Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 9 (2.3.1917)
- Date
- 1917-03-02
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2651273-2652026-2652035--11018-2668823- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite?8 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 0 1 i I 1 i i er gestanden hatte, und seine Handschriften und Tagebüchcr, die er seit seinem 60. Lebensjahr in hebräischer, russischer und jidischer Sprache führte — vermachte er seinem Freunde S. M. •Ginsburg, dem ehemaligen Redakteur des ״Frcind“ und I ferausgeber der russisch - jüdischen historischen Saminelbücher ״Pcrcschitoje“. Die Beerdigung Übernahm die (icmeimle auf ihre Kosten. Alle jüdischen Schulen der Stadl und die Büros der groben jüdischen Gesellschaften waren an diesem Tage geschlossen. Während ries Gottesdienstes, der am Montag um 10 Uhr morgens im Hause des Verstorbenen abgehalten wurde, waren Wohnung, Hausflur und Stralle von einer Menschenmenge überflutet. Eine innige Ansprache in seiner Wohnung hielt der Vorsitzende der Gemeinde M. A. Wa r s e 11 a ws k y. Seine Bahre wurde von seinen Freunden und Schülern getragen. Die Schüler der jüdischen Schulen, die jiulisehe Studentenschaft, Abgeordnete aller jüdischen Parteicn, Gesellschaften und Kulturanstalten und eine tausendkopfige Menge schlossen sicli dein grandiosen Trauerzug an, der sich durch die I lauptstrnßen Petersburgs /.um jüdischen Friedhof, der weit auBcrhnlb der Stadt liegt, bewegte. Um 2 Uhr mittags langte der Zug am Friedhof an. Die lange Reihe der Trauernden cröffuetc der Rabbiner Dr. Eisenstadt, der den Verstorbenen als Vorbild eines jüdischen Wissenschaftlers schilderte. Erschütternd wirkte die Rede seines Freundes, S. M. <* i 11 s b u r g , der im Namen der ״Bildungsgeseliscliaft“, dieser ältesten und angesehensten Kulturgcsellschaft der russischen Jiidenheit, dein Führer den letzten Gruß brachte. ״Dieser Patriarch war der Stolz und die Zierde unserer Gemeinschaft.“ 1111 Namen der Moskauer Abteilung der Bihlungsgesdlschaft sprach M. N. K r c i n i n , der soeben von seiner Reise nach den vom Kriege betroffenen jüdischen Gemeinden zurückgekehrt war. Ilebräische Reden hielten der Vorsitzende der vom Verstorbeiieii gegründeten und geleiteten Gesellschaft zur Förderung der hebräischen Sprache (״Chowewe-Sfat- Ewer“), J. J. M a r k o n , der hebräische Schriftsteiler Salinan Epstein und als Vertreter der Provinz der Zionist l lillel S I a t opo i R k y. 1111 Namen der Schüler der von Baron Oft 11z barg gegründeten ,,Hochschule fiir Wissenschaft des Judentums“, deren letzter Rektor der Verstorbene war, sprach der junge hebräische Dichter j. Rawrebe. 1111 Namen der Zionisten Petersburgs sprach J. Duc ha 11. Es folgten noch Reden im Namen der jüdischen Studentenschaft, der Organisation der jüdischen Aerzte, der Gesellschaft zur Pflege der Gesundheit unter den Juden, der jüdischen Schulen und Lehrer, der zahllosen Annen, denen der Verstorbene unentgeltlich ärztliche Hilfe leistete. Es dämmerte schon, als die Versammelten das frische Grab ■verliehen. Vom Amerikanisch-Jüdischen Kongreß Am H. Januar 1017 hielt das Administratjons- Komitee