Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 24 (14.6.1918)
- Date
- 1918-06-14
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 24 JU EDI SCH E ft U N DS C11 A U Seite 183 % '1 ״ d.;■ 'u , j Heil י.,,. 1 ׳ i ir 1 f der 'י v־'k''icr 11..־! :l sich יל .1,1. . 1'; -'11,•,!)j;cc/t t|je o s 011 auf. nein alten 1■1•־i■ aij.j, nitiit bei :1. Und durchaus *■;׳> nun iiclmtcn ־'•bim tßj jüdischen äUnc: ״ dort den umt ist lität und n. Ai:״(■; unterstiit. ■-t _ nur die Ich : 'Minus (en ße.-ti c!1e!sm;!tcn;jj Nalicm 1;-,*. v«»a Baron 1 alerten von pii' Kolon!• ivea Anteil- oder son• war d.'i'icf wußte Zio• lür.'.ds ver- Ivatü!!:,- des an.', v.eLhe in I’a’.iäiina <!.1,:־ Kolocli.ift gegen ieseu Rudi- :!״•'irhicr-n, l.'isiin,'!; mit ik׳nfa!!< 1ii! 11,1:11.!,',t es u\ler:; eaurt, ule:] durch 1 za״־ e" is: 1 al'C> J;k1uu* 11 die ׳enUic! ־'«:׳, * »Io;!:.-:.! 110:1s• :11 de! ■ /io;!;ii'lu': Ü ist, ei kn ni-!;!us mit In! Be, :rill;11 und klar 1 der Tal- ':rechen. Amerikanische Sozialistenführer über den Zionismus Die ״Jewish World“ in Philadelphia voran- Gtalielc kürzlich eine Enqni tc über den Zionismtis, die sich im besonderen an die sozial ist igelten 1־ ü 11 r e r in Amerika wandte. Unter den AniWorten befanden siel! die Aeußerungen von Eugene V. Delis, der von den Sozialisten mehrfach als Kandi'dat bei den Präsidentenwahlen aufgcstcllt worden ist und überhaupt als eine der hervorragendsten Personlicltkciicn imierhalh des amerikanischen Sozialismus gilt, um! von William E. Walling, der als einer der Eiilncr der extremen Sozia'Lten und als politischer Schrift״ steiler bekannt ist. Eugene V. Debs schrieb: ,Was den Vorschlag betrifft, in Palästina einen jüdisciien Staat zu errichten, so muß icii sagen, daß teil die Errichtung eines solchen Staates von Herzen um! mit Freude diesem Unternehmen jede mögtidie Förderung zu Teil werden lasse. Ich sehe jiiclit ein, warum ein klassenbcwußtcr Sor.L1־iht die Wiederlierstdulng des jiidh dien Volkes in sei- 11 Iciniatlande und seine Wiedergeburt als Nation iirworteu sollte. 1111 Gegenteil: es scheint mir recht und billig, daß Sozialisten das Unterunserer ״jüdischen Genossen und des ganzen Volkes, von Palästina Besitz zu ergreifen und jüdischen Staat mit einer jüdischen' Naiionaschließe mich vom Herzen Ihren vcrdicnstvolrcbiineen an, das jüdische Volk als eine Nation bald wieilcriirr/us'.clieii, und bin fest überzeugt, daß cs eines der aufgeklärtesten und fortschrittlichsten Völker sein wird.“ — William E. Walling schrieb: ״Wie Sie wissen, bin ich ein glühender Infernationn!i״t und gegen jedes Kompromiß auf diesem Gebiete, אielitsde.'towei 1 iger glaube ich, daß der einzig mögliche Weg zum Internationalismus das Recht jeder Nation ist, sieh in ökonomischer und politischer Unabhängigkeit so einzurichten, wie sie es für ihre Entwicklung am vorteilhaftesten hält, mir vorausgesetzt, daß dies die Entwicklung anderer Nationen nicht ernstlich schädigt oder beeinträchtigt. Gleichzeitig bin ich der Ucberzeugung, daß die kleinen Völker in noch höherem Grade als die großen sich durch den natürlichen ökonomischen Druck gezwnugen Sühlen werden, Glieder der lierainvachsenden Weltorganisation zu werden. Dies wird eine stets wachsende gegenseitige