Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1918-02-08 · Heft 6 (8.2.1918) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 6 (8.2.1918)
Date
1918-02-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2651273-2652077-2652083--11458-2668983
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Seite 44 T Nr. 6 unbedingte Voraussetzung1 für die Gewährung einer nationalen Autonomie bedeutet und wenn selbst 3 bis 4<y« Analphabeten die Erlangung einer Autonomie. er* .schweren, welches Recht haben dann die Juden l.ivkimls, das Selbstverwalfungsrecltt zu bcaiisprudicn, wenn sie ganze 43,3"/״ Analphabeten aufweisen? Dabei vergalt aber der Autor zu sagen, woher diese Zahlen über das jüdische Analphabetentum stam* men und , welche Glaubwürdigkeit ׳ ihnen /beigelegt werden darf. Das sind nämlich Schlüsse, die auf üriuui der amtlichen russischen Volkszählung gemacht worden sind, — andere Volkszählungen gibt es nicht, — die bekanntlich ais Lcsckuudigc unter den Juden nur diejenigen bezeichnet bat, die die russische oder eine andere F r e in d spräche beherrschen. Hätte der Autor dasselbe Manöver auch für die lettische Bevölkerung gelten lassen, so würde er statt den 06% Lesckundigeii kaum 23"/0 verzeichnen können. Aber auch diese Ziffern, die sich'auf die Verbreitung der nichtjüdischen Sprachen unter den Juden beziehen, bedürfen einer Beleuchtung. Die /arische Regierung hat alles getan, um den Juden den Zutritt zur profanen Bildung und so auch zur Erlernung der russischen Sprache zu erschweren. Nicht nur die Aufnahme in die nichtjüdischcn Schulen wurde den Juden verweigert, sondern selbst der Unterricht der russischen Sprache in der traditionell jüdischen Schule, im Glieder. Trotzdem .. .nahmen, die. Juden bl9:cits״i1n. Jahre 1807. den. erstyn. Platz in der Liste der des Russischen kundigen Nationalitiiten des Reiches (außer den Deutschen) ein und übertrafen sogar die Russen selbst (Deutsche 20,1"/«, Juden 24,6"/״ und Russen 10,7״/״). Die zweite am meisten verbreitete Fremdsprache unter den Juden ist die deutsche, die gerade hier im Baltikum — iusbesondere in Kurland, wo die jüdische Bevölkerung viel älter ist als die Riissifizieniugteiidenzcii, die seit den Reformen Alexanders III. datieren - besonders viel von den Juden verwendet wird. Mehr als 17 (KM) Juden, also 21.״/״ des gesamten baltischen Judentums, gaben im Jahre 1897 die deutsche Sprache als ihre Mutterspräche an. Aber außer diesen Fremdsprachen, die unter den Juden in einem höheren Maß als unter allen anderen Nationalitäten verbreitet sind, besitzen die Juden ihre eigenen zwei Sprachen, deren Kenntuis allein als Maßstab der Bildungsstufe des Volkes angelegt werden darf: die 11 c b r ä i s c 11 e Sprache, in der gelesen und geschrieben wird, und die ji di sehe Sprache, in der gelesen, geschrieben und durchweg gc- Sprüchen wird; Sprachen, die der offizielle russische Statistiker absichtlich ׳unerwähnt gelassen hat. 1111 Jahre 1807, also noch in den Kinderjalircn der jungjüdisdicn Bewegung, bevor noch die Bedeutung der Spraclistatistik für die politische Zukunft so klar wie jetzt zum Bewiißtscin kam, gaben 76,1 "/o der baltischen Juden die jidischc Sprache als ihre Muttersprache an.