Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 21 (24.5.1918)
- Date
- 1918-05-24
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Wir r.tfcn euch, dal) ihr euch als becomlere Ro/i.'ii;tische jüdische Arbeiterschaft organisiert, d.e mit dein gau/cn Lnihu.siasimis einer revolutionäre» Klasse iu ,',er zionistischen Bewegung und Arbeit die luteressen und Ideale der Arbeiterschaft schützen soll, die Interessen und Ideale der wahren l)e,u״l,1׳atie, ater iiu'iiM'ldirheu Freiheit 1111:1 des brüderlichen Zusammeniibeus mit der einlu‘imi.,eiu,n arbeitenden Bevölkerung. /׳ ideser Ruf ist tatsächlich nicht ungehört geblieben. In ,׳!,)!len Massenversammlungen iu New York und anderen Studien haben die jüdischen Arbeiter für die ן;ן■ r 1 c 1111111g e i 11 e r 11 a t i u 11 a I c 11 11 e i 111 a t in |>;11 •t s l i 11 a demonstrier!. In vielen Städten mul Distrubeii wurden Konferenzen der Arbdtcrorg.iiii- Baronen abgehalton, welchen dann ein großer Arb ei t e 1׳ k!11! g r e I, folgen soll, der praktische Ziele für 1iie l’alasiiuiiarheit zu unleriiehmen haben wird. Die Part, i veraustaUet auch ein A r l> e i t e r ־ U e i c r e 11 - d u 11 für Rat ii s 11 n a, Cs sollen I ׳lundcrttausende von Uii.eisclirh'lcn jüdischer Arheiter •unter einer Deklaration für die Errichtung einer nationalen Heimat für das jiidiselie Volk in Palästina gesammeit weiden. Cerner wird auch eine R e g i s t r a t i o n derjenigen Arbeiter durch:;clüiiil, die bereit sind, bei der ersten Möglichkeit oder auch nach einer bestimmten Zeit nach Palästina nuszuwandern und dort als Landarbeiter oder bei einer anderen Beschäftigung tätig zu sein. AucJi die II c c h a 111 z - B c w c g u 11 g hat unter der Leitung der Poaie-Zion einen groben Aufschwung genominell. Die Partei ist mit der i )urciifüliruii;;• einer groben Sclickclaktion beschäftigt, um zum niiehstcu Zionistcnkoiigrcli eine möglichst starke sozia- 1 i s t i s c 11 e Fraktion bilden zu können. Zwecks Realisierung dieses ganzen Arbeitsplanes wurde in New York ein Z c n t r a 1 e s A r b e i t s k o in i t c c eingesetzt. Ihm unterstehen Arbeitsbüros in den einzelnen Provinzorten. Vor kurzem beschloß das.Zentralkomitee der Sozialistisch-Tcrritorialistischcn Partei, den Anschluß an die Poalc-Zion zu vollziehen. Die Bedingungen der Vereinigung wurden bcreits von beiden Zentralkomitees festgestellt und einem Re leien dum der Mitglieder beider Parteien unterbreitet. 111 diesem Moment dürfte der Eintritt der So/ialisten-Territoriaüncn ia die poale-zionislLclie Partei vollzogene ia s .c c sein. Der Jüdische Nationale Arbcitcrververband, die Vcrsicherungs- und Kulturgcscllschaft der iiariona/gcsinntcn sozialistischen Arbeiterschaft, hat ebenfalls seinen offiziellen Beitritt zur Partei ongemeldet. Audi viele Abteilungen des ״Arbeiterrin;,‘, des ״Independent A r bc i t c r r i n g“, sowie mehrere jüdische Gewerkschaften haben für den Zionismus Stellung genommen und ihre tatkräftige Mitarbeit an der Realisierung desselben in Aussicht geestellt. Nach einer rochen aus New York cingctroffencn Nadirieht findet vom 18.