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Jüdische Rundschau · 1918-07-19 · Heft 29 (19.7.1918) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 29 (19.7.1918)
Date
1918-07-19
Page
– (sequence 3)
Language
German
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1**V. 10! .;!ג 11 •!er -ו; ••1 11 1. ii r- 11 he-! ‘aß ii 1■ i'iehi י io- : 1־ a m '''-'eile 11)Ui OH <T,ubc lug. < i 0• Jeru- Ai;.{ ibnor, sind I j;1> lt 7.11• rszahl 9 der II be- und ו das e des 11 CO zi״ eil 1 und l*ill Jcvöfichh'ß Nr. 29 jüEDJSC :11: Seile 223 lr׳h - -tiii׳״'‘ Önaic' ' Iffr awit Vizepräsidenten, J. Epstein und S, Goldenberg ajs Sekretären gewählt. 1111 Namen des Provisorischen Exekutiv- Komitees begrüßte Herr E. W. Lc v i 11 - E pst e i n die Tagung. l'iir den Misrachi sprach Rabbi M. Berlin, für die Amerikanische Zionistent föderal io 11 Prof. J. I׳" r icd 1 a 11 d e r mul für die j Ucbrfiische Ee 11 rcro rga 11 is a tiou Professor!1 s 1 o n 8 c 7. mul J. N. Prise 111) e r g. t ä Den Bericht über die Tätigkeit der Organisation > 1 erstattete der Sekretär Nahiini K n m e n e 18 k y. Ans j ן jeni Bericht geht hervor, daß der Organisation zur Zeit '; g,j hebräische Sprachvereine, 20 zionistische Orlsgnij)־;; neu und 22 andere Vereine .׳»!geschlossen sind. Die Mit- : I glietler/aiiil beträgt ca. 1300, Das wichtigste Ereignis!; jj! der Tätigkeit des vergangenen Jahres war die Orun*! j dm 111 des Verlag!; ״ivadima", der sieh mit der Publi־; ' katiou hebräischer Bücher und Broschüren befallt, i Die Nachmittags- und die Abemlsitzmig waren mit \ i der Diskussion über den Tätigkeitsbericht ausgcfüllt. j | Am nächsten Tage erstattete Prof. N. Slouscz j׳ : ein Referat über 11״ e b r ii i s c 11 im O r i e 11t.״ Daran! ‘ ' sprach I ierr J. Bei ru e 1 über ״II e b r ä i s e 11 e M u -; יי;!!) י, Herr J. N. Frisch borg sprach über die Not-; , wendigkeit der Gründung eines hebräischen Lei»- xe rs e m i 11 a r s , das den Ansprüchen der Histadruth genügt und parallel damit der Einrichtung einer Must er sc 11 nie für Kinder, in welcher der ganze [ Unterricht in hebräischer Sprache erteilt! werden soll.; Die Gründung eigener Schulen der Histadruth ver- I langte auch Herr K. White man in seinem Referat j über ״Hebräische Erziehung“. Herr Scharf- [ stein sprach über ״Hebräische Literatur״, f Herr Schcinkin über die Notwendigkeit des Aus- I b a 11 e 8 der Organisation. } ' I־s wurde eine Reihe von Resolutionen angcf : nonmieit, darunter ein Dankesvotum an die c! britische Regierung für die Palästinadeklaration j und eine Begriissung der Zionistischen i , Kommission in Palästina. : In einer weiteren Resolution bringt die Konferenz I ruin Ausdruck, daß sic Hebräisch als natio-;! aale Sprache des jüdischen Volkes anerkennt und ’ in der h c brä i s chen U n i vcrs i tä t die Erfüllung des hebräischen Erzichungsidcals erblickt, j Es wurde beschlossen, ein hebräisches Leb- 1 ן rerseminar und eine hebräische Elementarj! schule zu gründen, hebräische Ge sang ver- 1 j eine und hebräische Abendkurse ins Leben zu rufen und für die Einführung des hebräischen Sprachunterrichts an den Hoc 11 sc hu f e » und Colleges zu arbcilcn. Herr dieser ßen-Jchuda wurde zum Ehren-!Mitglied gewühlt, ln einer besonderen Resolution wurde der jüdischen Presse in Amerika der Dank für ihre Tätigkeit zugunsten der Histadruth zum Ausdruck gebracht. Für das nächste Jahr wurde ein Budget von 7000 Dollar aufgestellt. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurde Dr. Schmarja Lev in zum Ehrenvorsitzenden, Ruber» Drainin zum Vorsitzenden gewählt. Misrachi-Delegiertentag in Philadelphia Vom 3. bis 7. Mal 1918 fand in* Ph i la d e 1 ph la ein Delegierten tag• der M i s r ach i-O rg a n 1־ eation in Amerika statt. Mehr als 350 Delegierte und zahlreiche prominente Gäste wohnten der Tagung bei, die von Rabbi B. L. L c v i n t h a 1 durch eine Anspräche, in der er die Ziele des Misrachi und die Bc- *■11״■״■׳ui .. .. 11 -—■"«״יי■■■יי■■««■י ׳!״״ .׳—׳ die hewührte Tenbncrschc Sammlung eine bessere Dar- *telliMg des gegenwärtigen Palästina enthalte mul wonigstens die nächste Auflage dieses Bändchens, inslKi- »iidere im 5. und 6. Kapitel, gründlich umgearbeitet weide. , R. W. P. Prcls'gke, Antikes Leben nach den ägy ptischen Papyri. Aus Natur und Geisteswelt, IW. 565. B. G. Teiibner, Verlag, Leipzig. 1917. — Dieses Bündchen sucht die Ergebnisse der Papyrusfurscimng zu einer lebendig anschaulichen Schilderung aller Zweige antiken Kulturlebens zu verwerten. Wir lernen hier die erstaunliche Höhe der Verwaltung e״d die Zweckmäßigkeit der Einrichtungen kennen, die sieh im modernen Leben vielfach neu entwickelt und bewährt haben, insbesondere auf wirtschaftlichem und administrativem Gebiet. Die Zeit, für die die Quellen am reichlichsten fließen, ist die der griechischen Kultur und besonders der römischen Weltherrschaft. Nach einer Einführung in das Wesen der Papyruswissenschaft zci!׳t der. Autor an der Hand dieser Quellen die Eigen״ tünilidikeit des Kullurbildcs, das wir für jene Zeit daraus gewinnen, in Landwirtschaft, Ikanitcuwescn, Pinniiz-, Kanzlei-, Kassen-, Bank-, Gcridits-, Vertrags-, Militärwesen, Kullur, Erziehung, Verkehr und Privatleben. Der Anteil der Juden an dein damaligen Kulturleben wird fast gar nicht erwähnt; der Autor bemerkt, daß ihre Zahl im Lande, abgesehen von der größeren Kolonie in Alexamlrien, sehr gering war. Von der Einführung der Judimstcuer ist Seite 45 die Rede; ein Wiener Papyrus enthält eine Hebcliste dieser Steuer, die 8 Drachmen und 2 Obolen jährlich auf den Kopf betrug und von Männern, Frauen und Kindern vom 3. bis zum 60. Lebensjalire gezahlt werden mußte. Daneben zahlten die männlichen Juden die allen besiegten Völkern aufgelegte Kopfsteuer. , R. W. die zioublir.chc wäret; \v.;r, Jrkclt die 1 loffnung die dem jüdigegeben hat. deiitunpf des gegc!1wärti,;en Bewegung hervoiiio!), erö! Rabbi Levintli.al fimri;; 1״;:;, auf die Rückkehr u.kvj Palä'dina 1.5 sehen Volk stets die Exi׳.ie:r/1״ögli Aber das Land allein ״;eni:;,e nk.iit. Wir mü־.:;cn all die Bedürfnis;«: erfüllen, die «;11:*, ■de1 ,׳. heilig waren. Paläslin,1׳ soll nicht nur utr.er poülJ (Er׳:, r.owlcr» ebenso unser religiöses Zeutruin nein, Rabbi Levhitlial schloß seine Ansprache mit dem Ausdruck der llolfuuug, daß die nächste Tagung In Palä;tina nkßilialicii werde. Rabbi Meier Berlin wurde zum Präsidenten der Tagung gewählt. Dr. t. A. Diu es tone erstattete den Jahresbericht •ttiul fühlte darin ans, daß 151 misrachistisehc Organisationen mit 1663,') Schekelzahlern auf der Koiilerenz vertreten seien. 