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Jüdische Rundschau · 1918-08-02 · Heft 31 (2.8.1918) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 31 (2.8.1918)
Date
1918-08-02
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr 31 Seils 239 e* I ־1 ' 11 -Ii:' r. >ה' ״ V- דei■ •■;;•, In■ ך; ■111 :r des S/e־״ e die 11 ule t׳uhc• 1s he* jieü. r;;•' ni- : alle politi• sind, laut»- Riind• r c 2 ״ einer rgani• : des eso• ieriiij. J die Aus- : einsaiion ,7M>- ' und liefen r die igibc!!,dich ti<׳n> :r unflcvf 51 iuci 'rum- Zion inisa- , I V. :gier- ׳ der k :iten s im ■1׳ ien, einen onale .aide un- ׳acht־ י* ■US teilen rein linier cutei twar!׳löst der dem dem;lher, Kör- Cllt- 'illisti •Betjeder scrifl jllen, rankt seine rachardet iken, ״!׳de daa :Isen, etzte önig t als 7roü die den, nis.“ nsrh 4 endJ 1 eie | Voffl Orden ״Brith Abraham“ in Amerika | Der große jüdische Orden ״Brith Abraham“,!1 der 200 000 Mitglieder zählt, hat, wie das ״KopcojI b a g e n e r Z i o 11 i s ti sehe Büro“ berichtet, auf 1 j seiner Jahresversammlung in New York eine t! Resolution angenommen, in der die enthusiastische Zu- I Stimmung zur Palästina-Deklaration der britischen Rc- 1 gierung zum Ausdruek gelangte. Der Orden verheißt! der zionistischen Bewegung seine tatkräftige U »- I j (erstü t zun g bei der Arbeit für den Wiederaufbau j i Palästinas und riclüet au alle seine Mitglieder die Auti | forderung, siel» durch Zahlung des Sclvckels der Zio• »utischen Organisation anzuschlicßcn und an der jüdi- < jdicn Palästina-Bewegung mit/uarbeitea j Jüdisch-nationale Erziehungsarbeit in Amerika j 1 Die jüdisch-nationale Welt iu den Vereinigten t I Staaten beschäftigt sieh, wie die ״Kopenhagcncr Zio- | J gistisclien Mitteilungen“ schreiben, in den letzten Jaiif i ren intensiv mit dem Problem der Erziehung f j der heranwadisenden Generation. Die Art und Weise, t < in der die AtnerikanLsierung der jüdischen Jugend 1 vor sich geht, hat seit langer Zeit in den national den- ׳ kcmlcn Kreisen große Besorgnis hervorgerufen. Der! unermüdlichen Arbeit der jüdischen Lchrcrvcrbäudc : i ist cs zu verdanken, dal) auf diesem Gebiete erf rculi- : cbc Reformen mit Erfolg eingcleitet wurden, j Die Hebräische Lc 11 rerorganisation hat auf 1 diesem Gebiete Bedeutsames geleistet. Eine reichhaltige hebräische K in d c r Kit« ratur ist in den letzten Jahren in Amerika entstanden. Das Jugendjournal > ״Schachrut h“ Hat in hohem Maße dazu beigef tragen, daß der hebräische Unterricht in der jüdischen { Sdiule in Amerika zu einer Wiedergeburt des hebriii- |; »die« Erziehungswesens geführt hat. i 1 Auch die ji.dische Schule in Amerika hat f; ib der letzten Zeit einen neuen bedeutsamen Fortschritt ■; gemacht. Sie hat sich zur Aufgabe gestellt, den j 1 icclisdicn Zusammenhang zwischen dem jüdischen ן , Kinde und seinen Eltern wiederherzustellen. Das! jüdische Kind begann das Jidisclie zu vergessen. Eine; fefahrvolk־ Kluft zwischen der jungen Generation und . ihrer Abstammung machte sich bald im jüdischen Lehen i in bedrohlidier Weise geltend. Die n a t i o n a I - r a d i -! kalen Schulen, über die wir bereit» ausführlich ז berichtet haben, sdiufen auf diesem Gebiete ein große»! Werk. ז ■ Der Lehrt (׳verband der radikal -natio- »alcn Schulen begann zu Anfang dieses Jahres rnit der Herausgabe eines Jugciidjournnles üi jidischcr | Sprache unter dem Titel ״Die jüdische Kinderweit.