Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1918-05-03 · Heft 18 (3.5.1918) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 18 (3.5.1918)
Date
1918-05-03
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2652077-2652094--11560-2669096
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

J 1' EDI SC 11 E RUNDSCHAU Seile ' "> > 1 .1; ru i ij fv ־1!׳ tYi/, -eil ׳!'£1 1U ■ii־ f in I '1! 'R ׳ י• ,:!'s ־ <‘ie eh b<* -Kt! n! .!!ft i 1:11 \׳t ־ rI>־>•" ־<, i Zu r-,t,! י ' Td. : יי »;ch; <o!.)lli- ,־ »P- ׳vre t >»■•1:111. ' H* Heil; r״ Yn|J j bucht-; rn mit i in für l as um] düng-; uf 1 1•!- | Zogen י doch äoina- V1S-.U11- Willen imi’cti! ns,rem l’.i: seil :;■'hi n zu he- 1, sich c rufcmin Pa’ä- :11 '<• 11- 1. Zuu!zu- I ז ,:iliiirl ,r׳H* cb mit <1-־ :iseit r Paiä- 1.1*11:1:1■ ic ־, Inui* die ir c,;:v *rine ff £ bei• (li-׳:!RT, weiter *er:!ur Ken,11- Äischcn lisatiuii die zur sie ihm ■ He Ikkönne» lie m!t- ז denke i .1! ר (I Jer *Ulf it, SülSteil {111־ t״: zu iclit i» II UsW. Jießl'ch Jude» c^ichtife* rer l:rde» i» 1 k*1»f!/erhält- 1«, ohne Gewiß cl' s-ieH wahren if de.» ] lebe» itscliluß kommt bernehe Me»־ clil für vir :ms ,vir die ilieidieh ewuid« d, <i׳'d>;11 -.!11d j. 18 Diejenigen al>cr, die ibniii bei ihrer Absicht 11t 11,.neu, ^as sj״d unsere wer( vollsten Mensclieii mul was wäre ‘j‘c1,(inCr, als alles zu tu», tim sie für de» bevorstehenden Kamp( zu rüsten! led'K'l! wir täuschen uns nicht: die Zahl dieser unbedingte» Palästiiiapioiiiere wirst verhältnismäßig geri»K sein. ‘Mit ihrer Ausbildung ist aber keineswegs unser Er/ichu״g׳sprogrnmm erschöpft. Vielinclir harrt unser »och eine weitere Aufgabe, au Wichtigkeit der Pionici'aiisbililung kam» naciistehead, a» Umfang sie weil überragend. (lerade die Arbeit unserer Palästinapiouicre wird j das Alibi/ Palästinas verändern, seine [.ebeitsbedinmwi'iii wesentlich mngestaltcn und zwar in dun Sinne, dall' sie immer weniger schwer und für den ei» vitroniiisciie; Leben Gewohnten erträglicher werden. Dementsprechend "wird Palästina mit der Zeit auf Menscheu Anziehungskraft ausiibeii, ihnen als erstrebenswertes Ziel erscheinen können, die zuvor' sich( von den schwereren Lebcnsbedingiiiigen halten ahsehreeken lassen mul es wird die Zahl der neu für Palästina reif Werdenden in jedem Jahre weiterer Kolonisation grdßer sein, als im voraugega״,;eilen, ganz entsprechend dem ebenfalls jährlich steigenden Menscheubedarf der jüdischen Siedlung. Diese Entwicklung voraussciiend, müssen wir da- ״ach trachten, mit der Zeit immer weitere Kreise der jüdischen Jugend, der zionistischen und der nichl/ionistisehen, ehe heute noch nicht׳ entschlossen sind, ja vielleicht noch mit keinem leisen Gedanken daran denken, ihr Lehen in Palästina zu leben, in dem Sinne aut Palästina vor/ubereiten, dal! beruflicherscits einer Weber• Siedlung keine 1 limleruisse entgegemhehen in dem Augenblick, wo* in jeder anderen Beziehung die Eignung für ein palästinensisches Lehen vorhanden ist. Im gioßcn Oan/en gesprochen beißt das, wir müssen die jiidi- Kilo Jugend in die Berufe überführen, beziehungsweise ihre Abwanderung aus den Berufen verhindern, die beiderorts, in den üoluslätideni, wie in Palästina ausgeübt werden können. (Schluß folgt.) Die Lägest in Galiläa und Saniaria Aus Briefen an das ״Kopcnhagencr Büro der Zionistischen Organisation.