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Jüdische Rundschau · 1918-06-14 · Heft 24 (14.6.1918) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 24 (14.6.1918)
Date
1918-06-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
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11!, HU' )11;, in, 1; Uv" - :i'-i. Vie ,. t in . ״1 i>r, I ,'Hl ir te 11: I ׳ ni; יי de 1 - m m kon- 1ו!;;- 11 a ׳, 11' MC 5 ill ' an iiun ki, r.vn :׳/!!י ICH a r - an!! 11111, ״.ul k״n der cm: ׳\num 1!cr alir auf :!ui M. lei- Resti- :he die ־;1 ea,;tri .1c* :1h: ort er״ c ־ )as irileo 1eu las •ne ari ״ die rer ixen eien 'aift ar Ml ie P־ JUEDISCHE RUN DSCII AU Seite ü> ג kritisiert• Ih־rr l’rowatski l/gle ein neues Statut t!ts Zionistischen Verbandes in Warschau vor, nach dein ein;im'isii eher Rat (Minna) von *11 Mitgliedern m’nnimlet worden soll. Nach laiiver 1 >isk11s׳־-ion wurde das Stand des Rates einstimmi״ angenommen. 1 >cm Vdand liairoui“ wurde in Anbetracht der schweren und s’sinaiisdiei) Zeit das voll e V c rt rn n c n wild die A 11 e rk e 11!11111!; ausgesprochen. Um 21/: Uhr nachts sriiim* liivwali. hi Dr. ■S w i t /, die Versammlung unter dem (jesarn; der Hadie ״Moa'/a“ wurden gewühlt: die 1 lenen; i e ii ס w s k i, S, L. (i o 1׳ d o n , IV, ('11. 1111 r - in׳. S. S a b ] 11.1 o w s k y, M. (111. '1 aus 11 er, |, Solo w ei t s cl! i 1:, M. S e m j a 1 i t s c 11, A. j. w a I s k i, Ai. J. Er cid, im:׳. M. Kerner,!) Uadniiski, N. Schwalbe u. a., termr die I Minen i\ R 11. (. w slu, 1). 1, a c 11 o w e 1׳ tisw. der ut'l UesölnticMicn scheu Zioiiisidiihonki'u',.׳: lv: .־ il . i.l Schelv i e 11 ׳ e 111 a j» u n g d e 1׳ Z i o 11 i s t e n »de in S c 11 e v e a i n g e 11 slattgetuiiden;ende Resolutionen getaßi: ningcn :uu 2>. Alai FülP tagende Kon- ,׳,.;■ j ס,'■::ad׳o!1 der /.iimisieti au׳, Bdgien p vo - j t. , (i ,■!1 ׳ mi< i 11!׳ i!: t tu.:;;;egen die P 1111 i g e 11 , ehre 11 1111!; e n gegen Juden in Guii- Ra mo nie 11 und Ii c iSa ra b i e n. Diese (ireuel- ,!׳den einen!iiivcnviscii'n.ircn Sciianddcck in der hUr die:ei• dolker Iiintenas.a'u. Wir erheben dl• h Anklage, nicht mir ״c,;111׳ die tlet/er und Ur- " er Ausschreitungen, sondern auch ge:;on dierei-c, me etm׳,er1as: eu liabc'11, (,(.esc Exzesse an.“ Ith: 1> a u s 1׳ c!:: u.u,!ist! th u n\ ״He, ne:' oie׳. einem Memorandum niiigcleilt, in dem interessante A:!1;,1׳i)c11 liiier die 1 c der siei(׳rm:ir!.i<eh111׳ Juden 1:111• hallen!,in t. Im Memorandum wiul schwere Klage darüber;:einliri, dal! die .steiermärkischen Behörden (!(11:>׳:(׳- über den /aidreirlien und halleriülUen Anfehulun, ,en, denea die Juden Steiormarks seitens der iiielitj'iiiliseiioii lievollierim;: ,׳tiisgcset/i .sind, sich vollkommen passiv v<׳t1,'׳ul;e11. ״Iti.1;111( drn lu-cti•:cn ');ו;: kann man in allen l<«> icioru.meii der Sieiermaik immer wieder I kt/.