Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 16 (20.4.1917)
- Date
- 1917-04-20
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 16 JUEDISCHE RUNDSCHAU . Seite 131 hach ins Lehen gerufene ״Agudath Hnortbodoxim“ vor• zuführen. Wir haben jüngst erst die Entstehung und den Charakter dieser von dcutscliorthodoxer Seite importierfen Gruppcnhildung gezeichnet. Daß diese Gruppe bereit war, mit Herrn Dr. Nathan den politischen Pakt zu schließen, den die nationaljüdischen .Elemente abgelehnt haben — den Pakt in bezug auf völligen Verzieht auf alle nationalen Ansprüche und ' Beschränkung auf die Forderung freier Religionsausübung und bürgerlicher Gleichberechtigung — das wird niemand überrascht haben, der die Begleitumstände der ganzen Oruppenbikluug kennt. Aber selbst Herr Dr. Paid Nathan wird nicht im Ernst daran glauben, daß die ״Agwlath Haorlhodoxim" eine Gruppe von bleibender politischer Bedeutung darstellt. Und gerade die früher zitierte Scheu vor der Inanspruchnahme der deutschen Bajonettc hätte Herrn I)r. Nathan warnen sollen, der Gruppe der Herren Dr. Kolm und Dr. Carlebach eine über die momentane Situation hinausgehende politische Tragkraft zu/uerkennen. Die Herren Dr. Kolm und l)r. Carlebach werden verschwinden, aber die nationale Bevvegung wird bleiben. Trotz allem , . . Der Schriftwechsel der ״Agudath I lanrthodoxim" mit dem Polnischen Slaatsrat ist nicht so belangvoll, wie ihn Herr Dr. Nathan anfgefaßt sehen möchte. Und auch seine eigene Korrespondenz mit dem polnischen Aktivisten Grafen Adam Ronikier, aus der im Berlincr Tageblatt einige Stellen veröffentlicht sind, — uns liegt die ganze Korrespondenz vor —, beweist absolut nichts anderes, als daß Herr Dr. Paul Nathan keine Gelegenheit ungenützt läßt, bei der er dartun kann, daß er es für ausreichend hält, wenn seine ״Glaiibensgcnosscii" in Polen in der Ausübung ihrer Religion nicht gestört mul in ihren bürgerlichen Rechten nicht verkürzt werden. Daß er sich außerdem noch an die Frage der Sonntagsruhe erinnert, wegen der die nationalen Juilen Polens einen harten Strauß auszitf echten hatten, und für eine Uebcrgangszeit sogar plädiert, die jidisch sprechenden Kinder nicht in die politischen Staatsschulen zu zwingen - es wäre eine pädagogische Monstrosität! ־ kann als Zeugnis dafür vermerkt Wer־ den, wie wenig Herr Dr. Paul Nathan von dem ganzen K o m p I e x der politischen und nationalen Sorgen und Kämpfe berührt wird, die das polnische Judentum hewegen. Spricht das gegen die polnischen Juden oder gegen Herrn Dr. Nathan V Und haben darum die verländlichen Antworten, die die ״Agudath Haortliodoxiin“ vom provisorischen Staatsrat und Herr Dr. Nathan vom Grafen Ronikier erhalten haben, einen Beweiswert gegen die Forderungen der nationalen Juden? Wir -müssen das ganz entschieden verneinen. Die Aufsätze von I reilierru von Rcchenberg und Dr. Paul Nathan haben gerade durch ihre extreme Ignorierung der nationalen Wünsche und Forderungen der polnischen Juden einen willkommenen Helfer und Bundesgenossen auf den Plan gerufen. Im Berliner Tageblatt“ vom 13. April wird ein ״Deutschland, Polen und die Juden“ betitelter Aufsatz von Max Cohen, Mitglied des Reichstags, veröffentlicht. Der sozialdemokratische Parlamentarier, der schon einmal durch einen