Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 12 (23.3.1917)
- Date
- 1917-03-23
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 12 JUED1SCH E RUNDSCHAU Seite 101 Die Türkei und die Juden Unter dem Titel ״Die Türk e i und die F r ied e n s be d i 11 g u 11 ge 11“ veröffenti cht der New- Vorkcr ״The American Jewish Chroniclc“ rnien Aufsatz, in dem die Bedeutung der Türkei (ür die Juden behandelt wird. In dem Aufsatz, heißt es unter anderem: ״Welches ist der jüdische Standpunkt in bezug auf die Türkei? Seit den letzten 425 Jahren ist die Türkei als 'Freund der Juden bekannt. Als das kutholischc Spanien unter Ferdinand und lsabel! 1 die Juden vertrieb, war es die Türkei, die sie aufnalim. Als das Europa des 1617 ״. und 18. Jahrhundert« den Juden alle elementaren Rechte ab sprach, war es die Türkei, die ihnen bürgerliche mul politische Gleichheil gewühlte. Als im P). Jahrhundert Westeuropa die jüdischen Individuen emanzipierte und so das Anwachsen!und die Entwicklung der Assimilation fürder'.e, fuhr die Türkei fort, die Juden als eine l>csondere Nation zu betrachten und ihnen nationale Rechte z־n gewahren. Abdul Hamid, der sicherlich kein idealer Flerrscher war, gab nach dem Pogrom von Kischincff seiner Sympathie für die Juden Ausdruck und lud sie ein, sich im türkischen Reich niederzulassen. Die Erkkirung dafür können wir in der Tatsache finden, daß die Türken als Mohammedaner <10111 Judentum näherstellen 11ml daß sie von den (T־,ulit 10111*11 jenes Christlieben Feudalismus frei sind, der so viel zu der Eilt- Wicklung des Antisemitismus in Europa beitrug. Es gibt nicht viele Mächte, die uns so begünstigten, wie gerade die Türkei. Und seihst wen״ wir alle Unzuläiigliehkeilen des türkischen Regimes n Betracht ziehen, sollten wir nicht das Gule vergessen, daß die Türkei uns gab. Seihst die wenigen Juden, die heute infolge der Haltung der Türkei zu ihren kleinen Nationalitäten gegen die Türkei gestimmt sind, sollten nicht vergessen, daß die Türkei ihr Bestes für ihre Juden getan hat, und wären nicht die Intrigucii vonseiten einiger Großmächte und vonseiten unserer jüdischcn Assimilation in Paris, Berlin und London gewesen, so hätte sie noch mehr (ür uns getan. Aber außer diesem Standpunkt der J 11 d e 11 der Türkei gegenüber gibt es noch einen besonderen Standpunkt des Judentums. Noch ist die Türkei das Zentrum des Islam und der Sultan gleichzeitig der Kalif. Wenn es wahr ist, daß im Interesse der Menschheit und des Friedens ein Gleichgewicht der Kräfte überall bestehen soll, daun ist cs ebenso wahr, daß der Islam ein mächtiger Faktor bleiben muß, der durch die große muselmanische Macht geleitet wird. Judentum und Christentum sind religiöse Ext reim׳ und daher ewige Gegner. Solange der Islam ein streng politisches Zentruiii besitzt, ist er die vermittelnde Macht zwischen diesen beiden einander entgegengesetzten historischen Milchten. Wenn der Islam misgeschieden wird, so wird das Gleichgewicht der religiösen Mächte der Erde in seinen Grundlagen erschüttert.