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Jüdische Rundschau · 1918-06-14 · Heft 24 (14.6.1918) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 24 (14.6.1918)
Date
1918-06-14
Page
– (sequence 4)
Language
German
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s 0 Seite 184 TG Nr, 24 N. Sokolow veranstaltet. IN wami eine Anzahl her- Vi)1T;i1'״:mk1׳• /in1)i!ii(׳n ziigcgcii und fine Reihe Von He i;1!Uiu11־1::.׳'CH1׳eit)eu von Zionistischen O.gauKaliuueu wm׳■ den verlesen, Herr Sokolow erklärte in seiner Ansprache, dal! Herr Octtingcr während der relativ kur/vu Zeit seines Aufenthaltes in London der zionistischen Sache’ sehr wertvolle Dienste!׳eieistet habe, lieir Oettmge.־ ziehe mm heim nach unserer Heimat, und Wünsche für eine glückliche und angenehme Reise begleiten ihn, Hcit Octtingcr, mit Ia11gn11h.׳!]tw1 iern B. ifaii begrüßt, nahm hieran{ das Wort und führte sotgeiuies aus: ״Als ich auf Veranlassung des Ode;;:!er Komitees vor etwa 15 Jahren nach Palästina har.), t.'iml ich die La: c sehr entmutigend. Infolge Pehlens junger l.eule war die Arbeit nichts weniger als erfolgreich. Als ich zum zweiten Male,6—7 Monate vor Kriegsau:bruchx11acl» Palästina kam, war eine vollständige Aemienmg vor sieh gegangen. Ueberali sali man neues Lehen erwachen. Neue Arbeiter pflegten den Boden, neue lailtureiL־ Institution 11, entstanden. In jeder Kolonie gab es Arbcilcr-Organisatione 11, und die hebräische Sprache klang lebendig aus dem Munde von jung und alt. Jedes Schiff brachte eine Schar neuer Ansiedler. In allen bannen des jüdischen Natioualfoiid::, die ich besuchte, waren die Arbeiter von b'iilinr ia׳ mus fiir die Kolonisation auf!;eno eil ahaitüciicr Ga!1:dl.v,c enülli, Merchawja und ifagauia zeigten hedeutetide l iiil .cliriüe dank tlcr Ligeiicnlu it ihrer jiidi!.dien All,eher. Den stäiksten Limlniek maeiite au: mich die!,opularimt und das Ansehen, das der Jüdische Nationalfoml in Palästina genoß, und die grollen lloitmingcu, weiche auf ihn gesetzt wurden, in tlcr Erwartung, dal! er die fülireiide Rolle in der KoUmi: 1t!011 Palä.umas auf nationaler Bari; liaben werde. Nach Ausbruch des Krieges hauen die Arbeiter durch Orgaiii-icnmg der Bebäum:;;' von Par/.cHen zur Deckung des Bedürfe» an Nahrii.igsmiifeln zweifellos zur Bannuag der J iungersnot im Lande!!(׳;;;einigen. Nun ist die Zeit dafür gekommen, besondere Mathiahineu zu ergreifen, die die Ansicdluiig von jüdischen Landarbeitern auf dem Lande in Pa• last Ina crmbgiielien." Herr üetiinger legte sodann im einzelnen die hohe soziale Bedeutung der P r i 11 z i p i e n d e s J ii d i s c ii e 11 N a t i o n a I f o 11 d s dar und wie» nachdrücklich darauf hin, tiali letztere eine sehr wichtige Rolle bei S e 11 a i f u u g d c r n a t i o n a 1 e 11 Heimstätte und vielleicht in der sozialen Entwicklung der'Menschheit zu spielen haben werden. Der Jüdische Nationaiioiki hat bekanntlich beschlossen, gemeinsam mit anderen insti- Unionen unmiUelbar nach dem Kriege eine Anzahl von K <> 1 o 11 i c 11 a ui n a 11 o 11 a l e r B a s i s ins Leben zu rufen. Jede Kolonie wird aus miiule.teils iüh iäuiiiivu bestehn!. Das Land soll :!11 die Kolonisten durch den Naiioiialloml tmtu׳ günstigen llnliiignugeii verpachje! werden, Aiig'esiehts der hestelieinlen Verhältnisse um ff der Nalioiiail'ond zu :;einem ursprünglichen /.wecke - dm