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Jüdische Rundschau · 1918-02-01 · Heft 5 (1.2.1918) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 5 (1.2.1918)
Date
1918-02-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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sicherlich nicht auf dem Codes des thorr.it'euca Judentums und könnte dies, ohne ihre Ziele jai schädigen, in absehbarer Zeit auch garnicht, hat sich aber aueli niemals zu einem dem thoratreuen Judentum gegensätzlichen Programm bekannt.“ Es sei im Gegenteil doch einleuchtend, daß ״das thoratreue Judentum mit keiner großen anderen jiklisehen Organisation so viele gemeinsame Aufgaben und Ziele teilt.“ Daher werde ״die Agudoh audi —* ganz unabhängig zu jeder Stellungnahme zum Zio* uisimis — beim Einschlagen von Wegen und der ln* angriffnahme von Problemen, die nicht speziell reli* giöse Fragen betreffen «uul in denen sie mit dem Zionismus parallel geht, nicht etwa gesondert, son* dem in selbstverständlicher Zusammenarbeit mit der Zionistischen Organisation Vorgehen müssen, schon um Kräftevergcuiiung zu vermeiden und die gemein* samc Kampfesfront und Leistungsfähigkeit zu stärken.“ Mit Recht führt Dr. Fraenkel die russische orthodoxe Partei ״Tradition und Freiheit“ als Beispiel dafür an, wie die Orthodoxie in den wich* ti']uteu allgemein-jüdischen Fragen dieses Prinzip der Zusammenarbeit durchführen könne. Es ist sicher wertvoll, daß der Verfasser in diesem Zusammenlumg die Ueberzeugung ausspriclit, daß ״die Weltanschauung der Agudoh die nationale Basis des Zionismus voll anerkennt und nicht sowohl ein gegensätzliches, als vielmehr ein sehr um* fasscndcics Programm benötigt.“ Was Dr. Fraenkel in diesem Zusammenhang öber die Aufgaben der Agudoh jenseits der dcutsehen Grenzen sagt, ist eine Meinung, die wit von vornherein vertreten haben: ״Bei der L'ösu n gvon Aufgaben au ßcrh alb Deutsch* lands müssen wir stets allein die Be* dürfnisse und Wünsche der betreffen* den Teile der Judonheit bcrücksichtigen*), diese selbst zu recht intensiver eigener unbeeinflußter Mitarbeit veranlassen, im übrigen möglichst ausschließlich Männer und Frauen, die mit den betreffenden Verhältnissen und Bedürfnissen vertraut sind, zur Betätigung heran ziehen und «s ernstlich vermeiden, bewußt oder unbewußt,Gedankengänge, Methoden und Sitten des deutschen thoratreuen Judentums anderen aufzudrängt'11“’), Das Geständnis, daß die Orthodoxie gegen diesen (irundsatz sieh schwer vergangen habe, macht dem Verfasser alle Ehre. Er bekennt: ״Zu leicht verfallen wir deutsche Orthodoxen in den für unsere innere Politik verhältnismäßig gleichgültigen, für die äußere um so verhängnisvolleren Felder, zu glauben, wir seien ״gute Juden“ kat’ cxochen, wir stellten ein Musterbeispiel für die Ucberwimhmg der Assimilation durch fcstbegründetcs und gesichertcs Judentum dar, und an unserem Wesen könnten und müßten andere, von der Gefahr der Assimilation bedrohte Teile der Judenheit genesen. Nein — ich sage hier nichts Neues, betone nur, wie sehr wir uns dessen bei