des Exekutiv-Komitces für einen Amerikanisch- Jüdischen Kongreß seine zweite Sitzung ab. Auf der Tagesordnung stand der Bericht des ״Kom i t c e s für W a h I m c 111 o d e n“. Der Vorsitzende dieses Komitee, Prof. Isaac llurwitz, gab einen Bericht, der auf einem genauen Studium der statistischen Angaben über die jüdische Bevölkerung Amerikas gemaß der letzten Volkszählung und des letzten American Jcwish Ycar-Rook beruhte. Er beantragte die Wlahl von 11*>3 Delegierten aus den verschiedenen Kongreß- Distrikten, in welche die Vereinigten Staaten zu diesem Zwecke eingeteilt werden müßten. Außerdem sollten 111 der schweren Zeit der Krisis linbeii wir gesehen, wie wichtig die Hauswirtschaft ist und wie große Verluste bei Feldern hierin entstehen. Werden wir auch vom Leben lernen, werden wir seiner gedenken, .werden wir die Lehre beachten, um das Versäumte wieder gut zu machen? Die Miidchenfarin bestell», aber eine solche Existenz kann unmöglich genügen. Das Institut fordert jetzt Er- Weiterung und passende Entwicklungsbeiliiigungcn. Soll auch nach Ablauf dieser kritischen Tage alles beim alten bleiben: eine kleine Miidchenfarin mit ihren priniitiven Einrichtungen und mit all ihren Nöten und Sorgen? Im Verlauf dieser 5 Jahre hat man die Notwendigkeit und den grollen Nutzen einer solchen Farm bewiesen. Nun ist cs an der Zeit, sie zu einem wohlgeordneten Erziehung*- in s t i t u t der Mädchen zur Land- und Hauswirtschaft machen zu helfen, damit sie ihres Namens würdig sei. Eine große Sünde begingen unsere Vorfahren der Frau gegenüber. Ihr ganzes Sinnen und Sorgen schenkten sic ihren Söhnen. Sic ließen die orthodoxen Eitern Thora lernen und die aufgeklärten — 1111801*0 Geschichte und Sprache; und die Töchter ließen sie vollkommen unwissend und schlossen sic von all unseren geistigen Rcichtümcrn aus. Aber das Leben rächte sich unfehlbar für diese Unterscheidung, in der Zeit der Assimilation war die Tochter die erste, die sich von uns wandte und uns ein ganzes Oeschlecht von Assimilanten erzog. Wir wollen uns hüten, einen solchen Fehler auch I» unserer kolonisatorischen Arbeit zu wiederholen. Wenn wir nicht die Frau durch eine geeignete Erziehung sin das Landleben fesseln, so wird sie die erste sein, die die ganze Familie in die Stadt überführen wird — und vielleicht noch weiter. Und all unsere Mühe, einen gesunden Bauernstand zu schaffen, wird fehlsclilagcn. Die Frau prägt dem ganzen Hause ihren Stempel auf. Sie gibt ihm den Charakter und schafft den in ihm herrnoch 100 Delegierte (25°,0׳ der Gesamtzahl nach dem Uebcreiiikoiiimcn) von den verschiedenen amerikanischjüdischen Organisationen gewählt werden, gemäß der Grüße und Bedeutung■ der Organisation. Allen Juden und Jüdinnen im zur Wahl ,berechtigten After ׳•■teilt die Wald frei. Diejenigen jedoch, die keiner Organisatiou angehören, können sich zum Zwecke der Kongrcllwnhlcn in besondere Kongreß-Organisationen zu־ sammenschließen. Diesem Bericht folgte eine lebhafte Dehntie, Louis Mars Im II schlug für die jüdischen Kongreßwählen das System der städtischen, staatlichen und nationalen (d. ii. alle amerikanischen Staaten umfassenden) Wahlen