Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 9 (2.3.1917)
- Date
- 1917-03-02
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 9 JU EDI SC HE RUNDSCHAU Seite 79 Jahres cingcfiiltrt und bcibclialtcn worden, Heber 150 Artikel in der jüdischen und englischen Presse sind in! verflossenen Jahre vom Hauptbüro des Or• dens veröffentlicht worden. Zusamiiicnfassciul kann gesagt werden: ״Wahrend des Berichtsjahres brachte der Orden ״Knigths of Zion" 10 0!)() 1 »ollar für zionistische Zwecke auf, ■28 neue Organisationen Italien sich angeschlossen, und die Mitgliedeizahl ist um wenigstens 1200 gewachsen. Am Abend fand in M i 11 n e a p o I i s ein Volks• nieeting statt, das Herr S11 u 111t a n leitete. Ansprachen hielten die Herren Dr. Stephan S. Wise, Jmlge Hugo Pani, Prof. II. M. Kal Iu 11 und Dr. Selunarja bovin. 111 tler Zwilliugsslatlt St. Paul wurde /u gleicher Zeit ein Volks-Meeting abgehahen, .״itif dem Herr Leon Zolotkoff präsidierte und dieseihen Redner sprachen. Während des Meetings wurden 8000 Dollar für /ionistisehe Zwecke gesammelt. Es wurde beschlossen den Namen ״Knighls of Zion“ zu ändern, Der Beschluß wurde angenommen, und die Organisation führt jetzt den Namen ״F e d e - 1׳ a t e d Zionist S o c i e t i e s o f 111 e Middle- W c ׳« t“. Die Wahlen ergaben folgendes Resultat: Einen- Präsident Jndge Julian W. Mack, Präsident Max S 11111 m a 11, Vize-Präsidenten Sam Gins bürg, Prof. H,׳ M. K a 11 e n , die Rabbiner I. S. S11 e i n < e I dund C I). Matt, Jndge Hugo Pa 111, Schatzmeister B. II 0 r w i c 11, Vorsitzender des Exekuliv-Kojnitecs Leon Zolotkoff, Sekretär Prof, S. A. Hoff in an 11. Zionistische Jalircskonfcrenz in Texas Die zionistischen Vereine in Texas, wo die Zahl der jüdischen Bevölkerung gering und die zionistische Bewegung viel jünger ist, hielten im Januar ihre Jahreskonferenz in S. Antonio ab. Die Zionistische Organisation bilde! die einzige jüdisch-politische Verein!- gtmg; im Staate. In den Städten, in denen sie vertreten ist, leitet sie auch die ganze jüdische Kultur• und Erziehungsarbeit. Die Konferenz heschloll eine S.uniiihing von 10(10(1 Dollar für das Hilfswerk in Palästina, Zionistische Konferenz in Connecticut Eine besondere Beachtung verdient die Konferenz der zionistischen Vereine in Connecticut, die am 21. Januar in New Häven unter dem Vorsitz von CI1. Kaltau in der Anwesenheit von 117 Delegierten eröffnet wurde. Die jüdische Gemeinde wie auch die Stadtverwaltung begrüßten die Versammelten herzlich. Den Bericht über die politische Tätigkeit tler Fülleration erstattete Louis Lipski. L e v i 11 - E p s t c i 11 gab einen ausführlichen Bericht über die Arbeit des provisorischen Komitees. Unter anderem beschloß die Konlerenz: 1. dafür zu sorgen, daß die Delegierten zum Kongrell wem; nicht organisierte Zionisten, so doch wenigstens atisgcspro: heile Natioualjudeu sein sollen, die uns m unseren Hoffnungen nicht enttäuschen werden; 2. die Einnahmen des Palästinahill'swurkes in jeder Stadt des Staates Connecticut zu vergrößern; 3. tlie hebräische Kulttirbcwegung zu unterstützen 11ml die bevorstehende Konferenz