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Jüdische Rundschau · 1917-03-09 · Heft 10 (9.3.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 10 (9.3.1917)
Date
1917-03-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 8ö # JU EDI SC HE' RUNDS Cif AU Es ist der Zentrale der Gesellschaft zur I «irdemng der hebräischen Sprache jet/t gelungen, die Genclmiigiing der Behörden zur Eröffnung von Zweigvereiiicn in 16 neuen Städten des alten und ״neuen" Ausscdlimgsravons zu erhalten, darunter in Cherson, Poltawa, Staroduh, Nischni-Nowgorod, Tstliernigow, Jcwpatori, Zariziu, Krementschuk, Omsk, Tscherkassi, Oesterreich I )er ״Verein für hebräische S p räche und Kultur in Wien" eröffnet Mitte Februar allgemein zugängliche hebriiisuhe Sprachkurse in seinen eigens für diesen Zweck eingerichteten Räumen. Die pädagogische Leitung der Kurse steht unter Aufsicht eines aus Fachleuten bestehenden Beirates. Aus Palästina (Ein Urteil D je mal Paschas über die jütl i s c h e n Kolonien) In dem von Dr. Uc bei hör hcrausgcgcbeiicu und geleiteten ״Osmaisisehen Lloyd‘‘ (vom .IS. Februar) werden unter der Aufschrift ״Kreuz 11 n d Q u e r durch Syrien“ Reiseeindrücke von Beirut, Jerusalem, Jaffa und den jüdischen Kolonien beschrieben. Es licillt hier unter audeicm: ״Wir schritten (in Jaffa) den schönen, breiten Boulevard Djetnal Pascha ab, gefühlt von dessen Erbauer, wir besuchten das dortige hebräische O ymiusiu m , von dessen achthundert Schülern allein ein Zehntel an der Front ist . . Es wird auch von einem Besuch der in der Nähe von Jaffa liegenden Schule der ״Alliance israelite Universelle“ belichtet, dereu Direktor in Anwesenheit Dje mal Paschas versicherte, ״daß alle seine Schüler nach ihrer Ausbildung als Ingenieure und Techniker nach der Wüste ziehen wollten, um bei dem so riesenhaften Werke der Urbarmachiing teilzmielimeii.“ ln dem Bericht liciBt es dann weiter: ״In der Umgebung von Jaffa liegen viele Kolouieii, die wir leider nicht besuchen konnten, die des •Tempels Sarona, die Kolonie Wilhelm», die Kolonien der Zionisten, Ueber die wirtschaftliche Arbeit all dieser Kolonien hörte ich nur hohes Loh, das her e<1 s t e au s dem Mund e von I)j e m a 1 Pasc ha selbst." ״Syrien als Wirtschaftsgebiet" Jm Verlag des ״Kolonial-Wissenschaftlichen Komitecs“ (Wirtschaftlicher Ausschuß der Deutschen Kolonialgesellsehaft) erschien soeben ein ■118 Seiten ^tarkes Werk von Dr. Arthur R11 p p i n mit dem Titel ״Syrien als Wirtschaftsgebiet“*). Dr. Kiqipin schreibt in dem Vorwort zu seinem neuen Werke: ״Der Pinn zu diesem Buche hat mich seit langem beschäftigt. Meine fast zehnjährige Tätigkeit in Syrien im Dienste des jüdischen R'nlonisationswerkcs brachte mich nicht nur mit der Landwirtschaft, sondern auch mit Handel 11ml Gewerbe dauernd in engste Fühlung und führte mich auf häufigen Reisen durch das ganze Land, ich wollte die Erfahrungen, die ich auf diesem bevorzugten Posten über Syriens Volkswirtschaft gesammelt, für mich selbst und für andere zu einem abgerundeten Bilde verarbeiten. Aber zuerst fehlte mir die Zeit dazu, und *) Berlin 1617. Preis gebunden Mk, 10. broschiert Mk. 