Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 13 (30.3.1917)
- Date
- 1917-03-30
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Zum Schlufl der Sitzung wurde n.ucfi, die!־rage der jüdischen R e s e r v i s t e n f r a 11 e n, die keine staudesamtlichen Trauscheine besitzen, erörtert. Der Stadtrat beschloß, diesen Rescrvistenfraiien voin 1. April ab die Regierungsunterstützung zu gewähren, falls nur der Magistrat feststellen wird, daß die religiösen Trauscheine in Ordnung sind. Charakteristisch ist, dali nach diesen stürmischen Debatten auch die Narodowzi —- mit Ausnahme übrigens des einen Herrn Ilski — für diesen Vorschlag gestimmt haben. DiA Kongreßdcbaftc in Rußland Seit längerer Zeit wird das Problem der jüdischen l ״rdernngen au! dem bevorstehenden Friedenskongreß und im Zusammenhang damit auch die Fra ge der Aussichten der jüdischen Kolonisation in Palästina in der OeHentlichkeit und Presse eifrig debütiert. Schon der innere Kampf zwischen den Nationalen und Assimilanten im ainerikanischrii Judentum gab dazu die Veranlassnng. Die gesamte riiyüsclt-jiidisdic Presse, ohne Unterschied der Richtung, war der Meinung, <iall die Anerkennung der jüdisrhen nationalen Rechte in allen lindern, in denen die Juden eine Minderheit bilden tind über deren Schicksal der Kongreß /u entscheiden haben wird, eine der grundlegenden Forderungen der Juden auf dem Friedenskongreß sein in ult. . Im Peinzip wurde atirlt keine einzige Stimme dagegen laut, daß die l’alästinafrage vor dem europäischen Areopag infgi rollt werde. Die Debatte drehte sich nur um die Frage, ob eine radikale Betonung der Piilüstiimarbeit nicht die Emanzipationsbestrebungen und die Forderung natiotinler Giiranlien schwächen könnte, u:1d ob es nicht zweckinälligcr wäre, den Paliisliiiapunkl in den i linier-;׳rund zu stellen, oder ihn bloß uun Gesichtspunkt der Interessen des palästinensischen, aber nicht des Gesamt jndciituins zu motivieren. Diese letzte Meinung wurde seitens der anti/ionistiselici! jiidisdt-kadeHisehen Wochenschrift ״J e w r e j s k n j a Njciljc Ija“ und der radikaleren ״N o w i Put j“ in mehreren Aufsätzen vertreten, während die zionistischen ״Jcwrejskaja S Ins n" und ״lla am“ das l’rinta! Palästinas hu das (iesamtiudi iitum unterstrichen. Die politisrhe Tageszeitung ,,l’tro Ros sin“ vom 7, (21.) I'ehniai brachte darüber einen ausführlichen Aufsatz ״Palüsüita und die Juden" von T;111 i 1•, in dem tmler anderem ausgeführt wurde: ״Das jüdische Volk liegt die feste Hoffnung, daß der Friedenskongreß ange.sichts der ׳zahllosen Opfer, die das Judentum dem Kriege gebracht hat, und der historischen Rechte, die die Juden auf Palästina Italien, eine der brennendsten Fragen, die jahrtausendelang die Menschheit bewegten, tosen wird: dem jüdischen Volke die selbständige Lutfalbmg in seiner alten Heimat Palästina zu gewähren״. l>c! Journalist Sch nt 1 dagegen warnte in der Jewrejskaja Njedjelja (vom P). Februar a. St.) davor, die in England und Frankreich wiederholt ausgespmclieite ״jüdische Losung der Paläslinafrage“ nach Rußland zu' verpflanzen, da dadurch die Aufmerksamkeit der nichtjinliscficn ()Öffentlichkeit von der inneren Lösung der Emnuzipatiousfrage abgezogen werde. Aber auch dieser niiti/ionistischc Schriftsteller