Erwerb von Land — zurückkehreii, und demzufolge bedarf er der Unterstützung jedes Juden, dem das Wohl seines Volkes am Herzen liegt. Nach wie vor soll aber auch der so populär gewordene Gedanke der A 11 f - f o r s 11111 g des 1. a 111} e s durch die Baunispende gei’ordert werden, der in der erfolgreichen Sammlung fiir den Herzhvald seinen populären Ausdruck gefunden hat. Damit im Zusammenhang stellt auch die ,,Jahrzeit- Stiftung“ in Höhe von nunmehr (100 Mark, für die der Nation;dfond die Verpflichtung übernimmt, alljährlich sicbenzig Jahre hindurch einen Baum auf den Namen iles durch die Stiftung Geehrten zu pflanze». im Vordergründe der Agitation steht jetzt die ״N n c 111 a!!“•Spende, in Höhe von 5000 hrs. fiir 100 Dunum, die als durchicit veraltet oder überholt. Es ist aber auch ein aiisehulieber Kreis holländischer Juden vorhanden, namentlich aus dem Arbeiter- und Kleinbiirgerstande, der liauptsächlieh auf holländische Literatur angewiesen ist. AuDerdem kann eine Schrift, welche die aktuellen Begebenbeiten im Zionismus und die Stellungnahme der Mächte zu unserer Bewegung während des Krieges in suchliclicr Weise darstellt, auch außerhalb der Niederlande nur freudig begrüßt werden. Aus diesen Gründen ist che 50 Seiten urnfnsscmlc Broschüre ״Ü e,t Z io n i s in e“ von Henri E d c rs 11 e i 111, erschienen im Bocken Urochurcnliandcl van den Nederlandscheii Zioiiisteiibond, Arnhem, eine beachtenswerte Erscheinung, Wie aus dem Vorwort des Büchleins hervorgeht, waren die Ausfallruiigcu ursprünglich zur Belehrung eines bestimmten kleinen Kreises niedergesclirieben. Sie sind denn auch im allgemeinen geeignet, dem Außenstehenden eine gute Ucbcrsicht über die •wichtigsten Grundsätze und Gesehebiiisse des Zionismus zu bieten, Der Verfasser ist eine Persönlichkeit, die sich um die Verbreitung unserer Idee und die Stärkung der Zionistischen Organisation in dcu Niederlanden verdient gemacht hat und” nnmeutlieh midi mit der Geschichte unserer allweltlichen Bewegung vertraut ist 11 Literarische Mitteilungen Das Londoner Büro der Zionistische Organjsat.o״ hat in letzter Zeit eine lebhaf liteiausche Tätigkeit entfaltet und folgende Schrift( herausgegebenj ״Großbritannien, Palästina unddiejud (Uebcrsicht über die, Stellungnahme der Christo(״ ״Die jüdische Kolonisation in Palästina, ihre Geschieh und ihre Aussichten״, von S. Tolkowski. In Ne auflage erschienen sind: ״Der Zionismus und die Jude frage von Leon bi in on,* ״Der Zionismus und 1 jüdische Religion“ von b. S. Spiers. ..Eine lieh!!sehe Universität in Jerusalem“ von 11. Sacher. A Sonderdruck gab das Büro eine kleine Schrift ״W; •;rilltit(lirli«׳r Boden!״ d׳!rf zur A;־•.icdtmi״. Koloni'denfaiiiilii־ in Palii'-liiia aiiig.'iiomni; :! Wenl.n, Iler!' Oelliiigeihob Weiler die •V/icliilgaelt de:( Pio- 11 i e 1' b e i t r :1 g s für die jiidKeke A1lkiier..chait hervor und appeliicrle an die Poalo-Zton, •fiir diesen Zweck ztt:־.:!muu*u mit dem Jüdischen Nationahoml olme;eilen Aufschub S.m11m1;|־kti!jnei1 zu o!׳gani:.n 1'1.11׳, Die Lied;;•*- hi/.-liewcguiig, die jetzt in vielen Ländern crHaiLl^ sollte t) k k!1 p atio י: ח g r u p ק e 11 orgnni-uveii, Jede Gruppe hälfe aus hü—25 Mitgliedern zu bestellen und wird zu»a 23(;(Ml!'