Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 2 (11.1.1918)
- Date
- 1918-01-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 12 ■ Nr. 2 SU EDI SC ein treuer und aufopfernder Freund war. Konsul Glnzebrook, der mit stürmischer Begeisterung begrüßt wurde, berichtete ausführlich »her die_ Hilfsarbeit in Palästina. Nach Reden von Julias Roöeiiwald, Jacob Schiff, Oscar Straus und vielen anderen schloß das glänzeude Fest. Vom jüdischen Ifüfswcrk in Skandinavien Aut 5. Dezember fand in Kopenhagen im Saal Nimb ein vom Kopciihagencr Jüdischen Hilftk o m i t e c vcranstaltclcr Teeabend statt, dessen Ertrag eur Errichtung jüdischer Kimlerheimc in Polen um! Litauen bestimmt war. Den Vorsitz bei dieser Veranstaltung führte Herr Leo Motzkin; die Haupt• rede hielt Herr H. Färbst ein, der Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung für Polen, der sieh zurzeit hier aulhält. Als (lüste nahmen an der Veranstaltung Herr Dr. Arthur Hantke, ferner die poale-zionisiischeu Führer Leon Chasa 110witsch und Jakob Sentit»bcl teil. I lerr F;1 r 1) s t e i 11 gab in, seiner Rede eine Schilde• rung der Notlage der jüdischen Bevölkerung in den okkupierten Gebieten. Herr Motzkin verlangte im Namen des Hilfskomitccs für die Errichtung der Kinderheime im okkupierten Gebiet allein von den russischen Juden in Kupon• iiagcii 100000 Kronen und gab der Erwartung Ausdruck, daß die Anwesenden die Hälfte dieser Summe sofort zeichnen würden. In der Tat wurden denn auch von ca. 00 Damen und Herren noch ain selben Abend 60 000 Kronen gezeichnet. Das Hilfskomitee zweifelt nicht daran, daß cs den für Kopenhagen festgesetzten Betrag von 100 000 Kronen in kurzer Zeit vollständig Aufgebracht haben wird. Die 4—5000 Seelen zählende russisch-jüdlsehe Bevölkerung Skandinaviens hat während des Krieges bisher ca. 315000 dänische Kronen für die notleidende jüdische Bevölkerung in den Kriegsliindcrn aufgebracht, die einheimisch akandinaviscii*jüdische Bevölkerung, ca. 10000 Seelen, etwa Kr. 350000/ — Die während des Kriege» in Skandinavien vorhandenen 14 000 Juden haben bisher also Kr. 665 000 für das Hilfswcrk gespendet, d. 11. ca. Kr. 48 pro Kopf der jüdischen Einwohner. Hierbei sind Sammlungen für fokale Hilfsz.wecke nicht mitgerechnet. Die jüdische Bevölkerung in Deulschland, Holland und der Schweiz könnte sich an diesen Zahlen eia Beispiel nehmen. ,;u ׳n.Viionale Ji Engelbert Pernerstorfcr I)a3 etorfera r.eim.n m 10;re dein kämpfenden Juden tuimg. Die Erinnerung ist uns ein 1/0 31 ha res C Am 6. Januar ist in Wien der Vizepräsident des österreichischen Abgeordnetenhauses Engelbert Per• serstorfer, Mitglied des Vorstandes der deutschen sozialistischen P.irlei Oesterreichs, im 68. Lebensjahre ges.orben. Engelbert Pernerstorfcr war ein Soziakiemo* l.ra. \o*1 jener vahrhallen Intcruationalität, die auf der Treue zum eigenen Volkstum und der Achtung vor jedem fremden Nationalbcwußtsein aufgebaut ist. Die Wurzeln seiner nationalen Auffassung lagen im Humanitätsideal der deutschen Klassiker, vor allem Herders. Sein Ideal war, die Kultur jedes Volkes bis ins Innerste zu