Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1918-08-02 · Heft 31 (2.8.1918) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 31 (2.8.1918)
Date
1918-08-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2652077-2652107--11678-2669227
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Sri( 1' 11 c i 1:1, des Präsidenten des Z'o.ustischcu LokaUiouutccs, v.-unK• t:.:*-‘ Dü 1׳:׳; c r v c rs;1 m m 1 u n g auf Unnul des 2 in uie große t>y׳na.;׳;.:!»׳c ciubcntfitt: sie wurde aus an/ kleinlich c 11, t o r in .1 1 c 11 Ci r ii n d e ״ v 11 ״ der )»eh ui'•Je aufgelöst. ')er KrMcaticr Pogrom 5וזי österreichischen Reichsrai Am F). Juli 0:״01:111״ endlich im bslcrieichi a׳lu11׳ Rcichs-ral׳.׳ de.׳ Ju;icup<i.e1,׳!•m in Krakau zur Sprache. lK׳r Sj.reeller war de;׳ jüdisch.׳ Abgeordnete voll Krakau, das .Mitglied des polnischen Klubs, <"'< 1־ o I). kr gab .*11, dali die Ausschreitungen in Ki'usuu 11״ mpH.tchUch ״egc:1 die jüdische,1 kauiicute“ gerichtet waren, und bcscliuidigl:.׳ die Regierung, da!t sie nicht . viicrgNche Sc'.ni'.te «cum hat, u.n die Exzesse zu ersticken. Die eindrucksvolleren Stelle; seiner Rede waren aber mellt der Schilderung; der blutigen Tage, auch picht dem Ausdrucke des jüdischen Pioic.tes, sondern . . . der Rein- Waschung der Po'.cu gewidmet. Die Beschuldigung, die er gegen die Regierung erhob und die in der Woche der vielen oppositionellen Reden int Reichsrate fast wirkungslos verhallte, sollte die Schuld vom Haupte der Pole״׳ wäl/en. Ausführlich sprach er über den Kra• katier!־׳ürstbischof, de!' einen 1 lirtenhrici gegen die Pogromc erlassen hatte, erzählte vorn Vorsit/endcii des Poleiddnhs, der anwesend war, als die jüdischen Ahgeordneten dem MiiiNtcrprlisklont über die Exzesse berichieten, und erv, iduite eine Resolution, in der tler Polenkiub Stellung zu den Exzessen genommen hat. Pr schwieg sich aber gründbeli darüber aus, dal) die Han• den der Plünderer von polnischen Legionären geführt wurden, dali polnische Fiug.>d11׳iften den Mob verhetz• teil, dal) die lokalen H.'hördeii in den Händen der Polen liefen und dali seihst die Polizei, die verbrecherisch gleichgültig blieb, zumeist׳ aus Polen besteht. Her ircuc Jude der polnischen Sache unterschlug diese Tat* Sachen lediglich aus Furcht, dafi die Nachrichten über 1Jc.11 polnischen Pogrom gegen die Juden den Polen tuiangenehm werden konnten. Das Lember>;er ״Tagblatt“, das über die Rede von Groß berichtet, fügte dem Herichte hinzu; ״Die! polnisehcn Herrschaften wollten cs und Moscliko tanzte, ’ Diesmal auf einem Huden, der mit jüdischem Hiut getränkt ist. Ein Opfertag in Oesterreich Auf Anregung des Zionistischen Zentral־ Vereines Sektion ii, konstituierte sich am 20. d. M. (in Komitee, das in den nächsten Wollten einen allgemeinen Ocstcrrcichisch.cn Jüdischen Opfertag veranstalten wird, der folgenden Zwecken dienen soll: a) Forderung der P a l ä s t i n :1 Hilfsaktion, b) Schaffung eines Fonds zwecks weiterer Ausbildung von j ü d i * schen Kriegswaiseu in Galizien und der Bukowina zu produktiven gewerblichen und landwirtschaftlichen Berufen. Aus der Ukraine Die jüdischen Zeitungen berichten nach der ״Kiewskaja