Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 28 (12.7.1918)
- Date
- 1918-07-12
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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JUEP18CHE UUl!l des ' : tüt/.iuig l; '11 reu d.vu 1 dahin ’;'Vileiis. ■'t'lt das 11׳ eines ims in lata nur. vi'n;j' יי! .cubt der Werlue.iie! 1 und;שןen s< 11, u; ׳cilsarniee ״’au jiidi-!"dis .hc3 I e seihst auch auf I körnten, m bevor- In.tiaiivc len l'aiaikongrcß pcrsciiaft lite Verder jüdi- '1 an die I gc׳:euum,־!ehen H’iier-Ur- :rsti»/en, dien Arisiricivii, tcr ci!aft .s ן.;lullte e o,feiltsic Aul־•!;:;■ion ־.־ ei 113 . o n - i hingt erenz 1־' : A\c1 l Pa- 5״ Pawerden randunr, gen des :lit und Frici ist, daßletc des zu den n Nr. 78 ._ Von der poale-zionistischen Bewegung in England Ergänzend wird über die Beschlüsse der PonlczionistF .1,וו״ *Konferenz,' die kürzlich in Manchester stattfand. ""(!ו folgendes berichtet: 1 )eni VcrbandsbureauinSlockhol rn nnrach die Konferen/. für seine Tätigkeit während dos Krieges {Jini; und Anerkennung au״. ja; wurde die Gründung eines Partciverlagcs, sowie jjf f|11׳a11s:׳,abe einer Monatsschrift in jüdischer Und ' .jisfher Sprache beschlossen. Für die Propaganda in So'.nit'iand wurde ein he.-ondercs Bureau errichtet. Ferner wnrJe eine Gewerkschaitskonuuission ,gewählt. welche (icIh'ii ‘'er gewerkschaftlichen Oiganisationsarbeit sich aiicli mit der Sammlung des Materials für eine Geschichte jef •׳cwerksc'iaftüehen Bewegung unter den jüdischen \rbe1i׳ rn Englands befassen soll. ‘ £1:;n Schild! seien noch erwähnt eine Trnucrrcsolution 711111 Tode licrl liorocliows und eine Protestresolution die in der letzten Zeit verstärkte fremdenfeindliche tind antisemitische Agitation der chauvinistischen Presse b״öWahrend der Konferenz fand in Manchester eine ״roße Volksversammlung statt. Die P(cssc schenkte den Verhandlungen grolle Aufmerksamkeit. Der jüdische nationale Ärbelterrat ln England /Charaktc r u nd P rog ra in in —Protest gegen ' die polnischen Judenpogrome.) Das jüdische Prcßluiro irr Stockholm berichtet: Ende Mai fand in London eine Delegiertenkoiikrenz der jüdischen Arbeiterschaft Englands slatt. Die ■Konferenz wurde gemeinsam vom Zentralkomitee der jüdischen sozialistischen Ar■ beilcrpartci Po a 1 e ־ Z i o 11 und vom ״J ii d i s c h - n at j 0 n a I e 11 1 G e w c r k s c h a f t s k o m i t c e“ einb.- rufen mul sic vertrat die überwiegende Mehrheit der politisch und gewerkschaftlich organisierten jüdischen Arbeiterschaft des Landes. Die zahlreich beschickte Konferenz beschloß einstimmig, eine pertnanenfe Körpersch ilt mit dem Namen ״J ü d i s e h - n a t i o n a 1 e 1׳ Arhe i te rra 1" zu bilden, dem die Aufgabe zufälii, die gesamte jüdische Arbeiterbewegung Englands zu vereinigen und ihre lokalen und nationalen, politischen und ökonomischen Interessen zu verteidigen. Die Aufgaben des Arbeiterrates sind im einzelnen folgende: Die politische und ökonomische Organisierung der jüdischen Arbeiterschaft Englands, die Förderung der Gewerkschaftsbewegung; die Herstellung von engen Be- Ziehungen der jüdischen Trade Unions unter einander und mil dem jüdischen nationalen Arbeiterrat einerseits und mit der britischen Arbeiterpartei andererseitsj