beherrschen und die Sprachen aller Kulturvölker so zu verstehen, um ihre Dichter in der Ursprache lesen zu können. Seine Anerkennung von Jedem Volkstum war mit seinen sozialistischen Anschaumigen unauflöslich verbunden. So kain es, daß Engelbert Pernerstorfcr einer der ersten Sozialdemokraten war, welche die Bestrebungen der national-jüdischen Renaissance und des Zionismus zu würdigen wußten. Pernerstorfcr machte aus seinen Ucbcrzcugungcn niemals ein Hehl und trat für sie in Wort und Schrift ein. So wurde er einer der ersten Zeugen des nalionalen Judentums vor der weiten Ocffenllichkeit und bewahrte besonders auch1 seiner künstlerischen Ent- Wicklung stets seine wache Aufmerksamkeit. Soweit cs sich um seine nationalen politischen Wünsche hau־ (leite, geriet er zuweilen als ihr Anwalt in Gegensatz zu!;einen jüdischen Parteigenossen, deren Anschauungen׳ filier das Judentum' durch die extremen Assimilation«־, theorion bestimmt blichen. Er erzählte selbst gelegentlich von seinen Diskussionen über die jüdische Frage, die er mit Viktor Adler und anderen sozialdemokratischen Führern hatte, die sich gegen die Anerkennung der jüdischen Nationalität aufs äußerste sträubten. Mit Vik• tor Adler war er, Wiener von Geburt, seit der Schul• zeit befreundet. Pernerstorfcr bedauerte tief, daß er nicht Gelegenheit gefunden habe, die hebräische Sprache zu!erneu. Zwar trug er einmal, wie er mit Humor berichtete, aus dem Hause seines Freundes und Mit- Schülers Adler ein hebräisches Lesebuch nach Hause, Um sidi daran zu machen, Hebräisch zu lernen, aber seine Mutter, eine Wiener Kleinbürgersfrau, hatte Furcht, ihr Oub könnte durch das hebräische Buch verdorben wer• den 1und sagte ihm: ״Willst Du ein Jud werden? Trag das Buch schnell nur wieder zurück!“ Während des Weltkrieges hatte Pernerstorfcr des öfteren Gelegenheit, sich zur Judenfrage zu äußern. Einen bedeutsamen Aufsatz von iiun veröffentlichte ״Der Jude“ in seinem! ersten Jahrgang. Unserer Zeitschrift war er ein treuer Leser. Er informierte sidi• aus ihr über alle Vorgänge int jüdischen Leben der Gegenwart. Wiederholt äußerte er die Absicht in der ״Jüdischen Rundschau“ als deutc;:1;er Sozialist zur jüdischen Frage in Palästina und int Osten Stellung zu *nehmen. Noch von seinem Krankenbett atu ließ er der Redaktion mittcilcn, er würde, sobald er dcü wollt fühle, «ein Versprechen e;ultk.Cü1, . י;1 u -1 i'er.iCr; . e v/r.r;״lt.״..׳:l־ a ,Vluischcu Auf dem Weg über Ah'V'.;׳;!״i.״׳;1׳;.! Lr;i;;!1,״ erhielt das Kopeiihageucr Büro der Zu /io; ().,;;miuukiii die Nachricht, daß sielt die 1 lern׳;! Ly. Tho 1!, Leiter des Palästina,׳:mtes der ,',.k);iist!׳:;.h(;;t G/ga1ii:;..lion, und S. llooficn, Direktor der Am;l(>Pa!e:,tir,e-Compag* hie, in Jerusalem beiir.dui. Zionistisci Id il. ddcn Die Zionistische .Organisation i 1t Ar• g e n t i 11 i e n entwickelte im!e׳b.;e:1 ],׳11!,׳,; eine äußererdeutlich lebhafte Täligkeit. Ihr Arbeit ״gebiet umfaßte nicht nur die Arbeiten timt Aufgaben der?.1»11i׳.ti:;c!u:11 Be• weg,nag, es erstreckte sieh aut all׳..