Mysl“: ״Die einzige Zeitung, die es auch unter den gegenwärtigen Umständen in der Ukraine nicht für nötig findet, ihre antisemitisehen Gefühle zu unterdrücken, ist die im Verlag der ,,Redaktions-Abteilung im Kriegsministerium der Ukrainisehen Republik“ erscheinende und mit ■Regierungsinitteln unterhaltene ״W id rod sche 11 i a“. In einem Leitartikel dieser Zeitung heißt es u. a.: ״Der ukrainische iuid der weißrussische Jude ,ist ein gefährliches Ge- 1 ׳ n «,,ח!?;; o.n 1 ז 0 k a; 31 •ז ־־ v.tT.v.ur an unseren! Volk:.!;in per. Als wir mit den Polen Krieg lülineu, *tauden die judeii auf Seiten der Polen und haben schwer dafür leiden müssen. Jei/t knüpft die Ukraine mit der Moskauer Regierung, und wieder limh n wir 1i;e Juden auf der Seite unserer Gegner. Auch diesmal werden sie schwer dafür bülien.“ Evakuierungen in Polen In unserer Nummer 2-1 brachten wir unter diesem I'iU'l eine Notiz über die Evakuierung von Juden aus W'loclawek durch Maßnahmen deutscher Behörden. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, da!) die in unserer Notiz crv/ähnlc Verfügung, die übrigens nicht vom Kreisdief, sondern von einer militärischen Stelle ansging, tatsächlich, nicht zur Ausführung gelangt ist. Wir stellen dies mit Genugtuung fest um! erwarten zuversichtlich*}, dal) die erwähnte Verfügung, die, soweit wir wissen, bis heute noch nicht anigclu.ben ist, m1mm.hr auch tatsächlich rückgängig gemach! wird. Vom Zionismus in Frankreich Die Zionisten in Frankreich geben zur Zeit zwei zionistische Organe heraus, ״La Rcnaissau ec du Peiiple Juif“ und ״Le Bulletin Sioniste.“ Die zionistischen Vereine in P a r i s entfallen eine rege Tätigkeit durch Verau- .Stallung von Versammlungen und Vortragskurseu und ni heilen eifrig für die Ausbreitung der Kenntnis der hebräischen Sprache. Unabhängig von der französischen Ziouistenföde* ratioii arbeiten die ״Oh ave• Sion“, die Vereinigung der gesetzesireueu Zionisten in Frankreich. Wertvolle Propaganda für den Zionismus in Frankri ich leistet die ״L i g a der F reundc des Z i o n i s - tu us“, der viele hervorragende Juden und Nicht-judcn .׳iiigeliören. Uie Liga hat in letzter Zeit einige Uroschüren von Maurize Verne, Professor der Religionsgosehichte an der Sorbonne, sowie von Andre Spire und Roger Levi publiziert. Lin ausführlicher Artikel über den Zionismus von Andre Spire erschien in der ״Revue de Paris“. iior- Jchoschua Eiseistadt Wir erhalten nachträglich auf den vor kurzem ' erschiedeiien Palästina-Pionier und Schriftsteller Lisensladt (1 tarzilai), dessen Lebensbild S. L. Zitron bereits iu Nr. 23 unserer Zeitschrift ent* Worten hat, den folgenden Nachruf. Rabbi Jchoschua ben Me'ir Eisenstadt ist gestorben. Es wäre zu wenig, zu sagen, daß er ein guter Jude, guter Sohn seines Volkes, guter Zionist war. Sein Wesen war Judentum, seine Gedanken dem Volke gewidmet, der Zionismus! war sein Leben. Als vor 31 Jahren am 22. Sivan ein Schiff uns zusammen vom Galuth nach Erez Israel brachte, haben wir in heiliger Stille die Stadt Jaffa verlassen und uns auf den Jerusalemer Weg begeben, um von der Ferne die Herrlichkeit der Berge Judäas zu bewundern. Ich fiel zu Boden und küßte