8. . Zu lu־ziehcn durch den Jüdischen Verlag, Berlin W. 15 ah der Krieg meine Oeschilftslast minderte und ich i aus Schreiben ging, sah ich, daß mein Material doch noch empfindliche Lücken auf wies. Vielleicht wäre dcshnlb das Buch ungeschrieben geblichen, wenn ich nicht im Herbst •din Gelegenheit gehabt hatte, Seiner Exzellenz Achmed Dje mal Pascha, Minister der Marine und I löclisikommandierendem in Syrien, von dem Plan des Buches zu erzählen, Seine Exzellenz verhalt mir in liclieusw tirdiger Weise zur Fortsetzung der Arbeit, indem er mir eine Reise durch ganz Syrien und die Einholimg von Auskünften bei allen amtlichen Stellen gcstattete. Dadurch wurde cs mir möglich, mein Material so zu vervollständigen, daß ielt hoffe, in diesem Buche zum ersten Male ein erschöpfendes Bild der Volkswirtschalt Syriens gegeben zu haben.“ Wir' werden dem Welke Dr. Kuppins, das ein außerordentlich umfangreiches Tatsachenmaterial in übersichtlicher Darstellung bewältigt und allen an der Ent- Wicklung des Landes inicressrerten Kreisen eine willkommen«.' allseitige Orientierung und die Grundlage eines eingehenden Studiums der wirtschaftlichen Verhältnisse Syriens und Palästinas gibt, in einer־ der nächsten Numniern der ״Jüdischen Rundschau“ eine ausführliche Besprechung widmen. Von der Hechaluz-Bcwcgung Die Leitung der Hcdialuz-Bewcgiing in Amerika gab ein Sainmclbuch ״Hcchaluz“ in jidischcr Sprache heraus, das die Prinzipien und Aufgaben der neuen Pionier-Organisation darsldlt. Die Sammlung enthält Aufsätze von D. lk-u-0 orimi (Wer wird uns das Land geben?), J. Ben -Zwi (Die neuen Pioniere), Scrubabcl (Die Aufgaben des Hcchaluz) und die Statuten der Organisation wie mich einen Bericht über die bis jetzt gegründeten Gruppen, Das Sainmclbuch ist populär geschrieben und wird zum billigen Preis von 5 Cents verkauft, um ihm In die weitesten Kreise Eingang zu verschaffen, Spenden Jacob li Schiffs Jacob H. Schiff, •der bekannte jüdische Phi* lanthrop, hat anläßlich seines 70. Geburtstages am 10. Januar, der ihm herzliche Glückwünsche aus allen Teilen der Welt gebracht hat, eine grolle Anzahl von Beträgen gestiflcl, deren Gesaiiillif/lie noch nicht bekannt ist, aber auf 750IHM) Dollar geschätzt wird. Aus den Bestätigungen der verschiedenen Institutionen, die beschenkt worden sind, gellen bis jetzt folgende Zahlen klar hervor: Pensions-Fond für Rabbiner 100000 Dollar, Amerikanisches Rotes Kreuz 1001X10 Dollar, New- Yorker Universität 50 000 Dolfar, Amerikauiscli-Jüdisclies Theologisches Seminar 100 (XX) Dollar, Montefiore lleiimmd Hospital 100000 Dollar, Henry Street Siedehing '25 000 Dollar. Vom Jüdischen Natlöiialiond Die im Februar 1017 an daß Hauptburcati des jüdischen Nationalfonds abgelieferten Spcmlcngelder betragen 5152(1 M, Es entfallen auf Nord-Amerika 21580 Mark, Oesterreich 0014 AL, österreichisches Okkupationsgehiet 2132 M., Deutschland 5(176 M., deutsches Okkupationsgebiet 5201 M,, England 3431 M,, Holland 1601 M״ (außerdem 500 M. für den Geiiosscnschaftsfornl), Argentinien 733 M., Schweiz 682 M., Frankreich 228 M., Schweden 102 M. und Belgien 51 M. .... ......