Mitteln und Menschen, und keine wichtige Arbeit wird uns gc- Fingen, wenn keine neuen Elemente erscheinen, venn nicht neue Kräfte, jugendliche Pioniere der Arbeit und mit Könneu und Wissen ausgestattete Kräfte in das Land kommen. Es ist daher eine Notwendigkeit 1. s> rasch als möglich mindestens einige hundert ju* gcndIichc Pioniere in das Land zu b ri 11 - gen, die sich zur Bearbeitung des Bodens zur Verfügung stellen, 2. so schnell wie möglich eine Anzahl inteilekttu'lk• r und technisch ausgebildc•• ter Kräfte nach Palästina zu bringen, die für die Belebung der agrarischen und kulturellen Verhältnisse des Landes nützlich sein und die ihre Dienste bei der Ui- Kling der politischen und gesellschaftlichen Probleme zur Verfügung stellen können. Wir wissen nicht, ob letzteres im gegenwärtigen Moment aus irgend welchen äußeren Gründen durchführbar ist, aber cs ist uns klar, daß die Immigration neuer Kräfte aus dem Galut 11, abgesehen von den aus Aegypten zurückkchrcmlcn vertriebenen palästinensischen Juden, die erste Beding 1! 11 g für das Gelingen der Arbeit i m Laude ist. Sie werden gewiß einen Weg finden, um dieser Not in irgend einer Form abzuhelfen. In kurzen Strichen haben wir nur die Tagcsfragcu angeschnitten, deren Lösung für die gegenwärtige Lag« im Lande erforderlich ist. Ein ausführliches Programm werden wir bei einer anderen Gelegenheit unterbreiten. Wir hoffen, daß Sie die Berechtigung unserer Wünsche nicht verkennen, und das Ihrige tun werden, urn deten Erfüllung zu ermöglichen. Wir stellen Ihnen unsere Erfahrung und unsere Kräfte zur Verfügung für unsere gemeinsame JArbeit. Jaffa, 29. Nissan 5(178. Das Zentralkomitee der jüdischen Arbeiter-Organisation ״Hapoel Hazair“. Amerikanische Zionistenkonferenz in Pittsburgh Daa Provisionnl Zionist Executive Commitee in New Vork teilt mit, daß zur dienjährigen amerikanischen zionistischen Ko 11fercaz in Pittsburgh etwa 1000 Delegierte aus allen Teilen der Vereinigten Staaten erwartet werden. Die Konferenz wird wenigstens eine Woche dauern. Im Mittelpunkt «ler Beratungen wird die Diskussion über die grundlegenden Prinzipien für de« Wiederaufbau Palästinas stehen. Diese Pr,«־ zipfen umfassen die legalen, ökonomischen und kulturellen Funktionen des neuen jüdischen Gemeinwesens, dessen Grundsteine zurzeit von der Zionistischen Kommission gelegt (Verden. Die Wünsche der amerikanischen Zionisten in Bezug auf die staatsrechtliche Stellung Palästinas werden auf dieser Konferenz formuliert werden. Einen wichtigen Punkt der Beratungen wird, im Hinblick darauf, daß im jüdischen Palästina Klasse nkonfliktc und Landspekulationen 90 weit wie möglich a u s g c sc ha 11 c t werden sollen, die Frage des Landcrwerbs in Palästina bilden. Zur Verhandlung gelangen werden ferner die Fragen der hebräischen Universität in Jerusalem und der Entsendung eines I ngenieurkorp* oac{1 Palästina. Der britische Qesarafte in den Vereinigten Staaten Earl of Rcading (Sir Isaac Rufus) hat seine Teilnähme an der Konferenz zugesagt Von bekannten Monistischen Führern in Amerika werden erwartet Juetice L- > .<•! ־■'i r •;1 v]!! & A ri 3 f. 5 I '1 y 1> * Din; Piot Df. pio) IV. |Lüf< l:»1i Kon Zu gras׳ g;«11 «,cha J uik gleit Den ‘ Stra : zusc jüdi seid abg׳ kan; , Mil der w׳a' liäd kl« 14» ß« Dt £ zi d• ei b a d 1 \ » < ,4 ,1 Tl A M! ׳'!ד j|^ •I ו';: tJ -:;41 1.

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