ökonomische und kulturelle Abliängigkcit erfordern. Das Endergebnis wird eine stärkero Betonung der individuellen und ökonomischen U11tersdiieilc sein, während die heute bestellenden lokalen und rassenmäliigen kulturellen Divergenzen abnchmen werden. kk betrachte aber die obigen Grundsätze als durchaus vereinbar mit der Errichtung eines unabhängigen jüdischen Staates in Palästina. Ich st he keinen Grund, weshalb dieser nicht: ein Sch ritt auf dem Wege zum Internationalismus sein sollte.“ Die New Yorker jüdischen Faclivereinigungcn für den Zionismus Nach dem Beispiel der englischen Arbeiterpartei und des amerikanischen' Arbeiterverbandes haken die vereinigten jüdischen F a c 11 v e r e i n i g u n g c 11 in א e w York mit einer Mitgiiederzalil von über 203 (0) Personen eine Resolution zugunsten der Erricli- 11111 g einer jüdisch •natio 11 a I c n Heimat in Palästina angenommen. In der Resolution wird gefordert, daß der Friedenstraktat dem jüdischen Volke G 1 c i e h 1) e r e c h t i g u 11 g und nationale Rechte in allen Ländern und freie Kolonisation in Pa- 1 ii s t i 11 a , *iic zu einem unabhängigen Staatswesen führen soll, sichern solle. Konferenz jüdischer Organisationen in New York Ende Februar fand in New-York 'eine Konferenz zur Förderung des Pa 1 ä s t i n a - W i c d e ra u f 1> aufonds statt, hoi der 200 Vereine und Organisationen durch Delegierte vertreten waren. Die Konteren/, wurde durch Herrn Bernhard Richards eröffnet. Zum Vorsitzenden wurde Herr Salomon Sufrin, zum Sekretär Herr Samuel Ca plan gewählt. Referate, erstatteten die Herren Abraham Golden borg und Louis L i p s k i. Als Vorsitzender des Rcsoiutiöiiskouiitees legte Herr Louis Wolf so n folgende R c so 1 iPt i o n e n vor, die von der Konferenz angenommen wurden: 1. Die Konferenz von Delegierten jüdischer Orga-!!Rationen in New York versichert aufs neue ihre Loyalität gegenüber ihrem Vaterlandc ■und verlangt uncingcschränkte Unterstützung für dessen Regierung in dein großen Kampf, der jetzt für Demokratie und Menschliclikcit geführt wird. Die Konferenz ergreift die Gelegeiiheit, um dem Präsidenten Wilson für sein Eintreten zu Gunsten der kleinen und unterdrückten Nationcu ihre höchste Hochschätzung auszusprcchcn. 2. Die Konferenz drückt ihre Dankbarkeit für die edle und humane Aktion der britischen Regierung anläßlich ihrer Erklärung zu Gunsten der Wiedercrrichtimg einer jüdischen Heimstätte in Palästina aus. Sie gibt der Meinung Ausdruck, daß diese Aktion nicht* mir der Judenhcit, sondern der ganzen Welt zum Wolde gereichen wird. Oie Konferenz spricht gleichzeitig den Regtcnuiifeii, die ihr Interesse und ihre Zustimmung zur Verwirklichung der alten Hoffnungen des jüdischen Volkes erklärt haben, ihre Dankbarkeit aus. 3. Die Konferenz der Delegierten jüdischer Orga-!!Nationen in New York, die den Zielen und Bestrebungen des Zionismus mit' Sympathie gegenüberstehen, drückt ihre Bereitschaft aus, zusammen mit den zionistischen Organisationen von Amerika am Werke der nationalen Wiederherstellung Palästinas als einer jüdischen 1 leim- Stätte zu arbeiten. Die Konferenz wird zu diesem Zweck unter dem Namen ״Konferenz der jüdischen Organisationen von New York“ eine eigene Organisation ins Leben