der hebräischen Orgnnisation zu beschicken. (Zum Delegierten für diese hebräische Konferenz wurde Herr Dr. Jakob Epstein gewählt.) Dis Massenmeeting, das im Anschluß an dieser Konferenz im Saale des Stadttheaters nbgchaltcu wurde lind auf dem Dr. Selunarja L c v i 11, Jakob de Haas und Rabbiner Löwenberg sprachen, hintcrlicß einen großen Eindruck und brarhie auch einen bedeutenden materiellen Erfolg für das Paiästinahilfswork. in Rumänien und andere Vorgänge im jiiiliseh-politiselieu Lehen wird berichtet. Auch die Antwort des Staats- Sekretärs Zimmermann, die der deutsche Botschafter in Amerika dem Redakteur des ״America 11 Jewish Chroniclc“ vermittelte, wird registriert. Der Aufsatz vom Reidistagsahgcordiietcii Max Cohen im ״Vorwärts“ über ״Polen und die J title 11" (siehe ״Jüdische Rundschau" I9I(>, Nr. 51) und ein Aufsatz von I >r. Adolf Urte 111׳ m;11111 im ״Neuen Deutschland" über die Nation ilifäleiifrage in Polen werden (letzterer auszugsweise) wictlergegebeii. Bibliographische Notizen und einige Pressestimuieii über das ״Bulletin Juif" schließen das Heft, das mit Illustrationen von den aus Kowno durch die Russen atisgewieseuen Juden und einem Faksimile eines russischen Armeebefehls ausgestattd ist. Im Verlag von V. Agafonoff, Pari*, erschien in französischer Sprache eine Aufklärungsbroschüre von '* ׳■•lirhlum über tlie Leiden der Juden in Rußland Zionistische Bewegung Polen. (Zionistische R n t in ä 11 n e r i 11 7. a w i c r c i c) Bei den Wahlen zum hiesigen Stadtrat fand infolge einer Verständigung zwischen Juden und Polen kein Wahlkampf ״statt. Ls wurde eine vereinigte Liste abgegeben. Die Juden, die 22'V« der Bevölkerung ausmachen, erhielten 7 Mandate von 20. Unter den jiiilisdien Ralmiiunern (befinden sich die Zionisten Adolf B e inst e i 11 und Meier F r e 11 k , tlie durch die jüdische Bevölkerung einstimmig gewählt wurden. Die Zionisten entwickeln in Zatviercic eine rege zionistische Tätigkeit Neuerdings organisieren sieh auch die Frauen ׳der Stadt zu gemeinsamer Arbeit für den Zionismus. Rußland. Finte Dezember kam im Petersburger Kreisgericht tler Prozeß des Redakteurs tler eingestellten zionistiselieii Worheiisi'Sirift ״Rnswiet", Herrn S, K. G e jv stein, zur Verhandlung. Der Redakteur stand wcgen der Veröffentlichung eines Leitartikels über die seincr/eil von der Duma geplante Reform des Senats 1111ter Anklage, in dem all die Jtideiibeschriinkmigen, die der Senat erfunden hatte, aufgc/ählt Worden waren. Der Redakteur wurde zu drei Monaten Haft liozw. 300 Rubel •Straft' verurteilt. (״L es j u i f s r u s s c s c t Aus Italien. In Rom hat sich ein ״Jüdischer lugendverein" gebildet, tler Kurse im Hebräischen veranstaltet und auch Turiiaheiule cingerühtct hat. Die jüdische Oeffeiitliriikcii Roms, licsoiulcrs die jüdisch-nationale Jugend hat durch (len Vortragszyklus des Schriftstellcrs Dr. Bl uw st ein Gelegenheit, ihre Kenntnisse der jüdischen (ieschichte und der Lage des jüdischen Volkes in der Gegenwart zu vertiefen, Die Vorträge (inden unter dem Vorsitz des offiziellen Vertreters der dalienischi'ii Judcitlieit, des Advokaten