Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 14-15 (6.4.1917)
- Date
- 1917-04-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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ז “Seite 118 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 14/15 Dii! aus der Tiefe ans Lieht geholten Ocstaltcu des Barfüßlers Gorki, die anziehenden Kindheitscrlehnisse des Sclutcidcrgcscllcn Rosegger halten dem Dasein neue Geheimnisse abgelausclit und dem Schrifttum neue Halmen gezeigt. Auch unsere hebräische Literatur hat eine ähnliche Entwicklung durehgeiiiaclit. Die romantisch angc• hauchten Haskuladichtcr haben ihre Stoffe durchweg den intellektuellen Kreisen entnommen. Der Rabbiner und Maskil waren ihre beliebtesten Typen. Erst die in den achtziger Jahren entstandene nationale Bewegung hat die jüdische Masse zur Geltung und dem Schrift• steiler nahe gebracht. Allmählich erschien der jüdischo Kleinbürger aller Variationen und ganz zuletzt erst ,wurden Versuche gemacht, das Lehen des jüdischen Ar• heilers zu zeichnen. Wahrend aber der jüdische Mittel• li.iiuller seine Meister in Mcndclc und S'cholent Alcjcltem fand, kann der Arbeiter nicht mehr als schwächliche An• fange aufweisen. Dies ist auch ganz natürlich und im (ioiusleben des jüdischen Volkes begründet. Dieses Lebei! ist zu fluktuierend und unbeständig, zu schnell geht der jüdische Arbeiter von seinem Stand in einen höheren über, als dall es von dem beobachtenden Auge des Dichters fetsgehalten und dichterisch behandelt wer• den könnte. Es fehlt dem jüdischen Arbeiter itn ('סו• Ins die nationale und bodenständige Grundlage, die ihn an seinen Beruf fesseln könnte. In Palästina, ־wo ein neues, bodenständiges Arbeiter!*:• ben im Entstehen begriffen ist, sind auch gesunde, viel• verheißende Anfänge einer Arbeiterliteratur entstanden, Dazu trat noch ein neues Moment, das berufen ist, unser Schrifttum in eigenartiger Weise zu beeinflussen. Eine Gruppe von Pionieren sind freiwillig Arbeiter geworden und haben die Arbeit als solche als nationales und menschliches Ideal proklamiert. ״Durch die Arbeit wird unser Volk genesen", rief einer der Führer dieser ldcalis• tengruppe, A, I). Gordoit, der auch dem deutsehlcscii• den Publikum durch seine Aufsätze im ״Juden" l)c■ Rannt ist, zu, mit der Aufforderung, sicli in den Dienst dieser Idee zu stellen. Der Literatur bemächtigte sich unter dem Einfluß dieser Gedanken ein neuer Geist, der eigenartige Erzeugnisse gezeitigt hat. Der arbeitende Mensch sang einen Hymnus auf die Arbeit. Und wie in den Zeiten des zweiten Tempels die aus Babylon Zuiiickkclireiidcii in der einen Hand das Schwert festhielten und mit der anderen die Tempelmauer auf• richteten, so halten die neuen Pioniere in der einen Hand den Spaten und in der anderen die Feder, mit der sie ihre seelischen Erlebnisse in der alt-neuen Heimat zu vorewigen suchen. Mit einigen Proben dieser Literaturgat• tung haben die Leser dieser Zeitschrift vor kurzem Bo• k.mntschaft gemacht.