rufen und ein Komitee von 23 Mitgliedern wählen, die mit der Aufgabe betraut werden sollen, die moralische und finanzielle Unterstützung aller jüdischen Organisationen von New York zu erlangen, - die der Zionistischen Organisation bisher nicht angegliedert sind; sie wird als ersten Schritt deren Unterstützung für den Palästina-Wiederaufbaufonds zu erlangen suchen. Konferenz der Zionist Council iiir Groß-New York Am 2, und 3. März fand eine Konferenz des Zionist Council für G ro ß-N c w-Y'o rk statt, au der 200 Delegierte teiliialimcn. Den Vorsitz führte der Präsident des Council, Herr Morris Rothenberg, der in seiner Eröffnungsrede die allgemeine Lage der Zionistischen Organisation und die gegenwärtigen Erciguissc in Palästina, insbesondere die Entsendung der zionistischen Kommission, besprach. Dr. Sclunarja Lev in, der die Konferenz begrüßte, sprach über die der hebräischen Sprache nmcwohnende Kraft der Nationalisierung der Judenhcit uua betonte die Notwendigkeit verstärkter zionistischer Aküvität Dr. S. M. Mel am cd sprach über die Frage der Organisierung und Erziehung der jüdischen Massen auf Grundlage des Baseler Programms. , Weitere Ansprachen hielten Professor Israel Fried* 1 and er, Riiubcn Brainin und andere mehr. Herr Lonis Lipsky begrüßte die Tagung im Nameu der amerikanischen Zionisteiifödcraiion. Abraham Gold st ein berichtete im Namen des Schckclkoinitccs, Salomon Go Iden borg für das Propagandakomitee, Leo Wolfson für das Organisationskomitcc undMorris Margulics über den Notstands- und den Palästinawiedcraufbau-Fond. Es wurde eine Resolution angenommen, in der dem Präsidenten Wilson für sein Auftreten'zu Gunsten der kleinen Nationen, ferner Großbritannien, Frankreich und den übrigen alliierten Mächten für ihre Erklärung zu Gunsten des zionistischen Ideals der Dank ausgesproeiten wurde. Eine andere Resolution beglückwünschte die zionistlsehen Führer zu ihrer erfolgreichen Arbeit. Herr S. Abel schlug eine Resolution zwecks Rc- Organisierung des Councils vor, die im Prinzip beschlossen wurde. Herr E. W. Lew» 11-Epstein appellierte ׳an die Versammlung zum Zweck einer größeren Beitragslcistung für den Vorbercitungsioiul, der der Kommission für ihre Arbeiten ju Palästina zur Verfügung stehen soll. Die Wahlen für das folgende Jahr ergaben Mor* ris Rothenberg, Präsident, Morris Margulics, Vizepräsident, Charles Pass mann, Schatzmeister. jüdische Kon:*rcßbewcg(1n1j in Frankreich Der Verein ״Prevoyattcc juive" in Lyon hat einen Aufruf an die Juden Frankreichs und der Kolonien erlassen^ in dem er sie auffordert, Vorberei tu itgeu zu einem Jüdischen Kongreß in Frankreich zu treffen. Das offizielle Organ der französischcu Juden, L'univers israelitc, hat die Aufnähme des Aufrufs längere Zeit mit der Begründung verweigert, daß die franzö; Hohen Juden sch mein als Teil des jüdischen Volkes betrachten. Schließlich mußte L'uuivcrs den Aufruf veröffentlichen. Das Interesse der französischen Juden für den Zionismus wächst und dokumontierte sich kürzlich in der Entsendung des Prof. Syl* vain L6vy als Mitglied der Kommission, die im Auftrag der englischen Regierung nach Palästina abging. Das römische Zionistcnorgan ״Israel“ meint wohl nicht mit Unrecht, der wiedererwnehte jüdische Patriotismus der französischen Juden sei ein Werk Pichons und seiner Erklärung für den Zionismus. Die zukünftigen Aufgaben des Jüdischen Nationalfonds Eine Rede von Ing.