Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 29 (19.7.1918)
- Date
- 1918-07-19
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2651273-2652077-2652105--11661-2669208- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 20 Seite 22b!JUEDISCII ׳i 1v : 11 A U SHi f, ־. l'u l'; l’U ^״v:y •V־ik׳ i|| ״. *’ ili Vj'AvI ׳vif im : sc h״ •c Oll I. IT teil Tn Jih! n• 1fl..l ׳׳! 81. n. h■ r kiii-., b.־׳! ),׳1־ al'iin:; (11 .111[ f: 110 /ji;r>-!1 1ml i j t! J t t niclir 1 A-. 1vc . .1• . hr!■ •i! 1 im.l : v׳p.f::.. ן die \ laftcn 1 viel• > *bi n, sieh j wje.s i 1 <1.11; r 1ן 1׳ t der i t : ( li 1' 1־ f 11ז ״- ili־ ׳ An-; jdell-!! *»׳ z, 1•- ' alini- } in!:••־; 1 <1 r ן )hell- | der j 1 und; ndcn i egen j •nteii 1 eben :11:.hi;111 >• verhcin m 1* ikra* eiter nbeder eben nzuließdie im ׳un : lanil n 11 a daß itro־ d n•‘ te:1, del den Ich beit Ju:> f o ׳• visorisclieo Nationalratcs der russischen Jude״, ln der Resolution heißt es u. a.: 1 ״Die Rcgierungsmacht ergreift nirgends wirksame! Maßnahmen. um den Pogromen vorzubeugeii oder sie 1״ unterdrücken, so daß die jüdische Bevölkerung’ ge* zwungeii ist, seihst ihre Blirc, ihr Leben und ihr Vermögen zu verteidigen. Aber in vielen Fällen unterdrückt! die lokale Macht verbrecherisch jeden Versuch der י Organisierung eines jüdischen Selbslsehutzes. In dem naturgemäßen Streben dyt friedlichen jüdischen Be-! völkenmg nach Selbst wehr werden politische Temleii/.en!nwitlert, wobei jede der kämpfenden Parteien die jüdische BevöLkemug verdächtigt, daß sie mit der Oegenseite sytupaihisierc. Dieser Zustand der Dinge bringt dazu, daß die jüdische Bevölkerung in der Ucbcrgnng.-perioiie, wo die Macht in den einzelnen Oe• liieten häufig wechselt, völlig schutzlos dastellt. Di; Judenpogrome, die das Land und die Rcvo- Uilion beflecken, hüben endlich die Aufmerksamkeit der Macht auf sieh gezogen. Aber das Blut der uuן ־ schuldig ermordeten Juden wird vor allem als Waffe 1 m Bürgeigcmetzel und im politischen Kampf benutzt. i)ic In rrscliendcn Parteien und die Opposition schieben linamler die Verantwortung für die Pogrome und das ver• i'ossene jüdische Bim zu. Die Blutschuld des alten und I des neuen K'ußlaml, die von der Finsternis und der IJn• Wesenheit der seit Generationen in Knechtschaft und Rechtlosigkeit erzogenen Massen herrührt, wird bloß zu einer bestimmten politischen Lage und zu bestimmten Zielen des politischen Kampfes in Beziehung gebracht. Diese gtmslige Gelegenheit: nimmt die immer mehr heranlüekemie Reaktion wahr, die die antisemitische Agitation!,[feil betreibt. Je mehr die Pogrome als Moment im jxdilisclteu Brudermord betrachtet werden, desto haufiger wird sich der Pöbel, unter dem׳ Findruck dieser Agitation, auf die Juden stürzen. Indem der Jüdische Nationalrat seine Empörung über die gegen die Juden begangenen Schandtaten zuni Am,druck bringt, erklärt er, daß jede Rcgieiungsmacht verpflichtet ist, energische Maßnahmen gegen die Pogroniv, von ,welche!