mußte zum Schluß seiner Ausführungen zugestclien, ״daß die jüdisclie Oeffentlicfikeit nicht an der Palästinafrage sehweigern! vorübergellen darf, da dies der Stimmung der weiten jüdischen Massen nicht entspricht*‘. Heutzutage gebe es noch eine ganze Reihe von Gesetzen und Maßregeln, die darauf gerichtet seien, die Ausdehnung einer großen jüdischen Siedlung in Palästina zu hemmen. Dir Aufhebung dieser Beschränkungen, die auch den Prinzipien der Gleichberechtigung widerspreche.1, müsse die Forderung der Judenheit vor de׳u Friedenskongreß werden. Von symptomatischer Bedeutung ist die Debatte, die vidi an den Vortrag des jüdischen Privatdozenteu der Rechtswissenschaft M. J. Lasarsoii knüpfte, den er >n der jüdischen historisch-ethnographischen Gesellschaft 11׳׳ Petersburg unter dem Vorsitz von M, M. W i 11 a w er am II. Februar hielt. Der Vortrag behandelte das Thema ״Das neueste historische Stadium der Judenfrage“ und suchte auf den Grundlagen der internatio* nalen Rechtes das Gesamtjudentum als juristische Einheit zu erfassen und seine Anerkennung durch eine internationale rechtliche Inst.ח׳/, wie es ein Frieden, k mgrell ist, wissenschaftlich zu begründen. Au der sieh anschließenden Debatte beteiligte sidi auch der Vorsitzende, das Mitglied der ersten Dttnia M. M. W i n n w e r, der unter anderem folgendes ausfülule: Pas Hauptziel, das das Judentum zu erstreben hat, ist die P r o k I a in i t r u n g des über alle Linder z e r *freuten und überall mit diesen Landern verknüpften Judentums als eine t e r r i t o - r 111 m s I o s e Nation. Die Proklamierung dieses I'rinzips wird unübersehbare Folgen haben nicht nur für die Erlangung der nationalen Rechte, sondern auch für den Gang des Kampfes um die bürgerlichen und politischen Rechte. Den besten Beweis dafür liefert Polen in den letzten Jahrzehnten. Ob eine vom Gesamtjudentum oder nur von einer jüdischen Landsmannschaft gestellte Forderung die Veranlassung «1 einer solchen Proklamierung geben wird, Mißt sich gegenwärtig noch niefit sagen, Das Judentum muß aber alle Kräfte des Willens und des Geistes anstrengen, um sid! zusammcn/usdtlicßcn, sich zu verständigen und »einen Willen geltend zu machen. Die jüdischen JUEDISCHE RUNDSCHAU Bestrebungen bezüglich Palästinas sind klein im I Vergleich mit dieser grandiose!» historischen Aufgabe, die dem gesamten jüdischen Volke die Einheit in der Zerstreuung bewahren wird. Die Idee vom Judentum als Nation, die u 11 s . tl e n O s t j U d e 11, wie auch der russischen Gesellschaft klar ist umI die von sämtlichen politischen Parteien Rußlands anerkannt wird, muß auch das amerikanische und westeuropäische Judentum sielt aneignen, und sic muß jeder Stellung zur Judenfrage seitens der politischen Fnkton!״ zugrunde gelegt werden ... Die Ausführungen Winawcrs sind besonders deshalb wertvoll, weil sic zeigen, daß die russische Judenheil sogar in ihrem ausgesprochen antiziouistisclien Flügel am Vorabend der Revolution im Zeichen eines umfassenden nationalen Bewußtseins stand. Ein weitherziges Vermächtnis Die Lilien des vor kurzem in Petersburg verstorbenen Gltajiui Kaltau Italien beschlossen, dem Willen des l)n* huigesehiedciten gemäß 7500(10 Rubel für jüdische Zwecke zu spenden,!)