Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 11 (15.3.1918)
- Date
- 1918-03-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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s Ccitc £2 Tr;t1sc21V.11״c11 darüber hin, daß cs nocli crlicbliche Schwierigkeiten bereiten wird, den türkische» Standpunkt und die zionistischen Wünsche in Ueber* cinstimnnuiß zu bringen. Aber die ErkUirungcn des Groliwesirs zeigen den guten Willen, Entgegenkommen zu beweisen, und eine systematische Unter- Stützung des Zionismus durch die Bundesgenossen der Türkei wird sicherlich dazu führen, daß die turki&clien Staatsmänner, nachdem sie den ersten Schritt getan und eine Stellungnahme zum Ziosiissnus als notwendig erkannt haben, auch iniiaitlieh mehr als bisher den jüdischen Ansprüchen gerecht werden. Die Dinge reife« der Entscheidung entgegen. Die Zukunft Palästinas wird international erörtert werden. Die Entente wird sich auf das Interesse der Landesbewohner und besonders auf die von ihr beabsichtigte Förderung des Zionismus berufen, um die Lostrcunung Palästinas von der Türkei zu rechtfertigen oder zum mindesten internationale Garantien zum Schutz der palästinensischen Bcvölkerung und des jüdischen Kolonisationswcrkcs zu erlangen. Der politische Gegenzug der Türkei und ihrer Verbündeten muß sein: Anerkennung der na- (iouaien Wünsche des jüdischen Volkes, sofortige Beseitigung aller Verordnungen, die das jüdische Kolonisalionswcrk hemmen, Zustimmung zum zionistischen Programm der Errichtung einer nationalcn Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina, Inangriffnahme der Maßnahmen, die die Durchführung dieses Programms sichern. Für das Recht der rumänischen Juden Die Aussicht auf das Zustandekommen eines Friedensvertrages zwischen den Zentralmächter. und Rumänien hat in'der ganzen Welt die Frage aktuell I gemacht, ob bei dieser Gelegenheit endlich der Forderung nach völliger Durchführung der Gleich•■ beicchtigung׳ der rumänischen Juden Genüge 'gc■* tan «׳erden wird. Die iieugegriindcte Vereinigung J ü d i * s c 11 e r O r g a n i s a t i o 11 c n Deutschlands 11:11 ihrem Programm entsprechend den maßgebenden Steilen Vorschläge unterbreitet, die die Durchfüh׳ mmg des Berliner Vertrages sichern sollten. In Erfüllung seiner Pflicht als Vertretung gc- Biuntjüdisdier Interessen hatte das Aktionsko« m i t c c der Zionistischen Organisation sich darüber vergewissert, welche Haltung zunächst die Kaiserlich Deutsche Regierung iu dieser Frage cinzunelimen gedenkt, und die Auskuuft erhallen, daß von ihrer Seite aus auf die Beseitigung des den Berliner Vertrag verletzenden Unrechts hingewirkt werden würde. Mit Rücksicht auf die Veröffentlichungen über den Inhalt des Prüliniinnrabkommcus hat sodann das Aktionskomitee der Zionistischen Organisation nochmals die Wünsche, die den vom-Gesamtjüdentum im Interesse der niinäuischcn Juden erhobenen Forderungen entsprechen, zur Kenntnis der Deut* sehen Regierung gebracht. Der Vorsitzende■ des Aktionskomitees, Prof. Warburg, wurde in dieser Angelegenheit vom Untersiaatssekrctär Freihar von dem Bus sehe empfangen. Ferner wurde dem Auswärtigen Amt eine Denkschrift überreicht, welche