• Seite sie immer herrühren mögen, zu ergreifen. Durch ihr Gewährenlassen lädt sie die Schuld und die Verantwortung für das vergossene Blut auf sich. Das jüdische Volk, das auf seinem langen historischen Weg so viel erduldet hat, das das Ende aller I lenker der Welt gesehen hat, wird sich auch von dem jetzigen blutigen Alpdruck nicht cinschüchtern lassen. Stark im Geiste und im Glauben, daß die Gerechtigkeit endlieh siegen wird, wird cs für seine nationale Existenz und für eine lichte Zukunft kämpfen.“ jüdischer Seibsfüchuiz Wie bekannt, hat die Welle von Pragromen, die -,ich über große Gebiete Rußlands ergossen hat, die Juden vielerorts zum Mittel des Selbstschutzes greifen lassen. Allein die jüdischen Selbstschutzgruppen sind häufig auf große Schwierigkeiten gestoßen, namentv lieh infolge der Feindseligkeit der Sowjets. Deshalb hat das Zentralkomitee des allrussi sc 11 c n Verbandes der jüdischen Militär•! a 11 g e 11 ö r i g e 11 neulich beschlossen, die Organis i e r u 11 g des jüdischen Selbstschutzes! in die Hand zu nehmen *und die lokalen Gruppen mit allen Kräften zu unterstützen. Üic Pegrotnanfp.ife i 1> Warschau und Lodz Beantwortung der Anfrage im Deutschen Reichstag Auf die A 11 f r a g e der sozialistischen Abgeord-. ivten Noske und Cohen bezüglich der Pogrom- :! u f r 11 f e in Warschau und Lodz (siche letzte Nummer der J. R.) gab Unterstaatssekretär Lewald die folgende Antwort: ,,Es ist richtig, daß Flugblätter, in denen zur F e r t i 1 g 1111 g d ei j ü d i s c 11 c n Band e a 11 f g e ־ f 0 r d e 1 t wird, in den letzten Monaten w i e d e r h o 11 »aehts in Warschau angeschlagen worden mul. Piir Lodz ist das polizeilich nicht festgestellt worden. Die Flugblätter sind jedesmal so schnell wie möglieh von deutschen Polizeiorganen enternt worden. Hierzu war ein ausdrücklicher Befehl ergangen. Bei der Aus- , ddiiiung von Warschau und bei der geringen Zahl deut- ‘ scher Polizeimainischaften ist cs immerhin möglich, daß an den wenig belebten Stellen der Stadt die Aufrufe ״ i c 11t sofort entfernt worden sind. Die Dehauptung, daß jüdischen Zeitungen verboten worden ist, irgend etwas über die Flugblätter zu schreiben, entspricht nicht den Tatsachen.“ Geheimrat Leopold Landau Geheimrat Leopold Landau ist am 16, Juli siebzig Jahre geworden. Zu seinem Jubiläum biingt ihm die breite Oeffcntlichkcit Glückwünsche und Ehrungen ■ Landau, dem Forscher und Arzt, Landau, dem Manne öffentlichen Wirkens und stillen Woiiltuus. Landau, dem Juden, haben auch wir ein Wort herzhellster Miifrcude bei freudigem Anlaß zu sagen. Geheimrat Leopold Landau gehört zu den ganz vereinzelten deutschen Juden, die sich, an hervorragender Melle im öffentlichen Leben stehend, von der nationaljüdischen Bewegung uiid der kämpfenden Zionistischen Organisation nicht scheu fcrngchaltcn, sondern sich offen und entschieden in Zeiten der Entscheidung ihr zur Seite gestellt haben. Geheimrat Landau bezeugte der uaüonaljüdisclicn Bewegung seine tatkräftige Sympathie, a!s sie zur Zeit der Gründung des Jüdischen Verlages mit ilircm ersten Versuch in Deutschland, das jüdische KuHurschaffen neu zu befruchten, ins Leben trat. Geheimrat Landau, der eine Zeit 1:111,׳;■ audi der Repräsentanz der Jüdischen Gcmciiidr Berlin:, angchörto, trat ohne Rücksicht auf den Wider־ taiul der liberalen Antizionioten t'iir die natiotialjüdiscUe Tun1bewe;;u;1g ein, deren Entwickln״״ unterbunden werden sollte. Geheimrat Landau