vor, nämlich nach Wahl-Distrikten. Wegen der andersgearteten Konstitution des jüdischen Gemeinlebens in Amerika wurde dieser Vorschlag abgefeimt. Die 1 kmptdiskiission rief jedocli die Frage der Vertretung der ״nationalen (d, h. amerikanisch-jüdischen) Organisationen“ hervor. Einander widersprechende Definiiionen des Begriffes ״nationale Organisation“ vurden gegeben und der Bericht wurde schließlich dein Komitee zur nochmaligen Beratung und späteren Vorlcginig nniickgepcbt'ii. Der nächste Bericht wird in j|l1111111m11m11MH111111111111111M1111M111111111111111m111111111111m11111mm11m111111111111H1111111111111m1111111111|L | Seminaristischer Vortrags ״ Zyklus § | veranstaltet von den zionistischen und national- § | Jüdischen Jugcndvcrelncn Grob-Berlin» g | 2. Kurs; | | ■ Dr. Kiirl MawatzM: . j J ׳ Meilioden ® J j jüdischer Kolonfsation | | 8 Vorträge / Hörgebühr M. 4 § | Beginn: 1 ן Sonnabend, den 3. März 1917 § 3 abend* '/a9 Uhr präzise I 15 Lokal: i p Sitzungssaal des Zionistischen ZeniralbQrot, ן 7 Berlin, Slldislschc Strasse 8' I I lArrrk;1rfm In I!r1(hr/inklrr Anfnhl l>H (Irrt VnfÄl.Indf’n drr VerHnr u. pg :_Ä im harn <irr /׳lonlilUchrn Vercinlgun# für Deutschland, Srtdiilidif •Ir. B J <l|!lllllm1llllll!IIIIIIIIIIIIIIIIM{|lllllltllllll(lllllllillllll(llll1m(MIIIIIIIIIIHIMIII1m11IIIMIIIllllHII1n11IIIMIIIll'!' 2 Wochen erstand werden. Man glaubt jedocli schon heute, daß folgender Modus angenommen werden wird: Alle diese Organisationen werden eine gleichmäßige Repräsentanz, jede 2 Delegierte entsenden dürfen, in gleicher Weise wie die Repräsentanz in dem Senat der Vereinigten Staaten geordnet ist. Dadurch wird die (iesaintniitgiieilerzalil des Kongresses ein wenig redoziert werden, da nur ■15 derartige Organisationen bestellen. In diesem Falle werden also diese Organisatinnen Gl) Delegierte entsenden dürfen, und alle Stimmberechtigten zusammen 270. Es wild also 111sgesamt 360 Delegierte geben. Die Nachmittagssit/auig war dein Bericht ge wie!• tuet, den die ,.Kommission zur Wahl von Mitgliedern in die verschiedenen Kommissionen“ ausgearbeitet hatte. Es sollten nach dem Vorschlag des Berichtes Kornmissioncii fiir die Lage der Juden in Rußland, Rumänieii, Galizien, Polen, Litauen, Palästina, Balkan־' Staaten mul Saloniki ernannt werden. Außerdem wurde die Bildung folgender Kommissionen empfohlen 1 für Hilfe ziiiii Wiederaufbau, für internationalen Verkehr (Korrespondenz) und eine ,besondere Kommission, um sehenden Geist. Wenn war unserem Volke treue Geschlechter erziehen wollen, so brauchen wir gute jüdisclie Mütter, und wenn wir ein natürliches laiidwirtscliaftliclies Geschlecht haben wollen, so können wir unser Ziel nur erreichen, wenn die Mütter einen 11atürlichcn und wahrhaften Zusammenhang mit ihrer Scholle und ihrer Wirtschaft haben werden. Joseph Ha!6vy 1111 Aller von 60 Jahren verschied in Paris der berühmt(' jüdische Scmitologc mul Bibelforscher, Professor der I’ariser ״Ecolc pratique des hmites dtndcs“ und Redakteur der Zeitschrift für orientalische Philologie ״Revue semitique“, Joseph H a I e v y.!)er Verstorbene, der im Jahre 1827 in Adrianopel als Sohn selardischer Eltern geboren