die Rechtsläge und die sich daraus ergebenden Konsequenzen genau umschreibt und für die Beseitigung des in der Verletzung des Artikels 44 des Berliner Vertrages liegenden Unrechts konkrete Vorschläge macht. Gleichzeitig wurde auf die Notwenuigkeit hingewiesen, den Juden Rumäniens auch das Recht zu gewährleisten, entsprechend ihren eigenen Wünschen ihre religiöse, kulturelle und nationale Eigenart zu pflegen und die hierfür notwendigen Formen zu schaffen. Der Reichskanzler Graf v, H e 111׳ i 11 g und der Vizekanzler v. Payer wurden durch ausführ- Iklie Telegramme über die vom 'Aktionskomitee der Zionistischen Organisation unterbreiteten Wünsehe in Kenntnis gesetzt und über die Einzelheiten durch Denkschriften unterrichtet. Gleichzeitig wandte sich das Aktionskomitee der Zionistischen Organisation telegraphisch an den .Vorsitzenden des. Hauptaussch'usscs de s ... Reichstages ׳und braehtc so reine Forderung zur Kenntnis des Hauptausschüssc*. lr1״ Zusammenhang damit fanden Besprechungen crit maßgebenden Persönlichkeiten der führende« parlamentarischen Gruppen statt. Da cs mu׳ de* tatkräftige« Eintreten» der Zcutrahnächte bedarf,!um die einheitlichen Wünsche des gesamte« jüdischen Volkes in der rumänischen ]■udenfrage zu erfüllen, darf man hoffen, daß es diesmal gelingen wird, durch' entsprechend« gcsitzliche Bestimmungen dem seit Jahren den rucanscdien Juden in Umgehung des Berliner Vcr- Weges »!gefügten Uurr Id <י־ ' Ende ri bereiten. jjb'ED.'. ■ ... für; . A״UC fü l.i S. . Die Vorstände C.! eh ■ ד-" 110 ־. . . ■׳׳ S■ vereine in Ü£.״׳it;vL'4", In;. RU .״ick ct und Dr. Salomo:! K .־; s; s; c H .. •׳ kt:f :«•-:vorn;- tec der Zionisten Oe-׳d;:r.־riri1.;"l AHd" Rtr.d :::1׳ rtev. Rudolf Tausslg, riri.dri״» ö. 1 ihn Cmlen Czcr» i n ein ß::,':w;ä.in da:.; ׳da .:;.,ve.;äa: Rcgierinif׳ im Namen dar ::ad'a׳!!a׳־׳ ...arl'ji österreichiselicn jtule;a\-'a■ m!..r:;־a!.t wku, ■ a : «;׳.:׳־) ];;den Rumänien:; voll: l!;hg:.riäk;׳. ra::i ו.0:;ה.. .,;c (*!;:icklerechtigutig unter realen G:׳.r;.nU:1i in 1!.a:e '! <ht.׳> go sichert werde, die jede Umei'r.m״ um Uuigc.uiug «!»möglich macht. ״V/ir lege;0: ,".־ S'.rihl er, in dein Schreiben, ״einer, Sinne; mit der der ßanzen Welt, das Schicksal von IKOCOO Vclhagcnomcn vertrauensvoll in die Hände Emer,FztaImz »nid rärnl überzeugt, daß wir nicht vergeblich die bewährte etrr.tsmämiiselie Einsicht und •cla.a Gcrcchligkeitagofühl Eurer Exzellenz migerufen heben." Audi das ״Dukow i n a e r Zioni e 1 i s cUc L n n - des 1; o m i t c e“, für das Dr. Mayer Ebner und Dr. Marcus Krün! er zeichneten, ließ dem Minister ein Memorandum zngchcss, in v;clc!;::r. :1:1 Hamen der i/ukov,־inner Zionisten die Zuversicht .׳;«:gesprochen wird, daß der Entrechtung der rumänEckes! Juden ein Ende gesetzt werde. Der Sozialismus in fast allen Ländern Int während des Krieges seine Stellung zur Jwienfrage' revidiert. Die Anerkennung der Juden als Nation, die die Internationale vor dem Kriege dem jüdischen Volk vorenthielt, bat sieb, durch die Ereignisse des Krieges und die durch sie sich ergclscr.de Notwendigkeit, der Juden* frage tiefer auf den .Grund zu ״dien,' gefördert, alb mählich im La/rer der bedeutendsten