- ar.ike!!(!1״!ii die Juden lesen, welche' 11! 1 ׳:chim 1 eii von den tSi'ii'hdeii ersriieineii lemneii, und kein Wort der Zured1iwci..1m!>; ist v״u Seite,1 der Behörden 711 höicn. im Gegenteil, verschiedene Vorkommnisse erwecken in me: die 11׳!!,׳׳ ׳!,.uh, (lall diesem a11ti*;emiiK1,!!en Treiben, da; tiir die Zel. anfl der sleiori;eilen Juden das Schlimmste huürelucit 1 i 111, von den Behörden nur noch Konuiveii/ e;wiesen wird.,, In |ct׳(er Zeit hat man wieder die IUobaelitmi;: von nliiiiierliefeifeu Religionsgebniiithcu am i:;;1hl"c.-T /ui׳ Ila!11d1abe lcidenscliriiUicher und, wie aus der (ie«oliicutc;111;:e! 11 (>i 11 bekannt ist.!;er.!de um diese Zeit nt.:i>e:׳.(M1ders;:eiahriiriie;־ ׳Aiim'l/ungcn gegen die Jaden gen.mimen. Aus dusen und anderen Gründen hat sirli der ludeiisehafi Steiermarks mul dev Alpeni.'im!cr;;rolle Oiinilie Ucui.'ielUI;:t.“ Die Kn; ..׳״!,׳ schließt mi; ii 11׳ bngg'mh n Ftirderuugcu: I. Die iu (leu Zeituu; eu Mp iermaii.s beinahe täglich erscheinenden liet/ailikei um1 Ücsclu.iipfimgcii der Jtuli^i mögen mit Riieksidit 0:11 um, daß sje 1;iier.seits geeignet sind, Unruhe um! iWeilt bei den Juden /u erweeken mul unsere Mit-!011 er ::ein inen n irhisih Aufruf! Der Nation a 1 j ii d i s c h e J u :: e n d a 11 s s c h u 15 t ii r De u t s c 111 a 11 d be1׳bxic!;׳iigi, < ire 11 e e h a I ti z b ew e <' 1111 j: in Di'iit'-e'il;11111׳,;ihnlic’i d• n be dt heiiden m Amerika und Rul’laml, in• I.eh 11 z! riren und /u or:aiiisiereu.. Die I Ieeiiahi/lieive.'.im;: bivv edd, ade 010,0111-!;en, die die ern-te Ab.idit hallen,!!•״ei! I’al.'i dina überyusiedelu und sieh dort haupls idilieh als l andwirte, aller auch in ander,11 llenden zu bclidi :en, zu amme־״ zuselilieileti und ihneu durch llerahm;:, VhasehaHuiij: von l.dirstellen tisw, die Vorbereüim : für l'al.istina in Deutsehiaiut u1ö;;lice, zu ma׳;!u t! 0;t« r z1׳ erti ichtern. Alle, die!,ak'istiiin in ii ir I.׳. b, ti pr״;ramm ein;:este?H liaheit, in!,.:(׳!! sich dem l lediahiz. :!n׳־d1li״i’1e!1! Zusehrhicn sind zu richten an k!׳fe;eudur Walter ,Moses, Ikriin NW'21, Alt Moabit K2<t. Dr. II. L. Eisens!T/tit e״,en uns anlzurei/.eii, andererseits aber das Erdciahiju.'i־ Artikel atieii j'ein.'il! «5 201׳ des oster- ■1 S|ral;:cset/es straibar ist, 1111lersa:;t werden, jüdische Kaiil'maimsdiatt mö;;c zur Aditarbeii le'.sun;: aller w׳iri:,el1a\tliei1en F1׳n!jcn heranlei.;; i i 11 . ss;. v. 11;1i1 der |]e.,risluii;;eia'it, dal» alle Milder I udeisukm veipiiichlci sind, monaUieh min- 1 1 i ii. 1 ü r die א o 11 e i d e 11 (1 e 11 in 111; ׳ ii - .liuVu'miii V11, und die Lün/ieiilin,; dieser 15cir.,;;e;len \ eia ur,■!; i1u1zuer!s’;:cil. Ts v,1:׳r׳.,e l'crner der |0i:;eude Antra;: ein .iininii;; ausumm,: ״ihr Pc he!, 01 kann nur ciumm eiiinehtet wer- 1i!1״, I se ,Miieji; der der!