wurde und seit 1876 in Paris lebte, gehörte zu den besten Kennerii der orientalischen Philologie und, wenn auch nur als Philologe, zu den ganz wenigen Juden*, die auf dem Gebiete der biblischen Wissenschaft Großes leisteten, 111t Aufträge der ״Alliance Israelite Universelle“ besuchte der Verstorbene als junger Gelehrter (im Jahre 18(18) Abessinien zwecks Erforschung von Leben, Sitten mul Geschichte der Fnlasclias. Ein Jahr später wurde er von der ״Academle des inscriptioim et helles lettres“ beauftragt, die sabäisehen Inschriften in Jemen zu entziffern. Er entdeckte und erklärte ungefähr 700 neue sabäische Texte, die für die Erforschung der Sitten und Religion der Sabäer von außerordentlicher Bedeutung wurden. Auf Grund dieser erfolgreichen Untersuchung eil erhielt er den Ruf als Professor für äthiopische Sprachen an der Pariser Hochschule. Seine kühne mul mit großem Scharfsinn begründete Hypothese über die Entstehung und Rolle der sumerischen Sprache rief eine leidenscliaftliclic Polemik unter dbn bedeutendsten Assvrologen hervor, ebenso wie *seine biblischen Untersuchungen, in denen er manche anerkanngegebenen Falles Lücken im Administratioiis-Konntic■ auszufüllen oder dies zu erweitern. Die Debatte war wieder sehr lebhaft, als die Diskussion über die für die Lage der Juden in Rußland und Palästina cmziisetzeuden Kommissionen begann. Die einen schlugen vor, daß die Kommission für die Judcnfragc in Rußlaml nicht ihre eigenen Vorschläge dem Kongreß vorzulegeu hätte, sondern sielt darauf beschränken solle, die Wünsche der verschiedenen Parlcicu innerhalb dir russischen Jiidenheit vor/utragcii. Die anderen Ixbaiiplcten, daß der amerikanisch-jüdische Kongreß .־m Sprachrohr der Jiidenheit der ganzen Welt zu N trachten sei und deshalb berechtigt sei, seine eigenen Vorschläge zu machen. Es wurde endlich beschlossen, daß die Kommission die Wünsche der verschiedenen Parteien berichten jmd zu gleicher Zeit auch ihre eigenen Vorschläge *’ verlegen soll. Die verschiedenen Kninmissioncn werden fünf bis sieben Mitglieder hallen und vom Präsidenten ernannt werden. Zionistische Konferenzen 20. Jahresversammlung der ״Knigths of Zion" in Minneapoiis und St. Paul I )ic 20. Jnhrcskonfcrcn/. der ״K n i g t h s o I Z 1 o n“ wurde am 26. Dezember in M i 1111 e a p 0 1 i s - S t. P a u I eröffnet. Der Präsident des Ordens, Max Sh 11 Im,in, führte den Vorsitz. Nachdem Rabbiner Saul Silber zur Eröffnung ein Gehet gesprochen hatte, und die verschiedenen Komitees für die auf der Konferenz zu behandelnden Fragen gewählt waren, gelangten zahlreiche Bcgrüßungsschreiben und Telegramme, darunter auch ein Telegramrn von Louis I). Brandeis, zur Verlesung. Herr Leon Zolotkof f, der Vorsitzende des Extkutiv-Komitccs der ״Knights of Zion“, erstattete den Tätigkeitsbericht. Ucber die Frage der Entwicklung und des Fortschrittes des Ordens sagte er: in matericller Hinsicht hat sieh der Orden außerordentlich entwickelt. Auf der letzten Jahreskonferenz konnte filier 18 angeschlosscnc Vereine, auf der heutigen über 76 Bericht erstattet weiden. Gegenüber einer <117,75 Dollar zahlenden Mitglk-dei'/ahl von 2785 von der vorigen Jahreskonferenz