der äußeren Arbeit *) Sperrungen des Orginab. Alfred Weifeiistän״) Von Siegfried Weitimta 11 Wir, die wir nicht anders können, als ia jeder geistigen Aeußerung auch die Aeußerung eine« ristioaalen Geistes zu sehen, kommen leicht in den Verdacht, daß .vir der lebendigen Erscheinung mit einem fertiges System zu Leihe gehen. Damit würden wir freilich für die Kritik künstlerischer Leistungen von vornherein verdorben sein. Denn die Kunst vertragt ebenso wenig wie eins Lehen selbst eine ״Tendenz", weder vom ■Kirnstler noch vom Kritiker; auch das umfassendste Prinzip müßte ihre ewig unerschöpfte Fülle, das eigentliche Zeichen ihrer göttlichen Wahrhaftigkeit, in* entsclieitlcmlen Punkt verkennen. Aber so leicht darf die Voraussetzung eines nationalen Urphäiiomcns gewiß nicht genommen werden, daß man sic mit dem Gerüst einer abgestandenen Aeslhctik oder gar mit einem notgedniiigenen Zwitter aus Politik und Philosophie verwechselt, wie es unentwegt von kosmopolitischen Systematikern versucht wird. Sie ist wirklich ״nur“ die Voraussetzung, mir der grundlose, aber unvcrwechselbare Atem, den wir immer wieder als den Träger aller schöpferischen Sprache erleben, — nicht irgend eine leitende Idee, sondern eine von Anbeginn wirkende Tatsache, eine Vorgefundene Form und kein hin* zugebrachter Inhalt. Und so gewiß zwar die Form zur Not ohne Inhalt, aber nie der Inhalt ohne Form auskommen kann, so gewiß zeigt die Erfahrung (deren Zustimmung wir freilich benötigen) den Künstler immer wieder und ausnahmslos im geheimnisvollen Bann seiries Volkes. Hier bestellt zwisclicn Erkenntnis uüd Er- *) Mit freundlicher Genehmigung de» Verfasser» bringen wir im Folgenden den Vorabdruck eines Aufsatz.es aus der Zeitschrift des Kartells Jüdischer Verbindüngen, die von jetzt ab wieder regelmäßig■ Vierteljahrlieii als öffentliches Organ unter dem Namen ״Der jüdische Wille“ «rsdieiai nF ■:1 l;;״־'ußt rein; — ' '1 . ״' I '"" *• •" * keine vcrh:!dj;d1,.T1 je: . ״ ' ■■■ der Ar.'äiuilaliou v:;l.1' ' .־;.׳״ ',n:■ r :11. ׳ stillen Hafen gcr-etUi, i:i ira;; ׳:;..י •'׳: ־׳ •'■־.' ’«.־,״:'rc;1, nur mdir in geringe;;!;«',־.lA;"G 1 '■ ״,־:; *. '׳.rar wieder für .Stunden cter t.rd;;er .in jüdischen Fühlen, De1n.cn t..-J.!.*;׳!.׳.' hi Der Bau dieses Hafen׳;. :at'.vc ־11״:״ u;,:י,;:;. .׳;״.:»:;! und schwachen Fund :•nie ut, mit •־.'r;n v,r i r t:;;n ן;;.";;• gcls eines besseren ba; ■;.lügen n.i/״::u;cid im'nnc.1, d־er aber vielfach gera׳.ic׳.׳-a cvfhe für Teile der Jiuleiiheii, denen der vollji: J:׳־׳:i.a K:׳.U111׳;.miiz bisher g;\ 11/ oder t!sJu.:ff., t ׳;׳n;.׳U;:;1 blieb. Bel uns mögen Fragen der ■E:uz,.il:׳,.U•der. m/nr,- gognieu Ritus, der s־cli;״iöseu A:;ob;;Ara int Vor* dergrundo des Iniercmc:. Gelte״, Im Cnten r,k"!rcr* lieh nicht; und lau.:;cau.s!ca ,.viel!;h׳׳cr für die Zu•■ kunfi der Judenheit ist die ,Erreich;::;:; der kleinsten Konzession in Richtung der u;uä)i:.",:r;igcn und selbständigen Ordnung und Um!;ca־.ta!U:r:f( des jü* dlsclten Schulwesens -au? der Brus autonomer Stcuervcrhältnissc als der schönsten Vor* scliriftcu über Synagogeubesuch und Predigten der Rabbiner.