׳'Pdeiation der Zioiii Ten aus 1,1! h,1 111 ii. n 11 du׳ S.'hckalim '111 dieser iHs׳al1|eu. l'alls e!1 Verein zuirieich, wie die Misrachi oder die Roale /,um, e׳.;!er iiitcrtciTitorialea l׳'üde1׳at:o:1 ai1t:eh׳n׳en, verreelmet das La11f.l,׳:,k,1mi;ee die Schekaiim mit dem Iru־ ־»־;rui Aktion-i.m.1ilee zu;:1111'teil der belrefhiuieu I׳'o• eeialion." Ueiiid.s Prüi'im;:111111 ׳ et\vaij:er Duteiuiilirmi,, eines (iureh iierni )׳. Tromann der Ver.sammliiii׳:׳ unter- Juviietcii K'n/im j1r1)):ramm:; ininie eine aus Vertic’tern der U'ischk'ik'iiUl V. reine bestellende Kounni:, •ioil eiu;,esei/.t. Die Di'.-kitssiou, welche der Deh׳:;ierten;a;.: über die b e t e i i i p 1111der Vertreter der Zionistischen Vorcim;:tm,: tür Deiit-c'iilaiul ander V e re i » i t: u n *:׳ J ii - d is e 11 c 1׳ Organisation cu Deutsclilunds iüluwurde mit naehsteheititer, einstimmig, an;;eno»1• mene Resohition heselilosseu: .Die in Srheveninpen am 2'ä. Mai tagende' Koni'1'1( i.z der Föderation der Zionisten aus BcDien konstader!, tlall die (jnmdl;u»e, aut welcher die Zionistische Veit ini :mi;•; fiir Deutschland sieh uu der Uogiiindun*; der Vereini;:nn;; jüdischer Organisationen Deutschlands bemüh;i hat, den zionistischen Fordcrimgeii nicht entspriclu nmi protestiert mit •Nachdruck gegen den Eintritt eines Mitgliedes des Engeren Aktionskomitees in das Komitee der Vereinigung Jüdischer Organisationen Deutschlands, wodurch der Anschein erweckt werden konnte, dall die Zionistische Weltorganisation mit dem Fnlasiinaprograiniu der Vereinigung Jüdischer Orgauisaiior.en Deutschlands einverstanden wäre.“ Es midi nicht bemerkt werden, daß diese Jetzte Resolntion sicherlich von keinem anderen Motiv als der gut gemeinten Sorge um die Reinhaltung zionistischer < iruiulsiitze cingegcben ist, Den belgischen Zionisten, welche die Resolution beschlossen haben, kann aber erklärt werden, daß ihre Sorge der Grundlage enthehrt. Die Zionistische Vereinigung für Deutschland war sidi seit jeher ihrer zionistischen Verantwortung bewußt und hat auch in dem vorliegenden Fall, der Ikteiligimg an der Verei11i־״u11g Jüdischer Organisationen Deutschlands, die Grundsätze nicht außer Acht gelassen, die fiir eine zionistische Organisation maßgebend sind. Da cs eich aber um taktische Fragen handelt, hat sic ihre Beschlüsse auf Grund der besseren Kenntnis der Verhältnisse gefaßt. Wir 'haben uns in diesem Fall wiederholt mit den in Betracht kommenden Tatsachen befaßt, sodaß wir tauch gegenüber der Resolution der belgischen Zionisten nichts neues hinzuzufügen haben. Wir möchten mir noch besonders darauf aufmerksain machen, daß nichts vorgeFalle״ ist was den Anschein erwecken könnte, ׳als ob die Zionistische Welt- Organisation das PnUistinaprogramm der V, I. O akzeptiert hätte. Auch von der ׳Zionistischen VcreiuDun״ für Deutschland gilt dasselbe. Sie hat sich mit anderen jüdischen Organisationen Deutschlands zur Durchset/mm bestimmter Forderungen vereinigt, ohne sclbstvorständhch hierbei das Baseler Programm in den Hinte zu steilen. Die _ .