Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 4 (25.1.1918)
- Date
- 1918-01-25
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Lr. 4 }U ED13CH E RU U DOCH AU Seite 29 Für die jüdischen Forderungen des Stockholmer Manifestes Der am gebildet e■ ״Verband' jüdischer M ili t ä r pc rso n e n״ hielt in Odessa eine Ge- ■ •ralversanniilung ab, in der die Aufgaben »ml Organisationsform dieses alle national-jüdischen Miltterorgainsntioncn umfassende« Verbandes eingehend bc- יjirochen wurde». Der Kandidat der Poale-Zion zur Konstituante, A R e w 11 7. k y, »«hlug der Versammlung vor, das Internationale Sozialist ische Büro in .Stockholm anläßlich der Aufnahme der jüdischen Fcnlcrungen in sein Friedensmnnifest zu begliickwiinsehen. Nach einem Meinungsaustausch wurde mit einer ibrrwiegenden MrhHieit folgende von Herrn Rcwulzki vergesehlagenc Resolution angenommen: ״Die allgemeine Versammlung der Odessaer Abirilung des allrussischen, jüdischen Militiirvcrhandcs bcgrüßt mit Begeisterung die von der sozialistischen Inicraationale Bezüglich der Judenfrage proklamierten Losungen und bittet sie ferner, die Hoffnungen und De- Strebungen des jüdischen Proletariats und des gesamteu jüdischen Volkes aW da sind: international-garantierte personal-nationale Autonomie für die Juden in RaSiand, Polen, Oesterreich und Rumänien und Fordernng der freies Koioaiaatio» der Juden in Palai'.ina - - aa.it der ganzen Kraft ihrer Autorität zu verteidigen.“ Aehtilichc Resolutionen wurden auch auf jüdischen Volksversammlungen in Shitomir, Odessa, lekater iuoslaw und anderen Städten angc- *•Bim cm. Fine neue Rede Schiffs Am 10. November fand in New York eine private r>iat!iür einiger jüdischer Politiker und Philanthropen unter Zulassung der Vertreter der Presse statt. Die Beratung• suchte Wege und Mittel, um den geplanten Zehn-Millioiieii-Doüar-Foiid noch im Laufe dieses Jahres aiif/uhringen. Zu dieser Summe fehlen bekanntlich noch 4 Millionen Dollar. Jakob Schiff, der «irr Ileratuug beiwohnte, hielt «ine Ansprache, die für die Stimmung inanchcr miierikdiiiscli-jiidiseher Philanthropen nach der Veröffeul- Heilung der englischen Erklärung kennzeichnend ist: ״ich kann jetzt mit Sicherheit behaupten“, sagte Schiff unter anderem, ״daII «las amerikanische Judentum noch niemals einer Einigung so nahe war wie im gegenwärtigen Augenblick, ich darf sogar hinzufügen, «lall auch bezüglich des Zionismus, der früher manche Streitigkeilen unter un: Iicrvorrief, jetzt Einstimmigkeit heslelit. Ls;;ah Zeiten, da viele von uns mit «lern /ionisimis «ns luftigen Gründen nicht einverstanden waren, Jetzt hat sich die Lage vollständig geändert und die jüdischen Bestrebungen vereinigen gegenwärtig uns alle. Unter anderem beschloß die Beratung, die ersten zwei Wochen des Monats Dezember als Hilfswochen zu erklären. Zu dieser Zeit werden in allen grollen Städten Amerikas Sammeipaarc in allen Schichten der iu Okkupations711stam!c ciwge-.cizt sind. Die Verbesserung der Lage der Juden Rulllands und die palästinensischcn Hoffnungen finden ein starkes Echo im Herzen des rumänischen Juden, der auch eine Besseriing seiner eigenen Lage erhofft. Politische Mani-?