“ Wichtig erscheint er> ums auch, wenn Dr, Frr.cn* ke! findet, daß die ״Verordnung,' ■die Organisation der jüdischen Rcligionsgcsälsdiaft im Genera!gouvernement Warschau betreffend“, ״sichtlich von dem religiösen und leclitsgc.ichiclitlichcn Geiste des deutschen Judentums und der deutschen Judengcsetzgebung durchtränkt ist“ und daher die besonderen Bedürfnisse des־ polnischen Judentums ungenügend berücksichtigt. Das bei der ,westlichen Orthodoxie in so geringem Maß.: vorhandene Veretändnis für die ungeheure Wichtigkeit der nationalcn Autonomie für die verschiedenen Teile der Ostjudenheit erscheine angesichts der gewaltigen Vorgänge innerhalb der russischen Orthodoxie in charakteristischem Lichte. Es; ist sehr dankenswert, daß Dr. Fraenkel in seinem Aufsatz auch über die Tätigkeit der beiden deutschen Rabbiner in Polen ein offenes Wort spricht Wir haben schon in einem anderen Zusammeiiliang darauf hingewieacn, daß Dr. Fraenkel in der Haltung, die ״Das Jüdische Wort“, das Organ der von den beiden Rabbinern ins Lelxn gern* feilen Agadalli Haorthodoxiiu, den nationalen Bo* Strebungen der polnischen Juden gegenüber einnimmt, ein Musterbeispiel dafür sicht, wie dar Verhalten der Orthodoxie zu fremden Organisationen und Richtungen nicht sein darf. Der Aufsatz, der gleich dein von Rabbiner Unna von einem tiefgehenden Verständnis für die Not* Wendigkeiten des jüdischen Volkes zeugt lind sicherlieh die größte Beachtung verdient, schließt mit einem Appell an die Orthodoxie, wenigstens in der Pulästinafragc zunächst mit den nationalen Organi- Kationen zusammeimigehcn, uni der Katastrophe, die über jahrzehntelange jüdische Arbeit auf heiligem Boden hcrcingebroclien ist, kraftvoll entgegenzuarbeiten. | fahrung eine scheinbar paradoxe Wechsel Wirkung: Selbst zugegeben, dal» infolge unserer besonderen Geschichte der jüdische Nationalismus zunächst ab Idee erlebt werden muß, che er sieh in der Erfahrung wiederfinden kann, — diese Idee gerade macht das Jüdische en den Werken jüdischer Künstler überhaupt erst sichtiiar, ohne sie würden wir cs gewiß nicht erkennen. Und doch geben umgekehrt erat diese Werke der-Idee ihr Fundament, ihre immanente Wahrheit und Berechtigung, dem Geiste das Fleisch, dessen er zur wirklichen Gehurt bedarf. Der nationale Gedanke aber Ist so wenig ״fertig“, so fruchtbar und vertidmigr.fäldg, daß er durch jede neue Individualität an Umriß und Farbe gewinnt und mm von sich aus eine immer bestimmterc Formulierung jüdischen Wesens wage» darf. Dazu muß 1ms freilich eine wirkliche fndividu21iiiif begegnen, die Kraft genug lut, Charakter: :;tische Entladuiigcii des Geistes hervorzulniugcii. Der junge Dichter Alfred Wolfcnstcin, de׳..:»•:! neuer Gedieh!band ״Dia Freundschaft“ •) diese Lvsprechnig «!regte, steht mraer* h*H> der Gefahr, in fremden Wasser» 211 verhießen und schließlich, wie die meisten jüdischen Talente, von der Feuilleton-Sintflut wcggcsrliwcmmt zu werden. Cidne Gedichte haben eigne Glut und Flaunnc, und gerade weil sie weder in Stoff noch