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Jüdische Rundschau · 1918-05-10 · Heft 19 (10.5.1918) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 19 (10.5.1918)
Date
1918-05-10
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 144 Nr. 19 t 0 E DIS Vedraucnsniänncr-Konfcrenz der galizischcn Zionisten (Von unserem Korrespondenten) 0 Der Welt!(riej,׳• hatte die Tätigkeit des Zionistischen Zentralkomitees in Galizien jäh unterbrochen. Die Parteifiihrcr waren gezwungen, sich teils nach Ungarn, teils nach den wcstöslcrrcichischcn Kronläudern zu flüchten, um der Gefahr, ,als Geiseln nach Rußland verschleppt zu werden, zu entgehen. Außerdem wurden die meisten von ihnen sofort nach Ausbruch des Krieges und im Laufe der Zeit zum Kriegsdienste eingezogen. Und so trat in der Parteitätigkeit eine längere Stagnation ein, bis sich eine Sammlung der Parteiführer zunächst in Wien im Jahre 1915 und 1910 und hierauf nach der Wiedercrobenmg der galizischcn Landeshauptstadt auch im Lande selbst ermöglichen ließ. So konnte erst jetzt, Mitte April, als Frucht der vorbereitenden zionistischen Arbeiten der Laudeshaupts!adt die erste V e rt r au c 11 s m ä n ne rko 11 f e re n z der galizischcn Zionistenpartei seit Beginn des Krieges und seit der letzten im Januar 1914 stattgefundenen Landeskonferenz in Galizien selbst abgehaiten werden. Mit Rücksicht auf die momentane ungeklärte סיןlitischc Konstellation in der Monarchie, wie auch 1111t Rücksicht auf die noch sehr zerrütteten Verhältnisse in der Organisation, insbesondere in den Ostprovinzcn, konnte an die Einberufung einer statutenmäßigen Landeskonferenz. noch nicht gedacht werden, zumal Fragen von einschneidender Bedeutung für das gnü/.iselic Judentum auf die Tagesordnung gelangen und eingehend durchberaten werden!mißten. Die Vertraucnsniämierkonfcrcnz der galizischcn Zionisten hat die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt und die ihr gestellten Aufgaben voll und ganz gelöst. Die Reorganisation der Partei im Lande wurde in Angriff genommen und wird hoffentlich gute Früchte tragen. Bei Berücksichtigung der Vcrkchrsschwicrigkciten war die Konferenz gut beschickt. Es erschienen ca. 70 Vcrtreter aller größeren Städte und aller größeren, schon aus der Zeit vor dem Kriege her gut bekannten, zionistischen Zentren Ost- und Wcstgalizicns. Hervorzuliebcn ist die besonders starke Beteiligung der westgalizischcn Zionisten, als ein Zeichen des wicdercrwaditeil Gefühls der Zusammengehörigkeit und des St rebens nach Wiederherstellung der früheren Einhcitlidikeit der Organisation. Die Wichtigkeit der ersten Kriegstagung der galizischcn Organisation fand auch darin ihren Ausdruck, daß das E. A. C. in Berlin sich durch sein Mitglied Herrn Dr. I I a!11 k e vertreten ließ. Seine Anwesenheit verlieh der Konferenz, eine besondere Weihe und Bedeutung und trug viel dazu bei, die in Galizien durch die Nachrichten aus dein neutralen Auslande hinsichtlich der V. J. O. D. hervorgerufene Mißstimniung zu beseitigen, was auch seinen beredten Ausdruck in einem Vertrauensvotum für das E, A. C. fand, Herr Dr. Hantke nahm an