Aitgclo Sc re 11 i, Präsident sämtlicher jüdischer Gemeinden Italiens, im Gemeindehaus zu Rom statt. Aus Rußland. (Fine Deputation hei P r o t o p o p o wi Wie die nciigcgrihidctc russische Tageszeitung ״R 11II k a j a Wo I j a" mitteilt, wurden die jüdischen Politiker II,111111׳ Alexander U 0 11 z h 11 r g und Rechtsuii- M. . während des Krieges guerre"). __ Das ״Komitee 11 cs S c 11 o 1 e 111 ־ A 1 e i c ii c m Volks( muH" beschloß, noch während des Krieges Reim; Verlagstätigkeit zu beginnen. Vor allem werden die Werke lies Dichters, die er in den letzten Jahren schlich, und die in den Zeitschriften untl Zeitungen zerstreut sind, gesammelt und in einer Volksausgabe verlegt wer- 1',1*" •י,,־t pcr Redaktion dieser Sammlung, die vorläufig auf 4 Bande berechnet ist, wurden die Schriftsteller J. I). Be r k o w 11 s ch , M. W i 111 s c h c w s k i, Je hoasch und David Pinski beauftragt. Im Musikvcrlag für Nationale Volksk 11 n s t (Berlm-i Jalcnscc) erschienen ״J ü tl i s c h e Lieder", komponiert für eine Singstimnic und Klavier (Violine) von Janot S. Roskin. Heft I enthält: ״Mein Spielen" (Abraham Reisin), ״Das Gebet" (J. L. Percz); Heft II: ״Der Schuster bei der Arbeit", ״Ich weiß nicht", ״Da! neue Lied“ (A. Reisin), ״Mein Ruheplatz.״ (Morris Rosenfeld); Heft III: ״Sing mir still ein traurig Lied" (S. Dcmbitzer), ״Wiegenlied" (A. Reisin), ״Das goldene Kalb״ (Heinrich Heine). ״ * Olierlldilsiiol Philharmonie Bcrnliurgerstrafic 22 a OkcrllchUaal Sonntag, den 4. Mflrx 1917 abend» 71/.jUhr: Abend ostjüdischer Kunst (Mtiilk י Gelang Literatur) 1. Ucbenctzungen au! der Jüdlichen und he• bräitchcn Literatur, vorgcleien von Anna Emit vom Theater KönliiiirflUenir, 2. Chü1i!di!che Motive (för den Abend bearbeite!) vorgetragen von Felix Robert Mendelssohn, CcUovlrtuosc, 3. Vorlesungen eigener neuer Werke (Poesie und Prosa) von S. SchnCur. 4. Jüdische Volkslieder, vorgetragen von Opernsfingcr M. Ktpnls, als Gast von der Warschauer Resldcnr.opcr. Näheres Im Programm. Llntrlttskarlcn zu 2, 3 und 5 Mark bet Bote 31 Bock (Leipziger Strafte 37 u. Toucntzlcnsfr. 7), Zionistische Vereinigung für Deutschland (Sädisische Strafte 8), Verein Perez u. Jüdisdtcs Volkshelm (Drogoncrslr. 22), Jüdische Lesehalle (Oranlenburgcrstrafte 58), Buch- Handlung .Kodlmoh* (Oranlenburgcrstrafte 26) und an der Abendkasse. 23. Janu.’tr vom Minister empfangen. Dieser Beüber den bevorstehenden der Juden m Zusammen• Aus aller Welt Aus Galizien. (Von' der Lenthe rg er K!111 usg c in e i n de) Infolge tler Reorganisation des Lembcrgcr Kultusgcmciiiilevorstandcs wurden die Herren Dr, M. R i n g c I untl Dir. S. 01׳;; n ge zu Mitgliedern tlcs Kultusbeirates ernannt. -Sie nehmen regen Anteil an allen Arbeiten tles Ucm1׳indevorst,indes. Iiisocsoiitlere ist die miihevolle Arbeit I)r. M. Ringels für ein Zentral- F v i 11 e 11 / a 1111 für vergessene oder verschollene Stiftiuigcsi sowie für die Gründung einer Reiehsorg a n i s a t i o n der jüdischen K tt 1111 s g c m e i n (i e!1 liemir/uliehcn. Seinen Bemühungen ist cs gehingen, daß der Vorstand der Kultusgciueiude in seiner Sitzung vom 31. Januar