-Agr. Octtinger• Unter den Auspizien der Jüdischen Nationalfonds- Kommission für England wurde zu Ehren des 1 ierrn Ing. Agr. Octtinger, des Vertreters des Jüdischen Nationalfonds kürzlich im City Central Restaurant in London eine Feier unter dem Vorsitz, des Herrn rr sr nvaäs mir nta״;er c'm• eine Auto- ׳ aehveim'n 3!;;cn En- ■ich c•' den 1;.r:onai_ r i1v,::״ca) e!d es will, .׳eml eu'.cr summen; .Cwem! die zur Grandden würde. Teile der h ülui-wn’; eine frei• s;> ergib* nächst in־ en werden •ir, R'air« ■ e;ich mit0 rzur Gmiad dt**■ Rffe־ licr.orge- 11 Weit der i /un lebst Stre1m1._r eilen* Z-io• sich iiner ilutbpolih^ B'0sch!'ire Problem* udeii und für diese. webei der Autor gemäß der Aufgabe, die er sicit gestellt lia:, nur an Polen und Galizien denkt. Er sieht ganz, klar und scharf — und dies ist die dritte Schwicrigkeit des Problems —, daß dve besondere Lage der Juden eine schematische Anwendung irgend eines Systems atis.-chiiefU, das für andere Nationen pallt, die einen festen Siedlungskern haben, indes die Juden in allen Sellistvorwalltmgskreisen Minorität wären, daß vielmehr die Frage der jüdischen Autonomie eine solche ״des Rechtes und des Schutzes unserer 11 a t i o - »1 a len M i n d c r h c i t“ ist. Er verlangt, wie erwähnt, Konstituierung der Nation auf Grund der jüdischen Matrik, wobei die Kultusgcmciiulcti die Nationsgemeimlcn bilden sollen. Natürlich nicht in ihrer bisherigen Gestalt, sondern als Zusammenfassung aller Großjährigen, niitüe- Währung allgemein■.» gleichen Wahlrecht an die■ e.und unter 1 rennuiig d׳. r Kompetenzen. Die rein religiösen Aitgclegcnhciieii sollen dem Rnhbinat unterstehen, die anderen Agenden — als solche nennt Rosenleid: Schulwesen, Genossenschaftswesen, Wohlfahrtspflege, Auswaiuleicr- Schutz, Hygiene sind von der gewählten Lejtung zu besorgen. Die nächste Stufe bildet die Zusammenfassung der Gemeinden im Kreise, die oberste die Nationalkam• mer, die aber nicht etwa aus Delegierten der Kreisräte zusammengesetzt, sondern von allen Natioiisangchürigen auf Grund allgenteinen Stimmrechts direkt gewählt werden soll. Für die staatlichen und territorialen Verne׳ tungskörper bilden die Matriken die Wal’ilkiirien; wobei Verhältniswahl für proportionelie Vertretung der Juden sorgt. Zur Durchführung ihrer Agenden hat die Natioiisgcmeinschaft Steuerhoheit. Roscnfeld untersucht einige der von der mitonomen Verwaltung zu besorgenden Agenden. Inbezng auf die soziale Arbeit schlägt er die Bildung von Konsunt- und Wohmmgsgcnossenscliaftcn vor. Für die . Schule neigt Roscnfeld zur jidischcn Unterrichtsspräche, doch betont er, das Wichtigste sei, zunächst einmal eine nationale Schule zu erhalten, die Bevölkerung werde dann selbst entscheiden, ob die Unterrichtssprache jklisch oder hebräisch sein soll. Eigene Gerichtsbarkeit verlangt Roscnfeld nicht, wohl aber soll in Orten, wo jüdische Gemeinden bestehen, eine entsprechende Zahl von jüdischen Richtern und Beamten vorhanden sein. Die Broschüre enthält noch eine!glückliche Polemik gegen die bekannte Theorie Otto Bauers, daß