“ ״Diese Anschauungen mögen wohl einigen Juden, die Tränen um die Niederlage Rußlands und Rumäniens vergossen haben, mißfallen, aber wir sind überzeugt, daß wir für jeden wcitschcnden Juden sprechen, wenn | wir sagen, daß weder die Juden nocli das Judentum an einer Reduzierung des Islams zu einer Religion zweiter Klasse Interesse hat." Aus der Wiener Kultusgemeinde ln den drei Sitzungen, am 25. Februar, 4.' und 11. März wurde im Wiener Kultusvorstande die Debatte über das Budget für das Jahr 1917 behaudelt. Während in früheren Jahren die Budgetdebatten sich darin erschöpften, daß nach Vorlesung des Berichtcs zwei oder drei Redner die usuellen Dank- und Veriratiensfonnelii abhaspelten, wurde diesmal an den drei S'.tzungstagen ernst und sachlich beraten. Dieser würdige Verlauf wurde du ch den ersten Redner zum Berichte, Herrn Ingenieur Robert Stricker, herbeigeführt. Er hat durch eingehende, scharfe, durchaus sachliche und prinzipielle Kritik die Leitung und das Plenum genötigt und augeregt, zu den von ihm aufgeworfenen I׳'rügen Stellung zu nehmen. ‘ Vor allem kritisierte, wie die ״Jüdische Zeitung“ vom 16. März, niitteilt, Herr Stricker das Budget des lautenden Jnhres. Der Steuervornnschlag im Betrage von 1 7()(MKI0 Kronen sei leichtfertig aufgcstcllt. Er weise gegenüber den Budgets der ITieilensjahrc und der Jahre 1915 und 1916 einen Mehrbetrag von nicht galt/ •I״,. auf, Dieses Resultat stehe im schreiendsten Gegensatz zu «len tatsächlichen Verhältnissen. Unter solchen Umstünden sei cs freilich nicht verwunderlich, wenn die Kricgsverdiencr, wie der Referent dankbar bemerkt habe, diese ״Erhöhung“ mit größter ״Opfer- Willigkeit“ auf sich genommen haben. Unsere ganze Steuerpolitik muß geändert werden. Die Art der Ein- Schätzung entbehrt jedes Systems. Sie beruf 1t auf ganz, willkürlichen Angaben, Die Kleinen, insbesondere ober die FixbesoUk'tcn, werden gebührend und über Gebühr eingeschätzt. An die Reichen traut man sich nicht heran!11111 schützt würdeloser Weise vor, sie würden hei angemessener Besteuerung dem Judentum den l|!lllllllllllllllHllllllllllllllllllllllll!llllll!llllllllllll1m1l!ll!llllllllllllllllll!llllllilllll1m!||(lllllllllll!||llll|l!|||h f Berliner Zionistische Vereinigung 1 j Diskussions-Abend | | über das Referat von Rechtsanwalt § | Max Straufe: ״Arbeitsprogramm und 1 | Ziel des Zionismus.1 ״ | Donnerstag, den 29. Mörz 1917, pünkt- 1 | lieh '/s9 Uhr abends, im Cafö Austria, | | Potsdamerstraße 26. ן 1 Die Versoininlunfj inufi um 10H Uhr gesdilosscn werden. § ',kiiiHiiiHiimiiniimiiiiinHiiiiiiiiiiiimmmiMiiimmmmmmiimimiimmmiiiim.iiwimmmiiimmntIF Rücken kehren. Die Wiener Juden würden gerne die Steiler und auch gerne mehr Steuer entrichten, wenn sie das Gefühl hätten, daß bei der Einschätzung gcrecht vorgegangen wird. So fehlt aber dieses Gefühl der Sicherheit. In Hunderten von Fällen zahlen reiche Fabrikanten weniger wie kleine Kaufieute und Beamte. Die zionistische Partei, die der Redner im Vorstände vertritt, hat wiederholt verlangt, daß die Kiiltussteucr in ein fixes Verhältnis zur Einkommen- Steuer gebracht werde. Unter den nichtigsten Vorwänden hat die ׳auf die Interessen der Reichen allzu bedachte Majorität diesen vernünftigen und gerechten Vorschlag iiligdeluit. Der Vorstand wird sich dem Unwillen der jüdischen Bevölkerung aussetzen, wenn er nicht endlich seinen ablehnenden Standpunkt gegenüber jeder zeitgemäßen Reform aufgeben