Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 17 (23.4.1918)
- Date
- 1918-04-23
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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N Seite 126 ן U; d; דו Ich weiß nicht, ob ttit der Stadt ooch viele undcnselierte jüdicche Lüde« gibt Gegen die Polizei ist ein umfangreich(:« Beweis material vorhanden. Heute fährt eine Deputation voa Polen und ״Polen mosaischer Konfession״ nach Wien, tun die Krawalle als — tiu ngc rk ra walle (l) darzustet- Jen. Ein merkwürdiger Hunger, der eich auf jüdische Uhren erstredet, aber polnische Lebcnsnuttclgcsdiäfto *inangctasict läßt“. hin Aufruf der in aller Eile von den PonJe-Zion und den Schomrim organisierten Sclbstwehr, der in unseren Händen ist, engt unter anderem .׳ ״Auf eine unmenschliche Weise wurden alte Juden und wehrlose Frauen geschlagen. ׳Unschuldiges Blut wurde vergossen. Dies tat der verwilderte Pöbel, zwischen denen aber audr viele bürgerliche und söge• nannte intelligente Elemente waren, ja sogar polnische Vaferiandsvcrteiiligcr — Legionäre. Juden I Wem uu• 6cre Ehre heilig ist, der stelle sich in die Reihen der Kämpfer für menschliche Rechte und unsere nationale Freiheit! Nieder mit den Hooligans! Nieder mit unseren unberufenen Fürsorgern 1“ Eine Dcpc׳;:'ic v tr.ur.g der hie:.i,;״;;a ji' beruhigter. Docii 1 ei: Spannung. Die Lkc. sehr erregter Sthmv.ii t. und י":;!) Dur li C> 4 '• VO*’ ״‘Cu.!J lii VVlU:..si Vvrlo][ 11e f t.. . 11 j •'1״ Ci;l(j rr Fraga i'.mr.prcdsen. s»r;uu ringen nie! Ah ::;alte (Gr.lihtdi-n und Anr 7. April erermrie «•';נע tu zien) ein jiidenpro;;•.'׳.:c..;1 v.. _ ז . wehrlose Frauen zum Opfer iv.:h:i1. Es war der •oocs■ tag des alte!» Rchhcn von Lu:—:. An euerem lag pflegen alljährlich ZtLn״t::,::nd■: von Juden s־::rli. Saudcc zu kommen, uni das Grab des KeL'bcu zu b::׳:.׳..,hcn. Am Abend, als die Chascidim von! flrr.b 7.׳::n Dihu'.iof gingen, wurden sie von einer Schau' Soldaten tiuer* fallen und unmcncdilidi׳ ge1 :",■״':•gen. Die geretteten Juden suchten Zuflucht in den Coup :es t’.r Eisen• bahn. Hier ereignete sich aber das Ur.bcrehreiblichc. Die Soldaten stürmten der. Zug mit Steinen, drangen in die Waggons, schleppten die Juden auf die CJdcir.e, zogen ihnen Schuhe und Kleidung .;.tiidee. aus, raubten Odd und Wertgegenstände und verschwanden damit. Die Bahnbeamten zei1־׳en eich nicht. Das Zionistische Zentralkomitee in Oesterreich hat bereits bei der Rcicteregienmg die nötigen Schritte getan. Näheres darüber «׳erden wir in der nächsten Nummer berichten. Ein telephonischer Bericht in der ״W jener M o r ־ genzeitung•‘ vom IQ. April bringt noch folgende Einzelheiten: Die Unruhen begannen Dienstag, de» 16., Q Ulir Vormittag auf dem Scsepanskyplatz. Jüdische Läden wurden geplündert, vo!