*) Palästina hat also einen neuen Typus von Schriftstellern geschaffen, der vielleicht ein• zig dasteht - den Typus des Arhcitcrschriftstcllcrs, der in seinem Beruf als Arbeiter bleiben will und gerade in diesem die Wurzeln seines geistigen Schaffens sucht. I )c!m während sonst überall, wie auch neulich Ludwig Lessen darauf hingewiesen hat,**) der schriftstcllcrisehe Arbeiter ein aus seinem Milieu herausgerisserier, nach einem höheren Stand cinporstrcbcmlcr Mensch, dem der Konflikt des Zusammenprallens zweier vcrscJncdener Welten das veranlassende Moment seines Schaffens ist, geht der jüdische Arbeitcrschriftstellcr Bald• stinas aus einem höheren Stande zur Arbeit Über und *) Siche die Feuilletons: ״Einen Brunnen haben wir gegraben“ von J. W il k a n s k i, 1616, Nr. 15,10׳׳, und ״lin Ocdland“ von I). S clt i in o 11 o w i t z, 1010 Nr. 52. **) ״Die Glocke״, Sozialistische Wochenschrift 1010, Nr. 51. hofft, gerade in der Uebereinstimnmng mit den alten Le• bensformen die Quelle seines seelischen und irdischen Glückes zu finden. Aus dem Lehen dieser Arbeiterkreise entstanden, liegen uns drei stattliche I leftc vor, die int letzten Jahre erschienen sind.***) Zwar haben nicht alle, die hier zu Worte kommen, sich Spaten und Scholle zu eigen ge• macht,;*her der Geist, der alle Beiträge belebt, ist der der Arbeit. Während das erste und drille Heft neben belletristischen Beiträgen hauptsächlich die Arbeits- und Sicdlungsfragcn behandeln, Ist das zweite Heft der kritischen Würdigung des 111 diesem Jahre sein 25jährige* Jubiläum feiernden Dichters CI1. N. Bialik gewidmet. Bialik gehört eben zu denjenigen Dichtem, die am meisten unter den muicn Arbeitern Palästinas gelesen ünd gesungen werden. Was er für diese neuen Pioniere be• deutet, sagt uns das kurze Geleitwort zum Binlikheft: ״Bei den Schöpfungsleidcn der neuen Lobenswerte bc• gleitet Deine Dichtung den jüdischen Pionier als Ab• Schluß einer alten Klage und als Anfang eines neuen Le• bensliedcs, das in den düstersten Minuten unseres Da• seins uns Trost und Vergeltung verheißt." Die Verlegung des seelischen Schwerpunktes vom Goltis nach Ercz Israel bildet für den Dichter ein schwcres Problem, Gehört doch seine Vergangenheit, in der er wurzelte, heimisch war, und in dem seine Gcstaltuugs• kraft groll ward — dein üolus. Die Elemente seiner schöpferischen Seele liegen noch fest im dolus veran• kert — es muß deshalb große Scelcnkümpfe geben, bis die Gegenwart und Zukunft die־ Vergangenheit überwun• den halien. Und nicht alle Dichter, die nach Palästina übersiedelt sind, haben ihre Seelenruhe gefunden — vielen ist noch die heimatliche Welt mit ihren Geheimnisscu fremd geblieben. Dieses Gegensatzes zwischen Golus und Heimat sind sich manche Dichter bewußt. Der feinfühlige Lyriker Ascher Barasch, der seiner Leier so zarte Töne abzuriiigcn wußte, und vor dem Krieg nach Palästina kam, beschloß, unter seine Vergangenheit einen Strich zu machen. Vor kurzem hatte er alle seine Gedichte in einem Buche vereinigt und unter dein Titel ״Tmol“ (Gestern) der Ocffentlichkeit übergeben־!