׳.' bei der;* t'/ogeu ׳AiPvlieu Aus (tri ׳bURTTm;11.׳; 1 grüßen huh‘!1 in P;׳)P I;׳;. ,/der gl,'in 1'r nic׳h.׳:die Ki1 aueii :•(•1.Kidet und verkö-ui ' im!'•eth-SeUaiil;!!!'חוו.!1;iivi werden, da sie k . hierzu durchaus .'.'!;Ciil,'11111 Z rafi ihrer IJe.'entu;!;; um geeignet erscheint. י ie;!! in liomlitn׳;; v. d. i I '.in•, w.» er Genesung von einer ■in •Ansiilumg seim■:; li:׳r.1feי zu :e/0 g.;a11׳ Krankheit suchte, ist Dr. ineil. II. I.mlv. i im Al! r von lü Jahren ver-ei!!<11:•!>־. •c/tiYlmctcr!!,kr an ein stolzer worden. Neben Wi •‘׳em;e Sohn 110 f t!••r, seines F. i s e 11 s t a 11׳ Mit ihm Dt, ein Mcn-.chenfrcun׳', ein hervorein iilivr/eugtmg ■treuer Jude, Volla-;, zu .Grabe getragen ׳er it sind nun ciullieh die seit dem de gesehlo':-( 11 geive •eiieu lichräinclien 11 o n i k i wieder eröffnet worden. Nach nisgcsiatieteii Talmud Torahsehuie, iu der 11 nur lJu,t niehi j:eno׳׳,sen liatten, solidem I wurden, ist das jmzige di 1׳ Svn;!:;o;;e ׳eine > Vor- :•,vüvii'1 ti k, freilich sehr dürftig. Dennoch hat die gcsaune Keviiikeiuug die Wiedereröffnung der hebräischen Volksschule mit sliinniseher F'reude begrüßt. 'luhi Todestage Theodor Ilerzls Am 20. Tamimis sind M Jahre vergangen, seit Tlie oder Herz I uns enlrlssen wurde. Der Welikiiip; hat die große nationale Dei'retmigsitice des verewigten i-'iilims wie nie zuvor ihrer Verwiiidicliun:; niilter gebracht, seinem zielbcwulUen Wirken ist es in erster Heilte zu verdanken, wenn .׳u!?gc.!eh:'.{er är/tiieher Eiseustadt auch eine fruclitbare wis T ä ( i!: k C i t aus und bat zahlreiche licht, die in FachkivDeu Beneiitnn : gefunden liaben. V1/r alleui war Praxiii'.iie II. •L. , e n s c 11 a f 11 i c ii e Arbcitmi verolieiit-; und A.it'i'kcmu'ng es da- Gebiet der ׳-:ehe Volk heute für die (iestr.Uau;, ist. Schicksals reif ocwordcn seines na- Uje Frdas ji'nii•׳ tioiiaien (,•i!;11i'.sp der (iejfeir.vart bähen jeden Einzelnen von uns mirs neue iu der unverbrüchlichen Treue zu Herzls Werk und dem Gefühl der Verantwortung für die Zukunft, unseres Volkes bestärkt. Und wie I fer/1 bei aller Romantik seines Wesens ein Mann der Tat war, wie er in weiser Voraussicht alle die Institutionen geschaffen oder angeregt hat, durch die unsere Bewegung sielt entwickeln konnte, so dürfen auch wir jrcrade jetzt, im neuen Werden des jüdischen Schicksals, nichts ׳unterlassen, tun unser, wichtigstes