stellen heute 1200׳ Mitglieder, die einen Gesamtmitgliedsbeitrag von 2100,55 Dollar aufbringen. Die Zahl der Schekelzahler, exklusive der Mitglieder-Schekcl, betrug im Vorjahre 3761, ln diesem Jahre •1136. Die Beiträge zum Paliistina-Hilfsfoinl, die vom Orden ״Kuighls of Zion“ aufgebracht und übermittelt wurden, belaufen sich für das Berichtsjnlir auf 30 000 Dollar. Diese Summe umfaßt jedoch nicht die von dem Orden direkt nach New-York überwiesenen 7000 l>01lar für das allgemeine Hilfswerk. An den jüdischen Nationalfond sind in diesem jnhrc 6800 Dollar überwiesen worden. Mit dieser materiellen Entwicklung ging ein Wachsen des Ansehens, des Einflusses und der Bedeutung des Ordens Hand in Hand. Während der Berichtszeit wurden von dem Orden 250 Propaganda-Vcrsammhingen abgehoben, ohne daß in dieser Zahl diejenigen Vortragsabende einbegriffen sind, die von den Einzelvereinen veranstaltet wurden. Das Büro des Ordens hat Vortragszyklen der Herren Dr. Sclunarja Levin und Dr. Benzion Mossiitsohn und Fräulein Mary Antin's nrrnngiert. Zionistische Literatur ist verbreitet worden. Regelmäßige Berichterstattung zwischen dum Hmiplhüro und allen Zweigbüros ist während de» ten Wahrheiten der modernen, biblischen Textkritik durch tiefsinnige philologische Nachweise zu widerlegen versuchte (״Rechmhes bibliqiics“, Paris, 1805—1901). Es wird von ihm behauptet, daß er fast alle semitische Sprachen vollkommen beherrschte. Seine zahllosen Abhandhmgen und Untersuchungen, die er auf dem Gebiete der Semitologic im ״Journal Asiatiqiic“ und in der von ihm heratisgcgebcncii ,,Revue semitique“ im Verlaufe von Jahrzehnten veröffentlichte, stellten ihn in die erste Reihe der Scmitologeu der Gegenwart. Der verstorbene Gelehrte hatte ein lebhaftes Interesse für die moderne hebräische Literatur, an der er sich auch seihst beteiligte. In den Stunden der Muße befaßte sich der Gelehrte mit Poesie und zwar in hebräischer Sprache. Er übersetzte vieles aus Schiller, Byron, Victor Hugo ins Hebräische und schrieb auch selbst hebräische Gedichte, die von einem tiefen na- »lonalen Empfinden getragen mul in einer rein biblischen '!Sprache nbgefaßt sind. Int Januar 1617 erschien Nr. 3 des von J. Kia» km in Lausanne herausgegebenen ״Bulletin Jui Die Veröffentlichung bringt eine Fortsetzung 1 ״Russischen Dokumente“, XVI—XIX (Tag befehle russischer Heerführer, die die Vortreibung t Juden vor die Front anordnen etc.) Unter dein Ti ,,pic jüdische Frage in der Duma“ wert! die letzten Reden der Dtima-Abgg. Tschcheidz R od 118 eil c w und M. Fried mann wiedergegeb f?r,r A'ifsntz von Prof. D. Si m o n s e 11 über die potnis! indische Frage, der seinerzeit in der Kopcnhagcner ״B lingske Tidcntle“ erschien und midi von der ״Jüdisch Rundschau" (1916, Nr. 49) veröffentlicht wurde, die I Klärung des Büros der poale-zionistisclien Organisati zum polnischen Manifest vom 5. November, das Proj: eines Gesetzes für nationale Autonomie, das der K< ferciiz der Sozialisten der neutralen Länder Haag durch das poale-zionistische Büro unterbrei wurde, werden zum Abdruck gebracht. Uei die Vorgänge im Warschauer Stadtrat, die Lage der Jud I. I 5 ■'? i ti