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Jüdische Rundschau · 1917-03-16 · Heft 11 (16.3.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 11 (16.3.1917)
Date
1917-03-16
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 94 JU EDI SC HE RUNDSCHAU « Nr. 11 raktcr einer nationalen Institution, die die jüdische Nation im Lande vertritt, verliehen werde. Dieser Fordernng entsprechend apelliert die Versammlung' an alle jüdischen Wühler, mir solche Vertreter zu wühlen, die gute, stolze, nationale Juden sind und sich für die Verwirk• lieliting dieser Forderung mit ihrer ganzen Energie ein• setzen werden. Am selben Abend fand auch ein Vorwahl-Meeting der ״Organisation der Orthodoxen“ im Angelskasaal unter Vorsitz des Rabb. P. Kohn (Ansbach) statt. In seiner Eröffnungsrede sagte der Vorsitzende, daß die Orthodoxie, die die Mehrheit der Warschauer judenheit ausmnthe, auch die Gemeindeangelegcnheitei! verwalten müsse. Herr M. K e 111 p i 11e r verkündigte die Wahl• devise der Organisation, in der die Sorge tür Kaschruth nt tion Mittelpunkt der Gcmciiuletätigkeit gestellt ist. Der Redner versicherte dabei, dal! die Orthodoxie m'clit die Absicht habe, die Assimilation zu stützen. Die Orthodoxie führe schon seit jeher einen bitteren Kampf gegen (lie Assimilnnten und sei' auch ferner gewillt, diesen KampT lofl/uset/eit. Die Zionisten und Nationalisteil seien es, die die Kräfte der Assimilation stärkten. I lerr Welt ־kritisierte die Tätigkeit der gegenwärtigen Gemeindeverwaltung, die die Interessen der Ortliotloxie vernachlässige und der ״Organisation der Ortliodoxen“ feindselig gegenüberstelle. Als der national-jüdische Journalist Stupnitzki um das Wort hat, brach ein Tumult aus. Der Vorsitzende beruhigte das Publikum mul erteilte dem Redner eins Wort. Nach den eisten Sätzen seiner Rede, in denen er zu sagen versuchte, daß die Sorge für rituelle Speisen allein doch nicht für eine jüdische Partei ausreichend sein kann, und dal! ja auch die Assimilanten dafür Sorge zu tragen gewöhnt seien, wiederholte sich der Tumult in gesteigertem Maße, so daß der Redner gezwungen war, die Tribüne zu verlassen, ln seinem Schlußwort legte Rabbiner Dr, Carlcbach (Cöln) die Grundzüge der ״Organisation der Orthodoxen“ dar und forderte zur U11tcrstiitzmig der orthodoxen Tageszeitung ״Das jüdische Wort“ auf, die sonst cingchcn müsse. Aus dem Warschauer Stadtrat I ',ic zionistischen Ratmäiiner (H. F a r b 81 c i 11, Rabbiner Dr, P o s 11 a 11 s k i, , S. Sei dem nun, A. Eisenberg und L. David sühn) überreichten dem Präsidium des Stadtrates eine Interpellation über die Lage der jüdischen Reservistenfrauen, denen keine Regicrungsunterstiit/.ung gegeben wird nur deswegen, weil sie bloß nach jüdischem Ritus verheiratet sind und daher nur Zeugnisse des Rabbinats mul der Gemeinde- Verwaltung, aber nicht des Standesamts besitzen. Die lnterpellaiion begründet die Entstehung dieses Sach- Verhaltes und verlangt vom Stadtrat die Anerkennung dieser offiziellen jüdischen Dokumente zwecks Aus'- Zahlung der Regieruiigsiinterstüt/ung an die Reservisten* fraueil. Audi die Assimilanten (llcrensohn, Eigcr, Mutiermilch, Natansohn und Kirschrot) überreichten eine analöge Interpellation, in der sie die ״Aufhebung der juridischen Formalitäten“ verlangen, die ״die Auszahlung der Regieruiigsuutcrstützung an die Reservistenfrauen erschweren." Diese beiden Interpellationen werden auf einer der nächsten Sitzungen des Stadtrates zur Behandlung gelangen. Dem Kontrakte gemäß, den der Magistrat mit de! F'leischvenvaitiuig geschlossen hat, ist die Flcischverwaltung verpflichtet, 35°;'״ der geschlachteten Rinder den jüdischen Fleischhämllerii zur Verfügung zu sic• len. Wie die Erfahrung־׳ zeigt, teilt die Fleischvcnvaltung den jüdischen Fleischhiimllern viel weniger zu, trotz, aller Bemühungen und Beschwerden^ der jüdisehen Fleischhhndlcr. Am Freitag, den '25. Februar z. •B., erhielten von 13!) jüdischen üleischhätidlcrn nur 3<ל Fleisch, so dal! die übrigen 100 jüdischen Fleisch- Ui de 11 ihren Kunden nichts zu verkaufen hatten. Der Verein der jüdischen Fleischhämller beschloß daher, sicli mit einer Beschwerde an den Stadtrat zu wenden. Delcgicrtentag des schweizerischen Zionistenverbandes Am Sonntag, den 18. Februar, fand in Bern ein außerordentlicher Delegiertentag der schweizerischen Zionisten statt, an dem außer den Mitgliedern des Laudcskomitces '35 Delegierte der Ortsgruppen teiluahmcn, Eine Menge von Gästen wohnte den Verhandlungen he׳, Zum Leiter der Verhandlungen wurde Dr. Ar 11• stein, Basel, gewählt, 1111 Namen der zionistischen Ortsgruppe Bern begrüßte Dr. S t e 11 d c r die Vi r• Sammlung. Daun erstattete Dr. Pinkus den Bericht über die Tätigkeit des Vorortes und des Laiidcskomitees. Den Kassenbericht gab Herr Wenk, den Nationalfondbericht Herr Simon. (In den letzten 8 Monateil wurden für den Nationalfond 7000 Frcs. gesammelt; die Sammlung des Vorortes zugunsten medizinischer!Hilfsmittel für Palästina ergab •1600 Frcs,) 111 der Diskussion sprachen die Ffcrren S a d i 11 s k y, Rom, Lev in und Aber so n. Danach erhielt das Mitglied des Engeren Actionscomites, Dr. Arthur Ha ntke, das Wort, der ein ausführliches Referat über die Lage der Zionistischen Organisation im Weltkriege Cfstattete. In der Nachmittagssitzung fanden Neuwahlen statt. Die drei Mitglieder des Vorortes, Dr. Pinkus, Dr. S t e i n I) c r g und Wein b n u m hatten dcm'ssionicrt. Als Vorort wurden Bern und Zürich vorgeschlagcn. Die Mehrheit entschied sich für Bern, und es wurden gcwählt: Dr. Camille Levy, Präsident; Dr. Wyler und Dr. Lauer, Aktuare; Mess Inger, Kasslerci‘; Dr. St ende r und Dr. Ol s van g er, Beisitzer. In das Laiulcskomitee wurden neu hinzugcwählt: Dr. Abraham W e i n s c 11 a I als Vertreter der Ivriah und Dr. Strauß, Zürich. Die Adresse des Schweizerischen Zionistcnvcrbaudes lautet jetzt: Bern, Transit, Postfach H3. Spanische Fürsprache Vor einiger Zeit hatte sich der spanische Botschafter an die französische Regierung gewandt,!um zu liewirken, daß die in Frankreich Weilenden sephardfschen Juden aus der Zivilgefangenschaft entlassen werden, Der spanische Botschafter hatte diese Bitte damit motiviert, daß das spanische Volk in inniger Reue über die einst au den spanischen Juden verübten Mißhandlungen sich verpflichtet fühle, die ״ehemaligen spanischen Bürger“ zu schützen. Nachdem die Bitte der spanischen Regierung von der französischen bewilligt worden war, hatte Briaud von den Vertretern der spanischen Intellektuellen ein Dankschreiben erhalten. (Vcrgl. ״Jü• disehe Rundschau" vom 10. November 1916.) ..