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Jüdische Rundschau · 1918-07-19 · Heft 29 (19.7.1918) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 29 (19.7.1918)
Date
1918-07-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
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B0tl. Dieses GniiKikapita» . als BctriebskapUV.i verwendet wmla. י Int Namen diese! Notleidenden bitte ich um Arbeit, tunt ein williges Ohr. Wem! alle unsere Gesinnungsgenossinen zur" Tat bereit sind, bin ich des Gelingens sicher. Dann würde der Frauenverband zur grollen Organisation werden, die •in» Stande ist!, den moralischen und inaierielleu Zustand von Hundertcii Mädchen ganz uiuziigestalten. Die Not ist schwer und *'heischt sofortige Abhilfe. Tiberia«, den 2S. Mai 1918. M a t i 1 d c S o f f c r nt a n 11. ¥ Der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit i:1 Palästina, hat sein Büro in Berlin C 2, Burgstraßc 27, Büro 22, »alter dem Vorsitz von Frau Prof, Wurburg. Beiträge und Spenden sind mit dem Vermerk ״z. H. von Frl. Lycheulicitu“ zu versehen. Votu Verband jüdischer trauen für Kulturarbeit in Palästina Der Verband jüdischer Frauen für Kul- 111 r a r b e i t i n P a 1 ä s t i 11 a hat anliilllidi seines z e h!1 - jährigen Bestehen!; einen ausführlichen Bericht über seine Tätigkeit lierausgegeben, aus dem wir nach־ folgend einige A11;(at»en veröffentlichen. Als weine 1 iaiiptaufg.abe betrachtet der Verband die Erzieh 11 n g d e r M ä d eh c ׳ז zur Arbeit und da: Krankenpflege. Das Krankenhaus in Jaffa wurde den modernen Ansprüchen entsprechend orgatiisicri. Ferner lieh der Verband eine junge Palästinenserin ira Brcsianor Krankenhaus ausbilden, die später am Sehaare-Zedek-Hospilal in Jerusalem wirkte. l'KW wurde das erste S p i t z e 11 a t e 1 i c r in Jaffa begründet, in dem Nadelspitzen nach einer besonderen Technik lu-i'geslejlt werden, Schon bald narb der Frbiimmg konnte man 'S! junge Mädchen ansleileii. Das i hbräisch«- erwies sieh bei diesen Mädchen, die aus den verschiedensten;vdiiclilen der jiidisiheii Bevölkerung Jaffas stammten, als treffliches Liindeglied. Einem in Aegypten wirkenden Verband zur Bekäm pf ti 11 g d es M ii dcI»c 11 hande is schloß sich der Verband an. 1910 wurde von der Ortsgruppe Moskau 'ine W ö e h!1 e rinn c 11 ־ und R e k o 11 v a 1 e s z e n teilr.tube im Jaffaer Hospital eingerichtet. Das Spit/enatelier in Jaffa gedieh so gut, dali man eine neue Schule in Jerusalem 1 inriehiele, in der bald zwei Lehrerinnen und fünfzig. Mädchen arbeiteten, ■111 ’Liberias entstand eine dritte Schule mit dieiliig Mädchen, und in der Kolonie Fkrou eine vierte. Die Errichtung des j ii d i s e h e 11 Krank 111 ö a 11 ־ ses in Haifa wurde vom Verband finanzi1.il gefüreen. Au! Veranlassung von Frau Mayer-Lübke in Jerusalem widmete sich der Vviband der dortigen K r a n k 1׳ n p f I e g c. Im Mai 1912 begann mau unter Leitung von Frau Dr. M a i s e 1 -Sc 11 o eha t die Afish.ldimg von sechs Mädchen auf der Farm Kineret 11 zur Landwirtschaft; das Ziel '.var die Ausbildung zu Koloiiistenfraueii. Der Erfolg war ermutigend und fand auch günstige Kritik. 1111 ersten Jahre wurde auf der Farm gearbeitet, im zwei• teil machte sieh die Mädchenfarm selbständig, indem sie 70 Duuam Laad von der P. L. D. C. zwecks Bewirt• schaftung zur Verfügung gesteilt erhielt. Ms wurde eine Lehrfarui gegründet! deren Lehrplan im folgenden Jahre noch weiter ausgebaut werden konnte, i lerr K re in e n e t zk i-Wien und die Moskauer Orts• gruppe unterstützten die Sache großzügig. Der Agronom Oettinger und Direktor Auhagen beurteilten die Aus.sicliteu der Farm sehr günstig. Die Spit.'.eiiwerkslätleu gediehen so gut, dali man nach uiul noch .