Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1917-05-04 · Heft 18 (4.5.1917) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 18 (4.5.1917)
Date
1917-05-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2652026-2652043--11098-2668911
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 150 סי׳ייתדו J11 »״.4 *■ •>’ L ׳U >w L יו Nr. 18 d) in der Herstellung eines regelmäßigen und dauernden Kontaktes mit dem ״Jüdischen Politischen Kolkgiuin“ in Petersburg; e) in der Reorganisierung der jüdischen Oemcindcn als der Grundlage für die zukünftige national-politische Autonomie des russischen Judentums. Bei allen ihren politischen Arbeiten haben die Komitees vorläufig das H e׳l s i n g f o r s c r Programm der russischen Zionisten als Grundlage zu nehmen. Das Helsingforser Programm soll auf dem nächsten Delcgiertciitagc einer Revision unterzogen werden. 3. P a I ä s t i n a־. Außer den erwähnten Arbeiten obliegt allen Zionisten die unerläßliche Pflicht, eine großzügige Propaganda zwecks Anerkennung unserer Forderungen auf Palästina bei der bevorstehenden f riedcnükonferenz zu entfalten. Sowohl in den obenerwähnten politischen Komitees, wie auch in allen anderen Gemeinde-Institutionen, an denen Zionisten sich beteiligen, muß die Pallistimi-Frage in ihrer ganzen Ausdchmnig aufgerollt werden, um positive Willcnskmid־ gehungen seitens dieser Instilutionen mul der hinter ihnen stehenden Gesellschaftskreise zu bewirken. Das zweite Zirkular des Zionistischen Zenlralknmltces ist dem bevorstehenden I) e I c g i e r t e 111 a gulcr russischen Zionisten gewidmet und ruft die Zionisten auf, sofort allgemeine Versammlungen der Sc 11 ekclza 111 er abzuhalten zwecks Erklärung der Aufgaben des bevorstchenden Delcgiertenfages und I>urd1führung der Wahlen in «len Stadtkomitees. Damit der bevorstehende Delegiertcntag, der /uni ersten Mal in aller Freiheit abgehalten werden wird, der wahren Sliiimiiiiig des Volkes entspricht und eine autoritative Stellung einniuimt, werden die Zionisten aufgefordert, den Sehekciverkauf zu organisieren und die Versammlungen und öffentlichen Meetings für Schekelsanimhiiigen zu vcN werten. Das genaue Programm des Delegiertcntages wird demnächst veröffentlicht werden, lieber die lianptfragen wurde in den offiziellen Organen ״Jewrcjskaja S 11 i s 11“ und ״Ha am“ eine Diskussion eröffnet. Das Zirkular teilt auch mit, daß die Beratung ein Zent r a I b ü r o des Nationalfonds für Rußland, eine Pa lä s f i n a - K o m in Fsis i o 11 und eine Kommis!־ m i 8 8 i o 11 zur Revision des Helsingforser P r o g r a m 111 s eingesetzt hat. Das Moskauer Vereinigte Z i o 11 i s t i - sehe V o 11 / u g s k o m i t e e gab eine Flugschrift in hebräischer, jidischer» und russischer Sprache heraus, in der die Aufgaben, die die Zeit dem jüdischen Volke stellt, erklärt werden, Unter anderem heißt es in diescr Flugschrift: ״In das neue Rußland tritt das russische Judentum nicht nur als ein Kollektiv von Bürgern, sondern als jüdische Nation ein, die zugleich mit ihren allgemeinen staatlichen auch ihre eigenen nationalen Aufgaben hat. Das jüdische Volk, das jetzt die Freiheit hat, seinen Willen zu verkünden, muß nunmehr klar seine nationalen Bestrebungen proklamieren, Indem cs die Anerkennung der jüdischen Nationalität, das Recht auf eine entsprechende Vertretung, die Anerkennung seiner Sprache in Schule und Leben und das Recht auf eine innere autonome Organisation des Judentuins fordert.