Artikel im ״Vorwärts“*) seine Teilnahme am polnisclijüdisdicn Leben mul seine Informiertheit 11ckündet hat, wendet sieh in sachlich wohl begründeter und die Kernpunkte scharf herausarbeilcnder Kritik gegen Reclicnberg und Nathan, die beide von einer nationaleu Autonomie der polnischen Juden nichts wissen wollen. Max Cohen schreibt: ״Wer das reichhaltige, über diese Frage vorliegende Material einigermaßen durchgearbeitet hat, weiß, daß die Juden seihst in ihrer großen Mehrheit anderer Auflassung sind. Herr l)r. Nathan freilich hält die Zahl der nach nationaler Autonomie strebenden Juden in Polen für gering und bedauert diese Bestrebungen überhaupt ,vom Standpunkt praktischer Politik aus*. Ich weiß nicht, was llerr Dr. Nathan praktische Politik nennt. Aber das eine weiß ich bestimmt, daß in der Zukunft in Osteuropa jede Politik unmöglich sein wird, die sich nicht dazu entschließt, das Recht der kleinen Nationen auf Autonomie in allen Kultur׳fragen anzuerkeimon. Und man sollte sich endlich allerseits dazu bequemen, einruschen, daß mir auf diese Weise ein aus verschiedenen Nationalitäten bestehender Staat ziisamiiienztihallcn ist. Uml warum sollte den Ostjuden nicht recht sein, was anderen Volksstämmen billig ist?" Sodann wendet sich Cohen gegen Redicnbergs Auffassung, daß ״Jidisch'1 keine Sprache sei. ״Durch die historische Entwicklung ist das ״Jidische“ aller eine Sprache geworden, die von einigen Millionen Menschen gesprochen uml verstanden wird. Das ist das Entscheidende. Ganz zu schweigen von 11er überaus zahlreichen jüdischen Literatur Polens und Rußlands . . . Ganz und gar falsch ist es aber, dem ״Jidisch“ die Schuld für die Absonderung der Juden in die Schuhe rn schieben. Gründe wirtschaftlicher und politischer Natur haben diese Absonderung herbeigeführt, ihre Beseitigung wird sic allmählich verschwinden machen. An dem Beispiel Galiziens, wo die Polen als herrschende Nationalität nahezu alle Macht in den Händen hatten, lassen sich diese Tatsachen am besten erkennen, und cs muß unter allen Umständen verhindert werden, daß das neue Polen ein zweites Galizien wird," Der Sozialdemokrat Cohen nennt Galizien das warnende Beispiel — Herr Dr. Paul Nathan aber möchte die polnischen Verhältnisse nach galizisch-schlachzizischcm Muster ordnen: hier liegt der Zwiespalt der Naturl ״Gerade gefährlich aber würde es sein“, fährt Max Cohen fort, ״wenn gewisse Zugeständnisse autonomer Art an Voraussetzungen geknüpft würden, die rein religiöser, orthodox-ritueller Natur sind“. Diese Warnung *) Siehe ״Jüdische Rundschau“ 51 ,<1916). ist gegen die von Dr. Nathan entwickelte Tendenz der politischen Exploitierung der von den orthodoxen deutschen Rabbinern inaugurierten orthodoxen Gruppe gerichtet, Es müßte eigentlich Herrn Dr. Nathan, den traditionellen Liberalen, etwas merkwürdig anmuten, sich im Berliner Tageblatt solche Zurechtweisung, holen zu müssen. Max Cohen resümiert im übrigen, daß eine Assimilicnmg der Juden nach westeuropäischem Muster in Polen vorderhand gewiß nicht in Betracht kommt. ״Darüber sind sich alle wirklichen Kenner des Landes einig. Es bleibt daher gar• nichts anderes übrig, als sowohl den Juden wie auch den anderen in Polen wohnenden , nationalen Minoritäten eine wahre und echte Autonomie zuzugesteheii.