•i e H ii I f t e dieser S 11 tu nt e wurde zur Wiederherstellung der jtidisehen Wirtschaft in Palästina nach B e e!1 d i g 1111 g des K r i e g e s bestimmt. Von der anderen Hälfte werden 100 IKK) Rubel zugunsten der jüdi selten Woliltätigkcitsinstitute in Petersburg verwendet. Louis Marshall über Zionismus, jüdische Immigration und amerikanische Juden. Gelegentlich eines Interviews, welches ,Herr Louis Mar sh all als Präsident des Teinplc Emamicl kürzlieh gewährte, wurde er gebeten, seine Ansichten über deu Zionismus auszuilrüdkcn. Herr Marshall führte L «•in»: ", . . , , ״ich war nie lind’ bin auch ,jetzt kein Antiziotust. Ich habe׳■ mich niemals feindlich, gegen diese Bewegung geäußert. Im Gegenteil, des öfteren habe ich sogar zu ihren Gunslenu gesprochen. Vor etwa 8 oder «I, Jahren schrieb ich einen Artikel im ״American Israclite", wo ielt mich mit Herrn Schiff über einige von ihm geäußerte Anschauungen zu ,dieser Frage auscinauderset/te. Ls gibt ja so viele Schattierungen des /.ionisinus, daß sogar die Zionisten selbst nicht einmal unter einander in allen Fragen ühereinstimnten. Gleich dem verstorbenen Dr. Sc liecht er hatte ich von jeher die größten Sympathien für den kulturellen Zionismus von Ach ad 11:1:1m und Dtihnow lind war interessiert an der Schaffung eines geistigen Zentrums in PnläsUua. ,Meine Stellungnahme dem Zionismus gegenüber Itabe ielt übrigens nicht nur in Worten, sondern auch in Taten aiisgeiiruekl. Ielt war einer der Gründer der Jüdischen V e r s 11 c h s - S t a t i o 11, die von Herrn Aaron A a t o 11 s n h 11 zum Zwecke der Entwicklung der agrikulturellen Möglichkeiten in Palästina geschaffen worden ist. Ich war auch eines der Kuratoriumsmitgliedcr des P o I y t e c h n 1 k 11 m s, «las durch die t iroßzilgigkeit von Herrn Schiff in Haifa errichtet Worden ist. Zu der Zeit, als der sogenannte ״Sp r n c h e n s t r e i t“ wegen dieses Institutes entstand, mul als die deutlichen Mitglieder des Kuratoriums danach strebten, Hebräisch als Unterrichtssprache bei Seite zu schienen, nahm ich einen 0 n t sc!1 i edc״ e 11 St u 11 d p tt 1!kt zu O uns t e 11 der Behauptung des Hebräischen ein, und späterhin, als Schritte unternommen wurden, um über das Eigentum des Polytechnikums zu verfügen und cs für den ״I I i I f s v e r e i tt der deutschen Juden“ zu erwerben, da spane ich nicht mit meiner Kritik an (lenen, die für diese Aktion verantwortlich waren. Ls ist richtig, daß ich niemals der zionistischett Orgaiiisntinu bcigctrctcii bin, Für mich ist das Judentum als Religion das höchste. Die Tatsache, daß unser Volk der Weit die Bibel und den Gedanken des Monotheismus gegeben hat, ist sein großes Verdienst und hat ihm für die Ewigkeit die Well verpflichtet, Die Kultivierung dieses geistigen Geschenkes, die Erhaltung jüdischer Ideale war ttml soll aueh weiterhin unsere Mission sein,“ Herr Marshall war besonders verletzt, daß man ihn einen Assimilanten genannt hat. Er sagte: ״Ist jemand, «1er mit und unter seinem Volke lebte und nie müde wurde, für die Sache des Judentums zu arbeiten, als Assimilant zu betrachten? Ist jemand, der seiner Religion, den Traditionen seines Glaubens, der Geschichte seines Volkes die Treue bewahrt hat, mit dem Begriffe Assimilant zu bezeichnen?