Stand auf der Seite der zionistischen Bewegung, als es im Kampf für die jüdisch« Solidarität und gegen a; imilaiorPcIic Verfälschungen des, ge־amtjftdiseiun Bürgsebaftsgedankens galt, der Alliance israelite Universelle eiilRCgouziilreten, Und Geheimrat l.andau stellte räch,, einer der wenigen deutschen Juden, die nicht orgaulsicite Zicmi.ten waren, auf die Seite der Zionisten im Kampf um die hebräische Sprache 111 Palästina. Niemals scheide Geheimrat Landau davor zurück, siel( zu der Bewegung zu bekennen, die Ihm aut reinsten der Erlialtmig und Erneuerung des jtidi.clien Volksideals zu dienen schien. Aller wir danken Leopold Landau nicht, daß er immer und immer wieder auf unsere Seite getreten Dt mul daß er auch im Kriege, daß er mich in den letzten Monaten wieder den starken Willen zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der zionistischen Bewegung bekündet lut tut er es doch um der Sache willen, die ihm <;,» lieiiig ist, wie uns! Er lut seinen Platz immer als stolzer Jude gewählt und dies ist ihm 80 selbstverständlich, daß er hierfür keine Anerkennung erwartet. Danken dün'en wir Geheimrat Leopold Lauda!« für die Art, in der er sieb zu uns gesellt. Mit dem ganzen Feuer, das den jugendlichen Siebenzigjälirlgen durchglüht, der Jugend ein Vorbild, mit der gefestigten Mannlielikeit, die wir von unseren eigenen Führern verlangen, aber auch mit der Güte und dem liebevollen Verstiindiiis für die persönliche Not, die individuelle Sorge jedes Einzelnen, für den seine I liflshcrdtsduift aufgerufen wird . so Ist er Immer in unsere Reihen getreten. Dafür wird ihm unser Dank und darum freuen wir uns, Geheimrat Leopold Landau auch in Zukunft auf unserer Seite zu wissen. Natioiißljüdischer Jugendtag Am 16. Juni fand in Berlin eine Sitzung von Vortretern der national-jüdischen Jugendorganisationen in Deutschland statt. Es waren ungefähr 100 Vereine mit zusammen etwa 0000 Mitgliedern durch öü Delegierte vertreten. Beschlossen wurde die Gründung eines örsamtausschusses der n a t i o n a I - j ü d i - s e 11 e n J u g end Deutschlands, dem vornehmlich die Vertretung der national-jüdischen Jugend nach außen und die Förderung ihrer Er/ichungsaufgabcn obliegen wird. Seine Hauptaufgabe aber wird er in der V o r b e r e i ־ tu 11g des von derselben Sitzung beschlossenen nation a I - j ü d i s c 11 e n Jugendtages sehen, der nicht nur Vertreter der Organisationen, sondern die Jugend seihst in Berlin vereinigen soll. Neben der Tagung der Delegierten, die in Anwesenheit geladener Gäste stattfinden wird, sind Versammlungen, Sportfeste und Zusainmcnküiifte im Freien mit Wettspielen, Wettsingen und Falliten in die Umgegend von Berlin in Aussicht genommen. Der national-jüdische Jugendtag, der in der Zeit vom (>. bis 8. Oktober stattfinden soll, wird der ,national-jüdischen Jugend die längst erwünschte Möglielikeit geben, im persönlichen Zusammensein die stark empfundene Gemeinschaft zu bekräftigen, die durch gleidies Wollen geschaffen wurde. Darüber hinaus wird die gesamte jüdische Jugend mit Interesse au Veranstaltungen teilnehmen, durdi die ihr eine Kenntnis der nationalen Bestrebungen vermittelt werden und ein Einblick in das Leben einer Jugend