— 21. Mai ein Kongreß der jüdischen Arbeiterorganisationen Amt• rikas in New York statt. Die Tagesordnung lautet:!.Unser Programm für den Aufbau Pa- 1 ii s t i 11 a s: a) Souveränitätsfrage; b) Politische Organisationsform; c) So/ialökonomisclies Programm; d) Orga*■ tüsicruug der Arbcitsarntec. I 2. Die Tätigkeit a I! w c 111 i c h c r jüdischer ן Organisationen in Palästina 11,11 d unsere i S t v 111111 j; zu denselben: 1 a) Der jüdische Weltkongreß; b) Die Zionistische Organisation; c) Die J.C. A. 3. Jüdischer Arbeiter-Weltkongreß für P a 1 ti s t i n n. t. P e r m :1!1 e 11 z e r k 1 ä r u 11 g des n ni c r i k a 111 s c 11jüdischen Ar beiter -Kongresses. J 3. Die internationale Arbeiterschaft und unsere Palästinaforderung. | 6. Firniu/fragcn. 7. Wald einer Exckuiive. Ein Opferlag der jüdischen Arbeiterschaft i!1 New York Das Jüdische Prcßbüro in Stockholm meldet: Die jüdischen Cie wcrkscha ft sverbände Amerikas, deren Zentralen sich in New York bcfinden, haben den Beschluß gefaßt, den Lohn eines ganzen Arbeitstages aller New-Yorkcr Mitglieder dein Fond für die jüdischen Kriegsopfer vermittels des Volksliilfskomitccs zuztilühreii. Zb diesem Zweck wurde die übliche Arbeitsruhe an Washin- Ions Geburtstag in diesem Jahr aufgehoben und sämtliche jüdischen Arbeiter aufgefordert, in den Werkstätteu zu erscheinen, um den Ertrag der Arbeit dieses Tages den jüdischen Opfern des Kricg c s in Osteuropa und Palästina zu widmen. Die Arbeitgeber bekundeten ihre Sympliatie für die Aktion damit, daß sie die Arbeit des Opfertages als U e b c r a r b e i t zu behandeln und mit dem üblichen Zuschlag, teilweise auch 10()0/a zu entlohnen versprachen. Die erwartete Einnahme des Opfertages wird auf 1 250 000 Dollars geschätzt. Die Tat der jüdischen Gewerkschaften Ncw-Yorks. die auch in vielen Provinzstädten Nachahmung findet, hat allgemeine Bewunderung in der aincrikanischcn Ocffcntliclikcit hervorgerufen. Pogrome in Rußland Die Pogrome in Turkestan. — Der Pogrom in Giuchow. — Pogrome im Minskcr Gouvernement. Die telegraphische Nachricht über die Pogrome in Turkestan und in Giuchow (Gouv. Tschcruigow), die vor kurzem durch die Presse ging und große Betmruhigiing hervorrief, findet durch die soeben eiligetraffeiieri Nummern der Petersburger jüdischen Zeitung ״Unser Tageblatt" (anstelle des von der bolsclicwistiscltcii Regierung eingestellten ,,Petrogradcr TageblaUs“) ihre volle Bestätigung. Die Einzelheiten, die wir dabei, insbesondere über den Gltichower Pogrom erfahren, übersteigen jede Vorstellung. Die Anlässe zu den Pogromen waren in den beiden Teilen des Reiches grundsätzlich verschieden: in Turkestan war cs die Niederlage der Bolschewisten, in Giuchow ihr Sieg, der zu den Ausschreitungen führte. Nach der Lostrenming Bucharas von Rußland und der Verjagung der großrussischen bolschewistischen Truppen, war innerhalb der iieugebjldetcn Republik ein erbitterter Kampf zwischen den Altbiicharen und den Jung- Inicliarcii entbrannt. Die bolschewistische Agitation unter den halbwilden Barten verlieh diesem Kampfe eine Heftigkeit, die in wilde Massenausschrcitungcn ausartete. Trotzdem viele Juden sich au der