•100 Mädchen beschäftigen konnte; der Absatz in De 111 sc h I a 11 d wurde jetzt durch ein Berliner Büro kaufmännisch organisier! Die Nach* frage wuchs dauernd. Der Ausbruch des Krieges halte die Schließung des Kranke n ii!1 us e s in Haifa zur Folge uiul sdirte die Weiterarbeit in jeder Weise aufs empfindliebste. Das Haus der Farm mußte zu einem Lazarett eingerichtet werden; das Inventar wurde verkauft. Die Arbeit in den Spil/.euwerkstuUcn wurde mit der Zeit wieder mifgcuommen, jedoch unterbrach die Bvsofzung des Landes durch die Engländer jede Vcrbimlung mit Deutschland. 1917 sandte der Verband über 3b 000 Mark Gelder nach Palästina. Die •Mitgliederzihl in Deutschland und Oesterreich ist sehr gewachsen. Die Ihiiptaufgabe heute ist: Schaffung eines Fonds zwecks Begründung Hier mustergültigen Lehrfarm; großes Betricbshapi- Hi verlangen auch die S p i t ze n a t e 1 i e r s. Ebenso mufj der Verband gröbere Summen zur Verfügung haben, um, wie früher, Kranken- und Waisenhäuser zu unterstützen, Kinderasylen zu helfen, Darleben zu gewähren. Es steht zu hoffen, daß alle Freunde des Verbandes durch Beiträge und Spenden sowie durch Werbearbeit 11141 in seiner Kulturarbeit in Palästina unterstützen werden. Schw. Die V-trtrekr der iiaiienischen Juden in der Zionistischen Kommission Das ״Kopenhagener Zionistische Büro“ berichtet •. Die ital icn isch en Juden haben nunmehr Cava- 1 i e re A. L. Bi an eh in i und Df. Q, W. Art.om (nicht Garton, wie in der letzten Nummer irrtümlich mit״e- Kilt wurde) zu Dclcg i c rt c 11 d e r Z i o n i s t i sch en 1 ׳■״alasti n a-Kom m;ssi011 ernannt. Die englischen MiliHrkKHrclcn int okkupierten Teile Palästinas geben eine Anuer/eiUmg :,TI;e Palestine News“ heraus, die auch, in hehiäireher und arabischer Sprache erscheint. Die hebräische Ausgabe trägt den Titel ״CliudasiJmUt niehanrez.“ (״Neues aus dem Lande“). Der ersten N u m in er die;,er Zeitung, datiert vom 16. Mai, entnimmt das ״Kopen 11 ag euer Zio- 11 is tische Büro“ folgende Mitteilungen über das gegenwärtige Lehen in J e ru s a l e n!; Alle jüdischen Vereine, die vor der Okkupation Jerusalems ihre Tätigkeit fast vollständig eingestellt hatten, haben wieder zu arbeiten begonnen, so der Turnverein ״Makkabi“ und die Abendkurse für Mädchen ״Muriah“, in denen allabendlich etwa HD erwachsene Mädchen zusmnmenkommcn, um rieh in der hebräischen Sprache zu vervollkommnen. Die 'hebräische Dölme ״H a ־ biniah■ haivrith“ hat ihre Vorstellungen wieder nirgenommea; auch in Jaffa ist ein 11 c b r ä i s e!1 c s Theater eröffnet, das zu Ehren der Zionistischen PaläHina-Komnnssion eine Aufführung veranstaltet hat, z.ti der außer den Mitgliedern der Kommission auch eine große Zahl hoher englischer Offiziere und Beamten erschienen. Der offizielle Teil der Zeitung enthält Verordnungen (ier Behörde!! über die Regelung der Lcbcnsmittelpreise, den Postverkchr mit Aegypten, den Handelsverkehr tisw. Im literarischen Teil wird die Rede, die Dr. W e i z 111 a u 1! heim Empfang der Zionistischen Kommission in Jerusalem hielt, im Wortlaut wiederge,geben, fer- 11er der Brief, den der griechische Erzbischof Porphyrios auf Grund dieser Rede au den Militärgouvenumr von j .•!״,׳• Hm' gerichtet hat. Zwei. Artikel belassen sich mit der Geschichte Palästinnr.; ein Aufsalz behandelt das Leben und die Tätigkeit des verstoibciiei! Abraham Mosche Ltincz. 0er griechische Erzbischof in Jerusalem über die jüdischen Palä3tinabcsirebungen Der griechische Erzbischof in Jerusalem Porphy• rios 11:11 au den britischen Gouverneur von J c r u s a 1 e nt ein S c 11 r e i b e 11 gerichtet, in welchem er seine und seiner Landsleute Sympathien mit d e 11 j ii <1 i s e 11 e 11 P a 1 ä s t i 11 a b c s t r e b u n g e 11 zum Ausdruck bringt. Die Juden als Träger moderner Zivilisation und als eines der vorgeschrittensten Völker der Welt werden in Palästina bei der Entwicklung des Landes ihre Fähigkeiten voll zur Eutfalltung bringen und in allen seinen Einwohnern ein wetteiferndes Bestreben zum Fortschritt in der