“ Als Zeugen seiner Auffassung führt Cohen den fortschriltliclicn Reiclistagsabgeordiieten Gothcin (,,Das selbständige Polen als Nationalitätenstaat“) und den Schweden Fiicdrik Book (״Deutschland und Polen“) an. Von besonders erfreulicher Großzügigkeit der Auffassung, der die Judcnfrngc als eine einheitliche erscheint, zeugt Cohens Bemerkung: ״Das neue Riilllnml hat seiner jüdischen Bevölkerung bereits volle Gleichberechtigung gewährt, Wäre es da nicht an der Zeit, die Juden Polens darüber zu beruhigen, daß ihnen die nationale Gleichberechtigung nicht voreuthalten wird? . . . Niemand, der sich die Mühe gegeben hat, die polnischen Dinge keimen zu lernen, kann bezweifeln, daß die Juden die Anerkennung und den Schutz ihrer nationalen Rechte mit aller Inbrunst einer sich ihres Volkstums bewußten Nation verlangen. Und das jüdische Volk hat ein Recht darauf, daß auch ihm der Weltkrieg die langersehnte Freiheit und den Eintritt in die am Fortschritt der Menschheit schaffende Reihe der Nationen bringt. Das würde nicht nur zum Besten der Juden selbst dienen, sondern auch dem polnischen Staate zum Helle gereichen und im wohlverstandenen Interesse des, Deutschen Rcidies liegen.“ Den Angriffen ist eine gute Parade geboten. Die polnischen Juden können sehen, daß nicht überall rieh• tige Informationen fehlen. L. H. Eino üdisch-poinische Stimme zu Paul Nathans Aufsatz Welchen Eindruck Dr. Paul Nathans Ausfiihrimgen über die jüdische Frage in Polen im ״Berliner Tageblatt" auf die polnischen Juden selbst gemacht hat, darüber gibt die jüdische Presse Polens hinreichend Auskunft. So nimmt z. B. im Warschauer ״Ha int" vom H>. April der hebräische und jidischc Journalist A. S. I.irik zu den Ausführungen Nathans in einem Aufsatz ״Was Paul Nathan gesehen hat" Stellung. Wir bringen im Folgenden aus dem Artikel einige charakteristische Stellen, ״Es geht also vorwärts in Polen — konstatiert Paul Nalhan tmd die unglückselige Judenfrage in Polen besteht nicht mehr. . . Merkwürdig, wir hier in Polen, wir, die die Verhältnisse nicht erst seit gestern kennen, wir, die Leidenden tmd Hoffenden, tragen uns mit Zweifeln mul Fragen und alle ohne Unterschied der Richtung, halten die polnisch-jüdische Frage für ein großes verwiekeltes Problem und jeder von uns phantasiert auf seine Art über die Zukunft, lebt zwischen Hoffnung und Schrecken und niemand mit Gefühl, Gewissen und Veranlwortliehkeit erkühnt sich, zu weissagen, wie sich das jüdische Leben in Polen entwickeln, welche Form es ainiehnien und welchen Weg cs gehen wird. Für uns besteht die unglückselige komplizierte Frage, auf die nur das Leben selbst eine Antwort geben kamt." ״Paul Nathan ist gewiß ein Jude mit einem guten jüdischen Herzen, seine großen Verdienste um das Ju• deutum stellen außer Zweifel und seine Absichten sind sicher gute. Er ist aber ״Jahudi" und für die ״Jahudim" gibt es nur eine wichtige Aufgabe: Wie man den Antisemitisiiius loswcrdcn und ihn dort auswurzcln kann, wo er noch gewisse Spuren zeigt. Der Antisemitisiiuis, das ist ihr Schreckbild, ihr Todcscngel. Wegen des Judentums wird inan sich schon zu helfen wissen, da» fiir gibt es eine ״Thora", dafür werden schon die Rabbincr und Prediger sorgen. Aber wie wird mau den Antisemitisiiius los, der nicht aufhören will oder