‘‘ ״Aber außer der jüdischen Frage des gegenwärtigen Tages und dieses Landes steht vor uns Juden das Problem des gesamten jüdischen Volkes in allen Ländern, das durch seine gleiche Vergangenheit, durch seine nationale Sprache, durch seine Zukunft und historischen Aufgaben vereinigt ist . . . In diesen! historischen Augenblick kann und darf nicht die internationale Frage des heimatlosen Judentums außer acht gelassen werden. Die ganze Vom hebräischen ״Beth-waad“ in Berlin Schon vor geraumer Zeit haben sich die hebräisch sprechenden Kreise Berlins enger zusanimengeschlosscn und im Rahmen geselliger Zusammenkünfte sich hemüht, die lebendige hebräische Sprache zu pflegen und ihr neue Freunde zu werben. Allmählich machte sich da, Bedürfnis geltend, diesen Zusammenkünften eine festere ■und regelmäßigere Form zu geben. Zu diesem Zwecke gründeten die Freunde der lebenden hebräischeu Sprache einen hebräischen Klub, den ״Bet 11• w a a d“, der alle Kräfte zusammenfaßt, die sich um tlie Verlebendigung und Ausbreitung der hebräischen Sprache bemühen. Der ״Bcth-\v׳aad“, an dessen Spitze eine aus 7 Mitgliedern bestehende Leitung stellt, hat seitdem in der Veranstaltung von Vorträgen, Diskussionsahenden und Feiern eine rege Tätigkeit entfaltet. Besondere Aufmerksamkeit widmete der ״Beth-waad‘‘ den Fragen der neuhcbräischcn Literatur. So sprachen unter anderen Herr Israel Reichert über ״Ben A w i g d o r um! üit neuhebräischc Literatur“ und der gegenwärtig in Lodz als hebräischer Gymnasiallehrer tätige. Dr. J. Simchoni über ״Unsere Beziehungen zu unserer neuen Lit er nur.“ Aber auch der Pflege der älteren jüdisehen Literatur und Kultur wandte der ״Beth-waad“ seine Aufmerksamkeit zu. ״Rabbi J c 11 u d a Hec 11 a s s i d und der C h a 8 8 i d« s in u s in Deutschfand“ war das Thema eines Vortrags, den Herr l>r. Simchoni anläßlich des 700jährigen Todestages des jüdisch-deutschen ׳Mystikers auf einen! der Abende des ״Beth-waad“ hielt und der ein reiches Material über jene Kulturepoche vermittelte. Aber nicht nur die Bc- I!andlung literarischer und kultureller Themata hat der ״ISeth-waad“ in das Programm seiner Vortragsabende angenommen. Ucber das ganze jüdische Leben und besonders die Fragen der Gegenwart werden Vorträge und daran anschließend Diskussionen abgehalten, die Welt muß die Forderungen Besirebungen den gesamten jüdischen Volke.! kennen, «Ins durch seinen einheitlichen mächtig;!1 Willen vereinigt ist . . . Binder, Juden! Die jüdische Rcditio.ugkcit in Ru Bland ist aufgehoben und wird nicht mehr« unsere Aufmerksamkeit von der jüdischen nationalen Frage in ihrer ganzen Größe und Schärfe ablenken. AH unsere 1:r!1öpfcrischen Kräfte, die bis Jetzt auf die Befriedigung unserer elementaren Menschenrechte verwendet wurden, sind jetzt frei und inüf.sen in den!dienst der Verwirklielnmg unseres historischen Ideals unverzüglich gestellt werden. Wir rufen das Judentum auf, mit vereinten Kräften sein nationales Leben im freien Rußland zu organisieren. Wir rufen das Judentum auf, zusammeii mit allen seinen Brüdern in allen Liiiufcrn der Diaspora für die Schaffung eines nationalen Zentrums für das jüdische Volk in Palästina zu kämpfen.