“ I 12. März 1918. ״. . . . Die Not in Tiberias und Safcd ist in fortwährendem Steigen begriffen. Hunger und Krankbeiten Ioniern immer neue Opfer, in der letzten Woche siml die /Ircil/ne/sc wiederum um 25 Prozent gestiegen. . . Zudem ist die Beschaffung mit den größten Schwierigkeilen verbunden. Die Sterblichkeit ist enorm gestiegen. Unzählige Fälle um Hungertyphus mul anderen Krankheiten werden aus Tiherias und Safed berichtet. Die Eolge ist ein moralischer Verfall innerhalb der verzweifelten und ausgehungerten armen jüdischen Bevölkerung. Eine um das Vielfache gesteigerte Tätigkeit für das P a I ä s t i 11 a 1111 f s w e 1' k in der ganzen Weit ist notwendig, wenn hier Abhilfe geschaffen werden soll. Vergossen Sie nicht, daß außer der täglichen Not auch unvorhergesehene Ereignisse, wie die infolge der Kriegs• maßnahmen erfolgenden Evakuierungen, immer wieder außerordentliche Mittel erfordern“ II 17. März 1918. .Die Lebensmittel werden immer seltener lind der Handel mit ihnen ist nicht frei. Das Wenige, was man sich mit tausend Schwierigkeiten beschafft, wird mit Gold aufgewogen. Die Preise der Lebensmittel steigen dauernd. ln Beirut gab es Volksküchen, an denen auch die Juden ihren Anteil hatten. Jetzt ist aus Mangel an Mitteln alles geschlossen. Alle Ge-, meinöeii sind in großer Bedrängnis und wir werden ans Galiläa und Saniaria mit Bittgesuchen bestürmt. Die UOU Jaffa-Flüchtlinge in KfarSaba sterben buchstabhdi vor Hunger, Versuchen Sie alles, um zu helfen. Wenden Sie sieh an die Juden in allen Ländern, Telegraphieren Sie nach Amerika: wir hoffen noch immer, daß die Judeniicit ihre Brüder hier in Palästina nicht ganz zu ürumJe gehen lassen wird." Nach einem Telegramm aus Damaskus ist am 29. Marz, der Lehrer S. W i 1 k 0 in i t z in Ros eh P i u a 11 an Typhus gestorben, Von der Palästinakommission Vor ihrer Abreise nach Palästina war die Koniini.ssmn 11. Kairo vom Herzog von Counaughi cmpiaugcn worden Rumänische Schreckensherrschaft in lkßorabien Noch hat Rumänien kaum Zeit gehabt, in Bessarabicn festen Euß zu fassen, mul schon entwickeln seine Militärbehürdru eine rege Taiigk.il in der Verpflanzung ihrer Schreckensherrschaft auf das okkupierte Gebiet. Die iüii/elheileu dieses Sehreckensregimenls, die wii nachstehend veröffentlichen, rühren aus sichersten (Jucllen und wurden von verschiedene» Seiten bestätigt. ln J e d 111 I z i erließ der Kommandant I lauptmann Di mit rin folgenden Befehl: Bete 111. Rumänische Offiziere müssen von der Bevölkerung der Stadt jcdüitzy in nachstehender Weise gegrüßt werden: 1. Jeder Grüßende muß auf der Stelle stellen blciheil und, das Gesicht dem Vorgesetzten ziigewcitdrt, rasch und kavaliermäßig mit Lächelndem A111 1 i t z die M ii t z