den Beratungen der Vertrauensmännerkonferenz sehr regen Anteil. Er erstattete zunächst einen Bericht über die Tätigkeit des E. A. C. und über seine zahlreichen Auslandsreisen 1111 Interesse des Zionismus und ergriff einige Male das Wort in der Debatte sowohl im Plenum als auch in den zwei Nachtsitzungen der Palästina- und politischen Kommission, wobei es ihm gelang, die mehrmals zu Tage tretenden Differenzen zu schlichten. Herr Dr. Hantke erweckte durch seine vertraulichen Mitteilungen die bestell Hoffnungen auf das Gelingen unseres großen Werkes und nahm das uneingeschränkte Vertrauen der galizischcn Organisation mit auf den Weg. Außer dem E, A. C. waren das österreichische Nalioiuiffondsbüro in das Heft einen besonderen Platz cinräumt, zeigen, daß das Volkshcim als großzügiges und natürliches Vorbereitmigswerk für die Uebersicdhmg geschlossener Volksheimgruppen nach Palästina betrachtet werden will. ״Ich kann ohne Volkshcimjugcnd nicht nach Palästina gehen. Und diese vorzuberciten, zutiefst willig, arbeits- und .hiiigabefähig werden zu lassen, damit sie einst nicht an dem schweren palästinensischen Pionierteben zugrunde gehe, wird unsere vorzüglichste Aufgabe in der (Volksheim-) Gartenstadt sein.״ Diese Worte einer Mitschöpferiu und Leiterin des Jüdischen Volksheims zeigen klar die unermeßliche Bedeutung des Volksheimgedankens für einen wesenhaften Zionismus und cs ist nur eine neue Bestätigung dieser Bedeutung, wenn die Verfasserin weiter schreibt: ״Ich weiß nicht, wessen ich fähig sein werde in Palästina. Vielleicht wird eines der Waisenhäuser mich brauchen. Wie gerne möchte ich diese furchtbaren Kasernen sprengen und den Kindern die Freiheit ‘ wiedergeben. Ich allein vermag nicht viel zu ändern, aber unser Mädchenbund macht mich so zuvorsichthch. Mit einer Reihe dieser Mädchen möchte ich einst hinübergehen, nachdem sie hier vorher eine ihnen gemäße Fachausbildung erhalten haben.“ Rubriken wie ״Vom Leben der Jugend“, ״Menschen, Bücher, Bewegungen“, ״Rundschau“, ״Aus dera Korrcspondenz des Herausgebers“ erhöhen den lebendigen Eindruck des Heftes. Karl Glaser berichtet über 'die Sitzung der Vcrständigungsgcmcinschaft der jüdischen Jugcndorganisatioiicu Deutschlands, die! vor kurzem in Berlin stattfand und einen so eigenartigen Verlauf nahm Hugo Bergmann gibt wertvolle Winke und Bernerklingen zum Verständnis von J. G. Fichtcs Reden an die deutsche Nation. Max Ermcrs führt in die Gartenstadtbeweguug ein. Schon aus dieser kurzen Ucbersicht über den Inhalt des ersten Mettes wird der besondere Geist ersichtlich, der der neuen Zeitschrift pulsendes jLebcn gibt. Alle Gebiete des unendlichen Daseins werden er- Wien durch Dr. Wilhelm Lcigel, v/c״..:er :.1 (.״׳" I Referat über den Naiionslhmd ti־.M".riAר•■'-'- *״ ג׳..י 1.:•'״- hi/.“- und ״Scl1<)111ri1;1״-Or;;;;.]h:■ tum m Wun v.fh1.)׳_cn. Im Linie der Tagiur; l;n..,h:1 i!^2• grüßungstelcgramme und RriGe cm, (״'-* ve.,,״,, v.׳;.r.,eu; Vom Kopenhageiier Büro der Zio;!!’