“ Der Zweck dieser Monatssdirift ist, Liebe und 1 Treue zur jüdischen Nation in die Herzen der jüdischen j ■ Jugend einzupflanzen. Die zehn vorliegenden Hefte « ן beweisen, mit welch tiefsittlichem Ernst sowohl die! Herausgeber wie der Redakteur, der bekannte poalej } »onislisdhe Journalist J. Entin, an das Werk heran-; j gdie«. Für die Jugynd bestimmt, ist das Journal audi! j für das Elternhaus zum Segen geworden, iu leichter { stilvoller Sprache wird der jüdischen Schuljugend die J Sdiönheit imd Grüße des jüdischen Volkstums, seiner; nationalen Ideale und seiner Zukunftsbestrebungen klar; י gemacht. Zahlreiche klassische Stücke aus der hebriii- ׳ »dien Literatur werden iu vollendeter Form übersetzt. 1b einer Reihe schöner Aufsätze versucht J. Entin; audi, die jüdischen Probleme der heranwadisenden i Jugend nahe zu bringen. Da wird den Kindern über j 1 da* amerikanische Judentum mandie Aufklärung gege- I: beo, die Bedeutung Theodor Hcrzis für das jüdische Volk m kurzer und gediegener Form erklärt. Ein bc- I_-UL JL l 1 I 1 ■»»■...»»■..... . ■1.1.—■1—׳■■■■וי י ■וו!—׳■■Mיייייי.״ Landschaft. Das Spiel kann von neuem beginnen. Nodi höher, nodi reiner, dodi von neuem. Fern wandert eine Gestatt. Haman, der sehnsüdiligc Aufrührer, der Zarrissene im Tun, der Ganze irrt Wollen. Schon wandert יי■ wieder auf uns zu. Hatte das Ende eine Lösung geboten, der Verfasser wäre keia Jude gewesen. ״Eine Königin Esther“ ist i» guter, dcutsdicr Sprache gesdirieben, aber krasser bat kaum je der Unterschied der Denkarten geklafft. Hier lutea sidi die Weiten beweisen. Wo die des •inca aufhört, beginnt die andere und umgekehrt. (Man denke »ur a» ״Faust“ und die Ardiitektur seiner Idee.) Welch׳ wehe und ferne Erkenntnis, daß beider Einheit ■ur ia Höhepunkt liegt. Doch daß sie dort im Glanz | der gleichen Sonne, des höchsten, strebenden j Menschentum• strahlt, ist zugleich die Hoffj oung alle» menschlichen (alles jüdischen) Wol- I lens. Aber nur dann darf man sie hegen, wenn man ן j“* der eigenen Bestimmung sich ebenso freudig bei ”0,י* *>* der Gegensätzliche zu seiner. Dann beginnt Regenbogen eine goldene Brücke an Manfred Gearg. j ״Ab der Schwelle“ »A■ der Schwelle“ ist der Titel von Sam- «Beiheften in zwangloser Folge, die die jüdischen Fra* gen vom poale-zionis tischen Standpunkt bei rächten und besonders den Problemen der ostjüdischen Arbeiterschaft Deutschland ihr Augenmerk zuwenden. Von den in jidlscbw Sprache verfaßten Heften liegt das erste be-! re*t» kn Drudce vor (Berlin, Itzkowsky). k Dm Heft enthält eine Reihe von Aufsätzen aus { dar Feder bekannter poale-zionistisdier Führer. Ela j Msoader«• Kolorit «rtyilt die Veröffentlichung durch i ן ü GDI SC H C :י U ־'ci; Ali merkenswerter Acfsata bc״n«rt r.ic’1, den jtk'Hchci»Schul* kimicra die Bedeut«.