den heiligen Sand meines Vaterlandes, und er, Rabbi Josdhua, lachte mich an und sagte: O du Tor, wie kann denn ein Mensch sich selbst küssen? So ist es auch bei ihm gewesen: in seiner brennenden Seele, in seinem immer lebenden Geist waren sein persönliches Ich, sein Vaterland, sein Volk und seine Idee zu einem einzigen großen Ganzen verschmolzen. Er schien überhaupt nur Geist und Seele zu sein. Sein Körper war schwach und drohte von einem Tage zum andern den Dienst zu versagen. Und die Tragödie seines Todes Liegt nidit 1m Tode selbst, der ihn zu früh vom Leben riß, sondern darin, dal) jchoschua Eisenstadt in einem fremden Lau* de das Grab hat finden müssen. Das ist es, die Trennung von seiner teuren Heimat, was ihm die letzten Minuten schwer , gemacht haben muß. Friede seiner Seele! Möge sein Namen nie verklingen unter den Namen der Zionssohne! — Jeliuda Grasowsky. Oie wirtschaftlichen Palästinas Die ״Neue Züricher Zeitung“ vom 18. Juli schreibt; Der gewesene ׳britische Botschafterin Amerika tmd bekannte Diplomat und Volkswirtschaftler Viscount B r y c e veröffentlicht in dem New Yorker ״M e n o - rnh Journal“ einen längeren Artikel über die wirtschaitliehcn Aussichten und Aufgaben in Palästina im Zusammenhang mit der Bildung des neuen Judenstaates daselbst. Bryce glaubt, dal) nach den heutigen Zu* ständen im heiligen Land wohl «och für 300 ODO jüdi* sehe Emigranten Platz sei, daß diese Zahl sieh mindestens verdoppeln könne, wenn die fruchtbare Jordan* ebene bewässert, das übrige Land mit Wasserreservoirs für die regenlose Periode versehen, wenn ferner die alten Zisternen und Ternssen von neuem instandgesetzt, die einst reichen Waldungen wiedergergesidlt werden usw. Zn diesen gewaltigen Melioration.*־ und Herstelhmgsarbeiten seien große Kapitalien nötig, die aber sehr rasch und verhältnismäßig leicht zu erlangen seien, wie die Freigiebigkeit und das große Interesse der curopiiischen und amerikanischen Juden an Palästina gelehrt habe. Diese Kapitalien würden sieh übrigens nach kurzer Zeit glänzend verzinsen, denn die gesteigerte Produktion und allmähliche Industrialisierung des heiii* gen Landes würden die daran aufgewendeten Arbeiten reichlich lohnen. Zum Zwecke besserer Bewirtschaftun״ 11£ «*יו , Der ׳ms ׳ Jerusalem zurückgckehrle hebräische behrifideller und Pädagoge E. M. Lipschiitz gewahrte dem Berliner Berichterstatter von ״Hazefira“ ein Interview über die Verhältnisse in Pa* lüstina während des Krieges, unter anderem! auch über die neuen Erscheinungen auf dem' Gebiete derpalästinenischcuLitcratur. Außer den hier bereits ,angezeigten und besprochenen Werken (Sanrmcinüclier Jkscbaa su, Lehrbücher der Botanik, Zoologie, Geometrie, Arithmethik, Anatomie, Bücher der Bibliothek lür Landwirtschaft u. a.) erfahren wir von neuen! werken, die gegenwärtig int Erscheinen begriffen sind. Der Leiter des zionistischen Scliulwcrkes in Palästina und einer der bedeutendsten hebräischen Philologen, .Daviu J e 11 i n, hat zusammen mit dem hebräischen Schriftsteller Jehuda Orasowsky ein hebräisches Wörterbuch fertiggesteUt, das bereits zur Hälfte gedruckt ist, ,und ist gegenwärtig mit der Abfassung; einer hebräischen G ram'in ntik beschäftigt. J. & II or o w 11 z hat ein . 