.;,;.;» nen;1• tion, vom E. A. C, in Berlin, vom cxcLibvkom.loc der österreichischen Zionisten, vom wer.iü:d:freie, tis cue 11 Z;onistisdien Zentralkomitee, vom Prämde;״:« ocs 1.10iiistischcii Zentralkomitees in Galizien Adoif Stand, von den Herren Rabbiner Dr. Osias Thon, Krakau, Rabbiner Gcdalie Schmclkcs, Piv.cmyrl, Dr. Leon Reich, Dr. mcd. Bickcies tmd viel-;! anderen. Das Exekutivkomitee der Zionisten OcslerreitiU . war zwar nicht vertreten, schickte aber einen atis.üliriicuen Bericht ein. — Die Hauptziele der Vertraucnsmäimcrkouferenz im Auge behaltend, bewegten sich die Referate und De• batten in den 'durch die Eiuberufer vorgczcichuetcn Bahnen. Es wurden neue Richtlinien für die durch die Partei zu betreibende sowohl rein zionistische als auch für die Laiidespolitik aufgestclit, die Anbahnung einer ״roßen Palästina-Arbeit angeregt, eine umfangreiche 'Tätigkeit au? dem Gebiete des Wiederaufbaues der galizischcn Städte und Städtchen, der jugendbewegen״, der hebräischen Organisation und des Schul- Wesens in Angriff genommen. Das Ergebnis der dreitägigen Beratungen waren die nachstehenden, fast einstimmig gefaßten Resolutionen: I. Bezüglich der Pa 1 ästina-Tütigkcit : Die VcrtnmenMuänncrkonfcrenz der galizischcn Zionisten betrachtet eine großzügige und planmäßige Kolonisationsarbeit in Palästina für die Hauptaufgabe der Zionistischen Organisation.«ach dem Kriege. Im Rahmen dieser allgemeinen Aufgaben wird beschlossen: 1. In der nächsten Zeit einen Fond zur Gründung einer galizischcn Kolonie in Palästina zu schuffen, wovon im ersten Jahre zumindest eine Million Kr., geteilt in zweitausend Beiträge von je 500 Kronen, aufzubringen sein wird. Die Vcrtraucnsmäv.r.crkonfcver.z fordert die Partei* fciüing auf, mit den lokalen Organisationen sofort in Verbindung zu treten, tun den Koloniefoiul auf die einzelnen Ortschaften zu repartieren und zugleich »nli der Nationalfoinl-Sammelstelle in Wien zwecks Erleid*• tcruug der technischen Durchführung in Verbindung zu treten. 2. Die Vorbereitung des tncnschlisehcn Kolonisationsinaieriais aus den Reihen der jüdisdi-galizischen Ackerbaufaniiiieu und der zum Ackerbau geeigneten bezw. tauglichen Arbeiter bei ■entsprechender Bcrücksichtigung der Heclialuz-Bcwcgur.g,! v 3. Die Propagierung des Aclrusa-Oedankcno unter den bemittelten Kreisen!und Organisierung von Achusagruppcn. (Nach erfolgter einstimmiger Annahme dieser Resolution wurden sofort 6000 Kronen subskribiert), II. Bezüglich de r Tät ig k e it auf kulturellem Gebiete: 1. Es wird eine Organisation für die he* bräischc Kultur mit dem Sitze in Lemberg und Krakau gegründet mit je einem Vizepräsidenten und einem gemeinsamen Präsidenten an der Spitze. 2. Als Volksschultypus wird die eigene hebräischc Volksschule erachtet, die auch, den allgemeinen Unterricht in der Landessprache umfaßt, 3. Die Organisation trifft Vorbereitungen zur Grün- (hing von Bürger* und Mittelschulen nach demselben System. faßt, Dokumente jugendlichen Erlebens in mannigfachster Gestalt aufgegriffen und der Jugend zugänglich gemacht. Was aber wesentlicher ist: aus allen Beiträgen spricht Unmittelbarkeit, lebendige Anschauung, glutvolles ,Erleben und restlose Hingabe an das als wahr ־und gut Erkannte. M. M. LIterarlsLie Das Parteiorgan der