wird. Ebenso reformbedürftig ist das Kapitel der Subventionen. Die Subventionen überschreiten bereits 600 000 K. Der Redner ist gewiß dafür, daß würdige Institutionen, besonders solche, welche die Kultusgemciiule entlaste״, in weitreichendster Weise gefördert werden. Er würde auch, wenn ausreichende Gründe vorliegen, für eine Erhöhung dieses Postens cintrctcn, Alier er muß gegen das System resp. die Systemlosigkeit Stellung nehmen, mit welcher bei Besliininung der Institutionen und Beträge vorgegangen wird. Am Schluß der Sitzungen werden gewöhnlich fünfzig merkenswert ist, daß das Land außerordentlich dicht bevölkert ist, denn wenn man von der 32tK> qkm be• tragenden Oberfläche die 70״,!> ab/il|t, die nicht be• baut sind und die weiteren 18״/« abzieht, die mit Wäldern bestanden sind, so stellt!sich heraus, daß bei der bebauten Fläche nicht weniger als 1010 Bewohner auf den qkrn kommen. Diese dichte Bevölkern m; findet aber keine genügende Existenz im Lande uncl die Folge ist eine zunehmende Auswanderung nach Amerika, die hesonders stark unter den größtenteils der jnaronitisäien Kirche •angchöreiidcii Christen ist. Diese Auswandeier gehen größtenteils nach Südamerika, und pflegen dort in ziemlicli kurzer Zeit zu Wohlstand zu gelangen. Sie bleiben gewöhnlich 5 10 Jahre im Ausland mul kehren daun zuin großen Teil in die Heimat zurück. Die Gcldscndüngen dieser in Amerika befindlichen Libanesen bilden eine der Huiipteiniiahmeuiidlen des Landes, denn bei den 50 Millionen Francs, aui die die Gesamteinnahmen der Libaiionbevölkerimg beziffert wird, fallen *;״ d. 11. 20 Millionen Francs auf Geldsendungen aus Amerika. Die weitere Haupteiiinalimcquellc bildet die Scidonziicht, die im Libanon seit alter Zeit sehr gepflegt wird. Die Seide wurde im Frieden fast aiisschließlicn nach Lyon versandt. Wir können sehr interessante Parallelen mit Palästina ziehen; denn auch hier zeigt sieh daß eine zu einseitige Kultur außerordentlich viel Gefahr mit sich bringt, Es hat sich nämlich her,ausgestellt, daß die Seidenspinnerei timl die Sciden/uelit im Libanon den Kampf gegen die chinesische Konkurrenz nur mit schwerer Mühe durchführen kann und jetzt im Kriege, wo nodi dazu ein Absatz fast miinöglieh ist, heiiiuW sich die Scidenzuclit im Lande in einer schweren Krise, Daneben kommt die Zucht anderer luiitlWirtschaftlieber Produkte, vor allem aber die Zigarctteiiindustric in Frage. Da nämlich das Monopol der Tahakrcgic im Libanon als dem einzigen türkischen Gebiet nicht gilt, steht der Anbau von Tabak mul die Zigaretten- Industrie allgemein frei. Die Zigaretten werden viel gekauft. Der kulturelle Stand der Bewohner des Libanon ist ein verhältnismäßig hoher, was besonders damit zusanimcnliäiigt, daß eben ein großer Teil der Bewohner viele Jahre im Ausland /!!gebracht hat und infolgedessen Anregung zu allerlei wesentlichen Verbesserungen gibt. Wirtschaft!ich macht mau unter der Leitung des jetzigen Gouverneurs den Versuch, Von der einseitigen Seidenmcht ab/!!gehen, und insbesondere Drangen uh’d Gemüse zu pflanzen. Literarische Mitteilungen Der erste Jahresbericht des ״Jüdischen Volksheim׳' in Berlin ist soeben erschienen. Der Bericht, der Max Brod, Martin Ihiber, Gustav