ermöglicht wird, die eine gesunde Körperlichkeit und Naturfreude mit leidenschaftlicher Anteilnahme, an allem Jüdischen zu vereinigen weiß. Der Ausschuß für die Vorbereitung eines 11 a t i o 11 a 1 - j ü di sehen Jugendtages. Zionistische Bewegung Herzl-Fetern Oesterreich. Der diesjährige- Hcrzltraucrtag wurde in Wien, wo Hcrzl lebte und ruht, in grandioser Welse begangen. Außer dem üblichen Gange zum Herzigrab, woran sicli Tausende beteiligten, fanden um 7 Uhr abends in allen Synagogen der Stadtteile, in denen Juden in ansehnlicher Zafil wohnen, Jahrcszeitandaehteii statt. Alle Rabbiner bczcichnctcn in ihren Predigten Hcrzl als den großen, unersetzlichen Führer des jüdischen Volkes. Sämtliche Tempel waren sehr gut besucht. Am nächsten Tage fand ein großer Hcrzl• Abend unter Mitwirkung des Oberkantor Fuchs, Prof. Wolf, Lia Rosen, Ludwig Batö und Dr, Elia:! Ti sc 11 statt. Am 7. Juli 1. ). fand in Linz der Trauergottes־ dienst für 1 lerzl statt, bei welchem Herr Rabbiner Dr. Oliaim Be r t is ch* Amstetten die Gedenkrede JiK-It. Bei der abends abgebaltenen Akademie sprach Herr Dr. Rudolf Menzel an Stelle des plötzlich erkrankten Professors Viktor Freud-Prag die Festrede, bei der die Enthüllung des vom hiesigen Bildhauer Bernhard Schwarz entworfenen Herzliellcfs erfolgte. Am selben Abende fand eine reiehhaltige jüdische Ausstellung statt, bestellend aus jüdischer Literatur, Kunst, Kricgsgcfaiigcncnvvcscn, Nationalfond, Palästlnakuiule usw., die großes Interesse hervorrief. Von 0. ö. Kriegsgefangenen und Flüchtlingslagern waren zahlreiche Gäste erschienen. Holland Am 30. Juni veranstaltete der Rot t erdam er Jugeudvcrcin ,,Fl asch achar“ eine Hcrzl-Ged c 11 k f e i e r. Der Vorsilzende, Herr M, Stern, wür- 01,.te die Bedeutung Theodor Herzls für die Gegen- 1112 unsere Pfeunde in den'Badern richten wir die dringende Bitte, der iiotlcidenue» jüdischen Bevölkerung ia Palästina m gex enken. Täglich verschlimmern sich ihre Leiden. Unseren Brüdern in Palästina zu helfen, ist die Aufgabe jedes Zionisten, jedes Juden, in den Bädern ist di« Gelegenheit zu Sammlungen besonders günstig. Wir richten daher die dringende Bitte an unsere Freunde, daß sie sicli auch dort mit allen Kräften für das llilfswcrk für Palästina vinseljzcii. ׳׳׳ Anleitungen für die Durchführung von S a 111 m 111 n g e n, Iiifonnationsmaterial usw. stellen wir bereitwilligst zur Verfügung. ' Hilfswerk für PaUlstina Berlin V/. 15, Sächsischest!•. 8. Poslsihckkonto Berlin 1102׳, Bai kkouto: Na Ilona bank für Dcutsch'and. Depositcnkasse, Kurfaiteiidauim. wart und gedachte der während der Kriegszeit ververstorbenen F'ührer: David Wolffsohn und I s hleuow, auch widmete er dem von vielen Vcrcinsniitsf'iedcrn v.rehrten Dr. Abraham Robi 11 soll» sowie den Opfern der Pogrome einen ehrenden Nachruf. Die eiridruckv volle Gedenkrede auf Herz! wurde von Herrn Jacob Landau gehalten. Die Ftier schloß mit dem Vortrag des El niolc rachanüm durch Herrn lsiae! Tciniunka. 