■). Soll nicht damit gesagt werden, daß dem ״Morgen“ eine ganz, andere Sonne leuchten soll? Während Barascli *lern leuchtenden Tag entgegen• sieht mul sich aiischickt, eine neue Bahn zu betreten, steht der junge M. Posnanski, der vor dem Krieg mit einigen gelungenen Novellen debütiert hatte, nocli völlig im Gestern. Sein« Novelle ״Mcrächok" (Aus der Ferne) im 1. Heft ist aus einer uns so fremden und fernen Welt genommen, daß wir uns wundern, wie sie der Gegenwart Palästinas entspringen konnte. In der Mitte zwischen Gestern und Morgen stehen die Erzähler J. Ch. Brenner, L. Arieli und der Lyriker Jakob Steinberg. J. CI1. Brenner, der zu unseren besten Erzählern gehört, ist mit einer literarischen Kritik Scholcm Alcjehcms und dein Fragment eines größeren Romanes vertre• teil. Die zwei verschiedenen sich fortwährend bekiimpfenden Welten des neuen und alten Jischmvs kommen hier zur I )nrstcllung. Obwohl von diesem Rotnan ״C h e* fez’ Onkel“ an verschiedenen Orten Fragmente erschienen sind, läßt sich darüber kein abschließendes Urteil fällen. ***) ״Beschau ui . . .“, Sammelbuch für Litcratur und Sicdlungsfragcn. lieft I--3. Jaffa 567(1. t) Jakob Rabi iiowitsch hat Baraschs Gedichte im 1. Heft von ״Bcschnn su . . .“ besprochen. Arieli (Orlofl) gehört zu den jungen Dichtern, die ihrer gestaltenden Kraft erst in Palästina bewußt wurde«. Er hat sich uns durch einige schöne, Aufsehen erregende Novellen im ״llapoel Hazair" und im Drama jm Hoscliiloach vorgestdit und hat jetzt durch seine Erzähluug ״Bijmot H a gsc 11 a in i 111“ (In Regentagen) die Hoffnungen, die wir auf ihn gesetzt haben, voll• kommen erfüllt. Verschieden geartete Welten sind hier in einander verwoben, 111 knappen Zeilen gelang es ihm, die innere Welt eines jungen Juden, dessen Seele im russischen Leben und der russischen Natur wurzelt und der jetzt nach einer arabischen Stadt verschlagen ist, zu schildern. Künstlerisch dargestcllt wird die Uelicr• Windung des eigenen khs durch eine höhere ticwalt, durch die kabbalistische Mystik, die den asciikenasischen Juden aus Sfad und *len jemenitischen aus Sena in ihrem Banne zu halten weiß Der uns wohlbekannte, lebensfrohe Lyriker Jakob Steinberg veröffentlicht im 1. Heft den Prolog einer größeren vielversprechenden Dichtung ״Jerusalern“, durch den wir einstweilen mit den licbcstrunkenen Mädchen und fruchtbaren Gefilden der Ukraine Be• kanntscliaft machen. Eine Plcnadc neuer, erst in der letzten Zeit in Pa• lästina flügge gewordener Dichter schließt den Reigen. M. Tcmkin, J. K o p c I o w i t s c h , Lcwin-Kip. n i s und M. Sat 11 ri stehen mit beiden Füßen im neuen Palästina und wurzeln tief in unserer heimatlichen Natur. Lassen wir einige Verse eines Gedichtes von M. S a t u r i für sich selbst sprechen :*) Städtcliirmen, Opferrauch der Schlote, Spiniiwcbgraucs Grübeln ־- - alles fortgeweht. Große Welt vergessen. Nur die Hacke Wühlt und lockert schwarzes Gartenbeet. Händebreitend über diesen Fricdenswinkel Still ein Greis den Ruhesegen spricht Und die Pflüger am Kincrcth und am Jardcn Schaun der Gottheit lächelndes Gesicht. Dieser sich immer mehr geltend machende Zug in der hebräischen Literatur Palästinas wäre überhaupt undenkbar, wenn nicht ein im Schosse der jüdischen Rcnaissancebewegimg neugeborenes Ideal die Luft unserer neuen I leimat durchsehwiingert hätte das Ideal der Erneuerung des jüdischen Menschen durch die Arbeit. Literatur und Arbeit sind eben in diesen Kreisen incinandergreifcnde und