die Juden infolge wirtschaftlicher Entwicklungen keine Nation bleilien können. Demgegenüber betont Roscnfeld, daß der jüdische Arbeiter nicht nur nicht in sämtliche Produktionszweige, namentlich night in die höhcccn dringt, solldorn im Gegenteil ' aus ihnen zurückgedrängt wird, Ein Kapitel unterrichtet über die Stelhing der jüdischen Parteien zur Frage der der nationalen Autonomie. R. wird darin den sögenannten ״bürgerlichen“ Zionisten nicht völlig gerecht, denn er sagt, daß sich die österreichischen Zionisten eigentlich ״offiziell“ nicht für die. nationale Autono-!nie erklärt hätten. Der Krakauer Prograuuncntwurf sei .nicht definitiv angenommen worden. Rosenfcld sagt aber dann selbst, daß er vom ״Jüdischen Nationalverein iiir Oesterreich“ akzeptiert wurde. Nachdem die- er Verein vom Brunner wcstöstcrrcichischcn Zionistentag <1011) als politische Vertretung der Zionisten ancrkamst wurde, so ist die nationale Autonomie ein Punkt des offiziellen Programms der westösterrcidiischcn Zionistcu, soweit sich diese überhaupt innerpolitisch betätigeu. Die ungemein instruktive Broschüre Roscnfelds ist in einem Zeitpunkt erschienen, in dem die darin behandelten Fragen im Mittelpunkt der jüdisch-politischen Aktualität stellen. Sic stellt dazu die erste ausführliche Erörterung des Problems der jüdischen Autonomie dar mul bedeutet deshalb eine hochwillkommene Bereicherung unserer Literatur.! Wien. Adolf Böhm. Ein gerettetes Manuskript Borochows In Nr. 21 der ״J, R.“ teilten wir mit, daß verloren gegangene Manuskripte B. Borochows dem Ukrainischen Ministerium des Acußicren übcrbracht wurden, das sic nach Moskau sandte. Eine weitere sehr wertvolle literarische Arbeit Borochows, die schon für verloren gehalten wurde, ist nunmehr wiedergefunden worden. Borochow brachte, als er nach Ausbruch der russischen Revolution aus Amerika zurückkehrte, die Handschrift seiner Geschichte der ziouistiselten Literatur mit, an der er zehn Jahre gearbeitet hatte. Er übergab in Stockholm das Mannskript dem russischen Rcgicrungskuricr, mit dem er nach Petersburg fahren wollte — doch im letzten ' Augenblick verfehlte er de״ Kurier. Bald nach seiner Aukunft in Rußland starb er, die Arbeit schien verloren. Nunmehr hat L. C 11 a s a 11 o w i t s c h Wahrend eines Petersburger Aufenthaltes Schritte unternommen, um das Manuskript zu finden. Nach langem Suchen von Departement zu Departement fand Chassanowitsch mit Aronow zusammen die Arbeit, die bereits — zum Verbrennen vorbereitet war! Das Manuskript, das nunmehr gerettet ist, besteht aus 7 Heilen mit über 700 numerierten Notizen, gegen 100 photographischen Aufnahmen aus alten jü,Teilen Büchern, die Borochow im British Museum hatte aufcrligeu lassen. Eine zionistische Broschüre Ein Mangel, der sich schon lange bei der Propaganda des Zionismus unter den holländi •clicn Juden fühlbar n.acl.te, bestand darin, daß eine einigermaßen dem Staude der zionistischen Bewegung in den letzten Jahren entsprechende Literatur in holländischer Sprache fehlte Zwar ist dem gebildeten holländischen Juden die deutsche und andere Sprachen geläufig, aber auch die vorzügliche Schrift von Lielithcim ״Das Programm des Zionismus" ist ja durch die Ereignisse der letzten Jahre zu einem