übergehende Juden überfallen. Die Haupihelden waren zumeist Legionäre, Studenten und Ekeiibahnbeninte. Mit Hilfe der Kondukteure wurden jüdische Passagiere aus den Straßenbahnen ge- .schleppt und erbärmlich geschlagen. Sämtliche Christliehe Läden blieben geöffnet und unberührt. Dagegen wurden jüdische Geschäfte, die von den Eigentümern geschlossen worden waren, gewaltsam erbrochen und geplündert. Unter den vielen geplünderten jüdischen Geschäften befindet sich das grolle Geschäft von lilias Brandeis (Grodskaslrallc). Herr und Frau iirandeis wurden verwundet. Die Polizisten No. 25 und 30 sahen ruhig zu. Ferner das Tuchgeschäft von Landau, das Papiergeschäft Landau & Zucker, das Schuhwarenhaus Schlaglicht, das Konfektionsgeschäft Mioseh, eias jüdische Cafe Naroiiswa und viele andere. Der ermordete, 51-jiihrige P. Möller aus StryJ, der in Krakau auf Urlaub war,!unterläßt eine Frau mit 12 Kindern. i.'ic Assimilamen, inslxrsondcre der Präsident der Gemeinde Herr l)r. Ti 11 es waren schon am anderen Tage bemüht, den Eindruck des Pogroms zu verwischen oder zu leugnen. Noch in der selben Nacht wollte ן er den Leichnam des ermordeten Möller heimlich beerdigen lassen. Die Bevölkerung wehrte eich lind organi* sierte eine Wache. ,,Oe!■ Jüdische Wiile‘‘*) Die öffentliche Zeitschrift des Kartells Jüdischer Verbindungen ist erschienen. Ihr Name ״Der jiidisciie Wille׳‘ ist ein Bekenntnis. Denn die jungen Akademiker, die sieh durch sic an eine größere OcifenSlielikeii wcnilm. sind sich bewußt, daß ihrer Ge- Uiciuschaft Sinn, l.c-ncusbcrechtigung und Lebeusmöglich- Reit im wesentlichen durch den Willen /.um Judentum bedingt ist, der ihnen allen eignet und einem jeden von ihnen Ridv.ung und Ziel des Daseins zuweist. Wenn die■ neue Zeitschrift dein, Ausdruck־ gibt, wird iie zugleich beweisen, daß die Bindung im Jüdischen keir.־: Verengung, sondern eine Erweiterung des Gesichtskreises bedeutet, daß sic cs ermöglicht, die F.r- Schonungen der Umwelt und der geistigen Weit mit größerer Unbefangenheit zu deuten, sie mit größerer Sicnerlieit zu erlassen, sic sinnvoller aufzunehmen und zu verwerten, als dies frsher der Fall war. Es sind keine ״Schriftsteller“, die im ״jüdischen Willen“ schreibe״, und sicherlich ist literarischer Ehrgeiz der letzte Beweggrund, der dieser neuen Zeit- Schrift das!,.eben gab. Junge Menschen, jüdische Aka* demiker, sind s׳> voll des Geistes, der sie zur Gemeinschuft Zusammenbau(! ur.d ihre Gemeinschaft dem Schicksa! des jüdischen Volkes unlösbar verknüpfte, daß sie nicht mehr scliv,׳׳eigen, nicht mehr allein in der Stille ihrer Erziclnrngsaibcit - ihrer stets wichtigsten Aufgäbe -— verharren zu dürfen meinen. ״Der natürliche I.r״* des Menschen ist es, ewig Dauerndes zu verflogen in sein irdisches Tagewerk“, sagt Fichte, ,,eine möglichst große •Sphäre dieser Welt sieh zu erobern und von dem, was edel und gut; an ihm ist, etwas luneinzinvert'en in die Zeit . . . .“ Wenn wir das K. J. V. innerhalb der jüdischen Jugendbewegung . werte״, so werae.gwir feststelkn müssen, daß jedem fails nirgends ernsthafter um die Probleme jüdischen *) »Der Jüdische Wille, Zeitschrift des Kartells lüdischer Verbindungen“. Hcrausgcgcben vom Präsidium \y■ w h V׳b Bc,U1 ׳״-,Jahrgang t. Heft, Anril 1<>lö V ahrend des Krieges erscheinen die Hefte Des iMi׳-rh,‘״ Willen“ in Abständen von 2 Monaicn ß״uJ״«Ä das Jahr Mk. 6.- Kr. 8.-, für das efnl-£ h ״ Mk. 1.20 Kr. 1.60. Bestellungen nimmt entgegen das Büro des K. J. V., Berlin wf 15, SächsiÄtr! 