e l> i s zur E. r d c abnehmeit, '2. Um die Bevölkerung darüber zu belehren und zum Zwecke der genauen Befolgung dieses: Befehls wird zu verschiedenen Tageszeiten meine Ko mm andanteukappe auf einem Stocke durch die Straßen der Stadt her u in g e t r a g e 11 u 11 d a 11! e werden hiermit verpflichtet, d e r s e 1׳ b c n d i c Ehr e z. u b e z. c u g c n. Außer der Todesstrafe ist die Züchtigung m i t de r R ti t c die gewöhnlichste Tagesverordnung der Behörden, Auf offiziellem Wege wird über folgende Fähe berichtet: Ein 75-j.ihrigcrGreis ertlich 10 Ruten- Berliner Zionistische Vereinigung. l| Montag, den 13. Mol 1918, obend» 7'/! Uhr || im Klindworth-Scharwcnka-Saal || LüUowstr. 76. ן Vorlesung ' 11 d. kgl. sfichs. Hofschouspleler» Arnold Mariä 1׳',| * I ״Ritualmord in Ungarn״ ״! eine Jüdische Tragödie von Araold Zweig l׳j I j Eintrittskarten zu 4, 3, 2, und 1,50 Mk. sind, da I I eine öffentliche Vorlesung des Stückes nicht erloubt I Ist, nur gegen Vorzeigung einer Einladung In unserem ן ־ Büro, S&chslsche Strafte 8 zu haben.! ו lüche. Eine alte angesehene Erau Byk wurde öffentlich geprügelt mul fiel unter den" Rutenstreichen dreimal in Ohnmacht. Junge Mädchen wurden auf die schämt- Hellste Weise derselben Strafe öffentlich unterworfen. Den 13. März, erklärte der Kommandant als Feiertag zu Ehren des Anschlusses Bcssnrabicns an Rumänien. Er ließ die Bevölkerung auf einem Platz zusammenkommen und befahl zu tanzen. Auf Befehl des Kornuinmlanten wurde eine jüdische Deputation, bestehend aus den angesehensten Mitgliedern der Gemeinde, mit einer Begriißmigstortc vorgeführt und mit Ruten gezüchtigt. Drei Männer dieser Deputation wurden vom Kommandanten und den rumänischen Offizieren gezwungen Wein zu trinken und zu tanzen. Dabei wurden ihnen die Bärte gezupft. Das Schrecklichste ereignete sich am '21, März. Es verbreitete sich das Gerücht, daß ein neuer Komm,an- (laut cingctroffcn sei, der Beschwerden entgegennehmc, Die Bevölkerung eilte zum Haus des neuen Komman- (lauten. II Personen wurden verhaftet und geprügelt. Drei von ihnen wurden erschossen. Eine Deputation wurde von der Bevölkerung entsandt, tun ihrer die < ireticltalcu zu klagen. Die I lälfte der Mitglieder dieser Deputation wurde an Ort und Stelle erschossen. Dies alles geschah in Jedmtzi, einem Städtchen, das dicht an der österreichischen Grenze liegt. Im Innern des Landes, soll noch .Schlimmeres passiert sein. Die österreichischen Militärbehörden, die ihre Vertrete!׳ in Bessarabicn haben, sind die ersten, au die der Ruf zur Hilfe ergehen muß. Mitverantwortlich ihr diese Schreckensherrschaft sind aber vor allem die Faktoren, die den Rumänen den Eintritt nach Bessarabicn erleichtert haben. Ihnen hegt die Pflicht ob, der Willkiir der rumänischen Soldateska einen Riegel vorzuschieben. Zu den rumänischen Judenverfolgungen | in Bcßarabicn Die britische» Behörden haben nunmehr die Erlaubnis erteilt, daß die von den amerikanischen Zionisten geplante in e 11 i z i 11 i $ c 11 e Expedition nach Palästinti abgehl. p