׳'raues lieiiötigen. Dieser Betrag wird ihnen von! Gen1)s-.e1!3ci1;1f'1s-l0'־;H!s des Jiidisdicu Nationalioiul!; für die Zwecke des Erwerbs des crforderh’eheii Inventars geliehen werden. Dem Jüdischen Nationahoml!;olitcn zu diesem Zwecke Einlieiicii von 25 0(111 l׳rs, zufliellcu, und es ist zu hoffen, daß die jüdische Arneiteridiait die Wichtig!.eit de» Piouierbi-itrags jetzt erkeimtn jind iiiithelfeii wird, das Ziel ״jüdische Arbeit auf jüdischem Grund“ zu verwirklichen. Ein großer Strom von Eimvam.kr.rn wird sich!!ach dem Kriege vor allem ans Rußland nach Palästina orgic- Itrir, und es wird die Aufgabe des Jüdi dien Nat.oualfoiids sein, da■; erforderliche Land zu herciialfeu. Zur Ehrung des Aiui' iikcus des verstorbenen Dr, T s c It l e 11 o w ist iiescliim.seii worden, eine Kolonie auf seinen Namen zu begründen, und die Vorbereitungen zur Aufbringung der erforderlichen Summe sind her: it י in den mvi •teil I äudem im uatigc. Die üdea.aer Jüdische Gemeinde hat ehi'tif.'ill.-i heMäilov.cn, eine Million Rubel liir die I!׳׳- grümhing liiicr geiiowensrluulüeiiei! Kolonie in Paktsiina aufzuiiriiigeii. An Mrs. L'els, deren verstorbener Gälte ein bekannter Förderer der Siuglc-Tax war, ist der Naiiunalfond mit einem entsprechenden Kok/niea- Uonsplan herangetretcii, und es;׳״.sieht die Wahrscheinliehkkeit, dal! sie den Betrag von einer Million Pfund für.eine Kolonie in Palästina stiften wird. Vor dem Kriege besaß der Jüdische Natiopalfoml 20 000 Dunaiii Land von den 400(100 1 üuiianis, die Juden in Paliisiiua gehören.' Es ist bemerkenswert, daß auf den Besitzungen des Jüdischen Nniionalfoiuls nahezu 25 Prozent aller jüdisehen Arbeiter in Palästina beschäftigt waren. Dcf in Volkseigentum bcfrndlichc Boden muß mit größter Beschleunigung und so viel a 1 s!11 ö g lieh vermehrt w e r d c 11. Bis jetzt war die Propaganda bloß auf die Massen beschränkt. Nunmehr ist die Zeit gekommen, wo die wohlhabenderen Juden* bei der Aufrichtung der nationalen jleiuistätte in Palästina entsprechend ihrem Vermögen beitragen müssen. Vcrfraocnsinänncr-VcrsaniiBlfuij{ des Jüdischen NalKiiinlfosids in Poici־ Am 20, mul 20. Mal fand die erste Konferenz d c 1׳ V e r t r a u e 11 s in ii 1111 e r d c s N a t i o 11 a 11 o n d s i m G e 11 e r a I g o 11 v c r 11 c 111 e n t W a r s c 11 a u statt. Es war die erste besondere Zusammenkunft von Ver-' u׳aue1!sm;inne׳n1 des Nationalfonds in!,ölen. Die Konferenz wurde von dein Leiter des Nationalfonds in Polen, Herrn B. Miliz, eröffnet. Die Herren Dr. Kl um ei im Namen des Z. K״ Frcid im Namen des Warschauer Waad Ha'froiii, sowie verschiedene Vertreter der Warschauer zionistischen Organisationen begrüßten die trotz, der bestehenden Schwierigkeiten ungemein zahlreich besuchte Versammlung. Es waren 61 Delegierte aus 60 Städten erschienen. Die Tagung nahm einen ausgezeichnete« Verlauf, Die Verhandlungen zeigten, daß auch in Pulen, besonders in den Pruvinzstädieii, schöne und geregelte Arist Zionismus?“ (abgedruckt aus dem Sammclwerk ״Der Zionismus und die jüdische Zukunft“) heraus, Die E!1 g 1 i sh Zionist Federation publizierte eine Schrift von L..Kessler, ״Geschichte und Entwickltmg der jüdischen Kolonisation in Palästina.