—————. ... Patriarch Jizchak recht und sein Standpunkt ist iinanfeehtbnr. Aber der Richter Noah, dessen Volk nicht bloß Israel, sondern ״die ganze Schar der wimmelnden Menschheit ist‘‘, wirft die Frage auf: ״Tat cr’s bösen Herzens? Ging er aus auf die Qual des Knaben sich zur Lust?“ — Habel erwidert: ,,Nein, mein Vater. Er handelte wie ein Tor, der die Kröte erschlägt, weil er vermeint, in ihrem Haupte finde er einen Edelstein‘‘. Im Gegensatz zur Anschauung Jizchaks, dal! nicht der Wille und das Vermögen, sondern die Tat als ■solche gelte, und wenn die Tat böse ist, so komme es nicht auf die seelischen Triebe an, die die Tat 1erzeugten, — meint Habel: ״Er glaubte, gerecht zu sein. In seinem Haupte, eng und dampf, sah er das jBiltl der Gerechtigkeit verzerrt und dämmrig, und strebte ilun zu." Und schließlich: wenn auch der Weg nicht gut war, so war doch gut der Erfolg: die Läuterung des Volkes, der Umstand, ״daß es sich auftürmte schreiend zum Herrn und Maschiadi lieranzog an sieh." — In diesem Sinne ergeht der Urteilssprudi: Noah:.So verhänge ich ihm: er sei nicht Semaels, und nicht hörig dem grausamen Reich. Habel: Und ain Ende der Tage sei ihm verziehen und keine Qual, sondern ein gutes Vergehen,-— Das Volk Israel hat gesprochen. Der Bann der Jahrhunderte ist gebrochen, das in einem Meer von Blut und Tränen, von Feindschaft und Haß schier erstickte Wort zwischen uns ■und den Völkern ist ausgesprochen worden. Es bedeutet die Uebcrbrückung der Kluft, die Ueberwindtmg des Hasses, den Weg der neuen Gemeinschaft. Es ist nicht aus Schwäche und nicht aus Scljastvcrlcugnung geboren, sondern aus Selbstüberwindung, die Sclbstbcjahung ist, und aus Sehnsucht nach höherer Menschlichkeit, Diese aller, Selbstüberwindung und Sehnsucht nach höherer Menschlichkeit, bedeuten die tiefste Stärke eines Volkes, * Der Knabe Moritz Scharf ist der Zweitsdiüldigc, Ohne ihn hätfe Hary die Anklage vielleicht doch nicht zustande bringen könnet(, Wie nun das Gericht über Bary das Gericht über die Völker ist, so ist das Gericht »—liwilumil t, ■Ml■ 111■ limi'U———| über den Juden Moritz Scharf ein Selbstgcricht, Denn Moritz Scharf ist nicht das lediglich Schlechte in der menschlichen Seele, — er ist ein Element der Jtidcnseelc überhaupt. — lieber die Zwiespältigkeit der jüdischen Seele hat Martin Huber das — möchte man sagen — Letzte und Endgültige bereits ausgesprochen, Gott und Satan ringen in jeijem Juden einen Kampf auf Tod und Leben. Am Scheideweg lies Guten unü Bösen leidet der Jude unsäglich: die Wahl ist ihm nicht schmerzloses Besinnen, sondern «!ualvoilcs Martyrium. Arnold Zweig läßt Scmael über die Juden sagen: ״Sie ■sind die Starken nicht mehr. Jahrhunderte geduckt in Angst, über den llitttptern die F'aust, in den Herzen Besitz und Geld euch loszukaufen: nein, ihr seid die Ganzen nicht mehr." Jawohl, nicht die Starken, uidit die Ganzen! . . . Der dreizehnjährige Moritz Scharf ist auch Jude und kämpft den Kampf des jüdischen Menschen in sich bitter aus, - Der Dichter stellt diesen Kampf in einer prachtvollen Szene (111, 5) dar: der Prophet Eli ja hu und der Renegat Pfefferkorn, zwei Personen und doch eine, eine