Gedenket des lilfswerks für Palästina! Gedenket der Evakuierten! Protest der Petersburger Jüdischen Gemeinde Die Petersburger Jüdische Gemeinde legte durch das Kopcnhagencr Büro der Zionistischen Organisatimi schärfsten I1 rote st gegen die rumänischen Grausamkeiten gegen die Juden Ikssarabicns ein. Das russi-che Judentum appelliert au die gesamte Kultnrwclt, gegen die rumänischen Gewalttätigkeiten Protest zu erheilen, und ersucht sämtliche Jüdischen Gemeinden und Organisationen aller Länder alles zu unternehmen, um die Gleichberechtigung der Juden Rumäniens durchzusetzen. Die Behandlung der Juden .in Rumänien und öeST.arabieit sei eine Schande, gegen Welche die ganze;Menschheit atiftrclen müsse. Judenpogrom in Narol (Galizien) Aus l.ubaczow erhält die ״Jüdische Zci t u n g" in Wien folgenden Bericht: Freitag, den 12. d. M. abends, versammelten sich ... wie ich von Augenzeugen informiert bin 111 ־ ‘lu Stadl Narol die Baueni der Stadt und ihrer Um״ gebi.iig in einer großen Anzahl, bewaffnet mH blocket! und anderen Schlagwald(״׳. Unter ׳dem Vorwände eines Protestes gegen die Behörden, welche sie zur Leidarbeif zwingen, begannen sie einen Pogrom auf Juden. Sic überfielen die jüdischen Häuser zur Zeit des Sabbatmnlilcs, schlugen die Scheiben aller Fenster ein und schleuderten Steine in die Wohnungen. Jude״, die auf der Straße vorbeigingen, schlugen sic bis atiis Butt. Weder die G e 11 d a r tu <• r i e , noch die Stadtpolizei schritt gegen d e 11 j u d e ״ p o g r ״ in c i n. Sonn lag, dt11 ״׳. d. M., überfielen die Bauern Juden, welehc durch die Dorfstraße in die Stadt kamen, und schlugen einige zu Krüppeln. Nach dem Pogrom i!1 Krakau Wie die ״Wiener M o r g c n z c i t u 11 g“ mittoüt, dauerte in Krakau die angstvolle Stimmung auch nach den schrecklichen Tagen vom 19. bis 18. April am Die Geistlichen in den Kirchen halten noch immer H c t z p r c d i g t e ״ gegen die Juden, in den vcrsclucdensten Stadtteilen ,zirkulieren j u d c 11 f c i n d t i c 11 c Lege n d c n , die zu neuen antisemitischen Exzessen aufzureizen versuchen. Während der Unruhen wurde von der Polizei auf der Dl uga Straße ein kleines christliches Mädchen getötet. Die Antiscmiteil nutzten die Gelegenheit aus, um daraus Kapital für ihre Pläne zu schlagen. An allen Kirchen wurden Plakate angeschlagen, die besagten, daß das Mädchen von den Juden ermordet worden sei. Am 23. April P2 Uhr mittags brachen neue U nruhen aus. J üd i sche Geschäfte wurden geplündert und die Ereignisse vom 19. bis 18. April waren im Begriff, sich von neuem zu wiederholen. Diesmal griff die Polizei euergisch ein und erstickte die Unruhen. Wie fcstgcstcllt wurde, litten während dc׳r Unruhen am meisten die Juden, die außerhalb des judenvierteh» wohnen, da im Juden viertel die Jüdische Selbstwehr erfolgreichen Widerstand leistete. Wie die Zeitungen mitteilcn, hat der Bischof von Krakau, Fürst Sapieha, einen Hirtenbrief erlassen, in dem an die chrsitlichc Bevölkerung Mahn wortc gerichtet sind und der am Sonntag in den Kirchen vorgelesen