Kultur erwecken. Christc», Mohammedaner und Juden werden ln der heiligen Sind; in voller Eintracht Zusammenleben, und die alten prophetischen Ideale Israels werden in Palästina zuerst verwirklicht werden. Eitj-Iisclic Zeitungen übet־ die Palästinakommission Eine große Reihe von englischen Zeitungen veröffentlicht Notizen und Artikel über die Zionistische K o in 111 i s s i o 11 in Palästina. ״D a i I y Graph! c“, ״The Manchester Guardian“, The Leeds Mercury“, ״The Liverpool Daily Post“, ״The Glasgow Herald“ ״The Glasgow Re* cord“, ״The Nottingham Express“ ״The Dublin Express“ und ״The East Anglinn Daily Times“ beschreiben die Tätigkeit der Komis-, sion, zumeist mit Worten der Anerkennung und Sympathie. , * ״The Labour Leader“ veröffentlicht die Pa- 1 ii s t i 11 u ־ R e s 01111 i o 11 der P o a l e ־ Z i 0 n in Lngland mit dem Bemerken, daß diese seine volle Sy 111־ pathie hat. * Wie der ״Manchester Guardian“ berichtet, haben die Jerusalemer Behörden eine Lesehalle eröffnet, 111 der europäische und arabische Zeitungen und die letzten Depeschen in hebräischer Uebcrsetzung auslicgeii. Die Judenpogrome in RuCJsnd Die Judenpogrome sind, wie das Stockholmer Jüdische Preßbüro mittcilt, seit mehreren Wochen Gegenstand einer lebhaften Polemik zwischen den ,Presse■ Organen der Bolschewiki-Rcgicrung und den oppositio ucllen sozialistischen Parteien. Die Boischewiki sind bemüht, den rechten sozialistischen Parteien einen; großen Teil Schuld an den Judenpogromen ztizusckicbcn, indem sic behaupten, daß diese Parteien der Gegenrcvoluiion in die Hiinde arbeiten und damit auch die. Judenpogrome mitverschuklet hätten. Dagegen bctont die Presse der oppositionellen Parteien, "daß diq, Bolschewiki-Rcgicrung die Anarchie int Lande ent• fesselt und damit auch ,den Boden für 'den Mordaiitiseinitismus geschaffen hätte. Diese Presse bc• hauptet, ■die jetzige Regierung sei nicht nur indirekt für die Pogrome verantwortlich, sondern sie beschuldigt die Boischewiki, daß sie eich oft selbst an den Pogromen beteiligten und unter der Flagge der höchsten sozialistischen Ideale die schändlichsten Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung begingen. So behauptete der ״Nowy Lutsch“ immer und immer wieder, daß die Boischewiki nicht nur unfähig seien, sieh der Juden an/unciuiicn und oft nicht einmal •die gering.•U' Lust dazu Zeigten, soiulern. dali bolsdle״ wh.ti ehe Truppen, bolschewistische Arbeiter und die boEciiewislisclie lokale Administration in vielen Fa,!■•!) .selbst an der antisemitischen Propaganda und an den Judenpogromen sich beteiligt hätten. ln Gtuchow, wo, wie bekannt, ein enlvtzlLh■% jüdisches Blutbad angoriehiet worden ist und clhiHo in Jlomel seien cs nach dem ״Nowy Lut*.111“ bolschevvisiisclie Truppen gewesen, die die Juden «{*. ״Kontrerevolutionäre“ nkakrgcmetzclt haben. Selbst am ersten Mai wurde diesem Blatte zuio'gc ,auf dem Marsfckl in Petrograd wahrend der Maimanifestotioii eine gehässige Propaganda gegen die Juden betrieben. Nach Moskauer Blättern behauptet ״No wy Lutsch“, daß angesehene Führer der Boischewiki in Kursk den jüdischen Selbstschutz beschuldigten, difl er bolschewistische Truppen hinteniicks überfallen hat;!■; eine genauere Untersuchung habe aber das Gegenteil ergeben. ״Also,“ bemerkt die Zeitung, ״ganz wie im znrischcn Rußland.“ in einem längeren Artikel des ״Nowy Lutsch“ zählt der Buiidistenfitlirer Ehrlich eine Reibe \011 ihr die Boischewiki schwer belastenden Fällen an. Er bemerkt eingangs, daß die Prefßorgane und dir leiten.len Körperschaft(׳,!! der Boischewiki sich mit den Jud npogromen ungern befassen, weil zu viel bclaster,;!.