Gestalt und doch zwei Schatten, ringen um die Seele des im Gefängnis schmachtenden und in verzweifelter Versuchung leidenden Knaben, der soeben das ״Gcständuis" abgelegt hat. Elijahu spricht: ״Seine Tat kennt er nicht; er ist ein Kind gerade hinter der Grenze; von der ab ihm zugercchnet wird, was er vollbringt. Die 'Leiden seines Leibes fühlt er, aber er weilt nichts *von der Seele und ihrem Leide. Bruder, ich entreiße dir diesen." Pfefferkorn: ״Ich bin stärker als du; ich vollbringe cs. Ich habe Verbündete in der Zeit, wohin ich sehe.“ — Pfefferkorn siegt. Moritz, von dem Bary nur mit Folterqunlcn das verleumderische ״Geständnis" erpressen konnte, beugt sich nun freiwillig vor dem Kreuze (״weilab von dem Geiste, den dieses Zeichen meint") und verharrt während des Prozesses hart bei seiner Aussage. Er beschimpft den Vater, verleugnet seine Brü- > der — ein Abtrünniger der Gemeinde . . , ' Doch nach dem Prozeß — entleibt er sich. In tiefster Reue legt der Knabe Hand an sich und zti innerst geläutert, verhaucht er die Seele. Elijahu entreißt, Pfefferkorn Organis,׳itlon der rumänischen Juden in Amerika Am 31. Dezember wurde in Philadelphia in Anwesenheit von 270 I )elegierte״ und einer grofielt Anzahl Gäste die erste Konferenz der rniniinischen Juden in Amerika eröffnet. Die Konferenz stellte *ich die Aufgabe, die rumänischen Juden zwecks Befreiung der In Rumänien iinicrdriickteii Judenlieit zu organisieren. Die Hauptfragen, die auf dieser Gründntigskonferenz eine lebhafte Diskussion hervorriefen, bezogen sieh ruf den Rahme״ der neu zu schaffen* den Organisation und die Grenzen ihrer Kompetenz. Einerseits wurde verlangt, daß die Organisation sich bloß auf die in Amerika weilenden Juden beschränken und sich nur als eine zeitweilige bei rach len soll, die nach Beendigung des Krieges sielt aufzulöscn hat. Die andere Richtung dagegen forderte die Schaffung einer «lauernden Organisation der rumänischen Juden in Arnerikn, die in stetem Kontakt mit den Jude״ in Rumänien und den rumänischen Juden in allen anderen Ländern stehen soll. Den Sieg trug die zweite Richtung davon. •Die neugeschaffenc Organisation erhielt den Namen ״Verband der rumänischen Juden in Arner i k a“. Das 11. Heft des ״Juden“ Das soeben erschienene Heft des ,,Juden“, das vorletzte des ersten Jahrgangs, eröffnet Kurt Blumen* feld mit einem Aufsatz über ״Innere Politik“. Er schildert die bisherige Entwicklung der Zionistischen Organisation, deren wichtigste Aufgabe, Festigung des jüdischen Bewußtseins ihrer Anhänger, erfordert habe, daß die Entwicklung der jungen Zionisten in strengster Isolierung von allen Einflüssen der Assimilation vor sich ging. Heute, wo die Zionistische Organisation in nationaler Festigkeit dastehe, sei die Zeit für eine Umschau gekommen, eine Umschau, die uns zu unserer freudigen Genugtuung beweise, daß unsere Arbeit nicht vergeblich gewesen sei und daß nicht nur unsere Terminologie, sondern auch unsere Anschauungen in der nichtzionistischen Jugend Freunde um' Verstand* nis gefunden haben. ״Jeden, der 1111» helfen will, betrnehien wir als einen, der den Willen hat, sich seiner jüdischen ()emeinsehaft als tätiges Glied um *eine* eigenen Judentums willen einztifügen.