- Es gab auch damals keinen Juden, der nicht den Cheder bcsucht hätte und also der hebräischen und der jidisdien Schrift kundig gewesen wäre. Man darf die Konti-, imität der jüdischen Kultur in! allgemeinen nie aus dein Auge verlieren. In dem alten Kulturvolk der Juden war der Analphabetismus seit jeher eine unbekannte Sache, und jedem Juden war das Lesen und Schreiben stets etwas Selbstverständliches, audi zu einer Zeit, da in den Völkern nicht nur Ost-, sondern auch Mittel- und Westeuropas diese Kunst nur von ganz wenigen geübt wurde. Welche Kulturscliätze die hebräische Sprache den Lesekundigen übermitteln kann, bedarf wohl keiner weiteren Ausführung. Aber auch die jidischc Sprache hat eine Literatur aufzuweisen, die der lettischen sicher nicht naclisteht. Vor mehr als 30 Jahren erschien im Baltikum, in Libau, eine hebräisdie Tageszcitung ״Hajom“, die ganz im Ocist einer modernen europäischen Zeitung redigiert wurde. Und erst vor Ausbruch des Krieges erschien in einer anderen Stadt des Baltikums, in Riga, gleichzeitig eine jüdische und eine hebräische Tageszeitung (״Jüdische Stimme׳‘, rcdigiert von jDr, J. Eliascl’.ow, und ״llcdiawcr", redigiert von J. C11. Tawjow). Der Autor rechnet es den Leiten mit Recht liodi an, daß sie eitle Mittelschule für je 26000 Einwohner besitzen. Er wird aber auch wissen, daß in seiner Heimatstadt — der Autor nennt sich Rigcnsis — es nur 21000 Juden gibt und trotzdem außer verschiedener sonstiger jüdischen Elementarschulen und Bildungsanstalten (״Glieder Mcthukan“ — 6 Schulen, ״Cheder Klali“ — 3 Schulen, Sonnabendschulen, Abendschulen, professionelle Sdiulcn, zwei jüdische Elementarschulen für Knaben, zwei Elementarschulen für Mädchen etc.) auch ein jüdisches Gymnasiuni besteht, in dem außer allen anderen Lehrgegenständen auch hebräische Sprache und Geschichte betrieben wird. Und dies alles ohne Einbeziehung der jüdischen Schüler und Schülerinnen der nichtjüdisclien Mittel- und Hochschulen. Selbst in den nichtjüdisclien Knabci/gymnasicn, in die die Juden nur in beschränkter Zahl aufgenommen werden dürfen, gibt cs im Rigaer Kreis 9«/0 jüdischer SAuier, in den Kommerzsdiuien, wo die Aufnahme leichter ist, bilden die Juden 16®/0 der Schüler und in den Mäddiengymnasicn, für die keine Beschränkung bei der Aufnahme besteht, 220/״ aller Schülerinnen! So steht es in Riga, also in demselben Südlivland, das der Autor als das Mustcrbclspiel des jüdischen Analphabetentum hervorgehoben hat. Diese Zeilen sollen nicht die Sadio der lettischen Autonomie beeinträchtigen. Ein jüdischer Sozialist, der selbst im harten Kampf um die Selbständigkeit seines unterdrückten Volkes steht, wird stets mit Freude die Befreiung jeder unterdrückten Nationalität begrüben und wird mit besonderer Genugtuung selten, daß den gerechten Fordciungen der nationalen Minoritäten, ohne׳ Rücksicht auf die Bildungsstufe, auch in der sozi«- 3 U 2 DIS C. II 11 ,,ul listisclieii OeffciitiidikeiP Gehör ver.'