beschlossen hat, ein Evidenzamt für jüdische Stiftungen und Fonds in ganz Galizien zu gründen. Dir. S. Orange betätigt sich sehr erfoigieieh auf dem Gebiete der philanthropischen Arheit. E.r ist Referent tler Wohltiitigkeitsscktion, Mitglietl des jüdischen Spitalrates und Mitglied des Kuratoriunis der jüdischen Waisen- und Sicchhäuser. Vor kurzem ist der Kultusgcmcindc-Vorstchcr, Dr. Jakob Diamant!, tler als Geisel 11/0 Jahre, in russischer Gefangenschaft verbrachte, nach Lemberg zurückgekehrt. Die Vertreter aller Institutionen bereiteten dem um die Lemberger jüdische Gemeinde verdienten Manne einen feierlichen Empfang. Auch die zionistischen Kreise, denen er in ihrer Eiligkeit nie als politischer Gegner gegenüber stand, begrüßten' seine Rückkehr aufs her/-' liebste. (Von tler jüdischen O cm c in de b i bl io t hek i 11 Lem he rg) Vor kurzem wurde nach einer Pause die durch Kriegszustände verursacht war, die jüdische Gemeinde-Bibliothek im neu eingerichteten Lokale eröffnet. Zum!.eher nitil Kustos wurde ticr auf jüilisch-wissensiiiaftlidiem Gebiete verdiente Gelehrte, Prof. Dr. Freund 1. e w i, ernannt. Zum Leiter des Kuratoriums wurde das Mitglied tlcs Kultusbeirates, Dr. M. Ringel, gewählt, Aus Amerika. (Von der l< r i e gs hi I f c) Das ״Joint Distribution Kommittce" beschloß auf seiner letzten Sitzung anfangs Januar!917, neue 185 0ÖÖ Dollar für die jüdischen Notleidenden in Polen und Litauen zu senden. Gleichzeitig wurde auch beschlossen, die monatliche Geldsendung von 30 000 Dollar für Palüstin,1׳ auf 000 10׳ zu! erhöhen. Für die notleidenden jüdischen Schriftsteller in Warschau und Wilna wurden je 2500 Dollar bestimmt und 20 000 Dollar für besondere Pessaeh-l'nterstiit/.utigen von Kriegsnotleideiiden. Der 27. Januar, der im vorigen Jahre vom Präsidenteil Wilson als ״Judentag" festgesetzt worden war, wurde vom Komitee als ״Gedenkt a g" bestimmt, an dem in allen Städten der vereinigten Staaten Geldsatnmhingen veranstaltet werden sollen. wall II. B. Sliosberg am des liiiicrn, P ri» t o p o p o w , stieb wird mit den (leriii hten Erlaß in der Wolnirctlilsfrage bang gebracht. (Ein e B e s c 11 r ii n k 11 n g f ii r Ile b r n 1 s c 11 ti 11 tl J i (I i s c h) Filier Verordnung tler Hauptverwaltung des General- Stabs gemäß iv erden Briefe iiaeii den Rußland entrissenen Gebieten mir in russischer, deutscher, )Klinischer, litanischer und lettischer Sprache befördert. In hebräischer oder jütischer Sprache wird keine Korrespondenz tiadi den vom Feinde okkupierten Gebieten gestattet. Aus Schweden. Im De/.ciiiherhelt tler ״Svens!« Tisskrift", einer ik1* ernstesten und politisch maßgebendsten schwedischen Zeitschriften, veröffentlicht Dr. M. Ehrenpreis Stockholm, einen Aufsatz über die Juden Rußlands walimul des Weltkrieges, indem er darstcllt, worin die Juden», frage in Rutil,• nid bestellt untl insbesondere die Haltung der russischen Intellektuellen zur Judcnfrngc untersucht. Auch die Haltung der mit Rußland verbündeten Westmachte zur russischen Judenfrage wird einer kritischen Beleuchtung unterzogen. Der Aufsatz schließt mit einem Hinweis aut die amerikanischen