8. iZÜ liüiu JULUil Es ist bezeichnend, daß engesiehts der kürzlich gemeldeten polnischen Ausschreitungen gegen die Juden in vielen Orten Galiziens die über die ganze Weit verbreiteten polnischen Pressebüros den Mut hatten, die Nachrichten darüber teils als erfanden zu erklären, teils jede Beteiligung der Poien nn diesen Exzessen in Abrede zu stellen, in allen diesen Dementis, denen die jüdischen Zeitungen einfach die nackten Tatsachen gcgcmibmtcllcn konnten, wird immer wieder der Versuch gemacht, das Verhältnis der Polen zu den Juden als durchaus zufriedenstellend und zu den besten Hoffnungen berechtigend darmsteilen. Dem• gegenüber ist cs interessant, folgende, gewiß unpartei- Hebe Beurteilung!!er Beziehungen zwischen Polen und Juden in der halbamtlichen ״Norddeutschen AUgemeinen Zeitung“ vom 22, März zu lesen: . Neuerdings tritt die antisemitische Bewcgu 11 g in Pole 11 wieder sehr stark hervor. Den Warschauer jüdischen Studenten ist die Gründung eigener Korporationen ebenso verweigert worden, wie die Aufnähme in polnische Korporationen. Lebhafte Erregung verursachte in den jüdischen Kreisen Waradimis noch in den letzten Tagen eine vom dortigen Magistrat ein :cführte Steuer für Geschäftsrcklamcschildcr, die vornehmlieh die niehtpohiischcn Scluldcrtextc treffen soll, was als schwere und, gewollte Beeinträchtigung namentlich der jüdischen (iescliiiftc aufgelegt wurde. Das Judentum wird im selbständigen Polen, nach'den heutigen Stirn- (innigen uml Strömungen zu urteilen, einen schweren Stand finden, auch wenn vorläufig die Rcdvtc der Minderheite״ verfassungsmäßig sicher gestellt sind . .“ Zar rumänischen jsidcnfrojje Anläßlich der durch ,die Verhandlungen in Bukarest bevorstehenden Neuordnung der rumänischen Juden frage erschienen mehrere das einschlägige Material ztisambisherige Verhalten de; :11 über (kn Juden da; i.*;ca, die rr.gruiehts der Aktualität A::Ar':;״aniiikcit der ()cffenUiclikcit t :0 Anklageschrift gegen die Be :!iigcn der rumänischen Juden Curd► <ljg Rcgicnsng stellt das in deal eher, crgtlscher und fretiztV«isther Sprache erscheinende, vom Kop e n 11 a g c 11 c r Büro der Zionistischen () r. ganination heran•.,gegebene Buch ״Die J udea- Politik der rumänischen R e g i e 1 u ״ y< von Dr. S. Bernstein dar, dessen deutsche Au*, gäbe bereit« vorliegl (Kopenhagen 1018) Die Um '-0!}־ Seiten starke Schrift, die die I.eidcnsgeseliiehtt der Juden in Rumänien im 10. Jahrhundert und besonders die B־.׳stimmu1>gen des Berliner Vertrags und ihr* «nan» gesetzte Verletzung durch die rumänische Regierung eingehend behandelt, ist durch das reiche Qiiellenmat» rial, beuomteri in dem die Lage der rumänischen )uclro seit Ausbruch de» Weltkrieges behandelnden Ted, der die in russischen und anderen Zeitungen zerstreutea Originalberichte von Augenzeugen enthält, von höehstsr Aktualität. —■ Ab I left 21 der im Verlag C. A. Sdnvetsdike & Sohn erscheinenden ״Kriegspolitischen Ein/cleeW. ten4‘ erschien ״Die Juden frage in Rumänien*4 von J, M. Cargber, die ebenfalls wertvolles Material zu dieser Frage sammelt und es zusammenfassend behandelt. — Im ״Nibelungcn-Vtriag“ ersclüen von Df. Benjamin Segel, vielfach erweitert und ergänzt, die von ihm in der Zeitschrift ״üst und West“ in zahlreiche« Fortsetzungen unter dem Pseudonym Dr. S. Seliiffer veröffentlichte gründliche Arbeit über die rumin►• sch? Judenfrage unter dem Titel ״Rumänien und *eine Juden.