“ Anders aber, so führt Bluincnfeld weiter ans, verhält es sich mit den jüdischen ׳Organisationen, in denen die Männer der alten Generation die Führung haben. Hier sind die Gegensätze zu groß, als daß man der Meinung sein könnte, daß auf einer Verständigiiiigskonfcrenz man durch gegenseitige Kompromisse in programmatischer Be- Ziehung zu einer Einigung kommen könnte. Aehnlich habe sieh ja auch auf der anderen Seite Herr Justizrat Fuchs hei der Tagung des Zenirnlvcrciiis geäußert. Wohl aber könne die Zionistische Organisation Bündnisse schließen mit anderen Organisationen zur Erreichung bestimmter Ziele. ״Solche allen erwünschte Ziele gibt es. Wer cs für wertvoll hält, sie mit uns im Bunde zu erreichen, kann unserer Hundestreue gewiß sein." 111 gehaltvollen Ausführungen bespricht Max Brod die Kritik, die Franz. Werfel im Januarheft der ״Neuen Rundschau" 1917 an Hillers aktivistisclien Forderungen ausßcübt und denen gegenüber er sein Programm einer die Siegespalme. Scmaei, der Satan, tobt wider Elohitn,. dessen Stimme entgegnet: 1111״ Menschen ist Oeffming für meine Boten wie für deine, und die Boten des Herrn sind stärker als des Knechtes Boten, denn des Mensehen Seele strebt empor." — Im ״Raume des göttlichen Lichts" wird nun über Moritz Scharf Gericht ahgchalten. Rabbi Akiba, der heilige Märtyrer für Volk und Glauben, vertritt das Prinzip der absoluten Gerechtigkeit: dem Knaben war gegeben, ״den Namen des Höchsten zu heiligen" und ״die Krone des Bekenners zu tragen", aber ״er verspielte den Reif", ■schlug seinen Vater ins Gesicht und brachte die Lüge über Israel. Rabbi Israel B n a I s c h c 111, der alle Kreatur in seift Herz geschlossen, vertritt das Prinzip der grenzenlosen Liebe. Er spricht zu Akiba: ״. . . Das Leid des Körpers ist stärker als der Mensch .... Oh Vater, er ist geboren fern von unserer Erde, erwachsen in der Verli.'iiiming, genährt mit Unterdrückung und getränkt mit fremden Wassern! Du kennst nicht das Lehen in diesen Ländern, und wie cs die Liebe schwächt; ich aber kenne cs und richte nicht," Elijahu bringt das Wort Gottes, welches Baalschem den Richtspruch sagen läßt. Und Baalschem ■verkündet dem Knaben Moritz Scharf, dem Vielgeprüften, dem Uolusinärtyrcr, dein an seinem Judentum irre-Gcwordcnen, der leugnete und fiel und schließlich in Qualen der Reue endete: ״So spreche ich dir zu, du werdest wiedergeboren im Lande der Väter, in Freiheit, Wissen und Freude. Dort lebe nahe der heiligen Erde, ein Bauer, und erweise dich. Denn der Mensch muß seine Weile haben, und muß ein Tor sein für allerlei Leben. Dies aber, was du in'jenem kurzen Leben getan, sei dir nicht zur Sünde gerechnet, sondern zum Verdienst, Denn durch dich sind die Seelen entbrannt, die Herzen erschüttert worden, und die Funke!1 gehoben. Du warst, als du verrietest, ein Gefäß des Maschiacb, ein Bote der Glorie und ein Wagen Gottes," * Verzeihung - war das letzte Wort Über Bary, Liebe - ist das letzte Wort über Moritz Scharf. Liebe | | 1■ it , 1' 1

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