Landauer, Siegbort Stern und Rabbiner Warschauer gewidmet und mit photographischen Bildern au« dem Heim versehen ist, kann durch den ״Jüdischen Verlag“, Berlin W 15, be• zogen werden. Im Verlag I )ietrieh Reimer (Ernst Vollen) erschienen soeben hundert Stciiizcidiiumgcn von Hermann Struck unter dem Titel ״K r i e g s g e f a n g c 11 c". I >ie Beglcitwortc: ״Einführung in die Grundfragen der Anthropologie“ sind von 1׳. von Losch an (int 60 Textbildern nach Originalniifnahmcn), Das Werk erschien in drei Ausgaben, einer Vorzugsmisgabe, in der jedes Blatt vom Künstler eigenhändig unterzeichnet ist, einer Quartausgahe und einer billigen Volksausgabe. Im Weckruf-Verlag (Weimar) erschien unter dem Titel ״W c u 11 die Schakale f e i c r n, Skizzen aus der Russen/cit in Galizien“, ein Bändelten Erzählungen von Hermann Sternbacii. Anläßlich des 70. Geburtstages von Jacob H, Schiff gab der ״American Hcbrew" seine Zeihing vom 5. Januar als Sondernummer heraus. Die Nummer bringt einen Artikel über Jacob H. Schiff als Juden, als Philanthropen, als Amerikaner, seine Be* Ziehungen zu den verschiedenen Anstalten, die er ge- I stiftet oder unterstützt hat. Die literarischen Beitrage und mehr Namen von einem Beamten vorgemurmel! und das Plenum sagt Ja und Amen. Er vorlangt die Einrichtung einer eigenen Kommission für das Snbvcntionieruiigswesen, weicher sachkundige Beamte ständig zimiteilcn sind. Diese Kommission hätte die Grundlagen der bereits b.w.l igieii Unterstützungen und die cinlaufemlcn Gesuche zu prüfen, eventuell an Ort und Stelle Erhebungen zu pflegen. Die Ausführungen Strickers machten auf Vorstand• schaft und Plenum sichtlich Eindruck und manche Red• ner erklärten sich im weiteren Verlauf der Diskussion mit Strickers Vorschlägen einverstanden. Ferner protestierte Stricker gegen die antisemitischeu Verordnungen des Prager Magistrats, Er for• derte unter lebhafter Zustimmung des Plenums die Leitung der Gemeinde auf, mit allem Nachdruck für die verletzten Bürgerrechte der Flüchtlinge im Namen der österreichischen judensdiaft einzutreten. Präsident Dr. Stern erklärte, daß er die nötigen Schritte cinlciteii werde, um gemeinsam mit der Prager Kultusgemeinde gegen die Verordnungen des Prager Magistrats Stelliin״ zu nehmen. Zum Straßenbahnverbot für die jüdischen Flüchtlinge in Prag 111 Nr. 8 der ״Jüdischen Rundschau“ (laben wir mitgcteill, daß der Prager Magistrat eine Verordnung erlassen hat, wonach allen ״israelitischen Flüchtlingen" wegen der Ansteckungsgefahr die Benutzung der elefctrischcn Straßenbahn verboten war. Dieses Verbot ist miiimclu durch die Bemühungen des iiationaljüdischcn Reichsrats,־ibgeordncteii Reizes aufgehoben worden. Anscheinend ist man aber im Prager Mag st rat über dl* Aufhebung des Straßenbalmverbots für die jüdischen Flüchtlinge sehr unzufrieden und sucht das, was man nicht durch einen Erlaß erreichen konnte, im Verwaltungsweg durcli/usctzen. Anders ist cs nicht zu erklären, daß die Kanzlei der elektrischen Unternehmungen der Stadt Prag jetzt folgende offizielle Mitteilung veröffentlicht hat: ״Die Bestimmung, durch welche den polnischen (nicht mehr; israelitischen! D. Red.) Flüchtlingen die Benützung der elektris! Iieii Bahnen verluden wurde, wird