Iah״!, ein jütlir.ehcs Vorzeichen tragen, werden sic umso hemngener für C::1 Geist;־tagen, der sio formte. _ Das Gninderlebiijs, das ihrer Sprache , eine besondere Physiognomie gibt, ist die mo-Jerne Großsladt mit dem Zubehör ihres soziAcn und technischen Betriebes. Ein M;1;;i!:cr.fd oder ein Slraßcnruflnuf hat zwar zu vielen haiiigeii Gedichten ehr. ,׳,׳udcrial 11ergegeben, und wenn sich die Lyriker mmh schon rmltcncr vor Gaslaternen, Fcnctailcchca tu: 1 Tc'iclor.drähtcn rufhalten, so braucht •an sich in dm.: reichen Arsenal moderner Verse nichts ä:.v 111 sra fdic». Aber vr.3 för die meisten doch irar zmiädigcr Auir.ß einer ׳,a-'techca Stimm■*.»;״ ist, die Eich a־.:eb durdi andere Cymbok *) 9. Flodür Vcrt.-g,;1׳:■;:,׳ F};7. r׳: f.ichcrlich sehr v/uiisclienswcrt, wenn .־::;'ära Ai::.cS1;r.;:1:1gci1 111 der deuGclieii Orthodoxie mehr Ai:cr!.c15m111g finden würden und wem» a;׳< der Frankfurter orthodoxe» Beratung r.'eh * ünc Entwicklung auf dem .von den beiden Aufsätzen vorgezcidmetcn Wege anbalnien könnte. ■ ׳ DciUschland und die Judenfrage UnmiUrlbsr vor der Publikation der Acußerungeii ilzi türl.i״.hca GroIHvcsir!; über den Ziimistiiu־; mul der deiitsclicu Rcgicriingscrkläiuiig zu den jmhsdicii l’ordsmngc'n ersGiiciicu zwei intercr.-.mitc Aufsätze, die r.lcii :ult Ikulrdiiaiuls Politik in der Jmicnirage l»c- Bchiifligcn: cicr eine unter dem Titel ״Deutsch-!endo Jutle n polit i k“ an!eilender Stelle im De* zemberheft der von Martin lluhcr herausgcgebeneit Zdtsciirin ״Der Jude“, der andere unter dem Titel ״Die außenpolitische Bedeutung der nationai-jüdischcn Bewegung“ aus der Feder des deutschen Reichstagsab,geordneten Max Cohen- Reusa in den ״Neuen Jüdischen M o 11 a t s 11 e f - ten“ vom 25. Dezember 1017, Der Artikel im ״Juden“ von Theodor Bohr geht davon eui, daß man unter J1ulen|׳olitik in Deiüseldantl bis zum Kriege durchaus eine Angelegenheit der inneren Politik verstand; einer Politik, die daraui gerichtet war, den Zusammenhang der jiklisdien Deutschen mit dem Judentum mul der Judenheit aufzulösen. Der Krieg hat diese Sachlage geändert. Die Judcnpolitik ist zu einer Angelegenheit der auswärtigen Politik des Deut* sehen Reiches geworden und wird fiir diese an drei Punkten aktuell: in Palästina, in Rumänien und in Polen. ״An keinem dieser Punkte“, sagt der Artikel, ״wird die auswärtige Politik Deutschlands der Frage gerecht, und überall aus dem gleichen Grunde: Verkennung der Tatsache und der politischen Bedeutung der jüdischen Volksgemeinschaft und ihrer Wirkuugsmöglichkcit auf die außenpolitischen Interessen des Deutschen Reiches.“ Es sei zwar richtig, daß die deutsche Regierung der jüdischen Siedlung in Palästina ihren Schulz hat angedeihen lassen. Aber bisher spreche nichts datiir, dal) die deutsche Regierung gewillt sei, über die Gren- * z.cn diese* Schutzes hinauszugehen. inzwischen sind die Völker und Regierungen der Entente, sowie das Hob ländisch-Skandinavischc Komitee für die Stockholmer Konferenz nachdrücklich für die jüdische Paläsiinal'orderung eingetreten. In Deutschland ist mau