nationalen Bewegung Bucharas beteiligten und einige Juden sogar an der Spitze der neugegründeten Republik standen, erklärte sie der 1’1-bil für nr.,cnfmtndlic!1 111111 ' r"1stallete in einer Peihe von S.ilt.n 1 u r k e s l a 11 s l ■1 grouie, die die bucliarischen Juden, die sei! .ieli'.T in der Buchara gleichberechtigt waren und unter aiitisvmitischen Ausschreitungen im üblichen Sinn nullt zu leiden halten, niemals kannten. Dagegeii fielen in Giuchow die Juden als Op e;׳ des bolschewistischen Sieges. Glindow, das eigentlich noch zur Ukraine gehört, liegt gegenwärtig außerhalb des iicugcbildclcii ukrainischen Siai.tes. i dir die bolseliewislischeu Truppen bedeutet e; deshalb eine besondere Aulgabe, die Städtchen diese! Gouvernements, die ihnen als ukraincfreumllich verdächtig cr-chicneit, zu ״bc• siegen“ und die dort befindlichen rus i sehen Truppenteile, die inzwischen ukrainisiert worden waren, getangcn zu nehmen. Am 21. Februar entspann s:ch in Giuchow eine regetrectite Schlacht zwischen den butschewisüsrheii Truppen, geführt vom Arheiter- und Seidatenrat —- unter ihnen befand sich außer dir Polen Garde und bolscliwisüsehen Bauern eine ganze Anzahl frcigekommetier Diebe, Mörder und sonstiger Ver• brcchcr — und den Soldaten des als ukraiiiefreuHlieli verdächtigen Boturinischen Corps, das die Unabhängig• keit Giuehows verteidigte. Beide Teile waren bewaffnet und mit Geschützen und Mörsern au;gerüstet. Nach einer Schlacht von einigen Stunden kapitulierte das Boturinischc Corps, das aus 300 Mann bestand. Einige seiner Soldaten liefen zu den Bolschewiken üb(T und verbreiteten dort das Märchen, daß die Juden sie bestochen hätten. Die boLchewistischcn Truppm lösten sich nach dem Sieg sofort in regelrechte Pogromhanden auf, die sich über die Straßen des Städtchens verbreiteten und jüdpdte Wohnungen plünderten. Oft schlossen sich ihnen die christlichen Dienstmädchen der jüdischen Hä;ser an und ver feien ihnen das Versteck ihrer Herrschaften. Die Juden wurden aufgefordert, Waffen auszuliefern. Niemand hatte solche. Daraufhin wurden sie zum Rat geschleppt und auf dein Wege erschossen. Oft wurden ganze Familien auf dem Hof unter Ucberwachung von Soldaten in einer Reihe oufgcstcllt und mit Kanonen erschossen. Danach drangen die Banden in die Scheunen und durchstachen mit Bajonetten die Heuhaufen in der Annahme, daß in dein FIcu sich noch Juden versteckt halten. Viele jüdische Leichname wurden später im Heu aufgefuiidcn. Die Einzelheiten dieses Blutbades der verwilderten Horden übertreffen an Grausamkeiten alle ,Pogrome des alten russischen Regimes. Drei Söhne wurden vor den Augen ihrer Mutter erschossen, ihr selbst erklärten die Mörder: ״Dich werden wir nicht töten. Bcreite Mittag vor; morgen kommen wir zu Dir zu lisch". In der Tat kehrten sie nach einigen Tagen wieder, und die Mutter der Getöteten mußte die Mörder ihrer Söhne bewirten. Der 70 jährige Rabbiner der Stadt, Rcb Berele, wurde zusammen mit einigen anderen Juden zum Sladtplatz geführt mul an Ort und'Stelle erschossen. Die Verwundeten konnten keine ärztliche Hilfe bekominen, da das Betreten der Straßen den