sich beständig ergänzende Seiteil des Lehens. Literatur ist für diese Kreise nichts mehr als vergeistigte Arbeit und Arbeit verkörperte Litcratur. Unter diesem Gesichtspunkt sind wir imstande, das richtige Verständnis für die wichtige und erbamiungs* lose Selbstkritik A. I). üordons aufzubringcit. Unsere Arbeiter Palästinas schickten sich an, eine Unnvertung vieler Lobenswerte herbeizuführen. Sic wollten, wie sieh J. S p r i 11 7, a k im einleitenden Wort zum 'J. Heft ausdrückt, eine neue Lebensethik schaffen. Da geriet aber das Ideal mit der (infolge des Krieges sich besonders bitfer gestalteten) Wirklichkeit in Konflikt» sodaß das emporgdiobcite Banner bei manchem Arbeiter zu sinken anfing mul auf manches heilige Prinzip Vorzieht geleistet werden mußte. Gordon, der geistige Füll• rer eines Teils der Arbeiter, scheut sich nicht, die eigenen Wunden hloßzulegen, Er vermißt bei manchem Arbci• tcr ״die Secleneriieiicrting, den lauteren vereinciullcn *) Uelicrsetzniig von Viktor Arlosoroff. gebeten haben. Um Gotteswillen Salz. Hm . . , die Hauptsache ist Salz! — 17er Gcmorchbocbcr läßt sich erbitten. Fr klatscht ihr auf den Hals. Er zählt ihre Kerben auf den Hörnern. Sieben Kerben sind da. Ein Zeichen, daß sic schon siebenmal gekalbt hat. So sagt die Mutter. Er zieht sie an der weichen Wampe, die ihr vom Hals herabhängt. Wenn bei einer Kuh unter dem Hals eine Wampe baumelt, ist es ein Zeichen, daß sic von einer guten ״Rasse“ ist. Was ״Rasse“ heißt, weiß er nicht. Aber so sagt die Mutter. Beim Mittagessen stiehlt er ein Stück Brot weg, streut Salz darauf und läßt es unter dein Rock verschwinden. Und wem! er sich zurück in den Gnrieti schleicht, kommt ihm die Kuli mit einem etwas crschrockc* neu, geheimnisvollen Gesicht entgegen . . . Sie weiß, daß er für sie etwas wegstihitzt hat lind bewahrt das Gelioimnis. Die Hauptsache ist jetzt — Schweigen, Line kleine Weile mir bleibt sie stehen, kehrt den Kopf zur Stube um und macht eine Drehung mit dem Ohr, als ob sie sich versichern wollte, daß keiner von der Stube es sicht. Dann zieht sie rasch das Stück Brot herein, mit der harten beugsamen Zunge nachhelfend, und katit es behaglich und vorsichtig mit dem vierkantigen großen Maul. Schmatzt und schaut auf iitrett Bratscher mit übergegangenen Augen. Der Oemoreltbocher guckt sie an und lacht auf. Die Kuh hat jetzt ein Gesiebt wie die Mume Micltle, des Vetters Sltomes Ehehälfte, wenn die *Mutter ihr am Feiertag Lcckach und Branntwein aufwartet. Die Mume Micltle kaut es ohne Zahn, kaut und schlürft und spricht so honigsüß: — Se . , . es, es zergeht im Mund. Sag ich dir, Feige, wieviel Honig nimmst du auf ein Pfund Mehl? Gesund sollst du bleiben) — Erinnerungen an Perez*) Von S. L. Zitron I. Im Jahre 1863 war es; Perez. wohnte damals schon in Warschau und war in der Gemeinde am ״Totentisch" beschäftigt, d. h. ohne Schein aus Perez’ Hand konnte niemand ein jüdisches Begräbnis bekommen. In dieser Zeit begann Perez bereits in beiden Literaturen, in der hebräischen und jiilisdtcn, populär zu werden. Er hatte seine ״Volksbibliothek" schon herausgegebeit und der Kenner ahnte schon, hier geht ein neuer, ganz großer Stern am Himmel der jüdischen Dichtung auf. Perez hatte gerade begonnen, sieh von der Schablone freizu■ machen und neue Wege zu bahnen. 