mit dem Begriff der jüdischen Nation, des jüdischen I:i11!u׳its* willens, der jüdischen Volkspolitik mich zu wenig vertraut, unterschätzt hei Abwägung der verschiedenen Interessen die Bedeutung der jüdischen Interessen für die deutsche Außenpolitik und spielt den Gegnern hierdurch einen politischen Gewinn in die Hände. Noch weniger verständlich sei die deutsche Politik gegenüber den rumänischen Juden mul gegenüber der Ostjudenfrage. Es sei nicht zu verstehen, warum die deutsche Regierung zu erklären zögert, daß die recht* liehe und nationale Gleichstellung der rumänischen Juden ihr als eines ihrer Friedcnszielc erscheint. ״Diese «bwartende, um nicht zu sagen ablehnende Haltung der deutschen Politik gegenüber den Wünschen und Beschwerden des jüdischen Volkes finden wir noch in ausgeprägterem Maße bei der deutschen Judcnpolitik in Polen. Hier «teilt unbestritten fest und wird von den Deutschen ohne weiteres zugegeben, daß sic die aussprechen kann, das löst diesem Dichter überhaupt erst die Zunge und führt ihn von den entlegensten Saumpfaden des Gedankens immer wieder zurück z.u den ״knochigen Dachlhiieu“ gegenüber seinem Mansardenziiuiner. Dies Zimmer und die draußen vorbeiiaufcn'de Straße sind die ursprünglichen Kulissen seines Innenlebens, Im Ausschnitt seines Fensters fühlt er zuerst die Atmosphäre der Großstadt, ihre Menschen und Apparate und den Dunst ihres abendlichen Himmels. Bei einer so begrenzten räumlichen Unterlage läuft der Dichter freilich an! Schritt und Tritt Gefahr, in die Banalität umzuschtagen. Ihm wird nicht wie bei historischem oder landschaftlichem Hintergrund ein Teil der Wirkung schon vom Gegenstand selbst geschenkt, er muß *lies allein besorgen, um die Alltäglichkeit einer Welt zu besiegen, deren technische Rätsel jeder so gründlich kennt, daß er ihr keine Wunder zutraut. Wolfenstein hat gerade dieser räumlichen Beschränkung seine tiefsten Wirkungen zu danken. Es gehört schon ein Künstler dazu, des Dämmerschatten einer Dachkammer und die Anwesenheit einer Katze in den unheimlich zwingenden Alpdruck der ״Fremden Stunde“ zu verschmelzen, oder den erwacheiHlgu Morgen der Großstadt *11s ein pair jedem geläufigen Daten zu jener furchtbaren Vision zu steigern, wie sie ihm im ״Guten Kampf“ gelingt. Und es ist gewiß kein Zufall, sondern der schöne Aundnick dieser Eigenart, wenn ein Leichenwagen und ein Kart!:;sei, die Akzedcnticu städtischer Trauer und Lustbarkeit, *inter seinem Griff zu den bedeutendsten Symbolen werden, xlie er bisher für seine Welt gefunden lut. Nun vermag aber gerade der Großstadtdichter am wenigsten auf die Natur zu verzichten, weil er hinter den* entseclenden Mechanismus des modernen Betriebes erst recht die Schöpfung suchen muß, der selbst der trostloseste Automat 'seine' Existenz verdankt. An Technik allein kann sich kein Künstler entzünden, mag er ihre Anregung auch noch so brauchen. Wolfcnstcin hilft räch, iedem er seine Objekte in die Natur einbezieht, die Onrlaterae selbst■, erregt seiae Phantasie,

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