die Aufgabe, die jüdische Aibciterbcwcgung der’britischen Arbeiterpartei als jüdische Sektion anzttglicdern; die politische Erziehung der jüdischen Arbeitermassen, die i’rojiiganda der demokratischen und sozialistischen Prinzipien und der jüdischen nationalen Idee unter den jüdischen Arbeitern; die Aufgabe, mit dem iiitcniationalen Proletariat für die Verwirklichung der folgenden jüdischen Forderungen zu arbeiten: a) eine nationale Ileimsiiiüc für das jüdische Wölk in 'Paliistina unter internationalem Schutz und mit internationaler Garantie, b) nationale Autonomie für die Juden in jenen Ländern, wo sie in Massen leben, c) politische und bürgerliche Rechte für die Juden 11! allen Ländern; Förderung der jüdischen Ansiediung in Palästina auf demokratischer und sozialistischer Grundlage; die Verbreitung der genossenschaftlichen Idee unter dem jüdischen Proletariat; die Herstellung r t c I i s I;ehe 1! Inhalt ber den 1 i c h c s OS €11- .*Hs gibt *ssa altert eit. Zu c h w aoni den, >e!t für m,.. lerne ־ sc; ZUIlg re“ und 1 interkfcehen irii 1t. 3. bringen irtcrung! I Die ״Schweizer Illustrierte Zeitung“ vom 11. Alai veröffentlicht einen kurz informierenden Aufsatz über den Zionismus mit einer ganzen Heilte von Illustrationen (Bilder von Dr, Ilcrzl, l>r. Nordau, Abbildungen aus den jüdischen Kolonien, aus dem Bi'zalcl und aus den jüdischen Stadtvierteln in Jaffa und H a i f a). Im Verlage der radikal-zionistischen Loge Aln a m i s c h m a r in Zürich, ist die Rede von Dr. K 1 a t z - km, die er am 5, Alai bei der Protestkundgebung des Aktionskomitees der ost jüdischen Org a n i s a t i o n e n über ״Die Judenverfolgungen ‘ n Galizien und Rumänien“ in Zürich gehalten hat, als Broschüre erschienen. Im Verlag ״Kineret 11“ (Odessa) •erschienen zwe oammelbücher: ״Das jüdische Palästina“ um L'1״ ,rabcr und Palästina“. Die Sanintcl ouchcr erhalten Beiträge von: liaal Macltschowes 1a! ci ' Uruscnberg, Goldberg, Jabotins K '• Matopolski, Klausner, Ussischkin. o nis״־ Juni in •i er den ,״Je rem e von ן F )ris a gesF; der. tan da- *h ci lit!»11 shier von "t ist; unter 7; von;< .1 n. f! ,itclt F■ ■erfc- 's ^0' 2, f51”■ >" New-York von der zentralen Ver- 1 h״' "I ״l:s ׳!Heehaluz“ herausgegebenen Hechaiuz-Dib- 1 wärtigenC Augenblick.״Cdl'>*UZ’ Sci"e Aufgaben i,n gcßc"* iüdkcho Jv1rtl sc't Anfang April ein Icwidi n Wochenschrift in englische(־ Sprache J News von P. M. Raskin herausgeget nfang Juli begann in Kiew die bekannte lrnmo- Zeitschrift ״Der Aschmcdai“. die im Jal,rc «»3 in Berlin erschiene!^, neu zu crsdicuien. ceuJtt "*״]!״erscheint «eit einiger Zelt die Zeit iüdisclmrH.a!f‘d I 9rp״ fü־r tiic jüdisdic Jugend, ii ,1 sclicr und polnischer Sprache. i ״ט״ jüdisdic Politcdinikutn ln Jekatcrinoslau er i “*eit das Recht einer Hochschule. 