“ - Die vom Schweizer Komitee Pro Causa Judaica (Zürich IQ 18) herauxgegebent Seiend ״Die Juden in Rumänien“ sammelt eine große Anzahl der von der rumänischen Regierung seit 1379 erlassenen Beschränkungen der Rechte der rumanisdxD Juden. — Alle diese Schritten treten für die sofortige und vollkorniueiifl Durchführung der Glekiibertahtignng der rumänischen Juden •in. Das Schicksal der bcßantbicclicn Jt:1)en Beim ״Ko pe n 11 a g e n e r Büro der L to«! i*־ tischen Organisation“ sind Briefe und Tsiogramnic angesehener jüdischer Persönlichkeiten 11ml Qrganisationen aus verschiedenen Ländern eingegangen die anläßlich des bevorstehenden Anschlusses Bcßarabien» au Rumänien die öffentliche Aufmerksamkeit auf die b c D a r a b i s c 11 e Juden frage lenken. Es handelt sich um eine Bevölkerung von tOOOOO Seelen, die heute im Besitz vollständiger bürgerlicher mul politischer Gleichberechtigung jst und deren Ent reciituug beim Anschluß Ik-ßarahicns an Rumänien tiotz aller in den letzten Tagen laut gewordenen Meldungen über die bevorstehende Proklamation der Gleicliberedt• tifiung der rumänischen Juden befürciitet wird. Die jüdische Oefleutlichkcit in allen Ländern erwartet baldige offene Aufklärung in der Frage der üleielibercchtigung der rumänischen Juden, ebenso wie die un-• bedingte Zusicherung der AufrcehterhalUmg der Gleichbcreciiligtmg der bcßarnbi.sthcn Juden. Volkstums gekämpft, nirgends mit unbedingterer, nirgends mit jugendlicherer Entschlossenheit aus den gewoimenen Uebcrzcugtmgca Forderungen gefolgert werden als hier. Es scheint inir eine innere Notwendigkeit, ja eine Verpflichtung zu bestehen, die jüdische Jugend an der geistigen Gcmeinschait dieser jungen Menschen teilnchmen zu lassen und ihr die Möglichkeit zu vor- | schaffen, nicht nur zu'den Inhalten, sondern z.u der! I aisache dieser Gemeinschaft Skihiug zu mInnen. ,,Der jüdische Wille“ wird, will er diese Aufgabe erfüllen, seinen Charakter als Zeitschrift eines eng gcsclilosscnen Kreises stets stark betonen müssen. Man muß iühlen, daß diesem Kreise wirklich ein sehr selbstständiges und höchst eigentümliche:»־ Lehen eignet, das se’.ue Antriebe ebenso sehr durch den Wißen zum gcmeinsare.cn Ziel, wie durch ein gemeinsames Leben, durch die bimdcsbrüucrlkhe Verbundenheit G'ciehstr?- bcr.dcr erhält. ״Der Jüdische Wille“ darf also nicht eine von den vielen jiidi:;dien Zeitschriften sein wollen, die in letzter Zeit ׳/ah’.reich genug ent;.,landen sind. Der inhalt seiner Hefte darf nicht nur zufälligem Interesse Einzelner oder irgendwelcher Aktualität Wiederverdanken, sondern muß letzten Endes immer in Beziehung zu.n1 Leben der Gemeinschaft stehen, eine Beziehung, die gewiß oft nicht äußerlich zu Tage treten, sicht;lieh aber in einer ״rundsätz!ichen Einheitlichkeit ן jlcl' Gesinnung zum Ausdruck kommen wird. Damit; ist fieilidi nicht geragt, daß der AmoinaiHlerßetzimg I 'rß'11'־d cm Weg versperrt kt, Ec wird sich vielmehr heraussteilen, daß gerade die Geschlossenheit des K. J. V. eine bes011(!