2333 Dollar sind im vergangenen Jahre für den Nntlonal-i-'oiut und 10 576 Dollar für den Restiiuratious-Fonil aufgebracht worden. Der größte Teil der weiteren Verhandlungen, Bespreclnmgeii und Diskmvikmcn war <ten Fragen der hebräischen E r z i e 11 u n g und der Ausbildung hebräischer Lehrer gewidmet. Rabbi Jacob Lcvensohn, Mitglied de» mi:;raehir,tischen hebräischen Lehrer-Seminars in New York, berichtete über die Arbeit dieser 1 locbschulc. Dr. Waxmann appellierte an die Versammelten zur Schaffung eines Fonds von 5000 Dollar für das ״Bcth Midrasch lemorini“, und auf einen Appell zugunsten des Restaurations-Fonds spendeten die Delegierten einen Betrag von 30000 Dollar. Herr Schcinkin begrüßte die Tagung im Namen des palästinensischen Jiscluivr. Rabbi Hirsliinson aus Hobokcn legte im Auffrage des Palästina-Komitees die folgenden Resolutionen vor, die sämtlich zur Annahme gelangten: l. Unter- Stützung der jüdischen Kolonisation in Palästina; 2. Gründung einer Hochschule in Palästina unter der Leitung des Misrachi; 3. Festsetzung des Hcbrülsehe n als der Umgangssprache der Juden in Patästina; 4. Gründung besonderer Misraclii-Abtcihmgcn zur Unterstützung industrieller Unternehmungen in Palästina. Professor Felix Frankfurter, der gerade von seiner Europa-Reise zurückgekeiirt war, sprach ala Gast der Konferenz über die politische Lage des Zionismus. Während der Tagungen liefen eine Reihe von Degriißungssch reiben ein, a &. vom Sekretär des Präsidenten Wilson, Tuniuity, iukI von Oberrichter Louis D, Brandet«. Eine Reihe von glänzenden Veranstaltungen in Phb ladelphia erhöhten die Wirkung der eindrucksvollen Tagung. Am Sonnabend Abend wurde ein hebräisches M a s י c n rn c e 11 n g im Hotel Walton abgeh. Iten; Sonntag Nachmittag marschierten mehr als 3000 jüdisehe Kinder durch die Hauptstraßen der Stadt unter Absingung hebräischer und jidischcr Lieder. Sie wur■ den von den Delegierten begrüßt und Rabbi Berlin, W a x m a n 11 und L c v i n t h a 1 richteten begeisternde Worte an die Jugend Sonntag Abend wurden in allen Synagogen der Stadt Masscn-Mcctings abgehal■ ten, in denen die Rabbiner BerJ in, Ashlnsky, Seltzer und Oordon Anspraclien hielten. Eine besondere Rabbiner-Konferenz am nächsten Tage beschloß, eine intensivere Propaganda- Tätigkeit unter alle» orthodoxe» Juden ck» Landes zu entfalten. . Mf3racl1l-Kcr5fcrenz In der Schweiz Am 23. Juni fand in Zürich eine Konferenz der Misrachi-Vcrci.nc in der Schweiz statt, bei der folgende Resolution angenommen wurde: Literarische Mitteilungen In Krakau erscheint eine neue Tageszeitung in polnischer Sprache unter dein Namen ״Nowy Dzi’cnn i k“, Die* erste Nununcr erschien am 9. Juli. Die uns vorliegende» Nummern bringen neben den Tagesnachrichtc» Erörterungen über die allgemeine politische Lage, über die imicrpolitLche Situation in Oesterreich- Ungarn und über die polni chc Politik. Einen breiten Raum nehmen die jüdischen Angelegenheiten ein, die int zionistischen Sinne behandelt werden, Die polnisch-jüdischen Fragen werden