—■ —..— ...—.......ul ... Dieser Erfolg der spanischen Regierung hat die ״Spanische Liga für Menschenrechte“ veranlaßt, bei der italienischen Regierung den gleichen Schritt zu unternehmen. Die jüdisch-italienische Zeitung ״Israel“ vom 8. Februar 1617 enthält die Wiede!׳, gäbe der Denkschrift der ״Spanischen Liga für Menschcnrcchtc“ au den Ministerpräsidenten von Italien, betreffs der in Italien lebenden sephardischen Juden ottoinaiiiseher Staatsangehörigkeit. Die Denkschrift enthält die Bitte der Liga, die wenigen Sephardim aus den Konzentrationslagern zu entlassen, da sie zwar türkische Staatsangehörige seien, aber einer völlig anderen Rasse allgehörten und durch die Tradition eng mit Spanien verbunden seien. Wenn die italienische Regierung ihrer Bitte nachkäme, so würde sie den gleichen Weg gehen wie die französische, die die ottomanischen Juden hercits aus der Zivilgefangenschaft entlassen und ihnen völlige Freiheit gewährt habe. Italien würde sich durch diese Maßnahme den Dank von ganz, Spanien erwerben, das diese Nachkommen spanischer Juden als seine Söhne anerkenne. Der Denkschrift ist das Dankschreiben der spanischen Intellektuellen an Uri:»ml beigefügt. Dieselbe Nummer des ״Israel“ enthält bereits die ' Mitteilung, daß der italienische Ministerpräsident Bosei 11, au den schon das ״Komitee der jüdischeu Universitäten Italic 11 s“ mit derselben Bitte herangetreten ist, diesem Komitee die Antwort erteilt hat, daß alle Erleichterungen, die für die anderen ottomanisei 1 e 11 Staatsangehörigen niehttürkischer Nation in Frage kommen, auch den sephardischen Juden gewährt würden. Die in dieser Antwort Bosellis enthaftene Anerkennung der jüdischen Nationalität hat in den jüdischen Kreisen Italiens große Befriedigung hervorgerufen. Eine Erklärung 111 einigen Besprechungen des Berliner Delegiertentags wird von meinen Ausführungen über die Aufgaben der Kulturarbeit als von einem ״Referat ‘ gesprochen. Es scheint mir aus sachlichen Gründen angemessen, festzustcllcn, dal) ich kein Referat, sondern nur eine Ansprache zu Anfang der Diskussion über die Referate von Blumcnfckl, Schocken und Täubler gehalten habe. Ja nicht einmal eine Ansprache, sondern nur deren erste Hälfte. Ich hatte mich nämlich, wie ich zu Beginn mitteilte, aus Gesundheitsrücksichten genöt'gt gesehen, sie in zwei Teile zu zerlegen, mußte daun aber, da die Redezeit gekürzt wurde, auf den zweiten Teil verzichten. Daher konnte ich auch den sehr relativen Vollständigkcitsabsichtcn, die einer Diskussionsrede gegenüber ei- 11cm Referat zustcheii, nicht gerecht werden und manches mir Wesentliche, insbesondere über den Zusammenhang von nationaler und sozialer Erziehung׳, blieb ungesagt. Es vorzubringen behalte ich einer anderen Gelegenheit und geordneterer Komposition vor. Martin Hube r, Aus Palästina (Anerkennung des J a f f .1 e r G y m n a s i u 111 durch die Universität in Madrid) Dank der Bemühungen von Dr. Y a 11 u d a , Professor an der Universität von Madrid, ist das Flebräisclie Gymnasium in Jaffa offiziell von dem Spa-!lisch en Kultusministerium zur Zulassung seiner Abiturienten an die Madrider Universi- 1111 anerkannt worden. . .