1 i von fieziclittngcii timt womöglich die Vereinigung mit jüdischen Arbeiterorganisationen in anderen Lindern, die die gleichen Zjeic verfolgen. Die Konferenz wählte ‘ ein Exckuiiv-KotnUce, das seinen Sitz in London hat und in dam: die vctDcliicdcncn Zweige der jüdischen Arbeiterbewegung vertreten sind. Die jüdischen Gewerkschaften und die ::!;deren jüdi• sehen Arbeiterorganisationen sind außerdem zur Ent- Sendung je eines Vertreters ins Exekuliv-Koinitec be* rcclitigt. Wie bereits gemeldet, wandte räch der Jüdische iniionnlc Arbeiterrat an die öffentliche Meinung mit einem Protest gegen die Judenpogrome in Galiziern und Polen, ein Protest, der auch jtte Auslände Beachtung fand und den die schwedische Soziaidcnro» kratie mit einer sehr bemerkenswerten Kundgelutug beantwortete. Der Wortlaut der Pro testresoluiion des Arbeiterratest li;:;pt uns nun vor. Nach der Aufzählung vieler Orte in Galizien» wo in letzter Zeit Judenpogrom’,: organisiert wurden, heißt es in der Resolution weiter: ״Wir sind uns der Tatsache bewußt, ,daßt die Polet! in den letzten Jahren große Neigung zum Antisemilisintis gezeigt haben, eine Tatsache, die durch die polnische Boykottpolilifk gegen die jüdisdic Bc- Völkern 11g ticwiesen wird, ein Boykott, der den Ruin tausender jüdi seit er Gewerbetreibender, Arbeiter und ihrer Familien he'rbeigefiihrt hat. Wie sehr dieser Boykott beklagenswert war, hätten wfr dodi niemals erwartet, daß das polnische Volk, das sich uh eine zivili- Sierle Nation betrachtet, sich zum׳ Gebrauche brutaler, mittelallcriiclier und ibarbarischer Methoden erniedrigen wird, um sein eingebildetes Ziel zu erreichen, daß es sidi dazu!!ergeben wird, *nicht nur ökonomischen Ruin über die wehrlose jüdisdic Bevölkerung in Polen und Galizien zu bringen, sondern sic auch physisch zu vergewaltige^, und zu morden. Wir müssen auf das entschiedenste gegen diese Pogrome uni ihre; Urheber protestieren und! wir appellieren an das gutgesinnte Volk dieses Landes und namentlich an die Arbeiterpartei, an die Arbeiter- Organisationen und an die Arbeiterführer, Uns zu helfen, ’ diese» Gewalttaten ein Ende zu bereiten , , . Das polnische Volk wird ebenso wie das jüdische vergewaltigt und unterdrückt, und ebenso wie das jüdisdic Volk bestrebt ist, sein nationales Heim׳ in Palästina wieder zu erlangen und politische, btirgerliehe und nationale Rechte in den Wohnländcrn zu erreichen, so erstrebt auch das polnische ,Volk ,seine Einheit und Freiheit. Die jüdische Arbeiterklasse der ganzen Welt hat nur Sympathie für die gerechten Ziele des polnischen Volkes, für seine Bestrebung, seine Unabhängigkeit zu erlangen, aber der Gedanke ist schmerzvoll und unfaßbar, daß eia Volk, das nach Freiheit und Unabhängigkeit strebt, seinerseits in einer 60 bruialen tauf abscheulichen Art gegen eite andere׳ Nationalität, die in seiner Mitte lebt, vorgeht. Wir wollen auf keine Weise den Kampf des polnischen Volkes für seine Freiheit beeinträchtigen, aber wir müssen entschieden fordern, daß cs gegen die Juden nicht anders handeln soll, als ca von Seiten anderer für eich selbst fordert“ Das Hauptorgan der schwedischen Sozialdemokratie zur Judenfrage Der Stockholmer ״Sozialdemokraten“ bringt in seiner Nummer vom 27. Mai einen Artikel ״Ein vergessenen Volk", der für den während des Krieges eingetretenen Umschwung der Anschauungen über die Judenfrage innerhalb der Internationale charaktcristisch ist. In dem Artikel wird ausgeführt,, daß erst der Weltkrieg dein zivilisierten Westeuropa! die Existenz des jüdischen Volkes und seinen Kampf ums Dasein klar zum Bewußtsein gebracht hat, und cs wird auf die Bedctilung liiiigewksen, welche die russisdie Revolution ■für di sc