<־re I ördening f;ci!.1i;;er Fiitw.'ckiung bedeutet. So schreibt Herr Dr. K r o j a 11 k e r im l. Heit des ״Jüdis eilen Willen“ in seinem Geleitwort: ״Wenn wir also hier die Beantwortung von Fragen versuchen, au denen niemand dringender interessiert ist, als wir seihst, wenn wir also in diesem Sinne nur für uns selber denken und sehr,Ehen — ist ca iricLt |ehrten Lndes doch von weit limr um;ere:1 Kreis hiuau• reichender Wirkung? Mag die gisne Ifoue, in der r.l'e Problerne sich restlos löse;!, ntr.g tl:c.liüne Pai'hos, das nur das Erreichte ־ VVirkung sein; von die Wahrheit zu 8: in das, wa3 in W|, soll keine Sehwieri,• r,. 1: blmlt.MU: :.vf vo :.׳er j:.t t:;, ■ .'<i ■i vci־.jciiv.־ie!־־cn, 5 s_!* 1 v. 1 ״ v rer ugeschminkt :1 zu Irr.־.;ca , 141 .«...*.:*••״er keine Fnmwürdigkeil unserer Leistung muga>1gen werden, hier m!U ׳ keine Scheu bestehen, auch uno-ie radikalsten Foidncr zu Wort kommen zu lassen, mir weil sicli vielleicht der verduzte Bürger in Abscheu um uns wenden ׳könnte. Denn wir vertrauen, daß aus alledem mehr als aus Propaganda dem ernsthaften Leser etwas von der zukunftstriiehtißen Kraft unseres Volkes, dem i thos un* seres .Verantwortungsgefühls und der bewegenden l.icbc z.u unserem Volk, die hinter alledem stellt, .lufituehlcn wird.“ Der ״Jüdische Wille“ wendet sieh au die jungen. Der älteren Generation ist er eine Mahnung, an dem Leben der jüngeren, die stets mit neuen FordetungcD an sie horantritt, nicht achtlos vorüber/ugehem Es ist die Kraft des Zionismus, daß er im Gegensatz zu anderen Richtungen nn Judentum auf die St1nnr.cn der jungen zu hören versteht. Wer an der Entwicklung unserer Idee Anteil nimmt, hat alle Ursache die Impulse zu beachten, die das Leben der zionistischen Bvwe* gung bedingen und sic vor Stillstand und Philistertum bewahren, Karl Glaser, Berlin. literarische Atifteilmige« im Marz-Aprilheft der Zeitschrift ״Ost und W(d“ erschien an leitender Stelle ein Lebensbild Dr. Eriiiel Tsclilenows von Prof. Dr. O. Warburg. h״ gleichen Heft befindet sieh die elfte Fortsetzung emer gründlichen Arbeit von Dr. S. Schiffer über ״Ru- ־״•äHi.cn und seine Jude״. Eine jüdische Volks• nidodic ״A Fröhlich*“ wird von S. Schneur mit־ geteilt ״Von Tod zu Tod44 betitelt Ludwig Michael Fuchs ein Bändchen Gedichte, das bei R. Löwit, Berlin-Wien, soeben erschien. Im Alter von 66 Jahren verschied am 7. April im jüdischen Krankenhaus zu Berlin nach schwerem Leiden der jüdische Pädagoge und Schriftsteller aus Lodz Chaim Jakob Krem er. Der Verstorbene, der ein treuer Chowew-Zion war, gehörte zu den ersten Gründern der modernen hebräischen Schule, an der auch allgemeine Lehrgegenstände unterrichtet werden. Eine Schilfe, die er anfangs der 80er Jahre in Bia ly• stok gegründet hatte, verlegte er später nach Lodz. Lr scuneb auch cüi talmudisehcs Nachsehlagebuch .,Sc haare Zion“ und cini״c belletristische werte in hcbrSiccltcr und;:•:■.״!.er bm,1!,״c. ¥ ,'ff b,