.ehafi't wird. Muß es aber stets die erste Tat einer 11111 ihre I־rc.:>;c1t k.ir.ipfendcii Minorität sein, die im'.erhMb ihrer Mitte weihiiciide» Bruchteile anderer Völker, die ebenso den Druck der Unterjochung fühlen tun! ein Recht auf Selbstbcstiinimmg besitzen, beiseite zu schieben und^ r.13 minderwertig darzustellen? R• Sa 1 mau. ¥0111 Zionismus ״Reuter“ meldet am 22. Januar aus London: ״Wo st m i n s t c r Gazette“ schreibt: ״In einer zahlreich besuchten Versammlung von Juden aus Leeds und Bradford, die am Sonntag unter Leitung des Zionistiselieii Komitees in Leeds sfattfaiul, wurde eine Re- Solution angenommen, weiche der Regierung für ihre Erklärung zu Gunsten der Wiederaufriclitiuig einer nationaleu Heimstätte in Palästina füi das jüdische Volk den Dank ausspricht. Der Hauptredner war Sieff aus Manchester, Mitglied des Exckutiv-Komitees der jüdisehen Vereine, welcher mitteilte, cs sei die Absicht der Regien!״״;, inj Laufe weniger Wochen einer jüdisc 11 eil Kommission zu gestatten, nach Palästina zu reisen, um die Aufrichtung der jüdischen Nation vorzuhereiten. Die Kommission werde von einem Stab technischer Sachverständiger, Ingenieure, Architekten, Agronomen und Bauingenieure begleitet sein. Es sei nicht die Absicht der zionistischen .Mission, in Palästina eine Gruppe internationaler Finanz.leute zur Ausbeutung des Landes und des arabischen Proletariats zuzulassen, vielmein• im Lande ein jüdisches Proletariat aiizusiedeln, das, wie man hoffe, im Einverständnis mit den Arabern arbeiten werde.“ London, 21, Januar 1018. Reuter meidet: Füllremle Persönlichkeiten der englischen Judenlieit außer* 11:11h der zionistischen Bewegung, darunter׳ Sir Stuart S a 11111 e 1, Sir Adolph Tuck, Sir Lionci A b r a 11 a m s 11. a., hatten eine Reihe Konferenzen mit Nahum So kolow, Lord Rothschild, Dr. Weiznvann, Mr. I I y a 111 s o 11 und anderen hervorragenden Zionisten, in denen beschlossen wurde, zur Förderung des Planes der englischen Regierung auf Errichtung einer jüdiscli-natioualen Heimstätte in Palästina zusammen zu arb c i t c 11. Die Konferenz ergab eine vollständige Einigkeit und beide Parteien haben beschlossen, das Zustandekommen des Uchereinkonimcns, dessen Einzelheiten spater publiziert werden sollen, öffentlich bekanntzugehen. Reuter meldet aus London: In der Jahres- Versammlung des englischen Zionistenbundes hat der Vorsitzende GI1. W c i z m a n n mitgeteilt, die englische Regierung habe beschlossen, eine zionistische Kommission nach Palästina zu schicken, um zu untersuchen, wie man die jüdischen Interessen dort stärken könne. Die Regierung habe den Plan, eine zionistische Bank, die ״A 11 g 1 o Palcstine Co.״, mit der Wahrung der Finanzgeschäfte in Palästina zu beauftragen. Die Kommission soll auch untersuchen, ob es wünschenswert sei, eine jüdische Universität in Palästina zu gründen. Der russische Zionist Isak Goldberg habe ein Terrain dafür bewilligt, Reuter meldet: In der brasilianischen Dep u t i c r t e 11 k a m in c r ,wurde ein Antrag eingebracht, der britischen Regierung für ihre zionistische Palästina-Erklärung den Dank auszudrücken. Die brasilianische Regienmg hat den Wunsch ausgedrückt, sich an der F ö r - derung dieses Planes zu beteiligen. * Die südafrikanische Föderation hat bcschlossen, einen großen nationalen Fond für den W i cd c rau f bau aller jüdischen Besitzungen in Pa- 1 ä s t i 11 n ins Leben zu rufen, und einen Aufruf an die südafrikanische Judenlieit;erichtet, diesem Fond grolle Mittel zur Verfügrung zu stellen, km Pd-biina 111 A c g y p t e 1t ist ein