Eräcunt'ii; g habt b.t, D.r auf die Revolution fo’gonde politische Niedergang Rußlands, die Lostrennung der Randstaaten ist für das jüdische Volk ein schwerer Scliicksalsschlag geworden. ״Es ist durch den Brcatcr Frieden in ein nationalistisches Chaos liincingcschleudcrt worden, in welchem sich die Freunde von gestern in Unterdrücker von morgen verwandeln. Die russischen Juden ver- Seilwinden, und an ihre Steile treten großrussische, polnisehe, ukrainische, litauische Juden, geschwächt durch ihre Zersplitterung und auf Gnade und Ungnade den neu geschaffenen kleinen Staaten ausgclicfcrt, die von nationalistischem Ucbcrnurt überschäumen . , . “ ״Jedermann kennt die schrecklichen Leiden, die das jüdische Volk vor dem Kriege und während desselben im zaristischen Rußland zu erdulden hatte. Die russisdie Revolution war für das jüdische Volk die Morgendänin!erung der Auferstehung. Der Niedergang der Revolution und der Friede von Brcst-Eitowsk hat niemanden schwerer getroffen als die Juden. Nicht nur politisch und kullun.ll. Sie wenden auch direkt ökonomisch davon betroffen. Deutschland strebt darnach, seine neuerworbenen Randstaaten in Koiaaialland zu verwandeln,!fandet und Industrie in diesen Ländern werden untergraben, nicht zuletzt durch die Zoümr.uern gegen Rußland, ihr aitea Absatzgebiet, Handel und Industrie waren jedoch vor!!Hera das Tätigkeitsfeld der Juden.“ ״Wie immer leiden die am meisten, die wenig oder nichts besitzen; in diesem Falle das große jüdische Proletariat.' Seine Hoffnungen beruhen minmchr auf dem Gedanken, daß das, was Im Osten gcrdiah, keinen dauernden Bestand haben wird. Daß ein neuer Ta״ her- «nbrcclicn wird, an welchem die Internationale aufer- /t i •J eilt, als der feste Kern im Bunde der Nationen, der allein die freie und selbständige Entwicklung des judiseiten Volkes gewährleisten kann.“ ״Die Internationale ist die größte Flofftutng des jüdischen Proletariats, der jüdischen Sozialdemokratie, des ganzen jüdischen Volkes. Wie für kein anderes Volk sind für die Juden die nationalen Probleme liiternational. Nicht bloß, weil das jüdisdic Volk seine Wurzcin über alle Schützengräben Itinaus erstreckt und die wirkliche Verständigung zwischen den Kriegführenden die erste Voraussetzung für die Vereinigung und Verstandjgung aucii der jüdischen Nation ist. Sunden! aitcii deswegen, weil das Streben der Juden naclt (gleichem Bürgerrecht in allen Staaten und vor allem nach national-pcrsonaler Autonomie überall, wo die jüdische Bevölkerung in großen sozialen Einheiten lebt, zur unmnstuühchen Wirklichkeit nur unter der wirksamen Garantie einer überstaatlichen internationalen Organisation werden ,So auch die Träume betreffs der Wicdergew i ,1 ״ ״ n g Palästinas. Der Plan, durch eine freie, unbehinderte Kolonisation alLniih'ich eine wirkliche •Heimat für das Volk der Zerstreuung wieder aufzurichtcn, auch dieser Plan und diese Hoffnung kann nur verwirklicht werden im Rahmen einer internationalen Verständigung und durch den aufrichtigen und guten Willen der ״verbündetet! Völker, ihre Kräfte zu vereinigen, um auch' dem jnluJuinderUdang in Vetbatrtiung und Knechtschaft!ebenden jüdischen Volk cüicn Platz in der Völkcrfatnilic zu bereiten." Die Vorbereitung des jüdischen