eingehend erörtert, ln seinem programmatischen Leitartikel erklärt das Blatt, die jüdischen Interessen rtadiddicklichst vertreten und das Sprachrohr von 3 Millionen Juden, die in Polen leben, sein zu wollen. Den Polen gegenüber will die Zeitung die PoÜtik der Verständigung führen. Im allgemeinen soll cia rein demokratischer Standpunkt vertreten werden. _ Seit etwa einem halben Jahre erscheint In Sofia eine zionistische Zeitschrift in bulgarischer Sprache *Evrcflekl Qlass״ (Witosdu- Straße 16). __ In der Wochenschrift für deutsche Welt- und Kultur- Politik ״Deutsche Politik״ (Herausgeber Jückh- Rohrbneh-Steiii) vom 21. Juni erschien der inlcrcssuntc Beitrag eines dcutrdieu jüdischen Soklatin, der au der Ihilästiii.ifroiit steht, über ״Eine jüdische Siedlimg in Palästina" (Aäcrchawjn). Im Aufträge des Oberbefehlshaber* Ost wurde von der Prcsseabtc ilung der Vcrwalt ung ein Wörterbuch für!>0111011־, Polnisch Russiseh, Westnrthenir.ch, Litauisch, Lcttisdr und fidiaeh (420 Seiten, Großoktav, für den Buchhandel im Veriacc von Otto Spanier in Leipzig) hrrausgegeben. , D1S Am,l7ll a"if.d1c 2£>nir,tca:6deration veröffentlichte eine Broschüre ״Am crikanism u* utuJ Zioni״ mu»״ von Richter fuilaa W. Maalr. 1001•־ ״Die in Zürich am 23. Juni versammelten Vertreter der Misrachi-Vcrcinc in der Schweiz,, ^׳e wirklidtmig des Baseler Programurs >״ Oc.»tc de» überlieferten Judentums erstreben, erklären « a Pflicht eines jeden Juden, m cilK^n,^' blicke, Wo die WIedcrgclnirt des juchscheu Volkes aut jüdischem Bmlen in erreichbare Nahe geruckt 1e-1, diesem Werke mit allen Kräften mit zu wirken." Fürserge flr die palästinensischen Wtiieti- und Flflchtlingskindcr Zur Lage in den Kolonien Da» ״K 0 p e 11 h a g e n e r Zionistische Büro" berichtet: * 1:1 ,8 eh wc ja wurde provisorisch ui den Raumen den Smialoritiuis ein W11 i s e 11 h a » » eröffnet. Vorläufig sind dort 35 Knaben und Mädchen untergebraiht, die fast alle Kinder von verstorbenen Flüchtlingen aus Kfar-Snba sind, alle Doppclweiscn. Ein Teil der Waisenkinder in Schwcja wurde in der Koloniesehulc untergebracht, für die Kleinen wurde dort ein Kindergarten unter Leitung von Frau Brenner eröffnet, die auch das Waisenhaus leitet. Fiir den anderen Teil fungieren Schüler des Gymnasiums als Lehrer, da andere Lehrer nicht vorhanden sind. Es wurde ein Kuratorium für alle Waisen aus Sanraria gegründet, dessen Vorsitzender Herr Bril, Vize-Vorsitzender Herr Grosowsky ist. Ein zweites Waisenhaus wurde vorläufig in Milchamic installiert, das von Herrn Professor Karrni beaufsichtigt und von Fräulein Kaznclsohn geleitet wird. Hier sind vorerst 35 Kinder beherbergt. Ein drittes Heim für Waisenkinder ist in S c d j c r a eröffnet worden, unter Leitung eines lokalen Komitees mit 1 lernt Krimkin an der Spitze. Dort befinden sich 40 Kinder. Es ist eine unbedingte Notwendigkeit, auch in Safcd ein großes •Waisenhaus zu errichten. In Sichron ist eine Schule für die Kinder der Flüchtlinge eröffnet' worden. Vorläufig lernen dort ‘10 Kinder. Es ist selbstverständlich, daß der Unterricht nicht so geregelt ist, wie es wünschenswert wäre. Es gibt keine Wohnungen, keine Möbel, keine Bücher und auch keine Lehrer, die allmählich