* .. *..■»'!• 1 —.•I. .,1 .— •1-1 ..- Gesamtheit -empfinden •und in intensiver Weise Anteil nehmen an den großen Frauen und Aufgaben des jü• dischen Lehens“. Den GoldmaHiischcn Ausführungen werden auch Gotheiii und Grabmvsky entnehmen körnneu, daß es der jüdischen Gesamtheit an der ErItaIr tung des ostjüdisdien tlaiidwvhks nicht weniger gc• legen sei wie etwa der deutschen (Mfeutlichkeit au der Erhaltung des deutschen Handwerks, und — daß die ״überaus schwierige“ Ostjudciifrage nicht bloß vom M a g cii st and p 1111 kt betrachtet werden dürfe. Von Interesse ist der Beitrag ״Gcgeitwarts- und Zu• kunftsaiifgnben" von Rnhb.-Stellv. Dr. R. Farbe 1־ (Beirat des Flilfsver. jiid. Handwerker in Mährisch- Osfrau 11. Umgebung). Der mit den namentlich in gesrhichthchcr Himlstcht so belangreichen gnlizi sehen Verhältnissen offenbar wohlvertraute Autor hätte bei Vermeidung aller Weitschweifigkeit viel mehr bieten können. Leo Rose 11 be rg. Literarische Mitteilungen Der ״Jüdische Verlag“ in Berlin hat ,eine Ncuausgabe von Leo Pinskers ״A 111 oem an z, i־ p a t i o n“ veranstaltet, der ein Aufsatz von Ach,ul Haam (״Lin stolzer Jude“), aus der Pinskcrnuinmcr der ״Jewrcisknja Shisn“, vorausgcsehickt ist. Mit dieser Broschüre setzt Dr. Ahron Eliasberg seine Sammlung ״Die jüdische G c 111 c i n s c 11 a f t“ nach einer dreijährigen durch den Krieg verursachten Pause fort. Die Ausgabe ist, wie der Herausgeber in seinem Vorwort bemerke, eine Erinnerungsgabe zur fünfundzwanzigsten Wiederkehr von Pinskers Todestag. 1111 Lod/er Verlag ״B c t h A m“ erschien soeben I >r. Leo Pinskers Schritt ״A 111 0 e 111 a 11/. i p a - tion, in die iidiselie Sprache übertragen durch M. Bleistift und mit einem Vorwort von dem Redakteur des ״Lod/er Tageblatts“ I. U g c r. Die Brosdtnre ist anläßlich des 25. Jahrzeittages Pinskers licrausgcgeben. in der literarischen Montagsbeilagc des Berliner Tageblatts, ״Der Zeitgeist“, vom 12. März 1917 erschien ein Aufsatz über Achad Haam, ״mitgeteilt von Assaf Cif f rin“. Er ist eine wenig In die Tiefe geliendu Darstellung von Achad Haams Ideen und Persöll• lichkeit. Von Davis T riet sch s Aufsatz ״Die östliche Ju• deiifragc", der vor kurzem in der Zeitschrift ..Panther“ erschien, ist ein Sonderabdruck (Orient• Verlag, Berlin) veranstaltet worden, 1111 Verlag Geog Müller, München, erschien In neuer deutscher Uebcrsctzung von A. v. Outtry der Roman der polnischen Dichterin Eliza Orzcszka ״Licht in der Finsternis" (״M c i r E z o f o w i C /.