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Jüdische Rundschau · 1918-08-02 · Heft 31 (2.8.1918) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 31 (2.8.1918)
Date
1918-08-02
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite verloren. Beide Parteien sind1 bemüht, einen Koniproiniß und Ausgleich zu finden. Die bedeutendsten Virläge sind: ״Wat cchi ja“, der unter Beteiligung von Naiditsch, Slaiopolski, Goldberg, Rabbiner Mase und anderen Zionisten gegründet wurde, und der neugeg rundete Verlag des Werra Stibcl, der allein der Förderung der hebräischen Literatur und Kunst gewidmet ist. Zu diesem Zweck spendete Herr Stibcl einen Betrag von 5 Millionen Rubel. Der Verlag wird eine Wochenschrift ״Wador“, eine Vierteljahrschrift ״Mathufa“ und eine ״Bibliothek der Weltliteratur“ (Ucberseizungcn der bedeutendste»» europäischen Klassiker) herausgeben. Als Hnuptredakteur des Verlags wurde der bekannte hebräische Schriftsteiler David F r i s c 11m a n n bestellt. Durch eine Reihe ausgewählter, gut honorierter Ucberseizungcn wird der Verlag gleichzeitig auch den jüdischen Schriftstellern die finanzielle Möglichkeit gewähren, sich ihrer. Arbeiten zu widmen. Die ernte Liste der Veröffentlichungen, enthält die bedeutendsten Werke der klassischen Zeit und der Moderne. Die Uebersetzungen werden von den besten hebräischen Stilisten besorgt. Die hebräische Kulturorganisaiiou ״Ta rbnt“ gibt eine hebräische Kinderzcilschrift ״Schtilim“ und eine Reihe Lehr• büch er heraus. Sehr populär ist der jidischc Verlag ״Volksbildung“, der cm Grundkapital von KWOÜi) Rubel besitzt. Der Verlag ist bestrebt, die jidischc» Klassiker in guten und billigen Ausgaben her/ustellen und im Volke zu verbreiten. Der Verlag ist unparteiisch und seine Aktionäre gehören den verschiedensten Kielttungen an. An seiner Bildung waren auch bedeutend« Zionisten beteiligt. Die Tageszeitung ״W a a 111“ erscheint gegenwärtig in der Form einer Wochenschrift und das ״Retrograder Tageblatt“, das unter der Redaktion von Ji/chnk Grün bau 111 und dem bekannten Ökonomen Dr. (.11. D. W u r w i t z, der sich von neuem der Zionistischen Organisation offiziell «!»geschlossen hat, erscheint, wird jetzt nach Moskau verlegt. Die Zeitung erfreute sieli eines außergewöhnlichen Lrfolges. Infolge der schlechten Postverbiiidungen konnte die Zeitung nur mit einer sehr beschränkten Zahl von Abonnenlcii rechnen. Das Defizit der Zeitung, das bis jetzt 200000 Rubel beträgt, wurde von den Gebrüdern K a 11 a 11 gedeckt. Das Zionistische Zentralkomitee in Rußland bestimmte jetzt für diese Zeitung eine Subvention von lO(KJt) Rubel monatlich. Was die Zukunft betrifft, so werden, wie Herr Naiditseh glaubt, die großen Residenzstädte noch immer den bedeutendsten Einfluß innerhalb des Judentums genießen. Die jüdische Intelligenz, die innerhalb dieser Städte konzentriert ist. wird auch ferner diesen Gemeinden ihr Ansehen verleihen. Konferenz der Jüdischen Gemeinden in Rußland Das Jüdische Prcßbüro in Stockholm berichtet: Infolge des Umstandes, daß der geplante Jüdische Kongreß gegenwärtig nicht abgcliallen werden kann, haben sich die leitenden Kreise der russischen Juden zur Gründung eines jüdischen Gemeinde• blindes entschlossen, der die Kräfte des russischen Judentums konzentrieren soll. Der Gemcindebund ist als Ergänzung zum Jüdischen Nationalrat gedacht. Währead dem Nationalrat die politische Führung der Juden• heit Rußlands Vorbehalten ist, sollen die Gemeinden und der Gemeiudcbuud sich mit den jüdischen Ökonom!