Sozialdemokratien der Welt durdigesdzl. Die tozinüstisdisn Führer vieler Länder sind rückhaltlos für die nationalen Rechte da׳ Juden in den Ländern ihrer Masseusicdlun״ und in Palästina cingetretcn. Wir erinnern en all die das Recht des jüdischen Volkes auf national.: und kuHurcUc Eigenentwickln:)״ anerkennenden und fordernden Actißcrun- {:׳en einzelner sozialistischer Persönlichkeiten, sowie die Willenskundgebungen sozialistischer Tagungen und Konferenzen, insbesondere die in das Fricdcnsmanifcst des I Iollämlisdi-SkamUii.ivlulien Komitees au'gcr.ommeneu Forderungen der sozialistischen Internationale. ■ Die Sozialdemokratien im Gebiete der Zentralmachte haben nicht mit der gleichen Deutlichkeit wie die anderer Länder sich für die nationalen Rechte der Juden ausgesprochen. Mit Bedauern muß feaigestellt werden, daß bis jetzt Weder die deutsche noch die österreichische Sozialdemokratie zum national-jüdischen Probien! offiziell Stellung genommen hat und daß ins- ,besondere ihre führenden Organe rieh bk.hcr zu den national-jüdischen Forderungen ablehnend■ verhielten. Nur vereinzelte sozialistische Zeitungen und Zeitschriften sind es, die hier eine Wandlung der Ansichten ü!>er die Juden frage erkennen lassen. In Deutschland ..sind es besonders die Chemnitzer ,,Voll.;stimme" und die ״Sozialistisdir Monatshefte", die iu letzter Zeit der Bedeutuu״ des jüdischen Problem: Aufmerksamkeit schenk* teil und die wichtigen Vorgänge und Erscheinungen auf dem Gebiete der Judenfrage vci/.eichncten, So veröffentlichte, um nur ein Beispiel m;s den letzten Tagen zu erwähnen, die ״Vo 1 k s st i m in c" vorn 0. März eine ausführliche Darstellung der ״jüdischen Arbeiterbewegung" Palästinas und der Diaspora von dem Leiter des ״Sekretariats für ostjüdische A:׳heiler" bei der Gcnernlkommission der Gcwcrkcchaften, lsak Kornfeld. Mit besonderer Sorgfalt vcr• folgten die ״S o z i a fi c t i sch e n M o 11 a 15he. f t c" die r.ationaljüdischc und jüdisch-sozialistische öewefiimg. In ihrer Nummer vom 12. März veröffentlichen die ״Sozialistischen Monatshefte" nunmehr einen Aufsalz Hermann Kranold 5 über ״die Zukunft Palästinas", der in erfreulichem Verständnis für die zionistischen Bestrebungen für ihre wirksame Förde- 11111#־ warm eint ritt und die Gründe darlegt, die den Sozialismus m einer prinzipiellen Bejahung des Zioniomin veranlntafii. Das Bedeutende und AufierorJeiitliehe der Ausführungen KrauoUb Et, da״ er nicht bloß auf all die opporitmEibchcu Motive nuhaeiksant macht, die von Seiten der deutsches OefiCatiiuikcit zu einer Aucrkcnmm״ der. jüdische;! Ansprüche tu? Palästina führe» müßten, sonder.: tu fy.־«ntl.;.'i;7.iid:cn Erwägunge□ das innere Recht des jüdische□ Volkes eciac t׳׳3־ ziale und fuiHurcIte En.cueni';•׳;״ iu Palärtina «ml die Notwendigkeit der Aucrkon:־״ .׳.״ üc:J Rechtes durch den Sozialismus dariegt. Kraaold weiß du.Tkai:: die reis:;,rahiisrii-po’iil- *dien Grümie c.i würdgen, di: Eie Rrgierungcu der Zesiiralaachic und bc::)n1k::׳J die Türkei vcrrnhCten, in ihren l'rklämngea eine c:־.i;:cgc:־.!:or.;:r.c::s!: Haltung gegenüber den zionistischen Z.'rircL'r-ge;; cinr/.ucfuiien. Obwohl er mandtes tu de;• ,;ir,'klv1׳.r״;; de: liirkicrhc» Großwesirs ausrucitzei: hat — eil: /icu’ica'rg Talrat Paschas, daß jede F.itr.r״b׳'.;.w ־״־• c;.'