«׳Stationen sind hier natürlich vorläufig ausgeschlossen. Die ״U n i o n 1: i n 11 c i in i s c 11 c r J u d e 11“ •nicht den Verhältnissen gerecht zu werden, i )ie Zionistische Or g aulsation, unter der Leitung der Mitglieder der Föderation, wie der Kommisskmen für Kultur und Propaganda Dr. I. Niemirower, M. Sch warf cid, M. Schweig, A. L. Z iss 11, Josef Hcrscovici u. a., kann vorläufig unter den obwaltenden Verhältnissen wenig zur Geltung kommen. Ls liegen nur jüdisch-kulturelle Leistungen vor. Der Kulturverciii ״Snron“ organisierte einen hebräischen Kursus für Erwachsene, veröffentlichte ״Incm׳- sin ui in istoria Lvreilor“ (Strcifzüge in die jüdische Geschichte) von Dr, I. Niemi rower und publizierte von neuem Herzls ״Altneuland“ in rumänischcr Uehersetzung von Moria Carp. In kultureller Beziehung geschieht im allgemeinen viel, wenn man den jetzigen Zustand in Betracht zieht. Acht Knabenschulen, vier Mädchenschulen, zwei Gymnasien, «ine Handelsschule, eine professionelle Schule, zwei Kurse für professionelle Gegenstände und ein Kindergarten sind eröffnet worden, Als eine besondere Kundgebung des jüdischen Leben* in Hii'r.ircst ist die von der Loge ״Nona Fraternitäte“ des Bne Britb lierausgrgcbene Darstellung aller jüdischen Institutionen mul Organisationen zu Bukarest von M. Schweig zu betrachten. Selbstverständlich erheischt «lic kritische Gegenwart eine grolle Anstrengung seitens der jüdischen Phiianthropi׳*. Es hat *ich unter «lein Vorsitz von Dr. M. I« c k, Dr. Niemirowrr, Ely B c r k o w i t z und Adolf S a I o in o n ein Z c 111 r a lk o in i t c e für die Kriegsopfer gebildet, welches «iie von Wien und Bei!in kommenden UntcrsiiilzungsgeUler «len phiianihropisrhen Vereinigungen in Bukarest und in «ter Provinz /ufishrt. Alle gröberen Organisationen machen All-!.tiYiigimgen, die!)(,!;teilende Not zu lindern. Es gibt drei besondere Kategorien von Opfern «les Krieges: Die Familien der mobilisiertem, in der Moldau weilenden Juden, für die die Gesellschaften lind Inslitiilionen sorgen. Die Gefangenen, für die eine Kominissioii, bestehend aus den Herren Dr, M. Beck, Dr. I. Niemi rower, II. Ke mp 11 er Sorge trägt. Den Getangemm ließ niiUlSlich de! I’essaehfcstes und «!er imlien Feiertage «ler F'eidrabbiner I len׳ Dr. J, S'iiu- (׳er seinen Schulz nngedeilum, Er interessiert sicli auch als Seelsorger für' die lieinigckclirteii Interniertem. Um den hiesigen jiidisdien Familien Informationen über ihre Angehörigen in der Moldau zu verschaffen, bemühen sieh die Hemm Rabbiner Dr. M, Bcck, Dr. i. Niemi rower, Dr, H. Aiperin und Dr. B. Reicher. Viele interniert gewesenen Juden aus der Moldau sind liier auf Unterstützung angewiesen. Eine besondere Kommission nimmt sieh ihrer uaeli Möglii'hkeit an. Wenn man «Sie Arbeit mul «lic Geldsummen zusamiiu iireclnieu wollte, die iiier verwendet werden, so würde sich zeigen, dal! die rumänischen Juden Bedeutendes leisten und jedenfalls den besten Willen haben. Die jiidisdien Flüchtlinge in Alexandria jüdischen Bevölkerung Sammlungen unternehmen. Jedes Sammeipaar verpflichtet« sich, eine Million Dollar zu sammeln. Schiff spendete von neuem 200 (X)0 Dollar. Brief aus Rumänien Die Juden in der Walachei, die ein gütiges! Geschick im Vergleiche zu «lenen der Moldau begiinstigt, befinden *ich in der kritischen Lage, der Juden in Kriegszeiten in einem judenfeiiullichcu Lunte frage“, ferner eine jidisdic Uehersetzung «!er Abluimflur!g von 11־. G 1־ e i 1 i c 11 ״Der historische Materialismus'1 und zwei neue Broschüren: L. Berlin rauth ״Der Krieg und der jüdische Arbeiter in Palästina“ und Don in ״Was wollen die Poalc-Zion?