“ Hin zionistisches Meeting! das am 3. April 1111 Nikltin-Zirkns in Moskau unter dem Vorsitz von Dr. E. T s e I11 e n o w iibgehaltcn wurde, zog eine Menge Von (1000 Personen an. Ls sprachen der Vorsitzende iles Moskauer Zionistischen Stadtkoiiiltccs L. M. Tichcrikower, Cb. Gr!111 b erg, L. Jaffc, N. Sy rk i 11, W. U. J a kub 8 oh n , A. M. GoId 81 e in ■und J.!.. M c r i 111 i 11 8 k I In hebräischer, russischer und jidischer Sprache. Außerdem hielten der Führer der Letten A. K c n i 11 und andere Begrüßungsansprachen. Einstimmig wurde folgende Resolution angcnommen, die an die Provisorische Regierung und den ״Rat der Arbeiter- und Soldaten- Deputierten“ gesandt wurde: ״Das von der Zionistischen Organisation In Moskau einberufene, vieltausendköpfige Meeting des Moskaiier Judentums sendet seinen warmen (11 ult und den Ausdruck seines vollen Vertrauens der Provisorischen Regierung und dem ״Rat der Arbeiter- und Soldaten- Deputierten“, die klar cingcsehcn haben, daß im freien Rußland die Schmach der Rechtlosigkeit undenkbar ist, und drückt seine Bereitwilligkeit aus, der Regierung* bei ihren großen Anstrengungen, die darauf gerichtet sind, die Freiheit und Größe des Landes zu wahren, zur Seite zu stehen, Wir glauben fest, daß lin freien Rußland das jüdische Volk zusammen mit allen anderen Nationalitäten Rußlamls nicht nur politische lind btirgediehe Rechte, sondern staatsrechtliche Garantien für die nationale S e I b s t b c 81' i nun u 11 g und eine freie nationale Entfaltung erhalten wtird. Wir sind fest überzeugt, daß die begonnene Acra der Völkcrbefieiung die Stunde der Verwirklichung der uralten ■ Bestrebungen des jüdischen Volkes 111 seiner historischen Heimat, in Palästina, näher bringen wird.'4 (As Meeting wurde mit dem Ausruf des Vor sitzenden: ״leschanah habanh binmehalajim!״ unter dem Gesang 'der Hatikw.ih geschlossen. Tausend neue Schekeizahlcr wurden am Ausgang des Versammlung־«־ saales registriert. Die galizisclicn Juden in Rußland Der bekannte russisch-jüdische Schriftsteller S. A 11 - s k y, der während der Kriegszeit im Auftrag des Scmstwo-Vcrbaiidcs mehrfach das von den Russen seinerzeit besetzte Galizien, sowie die heute noch besetzteil Teile von Galizien bereist hat, besuchte kürzlich den russischen Ministerpräsidenten und berichtete ihm über die traurige Lage der galizischen Juden. ״Die Diener des Zarismus begannen ihren Einzug in das okkupierte Gebiet mit Raub und Unterdrückung. Die galizischen Juden galten ab bevorzugte Zielscheibe ihres Sehandwcrkes. Fast alle Synagogen sind zerstört; die galizischen Juden sind von jeder sozialen Wohltat und den, Mitgliedern Gelegenheit bieten, ihren Meinungen über das jeweils behandelte Problem in der hebräisehen Sprache Ausdruck zu geben. Auch aktuelle, politische Fragen sind häufig der Gegenstand von Referaten und gegenseitiger Aussprache. So gab ein Referat des Herrn Leo Rosen berg den Mitgliedern Gelegenheit, die Frage des jüdischen Kongrcsses in Amerika zu erörtern, während Herr C11. K r u p 11 i k kürzlich eine Diskussion über das Problem der kulturellen Autonomie durch einen Vortrag einleitete. Ucber ״Konstnntinopel und seine Juden“ hielt Herr Nathan Bcn-Nathnn ein Referat. Ein ganz besonderes