. i■: dcu natürlicbcu Grenzen der dw,׳zeili:;ez A«,‘.1rL:׳,:ri'..h:gkdt dea Landes Balten muß, tiadet er cn :.׳u\L: der von Professor Bajlod bev.׳:e;׳.‘gke.d, :...i: cn;;r jüdische□ Masseuausicdlimg i:: iV.lä:.;;:;־. und I:emmend utu! ci;: Fc/m <':״ Vr;v,;;;J.r •cn bezuglieh einer iiatio:!:!';•:.:',,.. ,.־hזי־ •:־,vie ir. Pr.lästina sehr zurückhalter.d — •:.’■. M K׳.׳ ׳..■' : Le; .:.1״ in diescr Eildärmig de:• %' •■:׳:h der L;.r,'.־:־;ehcn Regicntn״, Hg I! ü. ,"״.. ft der jü:l:'.Dicu NcuLM,;־־;״.:iioa Fr' ' gea*!״ri.r c::l;,c;:e:1,•.1d.ouur.cn. 1 i.;״ euueh die Eit.Iärtiug Tabats und die tun dc»J C;r.:,;:he:> die Frage der Zukunft Palästinas aiu'ls für Deui in ein entschciiiendcs Stadium getreten sei,, fordert Kraiio'.d audi von der dcutsCiW!» So/.ELtcmolaT.iie, :;ich eingehend und gewissenhaft mit ihr zu beschäftigen, ״damit 8',: nicht dank eigener Versäum- 11L:, eine: Tages plöizlidi _ vor vollendete:: Tatcach» otchr, :•.ui die nie dann keinen EinfSuft inrhr I;,ri" Le ist fiir uns eine besondere Genugtuung, 1ü3 Krt- ■ nold, der die v/cUpolitischcn und wirtscliafitiihca Vor■׳ teile, die eine Bcr.irdUmg: Pai.'islinni mit Jude# für di« Türkei und Deutschland mit eich bringt, vollauf würdigt, die Bedeutung dieser jüdkehea Kolonisation für di® Zulüinffc des jüdischen Volkes tellvst besonder« hervorbebt. Es komme nicht darau! an, lediglich das englEdi-nmcrikaiiir.die Projekt zu vciiiiiulcro, sondern m mt'tnse dafür Sorge getrngea werden, ״daß der wortvolle Bestandteil dieses Plane« gerettet wird. Dieser wertvolle Bestandteil ist die Schaltung eines jüdische• Gemeinwesens in Palästina." E» ist übrige«* gewiß eine von uns geteilte Auffas;ung, wenn Kranold iu dea erwähnten Regierungserklärungen einen Anfang zur Beascning rächt und die Forderung •ufstellt, daß mit allem Nachdruck darauf tüiizuwirken sei, ״daß cs dabei nicht bleibt, sondern daß positive Erleichterungen der jüdischen Ansiedlung bald und mit größter Weitherzigkeit in die Wege geleitet werde•.“ Der zweite Teil der Krar.oldache» Ausführungen befaßt sicli mit dem moralischem Recht des jüdische» Volkes auf eine Erneuerung seine* Lebens in Palästina und den Gefahren und Schwierigkeiten, die *ich diese» seinem Streben cntgegcnstellen. Die Legitimation de* jüdischen Anspruchs auf Palästina kana nach Kraaokia Meinung nicht in der Vergangenheit, sondern nur ia der Zukunft liegen, nämlich iu der Erfüllung einer produktiven Aufgabe. Die Hemmnisse, die eck dieser Aufgabe i« iten Weg *teilen, *eien nicht gering. Kranold sieht in der IlaHung der nichtjiidiseiieu Be* völkcrung Palästina* zu den zionistischen Bestrebungen und bei der Aufbringung der für eine großzügige Kolonfsation nötigen Kapitalien Möglichkeiten einer Frschworung. Besondere Beachtung aber verdiene• die Gefahre« der großkapitalistischen Spekukition, auf die Kranold in diesem Zusammenhang die Aufmerksamkeit lenkt. ״Die Aufgaben", so konstatiert er, ״die hier iu löse• sind, werden dadurch kompliziert, daß mit der Besiedlung des unlvehauten Landes gleichzeitig die weitere allgemeine Aufgabe verquickt ist, im