Komitee unter der Leitung von Jaques Mosscri konstituiert worden, welches die Geldüberweisungen nach demokkupierten Teil Palästina» organisiert und auch sonst für Hilfsaktionen die zustiindige Stelle ist. Nach einem׳ Telegramm dieses Komifees hat cs von den jüdischen Kolonien und Jerusalem eine Aufstellung über der» ־gor»:G:1 Ecdar» dieser Orte erhalten. Es müssen ununterbrochen Heilmittel, Proviant, Kleider, Ackerbau gerate cingckault und ebenso Gelder für Hilfsaktionen nach Jerusalem׳ und den Kolonien geschickt werden. Es ist der Plan angeregt worden, durch kooperative Gonor.sciisJuftcn den Asilcatsf von Weizen' vorzuitchmcn. Besonders wichtig ist es gewesen, Heilmittel in hinreichender Anzahl nr.di Palästina zu schicken. Das Komitee Int die Wiedereröffnung des Hygienischen Instituts veranlaßt Und die nötigen Mittel bewilligt. Die Behörden «titeiT.lüteen diese Aktionen bereitwillig und arbeiten, v/kt dar* Komitee berichtet, mit den palästinensischen jüdischen Orgr.niaatlonen riic.unnicn. Ein anderes Komitee unter der Lci'.mirf der Herren Glußkin smd 1 d c lo v/i 15 c h r.orgt la Aegypten für die Vermittlung von Femiliatur.clirldtfcn i'r.d will die Rückkehr der seinerzeit rat.; fMusUsta rrggewaatkrten Juden beschleunigen. Die Herren Oh'ß'-.in ml Metowitsch sind von dem r־,czk‘.!׳.׳e.r.Itecl wclckci unter der Leitung des Herrn Jaques Moneri eicht, kooptiert worden. , Zioiiisllsclie Konferenzen in Rußland Die immer zunehmende zionistische Bewegung in Rußland und die wichtigen politischen!׳ragen und Aufgaben, die ihr die stets wechselnden Formen der poli• ' tischen Wirklichkeit stellen, veranlaßle die Zionisten <fef verschiedensten Gegenden des Reiches, Beratungen eil»• ztiberufcii und durch ihre Vertreter die neuauftaiiclien» den Probleme zu erörtern und die Organisation Uircm neuen Rahmen gemäß aiifziihanen. Am 8. Oktober, atn gleichen Tage, an dem die Konferenz der ukrainischen Zionisten in Kiew g®•! schlossen wurde, begann in Irkutsk eine Konferenz der ostsibirischen Zionisten. Vom 23. bis zum 25. Oktober tagte in W i n 11 i z a chic Konferenz der podoliscticn Zionisten. Gleichzeitig tagte auch in Nowgorodvvolynsk die Konferenz der wolhynisdieu Zionisten. Einige Tage später wurden in U erd it sehe w und in E 1 i s a bc 111 g r ad die Rayonkonferenz.cn der südrussischen Zionisten eröffnet. 1111 November fanden zionisiische Rayon-Konferenzen in Proskurow, Tomsk und K r c m e 111 s c 11 u k statt. Auf allen diesen Konferenzen wurden Resolutionen über die Tagesfragen der zionistischen Taktik gefaßt, die bevorslehende Wahlkampagne zum Jüdischen Kongreß besprochen und eine Einigkeit über die von den Zionisten jcort» aufgesteliten Kandidaten zum Kongreß erzielt. Genauere Berichte über die Resolutionen dieser Konferenzeu fehlen teilweise noch.' ' " Plenarsitzung des Zionistischen Zentralkomitees für Ru Stand Vom 2,-6, (15. —10.) Dezember 1917 fand in Peter»- bürg eine Plenarsitzung des Zionistischen Zentralkomitees für Rußland statt. An der Sitzung nahmen sämtliche Mitglieder des Exckutiv-Komitees mit Ausnahme von Herrn Leo Motzk i 11 teil, der sich zur Zeit in Kopenhagen befindet, ferner die Vorstände der Fraktion Zeirc Zion, der Studcntcnorganisation Hccliawer und des Zentralkoni