111 der am 11. Juli in Sc 11 e v e n i n g c n stattgefiimlciicii Gedächtnisfeier der Zionisten aus Belgien zu Eham Herzls sprach Professor Dr. Or 11 stein aus Utrecht. Schweiz. Am 30. Juni fand in Zürich in der Synagoge eine weihevolle Hcrzl-Fticr statt, in der Rabbiner Dr. Liltmann eine eindrucksvolle Trauerrede hielt. Anschließend daran sang Herr Tominberg das El mole rachamim für den verstorbenen Führer. Hierauf betrat Herr Berthold Feivvcl die Kanzel und entwarf in Kingeintiger Analyse ein lcbensgctrcucs Bild von Hcrz.is Psyche, In schlichten Worten, frei aus dem Leben schöpfend, oiine allen Pathos, Ring an Ring zum Gesamtbilde fügend, faszinierte Feivvcl die andächtig lauschende Gemeinde. Auch in den übrigen Orten der Schweiz wurde der Todestag Herzls feierlich begangen. In Bern ver^ anstaltcte die Zionistische Ortsgruppe eine Feier, bei der die Herren Mcssin ger, Sklar, Dr. Buchman und Feiler sprachen. Große Hcrzl::gedenkfeiern fanden auch in Biel, St. G a 11 e 11 u>w. statt. Dänemark. Anläßlich des Todestages von Theodor Hcrzl v ranstaltcte die Zionistische Vereinigung für Dänemark am 1. Juli eine Versammlung in Kopenhagen unter dem Vorsiiz ihres Präsidenten J. N ach e msoh 11. Nach einer Rede des Herrn Dr. S. Bernstein, der die unvergängliche Bedeutung Herzls für die Wiedergeburt des jüdischen Volkes schilderte, hielt Herr Leo M o t z k i 11, Mitglied des großen Aktionskomitees, eine warm empfundene Gedenkrede auf den verstorbenen Führer. Herr Motzkin erinnerte au die ersten Zeiten der. politischen Zionismus, da Her/1 in unsäglich mülievoller organisatorischer und diplomatischer Arbeit die Zionistische Organisation schuf und die Ziele des Z>onisinus den Regierungen und Völkern aller liindir darlegte. In allem Leid, das der Well krieg über das jüdisclie Volk gebracht hak müssen wir bekennen, daß ׳die Saat, die Hcrzl ausstreute, herrlich aufgegangen ist, daß der Zionismus zu einem Faktor der WeTtpolitik geworden ist, mit dem, wie die Regierungserklärungen zu seinen Gunsten beweisen, heute alle Mächte rechnen.' Darauf nahm die Versammlung einstimmig foigendc Resolution an: ״Die Zionistische Vereinigung für Dänemark, zum Andenken des Todestages von Theodor Her/I versammelt( drückt ihre Begeisterung über die hi torische Deklaration aus. wclcnc die britische Regierung betreffs der nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina abgegeben hat. Die Kopenliagener Zionisten sprechen der englischen Regierung, sowie den anderen Regle- 1jungen und Völkern, weiciic sich in gleichem Mime für die zionistischen fcestrebungen erklärt haben, ihren Dank aus. Die Versammlung drückt zugleich ihre tiefe Be .Tiej.iguug über die entsprechenden Erklärungen der demokratischcn und sozialistischen Parteien Europas und Amerikas aus“ Am Sonntag, dem 30. Juni füllte eine zionistisc gesinnte Menschenmenge die Brailacr Synagoge welcher zmn Gedächtnis Herzls eine Gedenkfeier stat Herzls ' m ,Sank Lc0" sprach übcr das Lebt Aus aller Welt Aus Oesterreich (F1 ü c h 11 i n g 8 s t a 11 s t i k), Das Jüdische Preßbüro in Stockholm me' l’״L11״nfxin’r?6?X| ükr:?'׳lcr■ äöüüö Slawen 1 ölen, 10000 Deutsche, 6800 Ruinäuen und •'( s, *■?«1 .״ו־ nocli jetzt, wo viele von ihnen zwangsweise ״ ' wnrdl% das größte Kontingentier **F skllcn. Die in Rede stehenden Flüchtlinge st11׳ ETtSäJS'Sl^yJ* Ä £ aitser 1 rovmztn lut, w1׳e bekannt, im Laufe?rlcffi:mti«£ "1י" V0״ SeitC״ dcs Fcil,dcs U