alle einberufen werden und ihre Wohnstätten verlassen müssen. Nach Chcdera sind aus Kfar Saba einige Hundert Personen ausgewandert. Vorläufig wohnen sie alle in Hütten, die sic sich aus Eukalyptuszweigen hcrgcstcllt haben, Während des Sommers werden sie dort wohnen können, aber man befürchtet das Schlimmste, wenn sic dort überwintern müssen. Im Winter ist cs unmöglieh, in den Hütten zu wohnen. Die meisten der Toten von Kfar Saba sind durch das Wohnen in den Hütten gestorben, und man muß unbedingt schon jetzt daran denken, die Evakuierten nach den Städten zu überführen, wo man wenigstens Wohnungen finden kann. Eine solche Ueberfidirung ist freilich mit holten Kosten verbunden. Die Hilfskomitees bemühen sich darum, für die nächsten Monate Getreide vorzubereiten. Für Sichron sind ungefähr 90000 Francs in Gold notwendig, in Chcdera hat man keine Möglichkeit, für mehr als drei Monate vorzusorgen. Dort sind ungefälrr 20 000 Franc! in Gold notwendig. Brief aus •Tiberias ln dieser drängenden Not will ich allen europäischen jüdischen Schwestern die Hebung der moralischen und materiellen Lage unserer palästinensischen Schwestern ans Herzlegen. Vor *allem muß ich kurz ihre Not schildern. Ein Städtchen, Kvie Tiberias oder Safcd, weist wenigstens je 400 unerzogene und erwerbslose Mädchen auf. Diese Mädchen hocken der» ganzen Tag hungernd, ungekämmt und ungewaschen, vor der Tür. Zwar hat der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina bei dem ich schon 4 Jahre als Leiterin der Spitzcnsehule in Tiberias angesteitt bin, eine gewisse Tätigkeit entwickelt. Die Mädchen, die in. der Spitzcnsehule sind, sind 16—18 Jahre alt, arbeiten sehr {leidig und fertigen die schönsten Nadel.irbeitje», Die Spitze, die sie arbeiten, ist eine Originalität des Landes, Sic wurde zunächst bloß in der Form יןrltnitiver Tabletdeckclicn .״(־gefangen und ist von uns zur!schönsten Blüte enlVvickclt. Es werden in unseren Ateliers Spitzciiklcklchen, Kragen, Fächer, grolle Tischdecken, Einsätze, Hauben, Kissenplatten, Taschen, Einsätzc zur Bettwäsche u. dergl. gearbeitet. Die Spitzen smd sehr haltbar, leicht zu waschen und fähig sich alle Märkte Europas zu erwerben. Die Spitzcnsc’hulcn, die der Verband unterhält, genügen aber absolut nicht. Die Umgestaltung und Ausdehnung der Arbeit ist Ta,״riCl,1 a,k,״nscrc Ocsinntrngsgcnossinen du״ Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in ״ alastina zur einigenden Arbeit anschlicßen. Seine Spitzciundustr e ״ml, so erweitert werden, daß sic in sich alle diese notleidende״ Mädchen aufnimmt, de 80״ zugleich zur Lrzidierur unserer Volkstöchtcr werden. Außer der Arbeit sollen die Mädchen hebräischen Unterricht1 und Unterricht im! Turnen und Zeichnen erhalten. Viele werden so gerettet, denn von allen diesen Mädchen wandern t^iehimmcr mehr auf dem Wege der Schinde. Daruht müssen sich die jüdildmn ^chvv^skm'lur Al beit aufraffen, Vereine rrn'imt™ , j , *ur jüdischer F״״ä , .1'nd s1ch dc״' Verband juoiscncr r rauen für Kulturarbc t n Palästina »״«f-hi;״«. ßcn, Abende veranstalten und Gelder flr "in Gr mb kapital sammeln, das nicht m Almosen benutet wird ־״fa» ־.r Erwerb»- \

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