• scheu, sozialen und KuUiu'augdegenheiteii beschäftigen Die Gründung dcsWerbaudcs wurde auf einer Konferenz der jüdischen Gern ein den Rußlands vollzogen, die, wie wir dem Retrograder zionistischen ״Raswjet“ vom 7. Juli entnehmen, am 30. Juni in Mos- Eine Königin Esther (Max ürods neues Drama). Schon der Titel des neuen Dramas von Max lirod ״Line Königin!;silier“ *) gibt den Wißen des Dichters kund, nicht als Nachfahr Grillparzers oder anderer Vcrsuclter, die alte Schönheit der Purimbistorie in einem neuen jambcnhyniuos erglänzen zu lassen. Durchweg!)leibt das Geschehen von der Not und Rettung des Judcuvölkcs mattfarbig im flachen Hintergrund. Gewollt wird weit mehr als eine bühnengefalligc Vcrmittlung zur starren Legende gewordenen Märchens, ln dem vorletzten großen Werk Brods, ״Tyclio Brakes - Weg zu Gott“, finden wir schon Andeutungen eines Problems, das, dort noch wachsend und jung, gebändigt im Fluß der Umwicklung schärfster Gegensätze ruhend, liier zu einem wilden, alle Materie durchdringenden Ausbruch kommt. An des ruhig-klaren Kcpplcr Sicherheit und Aufstieg rieb sich Tychos Walirhcitssuclien, im Instinkt geboren, zur hellen Flamme über alle eacliliehe Größe wissenschaftlichen Beweises hinweg. Und durchstoßend die Decke menschenmöglicher Harmonie, urgewaltig, tauchte er in die erlösende Allheit Gottes. Im Estherdrama beginnt das Forschen nach dem Letzten, nach der Erfüllung, wieder. Aber schon, eine Stufe höher. Denn am Anfang steht hier die Vollkommenheit, am Schluß die Frage und die Ewigkeit dea Zweifels, _ Freilich gcistgelöstcr, um Ebenen in dünnere und reinere Atmosphären der Idee verschoben, aber doch letzten lindes uur eine neue Etappe den Weges, von dem nur eines gewiß: daß er kein Ende lmt. Der König hat gefreit. Die ungeliebte Valu.U. Ehe Holze, die duldet und schweigt und grolleud sinnt. . ״״> IhnrhiencB im Kurt Wolf! Vertag, Letpäg. Prck 2,au geh.; 4,50 geb. :• u ::;di; Nr. 31 I; au Ing.•tu» v.<E-• y'j" :ueiuden Gfußraii;:.״; - vc.uv..:..;J, «1‘-סי ׳••״׳׳•;‘■• Nach ihrer Partei:•..׳ ,.f:.'.'i־־,.x!» 7 1■•״J Delegierten v,»e Ke•"!: 53 /-!;־/:. D '•'׳ע,'י,,׳* (OrtlifKloxe), 10 13 h״.;.׳״, ^J11::...t..e Sozialisten, 9 P0.1k-Z.ic7 ,:־ W';'׳'rU'> Ve..;:■gruppe und 13 UnparieiEJie, Außer s.ea v/o״> ten auch Vertreter e:.':!rd1׳i״:r Oi.;uui״;:l.׳ouea der^Koaferenz als Gäste bei. Die Kon fc reu ג wa.ue 11- ,;״iien des O rga 11 i s .11 io n;.kon«i L* 1 - voa de;׳.} Zionictea J. L. Lcvite eröffnet, de״״ die Ihim'.'mde, unter denca die Konferenz cinhmi.Va wurde, ־.ruf t'r.rc IIf.t!;<l::1de »Läderte. Auf dem Wege rum 'Auß׳.:!־■.: Ter jüdischen setio• nalen Autonomie, engte er, bilde Tie erste jüdische Gcmeiudekonfereuz Rußland.; die zweite wichtige Etappe. Die auf demokratischer Orcr.d!.־:;« rcorgrmi üerien j'-idi* sciien Gemeinden c-ic3 vorläuf׳,: <tk* einzige nationale Errungenschaft der Juden ceit E:\׳:ir.n der Revolution. Diese junge Institution li.Tir cis.'i kcc!i nicht ülierall genug befestigt, «»her cs unterliege keinem Zweifel, daß der Aufbau der jüdischen Gemeinde* eirer normalen En*- Wicklung «•nlgcgcngclie. Das, Ziel der Konferenz uei die Ecsisdziing gernnder gleichartiger Formen d e.