Interesse erweckte die Trauerfeier anläßlich des Todes «les hebräischen Schriftstellers J. L. Katznclsohn (Bnki heil Jogli), bei der der hebräische Schriftsteller Dr. Simon Bern fe Id das!.eben und die literarische Tätigkeit Katznclsohn« würcligte, während Herr S. Rubnschow persönliche Erinnenmgen an den Verstorbenen erzählte, Auch die jüdischen Feste werden vom ״Bcth-vvaad“ feierlich bcgangen. Der 15. Sehwat versammelte seine Mitglieder zu einem festlichen Abend, und zu Purim erfreuten der hebräische Dichter S. Schn cur und der Opernsänger M. K i p n i ß aus Warschau die Mitglieder des ״Bctb-waad“ durch kür.r.ilerisiSie Darbietungen. Mit diesen Veranstaltungen ist aber die Tätigkeit des ״Uetli-waail“ noch keineswegs erschöpft. Aus sei- 11er Milte wurde eine Iimt.niiion geschaffen, deren T:iligkeit für die hebräische Bewegung in Berlin ״och von großer Bedeutung werden kann. Es haben sich niimlieh die im ״Ikth-waad“ vorhandenen hebräischen Lehrkriifte zu einer besonderen Vereinigung, der ״A g u d a 111 - morim“, zusammcngcschlosscn, um die Probleme eines nach pädagogischen Prinzipien au!gebauten hcbraischeii Unterrichts zu behandeln und die aus den Beratungen hervorgeheaden Forderungen eines logisch aufgcbautei! hebräischen Unterrichts in die Praxis umzuset/eu. Die ״Agudath-morim“ wird in regelmäßigen Unterstützung ausgeschlossen.“ An-sky überreichte 1k-m Ministerpräsidenten eine Reihe .von Dokumenten ul״j Materialien. Fürst Lwow dankte ihm für seinen lij. rieht und versprach, sofortige Abhilfe zu schaffen. Er sagte, daß die Regierung damit beschäftigt sei, die groBe Anzahl der Verbrechen der früheren herrschenden Macht z.t! untersuchen. Sie werde nicht verfehlen, alle Sdmldigen zur Verantwortung zu ziehen. Ein Erlaß der Provisorischen Regierung, unicr/cidiiict vom Ministerpräsidenten, Fürsten' Lwow, und dem Kricgsiniiiistcr Gutschkow, verordnet die sofortige Freilassung aller Verschleppten aus Galizien, ohne Unterschied der Nationalität und des (11,1!!- bin«. Sämtlichen Befreiten soll die Möglichkeit der Rückkehr in ihre Heimat gegeben werden. Die Unix•- mitlelteii sollen von den‘ Bihöpfen die Kosten für Reise uml Unterhalt erhalten. Eine spezielle Militär- Kommission wird eingesetzt, die die Aufgabe hat, die einzelnen Fälle zu untersuchen, in denen die Rückkehr nicht gestattet werden soll. Bekanntlich befinden sich unter diesen Verschleppten uns Galizien eine ganze Anzahl angesehener Juden, die die russische Okkupationsmacht als Gei- »ein mitgenommen mul nach Sibirien und den Gouvtriicmcnts von Zcntralrußlaml versandt hatte. Die erneuerte jüdische Presse in Rußiänd Der erste Frcihcitsnionat in Rußland ließ schon eine ganze Reihe jüdischer Zeitungen entstellen. In Odessa begann von neuem die von Höchberg reiligierte zionistische Tageszeitung in jidischer Sprache ״Unser Leben“ zu erscheinen. Auch die von der ulten Regierung eingestellte politische Tageszeitung ״Petrogradcr Tageblatt“ wurde erneuert. Der ״Bund“ begann seine Zeitung ״Die A r bc i t er st irome“, die er von 1807 bis 19ÜJ im Ausland drucken uml in Rußland illegal verbreiten ließ, wieder öffentlich Ilerauszugeben. Von dem Organ der PoaleVZion ״Der S o z i a I «I c 111 o k r a t“, über dessen Erscheinen bereits Mitteilung gemacht worden ist, sind schon