“ Dr. E. \V. G. Maste r.m a!1 veröffentlichte ״Die Befreiung Jerusalems“, eine kleine Schrift, die den Gang der kriegerischen Ereignisse in Paliisiiua wiedergibt, das Leben in^ Jerusalem und den Kolonien schildert und sich jm Sclihillkapitel mit . der Frage der Zukunft Palästinas beschäftigt. Die erste englisch geschriebene Geschick ■ dcsZio* iiis'iuus .ist erschienen. Das Buch iidßi: , Palestine, 1hc rchirth of an;mcir.1t pconle“ mul emehien im Umfang '202 011׳ Seiten bei Siiigwick und Jackson in London, Verfasser ist A. M. 11 aymso 11. Unter dem Titel ״The car.e oi Ute Anti-Zioimts“ hat die Londoner Zionistische Organisation ein Buch von Leon S i m ° 11 herausgegeben, das sich mit antizionistischen Broschüren von Philip Magmm. Claude G. Moutefiore, Laurie Magnus und Luden Wolif auseinander» etzt. Demnächst erscheint in jidischer Sprache in Lernborg ein neuer Baad des i! d i;; c ii e n Volks, kalende r 8“, dessen _ politisch - wirtrehnffiidien Teil D'r. Leon Reich redigiert. Der lifcr.ui:die Teil wird von Dr. Kl ein mann ■besorgt. Der Kniender soll ein liild des galhusch-jüdischeii Schiffer,:; :׳;eben. Redaktionelle Beiträge sind zu senden au Dr. Anselm Kicinmaiin, Jachowiczagasse 15/11. flu p:.l Das Apni/Maiheft der der jüdischen Jugend in 11. ״. folgende Beiträge: W.‘lk, Di Debora Brandstättcr, PT'.stin: mermann, Gefahren und HcH'iiti t e Ul, Borochow; Dr. H•,1!:״־׳ 1 o r i a 11•;, Monatssch vRiz 1 »It. tki}. Ci lit I rechten Weg; Giiaim Rabbi Wolf aus Zh;u־a Dr. Zwi Bickels-Spitzer; Heroische Motive im ii 1 Cp 11, im Kric! gen; M m; Pole B. Z; Ans :.:;>11!111, v den: Leben K i c i!1111 a, : e I a - S ק i t 7. r.'/,’; Dr. lg beit geleistet wird. Mit Bi-gcistermig wurde der p|;1״ der Schäftung eine>; I Millinm-ii I <1111־■■ mr eine ״i schU- 11 o w -Kol o n i t•“ der Jmleiihcit Pole•!•; aufgvnommeu. Er, wurden sofort 140(/ Mail; bar gezeichnet. Unter tiefer Bewegung der Versammlung spendete Herr R,!bb.ner Slotnik aus C'jombin zu diesem Zwecke seine ׳;oldem! Uhr, ein Beispiel, uas sofort bei der Vcrsaimnlang Nachahmung fand. Im Laufe der zweilagigen Verhandlungen, die durchweg von maditvollcm Schwung und herrlicher BegeNie• rung für tnr er Streben getragen waren, wurden wich- (ige Beschlüsse gefaßt, um die Nationali'cmü Arbeit in Polen zu vertiefen und aiwzunaueii. Ls wurde ferner beschlossen, den •Begründer des* Naiioiialfonds, Dr. Stbapiro, ins Goldene Buch eiu/uiragen. Die Konferenz sandte folgende; T e 1 e g r a in m an das Zionistische Aktionskomitee: 1״ )ie erste Konferenz, der Vertrauensmänner des Jüdischen National• Fonds in Polen beschließt in Zuversicht a.1 die Erlösung des jüdischen Volkes und Laude, uiistimini;.;, mit aller Opferfreudlg-keit und Ein.-a'.z alle;■ K'.ä.te für im.er Ideal iincrmüdct weiter zu wi;kcn.“ Darauf lief v״m Ak• t i o 11 s k o 111 i t c c folgendes Antw o r 11 e 1 e g r a in m ein: ״Wir!iahen «len B. ■ehhiß dir Vcrlraucusmäu.icrkon• ferenz des Ji'idhchen Nation, l:om! ־, in Pulen mit Genug. Imiiig zur Kcnntui; gciionuueii 1111:1 sind überzeugt, dai) das Judentum Polens; für uiisu'e Saclie Guißc» zu teisiui berufen ist,“ Unter• jubelndem Beifall dar Versammlung wurde der bisherige verdienstvolle Lellcr des Natio;lalfouds i״ Polen, Herr B, Miaz, Warschau, ein timmig v.iaicr an die Spitze des NatioualiomL, in Polen gewäldt. 11!