*> n eiten Ge in e< n<1 e Jcbc 1111, die Festvtel- Hing einer all ״eine« 11 c 8 V e r f « e!1 u 11!׳ für <1 i e Wirksamkeit der Gemeinde 11. Oie aatürliehe Entwicklung׳ des jüdischen Gemcindelebcns habe die Vereinigung der Gemeinden und die Schaffung; eines Z e n t r 1 ה o r g a u 0 not wendig gemacht, wd־ dies Organ eine weitere Stufe zur Einführung der jüdischen nationalen Autonomie darsteilc. Dieses! ürgau sei berufen, die bereit:! bestehenden Gemeinden zu befestigen, die Bildung neuer Gemeinden in den Orten, wo sie noch nicht bestehen, zu fördern und nU Vcr• bimlungsglied zwischen den Gcmekden r.u dienen. Das zu!;ehnlfcmle Zcntralorgaa iiifissc einen provlaori* sehen ( harakter tragen, 11;» es <ler jüdischen gesetzgebenden Versammlung ziisteht, das oberste Organ des russischen Judentums zu schaffen. Ein' schriftlicher Bericht über die Verhandlungen und Beschlüsse der Konferenz liegt uns zur Stunde noch nicht vor. Wie um! jedoch eine eben aus Moskau in Stockholm cingeiroifem! führende jüdische I’crsönlichkcit mitteilt, wurden im Sinne obiger Rede eine Reihe von wichtigen Beschlüssen gefaßt, die den jüdischen Qemeiiulebuml ins Leben rufen und ein einheitliches System für die Verwaltung der jüdischen Gemeinden und für die Besteuerung ihrer Mitglieder schaffen. Sämtliche lkschli'isse wurden auf Grund1 eines zwischen den Parteifraktioncn vereinbarten Kompromisscs mit Einstimmigkeit angenommen. Zur Ausiührung der Beschlüsse wurde ein aus 43 Mitgliedern bestehendes E x e k u t i v o r g a 8 , die wichtigeren Städte und sämtliche jüdische Parteien vertretend, gewählt. Der Sitz des Genicindebundea ist Moskau. Zur IMäiiipiOiig den Antisemitismus 1!וו\uuSfe׳n1cl Das Jüdische Prcßbüro in Stockholm meldet: Die außerordentliche Ko 111 in is6ion zu m K a in pf gegen dieKoiilrercvolution veröffentlichte aus Anlaß der antisemitischen Propaganda, die sieh i.i Moskau verstärkt hat, eine Warnung au das Publikum, ln dem Aufrufe wird darauf hingewicscu, daß jede Verhetzung einer Nation gegen die an - ilere die Konfiskation des gesamtes Vcr• in ö g c n s und Gefängnisstrafe zur Folge haben werde. Die Antcitachmcr an Pogrom ca wer• den erschösse« werde». Um seinem Lande dieSiißc des Friedens ru geben, opferte er sich und die Königin auf dem Altar der ״guten Tat“, Und rastlos־ werkend schafft er dem Reich die Ahnung eines Paradiesen. Das Lob der Untertanen übertönt die innere Qual. Friedlich ruhen die Dörfer und Städte in immer blühenderem Glanze. Und bohrt die Sehnsucht, auch sich selbst einmal im anderen zu vollen־ den, 7.1! tief im Mark, rast er sie aus in Licbcsstundcn, weiuschwer, rauschvoll, jäh und schmerzhaft endend. Da taucht plötzlich,, von dem scheinbaren Gigantentum seiner vjciccuugKCkt uuwiaersrenacfi angezogen, tstne vor ihm auf. Sie ließ Volle und Freier, die Erfüliun! vor Augen. Und auch er, »der einmal auf die betäubend Wirklichkeit seiner Träume gestoßen, trennt sich vo Vahsii, Zusaiumeniodern beide. Und ob der Eiithei scheinen rings im Jubel dk Himmel ca dornten». ״Eia göttliche Sekunde l;mg eiu/ebt Ce Welt ia Ruhe ua< Gleichgewicht.