111 dieser Zeit hat er in hebräischer Sprache sein ״lei s’wa'a" (״Die Sehrekkcnsuncht") geschrieben und 11t Sokolows Zeitschrift ״Heiissif" veröffentlicht. Es ist eine psychologische Stus die, 'die den pathologischen Zustand eines Maischen schildert, dessen Ichgcfühl abgestumpft Ist und der sich als Doppclwesen, bestehend aus zwei besonderen Menschen, empfindet, Die Studie Ist ein Meisterwerk eines wahrhaften Künstlers und heute Ist sie bereits in viele europäische Sprachen übersetzt. Damals aber war dies noch etwas Neues und Besonderes in unserer armen Literatur ־und Perez war sehr neugierig, wie die Kritik dies Neue beurteilen würde. Um die Wahrheit zu sagen: Die wenigen wahren Dichter haben in jener Zeit die Acußcrungch der eigenen, d.lt. hebräisch-jüdisehen Kritik kaum beachtet. Diese Kritik stak damals noch in den Kinderschuhen. Dagegen wurde die fremde Kritik beachtet, die Kritik der russisch-jüdischen Journalistik, an deren Spitze Männer mit klingendem Namen ... .. /, aus dem Wtlnacr Sammelbuch (zugunsten c jüdischen Kinderheime in Wilna), redigiert von Dr. Schabad, Wilna 1616. Zu beziehen durch den Jüdisch Verlag, Berlin W 15. . standen, die sieh der Verantwortlichkeit des gcscliriebencii Wortes voll bewußt waren. Besonderes Ansehen genoß damals die Meinung des Kritikers im ״Woßchod“, dessen Artikel mit dem Pseudonym ״Kritikus“ gereichnet waren, von dem man aber allgemein wuQtc, daß es der damals schon als Historiker bekannte Simon D 11 h* n o w׳ war. Dubnows kritische Entscheidungen wurden als das letzte Wort betrachtet, als Verfügungen, die inan restlos anerkennen muß. 111 Dubnows Hand lag das Schicksal der jidisclien und hebräischen Schriftsteller jener Zeit. Hat er bestimmt: dieser oder jener Schritt* steiler hat keine Begabung, dann war sein Schicksal hesiegelt, und mochte er das größte Talent sein. Nichts konnte helfen, man mochte tun, was mau wollte. Stammte doch «las Urteil aus keiner geringeren als der russischen Monatsschrift ״Woßchod“, des Blattes der obere 11 Zeh־״ tausend 1 Perez hatte sich zwar um die Autoritäten des ״Woßchod“ wenig gekümmert und immer viel mehr auf seine eigene Kr,alt gegeben, doch wollte auch er Dubnows Ansicht hören, besonders über sein ״Icl s’wa’a", welches einen ganz neuen Genre in der hebräisehen Literatur darstdlte. Stellt euch nua vor: Dubnow kam und fällte über diese Novelle den folgenden Urteilsspruch, den ich hier in wörtlicher Uchcrsctzung wiedergebe: ״Die einzige originelle Erzählung in dem erwähnten Band, ״Die Schreckeiisnacht“ (eine psychiatrische Studie von L. Perez), ist geschrieben mit Prälensionen, sehr gekünstelt, und in einer merkwürdig gehobenen Stimmung. Die Erzählung zeichnet sich jedoch durch solch eine innere Leere aus, daß sie gar nicht verdient, daß man von ihr spricht. Ucbcrhaupt ist es, wie wir glauben, für die hebräische Belletristik, die ajt realistisehen und psychologischen Erzählungen arm ist, noch zu früh, mit ״psychiatrischen“ Erzählungen zu b«• ginnen." ״Psychiatrisch" in Atyführungsstrichen. Wie man sieht: kurz ■und scharf 1