“ 1 Las ״J ii d i s c 11 e Volks b la 11", das Organ der ״Vofkspartoi“ in Rußland, das als Tageszeitung ecscheinen -־•ollte, begann in Petersburg als Wochenblatt zu erscheinen. Di«־ ersten beiden Hefte bringen Aufsitze von Jefrojkin, Stif, Niger, Rosen fe Id und belletristische Beiträge von P e re z, R e i s! n , Ei 11h rn, Kora Inik usw. < ״Unsere ■oziaiistisclien Parteien“ heißt •in« neue Broschüre des zionistischen Schriftstellers und Redakteurs des ״Raßvvjet“ A. D. Idelsohn, die iw Verlag ״Iterzüa“ in Petersburg in russischer Sprache tredücnen ist. lin Verlag der ״Jüdischen Statistischen Gesellschaft“ erschien ein neues grundlegendes Werk ״D i e jüdische Bevölkerung in Ru ß - land“, das eine Feststellung der Zahl der Juden und ihres Verhältnisses zur Zahl der niditjüdischen Bcvölkerung enthält. Die Ziffern sind der letzten alige• meinen Reichsstatistik entnommen. Die Einleitung von Herrn P. M. Kliutschin behandelt die Zahl «1er Juden im Jahre 1017 nach der Evakuierung und der Aufhebung des Ansiedlungsrayons. Die Angaben dieses Daches wurden bei der Bestimmung der Zahl der jikiisehen Vertreter zum Jiidisdien Kongreß vom Organisationskomitce des Jüdischen Kongresses offiziell anerkamit. Die Moskauer ״Gesellschaft zur Pflege der jüdischen Kunst“ cröffnetc eine Aus• Stellung der gesamten Werke des berühmten jiidisehen Bildhauers, Professor der russischen Kunstakadcmic I, J. Günzburg zu Ehren des Jubiläums seines 30jährigc11 künstlerischen Schaffens. Gleichzeitig wird auch eine eingehende Würdigung der Arbeiten des Bildbauers und seiner Bedeutung in der Geschichte der »euen jüdisches Kunst vorbereitet. Es ist jetzt drei Jahre iier, seil die große Emigration palästinensischer Juden nach Aegypten, die durch den Krieg zwischen der Türkei und den Aiiiierten hervorgerufen wurde, eingesetzt hat. Ungefähr S—10 000 Juden suchten einen Zufluchtsort in Aegypten. Die Masse der jüdischen Flüchtlinge ist in Alexandria geblichen, wo sic ursprünglich landete, aber eine beträchtliche Anzahl von ihnen hat sicli nach Kairo und Port S a i «1 begeben. ׳Die englischen Behörden.in Aegypten richteten ein besonderes Departement in Alexandria ein, das pich um das Wohlergehen der Flüchtlinge 7.u bekümmern hatte. Die Flüchtlinge, die hei ihrer Ankunft in provisorisehen Baracken untcrgebracht wurden, wohnen jetzt in 2 Lagern, haben ihre eigenen Schulen und ihre Werkstätten. Sic können durch ihre Arbeit ihre Familien seihst ernähren und ein großer Teil von arbeits* fälligen Männern konnte Erwerb in Kairo finden und auf diese Weise die Hilfskassc entlasten. Ein geringer Teil des Verdienstes der Flüchtlinge ist dazu benutzt worden, die Lager zu verbessern, auszubauen und neue Schulen und Werkstätten einzuriclilen. Die Lager haben teilweise den Charakter kooperativer Gemeinschaften. Die erfreulichste Tatsache in der Organisation der Fliichtlingc sind «lic Schulen, die den Kindern auch im frem* den Lande den