Tod bedeutete. Verwundete, die versuchten, sich nach dein Kranken• haus zu begeben, wurden auf der Straße erschossen. Dem Schächter des Städtchens gelang es, als Verwundeter das Krankenhaus zu erreichen. Als die Mörder dies erfuhren, forderten sie den Arzt des Krankenhauses auf, ihnen den Schächter heraiis/iigehen. Nachdem der Arzt, der selbst Christ war, dem Schächter die erste ärztliche Hilfe erteilt hatte, rissen ihm die Mörder den Verwarndeten aus den Händen und erschossen ihn vor dem Krankenhaus. Manche Juden wurden in den Straßen ohne Arme, mit abg cs c 11 n i t tc 11 c n Beinen rinniemlc Schluß angesehen werden. Man tut daher dem Dichter Unrecht, wenn man bei seinem Prolog im 1 litiunel der sich unwillkürlich aufdrängcndcu Pnudlelc mit dem faustischen nac'.igibt. Denn während dort der Kosmos iu Bewegung gerät, i!t hier der (am Schluß ver:a»e) Aufwand vom Hiema viel erdhafter und'minder gigantisch bedingt und ist, streng genommen, künstcrisch nur dadurch zu rechtfertigen, daß er trotz seiner Ralmicniiaftigkeit vom Kern des Stückes doch so viel Lieht mul Kraft erhält, daß er nicht farblos und ohne organischen Zusammenhang bleibt. Heu Ausgangspunkt des Stückes bildet eine Kampfansage des abtrünnigen Engels, des Satans Semaüi, an G0U, seinen Meister. Aufgestört in dem ewigen Hohn seines Nein durch die Zuversicht des Heim und d.s.en Glauben an die einstige Rückkehr seines Juden• Volkes, das jetzt iu den Läuterungsfcueru der Leiden hundertfachen Tod slirbt, schwört Scmacl, besser und rascher die Gequälten von ihrer Pein zu befreien und ersinnt erlösende Vernichtung aut einen Schlag. Und mit seinen Gedanken zugleich steigen seine Spießgesellen, die Dummheit, die Bosheit und der Chor aller Dämonen der Gemeinheit" in Wolken zur Erde nieder. Wüid weht sic wie Samen über das Land. Viehisches Verlangen verwirrt eines Ritterputshesiizers Hirn. Er vergewaltigt ein Dorfmiidclicn, das von seinen brutalen Händen am Hilferufen gehindert unter ihm erstickt. Um die Tat zu vertuschen, wirft er die Leiche iu den Fluß. . , , Die Mutter sucht nach der Verschwundenen. Ein Gerücht geht durchs Dorf, wächst an, schwillt zur Lawine und blicht schi eßlieh aus in blutige Anklage: ״Ritualmord! Die Juden bähen das Mädchen ermordet!" Tumulte. Der Untersuciiungsriditcr läßt die hervorragendsten Mitgl eder der jüdischen Gemeinde verhaften. Da aus ihrer Unschuld ihnen kein Strick gedreht werden kann, greift seine Bosheit zu einem teuflischen Mittel, Er erpreßt von dem Solm des Gemeindedieners, dem sechzehnjährigen Moritz Scharf, nachdem er ihm durch Folterungen den Willen zur Wahrheit zersehlap.cn hat, nach dem verbrecherschert System Zuckerbrot und Peitsche das Geständnis einer niemals begangenen Tat und benutzt darauf den Knaben als Kronzeugen gegen Vater und GlaubciisgciiüRscn. Seinem Urgrund der Aufrichtigkeit entwurzelt sjiiclt s;ch dieser, allen erschütternden Ikschwürmigeii des Vaters iu der großen Verliandliingsszene gegenüber taub, in seine Lügcnrollc hinein, Bis durch einen kriminalistischen Trick des Staatsanwalts die Haltlosigkeit seiner Behauptungen aufgedeckt und damit die ga!!