wurde. Die Polizei hatte die V c r ö f - (entliehung des Hirtenbriefes untersagt In Vertretung der Zionistischen Partei und des Jüdisehen Nationalvereines sind am 2t. April die Herren Stand, 111g. Stricker, Dr. Kaßner und Bato beim Minister des Innern Grafen Toggenburg erschienen, um gegen die antisemitischen Ausschreitungen in Galizien Stellung zu nehmen. Der Minister erklärte, daß die Regierung diese Ausschreitungen bedauert und verurteilt. Wenn die getroffenen Maßregeln nicht ganz ausgcreiclit haben, :.o ist das darauf zurückzuführen, daß zufolge der Verhältnisse im Kriege nicht überall erprobte Sichcrhcitsorganc zur Verfügung stellen. Das Ministerium hat sofort nach Erlialt der Meldungen umfassende Maßregeln getroffen und strenge Weisungen hinausgegcbcn, und das mit gutem Erfolge, da, nunmehr Ruhe herrscht. Bezüglich des Verhaltens der Zensurbdtörde erklärte der Minister, daß er das Verlangen nach Zulassung der den Tatsachen entsprechenden lierichte in der Presse gerechtfertigt halte und seinerseits umgehend die nötigen Weisungen erlassen werde. Der ״Jüdische N a t i o n a 1 v e r e i n“ hat sofort ein Telegramm an Graf Toggenburg gesandt, in dem gegen die Exzesse protestiert wird. Eine Deputation des Rabbinerverbandes wurde am 22. vom Minister des Inneren empfangen. Rabbiner W e i 11 e n f e 1 d , der w ahrend des Pogroms in Krakau weilte, schilderte die Einzelheiten der schrecklichen Ereignisse. Der Minister versicherte der Deputation, daß der Statthalter zu Krakau alles tun werde, um eine Wiederholung der Exzesse zu vermeiden. ׳'-יי' ״״ ־ viiiio'vicivu i.umi.Miu imiiuimt.9 P. M ö 111: r gestaltete sich zu einer Kundgebung gegen die Antisemiten und auch gegen den Präsidenten der Krakutier Jüdischen Gemeinde, der bekanntlich die Leiche Möllers noch am Tage seiner Ermordung in aller Stille beerdigen lassen wollte. Vor einer über 12 000-köpfigeu Menge sprachen in einer improvisierten Versammlung unter freiem Himmel der Vertreter der jüdischen Arbeiterschalt Herr Friedberg, im Namen der nationalen Juden Herr Dr. Fe Id hl um und für die unabhängige Partei Herr Dr, Lauer, Alle Redner brandmark teu in scharfen Worten (las Vorgehen der Polen, die die Murgenröte ihrer Selbständigkeit mit derartig sciiandhaiien laten beflecken, und forderten die Juden zur Or:1״1׳. sicrung auf. An demselben Tage Nachmittag be'-k,- Ute eine über ■JüOOO-köpJigc« Menge die Leiche "des Unglücklichen vom Kollegium Novum zum Friedhof Vor der alten Synagoge blieb der Zug stellen, wonach e״ Di. Feld bl um und der orthodoxe Rabbiner Danieszck I rauerreden hielten. Selbst die Trauereuer, am Fnedlmt blieb nicht ungestört. Vom von,herlaluenileu Lastzüge warfen Eisenbahner Steine ־ud die versammelte Menge. Wieder wurde״• e,m ■c Juden verwundet. _ Die Lcichcnbesiatiui.g fand ״,״״ Anteilnahme aller Schichten der jüdischen Bevölkerung am 18. April um .ן lMir nachmittags statt. Eine tief■ cigicilendi (rauerredc hielt in 11.•h!äischer Spr vhe h'ab■

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.