wieder aufgehoben und somit werden diese Flüchtlinge wieder zugel.issen, insoweit natürlich die Ausschließung vom Verkehr nicht nach der Vor- Schrift des Art, II der Vcrkehrsordming erfolgt, die bestimmt, daß Personen, die mit ansteckenden oder Ekel erregenden Krankheiten bchaftet sind, 11ml Personen von unreinem Aeußi׳• reu, welche die mitreiscmle Bevölkerung bedro• 11 cn oder belästigen könnten, vom Verkehr ausgeschlossen werden." Diese Mitteilung, deren Spitze gegen die jüdischen Flüchtlinge klar zutage tritt, rückt in ihrer jedem ge• sitteten Empfinden holmsprccficnden Abfassung und ihrer jeder Bmtalität entgegenkommenden Ausdeutung*• möglichkeit das Kulturniveau der Prager Straßenbahn- Verwaltung in ein sehr zweifelhaftes Licht. Jedem antiscinitischcn Straßcnbaliiikondukteur und Mitreisenden wird hier eine Handhabe gegeben, seinen antisemitischeu Instinkten freien Lauf zu lassen. Zionistische Bewegung Schweiz. (Kartell jüdischer Korporationen der S c 11 w e i z) Samstag, den 17. Februar, fand in Bern die Sitzung des Chargiertcrikcmveiits des Kartells Jüdischer Kur• porationen statt. Es waren vertreten: die ״Kadimali“ (Bern), die ״Ivri 111“ (Zürich) und die ״Nehardea“ (Basel). Außerdem nahmen an der Sitzung die Herren Dr. Stendcr, Präsident der Zionistischen Ortsgruppe stammen aus der Feder von Rabbiner Dr. Samuel Schulmann, Louis Marshall, l)r, Charles W. Eliot, Dr. Maurice Fishbcrg, Dr. S. Wachsman und anderen prominenten amerikanischen Juden. Außerdem enthält die Nummer die Glückwunschschreiben aller führenden Organisationen und Persönlichkeiten der jüdischen und nicht-jüdischen üeffentliclikeit Amerikas Die jüdische üescliichtsgcscllschaft in Amerika (Arnerican Jewish I listorical Society) gab eine Sammlung von Urkunden und Dokumenten über die Behandlung der Jiidcnfragc auf «lern Berliner Friedenskongreß von 1878 und über die Intervention der Regierung der Vcreinigten Staaten zugunsten der jüdischen Forderungen heraus. Die Urkunden, die zumeist dem Archiv des Ministeriums des Acußcren in Washington entnommen sind, und die Briefe der beteiligten Personen sind gcsammelt, cingclcitct und licratisgcgebcn von Max J. Kollier und Simon Wolf. Das Doppelheft 8/9 der russischen ״Zeitschrift für Arbeitshilfe unter den Juden‘' bringt eine Reihe intercssanter Tabellen mul Abhandlungen über die Zahl und Lage vier jüdischen Arbeitslosen, über die Tätigkeit der Krcditliilfe, der Arhciterküchen, der Infomiationsbüros, der Arbeitsvermittlungsbüros und über die Binnenwanderung der Flüchtlinge. Außer grölk> ren Aufsätzen von Jakob Lcszcz vnski (sta• tistisehc Untersuchungen) und von 11. ־Bruzkus über die wirtschaftlichen Perspektiven der jüdischen Flüchtlinge enthält das IJoppelhcft eine Reihe Briefe aus der Provinz und Berichte der jüdischen Gesellschäften, die auf dem Gebiet der Kriegsliilfc tätig sind. In der neu gegründeten in Petersburg erscheinenden jüdischen ״U n i v e r s a I - B i b I i o 111 c k , die kleine Erzählungcn der besten europäischen und jüdischen Schriftsteiler zu billigen Preisen herausgeben will, erschien die erste Serie, die aus 9 schön ausgestatteten Heften In Taschenformat besteht. Es sind Uebcr- Setzungen von London, Balzac, Eliza Orzeszka,