Vorparlament* der Ukraine Der bedeutungsvollste Beschluß, den der Provi* Dorische Jüdische Nationalrat in der Ukraine bis jetzt gefaßt hat und der geeignet ist, manches gut zu machen, was der Nationalrat selbst verschuldet hat, ist die Resolution über die sofortige Einberufung der Vertretung aller jüdischen;n cug c wäh 11cn Gemeinde ver* waltu 11 gen in der Ukraine. Für die Zionisten war es von Anfang an k’ar, diß eine Körperschaft, die aus Vertretern der Zentralkomitees! zusammengesetzt ist, nicht die wahre Stimmung der Judenheit wiederzugeben vermochte. Die Einberufung ,eines jüdischen Kon* gresscs in der Ukraine stellte seit unter den gegenwärtigen Verhältnissen als unmöglich heraus. Den einzigen Ausweg bieten die neuen, auf demokratischen Grundlagen gewählten Gemeinde* Verwaltungen. Uebcrall vollzogen sich die Wahr len nach einem hartnäckigen Kampf aller bestehenden Richtungen miteinander, und die neugcwählten Organe — diese vorläufig vielleicht wertvollste Errungenschaft der Judenheit der Ukraine — dürfen daher mit Recht als legitime Repräsentanz der jüdischen Bcvölkerung betrachtet werden. Den Zionisten, in! Verein mit der Orthodoxie (Achdut) und der Volkspartei, gelang es, den Nationalrat dafür zu gewinnen, eine Konferenz der Vertreter aller neugcwählten jüdischen Gcmeindc-Vcnvaltungerl nach Kiew einzuberufen, die das leitende Organ des Ukrainischen Judentums anstelle des bisherigen provisorischen Nationairates zu wählen berufen sein wird. Das vorn' Nationalrat zwecks Einberufung dieser Konferenz oder — wie man sie in der Ukraine nennt —- dieses Vorparlamentes, eingesetzte Wahlbureai! besteht aus 8 Mitgliedern: drei Zionisten (von denen einer den Zcire Zion angeliört), und je einem Vertreter der Achdut, der Volkspartci, der Poalc Zion, den Vereinigten und dem Bund. In der ersten Sitzung dieses Wahlburcaus vom 7. Juni erstattete der Direktor des Departements für nationale Selbsvcrwalttung, der Poale-Zionist Rewutzkl, einen eingehenden Bericht über den Stand der Ocmcindewalilcn in der Ukrainischen Provinz. Bis jetzt wurden vom Departement die Wahlen in 94 Gemeinden bestätigt. Im Verlauf der letzten Tage liefen Berichte von Wahlen in neuen 20 Gemeinden ein. ln allen bedeutenden Städten der Ukraine bestehen bercits neue, ,demokratisch gewählte Gemeindc-Vcrwaltungen. Das Wahlburcau beschloß seinerseits, dafür zu sorgen, daß auch in allen anderen kleineren Siädten irrt Verlauf der nächsten Woche die Wahlen der Gemeindeverwaltungcn vorgcnomincn werden können. ucr ganzen Ukraine gleichzeitig am 11., 15. und 16. stattfinden. Jedes Mitglied der Gemeinde-Vcrwal hat das aktive und passive Wahlrecht. — Die Par entfalten bereits eine lebhafte Wahlkampagne. Sc der Zionisten werden in jeder Stadt zwei Kandid Listen aufgestellt: der Zionisten und der zionistis Volksfraktion ״Zcire Zion“, Das zionistische Zer organ ״Auf der Wach“ versichert, daß die b< Listen keine Konkurrenz untereinander führen wc und *He Kraft der Zionisten nach Außen nicht schvvä werden. Sic sollen nur den bestehenden Tatsachen den sich bemerkbar machenden Gegensätzen in eir Fragen des Programms und der Taktik gerecht wer Veranstaltet Tisdie b״aw-SammUmgen für das ״Hilfswerk für Palästina". r- -- ff»״