Orient die bcreits vorhandenen Wirtschaftselcinente zu rationalisioreu. Genau *0, wie die* im übrigen Orient cur unter äußerster Schonung der Produktivkräfte erfolgen darf, weil sonst einer kurze« vorübergehenden Blüte bald ein erschreckend tiefer Absturz folgen würde, Ist e* auch liier. Sicherlich ist es erwünscht, den jüdischen Kolonisten in Palästina große Geldsumme• zmn Ankauf von Grund und Boden fiir die Zwecke der Kolonisation zur Verfügung zu «teilen. Ja, ea ist nicht erwünscht, sondern unumgänglich notwendig. Aber durchaus zu fordern ist, daß nictit eine privatkapitalistischc Wirtschaft mit diesem Geld getriebe« werde, wie sie in Wcet- und Mitteleuropa üblich ist. Ein Teil der jüdischen Kolonisationsbewcguiig und zwar, wie man ruhig sagen darf, der ziikuiiftsreicltste, hat das auch ganz-׳ richtig herausgefunden. Er will deshalb an dem zu erwerbenden Grund und Boden em Obereigentum der jüdischen Nation begründen, um auf die*t Weise alle Spekulation.mit Kotoniebodeu aus/.usdialien. Dieser Weg imdl weiter beschulten werden. Gewii ,muß man, wem: man darauf rechnen will, jüdische Kolonisten in größerer F..1.1 .:!• Dauersiedier für Palästina zu gewinnen, versuchen, ihnen möglichst viel europäische Kulturgüter zugänglich zu macheti. Aber man wird *ich bei der Auswahl dieser Güter streng auf diejenige» betchrünken, die wirklichen Kulturwert haben" Diese Darlegungen Kranold* zeigen dea Ernst, mit dein er *ich mit dem Problem der jüdische• Palästina* kolonisation auseinandersetzt. Daß <r aß diese Schwierigkeilen für überwindbar lütt, spricht er deutlich tu׳.*. Gerade die’ Größe dieser Schwicrigkeileu zeige, wie wünschenswert es sei, daß alles daraa gesetzt wird, sic zu besiegen. Und gerade die biiherigeu kolouisatorische• Versuche in Palästina würde• beweisen, daß innere und äußere Hemmnisse aus dem Wege geräumt werden könne», ״Die jüdische Koionisatioa Palästinas", lagt Kranold, ״hat bewiesen, daß es möglich ist, die Juden wieder aufs Land zu verpflanze• und daß P«- lästina Raum und!natürliche Gaben genug besitzt, 1a» viele Tausende jüdischer ■Landwirtschaftsbetriebe auf zu- •elimea. Sie lut aber gleichzeitig bewiese», daß diese Wiederherstellung der Vollständigkeit des -wirtschaftliche* Körpers euch auf das Gelbstbewußtscia und das Kulturlebca des jüdische» Volkes befreiead und betrachtend zu wirke• vermag. Fähigkeitea, die in vielen Jabrhundcrlctt konstinuierlidier jüdischer Kuiturvatwfcklui:״ brach L:״ca oder gar verschüttet wäre», fcbeo jugcadkräfii* wieder auf; Bestrebuugea, dcrcasaan *ich ratwühut bitte, eatfaltea *ich bj!!euer Kraft. Die jüdische Geistigkeit strebt auf ceue Gebiete, ma altes Erbgut wieder za erlangenj" ccucs Gut •11 ociiaffen. Nodr ist dieser Prozeß in ceinea Anfängen. Wese» Werde• ist voa besonderem Reiz für die Zuschauer, voa euisdtieälcnder Bedeutung , eher für das Volk selbst. Ke Uebcrwindung der Hi«- dernicae, die nicht eur in» Außen liegen, zeigt, daß wir es hier mit einem lebensfähigen und wertvolle• Beginne;*, zu tun habe».״ Was dcaü Aufsatz Kraaold* *eise besondere Bedeutu;5g gibt, ist die Kon^talienmg. daß « für den Soiiilijinuu und daher *uc ־Hc 1 . •■׳he ■ .ג■ ..;;.;:ft, ein-