/e Anklage hinfällig wird. Und mm beginnt die Tragödie Moritz Scharfs, des Abtrünnigen wider Willen. Erst hatte er die Wahrheit gesagt und war geschlagen worden; nun, da er die Worte sprach, die man von ihm huren wollte, wird er angespieen. Klar und groß bebt sich das Motiv dei Verzweiflung aus dem Chaos der Ereignisse. In der zerstörten Synagoge, in der Nacht und Wind ihr trostloses l.ied der Einsamkeit singen, umwittert von den Gestalten Elijahus, des Propheten, und des Re-!legalen Jacob Pfefferkorn, dessen daiinonisclicn Gegenspieler, steigt im Widerstreit der Gefühle jenci Salz der Erkenntnis auf, der ins Giebel,V<1 des Dramas gehört: ״Z-iitn Juden kann ich nicht gehen, zum Christen kann ich 11 i c 111 g c 11 c n, ich mag 11 i c 111 mehr leben, ich will nicht mehr Ielfe 11“. Ein Messer blitzt im besudelten Tempel. Mit einem dünnen Liedchen auf den Lippen, das armselig um eine vergilbte Hoffnung kreist, a'.irht der in seinem Heiligsten, seiner Wahrhaftigkeit, geschändete Knabe, in die jenseitige Welt hinüber. Wolken verwischen die Linien der liarien Bühnenhandiutig. Die Erde schwindet, die Reise ist beendet. Vor Gottes Richterstuhl stellt der sündige Mensch Moritz Scharf, der Schicksal c ncs ganzen Volkes in sid! erduldet hat; und dem ganzen Volke wird hier in seiner Person der Scliicdsspruch gefällt. Milde ist er und weise. Sieht auf die Wurzel des Ucbcls, nicht auf seine Ausläufer und kündet dem gemarterten, heimatlosen Knaben Auferstehung und Gestmduiig in der alten Heimat. ״Ei,1 Bauer soll t du werden". Taghelle reißt dies erlösende Urteil plötzlieh alles Lieht auf den wahren Blickpunkt der Tragöilie und läßt die schwarzen, hoffnungslosen!•'rage- Zeichen, die Akt um Akt an ihrem Rande aufwachsen ließ, zu Schatten verblassen. Aufatmet der Leser, daß ihm der Dichter nach dem Aufbau des Problems nicht davonlänft und ihn damit allein laßt. Von der erflögenen Höhe entrollt sich knatternd und kühn die I ahne des zionistischen Ideals über durchschrittenes dal und seine brauenden, hemmenden Nebel. Und mit einem Mal begreift man das uralte Pathos die;er Dichtung, die sich durch ihre unbedenkliche Koppelung mit po'.i isdien Forderungen zu einer Tat vi lieudel. Es 111:1g sein, daß sie rein künstlerisch dadurch verliert, wie überhaupt die immerhin etwas ra c’ie Wendung de; Schlußes ins Ucbersinnlichc mit seiner Verquickung von Lyrik und Politik keinen poeiisch reisen K ang gibt; aber vcm Loden wollender Menschlichkeit gesehen steigt sie in Wirkung und Wert. — sehen Vereinigung, diese von der Zensur immc noch einer Aufführung oder öffentlichem Vortra״ c.11 zogene Tragödie einem geladenen Kreise vermittelt zu Ir r"• ^1SJ"tC,r1״ct tlic״tc dcr sächsische Hofschaiispick Arnold Marie, der sie im überfüllten Kinkwortli Sclia! wcnka Saal vorlas. Er löste eine starke spontane Wirknn aus, uc Ue.cr Lr cbut.cru g cn.wuchs. Au. seiner Sprach die alle Register des Schmerzes und d^r Qual d ,r E habcnhcit und Gläubigkeit beherrschte, stieg ciclfarbi grell und blutend, versonnen und lichtmild, die D.chtml auf, aas riesige Panorama eines Volksschicksais. Manfred Georg.