״ Bezüglich der I in m i g r n t i o 11 s II i 11, die der Kongreß gerade jetzt angenommen hat, erklärte Herr M.trshall, daß er zufrieden sei, dajß «Jas angenommene Ge• setz, trolz des bemängelten Verlangens de* Bildung«- Nachweises, günstiger sei, soweit Juden in Betracht komrnen, als alle früheren. ״Ich hin garnicht pessimistisch in bezug auf das a m c r i k a 1t i 8 c 11 c J u d 1• n t u nt", setzte Herr Marshall fort, ״im Gegenteil, ich freue mich, konstatieren zu könneu, daß die amerikanische Judenheit von Jahr zu Jahr jüdischer wird. Amerika wird da8 große jüdisehe Zentrum. Hier haben wir jüdiscltc Bibliothekeu, Semittnrien, Jeschibotlw und unsere eigene Literatur. Wir haben die Jüdische Enzyklopädie geschaffen. Wir sind jetzt dabei, die jüdischen Klassiker ins Englische zu übersetzen und wir haben eine Jüdisch-Historische Ge- Seilschaft, Vcrlagsgcseltachaftcn und ähnliche lnstitutio• nun begründet. Jüdisches Leben wird in jedem Winkel der Vereinigten Staaten gepflegt, Das jüdische Selbstbewulltscin ist mehr und mehr geweckt worden. An dieser Ncubclchung haben ohne Zweifel die Zionisten tl* tigen Anteil gehabt.״* Seite 10Q Wegen des Jüdischen Kongresses drückte Herr Marshall die feste Hoffnung aus, ״daß wir einmütig handeln werden“. ״Für meinen Teil“, sagte er, ״werde ich, komme, was kommen mag, alles tun, was in meiner Macht liegt, 11m in den Ländern, wo die Juden noch itn Exil sind, für die Emanzipation zu arbeiten". Die erste hebräische Convention in Amerika l Inter den Auspizien der ״Histadruth Ivrith“ fand am 11. 11ml 12. Februar in N c w Y 0 r k die erste Hebräische Convention statt, zu der 112 Delegierte aus allen Teilen der Vereinigten Staaten erschienen waren. Die Hauptfragen, die in vier Sitzungen behandelt wurden, waren die Frage der Einführung des He- 11 r ä i s c h c n als Fremdsprache in öffentlichen S e 11 u I e 11, in denen die jüdischen Schüler die Mehrzahl bilden, die Verbreitung von hebräischer L i - teratur in Amerika tiiul die Schaffung eines 100 001) Dollar-Fonds als Grundkapital eines hebräischen Verlages. Auf der ersten Sitzung begrüßte Dr. Sehmarja l e v i n die Versammlung im Namen des Engeren Aktion«• Cumitf * der Zionistischen Organisation und im Namen des P r o v i s i o n a I Zionist E x e c tt t i v Cammit• tec. Dr. L c v i 11 sprach über die wachsende Beden- Uttig, «lie tlie Zionisten aller Länder dem Studium der hebräisdicit Sprache beimessen, wie« in diesem Zusamnenhange auch auf die Beschlüsse hin, die der außerordeutliche I > e I e g i e r 1 c n t a g der deutschen Zionisten gefaßt hat, und erwähnte auch die Bewigung in Rußland, ״die zurück zum hebräischen Buche“ strebt. Rabbi Meyer B eilt n begrüßte die Convention im Namen des M i s r a e h i und der Zeitschrift, ״II a i 11 r i“. lierr S 1׳ h e 111 k i 11 brachte der Tagung die Grüße ׳• des palfistiiiciisöehen jisehuüs, mul Herr Nissim Be har, ein alter Hebraist aus Jerusalem inul timcrikani.scltcr Rcpräseiitmit der Alliance Israelite Universelle, drückte seine besten Wünsche für eine gedeihliche Arbeit aus. In der zweiten Sitzung hielt Herr M. Li p 80 11 cm Referat über ״die I listadrutli und der jüdische Kongreß“. Herr Retihen B r a i 11 i 11 sprach über ״die hebräische Literatur und die hebräische Bewegung“, und Herr Zwi S c 1111 r f s t e i n