Koloiiisationsiustruuieut, den jüdischen Nalionaifond, für die großen Aufgaben dev nächsten Zeit mit allen Mitteln aus/.urüsten. Wir fühlen, zumal am Todestage Herzls, eracut die Pflicht, seine Persönlichkeit nicht nur in Worten, sondern auch durch tatkräftige Förderung unserer Institutionen zu ehren. Ein sichtbares Zcidien dieser Ehrung ist der lictzlwald, der als Zeichen ewigen Dankes für •unseren Führer in Paliistiim gepflanzt wird und dem groben Ziele der Aufforstung Ercz Israels dient. Auch wir wollen helfen, daß dies schöne Denkmal der Treue und der lebendigen Arbeit immer würdiger seiner Größe werde. Darum ergeht an alle Juden, die öich zu unserer Idee bekennen, die Aufforderung: jeder pflanze zum 20. Tammus {30. Juni) einen Baum im Herzhvald! Bezeuget durch diese Spende die ewige Dankesschuld an den Mann, der euch das jüdische Lebensideal gegeben hat! jüdischer Nationalfond, Zentrale für Deutschland.;Till Kl Aus aller Welt Aus Oesterreich' * (Der Jüdische Nationalverein in Gratz an den Statthalter der Steiermark) Der Jüdische N ati on a I vc r e i n in Gratz hat seine Konstituierung dein Statthalter mit Der 2. Ausweis der für den Kriegsbeitrag 1918 eiii'/egangenen Beträge wird in Nr. 26 der ״Jiidisehen ׳Rundschau“ vom 28. Juni d. J. veröffentlicht. Beiträge für diesen Ausweis müssen bis zum 20. Juni bei uns cingcgangcn nein! 3000 Gesinnung«- genossen m ii s 8 e n den Kriegsbeilrag zahlen, um den Etat der Zionistischen Vereinigung für Deutschland zu sichern 1 Der Mindestbeitrag beträgt 6 Mk., wer es kann, zahle mchrl Zahlt don Kriogsbeltragl Zionistische Vereinigung־ für Deutschland Postscheckkonto Berlin 8091. Berlin W, 15, Sikhsiidir Str. 8. Soz i a I -11 y ׳: i e 11 e , das er durch zai,la׳ic!1e hervorragende Aibelten bereichert bat. An die e.׳ S'.vile sollen *־,(:ine Arbeiten jüdischen InhalD be-omlcrs hervor- (;׳eliobai werden, Fine seiner erden Arbdl׳:!! war die Sexualgcsetze in dem h e b r ä i s c!1 c 11 (] c s c: t z b >; c 11 c I: b c 11 I i a c s e r : eine der letzten : M e 111 o d e 11 u n tl F re ti 11 i s s e der j ft d i s e h e tt Krankheit -■ ־ Statistik, 111 seinen letzten l.1':־׳n in liombur:׳ ehri:b er eine A'ühuuII'iu : über di׳• rituelle I'• e >. e h 11 e i - tl 1111 ׳; und •mciitc däwpbe mit der vermindciien Kriminalitiit ׳!er Juden in Veibindun׳: zu h׳äugen. Auf (irmtd seiner UnteT.'!1chun;:׳e!1 zieht Fiscii-tadi den Sciiluß, daß die Erfül'un׳: der riiu׳Ten Spei■,e , sozialen und Sexual-;:<•-.et/e dtr ji'nii.chen Ras■e eine e;׳;!־')ldc Lebensfähigkeit und Im;: 11!;it:it >:e::1׳n ver:-chiv.h־ne Kränkln iien verlieliea bat. Die Nid;li'e:P)i;pu1:: Pitoar (ie t/׳e in der neuen z'r ii mitsse and; zu einer k׳">r!