Hebraismus einpflanzen, der sie in dem Lande, aus dem sie gekommen sind, sonst umgeben hätte. Eine hebräische Schule bestellt in Alexandria, die von 350 Kindern von Flüchllingsfamilien besucht wird. Auch für die sanitären Bedürfnisse der Flüchtlinge ist in ausreichender Weise gesorgt. Die Mittel für die F lücfi tlings f ü rso rge kommen aus verschiedenen Quellen: die Konsulate, zu denen die Flüchtlinge ihrer Nationalität nach gehören, zahlen einen minimalen Beitrag per Kopf; die ägyptischeu Behörden stellten Wohnungen und sanitäre Einrichhmgen zur Verfügung. Die Hauptmittcl indessen, werden von jiulisdien Komitees und Einzelpersonen zur Verfügung gestellt: so sorgt das Comite־ d’Assistiincc, das aus einigen prominenten Juden Alexandriens und den palästinensischen Führern in Alexandria besteht, für mehr als 1000 Personen. Das Komitee bekommt seinerseits Zuwendungen vom ״American Jcwish Relief Comittcc“ und vom ״L0n־ doncr H i 1 f s - K 0 in i t c e“. Dieses Komitee leistet außerordentlich gute und segensreiche Arbeit, indem es sicli auch das Prinzip der konstruktiven JFiilfe angeeignet hat. Es gibt Darlehen für Leute, die sich eigene Existenzen schallen wollen, siedelt Familien im Lande an, hilft beim Ausbau des Flüchtlings-Schulwerke» und macht sich besonders durch seine Kinder* und Singlingstürsorge verdient. Geradezu segensreich war der Einfluß der Fluchtlinge auf die Juden Aegyptens. Sie haben die Lebenskraft des Judentums, den Geist des neuen Jisdimvs in eine Judeulicit gebracht, «Le unter dem Zeidicn größter Assimilation stand. Und die jüngere Generation besonders fiat die Kraft des palästincnsisdien Hebraismus so schön und stark bewiesen, daß sie alle jiidisdien Kreise gewann und die jüdische# Schulen des Landes in hervorragender Weise bcein* flußte. Wie die spanisdicu Juden »ci»crzeit den Ontjuclcn ihr ״Ladino“ »ufdrängten, so zwingen die jüdisdien Flüchtlinge von Palästina den ägyptischen Jude« jetzt die hebräische Sprache auf. Es werden nur ganz wenige der!•'lüdiifinge in Lande des Exils auch na^h dem Kriege bleiben. l>ic überwältigende Majorität hat in gute■ und bösen Stunden den Wunsdi, nach Palästina, ihrer Heimat, zurückzukdiren. Und cs beweist ein »diöaes VcrständnS* der Behörden, daß sie schon jetzt <■■ de Schaffung von Fonds, teils aus Ersparnissen der Flüditlinge von ihrcin Verdienst, teils aus private■ Mitteln denken, die für die Repatriierung verwendet werde» •ollen. Das Exil hat diese Juden vielleicht nrx:h inner an weitlidu'111 Out gemacht, als sie es vordem wäre», •b*־c es hat ihnen einen Reichtum gezeigt, de» sie in *olclicm Maße nicht zu besitzen ahnten: ihre •tarke und große Liebe zu ihrem Hcimalbodcn und ihren Wille«, die jüdisdie Nation wieder zu erriditen. Der jüdische Volksscliatz Die bedeutsamen Ereignisse der letzte« Zeit habe« in den verschiedenen jiidisdien Kreisen das lebhafte• Bedürfnis wachgcrufcn, nunmehr ernstlich für die finanzielle Fundierung einer großzügigen Volkskolonisation in Palästina vorzusorgen. Dies kommt iir einer Reibe von Konferenzen und Beschlüsse« zum Ausdruck, von denen die folgenden hcrvorgdiobc« seien: Auf «ter zionistischen Rayonstngimg i« Moskau, bei der 25 Gouvernements Zciitralnililanils vertreten waren, wurde eine