i-> tces der Zionistischen Militär-Sektion, der Vorsitzende des Nationalfondbüros, die Mitglieder des Großen Aktionskomitees J, M. Neiditscli, und A. W. Podlischcwski, der Direktor der Angla Palcstinc Company J. L. üoldberg, sowie die Mitglieder des Zentralkomitees des Minskcr, Petersburger, Moskauer und ostsibirischen Rayons. Int Mittelpunkt der Beratungen stand die politische Lage der Organisation im Zusammenhang mit der englisehen Erklärung, worüber das Mitglied des Großen Aktionskomitees Herr B. Gold borg berichtete. In Verbindung damit referierte A. I. i d e I s o 1111 über י-ז0״ ganisationsfragen“ und M. A 1 e i 11 i k o w über den ״Plan für unsere nächste Arbeit“. Das von! Exckutiv-Komitce erlassene Manifest an das jüdische Volk, der Besuch beim englischen Botschafter und die Maßnahmen zur Aufbringung der für die politische Arbeit geforderten 200 000 Pfund wurden vom Plenum gebilligt. Es wurde!»schlossen: 1, Zwei Personen in die Delegation zu wählen, die demnächst nach Palästina reisen wird, um die Grundlagen für den Aufbau des nationalen Lebens auszuarbeiten; 2, eine Palästinawoclie zu arrangieren; 3, die Arbeit der Palästina-Kommission beim Zentralkomitcc zu erweitern; 4, alle aktiven Zionisten za verpflichten, sich für die Datier eines Monats vollständig in den Dienst der Zionistischen Organisation zu stellen; 5, Maßnahmen zur Vergrößerung der Einkünfte de* Nationalfonds zu treffen, damit dieser in der Lage ist, eine dominierende Rolle in der Agrarpolitik Palästina* zu spielen. ln der Erwägung, daß zwischen der Arbeit für Palästina und der nationalen Tätigkeit in der Diaspora ein enger Zusammenhang besteht, hat das Plenum den Vor- Schlägen des Exckutiv-Komitees für den Aufbau de* jüdischen Lehens in Rußland, die Gründung von Gemeinden und Schulen und die Organisierung nationaljüdischer Vertretungen in den allgemeinen russischen Komitees seine Zustimmung erteilt. Endlich wurde die Plattform für die Tätigkeit bei der Wahlkampagne rum russisch-jüdischen Kongreß ausgearbeitet: die Zionistische Organisation wird für sämtliche 570 Mandate Kandidaten aufstellen. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Frage gewidmet, wie das P a 1 ä 61 i n a p r o b I c m auf dem russisch-jüdischen Kongroß zu behandeln sei. Es wurde beschlossen, vorläufig von der Veranstaltung eines Rcferendttms abzuschen, Folgende Resolutionen wurden zu diesem Punkt noch angenommen: ״Jeder Kandidat der zionistischen Liste (Liste Nr. 6) muß folgende Wahl-Plattform anerkennen: 1. der russisch-jüdische Kongreß «teilt im Namen des Judentums der russischen Republik die Forderung auf, ein jüdisch-nationales Zentrum in Palästina zu schaffen, das durch internationales Recht anerkannt werden toll; 2. der russisch-jüdische Kongreß beschließt, daß zur Kompetenz der jüdisch-nationalen Selbstverwaltung in Rußland auch die Unterstützung des Projekts der Schaf* fung eines nationalen Zentrum» in Palästina gehören soll.“ Die Frage der Stelhinguaiune bei den Wahlen zur russischen Konstituante wurde eingehend erörtert und folgende Resolution angenommen: ״Die Plenarsitzung konstatiert mit Zufriedenheit den glänzenden Erfolg der jüdisch-nationalen Wah K

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.