österreichischen Poate-Zion ״Der Jüdische Arbeiter“, das gegenwärtig in Wien erscheint, gab ein vornehin ausgcs.aUctcs, vcrstärkte» Sonderheft zum Andenken, des verstorbenen B. llorochow heraus. Das Heit bringt Beiträge über die Persönlichkeit und •Bedeutung des Führers von M. Singer, (״Dem Führer tmd Mitkämpfer“). S.ilman R u-sc 11 o w ' (״Unser Borockow“), zwei Arbeiten von ßorocliow selbA (״Die Prinzipien des Poale-Zkmismus“ und ,,Die Dedeutung der Emigration“); ferner: Dr.• A. Coralnilc- (״Auf der Schwelle), Dr. Ignaz Schipper (״Borochow als Philologe“), eine kurze Biographie Borociiov/s, die Reden ca der Bahre Borochows und eine Reihe Gedichte und Mitteilungen, Das inhaltsreiche Heft schließt mit einem Nachruf auf Dr, J. T s c h I c n o w. ,,Einen geschützte:!!',;'.:riit.'.hdcr, :;:!.־•;ד :zeichneten Stilisten und rührigen jounuihta״ verlor uA jüdische Literatur am 12. April hur,.!, den Tod t*:s ßö!übrigen A. 1). Finkel in W ar0e 11u. Der 70r,.te:i;eae vcr* öffentlichte im ״Chiuvazekm“ ־!״:;:mciiz“, In der ,AA.zefirn“ tmd a. a. O. eine Reih ג v־m ArbAAn rn:l Ucker- Setzungen. Er tibcr,־A::fc in cm•־...־. ueAArirheu Hebraisch die ״Geschichte •■'.״• j..hcu UArAir“ von Gustav Karpeles. Brc,.״, . 's'! •wreh, ־; .י׳:'׳>/.' und V. Band der Geschichte von C;״.״•: r., ... ,־..: ■.,:..cm Grabe sprachen die Herren Seh a i i; o w i •fci., Hüte! Zeitlin S. J. Jatzkan u:;d A. G old hc;• ■־־. 4. Die Gründung von Kindergärten wird in Angriff!;cnc:n;1r.en. 5. Die Gründung von Lchrcrbildungsanstalte n und Kursen für Kindergärtnerinnen wird zur vornchmlichstcn Aufgabe der Partei gemacht. 6. Hebräische Anfangs- und Fortbildungs. kurse für Erwachsene. 7. Der Organisation wird die Pflicht auferlegt, das ganze hebräische Schulwesen unter eine ein heitt i i c h c Leitung zu bringen. 0. Die Organisation erachtet es als Ihre Pflidü, die Volksbildung in■ allen Zweigen auf nationaler Basis einheitlich aufzubauen. 9. Das Präsidium der Kulturorganisation hat Sitz und Stimme in der zentralen zionistischen Parteileitung . Galiziens. Ilf. Hinsichtlich der Jugenderziehung und Ju gc ndbc wegu ng: ,1. Die Vertrauensmännerkonferenz erachtet die Jugendbewegung als Grundpfeiler der Volksentwieklung und fordert von den Gesinnungsgenossen die besondere Unterstützung und Förderung derselben. 2. Die Vertrauensmännerkonferenz betont die Wichtigkeit der Errichtung eines jüdischen Jugend- < amtc8 aus Fachmännern und erfahrenen Laien und fordert die Parteileitung auf, ein solches Jugendamt in der jüdischen Oeffentlidikeit baldigst anzuregen und dessen rasches Inslcbcntreten durch finanzielle Forde- rung zu ermöglichen. 3. Ein in der Jugendbewegung stehender Rcpräsentant des zu bildenden Jugendamtes hat Sitz und Stimme in der Leitung der Kulturorganisation (sub. II). IVA Wirtschaft*-, Organisation*־ und politische Kommissionen: ») Wirtschaftliche Tätigkeit. Zur Wahrung der jüdischen Interessen beim wirtschaftlichcn Wiederaufbau Galiziens wird vom Zentralkomitce eine Wirtschafts ko missslon der zionistisdien Landesorganisation für den Wiederaufbau eingeriditet, welche in den einzelnen Städten Ortsgruppe» oder Vertrauensmänner zu bestellen hat. Die Wirtschaftskommission hat im wesentliche» folgende Aufgaben: 1. Die Beschaffung der für den Wiederaufbau notwendigen statistischen Daten und Grundlagen. 