behandelte das Thema ״Die Verbreitung von hebräischer Literatur in Amerika“. In der dritten Sitzung rief der Vortrag von Herrn J. W. Lrishberg über ״hebräische Erziehung als ein nationales und soziales Problem״ eine erregte Disknssion hervor. Herr Lrishberg erklärte, die ״Ftistadruth hiitli“ sei verpflichtet, auch ihrerseits der Erziehung»• frage als einer der wichtigsten jüdischen Fragen überhaupt aktives Interesse zuzuwendcit. Rabbi Meyer Brrf i 11 widersprach dieser Anschauung und sagte, daß die Histailruth, die aus völlig heterogenen religiösen Eiementen zusammengesetzt sei, sich einer so verantwortmigsvollen Aufgabe nicht zuwenden könne. Dr. Sehmarja L e v i 11 widerlegte die Ansichten von Herrn Rabbi!Berlin und sprach sich im Sinne des Referenten aus. In der vierten Sitzung begrüßte Herr Baruch Zuekermanu die Tagung namens der Poale- Zion. Die von allen I lebraistcn mit großer Spannung und Interesse erwartete Rede des bekannten palästinensisehen Gelehrten Elieser Ben-Jehuda über he• britische Dialekte war der Höhepunkt dieser Sitzung. Die fünfte Sitzung war ausschließlich geschäftliehen Dingen gewidmet, An sie schloß sich ein Massen-Meeting, bei dem Herr Leo Mot/kin präsiliierte. I >ie Herren I >r, Sehmarja L e v i 0 , M. S c h e i n kin, Fräulein Henrictta S/old, Reverend H. Mas• I i a 11 8 k i, Herr I). B e n G o r i o 11 und Abc Goldborg hielten Ansprachen. Die Versammlung sandte Grit Ile nach Palästina, sow ie an Achnd Haam und Bialik, Naelt der Massenversammlung trat die Convention nochmals zusammen und die von den verschiedenen Reditern im Laufe der fünf Sitzungen vorgeschlagetten Rcso• hitioneii betreffs Verbreitung der hebräischen Sprache, Gründung einer hebräischen Verlagsfirma ttsw. wurden angenommen. Betreffs der Resolution, «lie die Einftilt• rung des hebräischen Unterrichts in «len öffentlichen Schulen verlangte, kam man zu keiner Einigung. In dieser Frage wurde daher kein Beschluß gefaßt. Es wurde ein Komitee von 15 Mitgliedern gewählt, das die Beschlüsse der Tagung durchführen und die Geschäfte führen soll. Unter den Mitgliedern sind: Dr. Sehmarja Levin, Leo Motzkin, M. Bernstein, Reubcn Brafnln, Dr. S. M. Mclamed, Dr. B. Mossinsohn, M, Schcinkin. Das Hiifswerk der amerikanischen Juden in einer Sitzung des A m e r i k a n i 8 c I! - J ü d i sehen Hilfskomitees, die am 9. Februar statt• fand, wurde beschlossen, das Joint Distribution Committee zu autorisieren, alle vorhandenen Hilfsgclder, die sich auf eine Million Dollar beliefen, sofort zu überweisen. Die jetzt überwiesenen Gelder werden wie folgt verteilt: 225 000 Dollar nach Oesterreich-Ungarn und Galizien, 75000 nach der Türkei, 70 000 für Palästina, einschließlich der Drcyfus• und Nathan Strauß Volks-Küchen lind des jüdischen Gesundheitsamtes in Jerusalem, 5 000 für Bulgarien, 5000 für Serbien und Griechenland, ÖOOÜ für die Flüchtllnge von Palästina in Alexandrien, 25 000 für die okkupierten Gebiete von Rumänien, 100 000 für Rußland, 450 000 Dollar wurden für die notleidenden Juden in Polen und Litauen bewilligt ן dieser Betrag soll überwiesen werden, sobald die Zustimmung des State- Department vorliegt. וי 1 ו K \ 1 9 t 1• » \ ( f ־* H f t 1 H ז 1י 1 וי •I (f ) «ו u u i \ י tl I! / I < I i 1 1 1 « I r 1 1 1 7 1 1 1 k I 1 \