“ Doch schon beginnt die cliuääe leise hefätizuRrci sen. 111 die Eluheit dea Paares dri-g-f Hamas ein, di suchende Unruhe, die um dea V/ecijcf weiß tmd de! Beginn der aäclistea Stunde bedeutet. f!;;1 dielt di Harmonie, die göttliche Sy.r.lhcac ton Scharf und Stump: von Out uad Böse. Ihm dampft dicht fricJscmer Raue stickt i,:j Brei eine;; allgemeine! Lau! ca e!<;־eaer Caitlieit Um r״;B Duo r dir der Hütten. Ihn» Wohlwollens das «W Beispiel it'.cui Selb;; t ge fect 1 ligkeit, macht ihn beiicn vor Zur 1 Her schneidet uic'4 die Il.imlliiiig des!)rnma■;. J; flikt mit seinem Ziel, de:; Ehren eine« auf ireiea Tn höheren zu «prengfc, i:: kfit reitliehrr Erci״:,; < hält vom König VoiTmathi ״ damit begisue» die LLetieu Voi!) def d; eine Büi jutlea.!1 afc gibt ca grillige 1:3d die körpeificl er e.־ig r*.cu ',;c.imcmle Ko! i:-11;׳)k'(‘b?r* üel,K;;in<r.׳l J •;«!aera cäeg oifzubauendc c,11,’ die cndiiKic Zufäili! ßfu i:g;.'«>jigeri. l«ä.,;1;.u c At: 31(״::; der Juden gn **;—״ucs*!.a sebi: la Petrograd wurde eine ״Z w i s c h e n p # r \ t ( liehe Bozia 1 i s t i s che Organisation *Ur' K 0 ci p f c ן; e g e n d e 11 A n t i s e 111 i t i s m u$“!>. det. Der Organisation traten Vertreter der russisgi» sozialdemokratischen Arbeiterpartei (Mensdicwiki-lng-, nationalisten), der Bund, die Poalc-Zion und dt« \ן£׳' einigten Jüdischen Sozialisten bei. Das leitende Komitee der Organisation entfallet eine rührige Propaganda, durch Verbreitung von Literatur und Veranstaltung von Volk». Versammlungen. Das Komitee begann!;eine Tätigkeit mit einem Manifest, in dem darauf hingewiesen wird, daß j8 den Siegesmonatcn der Revolution die Pogrimtliekki nicht ans Tageslicht zu kommen wagten, daß aber jetzt •ia den Tagen des schweren Bürgerkrieges, in den Ta,׳«» der Enttäuschung und der Ermüdung, die Diener de* gestürzten zaristischen Regimes wieder auf die Szcttt getreten sind. Dieses schwarze Gesinde! drohe di* revolutionären Errungenschaften des Volkes im Biut» entsetzlicher Pogrome zu ersticken, es suche Rache. Akte au unschuldigen Menschen zu vollziehen, es bc• drohe das Lehen, die I hre und den Besitz des jiiili. sehen Volker■■ Das Komitee fordert alle Arbcitcrorganj. sationen und alle demokratischen Gruppen sowie *alle ehrlichen Bürger, die der Sache der bürgerlichen, politj• sclsen und nationalen Freiheit in Rußland ergehen sind, auf. das Komitee in seiner schweren und Verantwortung», vollen Arbeit z.u unterstützen. Mlsrachi-Konlfcrenz in Philadelphia Zu dem Bericht in No. 29 der ״Jüdischen Rund• schau“ über den Verlauf der M i s r n cli i - K o 11 f erenz in Amerika ist noch nadwirtragen, daß niißer einer großen Anzahl von Resolutionen, die sidi auf die wpni• sntorKclie, propagandistisch;• und Palästina-Arbeit 4» Misrachi beziehen, auch einige politische Resolutionen angenommen wurden, in denen die Genugtuung über die britische Palästina-Erklärung und di« Loyalität gegenüber den Vereinigten Staaten zum Ausdruck gelangten. Außerdem nahm die Konferenz ein• stimmig die beiden folgenden Resolutionen an: ״Die 5. Jahreskonferenz der MKrachi-Organisntio» von Amerika drückt durch das Kopenhagens Zionisfisdie Büro der Zionistischen Leitung und insbesondere ihren englischen Mitgliedern ihren tiefen Dank für ihre fruchtbare politische Arbeit für die Sache des Zionismus und für ihre treue I lingabo an unser großes nationales Werk aus. Die Konferenz drückt ihren tiefen Schmerz anläßlich des Todes des Vizc-Priisidenten des Zionistischen Aktion»• Komitees Di*. Eclilel T s c h I e 11 o w aus, eines der un• crmüdlichstcn Arbeiter im Dienste des Zionismus, <!