*’,!! der engüschcB Paliistinadckla* ration zu erläutern. Eir.ea!;roßc:» Raun! widmet das Journal den Er/iehuntf'.problcnicn In Ihm; und Schule, jüdische Volkslieder mit Notes noCea Freude in das jüdische Ham bringen. Die national-radikalen Schulen, ßowie ihre Monatsschritt sind Werke einer hingebungsvoll arbeitenden poalc-zionistisdien Gruppe. Man kann ihrem schönen Werte nur Glück und ErfoTtf wünr.dien. Es ist ein zukunftsrcidies Stück jüdLsck-BationaJcj■ Volksarbcit. Zaai Regiermi^sr/cciscl in Oesterreich ln ihrem Leitartikel vorn 21. Juli öußert siclä die ״J fi d i s c 11 c Zeit 11 n g“ in Wien über den Regieriuigs- Wechsel in Oesterreich folgendermaßen: ״IXatl Herr von Sc idle r ursprünglich die aufriclvtige Bestrebung gehabt hat, nie!» mit den Völkern aus* cinaiulerzusetzen und die Verfassung der wahren Struklur des Staates anzupassen, hat er uns Juden gegenüber dadurch bewiesen, daß er einsichtig genug war, mit den Vertretern des jüdischen Volkes über die Forderungen des jüdischen Volkes zu verhandeln und sich über die tatsächliche Sachlage, welche durch allerlei lügenhafte Statistik verschleiert wird, zu informieren. So wie Seidler richtig erkannt hat, wird auch jede künftige österreichische Regierung erkennen müssen, daß man über Tatsachen nicht hinweggehen darf und daß cs ungeheuerlich wäre, in unserer Zeit, die das Schlagwort vom Rechte der kleinen Völker geprägt hat, die Tatsaciic der Existenz des jüdischen Volk e s in Abrede stellen zu wollen. Dasselbe Problem des neuen VerfaRsungs.'ijifbaues, das Seidler zu lösen ver* sucht hat, liinteriüßt er ungelöst seinem Nachfolger. Da hierbei die gal iz Ische Frage von ausschlaggcbcn-1 der Bedeutung ist, so wird es auch jede künftige Regierung nicht unterlassen dürfen, sich über die Fordcrungen des jüdischen Volkes, das in Galizien eine nicht nnbcträchtiiclic Minorität bildet, zu informieren und diese Forderungen zu berücksichtigen, wofern eine gerechte Ordnung der Dinge angebahat werden und nicht neue Herde des Unfriedens Ib die neue Wohnung eingebaut werde« •oJlea." Interpellationen im österreichischen Äfc^cordnctcnhausc , ia der TO. Sitzung des österreichischen Abgeordnetenhause» wurde vom Abg. Dr. St rauche r eine Interpellation bezüglich der De#chl agn a h m c einiger Stellen aus der No. 29 der ״Jüdischen Zeitung“ in Wien vom 19. Juli cingebracht, die von den Abgeordneten Reize», Breiter, Dr. von Hock, Dr. N c u m a ״ n , Kost' Lewickyi, Lawruck, Stef a n y k , Dr. Laliatyaakyi, Dr. Trylowskyi mitunterzeichnet war. Nach Wiedergabe der vo» der Zensur beschlagnahmten Stellen (sielve de« folgende!» Artikel) fährt die Interpellation fort: ״Wir erlauben uns, «8 Euere Exzellenz die Anfrage zu richten: Ist Euerer Exzellenz bekannt, daß die Zensur bei der Beschlagnaliine ia einer derartig Willkürliehen und sinnwidrigen Weise verfährt, daß sie harmlose Steilen, durch deren Inhibierung dem öffentliehen Interesse weit mehr geschadet ist als durch ihre Publizicrung, beschlagnahmt? fadem ersten Artikel ist ein Bericiit über jude 11 feindliche Aus9chrc itungen enthalten, weiche ganz ungeachtet aller Maßnahmen der österreichischen Zensur überall ia Oesterreich und auch im Auslände bekannt sind. Durch das Vorgehen der Staatsanwaltschaft entsteht der Anschein, als ob die den einleitend^» Aufssta: ״Ia der neuen Herberge“ von S. Ru-echow. Ancesidrts der Aktualität der ostjüdischen Arbeiterfrage in Deutschland (siehe unseren Leitartikel ia der letzte■ Nummer) gewinnen die Ausführungen Ru-sdhows besonderes Interesse. Joseph Bloch, der