einige Ntrnimern lieraiisgekommcii. Zionistisches Meeting in Liverpool anläßlich der Revolution in Rußland Am iS. März fand in Li vcrpool eine große zionis tische 1) e m o n »1 ra t i o n anläßlich der russisehen Revolution statt; das zionistische Zcntral-Komitee hatte eine Volksversammlung veranstaltet, bei der Herr Dr. Charles Dreyfus den Vorsitz führte, und Herr Nahuni Sokolow und andere führende Zionisten Ansprachen hielten. Der Vorsitzende verglich ■die russische Revolution Und ihre Wirkung auf die Lage der Juden mit der französisehen Revolution und sagte: ״Möge das Beispiel, da» Rußland gegeben hat, überall da befolgt werden, wo die Juden ihrer Rechte beraubt sind, und möge die russische Revolution wirklich die neue Aera des Judentums ein* leiten.“ Man solle nicht glaube«, daß durch die Emanzi* pation der russischen Juden das zionistische Problem gelöst sei: der Zionismus ist nicht erfüllt, so lange die Forderung des Basler Progr,minies, die Heimstätte in Palästina, unerfüllt sei. Nachdem Rabbiner S. J. R a b i n o w i 17. namens des Lokal-Komitees den Vorsitzenden und Herrn Sokolow begrüßt hatte, wurde folgende Resolution, von Rcverend I. Ra ffalo vielt vorgesthlagen, unter großer Begeisterung einstimmig angenommen: ״daß diese Volksversammlung sich verpflichtet, jegliehe Anstrengung für die Schaffung einer rechtlich ge- Zwischenräumen Beratungen abludten, in denen sie die in Frage kommenden pädagogischen Probleme systematisch behandeln will. Eine aus Vorstandsmitgliedern des ״Bcth-waad“ und der ״Agudath-morirn“ zusammengesetzte Kommission ist ferner vom ״Bcth ־ waad“ beauftragt worden, sich allen technischen Arbeiten zu unterziehen, die zur Einrichtung von Kursen, zur Vermittlung zwischen Lehrer und Schüler usw. notwendig sind. Zur Durchführung dieser praktischen Aufgaben ist ein hebräisches Informationsbüro ״L i sc h k a t hm 0 d i i n“ gegründet warden, dessen Leitung in den Händen der obengenannten Kommission liegt. In Zukunft können alle Freunde des Hebräischen, die auf dem Gebiet des hebräischen Unterrichts irgendeine Auskunft wünschen, sei cs über geeignete Lehrbücher und Lektüre, sei cs über entspre- Dieiide Lehrer oder sonstige Fragen bezüglich der Er- Icrnung des Hebräischen, sich schriftlich an die ״Lischkath-inodiin“ wenden, die ihnen über alle einschlägigen Fragen nach Möglichkeit mit Rai und Tat zur Seite steht (Adresse: Dr. Max Mayer, Berlin W 15, Dusseldorferstr. 23). , Der hebräische ״Bcth-waai“ beabsichtigt, auch die Frage der Gründung einer systematisch aufgcbautei!, nach pädagogischen Grundsätzen geleiteten hebräisehen Sprachschule in das Bereich seiner Tätigkeit zu ziehen. Vorerst sollen dazu die nötigen pädagogischcn und technischen Vorbereitungen getroffen werden. Vielleicht werden diese Vorbereitungen schon in» Herbst dieses .Jahres so weit, gediehen sein, daß zur Gründung einer derartigen Schule geschritten werden kann. Bis zur Verwirklichung dieses Vorhabens richtet der ״Betli ־ waad" in diesem Sommer drei hebräische Kurse ein, einen Kurs für Anfänger, einen zweiten für Vorgcschrittcncre und einen Oberkurs für solche, die, des Hebräischen mächtig, ihre Kenntnisse durch Lektüre, Konversation und Stilübungen zu vervollkommnen wün- >

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.