Bestrebungen, den Juden zu ihren Rechten zu verhelfen. Aus Australien, (Hilfsaktion der australischen Juden) Bis zum 27. Oktober 101(1 hat die ״Australisch- Jüdische Hilfsaktion für die vom Kriege betroffenen Juden in der russischen Kriegs/oue" dem Londoner Komitcc die Summe von C M)0t) übermittelt. Fünfzehn Jahre Nationalfond Alt der Spitze tler heutigen Nummer wird tti einem besonderen Aufsatz auf ein für den Jüdischen Na• tioualfond bedeutsames Datum hingewicseit: die fünfzehnte Wiederkehr seines < irünihtngsjahres. In allen Ländern, in denen der Nationalfond Freunde besitzt, wirtl die Bedeutung dieses Ereignisses durch ausführ• liebe Betrachtungen gewürdigt. Wenn auch ein 15 jähriges Bestehen noch keine große Zeitspanne umfaßt, so ist doch gerade beim Jüdischen Nationalfond ein solcher Ucbcrblick angebracht, weil schon diese 15 Jahre zeigen, was eine Institution leisten kann, wenn sie in dem treuen Willen aller national Gesinnten eine lebendige Unterstützung findet. Auch die deutsche Zentrale des Jüdischen Nationalfouds ist an dieser erfrettliclicu Entwickelung nicht unwesentlich beteiligt. Utre jährlichen Einnahme-Ziffern sind von den wenigen liunilert Mark tler ersten Jahre zu den 130 000 Mark des letzten Jahres, das noch dazu ein Kriegsjahr war, augewachsen. Es lohnt sich daher, der Geschichte der deutschen Zentrale im Einzelnen nachzugehen, um auch den Unorientierten ein Bild von der stetigen und über Erwarten erfolgreichen Artveit zu geben, «Sie liier geleistet winde. Wir werden im Anschluß an den heutigen Leitaufsatz einen Abriß der Geschichte unserer N. F.-Zentrale veröffentlichen und sind überzeugt, «lall dies bei allen Freunden des Nationalfouds lebhaftes Interesse finden wird. Jüdischer Nationalfond, Zentrale für 1) e tt t s c lt I a n tl. Porträtmarken des Jüdischen Nationalfonds Das jüdische Volk errichtet seinen Führern keine Denkmäler aus Stein und Erz. Ls hat aber «las Bedürfnis, 'der Dankbarkeit und Anhänglichkeit gegenüber seinen wahrhaft Großen auch bildlich Ausdruck zu geben. In unzähligen jüdischen Heimen Osteuropas kann mau neben bildlichen Darstellungen von Mosche jinbbenu auch solche von Moses ״Montefiorc, ßarem Moritz. Hirsch und Theodor Hcrzl finden. So hat auch die vom J.N.F. im Jahre 1008 heiaitsgegclHtie ILcrz.lmarkc allgemeinen Beifall gefunden; die Aufläge von 5 Millionen Exemplaren hat sich nicht als zu hoch erwiesen. Von der ein Jahr später zu Max Nordaus (10. Geburtstag vom J.N.F. herausgegebenen Nordaumarkc war im Laufe eines Jahres die Aufläge von einer Million Exemplaren vergriffen, so daß im Jahre 1913 eine neue Ausgabe erscheinen mußte. Nach dem Ableben David Wulff soll ns im September 1914 hat der J. N, F. eine Wolffsohnmnrkc in einer Auflage von einer Million Exemplaren herausgegeben, die sich großer Beliebtheit erfreut. Vor einiger Zeit schrieb ein im Felde stehender langjähriger Vertrauensmann: ״Das mir frcundlichst gesandte Heftchen Wolffsohnmarken hat mir mehr Freude gemacht als alle anderen Liebesgaben. Ich hatte es schmerzlich empfunden, daß der Tod des Nachfolgers Hcrzls und des Präsidenten der