* Angelegenheiten den jüdischen Lebens, sowohl was die tmzi,״-ökonomische l'ätigkeit als dir kulturellen und crzleherisch-.'ii Aufgaben ,1111׳,mgl. Dank der Energie der tüi’.remleu Zionisten hat die II i 1 f stä t ig keit liir die notieitleiule jüdische I5evölkenmg׳ in den kriegführenden iumöcrn i.elir erfreuliche Fortschritte gemacht. Sämtliche Ortsgruppen, Vertrauensmäiincr, Prctlorganc der Organisation blellleu steh in den Dienst der I liifsnrbcit. Das argentinische Judentum brachte verhältnismäßig hohe Summen zu Gunsten der notleidenden Brüder auf, Neues Lehen brachte der Jüdische Kongreß in Argentinien, den die Zionisten zu Begum des Jahres 1916 in Buenos Aires veranstaltet hatten. Der Kongreß bildete den ersten Versuch, die argentinische Judenheit zu einer nationalen Einheit zusairunenzusdiließen; er war von nachhaltigem Eindruck auf alle politischen Kreise des Landes. mii iiiiniuiiiiiii Berliner Ziomsibdie Vereinigung || Sonnabend, den 12. Jnixaar 1918, abends 871 Uhr ן' ׳ t׳N 1 |! Vorfrcg des Herrn Julius Eerge? Cber t! ttn« t? ד ft rr:\ *ך t \ u n׳^> ivp‘;!׳\ וזדז^ ך.ד־ ״.^jij «et» *י• C1H J 12* >••1 cjfc ömi 1י■«*• t -it 4h«k mJ> | ] I Lokal: Restaurant jäiib II A Frledrldulreüe 145—14?. '^111!!11111!11i1i1i1111!11111111111!11i1111111a 1;!1!1!;!11r versorgt die Vereine mit Piopagamlamatcrial. lksonden׳.; int!׳re,v c widmet das Zentralkomitee den Zionistenvereinen in den jüdischen Kolonien. Im Laufe de:; letzten Jahres hat das Zentralkomitee UK'iirfai'h Vuoudie niiicrnoiiimeii, mit einer Reihe von t nIfw.iit*.:1 Orten in Verl»iiulung zu treten, so mit Santiago tle Olille, Porto Alcgt'e i 11 B ras i- Heu, San Pa״׳:״, Do m i n g co, Capija, Clara, V i a i e und O e 11 e r a 1 C a tu po s. ln all diesen Orten siml Y(׳ri1׳.am1׳!am.׳i11r1er vorhanden, die damit besehäfttgt;und, Ort:.:;nippen ins Leben zu rufen. Das Zenii'.'ilKOiiiilee liolft, tl.1l( cs in alvsehbarcr Zeit gelingen wird, 111 den ewvmmtcn Orten zionistische Gruppen zu gründen. . .Eni Verlaufe des vorigen Jahres sind von den ziohik1j ciicu vr.‘c111cn#!11111 f.־ס» Zx־nt1M1|ko1:1itec* etwa 40000 1*0** setas für zfoiii:;tische Zwecke ülicrwieacii worden; die Eingänge für den N a 11 011 a 1 fo 11 d sind dem Haupthü io im Haag, die S ch e k c I g e 1 d c r dem Kopenhagener Büro überwiesen worden. Seit September 1017 erscheint das offizielle Organ der argentinischen Zionisten, das Wochenblatt ״Die Jüdische Welt“ unter der Redaktion des Herrn J. Reich. Außerdem gibt das Zionistische Zentralkomitee Bul- I et in 8 heraus, die die Ortsgruppen lind Vertrauens• mätiner über die latifeiulcn Arbeiten der Organisation informieren, ßis jetzt sind 8 Bulletin* erschienen. Zionistisch© Pewegting Schweiz. Am 9. Dezember fand im Bürgerhaus in Bern eine Sitzung des Landeskomitccs des Schweizerischen Zionistenverbandes statt. Den Vorsitz führte der Präsident des Landesverbandes Herr Dr. Camille Levy, Rief. Die Verhandlungen waren den laufenden zionistisch -politisehen Fragen gewidmet. Es wurde beschlossen, eine der gegenwärtigen Aktualität der Palästinafragc :mgcmessene Propaganda zi* eiitfaltcn.' Der Präsident teilte mit,!laß die vom LancQverhand unternommene Sammhing zu Gunsten der notleidenden Juden in Palästina bisher naliezu Fr«. 