׳erlichen Sd'.wiichini״ der Juden führen. Fi endad; war deshalb einer der ersten Veifechter der Bcs1reb11n;:e11 ׳/־.ir 1:1ö;:lic:bt׳n Wie- <l('1e i;1 fiili nt ti:;׳ der allen jüdischen Fiiiliclie, und das in vielen Kixiwn jetzt erwachte lntcre.se;iir dieses Pro-!)!ein ist bau;ddicidich auf seine Arbeiten znrüek/nfiiliren. ״Daß der Biologe Ei-.eiistadt im Zionismus mit seiner Tendenz der Rückkehr der Juden zur Landwirl'cliafl und /um Natmleln'ii »5as bedeutend de M. .e! zur (U sinidu:!;; der jiiclisclu'11 Rasse gesellen hat, dt selbstverständlich. Für ihn war die wirlsriinillidie Unignippienin׳: der Juden in! Laiitle der Väter und die Flucht nus den Großstiidten ebenso wichtig, wie das iiational-knUurelk• Probiei!!. Er war auch ein eitriger Freund der jüdischen T!1 r!1 - 11 n d G ה r t e 11 s t a d 11) c w e g 11 n g und selbst ein Turner und Wanderer. Daß im letzten Jahre mich weitere Kreise in den Bann einer jüdischen Gartenstadtbcwcgaiiig gezogen wurden, erfüllte ihn mit großer Freude. Er sah i!1 dieser Entwicklung den Erfolg seiner Ideen. Der Tod hat ihn inmitten rastloser Tätigkeit erreicht. Er plante die Herausgabe eines großen Sam- 111 c 1 w c r k e s ii I) e r j ü d i s 1:11 e S o /. i a i - H >׳ g i c n c, eine Reihe von Vorträgen im jüdischen Frauenbund über sozialliygicnisehe Fragen war angekiiudigt, Merkblätter über die jüdischem Speise- und Sexualgcsctzc sollten verbreitet, ein Verein für jüdische Sozialhygiene gegründet werden. Eine Herausgabe seiner gesammelten Arbeiten wäre im Interesse der Wissenschaft und sozialcu Arbeit sehr wünschenswert, Dr. J a r »I e!1 i. Vom Jfidisclicn Nationalfond In Galiläa nimmt die Not unter den Fiüchtliime« erschreckende Formen an. Man zahlt für ein Kilogramm Gelieide einen Ö o 1 d f r a 11 c. Die dortigen Farmen des Jüdischen Nationalfonds Mcrchawjah, D.maniah und Kinereth vermögen für die etwa 4000 Fiüclüiingc «mr einen teil des Gctreidcbedarfcs zu decken. Das Fiüchtlin homite״ verlangt vom Jüdischen Nalionaifond aibcitsfäliigcii Flüchtlinge die energische Fortsctruiur der N o t s t a 11 d s .1 r b e i t c 11. K Die Vereinig״!. ״״״ zioiiistisehei, Studenten «״ Pa. ns veranstaltete kürzlich eine Soiree, deren Ertrag von arbei- :sdie 3000 Frs. dem Jüdischen Nationalfond'für Notstands ten in Palästina überwiesen worden ist Das Nationalfonds-Büro lürTmcrika hat kürzlich eine Kampagne für die Laydspende unter ״Land f o r t h c National Fund‘ die Nationalfoiuls-Kommission für Engl a n d Lat «Pcl! die zionistische״ und andere jüdische Vereine der Losung cingeleitct. Auch mr 1- ,, au die zionistischen S׳s׳״ :״“ -Ä־S; 0!״?TL ('״׳״׳:'fr‘1.»" Aroי*‘ .“.1׳‘׳01 *ז!!23״ J' rausaiiuc vgrlmrbcn"' N«' rt,' ״Vc“ «WH;?־ ™ 'S 0W״R i‘ffT" I liervon ti,״l ,״״CI Kuba ulS

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