1t isto r i sc h * g e og ra- P " 1 s,<~ c s Lexikon für PaLäsünakundc geschrie* heu, t. Rabi 11 owitsch lat viel .Vcteri.11 über dia palästinensische Flora gesammelt und J. K ossowski hat seine Konkordanz der M 1 sc 1111 a zu Ende gebracht. Z« erwähnen sind ferner neue ,Dichtungen und Rcm.mc von Sch. Benz!Ort (Guttmann), ׳Jakob Steinberg, O. Barasch und D. k ituc h i. Das Zentralkomitee der I begann in Jaffa eine t:n ״ii a a r e z \v e.ha a w oda“ auszugeben. Die bis jci:׳:t c■ halten eine Reihe von I’ei: des gegenwärtigen .: die Probkinc des Wieder..;: Unter der Retl;;!.:tis;1 w Jaffa erschien du nc.;m Das Buch, das 20 Druck';. “Ha■*>oei Ha2air״ i׳:h״n» h:!)ri;ircue Monatsschrift. ג ׳*Erde und Arbeit'') her״) cu.vuenen zwei I icftci entf■,. ■ itber cbe fb.urteilung c;; und über)״ג; 1:ל 1c;1 ''}/ i 1 k a n 8 I: y, ,,Bade rech.“ et, bietet eine des l.n'.'dcs sei aber notwendig, 11:111 er-Teus eise mal!*, sichere politis.h..׳ I tcrriichaft ׳.lurt ein'.׳!״.*:, u״j <!;11:11, dal’׳ alle V01a11s.ct..:::1geu i.'ir wärt,.•I1.־n't!i1hes Auf. blüiu'ti. vorab ein a1n.gedt׳h״.lc'. Net/, guter s:r.rV1 und V/egc, i j' L'iib.'iluicii mul 11 ifen gesehaffeii wmkn ״Das 1 Vjcpid Acgypte־’* hat gezeigt, eine uroplik sii.e und veri’üiii'.ige Vcrwaltmi ' cneidre;1 kann. |׳,g der religiösen und uationaleu Zu׳;unmensc-tzung der |1ui,'is;ine1.sisehen F/cvöikerimg ist eine solch,• Verwal* tting ein hoch dringen■Jere.; Hedürinis.“ D_-r Verfasser uer erst lül! zum let.Teumal Paläsiimi bereist hat, sieh dann des längeren über die ein/,!führenden admimstrativoii und richtci'Iklien Uefor1!K1:׳, die Org;׳ni5atj,m der Polizei und der Miliz, die wohl in der ersten Zeit unter europäischer Kontrolle su׳he1־ mußten, aus, u»j bespricht au« 11 die Art der IkTmdiung der Iu.! Stätten, die in einer solchen Weise verwal;et werden müßten, daß lokaler Fanatismus, wie er heute vielfach existiert, ausgcschaltct würde. Die Ausführungen von Lord Bryce haben in England und Amerika berechtigtes Aufsehen erregt. Ein Zirkular der Zionistischen Organisation in Minsk Das Rayoiikoiuüee der zionistischen Organisation in Minsk, das sich seit der deutschen Okkupation vw! Minsk und Umgegend ״Provisorisches Komi, t e e׳ der zionistische!1 O r g a n i s a t i o n i n W c i I) - R u C I a n d'1 nennt, hat kürJich an die zioiiistj. stlien Ortsgruppen de.׳ Provinz ein Z i r k n 1 a r s ch rci* ben gerichtet, welches ein interessantes Bild, nicht nur von der zionistischen Tätigkeit, sondern auch w,;! gesamten jiknschen Off entliehen Leben in Minsk u;ul Umgegend gibt, ln dem Zirkular heißt es unter aadercin. יי• Die neue Lage, die unerwartet i:1 unserem Rayon entstanden ist, hat uns von unserem Zentrum in Petrograd gc'treniit. Andererseits, sind wir auch nicht in der Lage, mit dem A k t i o 11 s - K o m i t e 1■ in regelmäßige Verbindung zu treten. Wir wollen aber ״Jl Arbeit gehen. Wir hoffen, die! zionistische Tätigkeit wieder zu: ordnen, nicht nur in unserem bisherigen Rayon, sondern auch in den übrigen liUnisehen Siiidien, die bereits seit längerer Zeit a,.kupwt sind, Das Minskcr