׳» Material gegen sie vorläge. Aus dem Moskauer ״Wpozjod“ zitiert er einen Artikel Fischkins, eines angesehenen Mitgliedes des Jaroslawer Arbeiterrates, der sein Amt in diesem Rate wegen der Haltung dieser Körperschaft den Judcuhel/.cn gegenüber nieder• gelegt habe. Im Jaroslawer Arbeiterrat habe man auf der historisch(n Sitzung vom 9. April, in der eine mcnschcwistisciie Verschwörung gegen die Sowjttre• ■gierting erfunden worden sei, Pogiomredeii gehalten und ״nieder mit den Juden“ gerufen. Die Boischewiki die «m getan hätten, hätten, später zur Rede gestellt, das nicht einmal geleugnet, soiulern erklärt, daß sie mit diese» Aasrufen nicht die Jude״ im allgemeinen, sondern einige Mit• glieder des lokalen Rates gemeint hätten. Achntich lägen auch die Verhältnisse in anderen Städten und selbst in Petrograd hätten die Boischewiki niemals dagegen protestiert, daß der politische Kampf die Form einer Propaganda der schwarzen Hundertschaften annehtne. Ehrlich schreibt dann: ״Die bolschewistischen Publizisten vergießen viele Tränen über die Pogrome in der Ukraine und Bcssmbi n, aber die Publizisten der ״Prawda“ schweigen sich völlig darüber aus, was auf dein Gebiete der Sowje.s geschieht . , Sie wissen nichts davon, daß auf den Gräbern «ier ■15(1 ermordeten jüdischen Bürger in Gluchow eine Flagge aufgepflanzt worden ist mit der Inschrift: ״Es lebe die Internationale!“ Eine Mitte Mai abgehaltciie Konferenz der Petrograeler O r g a n i Station e 1t der sozialdemokratischen Partei (der Me!1 s che w i k i - 1 n t e rn a t i o n a I i s t e n) nahm im Geiste obiger Anklagen in einer R e sol u t io 11 Stellung zu den Judenpogromcu in Rußland. Die Resolution beginnt mit einem Hinweis auf die Herrschaft der Boischewiki, den Bürgerkrieg, die Zirtrümmeruitg der lokalen Selstverwalluiig, die Lahmlegung des Transportes und der Approvisionienmgs- Organisation, die in Petrograd und in vielen Orten der Provinz, ja in ganzen Gouvernements eine! katastraphenartige Lage ״esoliaffcn hätten. Dann heißt cs in der Resolution wörtlich: ״Diese Lage suchen die Feinde des Volkes und der Revolution sich zunutze zu machen, um die «lenden und hungernden Massen zu Gewalttätigkeiten gegen Teile der Bevölkerung taitzureißen. Die dunklen Agenten der im geheimen wirkenden Gegenrevolution hetzen die hungrigen Leute gegen die Juden, die Sozialisten und die Revolution, die augebl;11 an dem im Lande herrseilenden Chaos schuld seien. Die allgemeine Stadtkonferenz der sozia'!iem> kratischea Partei drückt ihre Ucbcrzettgung aus, daß die klas.cnbewußten Arbeiter Petrograds diesen Versuchen einen gehörigen Widerstand entgegenzusetze« imstande sein werden, Versuchen, die das Zäel verfolgen, die dunklen Instinkte der Massen aufzustacheln und damit psychologisch den Boden für den Triumph der Gegenrevolution vorzubcreitcu. Die soziaklemokratische Konferenz läßt an die klassenbewußten Arbeiter Petrograds den Ruf ergehen, iiire weniger klassenbcwußten Kameraden über die wahren Ursachen der Nahrungsmittelkrisis aufzuklären, den anarchistischen und Pogruniausschreitungen entschieden cntgegeii/utreten und die Energie der Arbeiterinassen in die Rica* tung des organisierten politischen Kampfes für die Wiederherstellung der Organe der Vorherrschaft in» Zentrum und der Provinz zu lenken.“ Inzwischen aber nimmt die Pogrombcwegun:׳ immer zu. Zuverlässige Nachrichten, die wir eben aus Rußland erhielten, besagen, daß die P o g ro in p ro pa g a n d a mit ungcschwäditer Kraft fortgesetzt wird und daß diese Propaganda sich selbst in Moskau und Petro grad breit macht. In der ״Petrograder Pravda“ vom 2t. Juni lesen wir: ״In letzter Zeit hat sieh die Pogromagitation in Moskau, g cstützt auf die Nahrungsmittelsclvwierigkeiten, verstärkt. Die Agitation wird hauptsächlich in der Nähe der Bahnhöfe, auf den Marktplätzen und in den Herbergen geführt und richtet sich hauptsächlich gegen die J uden.״ Wie die führenden Kreise der russischen Judenhcit auf die Pogrome und auf die erwähnten Polemiken schauen, zeigt nachstehende KundgebungdesPro-

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