<•» die Vorsehung nicht gestattete, die Früchte seiner Tätigkeit zu sehen. Mögen seine Familie, seine Freunde und seine Mitarbeiter in einem getrösteten Zion Trost finden.“ — ״Die 5. Jahrcskonicrenz der Misrachi-Organisa• tiou von Amerika sendet ihrem Führer in Zion, Dr. Chain! W c i z tu a 11 n , ihre Grüße. Die Delegierten der Misraclii-Konf’crenz erwarten, daß unter der bewährten Leitung von Dr, Wciztmmn alle Arbeiten int historischen Heimatlande des jüdischen Volkes im Geiste des traditionellen Judentums stattfiuden werden. Sie drücken ihr volles Vertrauen zu ihm und seinen Bemühungen aus, den Grundstein für eine nationale Heimstätte des jüdischen Volkes im heiligen Lande zu legen. Die Delegierten versichern ihn der unbegrenzten Hilfe seitens der zionistischen Misrachi- Organisation Amerikas.“ 1 1 — '■'■■»ו׳ י ■ m ■■■ויוון ו. ■gup} ben. 111 dem entstellenden Kampf nämlich zwischen Esther und ihrem Bedränger fällt ersten* hart in rein irdische Atmosphäre ab, während llnuian ganz hinter dem Schild seiner Gedanken ficht. Und das bedeutet nicht Sieg für ihn. Wie nie Einseitigkeit, die zwar ewig1 höher treibt־, und in ihrer Vernichtung' erlöst wird, die Krone erringt. Die erhält der, der wie Esther sich hinausschwingt über den König, dein in Ruhe allmählich der Blick erblindet, über Haman, dem die Unruhe den Blick schließlich irre macht. Esther, die cs zuerst verschmäht, mit der Schönheit ihres Kör• pers dem König Gnade für ihr Volk abzuwinseln, entschließt sieh dazu, als die Rache der verstoßenen Va'nsti lie 01t und grau macht. Sieh aufraffend zu dem Bet• tclgang, stellt sic die Harmonie ihres Kreises wieder her. Da erfährt sic, daß eine, die sie von der 1 lasserin »er Liebenden durch ihre Milde hatte beugen wollen, der Zerstörung Dienerin gewesen war. Wieder schwankt der Kosmos über ihr. Zu lange schon wölbte er seine •ekundenhafte Einmaligkeit. Uebcr sich hinaus wachsend zerschlügt ihn Esther, tritt aus ihm und ermordet Haman. Damit ist aber auch alles Andere für sie versunken, vrea» früher war. Während Hamans Geist in die Wmde verweht, zerreißt zwischen Esther und dem König da* Band. Sie wissen, daß sie sich nicht mehr gleichen, um sich in einander vollenden zu können. Die letzte Möglichkeit, das dritte Einigende, auf das der König hofft, das Kind, entfällt, denn Esther offenbart sich als unfruchtbar. Einsam schreiten zwei, gut und groß geworden, ihre Wege weiter. Auf den Lippen die wehmütige Frage: ״Mußten wir zerbrochen werden, um gut zu werden? Ergründe mir dies Geheimnis.“ lither tönt die Antwort; ״Es ist unmöglich, Mensch «1 «ein. Dennoch bleibt uns nichts anderes übrig.“ 60 endet dies Drama. Und über dasj fallende C-Diidkrd liebt die Sphinx Sir Haupt. Leer jst die 1 1 3 ¥1 / (€ a׳;l dt ז 3:/p in!.: ei;.-־ :zt tei Pal fon *Ist *dv JfiC I 1 1 1 Sta. ־ B;)i , rea : der ן ia vor ken un« ist ch Di« die hei Ja! •$״ tra Sd »di 1' 11.51 \ «a :1 Ta ן" מ wl״ •' 13' , : fast Hi*! ein : ' de» »v7 m: CI׳-• it ׳ '"■■St ו¬ י 5 ft:״; ♦ i'..n r. . , Hxl ir! fki rsl ■ I <fejj l»i

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