sich von Zeit z« Zeit erneuert? Darauf haben die ״Jahudiin״ nur eine Antwort: vor allem müssen wir selbst alles zu Irescitigcn trachten, was den mindesten Oruncl dazu geben kann, die Juden für eine Nation mit einer ausgesprochc• neu nationalen Physiognomie zu halten; vor allem müsseit wir selbst die Schärfe der Judcnfrngc beseitigen. Nur real sein, nur nicht phantasieren und sielt in Träume wiegen, nur nicht in die Augen fallen. . . Auch wir wollen natürlich den Antisemitismus loswerden. Aber unglücklicherweise wollen wir noch ein wenig Geist und Phantasie und wollen nicht in uns selbst zusaminenschrumpfcn. Wir wollen jung und mutig sein, wir wollen in uns gerade das kultivieren, was in uns die Phantasie und die nationalen Träume entwickelt tmd das schafft, was man Volksseele nennt. Manchmal stehlen sich tausend Zweifel In unsere Brust, aber wir spüren das Pochcn des Lebens im Volk, wir sehen, wie pich etwas organisch anznspinnen beginnt, und hören nicht auf zu hoffen und zu fühlen, daß unsere nationale Gc* schichte fortgesetzt wird, wenn wir auch nicht wissen, in welcher Form sic sich verkörpern wird. Für andere aber ist unser Schwung, unser jugendlicher Ocist und Mut nicht mehr als leere Phantasien, an die sic nicht glauben, oder ein Unglück, von dem man möglichst schnell befreit werden muß. . ״Kann pt {Nathan) behaupten, daß die ״Agudath haortliodoxim" In Polen, die erst Vor kurzen! gegründet worden Ist, die einzige organisierte und mächtige Partei unter den Juden ist? Weiß er wirklich so genau!und bostimmt, was das ,jüdische Volk will oder nicht will und daß eine unbedeutende Gruppe nationale Rechte verlangt?" .,Hätte Herr Paul Nathan sich bemüht, den Pulssclilag des inneren organischen Lebens zu hören und dort hinzuschauen, wo etwas geschaffen wird und wo man ein organisches Leben mit Instinkten und Traditionen lebt, dann hätte er jedenfalls nicht so sicher und bestimmt ge» sagt, daß er weiß, was die polnischen Juden wollen!und was sic erreichen können. Demi das Leben eines Volkes ist gleich dem Leben des Individuums keine Mathematik, keine abgezirkelte Methode und nicht nach äußeren Zeichen, auch nicht nach Parteien und Programmen kann man über den Willen und den Geist eines Volkes urteilen ..." Vom Amerikanisch-jüdischen Kongress Nach einer Kabel meldung aus Amerika wurde der Amerikanisch- Jüdische Kon« greß auf den 2. September 1017 einberufen, Sitzung des administrativen Komitees des jüdischen Kongresses Am 11. März fand in New-York eine Sitzung des administrativen Komitees des jüdischen Kongresses statt. Außer den New-Yorker Mitgliedern des Komitees waren auch Mitglieder von Baltimore, Philad c 1 p 11 i a , P i tf s b u r g , Boston und W a s h i n g « ton anwesend. Unter anderen Begnilhiitgssdireibt'ii wurden Telegrammc von Nathan Strauß, dem Vorsitzenden des Exckutiv-Komitecs und Adolphe Kraus, der dem ailniinlstrativen Komitee angcliürt, verlesen. llerr Harry Cutler, der Vorsitzende des adtmnistrativeii Komitees leitete die Sitzungen. Herr Louis Kirsteilt aus Boston war Vizcvorsit/cuder. Einer der wichtigsten Beschlüsse, die auf der Sitzung angenommen wurden, war der Beschluß bezüglich des Zeitpunktes, zu dem der Kongreß ahgchnltcn werden soll. Es wurde beschlossen, daß das genaue Datum auf