Ratonkomitee hält es daher für seine Ehrenpflicht, <׳u1 provisorisches Zentrum zu schaffen, dessen Beschlüsse einen temporären Chavakt׳r *-ageti w.rk׳;, t;1J ׳.vir hoffen^ daß die zicmiPisehen Ortsgruppen uns bei der Durchführung dieser Aufgabe behilflich sein werden. Wir erwarten bald hier unsere Gesinnungsgenossen, Herrn Rechtsanwalt Rosenbaum aus Wilna und Dr. Brutzk U 8* :uis» Petrograd. Vorläufig weilt das Mitglied des Zentralkomhecs, Herr Elensar Kaplan, unter uns. Mit den besten Hoffnungen treten wir an unsere Arbeit her!11. Eis sind bereits fast zwei Monate, seit wir iiient mehr die Möglichkeit haben, mit den Ortsgruppen m den verschiedenen Städten in Verbindung zu treten. . Alle unsere Bemühungen, Informationen zu bekommen, blieben bisher erfolglos, und wir sind daher im Un* klaren darüber, was in unserem grollen Rayon vorgeh;. Aber die vereinzelten Nachrichten, die uns zugegangen sind, lassen darauf schließen, daß die Lage keine e r t r e 1111 c 11 .׳ ist Wir wissen nicht, welche Ursacian dazu beigetragen haben, aber Tatsache 1-♦, daß die neue Lage unsere Gesinnungsgenossen in der Provinz erschreckt. Sie sind inr Glauben, da!) die zionistische Tätigkeit unter den neuen Verlialtnisscn entweder unmöglich oder verboten ist. Das führte dazu, daß die ganze zionistische Tätigkeit ein:;*e* eingehende Ucbersicht über die Erfahrungen und Er• rungcnschaftcn der jüdischen Landwirtschaft in Palästina. LTic junge iidischc Literatur iu Amerika wurde durch eine Reihe bedeutsamer Erscheinungen bereichert. Der Dichter M. (Leib gab drei Bände gesammelter Geuicnte neraus. Drei neue Licdersammlungen erschicnen vom Dichter Dawid Ignatow. Auf der Golemsage fußt ein neues Drama ״Der Golem“ von H. L e 1 ,w i k.. In New York wurde eine vollständige Uebcrsdzung der Werke Shakespeares in die jidische Sprache veranstaltet. Der erste Band enthält Hamlet und J’ulius Cäsar. Die Uebcrsctzung wurde vaml Dichter Schwarz besorgt. ד J״!.?lc VV^Y ° r k erscheint eine jidische literarische Zeitschrift ״Der Oתheib". In Amerika erschien eine hübsch ausgestatt etc Sammlung jidjsehcr Lieder des iungen Dichters Josef Rofnik._ Der bekannte Ideologe des jüdischen nationalen So ziahs'mus und gegenwärtig einer der führenden Persanhehkeiten der Poalc-Zion in Amerika Dr. Nachmann Syrkin gab eine neues Buch ״Nationale Freincit und internationale Einheit“ heraus. Das Buch zerfällt in <1 Abschnitte: 1) Das Probieni des Nationalismus, 2) Nation und Kultur, 3) Die nationa en Befreiungskämpfe, 4) Was׳ ist Nation, &) Natio* nahsmus und hozialtsmus und 6) internationaler Bund der freien Nationen. Zu Ehren des verstorbenen jüdischen Dumaabge* ordneten Dr. W, Jakubsolin beschloß die jüdische vJc!11 euKkVerwaltung in Moskau, einen Fond von ureiljifpauscml Rubel bei der neu gebildeten jüdischen juriiusclK'21 Gesellschaft ״H amiächpat na'i vri“ (L/.m jüdische Recht) zu errichten, die den Zweck hat, uas System des jüdischen Rechtes zu ergründe» um! wissenschaftlich zu fördern. u w w h V ti יי E V J e. k! st S1 0 di ai V li! di in ft1 1J ZI ii: V 11 81( 01 vo ei יי י Itti M, vo. g< elB «1» il'lt

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.