2. Berechnung und Verschaffung der nötigen Geldmittel und Unterbreitung von Vorschlägen für die wirtschaftliche Hilfsaktion, 3. ' Durchführung der wirtschaftlichen Hilfsaktion u. zw, für den Kleinhandel und das Kleingewerbe, so* wie der Mittelstaudsaktion zur Kredit-, Waren-, Rohstoff- Beschaffung usw. Die Wirtschaftskommission wird vorzugsweise ihr Augenmerk auf die Kleinstädte in Sachen des bautedien Wiederaufbaues zu lenken haben. Zu diesem Bchufc wird sie sich mit der Schaltung einer jüdischen Organisation für den baulichen Wiederaufbau der Stadt« und Städtchen zu beschäftigen haben. b)!Wiederaufbau der galizischcn Orga- 11 i s a t i o n. Indem die Vertrauensmännerkonferenz die bisherig« Organisationsbasis der zionistischen Partei in Galizic• u. zw. den Schckelzahlcr und die Schckelzahlergruppc in den einzelnen Sliidtcu als OrganisationseinJicitcn welterhin gelten läßt, beschließt sie: 1. zwecks Reorganisierung des zionistischen Leben» in Galizien und bis zur definitiven Regelung derselben auf der nächsten Landeskonferenz ein Provisor!- sehe» Exekutivkomitee mit dem Sitze in Lernborg zur Leitung der Gcsamtorganisatian Galizien« zu wählen; 2. dasselbe besteht aus 12 Personen u. zw. aus * Mitgliedern des bisherigen Lcinbcrger Lokalkomitccs und aus eipein Part ei rate, welcher sich aus 20 Mitgliedern der Provinzorganisationen zusammensclzt. Der ’ Parteirat ist in allen grundsätzlichen Fragen zu Rate zu ziehen. 3. Das Zionistische Lokalkomitee in Krakau wird 1 weiter seine Arbeitstätigkeit in Westgnlizien führen. 4. Zur Bestreitung der Ausgaben der zionistischen Landesorganisation in Galizien u. zw. sowohl des Zentralkomitccs als auch der Lokalkomitees in den einzelnen ׳> Städten wird eine Parteisteuer auf Grund der Selb st Besteuerung eingeführt. Die Festsetzung der Höbe derselben wird den einzelnen Lokalkomitccs• in Einvernehmen mit dem Zentralkomitee Vorbehalten. c) Politische Tätigkeit: Die Vertrauensmännerkonferenz spricht dem zionistisehen E. A. C. ihr volles Vertrauen und ihre Anerkennung für seine erfolgreiche Tätigkeit aus. Insbesondere dafür, daß .cs ihm gelungen ist, durch seine politische Tätig- ־ keit das Ansehen der zionistischen Bewegung bei den Völkern und Regierungen außerordentlich zu stärken, die Symphaticn der Welt für den Zionismus zu erobern und die Grundlagen für die Realisierung unseres Ideals zu schaffen. 2, Die Vertrauensmännerkonferenz nimmt die durch ׳ den österreichisch-ungarischen Minister des Acußeren ׳ Grafen Czcrnin im November 1917 dem Vertreter des E. A. C. gegenüber abgegebene Erklärung der• Sympatic für den Zionismus und das Versprechen, den-1 Selbes bei der türkischen Regierung zu unterstützen, ־ 1:11t Genugtuung zur Kenntnis und gibt der Uebcrzcugung Ausdruck, daß sein Nachfolger im Amte dieselbe Stellung des stärksten und aktivsten jüdischen Partei I» # li » I

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