2O0U0 ergeben hat. Hellaad.; UUUUUOH‘• Reorganisation lu Buenos c r ei 11 Zion“ ״oralere Vervmfaßt. c;l Kolonie (Nr Verein 3 sind 11.״!- C r,: <f‘(־ 1 il <] v. - i O ־־ Die Befreiung׳■ der ruanäsdien Juden nach Ausbruch der Revolution hat beim argentinischen Judentum große Frciidcnkuiidgebiiiigen hervorgerufen. An, der Spitze aller Massenkundgebungen und Demostraüonen standen die Zionisten. Seit Anfang dieses Jahres entwickeln die nrgcutinisdien Zionisten imierhalb und außerhalb des Judentiuiis eine atißergcwöhnliclt lebhafic Propaganda für die jüdischen Pa lii s t i n a f o rd c nt 11 g e n. im Mai 1917, als׳ die Naehriehteu über die Ereignisse anläßlich der Evakuation von Jaffa in Argentnien eintrafen, schickte die Zionistische Organisation eine Deputation zUm Präsidenten der argentinischen Republik, der den Einfluß Argentiniens zugunsten der Forderungen des jüdischen Volkes gehend zu machen versprach. Die zionistische Propagandatätigkeit in Argentinien entwickelt sich im letzten halben Jahre in großem Maßstabc. Dank der crfo!grciel;en Propagandatour des aus Amerika delegierten Nationalfond-Kominisars Dr. B. Epstein sind eine Reihe neuer :zionistischer Ortsgruppen entstanden. Eine spezielle Propaganda!; ferenz arbeitete einen Plan au;־, der 'die mehrerer Ortsgruppen zur Folge halte, Aires entwickelte sich der Verein ,*,TIC in erfreulicher Weise. Er erwarb, sich diensle um die Propaganda hei den Frauen und Mädchen, sowie den ׳Kcplinrdiüchcii juilcn, Dar jug/amlvtrelit ״Dorsche Zion“ [:utwlckelle f.eine Prop;!׳,:׳:i:dn vornehmlich imler der jüdischen Iiil-liig.enz, Ba :muler:; er* freliiieh war die Konstilnien!!::,;; das jü die eben St«- den ten Vereins, denn seit־ Jahren führlen die Zionisten eitlen sehweam Kampf 1!;n die Org.uilsicrinig eines akademischen Vereins, In Rosario, wo für die 'ziosiisli/chc Bewegung stets dankbarer Hoden vorh'i;iclcn war, ar!*־.*llc,t mit gu» teil! l'rfolg die Liga ״Dr, 11 e rzl". Dar Energie dieser Liga ist es zu verdanken, daß du speziell.:,־ () r g a 11 i - sationsfoud getaltaifc:•. vg:1.r״e, der die: Errichtung eines besonderen Sekretariatc«beim 5Ec: 1 fr; 11!;c-n 1 itca ermöglichte. An der Spitze dieser Liga sieht eine Reihe an gesehener Persönlichkeiten, wie die Herren Fcinmann, _Koha11:1ky c!׳e, tu Ro.'nrlo entstand vor kurzen! .־uicli ein de:׳,;r׳!:n:1.'־.eher Zloul tenvcrcin ״Bne-Zion“, der als Zv/Egvrrdn der ״Dr, 1 lerzl“- Liga breite Sehielitcu der jüdi. Dem In Mosesvillc, der öli/dea j'״;t irt Argentinien, arbeitet 2.1;t kkfo ״Zion“. Nach derReorg/.rA;.tfou cia/Vc reiche neue Mitgdteder Nv;;;׳;׳/tr.dan ur.d_ d3,־ Zentralkomitee ist bestrolrt, der?,;;•׳:Ed;Pic;,.g־,׳־a1u;a in Mosesvillc neue lehen'itge K1";׳!e zur,:1 Im Utufe des iclzitu;:::;״.i;;et״•!;:״ '־.:{) :.׳־;;:n entstanden in Santa Fe, alz. •J sares (Zci're Zion), La Pיt ב Jcliudn), Bosvillc Bnc 0a, E3•;־c Jugend), San Antonia,;׳״״,Eir, > ׳;!11 ׳,;> 11 ך. 1 י.v.r,a Zion und Zci're Zion), River/,, V i; ׳ i ׳;״,/ .־ a, Coronel Btiarez (Li11׳.־;;׳ Jl* ׳,׳.'