״! stelibii 4 Herren aus Waiscliau: 1. a 1111 ״ u , R a d 1111 s k i, Be e rm a 1111 und 'Da u m (als Misr.ichl), sowie 3 Heivui aus der Provinz: W c i ß (Sosuowice), M a rc ii e w (Lodz) lind Eis eu stadt (Lomza) zur Seite. Mit dem Absingen der Hatikwah wurde die schön und eindrucksvoll verlaufene 'la.gimg geschlossen. JalireskonfGcii1 :״\’r Wt1rsclu1115r Zit liisien Die diesjährige J a 11 rc s ko n f c rc 11 z der Warschauer Zionist e 11, die am 2ü. Mai stattfaud und an der ein dreiiauseiulköpfiges Publikum feiliuduii, wurde von Herrn M. J. Freid im Namen de; ״Waad liairoui“ in hebräischer. Sprache eröffnet. Zum Vorsitzenden der Versammlung wurde der e’ofcn aus Moskau zurückgekehrte Herr Dr. üichowski gewählt, der brüderliche Grüße der Moskauer /.״misten überbrachte und zugleich ein anschauliches Bild über die zionistische iätigkeit in Moskau unter dein grollen Beitall der Anwesenden gab. Den Bericht über die Tätigkeit der Warschauer Zionisten im verl'lo.wiicu Jahre erdallele Neu M. J. Freid, der den Aufschwung der zionistisch( 11 lk•• wegimg 111 Warschau schilderte. Während im mul 19. Kougrelljahr die Zahl der Warschauer Sciiekcizahler 900 bzw, 22t,0 betrug, erreichte .sie im 20. Kongreßjahr die Höhe von 8000 und stieg im letzten Jahre auf 12000. Wahrend für den Nntionalfoiid von Tiscliri bis Nissan des Vorjahres Spenden in Höhe von 5117 M. gesammelt wurden, betrug die Speiidensuinme des gleidien Abschnittes des Berichtsjahres 11 147 M. Der Rcfereut berichtete dann über die verschiedenen Institutionen der Warschauer Zionisten und die erfreuliche Entwicklung der Warschauer zionistischen Vereine, 111 der Diskussion, au der unter anderem die Herren S, Eisen b e r g, S e m j a t i t s c!1, A. Weißb r o d, Aro 11 s o h 11 mul Dr. K1 u!11 c 1 teilnahmcn, wurde die Tätigkeit des ״Waad liairoui“ vielfach scharf י— ""ז .. - — wu. ■■■וו. ויו■■׳ י^וו ■■■III .1■ gn1p_ nj Schipper, Die Synagoge, die Kirche und andersgläubige Gemeinschaften in Polen; J. R., Jugcndbewegung oder politische Partei?; Julius Rottersman, Neue Schriften der jüdischen Jugend. Als Beilage ״H aschomcr“ in polnischer und hebräischer Sprache. __ ״Durch Glanz und Nebel“ ist eine neue Liedcrsaminhing von Alexander Farbs in jidischcr Sprache betitelt, die von N, Prijuzki mit einem Vorwort versehen ist. _ Im W a r s c 11 a u e r Verlag ״A r b c i t c rh e i m" er* schien eine jidisehc Uebersetzung der Badischen ״ficsוןräciic über Nationalökonom ic“. Das Büchlein bildet die sechste Vcröfientlichung dieses ruhrigen Verlags. ׳ Der hebräische Pädagoge S. L. Gordon gab den 5. Baud seiner ״Fünf Torabüdier mit einem neuen Kommentar und einer Auswahl aus RaseJü“, das l) e u t o r o 11 o 111 i u in, heraus. Die jüdische Folklor-Literahir ist durdi eine neue kleine Sammlung ,;Jüdische Voiksrätsel“ bereichert worden, die. in Wilna im Verlag ״Die neue jüdi- 8,.*1''־i Volksschule“ erschien. Die Sammlung, die jüdische Volksschule bestimmt ist, ist von Lehrer S. Bostomsk i 11erausj׳cgebcn und von ilim mit Er* klürunge» versehen. Das zweite Heft der in New York erscheinenden hebräischen Jugendzeitschrift ״lesreel“ enthält Bei* träge von Frischberg, D. Persky (über E. Ben Jehuda), Daf (Sprache und Stil), eine Volkssage ״Na* polcon und der Baalschem“ etc. Das Chanukka-Sonderheft der hebräischen Zeitschrift ״Schaclirut“ (New York) bringt Beiträge von Sclia* 10m Asch, Scho er Scharfstein, Adler Perski, Ostrowsky u. a. Im Verlag Speidel und Wurzel, Zürich, erschien eine Broschüre von Dr. mcd. Rafael Becker: ״Die I Fu1<r “ ^crvos*^E '*',re Art, Entstehung und Bekämp-

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