Resolution angcuonicn, wonach der Jüdisch« Nation,alfond als vornehmstes Kolonisations- Instrument der zionistischen Organisation in nächster Zeit mit solchen Mitteln auszuslatlcn sei, daß er Boden in größtem Maßstabc als Gemeindgeiitum erwerben und zugleich auf die private Kolonisation maßgebenden 1 Einfluß nehmen kann. Zu diesem Zwecke sollen die Vereine und Stadlkomitees neben sonstigen Sammlungen eine o h l i g a t o r i s c 11 e S e l h s t h c s I e u c 1׳ u ti g entsprechend dein Finkot1Hu>1!׳ systematisch durchführen. Acliiiiiehe Beschlüsse sind auf einer Anzahl anderer Rayonstagungcn gefaßt worden. — Die Jüdische Gemeinde in Odessa faßte nach einer telegraphischen Meldung den Beschluß, eine Million Rubel zur Begründung einer geno ss 1:11 s clia f 11 i cli e n Kolonie ia Palästina aufzubriiigcn. — nie Zionistisch «Föderation Südafrika» stellt sicli die Aufgabe, hauptsächlich die Mittel zum Aufbau dos Zerstörten in «ien jüdisdie« Kolonien durch Bildung eines Rcstaurationsfonds im Rahmen des Jüdischen Nationalfonds beizutragen. Ais eiste Maßnähme veranstaltete sie jüngst eine« sogenannten ״IC 1• 11 e n t a g“, an dem jeder Jude im ganze» Laude für sieh und jeden seiner Angehörige■ Mindestens je einen Shilling für den Nationalfond zu spenden hatte. Eine kürzlich *tattgefundene Konferenz der Vertrauensmänner in England besdiloß u. a. den 9, November, den Tag, an dem die englische Regicrung die bekannte Erklärung über die Errichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina publizierte, mit einer namhaften Summe ins Goldene Buch de« Jüdischen Nationalfonds einzutragen. oii rneaensscuecK über eine Viertelmillion Kronen Wie wir bereits mitgeteilt haben, erhielt die Sam031 stelle des Jüdischen Nationalfonds für Oesterreich v< einer ungenannt sein wollenden Spenderin einen Frieden *check über 250000 Kronen, weicher binnen secl Monaten nach Fricdensschluß fällig sein «oll, Gleie zeitig mit diesem Friedenssdieck ülxTsaudte «tie Spc derin als erste Teilzahlung den Betrag voa 10 000 K und ein Schreiben, das wir nachstehend wärt!« Wieder,;eben: ״Sein׳ geehrte Herren öe«inn1B1״x״c»os2en i D großen Umwälzungen des Kriege• sind wohj auf keim Menschen ohne Einfluß geblieben. Für uns Juden stei in der Ferne bereits die Morgenröte einer I»essen Zukunft auf. Wir sehen M ög!i c h 1c e i t e ■ vor 11׳ entstellen, an welche wir vor Kric״saushruck «och!> nicht zu denken gewagt haben. Für das Werk «U Wiedergeburt des jiiiliscficti Volkes eröffnen si gewaltige Perspektiven. Es hat den Ansdiei als ob die ungeheuren Schmerzen, welche unser V<: m seiner tausendjährigen Leidensgeschichte crielT mußte und welche während der Ereignisse des letzt( 'Krieges dm höchste Steigerung erfahre« haben, si ilirein Ende nähern würden. Dies alles muß auf jede!1iiK!' 1C"1C" nacII!1a^n Einfluß i״ der Richtung ai geübt haben, daß er sicli seiner Pflicht seinem Vol gegenüber bewußt wurde. ,in« .auci' H€inen Auß«>blicl< daran zweif «laß «Us jutusche Volk sicli dem großen Augcnblicl ZCl״f״ wird, wenn ich auch tief davon üb« zeugt bm, daß die großen "Mittel, welche v nach «lern Kriege benötigen werden, mit Leiditigk! aufgebracht werden so glaube ich daß es jetzt £ uer Zeit ist, die Forderung an die Juden efer ganz