׳3־ uRfo. lonie 11 e i r a - S a 11 S a י v e. ״׳ :׳> r, Mit allen tllrr.״׳;t ־"'B : ״g 3, יי; E; ,יז •י koinlteo i 1 hhaUem V<31' , ',׳ E!,3;׳ ׳.; r,;R;־’׳;l ׳ Zum Nndifolger de* Amsterdamer Rabbiners Onderwyzer ist der nls Misraehist lrckannte Rabbiner Coppen 11 au eu ernannt worden. Unter den vier für die engere Wahl vorgeschlageiien Kandidaten befunden sieh drei MisrichUten. Italien. 111 Italien beginnt das jüdische Lehen, offenbar im Zusammenhang mit der Strömung, aus welcher der Rabbinerkongreß 11i1״־,cs Jahres hervorgegangen ist, Bich nru ׳zu regen. Viel lach sind es die 1( ab inner, die sich in den Dienst der zionistischen Bewegung gestellt haben, wie denn auch das zionistische Organ 1״ s ra c 1“ vom Rabbiner Dante Lattes herausgcgeben wird. Im Tempel von Ferrara hielt am 9. Ah Rabbiner Gustav Ca st e 1 bo 1 agn ee i eine *zionistische Predigt. In Parma sprach am Jom-Kippur nach dem Minchngcbct Rabbiner Camcrini über das Thema ״Die Bestimniung der Nation“; die Schlußbetraehtungrn seiner Prcdigt vermittelt 111' den Zuhörern das Bewußtsein der Redculsamkcit, die darin liegt, daß die Menschheit das Recht der Juden auf Palästina anzuerkennen beginnt Nach der Predigt sang eine Gruppe von Soldaten und Bürgern die Hatilcwah. Bei einem Fcldgottcsdienst in Padua, an dem auch englische Soldaten tcilnahmen, sprach ein Feklrabbincr ebenfalls über den Zionismus, Die Rabbiner von Genua, Turin, Asti, Parma, Alcssnndria und Acqui sorgten für Vcranstalhing .von Gottesdiensten unter den Gefangenen. In Forte Bagato bei Genua wohnten 169 Gefangene dem Gottesdienst bei. der mit der Absingung der Hatikwah seinen Abschluß fand, ln Pisa wurde vom dor- .tigen ״Jüdischen Zirkel“ der Todestag Herzla gefeiert. Umberto Gen a zza n i aus Florenz sprach in den Räumen der jüdischen Schule über Hcrzi; zahlreiche Marken des Nationalfonds wurden verkauft. Im frcmpel hielt der Oberrabbiner eine Seelcngedächtnisfeier für 1 lerzl •b. Rußland. ־ ■ (Für das P «1 ü s t i n a w c r k). Die jiltliselie Gemeinde in O d eg 9 a hat den Beschluß (;cfadl, eine Million Rubel für die Gründung einer jtidl- *;dum Kolonie in ' PaliNUna auf genosseitselialtlidicr Grnmilage zu Rammeln. (Konferenz der jüdischen Rattnänner) Das Zentralkomitee der Zionisten in Rußland hat eine Konferenz aller jüdischen Ratmänncr des Reiches zwecks Aufstellung eines einheitlichen jüdischen Program ms der munizipale» Politik einbcrulen, (Vo n der H c C h a I u z b e w c g u n g). Die M o r. k a 11 c r Gruppe des ״IT e c 11 a l u z" stellte sidi die Aufgabe, die im Reiche zerstreuten einzelnen Hcchaluzgruppcn, m einer einheitlichen Organisation zusammcnzusdiließen. Zu diesem Zweck gibt die Gruppe auch ein S am m e 1 bu c 11 ״H echaluz“ heran», das die Probleme der Bewegung erörtern und übef den. Stand der Bewegung Informieren soll. Ff..,!» ä'lu h W; vM.. - יי P. n י ",:1 'S1.‘nLum Aufgabe der gcaauen Adreasai unserer gefanj,־enca ׳ GesiBoungsgcnossea, da wi »finoa Leldüro zr,scI1iclcea wollen. Geldspenden fä ׳dlcaan Zweck werdes» auf unser Postscheckkont ». vi'lln Cb31 «,'»btttea. 33־2־ W. 15• SSdiiische Str. S. t r