“). Das Mär/hoft der ״Hamburger Jüdischen Nachrichten״ enthält an leitender Stelle kritische Betrachtungen zum Berliner Zionistischen Delegiertentag von Dr. med. Max Michael. Der Verfasser verlangt die ״Wiederherstellung des jüdischen Hauses wie der jüdischen Schule“, die eine conditio sine qua non für jede jüdische Kulturarbeit in der Diaspora sei. Der zweite Teil des Aufsatzes befaßt sich mit der Erläiiterung dieses Programms. Das Heft bringt aus Martin Biibers ״Die jüdische Bewegung“ einen Aufsatz. Vom ״Judrsclicii Archiv", Mitteilungen des Komitees Jüdisches Kriegsarchiv“ (Verlag R Löwit Wien) erschien Lieferung 8/9 als Sonderheft Es enthält eine eingehende Darstellung von Prof, S. Brombcrir• W 11 k 0 w 8 k i über ״Die Juden Lembergs unter der Russcnlicrrschnft“. ul 1 o h d 11 u 11 .. tt V I fr C 11 c hat die Trauerrede Nah um ^10n19tcnveria tu יי ד»ד— י«..«•!» Sokolows, crclialtei bei Fler/.ls Jalirzcit m London, unter dem Titel ״Arma ged 11 ף in mh scher Sprache herausgegeben. (Di! Bioschure ist durch das Büro des Skandinavischen Zio bwichenr)a,KCS’ ^ock'10'm> Mastersamuelsgatan 48, zi vi ,f k,urvi'c l 01/Tlucncue Fcbruarhett der ״M 0 r i a 11", kt /״mC,ri 4״ Cr 1Ttlifh.c״ >«end ln polnischer Sprache. Ist Kr0״t.cn .Tc1J Achad Haam gewidmet 1>»״ Achad Haam“ enthält folgende Artikel; ״Ein Gruß an von Dr. Osias Thon, ״Die Bedeutung Achad Haams für die hebräische Literatur“ von Dr. Chaim Tartako wer, ״Achad Haam 11 ml der heutige Zionismus“ von Dr. Wilhelm Berkel hammer, ״Lo seh ha• ticrech“ von Dr, Josef Tencnbaum, eine genaue Besprechung des Achad Flanm-Hcftcs des ״Juden“ und eine Ucherset/img des bisher nicht übertragenen Aufsatzes von Achad Haam: ״Hachinuch haleumi“ (Die nationale Erziehung), 1 )imeben bringt das Heft den Anfang eines größeren Aufsatzes von N. M. Gelber ״lieber die neue _ Organisation der Judeiigenieinden in I ölen“ und die Fortsetzung der sehr interessanten Abhandhmg von Dr. Ignaz Schipper ״Das polnischlitauische Judentum und Palästina, ein Beitrag zur Gcschichte der romantischen Epoche im Zionismus“. I >ic Rundschau enthält eine kritische Besprechung der dcutscheu Zionistcnkonfcrcnz und ein Referat über die bishengc Tätigkeit der Jüdischen Toynbechalle in Krakau, Die regelmäßigen Rubriken Bibliographie und Neue F״ieher sehließen das reichhaltige Heft. Zu beziehen beim Verlag ״Moriah“, Wien, II., Zirkusgassc 36/4. Der jüdische Dramatiker in Amerika, Leon K 0 b r 1 ״, hat ein neues Drama geschrieben: Jankel Bojlc', •Ins dem Leben eines derben Dorljudcn. Das Drama wird in den besseren jüdischen Theatern in London und New-York mit Erfolg aufgeführt. Am 11. Februar starb in Wilna im Alter von 83 Jahren Jchoschua Halewy Mesach, einer der ältesten jüdischen Literaten. Gehören im Jahre 1834 in Ncu-Sagcr (üouv. Kowno), begann Mesach 1861 1!» ״IFfakarmc!“ seine schriftstellerische Laufbahn. Er nahm seitdem fast an allen hebräischen und jidischen I’1'• riodica teil. Einige Jahre war er der Herausgeber des Sammclbuchcs ״Gau Haprochim“. In jidischer Sprache verfaßte er Hunderte von Populärwissenschaft• liehen Büchern, kleine Volkslegenden und den ״Scheuet Jeluida (12 Bände); ferner ״Scheerit jisrael“, ״Masse hazlaw , ״Alilat dam“ u. a. Mcsachs bekanntestes Pseudonym war ״Sar sehe! Jam“ (Fürst!des Meeres), ' f rl ־׳. I p. ׳ 1 «( j % % l I 1

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