Hcratcaebcr der ״Sozialistischen Monatshefte“, die diese Frage tcfion ausfüiirüdt behandelten (siehe den Aufsatz voa Julius Berger auf Seite 472 des laufenden Jahrgangs), Saßt den Icbalt des Ru-schowsollen Aufsatzes in» 2. Junfiseft •einer Zeitschrift trefflich zusammen: ״Es handelt sich rzrScfeit darum, de» Arbeitern eine wirtschaftliche Stellung zu verscicffe«, in der sie als vollwertige Glieder cie» ProdittionaorganIsmus, wirken können. Darüber binar» cnffädiit alesen dann die Pflidit, irre eigene Kultur wcitcrzuentwidrcln, durch die FortbiMung der Jiklicdie■ Geistigkeit zu iirem Teil der Menschheit Werte m gebe« (sidi also nicht ein- Zpfn ia neue Positionen bütüberzurette■, der eigenen Gemeinschaft untren wie die frübere« Einwanderer). ״Viel hat daa besetzte Gebiet entstehe■ müvssn. Seine Jugend mußte leide», wie Hiob b «einer Zeit. Aber gerade wie bei Hiob batte auch da der Satan Einfluß auf alles, nur nidit auf die Seele. Wie ia jener fegendarisdven Nacht de# Aism'ga aus Aegypten ist der Engel des Todes an de» Türen der Jugend dieser Gebiete vorübergegangen. Und diese wunderbare Rettung legt uns jetzt eine große Vcmctvrortung auf.“ Der wirtschaftüdie Egoismus de# dazclaca soll durch da# Gefüll! der Pflidit gegen die Gesamtheit und ihre Zukunft ausgeglichen werde». Um das xu bewirken, wird als dritte Aufgabe die *Aufrec'iterhaltung und N'ubiidüng der Solidarität durtfl uzd f2r die Ieangriffnahme der dringenden pofitiedic» Zcltpnoblcmc «tfgesteit. Die Aufgabe »t hier in ihrer paoduktivea Bedeutung erfaßt. Ea wW der mCtetoC3 Aibcil ehre• zukunftsnicheren , Wcafant» bodSTf«», 01 Car m 6־ea־£ge«,“ österreichische Behörde durch bntmirtnkung deser Nachrichten diese Vorfälle guthcißert oder scliutan wollte, ein Vorgehen, das geeignet ist, dem Ansetiui uts ösfcrrcichisdicn Staates und seiner Gerechtigkeit gegenüber allen Staatsbürgern wesentlich Abbruch zu tun.!11 dem zweiten Aufsatz wurde eine Stelle bc sch lagnahmt, die .in der periodischen Zeitschrift ״Die Muskete“ 01111c Beanstandung zur Veröffentlichung zugelassen wurde. Das jüdische Volk hat ein eminentes Interesse daran, daß mit Rücksicht auf die verleumderischcn und böswilligen Bcschuldigungen, die im ■Zusammenhang mit den bekannten antidynastischen Gerüchten gegen die Juden erhoben wurden, offenbar werde, wo der wahre Herd dieser verabscheuungswüniigcn Bewegung sich befindet. Es ist sonach ein völlig ungerechtes Verhallen der Staatsanwaltschaff, wenn sie einen Hinweis darauf in der ״Jüdischen Zeitung“ unterdrückt, wodurch der Anschein entstehen muß, daß die Behörden die unverantwortlichen Urheber solcher schmutziger Gerüchte decken wollten. Gedenken Euer Exzellenz bei der Zensurbehörde die Abstellung dieser schädliclicn Handhabung der Zensur In derselben Sitzung überreichte Abg. Dr. St raueher und Genossen an den Ministerpräsidenten sowie die Minister des Innern und der Justiz eine interpetlation betreffend die antisemitischen Ausschrcitungen in Galizien sowie eine zweite, betreffend die Pogrome in Krakau. Letztere Interpellation ist mit einer langen Reihe von Protokollen und ausführlichem Aktenmaterial belegt. Antisemitische Ausschreitungen in Jarosla■ Uebcr schwere antisemitische Ausschreitungen in Ja ros lau (Galizien) erfahren wir durch eine Interpellation des Abg. Strauchcr im österreichischen Abgeordnetenhaus (siehe oben!). Der in der ״Jüdischen Zeitung“ von der Zensur unterdrückte Bericiit über die Vorgänge in Jaroslau lautet: Die allgemeinen Approvisionierungsschwierigkeiten_ waren die Ursache von Ausschreitungen und Krawallen, die am 19. Junii 1. J. den ganzen Tag andauerten. Für uns ist cs von Wichtigkeit, daß jede solche Hungersnotdemonstratio!! mit einer antijüdische״ Heize verbunden ist. Am 18. Juni hat eine Fraucudcputation bei dem Bczirkshauptmaim wegen andauerndem Brotmangel vorgesprochen. Die von der Besprechung zurückkehrenden Weiber riefen laut in den Straßen: ״Schuldanallem sind die Juden!" Am nächsten Tage waren die jüdischen Verkaufsbuden das Angriffsziel der enttäuschten und wütenden Menge. Jüdische Geschäfte wurden überfallen. Oefcn in jüdischen Bäckereien demontiert — wenn auch in den christlichen viei eiier das Brot zu finden gewesen wäre. Die M i I i t ä r po 1 i z c i und die s t ä d - tischen Sicherheitsorganc waren beschauliehe Zeugender wilden Szenen und man sah einzelne Funktionäre und Personen von Stand (auch solche, die ein Lehramt ausüben!) Winke und Weisungen geben, wo jiidischcs Eigentum zu rauben und zu plündern ist. Die jüdisehe Jugend und einige beherzte Bürger organisierten eine Selbst wehr, die zusammen mit der auf Befehl des Stationskommandantcn einschreitenden Militärbereit- Schaft den Ausschreitungen ein Ende setzte. Die jüdisehe Bürgerschaft, die hier sonst ein höchst phiiistcrhaftes Leben führt und sehr schwer aufzurütteln ist, wollte mit sich zu Rate gehen, wie solche Hetzen abzuwehre;!׳ sind. Auf Initiative des Herrn Dr. Buch- LU. Dr. Max Rosenfcid, dessen gründliche Arbeiten auf dem Gebiete der jüdisch-nationaler» Autonomiefragen hier bereits mehrfach besprochen wurden, gibt ein klares Bild der Aussichten einer personal-nationalen Autonomie in Polen und Galizien. Er verschließt sich dabei nidit den mannigfachen Schwierigkeiten, die sich bei Autoiiomiebcstrcbungen einem Volke entgegen stellen, das gleich Insclarchipclen vom Meere anderer Völker umspült wird. Seine Hauptforderung nach innen gipfelt in der Umgestaltung der bisher religiösen jüdisehen Gemeinde in eine national-wirtschaftliche. Rosenfehl weiß aber - und er spricht am Schluß seines Auf- Satzes klar aus —, daß diese Autonomicbestrebungen weit entfernt davon sind, die Judenfrage als Ganzes zu lösen. Zj ,— .■•1 ״״״־*״״.. onasanowitsch an Hand einer Besprechung des 2. Heftes der Nationalfondszcitschrift ״Ercz Israel“ nach. Chasanowitsch weist auf die große Bedeutung einer wissenschaftlichtheoretischen Behandlung solcher Probleme hin Er fo!gt mit großer Wärme den Anschauungen Kaplans- ^7* “1.י1*8״״ Fra^e u11d Klangt dementsprechend zu einer Ablehnung der Wilkansky׳sehen psydholoS sehen Gegengrunde und der neuerlichen RückzugdSwegung Oppen hei rners. An Oetting eTs legungen lobt er die Ugilc und Vorsichtigkeit dieses gebildeten und erfahrenen Agronomen“, die eeizenüber X ••tln”"«“ ״:» "«"<“״.* für P.UstiH^Z besonders R. Salm ans rwi 1V1״ dcncn Höh" SWiSkIU״g gCT^ wW sAiieße^יdS^Söne Frage« kennen kmen wollen aktUCllcfl «1 M.

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