einer Vcrsamnilung des gesummten Exckutiv-Komitecs bestimmt werden soll, die am ersten Sonntag »les Monats April in New-York stattfindet. Bezüglich der Vertretung der verschiedenen Städte auf dem Kongreß wurde beschlossen, Philadelphia 10 Delegierte zu geben, die gleiche Zahl Chicago; Boston (zusammen mit Cambridge, Brooklyn, Evcrctt und Sommerviilc) erhielt 8 Delegierte; Ncwark 5, Clcveland 5, ‘ Baltimore 5, Detroit 4, Cincinati, Newport, Kentucky 4, Pittsburg I, St. Louis und East-St. Louis 3, Buffalo, Niagara 2, Los-Angcics 2, Milwaukee 2, Ncw-Havcn 2, Providcnce 2, Worchcstcr 2, St. Franziska und Barkly 2, Syracus 2, Washington 2, außerdem erhalten 65 Städte je einen Delegierten. Die Stadt New-York ist in 8 verschiedene Distrikte cingctcilt worden; Manhattan mit 5 Distriktjen erhält 55 Delegierte; Bronx 15 Delegierte und Brooklyn 30 Delegierte, 1111 ganzen erhält Grolf-Ncw-York 100 l>elegierte. Darauf wurde die Frage der Noininierimg und Wahl der Delegierten behandelt. Der Vorschlag der Majorität war, daß jeder Wähler das Recht haben soll, für 3/,׳, der ganzen Zahl der Kandidaten, die gewählt werden müssen, zu stimmen. Die Minorität wollte, daß jeder Wahlmann für י', tlci״ ganzen zu wählenden Kandidatcnzahl stimmen dürfe, lis wurde beschlossen, daß In allen Städten außer New-York jeder Wähler für soviel Kandidaten stimmen darf, als dem Distrikt zugeteilt sind, in welchem er wählt. Für die Stadt New« York aber hat das Komitee den Vorschlag der Majorität zum Beschluß erhoben. Es wurde ferner beschlossen, daß jede einzelne Organisafion und jeder Wahldistrikt für jeden Dclegierten, der zur Nominationskonvcntion gewählt wird, drei Dollar zu entrichten hat. Bei den Wahlen ztim Kongreß wird jeder Wälder mit 10 Cent besteuert. Um die vielen Anfragen, die von Organisationen aus den verschiedenen Teilen des Landes gestellt wur« den, was man unter ״nationaler Organisation“, die der Vereinbarung gemäß auf eine besondere Vertretung Anspruch hat, verstehen soll und welche Organisationen als solche anerkannt werden, zu erledigen, hat das admini״ strative Komitee folgende Definition einer ״nationalen Organisation“ angenommen ״Nationale Organisation soll jede jüdische Organisation heißen, die in zwei oder mehr Staaten Zweigvereine hat, die von Zeit zu Zeit Versammlungen abhalten. Eine Organisation, die weniger als ein Jahr vor dem 1. Januar 1916 existiert, wird nicht anerkannt. Durch diese Definition sind eine Anzahl von Otganisationen ausgeschlossen, während andere Organisationen eine größere Vertretung erhielten. Die endgültige Liste der nationalen Organisationen und die Zahl ihrer Vertreter ist wie folgt. Sechs Delegierte dürfen wählen: das Provisorische Zionistische Komitee, das American Jefwish Committee, die Unabhängigen Orden ״Bnc Brith“ und ״Brith Abraham“, das nationale Arbeiter-Komitee für jüdische Rechte und der Verband der amerikanisch-jüdischen Gemeinden. Vier Delegierte haben: der Rabbiner-Verband und die Zcntralkonfcrenz der amerikanischen Rabbis. Drei Delegierte haben: der Arbeiterring, die Födc* ration der amerikanischen Zionisten, der Unabhängige Orden ״Brith Schalom“, der jüdisch-nationale Arbeiterverband Amerikas, der Misradii, das national-sozial!• *tische Arbeiter-Komitee, der Orden ״Brith Abraham“,